Anm: Viel Spass beim Lesen wünschen euch: Lord Everhate und Asrael- Engel des Todes
Hermine, Erbe
Harry war nun schon seit drei Tagen im Ligusterweg, als es draußen wie aus Eimern regnete. Doch urplötzlich, klingelte es. „Bursche! Mach die Tür auf!", schrie Vernon schon. Als Harry die Tür öffnete, hatte er schon eine schluchzende Hermine in den Armen.
„Hermine, sch... ist doch alles gut. Du bist hier bei mir sicher.", flüsterte Harry ihr ins Ohr.
Vernon der wissen wollte wer da war, kam in den Flur. „Bursche! Wer ist das? Eine von deinen Freaks?", fragte er.
„Das, ist meine Freundin, Hermine! Und sie stammt von Menschen wie du es bist ab! Aber ja sie geht auch auf meine Schule! Nun Hermine, lass uns nach oben gehen!", antwortete Harry. Somit gingen beide nach Oben.
„Hermine, was ist denn los mit dir?", fragte er.
„Harry! Ron hat mir gedroht! Er sagte, wenn ich mit ihm Schluss mache, bringt er mich um! Außerdem, meine Eltern sind nicht meine leiblichen Eltern, sie haben mich nur adoptiert!", und wieder fing sie an zu weinen.
„Sch.. Hermine Ron kann hier nicht herein! Wie? Das kann nicht sein, du wurdest adoptiert? Weißt du wer deine wahren Eltern waren?", fragte Harry.
„Ja, Bellatrix und Rudolphus Lestrange, aber beide sind beim Angriff auf Hogwarts gefallen! Ich hab mich gewundert, warum ich damals die Wahl zwischen Gryffindor und Slytherin hatte!", antwortete sie ihm. Harry nahm sie in den Arm.
„Hermine, ich bin für dich da! Ich weiß auch wer dich denen Eltern entführt haben wird, denn Bella hatte eine angebliche Fehlgeburt. Aber ich denke Dumbledore hat dich mit dem toten Kind der Lestranges vertauscht.", erklärte Harry.
„Woher weißt du das? Harry, antworte mir!", fragte nun wieder Hermine.
„Tom... erzählte bzw. zeigte mir dinge, die der alte Tat. Ich hab gesehen wie er dich ausgetauscht hat, nur wusste ich nicht, dass du es bist. Auch weiß ich deinen echten Namen. Hermine Beatrix Lestrange. Der Vorname ist fast gleich. Ich weiß nun, dass ich dir vertrauen kann, hier lies dir diesen Brief durch, bitte.", sagte Harry und reichte ihr Toms Brief.
Als Hermine ihn las, bekam sie immer größere Augen. Auch fiel sie auf einmal um, doch zum glück nur auf Harrys Bett. „Harry, wenn ich das hier lese, dann kann Tom nicht so schlimm gewesen sein, wie Dumbledore immer berichtet hat.", sagte Hermine.
Harry wollte gerade antworten als es in seinem Zimmer anfing zu piepen. „Hermine wir müssen hier schnell weg. Dumbledore und Auroren kommen! Ich tippe mal wegen dir, weil dir deine Eltern dir alles erzählt haben. Dumbledore mag niemand anderes der mächtiger als er ist. Ich bin es schon ungefähr seit der 5ten Klasse. Doch du bist im ein Dorn im Auge.", sagte Harry. Er packte durch den unregistrierten Zauberstab seine Sachen und apparierte mit Hermine zum Tropfendem Kessel.
„Hermine, wir nehmen uns im ‚Alten Ritter' ein Zimmer.", sagte Harry als sie gerade in die Nokturngasse abbogen. Hermine nickte nur. Sie erreichten das Gasthaus und nahmen sich ein Zimmer. Doch sie merkten nicht, dass sie von niemand anderen als Ron Weasley verfolgt wurden. Erst als er ins Zimmer platzte.
„Ronald Weasley, was machst du hier?!", fragte Hermine.
„Dich von diesem Abschaum, Halbblut wegholen! Niemand nimmt mir meine Freundin weg, auch wenn sie nur ein wertloses Schlammblut ist!", schrie Ron, doch er befand sich kaum später unter den Folterfluch.
„Wage es nie wieder Ron! Sie ist kein Schlammblut! Sie ist Reinblütig! Und du bist hier der Blutsverräter! Abschaum, geh mir aus den Augen!", knurrte Harry eiskalt.
Ron fing an zu zittern, so eine Stimme hatte er bei Harry noch nie gehört. „Harry es tut mir leid was ich sagte! Bitte verzeihe mir!", flehte Ron.
„Verschwinde Ron!", meinte nun auch Hermine.
Ron gab sich geschlagen und sagte nur noch, „Harry, Mom plant eine Geburtstagsparty für dich. Bitte tue es wenigstens für Mom. Hermine ist auch eingeladen. Hermine es tut mir Leid, dass ich dich mit Luna betrogen habe. Aber ich liebe nun mal Luna, außerdem sagte Dumbledore ich sollte dich von Harry ablenken. Ich geh dann mal lieber.", meinte Ron noch niedergeschlagen.
„Ron, sag deiner Mom ich komme!", sagte Harry noch. „Ladet aber Tonks und Remus auch ein!"
Ron nickte und apparierte nach Hause. „Hermine, was hast du auf dem Herzen? Ich spüre, dass dich etwas bedrückt.", sagte Harry.
Hermine wurde rot. „Harry, du weißt, dass ich Ron nicht liebe, aber ich weiß nicht, ich habe Angst das mir noch mal so etwas passiert wie mit ihm.", Hermine drückte sich um die antwort herum. Harry ahnte etwas.
„Sag Hermine, in wen bist du verliebt?", fragte er sie. Doch als antwort bekam er nur einen Kuss. Harry war zu überrascht um zu reagieren.
Fünf Minuten später, als er sich erholt hatte, fragte er sie, „Du liebst mich? Ich bin doch immer nur der ‚Goldjunge' gewesen, nun braucht man mich nicht mehr!"
„Oh, Harry. Du bist viel mehr als das! Du bist die Person, die ich schon seit sehr langem liebe! Du trägst das Erbe des dunklen Lords! Aber ich, ich bin nur die Besserwisserin, die immer recht haben will. Ich hab jetzt keine richtigen Eltern mehr. Siehst du? Ich bin ein niemand!", wieder war sie am schluchzen.
„Hermine, was sagtest du mal zu mir? Ich soll nicht auf andere hören. Du solltest es genauso wenig tun. Nur weil du die beste Hexe bist, die Hogwarts je gesehen hat? Nein, du bist mehr als das, du bist die schönste und klügste Hexe überhaupt!", beruhigte er sie. „Wir sollten nach Gringotts gehen, damit ich auch der Erbe bin. Ich denke man sucht nach dem Erben!"
Eine viertel Stunde später standen sie vor einem Kobold in Gringotts. „Mr. Potter, was kann ich für sie tun?", fragte er hochnäsig.
„Hier ich möchte dieses Erbe antreten und alle meine anderen Dinge möchte ich in dem Verließ aus dem Testament transferieren.", kam die antwort von Harry. „Gut, kommen sie mit. Mr. Griphook wird sie betreuen.", sagte er, doch Harry sah das diebische grinsen des Kobolds.
„Wenn sie mich zu Dumbledore bringen ist es ihr ende! Ich trete das Erbe meines Freundes Tom Marvolo Riddle an!", zischte Harry kalt.
Der Kobold nickte eingeschüchtert und sie betraten das Büro des Direktors. Die Kobolde berieten sich und nun wandte sich der Geschäftsführer an Harry.
„Mr. Potter, sie können ihr erbe sofort antreten. Ich bitte sie hier zu Unterschreiben.", deutete auf die Stelle zum unterschreiben. Harry unterschrieb und erhielt alle unterlagen die er brauchte.
„Mr. Griphook, ich möchte mein ganzes Vermögen in das Verließ von Tom Riddle, also nun meins, transferieren!", zischte Harry, da er immer noch aufgebracht war.
"Natürlich nur ein Problem wird es mit Direktor Dumbledore geben, er ist ihr Vormund!"
„Nein, eben nicht! Sirius Black war mein Vormund. Der Direktor hat sich das einfach genommen!", sagte Harry. Als sie fertig waren und Harry auch die Restlichen Kleidungsstücke aus dem Verließ holte, fragte er Hermine ob sie noch ein Eis essen gehen sollen, bevor sie nach Riddle Manor aufbrechen.
Kaum saßen sie in der Eisdiele, sahen sie auch schon Longbottom. „Hey, Hermine! Hey, Harry! Warum seit ihr hier? Dumbledore sucht nach euch!", sagte er.
„Neville du hast uns nicht gesehen ja?!"; zischte Harry. Neville nickte nur.
„Wir sehen uns bei deiner Feier Harry. Viel spaß noch! Meine Großmutter wirft mir schon böse Blicke zu.", sagte Neville nur und ging.
„Was ist denn heute los? Hat Dumbledore alle gegen mich aufgebracht?", fragte Harry. Doch nicht Hermine antwortete, sondern jemand, von dem er dachte er wäre Tod.
„Nun ja, Harry. Dumbledore will seine Schachfigur wieder.", sagte der Mann.
Harry sah in Blaue Augen. „Regulus? Regulus du lebst?", fragte Harry. Regulus nickte nur.
„Harry, wo wohnst du jetzt? Der Ligusterweg war komplett zerstört, als ich dort ankam. Ich hatte erst gedacht du warst es, doch ich sah noch, wie Dumbledore seinen Zauberstab wieder weg packte. Er hat deine Verwandten kaltblütig ermordet.", meinte Regulus. Harry erlitt einen Schock. Dumbledore mordete um ihn zu bekommen.
„Regulus, was befürchtet Dumbledore? Das ich auf die dunkle Seite falle?", fragte Harry neugierig.
Wieder nickte Reg.
„Oh, wieder ein Schicksal. Man Tom, warum musstest du dich selbst umbringen, hättest du nicht vorher den alten Killen können?", fragte Harry sehr, sehr leise, doch Regulus hörte es und war schockiert.
„Harry? Warum trauerst du um den Lord?", fragte er nun.
Hermine antwortete für Harry. „Der Lord hat mit Harry Freundschaft geschlossen und sich selbst ermordet." Nun war Regulus noch mehr geschockt.
„Wo werdet ihr hingehen?", fragte ein sehr geschockter Regulus. „Riddle Manor. Ich habe heute Toms Erbe angetreten. Doch am 31. Juli muss ich auf die Geburtstagsparty, die Molly Weasley für mich organisiert.", sagte Harry.
Es war schon spät als Harry mit Hermine im Manor ankamen. „Hermine, was willst du nun machen? Ich denke ich lasse uns etwas zu essen machen und danach kümmere ich mich um deine Blockade, du bist zwar schon gut, aber du besitzt eine Blockade, die deine Schwarze Magie blockiert. Ich hab meine schon draußen. Das hat Tom für mich gemacht, sofort als er vor mir stand.", fragte Harry. Hermine wie sie halt war, schmiss sich glücklich um Harry. Er tat ihr so viel Gutes und selbst wollte er nichts haben.
