Nun waren schon drei Tage seit dem Finalen Kampf. Er saß wie die letzten zwei Tage im Gemeinschaftsraum der Gryffindors im Sessel vor dem Kamin und trauerte. Ron, der dies wieder einmal sah, fragte ihn ob es daran liegt, dass Ginny gefallen war. Bekam aber nur ein nein als antwort. Harry wollte vorerst niemanden von den Briefen, die ihm Tom gab, bevor er sich selbst umbrachte. Ja, für alle sah es so aus als hätte Harry ihn getötet. Aber nein, es war Selbstmord.
„Mensch Harry! Fang an zu Leben! Dieses Monster ist Tod! Du sitzt jetzt schon seit zwei Tagen rum und heulst wie ein kleines Kind! Du wirst bald 17 und bist Volljährig. Du solltest aufhören dich so Kindisch zu benehmen!", waren die Worte seiner „besten" Freunde, Hermine Granger und Ronald Weasley. Doch sie konnten sich nicht erklären warum Harry nun hier trauerte. Sie wussten nicht, dass Tom immer nur Freundschaft mit Harry schließen wollte und ihn nicht umbringen. Tom hatte Harry noch vor seinem Tod, die Hand gereicht, die Harry auch annahm, doch kurz darauf brachte Tom sich um.
#Flashback#
Es war ein Kampf um Hogwarts, als Harry Potter, den dunklen Lord besiegte, zumindest laut den Weißmagiern. Harry war gerade in einem Kampf mit einem Todesser, als Tom Riddle auftauchte. Dieser ging sofort zu Harry und sprach mit ihm. „Harry! Ich muss mit dir reden! Ich möchte mich bei dir entschuldigen. Ich wollte dich nie Töten, aber der alte hat dich Manipuliert. Ich wollte immer nur dein Freund sein.", sprach er. Doch was der Lord nun Tat, ließ Harry aufkeuchen, er warf sich vor ihm in die Knie. Er gab Harry zwei Briefe und ein Packet. „Meine Kleidung, da ich heute sterben werde, möchte ich dass du sie bekommst. Außerdem ein Brief von mir und mein Testament.
Harry, bevor ich sterbe möchte ich wissen, können wir unsere Feindschaft beenden und Freunde werden?", fragte der dunkle Lord und hielt ihm seine Hand hin. Harry Nahm sie an und ging mit ihm die Freundschaft ein. Doch direkt danach nickt der Lord ihm zu und sprach den Avarda auf sich selbst. Harry war erschrocken und kniete nieder, doch zu spät, der Lord war Tod und er kniete auf seinem, durch das knien, zerbrochenen Zauberstab.
Harry nahm das Paket, die Briefe und den Zauberstab von Tom, da er ja der „Bruder" seines war.
Der Tag darauf, kam ihn zu unverhofft, seine „Freunde" ließen ihn links liegen und Dumbledore behandelte ihn wie ein Straßenpenner. Er durfte sich keine „normalen" Kleider anziehen, nur die, die er von seinem Cousin hatte. Doch am dritten Tag nach Toms Tod, nahm er den Brief von Tom und las ihn.
Hallo Harry,
Wenn
du diesen Brief liest, weile ich unter den Toten. Ich habe aber auch
mit dir Freundschaft geschlossen sonst könntest du den Brief
nicht lesen. Nimm meinen Zauberstab, Meine Kleider, und mein
Testament. Du bist im übrigen mein Erbe. Ja, Harry ich wollte es
so.
Noch eins, vertraue weder dem Alten noch Severus! Severus ist
dem Alten Treu! Ja ich wusste es und ich ließ beide im
unklaren. Bitte führe mein Werk fort! Durch das Testament wird
dir alles vermacht, was ich besaß, auch mein Gringottsverlies.
In
Freundschaft
Tom Marvolo Riddle
Nach dem Brief packte er das Paket aus und fand alle Kleider Toms darin, natürlich verkleinert. Er Zog sich um, verbrannte seine alten Kleider und räumte die Toms in seinen Koffer. Wie praktisch, dass Tom einen Zauberstabholster hatte. Diesen Trug er am Gürtel.
#Flashback Ende#
Ja, so war dass vor drei Tagen. Nun musste er sich mit Weasley und Granger herumschlagen. „Außerdem warum trägst du nun diese Kleider? Hatte diese nicht Du-Weißt-Schon-Wer getragen?", fragte nun auch Ron.
Harry funkelte seine Freunde an. „Was ich trage ist meine Sache! Was ihr über Tom sagt, ist mir auch egal! Nur lasst mich einfach in Ruhe! Ihr musstet ja niemanden Töten! Ihr habt euch feige in der Großen Halle versteckt!", brüllte er sie an. Sie waren zu geschockt.
„Dir tut es leid, dieses Monster gekillt zu haben?", fragte Granger.
„Ja!", schrie er und zog seinen Zauberstab.
Sie keuchte auf. „Auch noch seinen Zauberstab. Harry, wo ist dein alter? Ich werde sofort Dumbledore sagen, dass du diesen Zauberstab benutzt!", schrie nun auch Weasley.
„Ich glaube das Tut ihr nicht! Verschwindet, bevor ich mich vergesse!", brüllte er nun und zog sich in seinen Schlafsaal zurück. Dort versetzte er seinem Koffer ein Passwort, dass nur er ihn öffnen kann. Danach ging er wieder in den Gemeinschaftsraum, denn es würde in einer viertel Stunde Mittagessen geben. Dort wurde er wieder von seinen Freunden in die Mangel genommen.
Sie waren über seine Worte sauer. „Wie kannst du das Monster verteidigen? Er hat deine Eltern ermordet, Ginny ist im Kampf gestorben! Werde vernünftig!", sagte nun auch Neville.
Doch Harry dreht sich um und machte einen Abgang alla Tom Riddle. Dies ließ die anderen erschaudern. „Er hat nicht wirklich eben einen Abgang gemacht, wie es Voldemort immer tat oder?", fragte Hermine.
„Doch Hermine das tat er! Ich denke wir gucken uns mal seine Sachen an. Kommt mit.", sagte Ron nun. Dort angekommen, machte sich Ron daran den Koffer zu öffnen, bis er plötzlich schmerzerfüllt auf schrie. Die Schmerzen eines Folterfluchs. Hermine war bestürzt, Harry verwendet dunkle Magie? Doch plötzlich erklang ein grelles, Furchterregendes Lachen. Alle drehten sich um.
Harry stand in der Tür. „Na, na. Nicht in den Sachen anderer wühlen!", sagte er spöttisch, da er immer noch lachte. Hermine funkelte ihn an.
„Harry James Potter, wie kannst du es wagen Schwarze Magie zu benutzen? Du weißt das es verboten ist! Nehme den Fluch von Ron!", schrie sie ihn an.
„Oh, ich glaub er hat ihn schon längst nicht mehr auf sich. Er hatte nur immer noch schmerzen, weil er noch nie einen dieser Flüche spürte, dieser Feigling! So und nun gehe ich essen!", antwortete er so kalt, dass es den anderen einen eisigen Schauer über dem Rücken brachte.
„Schon wieder so ein Abgang. Wir müssen mit Dumbledore reden!", sagte nun auch Neville.
„Nicht nötig, Mr. Longbottom. Der Direktor möchte eh nach dem Essen mit ihm reden. Er muss wieder in den Unterricht zurück. Nun ab zum Essen!", sagte Minerva McGonagall.
„Professor! Harry trägt die Kleidung des Monsters! Er benutzt Schwarze Magie und auch hat er den Zauberstab des Monsters.", wollte Hermine erklären, doch die Professorin winkte ab.
„Wir wissen es, aber Harry muss diesen Benutzen, er kann keinen anderen Stab benutzen, durch diese Verbindung. Und diese Sachen, was ist so schlimm daran?" Sie ließ verdutzte Schüler hinter sich.
Als Harry gerade die Tür zur Halle öffnete, spürte er wie jemand versuchte in seine Gedanken zu kommen. „Professor Dumbledore! Lassen sie diesen Versuch in meine Gedanken einzudringen, wenn sie keine schmerzen erleiden wollen!", schrie Harry den Direktor an.
Dieser schaute verdutzt. Wie kann er es merken? Er kann keine Okklumentik! , dachte der Professor. „Aber, aber Harry. Ich muss doch wissen warum du so traurig bist. Geht es um Miss Weasley? Trauerst du immer noch um sie?" Als der Direktor dies sagte, brach die Halle in scharrendes Gelächter aus, doch da Harry nun wütend wurde, verstummten sie.
„Nein, Professor. Ich bin nicht traurig um Ginny. Doch ihr Verhalten und das meiner Freunde geht mir auf den Geist! Duzen sie mich nicht! Ich bin ein ganz normaler Schüler!", sagte Harry ruhig aber bestimmend.
Dumbledore kochte vor Wut, wie konnte das Potterbalg es wagen ihn so anzugreifen. „Mr. Potter! Sofort in meinem Büro!", schrie er ihn an.
„Professor, warum sollte ich in ihr Büro kommen?", fragte Harry als er in dem Büro ankam.
„Ich möchte mit dir reden Harry, es geht darum, dass du noch mal zu deinen Verwandten musst! Außerdem, möchte ich das du nach deinem Geburtstag den Rest der Ferien mit Mrs. Granger verbringst.", sagte Albus.
„OK, zu meinen Verwandten gehe ich, was ich dann mache, können sie mir nicht vorschreiben! Und unterlassen sie endlich das lesen meiner Gedanken! Wenn nichts weiter ist, möchte ich gerne etwas essen gehen, schönen Tag noch!", antwortete er und ging.
Wieder in der Halle, setzte er sich und begann zu essen.
Doch Hermine sprach ihn an. „Es tut mir Leid, Harry. Das mit deinem Zauberstab wusste ich nicht. Aber warum bist du jetzt noch wütender als sonst?", fragte sie.
„Dumbledore! Er will mich zwingen nach meinem Geburtstag den Rest der Ferien mit dir zu verbringen, keine Ahnung warum. Außerdem bist du mit Ron zusammen und im Fuchsbau. Ich muss auch noch geschäftlich nach Gringotts. In zwei Tagen geht's nach Hause. Was haben wir gleich?", erklärte Harry.
„Aber Harry, kann ich gleich mal mit dir unter vier Auge reden? Bitte.", fragte Hermine. Harry konnte ihren Hundeblick nicht widerstehen.
„OK, Hermine, in fünf Minuten unten am See.", antwortete Harry und wieder war es ein Abgang a la Tom Riddle.
Harry bekam Hermines glückliches Grinsen nicht mit, dafür aber Ron. „Was war das? Was willst du mit ihm bereden? Ich dachte du liebst mich?", brachte er aufgebracht hervor.
Doch Hermine stand einfach auf und ging. Am See angekommen, sah sie wie Harry an die Stelle ging wo Voldemort gefallen ist. Sie ging näher und sah einige Tränen auf Harrys Gesicht. Sie hörte was er sagte. „Warum hast du dich nur umgebracht? Warum? Ich weiß nicht was ich jetzt noch machen soll. Der Professor will mich nur benutzen und Ich will das nicht. Helfe mir doch bitte. Tom, du kannst mich doch jetzt nicht verlassen! Nicht, nach dem wir unseren Krieg beendet hatten. Du bist vor mir auf die Knie gefallen um dich zu entschuldigen und kurz darauf brachtest du dich um!", schluchzte Harry.
Hermine konnte nicht anders, sie nahm ihn in ihre Arme. „Harry, beruhige dich doch! Bitte, ich muss mit dir reden!", sagte sie und strich ihm über den Rücken.
"Hermine, was gibt es denn so wichtiges? Stimmt was mit Ron nicht?", fragte er.
„Nein, ich liebe ihn nicht, das habe ich gestern gemerkt, außerdem betrügt er mich mit Luna. Bitte verbring mit mir die Ferien. Ich komme auch gerne zu dir. Aber ich muss erst zu meinen Eltern. Bitte Harry!", flehte sie. Ihr rannen die Tränen herunter.
„Hermine OK, ich verbringe mit dir die Ferien. Komm dann am Dienstag zu mir. Da wir heute noch Unterricht haben, sollten wir wieder gehen, wir haben nun Zauberkunst. Das mit Ron klären wir dann auch gleich." Sie fiel ihm glücklich um den Hals.
Ron der das sah, wurde rot vor Zorn und rannte auf sie zu. „Harry! Hermine! Was macht ihr da? Harry willst du mir meine Freundin weg nehmen?", fragte er aufgebracht.
„Nein, aber da du nun hier bist! Was fällt dir ein sie mit Luna zu betrügen?! Hast du nichts besseres zu tun, als mit deiner Tollpatschigkeit auf ihren Gefühlen rumzutrampeln? So und nun lass uns zum unterricht gehen!", sagte Harry.
Zeitsprung
So kam dann auch die Abreiße am Sonntag Morgen. Als Harry dann am Kings Cross Bahnhof sich von Hermine verabschiedete, ging er auch schon zu seinem Onkel.
