Titel: Der Internationale Zauberer.
Autorin: Alana Chantelune
Übersetzer: Ron Ravenclaw
Spoilers: Alles, was ihr über Harry Potter gelesen habt.
Generale Zusammenfassung: Der Internationale Zauberer ist eine wöchentliche Zeitschrift, die aus Artikeln von verschiedenen Journalisten der ganzen Welt besteht…
Darstellung des folgenden Artikels: Literarischer Artikel von Dem Internationalen Zauberer: Vorstellung einer Figur der Zaubererwelt…
Disclaimer: Albus Dumbledore, Hogwarts, die Zaubererwelt kommen gerade aus dem Geist von J.K. Rowling, und nicht aus meinigem, und ich verdiene nicht mein Leben damit. Dennoch gehören Der Internationale Zauberer, El Blöded der Schurke und die anderen zu mir, auch wenn ich mit ihnen auch nichts verdiene. Die Idee von Dem Internationalen Zauberer kommt dennoch aus der französischen wöchentliche Zeitschrift „Courrier International", das ist eine Ehre zu dieser Zeitschrift, die ich ganz gerne lese. Dieser falsche Artikel ist auch eine Anspielung auf den Erfolg von J.K. Rowling und von Isnogud, dem berühmten Held des Comics vom höchst genialen und bedauerten Goscinny. Der Kofferzgauner kommt von Terry Pratchetts Reisegepäck
El Blöded, Schurke, aber faszinierend:
Von Magnus Sagace, Reporter bei der Zeitung Mage Soir, Frankreich.
Heute wird der zwanzigste Band des Comics „El Blöded der Schurke" veröffentlicht. Das ist die Gelegenheit, sich für diese höchst besondere Figur zu interessieren…
Falls Sie einem Zauberer aus dem Mittleren Osten, Belgien, Griechenland oder Frankreich fragen, wer El Blöded der Schurke ist, wird er unbedingt in lautes Gelächter ausbrechen. Nur dann wird er Ihnen sagen, dass es sich um „diesen berühmten Roman- und Comicsheld" handelt.
Diesen berühmten Nichtheld, eher gesagt.
Megaloman, der im 16. Jahrhundert lebt, ist El Blöded der Schurke ein Zauberer, der dazu wohl entschieden ist, die Welt durch jedes Mittel zu erobern. Doch handelt es sich um einen etwas gescheiterten Zauberer, der seine Zauber schlecht kontrolliert, und alles, was er unternimmt, wird zu einer Katastrophe oder zu etwas Lächerlichem. Jeder seiner sorgfältigen Pläne wendet sich an ihn…
Was man aber zu oft vergisst, ist, dass er geradezu gelebt hat.
Eine verkannte Persönlichkeit der Geschichte
El Blöded der Schurke erscheint in Texten aus der Zeit der Renaissance. Er wird dank manchen Erzählungen und den Texten eines Zauberers im Hof Soliman des Herrlichen bekannt; außerdem war „so ein Schurke sein wie El Blöded" in den 16. und 17. Jahrhunderten ein Ausdruck der arabischen Zauberer, um die Streber und die Linkischen zu nörgeln. Wir haben seine Spur im Brieftausch zwischen zwei Hexen dieser Zeit, in dem die berühmte Affäre des verhexten Elefanten beschrieben war, wieder gefunden. Es ist auch fast sicher, dass sein Versuch, mit Soliman dem Herrlichen zu arbeiten oder ihn zu kontrollieren wahrhaft ist, sowie seine belustigenden Misserfolge, bei denen das Zaubereiministerium sogar nicht brauchte einzugreifen, um den Muggelherrscher zu schützen.
Wir haben keine Zeugnisschrift aus erster Hand über diesen Charakteren, aber drei zeitliche Bilder existieren von ihm, unter denen ein einziges verhext ist. Der besagte Wandteppich befindet sich in der Karawanserei, der Zaubereischule des Maghrebs. Der Autor dieses Artikels hatte die außergewöhnliche Chance, eine Reportageerlaubnis über das Subjekt zu erhalten – siehe am Ende des Artikels. Klein, mit spitzigen Nase und Kinn, buschigen Augenbrauen und einem etwas läppischen Lächeln ist der wirkliche El Blöded seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts berühmt geworden. Die beste Spur, die er hintergelassen hat, ist der Kofferzgauner, der einzige magische von Intelligenz, Willensfreiheit und Emotionen begabte Gegenstand, der zahlreiche Studien verursacht hat – selten beendet, denn dieser lebende Koffer ist von einem schrecklichen Charakter begabt. Ein völlig misslungenes magisches Experiment schuf der Kofferzgauner und niemand konnte es je wiederholen.
Der Schöpfer der Figur
1952 wird El Blöded unter der Feder des 1989 verstorbenen Marokkaners Youssef Tsuspät, Gerichtsschreiber bei der Rechtsabteilung des Zaubereiministeriums, der Öffentlichkeit entdeckt. Tsuspäts Geschmack für die Geschichte und seine Talente als Erzähler haben ihn dazu entschieden, die Geschichten zu veröffentlichen, die er für seine Kinder erfand. Er machte diesen Charakter zu einem Star der Literatur, indem er ihn als ein katastrophaler Held beschrieb. Er hat seine Karriere mit seinen „Märchen des Roten Fuchses" für die Kinder, seinem autobiographischen Roman „Das Kind der Dünen" und seinen parodierenden Touristenführern, wo man sein schelmisches und schwunghaftes Stil wieder findet, glänzend weitergeführt.
Einer der Faktoren des Erfolgs seiner Romanen kommt zweifellos aus den Zeichnungen – etwa sechs pro Buch – von Frau Tsuspät – Zeichnerin aller Werke ihres Mannes, 1992 verstorben. Einerseits muss man das Humor und das Reizen dieser Zeichnungen betonen, andererseits muss man an ihr neuerungssüchtiges Charakter für jene Zeit erinnern: Es handelte sich nämlich um die Nachkriegszeit, und die Beseelungszauber, die im Japan verbessert worden waren – heute ganz klassisch –, waren im Westen gerade gekommen, was den ersten Bänden von El Blöded ein außergewöhnliches Charakter gab.
Youssef Tsuspät, der sich von historischen Texten inspirierte, schuf einen Narr, dessen Abenteuer mehrere Generationen von Zauberern und Hexen belustigt haben.
Ein phänomenaler Erfolg
Der erste Band, „Die (Nicht-)Heldentaten von El Blöded dem Schurken", wird sofort zu einem Bestseller in den arabischen Ländern. Der zweite, „Die Missgeschicke von El Blöded dem Schurken", 1955 erschienen, kennt noch mehr Erfolg, und Herr Tsuspät reicht seine Entlassung ein, um sich mit dem Schreiben völlig zu beschäftigen. 1958 ist der Erfolg des dritten, „El Blöded beim Sultan" erstmalig und macht seinen Autor zu einem Millionär.
Die letzten Bände, „Die Trübsale von El Blöded dem Schurken" und „Die Rückkehr von El Blöded dem Schurken", jeweils 1962 und 1970 erschienen, entsprachen der Liebe der Leser zu den Werken von Herrn Tsuspät.
Wird El Blöded zu einem Helden im Mittleren Osten, erobert er auch bald Südeuropa. Die erste französische Übersetzung im Jahre 1955 ist ohne die wunderschönen Zeichnungen von Frau Tsuspät bejammernswert und trägt den Titel „Le lamentable Dunaze le Fourbe". 1957 änderte es, als deren Urheberrechte und diese des zweiten Bands vom Verlag Hurluberlu wieder gekauft werden, und sie werden in den französischsprachigen Ländern bald erfolgreich. Griechenland und Spanien sind auch zwei Länder, in denen El Blöded bald genauso bekannt wird wie die nationalen Helden. Die Bücher gefallen jedem, Erwachsenen wie Kindern, und heutzutage werden sie immer noch verkauft. Italien, die slawischen Länder und Afrika werden erst durch die Einstellung auf Comics „infiziert".
Der Triumph des Comics
Das fabelhafte Abenteuer hört nicht da auf. Nach gewissen Gerüchten hätten die Romanen von Herrn Tsuspät einen Muggelcomicsautor höchst inspiriert – Herr Goscinny, der im Gebiet der belgisch-französischen Muggelcomics für seinen Comic „Isnogud" sehr bekannt ist, die Missgeschicke eines Wesirs, der Kalif auf der Stelle des Kalifen werden will, und dessen Bosheit und Unglück an El Blöded stark erinnern.
Zweifellos entschied dieses Gerücht, das übrigens nie bewiesen werden konnte, einen jungen belgischen Zeichner dazu, sich am Ende der siebziger Jahre die Romane einzustellen. Die Unterhandlungen sind scharf aber schließlich bekommt Filibert Minederien, von Regulus Mécèna geholfen, dem jetzt pensionierten Leiter der französischen Zeitung „Mage Soir", die Rechte der Romane von Herrn Tsuspät, und die erste Einstellung auf Comic der „(Nicht-)Heldentaten von El Blöded dem Schurke" erscheint auf Französisch, dann 1979 auf arabisch.
Das ist noch einmal ein Triumph, und die Alben werden in etwa zwanzig Sprachen übersetzt.
Zurzeit beendet der zwanzigste Band das dritte Buch, und das einundzwanzigste wird in einigen Monaten in „Mage Soir" vorveröffentlicht werden. Herr Minederien, dessen Federstrich und Beseelungszauber ab dem vierten Band ihren Hochpunkt erreicht haben, ist ein hartnäckiger Arbeiter, der behauptet, dass es nicht langweilig ist, El Blöded zu zeichnen.
Die Kontroversen
Er lässt sich aber nicht davor stören, sich manche Freiheiten mit dem Roman zu erlauben, und wenn er sich von historischen Recherchen inspiriert, sind gewisse Geschichten, wie die des Zeitumkehrers, die, in der El Blöded seinen Zeichner trifft, oder der neunte Band „El Blöded und die Magische Lampe", der ihn mit einem besonders störrischen Genie ringend zeigt, stammen völlig aus seiner Einbildung, und manche Puristen werfen ihn dies vor.
Man hat auch von der Wichtigkeit viel gesprochen, die Herr Minederien dem Muggelbediener Al Bern gibt, der sehr wenig im Roman erschien, und dessen geschichtliche Authentizität höchst zweifelhaft ist. Manche beklagten sich darüber, dass Herr Minederien davon eine Karikatur machte, die ihn erlaubte, die Muggel zu nörgeln. Doch behauptet dieser, dass Al Bern „zwar eine lustige Figur ist, aber eher wegen seiner Unkenntnisse der Zauberei und wegen der Blödheit seines Herrn als wegen seiner eigenen Dummheit. Er parodiert gar nicht die Muggel. Übrigens gewinnen oft die Muggel zu El Blöded Schaden, wie Soliman der Herrliche und seine Berater, der Tongeschirr in ‚El Blöded in Spanien', oder die Hammahmbewacherin in ‚El Blöded ist sehr eigensinnig'; sie ziehen auf seiner Stelle aus den Ideen von El Blöded Vorteil."
Der weltliche Erfolg
1987 und 1991 rehabilitieren zwei Studien, die eine französisch (1) und die andere saudisch (2), die sich perfekt einander vervollständigen, etwas die Persönlichkeit. Geduldige Recherchen würden nämlich beweisen, dass El Blöded eher ein störrischer Wissenschaftler war, ein gütiger Leichtsinnige war als der unglückliche böse Mann, den man kennt.
Ein exzellentes iranisches Werk hat auch im Jahre 1993 den Erfolg dieser historischen und literarischen Figur analysiert (3).
El Blöded der Schurke ist in den arabischen Ländern mehr bekannt, aber er ist auch ein Teil der literarischen Landschaft der griechischen, französischen, südafrikanischen, belgischen und schweizerischen Zauberer. Die englischen, asiatischen und germanischen Länder kommen ein bisschen dahinter, aber die Comics sind immer erfolgreicher.
Übrigens lesen die größten Zauberer genauso gerne die Romane wie die Comics.
So gibt Albus Dumbledore, Erzkomtur des Ordens der Merlin und Hogwarts' Schulleiter, zu, dass er „es liebt, am Abend in seinem Sessel loszuprusten, während er die Werke von Herrn Tsuspät wieder" liest. Die Leiterin der französischen Justizabteilung, Françoise Delatoge, erkennt wohl, dass sie die Comics von El Blöded „für ihre Kinder, für sie und auch für ihren Bruder kauft, der in den Comics verliebt ist und es fordert, keinen einzigen zu verpassen, obwohl er fünfunddreißig ist!" – Frau Delatoge stammt aus einer Muggelfamilie. Was Yasmina Ben Blödeth, Mitleiterin des Instituts von Jerusalem, betrifft, erwähnt sie die unzahlbaren Male halb lachend, halb weinend, wenn die Schüler ihren Namen radebrecht haben, um sich darüber lustig zu machen – ihr Mitarbeiter und Ehemann wird während unseres kurzen Gesprächs das gleiche tun…
Das ist unleugbar, dass diese populäre Figur Generationen von Zauberern noch wird lachen lassen, und man soll die Lektüre der Werke nur raten.
M. S.
Jacqueline Bienbon (Akademikerin): El Blöded der Schurke. Die Veränderung einer historischen Figur in eine symbolische Figur in den Texten vom 16. und 17. Jahrhundert. – Paris: Les Editions du Crépuscule, 1987 (Histoire de la Sorcellerie). 1990 im Deutschen beim Batik-Verlag übersetzt
Pr. Dr. Mustafa Kapelai: Die marginalen Wahlen von El Blöded dem Schurke gegenüber der Strenge der magischen Norme im 16. Jahrhundert. – Mekka: Zénith 1991. Ibid. 1993 übersetzt
Marjane Alibi: El Blöded der Schurke. Analyse eines Welterfolgs. – Teheran: Zéro 1993. Ibid. 1993 übersetzt
Interview von El Blöded dem Schurken, Wandteppich der Großen Nordgalerie, Schule Karawanserei.
Von Magnus Sagace, Reporter bei der Zeitung Mage Soir, Frankreich.
Journalist: „Herr El Blöded, guten Tag, würden Sie es annehmen, einige Fragen zu beantworten?"
El Blöded (die auf seinem Sessel stehende Vögel verjagend und einen hochtönenden Ausdruck treffend): „Ha! Ich wusste, dass mein Wert eines Tages erkennt werden würde! Ich gebe Ihm gerne ein Gespräch zu, braver Freund!"
J: „Danke! Sie sind eine höchst berühmte Figur…"
EB (vor Stolz gebläht und ganz laut sprechend): „Das lasse ich Ihm nicht sagen! Ein Wesen wie ich kann nur seine Spur in der Geschichte der Zaubererwelt hinterlassen zu haben!"
J: „Können Sie uns sagen, ob es wahr ist, was man über Sie in der Umgebung von Soliman dem Herrlichen – mächtiger Muggelherrscher des 16. Jahrhunderts – erzählt?"
EB (vortrefflicher Ton, tut alles, damit er von den anderen Wandteppichen und Bildern gehört wird, und besonders von Tänzerinnen aus Tausendundeinenacht rauschenden Schleiern): „Ich habe mit diesem aufgeklärten Herrscher nämlich verkehrt und habe unter seinen Relationen mitgezählt; meine Ideen wurden viel zugehört, auch wenn er es ignorierte, dass ich ein Zauberer war, und…"
J: „So ist die Geschichte des verhexten Elefanten wahr?"
EB (verliert die Fassung und errötet): „Dies… Dieses Detail ist absolut unbedeutend! Wie kann Er sich nach solchen Dingen richten? Er betrachtet sich als Journalist? Bravo für die Objektivität der Presse! Er sollte wissen, mein Herr, dass mein Werk zahlreichen Herrschenden überlegen ist! Ich bin…"
J: „Und das Mal, als Sie aus dem Glas getrunken haben, das Sie selber für einen Ihrer Gegner in einem Zaubereressen verhext hatten?"
EB (noch röter und sich ärgernd, während Schäfer und Tänzerinnen aus anderen Wandteppichen losprusten): „Was ist es aber für ein Interview? Nie wäre ich so blöd gewesen…"
J: „Wie haben Sie gegenüber der Zaubereikommission gehandelt, die über Ihre Versuche untersuchte, die Muggel dieser Zeit zu manipulieren?"
EB (sehr geärgert und beschimpfend): „Diese Albernen haben nichts verstanden! Drückeberger! Ich war hellseherisch! Ich war dafür bestimmt, unsere Welt zu einer neuen Ära zu führen!"
An diesem Moment gehen Schüler der Karawanserei der Galerie entlang und nähern sich, von den Schreien gezogen.
Schüler 1: „Sieh an, Blödlein treibt noch Allotria?"
Schüler 2: „Vorsicht, an jedem neuen Jahr versucht er, die Ankömmlinge dazu zu überzeugen, dass er eine Art Guru ist und dass sie ihn verehren müssen!"
Lachen der Schüler.
EB (hassvoll): „All dies sind nur Dummheiten! Sie verstehen mein Genie gar nicht!"
J: „Sie sind dank den Romanen und den Comics, die Ihre Missgeschicke erzählen, viel bekannt…"
EB (brüllend und gestikulierend zur großen Freude der Schüler): „Wie wagt Er es, mir angesichts von diesen Unsinnen, Lügengespinsten für Muggel zu sprechen! Er wird es bedauern! Der Große El Blöded lässt sich nicht beleidigen, Er Journalist von gemeinem Rang!"
Schüler 1 (heiter): „Der Große? Jedes Jahr versucht er, eine Verschwörung zu machen, um den Meister der Bilder und der Wandteppiche der Schule zu werden!"
Schüler 3: „Eh, Blödlein, genügte es dir nicht, von den Rittern Rohheit oder von der Blauen Dame vom dritten Stock vollständig geschlagen zu werden?"
Gemeinsames Gelächterausbruch der Schüler und der Figuren der Bilder, die in Menge gekommen sind, um zuzuhören.
EB (rot vor Wut, fast sabbelnd und seinen Sessel mit Faustschlägen eindrückend): „Wie wagt Ihr es, Ihr Würmchen! Ich bin der Große El Blöded und Ihr solltet mir schmeicheln! Er Journalist, Er wird jedem sagen, dass nur mein inspirierter Zugang die Zaubererwelt anordnen kann! Ich bin jener, der die ganze Welt herrschen wird, Zauberer wie Muggel! Kniet Ihr vor mir, Euren Meister!"
Er springt vor Zorn mit narren Augen, während die Schüler außer sich vor Lachen sind, was seinen Zorn nur vergrößert. Einer der Schüler ist am Boden vor Lachen.
J: „Aber, Herr El Blöded, Sie sind nur ein Wandteppich…"
EB: „UND NUN? Ich bin unsterblich, ich habe alle Mächte, ich bin der größte, ich bin der größte Zauberer der Welt, kniet Ihr, Ihr niedrige Wesen!"
J (skeptisch): „Aber Sie können ja keinen einzigen Zauber aus Ihrem Wandteppich werfen!"
EB: „AAARRRGGGHHH!!"
Backsteinrot geworden, scheint er zu ersticken und kann nicht mehr sprechen, und er flieht schließlich aus dem Wandteppich, indem er Beschimpfungen und „Ich werde der Herrscher der Welt sein!" schreit, während ihn die kleinen Tiere und die Schüler spotten.
Schüler 2: „Liebes Blödlein, wir lieben es, wenn er sich ärgert, wie würden wir uns ohne ihn langweilen!"
Schüler 3: „Sie sollten sehen, wenn man ihm Seiten aus den neuesten Alben des Comics zeigt, dann treibt es ihn noch schlimmer aus dem Häuschen als Heute!"
Ende des Interviews. Der Autor drückt der Schulleitung und den Schülern seine Danksagungen aus. Seine einzige Bedauerung wird gewesen sein, dem berühmten Kofferzgauner nicht begegnet zu sein. Man sagt, er habe sich in der Wäschekammer unter Tonnen von Bettleintüchern versteckt.
M. S.
Anmerkung der Autorin: Es hat mich wirklich amüsiert, El Blöded den Schurke zu schaffen. Ich werde um ihn in meiner FF Karawanserei handeln. Alle Aufsätze für Internationalen Zauberer sind immer noch willkommen! Die Geschichte des Erfolgs von El Blödeds Autor ist eine Ehre zum Erfolg von J.K. Rowling.
Erklärungen über die Namen:
El Blöded: Man braucht nur, den Namen laut zu sagen, und man versteht sofort, dass dieser Zauberer höchst blöd ist.
Yasmina Ben Blödeth: Diesen Namen habe ich zuerst geschaffen, sie hat mit dem Blöden von droben nichts zu tun, aber da der Klang nah war, fand ich lustig, es zu betonen. Der Vorname ist dieser der französischen Regisseurin Yasmina Benguigui, ein berühmte Dame, und vor allem ist er phonetisch ganz schön.
David Salomon: Sein Name besteht aus diesen von zwei berühmten jüdischen Königen, David – Goliaths Sieger – und Salomon – erinnert ihr euch ans salomonische Urteil? Wenn nicht, lest eure Bibel wieder –. Diese Figur ist nämlich ein Jude, aber er hat einen von den beiden Königen höchst entfernten Charakter, auch wenn er ihre Weisheit besitzt. Ich werde ihn mit seiner Frau später wieder erscheinen lassen.
Françoise Delatoge: Französischer Vorname und Name, der ihre Stelle in der Justizabteilung zeigt – toge heißt auf Deutsch Toga.
Filibert Minederien: Der Vorname schien mir lustig. Der Name erwähnt jemand, der mehr taugt, als er so scheint – „mine de rien" meint etwas, was man nicht bemerkt –, und das stimmt, denn niemand dachte am Anfang, dass er solch einen Erfolg haben würde. Und „mine" – „Mine", auf Deutsch – lässt an die Bleistifte des Zeichners denken.
Soliman der Herrliche: Reale Figur, ottomanischer Sultan von 1520 bis 1566. Unter seiner Herrschaft erreichte das ottomanische Reich sein Höhepunkt. Auch „Der Große" von den Abendländern und „Der Gesetzgeber" von den Türken genannt.
Youssef Tsuspät: Ich brauchte einen Namen, ich habe nur diesen gefunden…
Al Bern: Man braucht nur, vorzulesen: diese Figur ist genauso albern wie es ihr Namen zeigt.
Jacqueline Bienbon: Französischer Vorname und Name eines Akademikers, der die Wörter des Quidditchs aus dem Englischem übersetzte – siehe „Le Quidditch à travers les âges" –. Sicher eine seiner Enkelinnen.
Mustafa Kapelai: Arabischer Vorname, Name, der auf die Kappeleien und andere Polemiken zwischen den Historikern anspielt.
Marjane Alibi: Iranischer Vorname, der aus Marjane Sartrapi kommt, Autorin vom Comic „Persepolis", unbedingt zu lesen. Der Name klingt mysteriös.
Magnus Sagace: Der Name zeigt, wie scharfsinnig er ist, was für einen Journalisten ein großer Vorteil ist.
Regulus Mécèna: Der Name zeigt, dass dieser Mann ein großer Beschützer der Kunst – „mécénat" heißt auf Deutsch Mäzenatentum – ist, und deswegen hat er Filibert Minederien unterstützt.
