The Day after
„Du, du hast jetzt auch rote Augen, genau wie ich..." sagte Harry überrascht, „...und auch sonst siehst du anders aus.
Hermine stand neugierig auf und schaute in den Spiegel, der im Bad von Harrys Räumen hing. Derweil schaute Harry Hermine hinterher, die nackt wie Gott sie schuf und ohne Hemmungen ins Bad lief.
Ihr fiel auf, das sie tatsächlich rote Augen hatte. Außerdem war sie größer und gertenschlank geworden. Auch hatte sie eine elfenbeine Hautfarbe bekommen. Ihre Haare waren immer noch buschig, aber viel länger, hüftlang genau genommen, rabenschwarz mit einem dunkel rotem Schimmer.
Harry dachte nach und bemerkte seine Unsicherheit Hermine gegenüber. Die kam glücklich strahlend wieder zurück und bemerkte Harrys verträumten Gesichtsausdruck.
Dann aber erkannte sie, das auch er sich geändert hatte: Er war ebenso wie sie größer und schlanker aber gleichzeitig auch muskulöser geworden. Auch hatte er eine eben solche elfenbeine Hautfarbe bekommen. Sein Haare war glatter, und auch etwas länger, bis knapp über die Schultern, rabenschwarz aber im Gegensatz zu Hermines mit einem dunkel grünen Schimmer.
„Komm steh auf und schau dir an, wie auch du dich geändert hast!" bat Hermine.
Wie in Trance stand Harry auf und folgte Hermine im Adamskostüm ins Bad. Er war auch mehr als angenehm überrascht von seinem Aussehen.
„Nun hier stehen die Fürstin der Nacht und der dunkle Lord. Reinblütig und das man kann sehen, das es nicht zum Nachteil unseres Äußeren ausgewirkt hat, oder?" fragte Harry.
Aber ohne eine Antwort ab zu warten hob er Hermine mit seinen muskulösen Armen hoch und trug sie zum Bett.
Keiner von ihnen sagte lange Zeit danach etwas, aber stattdessen sahen sie einander einfach in die Augen, küssten sich immer wieder und liebkosten und erkundeten gegenseitig ihre Körper. Zärtlich legte er schließlich seine warme Hände auf ihre Wangen, küsste sie immer fordernder und sie seufzte zufrieden.
Seine Lippen trafen immer wieder ihre und jeder Zweifel, der ihnen mit der langsam aufgehenden Morgensonne gekommen war, war schnell vergessen.
Zärtlichkeit, Neckerei und alle vorsichtigen Liebkosungen wurde bald von hungriger Leidenschaft ersetzt, als seine Zunge ihre Lippen teilte, befreit in ihren Mund drang und erkundend umherstreifte. Sie stöhnte gegen seinen Kuss, ein Ton, so ursprünglich, tierisch und grollend kam aus ihrer Kehle, dass Hermine nicht glauben konnte, dass sie ihn verursacht hatte. Sie wollte ihn und er wollte sie ebenfalls sie brauchten sich gegenseitig, viel intensiver als sie es sich je hatten vorstellen können.
Dann endlich begann er sich zu bewegen, noch langsam, er nahm nicht die Augen von ihren, als ob er darauf wartete, dass sie ihm sagte, sie habe genug.
Hermine konnte spüren, dass er begierig war, sich schneller zu bewegen, sie trieb ihn an, indem sie ihn regelrecht tiefer in sich hinein zog und bemerkte den Ausdruck von Erleichterung und auch Extase auf seinem Gesicht, als sie dies tat.
Seine Stöße wurden fester und Hermine und Harry stöhnte in ihrer Extase immer lauter, sie grub ihre Fingernägel in seine muskulösen Arme und hinterließ Spuren der Lust, hielt sich fest, als er weiter und weiter machte.
Die beiden bewegten sich im Einklang, Hermine lehnte sich zurück, weg von Harrys Mund, so dass sie in seine Augen sehen konnte, die nun noch intensiver und dunkelrot leuchteten, genau wie ihre.
Bald, zu bald, kamen dann beide und sie rief gegenseitig ihre Namen vor Lust aus, wie sie es schon ähnlich zuvor in der Nacht gemacht hatten, nur viel hemmungsloser.
Danach lagen sie aufeinander küssten sich, streichelten sich und merkten gar nicht, das nun endgültig die Sonne aufgegangen war. Und Hermine wie auch er hatten offensichtlich die Wandlung erfolgreich durchgeführt.
/Das war so wunderschön!/ dachte Harry
Und Hermine antwortete Gedanken verloren: „Ja das war es!"
Harry schaute sie erstaunt an: „Hast du gehört was ich gedacht habe?"
Nun schaute Hermine ihn überrascht und verwundert an, dann antwortete sie gedanklich/Ja habe ich. Und außerdem wollte ich sagen und jetzt denke ich es. Ich liebe dich!/
„Ich liebe dich auch!" sagte Harry glücklich.
Dann rumorte sein Magen laut und deutlich und Hermine lachte: „Da muss wohl jemand seine Reserven wieder auffüllen. Hungrig?"
Jetzt lachte Harry mit, schubste Hermine zurück ins Bett, hielt sie an den Schultern fest und antwortete lüstern: „Ja, nach dir – obwohl was zu essen wäre auch nicht schlecht..."
Dann standen beide doch auf, duschten sich und begaben sich zum Frühstück.
Da sie etwas später dran waren, trafen sie nur auf wenige Schüler. Hermine schaute sich um und Harry fragte sie: „Nun, wen suchst du? Jemanden, den du leiden lassen willst?"
Bevor Hermine antworten konnte trat der Schulleiter auf sie zu: „Meine liebe Hermine, mir ist zu Ohren gekommen, das sie beinahe Opfer eines Missgeschicks wurden. Aber wie ich sehe ist dir ja nichts passiert..."
Wütend schaute Hermine Dumbi in die Augen, der darauf hin auf das heftigste erschrak und wütend und zornig sagte: „Was soll das denn, Hermine, warum hast du deine Augen mit einer Illusion belegt..."
Nun atmete Hermine einmal tief durch und das Harry ihre Hand hielt, beruhigte sie zusätzlich, als dann leise aber deutlich antwortete: „Erstens es war kein Missgeschick, sondern eine versuchte Vergewaltigung und ein Mordversuch, der nur dadurch nicht gelang, da mich Harry gerettet hat. Mich hingegen interessiert, wo denn die Verbrecher sind. Ich wäre überrascht, aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben, das sie vielleicht Longbottom und Snape eingesperrt haben?"
Dumbledore lehnte sich zurück und sagte trocken: „Es ist nichts passiert, und nichts kann bewiesen werden. Daher brauche ich auch niemand zu bestrafen. Bei ihrem Freund hingegen ist doch tatsächlich der dunkle Lord und dafür sollte er bestraft werden..."
„Versuch es Dumbi und du wirst deine eigene Medizin zu schmecken bekommen!" sagte Harry, der aufgesprungen war und Dumbledore am Kragen packte und von sich stieß!
Dann sagte er noch: „Wir können die Taten beweisen, ich sage nur Veritaserum und Denkarium! Also gehen sie uns aus dem Weg und warnen sie die Beiden. Sie stehen auf unserer Abschussliste ganz oben..."
Damit legte er seinen Arm um Hermines Hüfte und apparierte aus Hogwarts heraus. Sie landeten im Riddle Manor und Hermine schluchzte und hielt sich an Harry fest.
„Weißt du was?" fragte Harry.
Hermine schaute ihn mit verweinten Augen fragend an.
Er sagte: „Lass uns shoppen gehen. Wir sollten uns ein paar nette Klamotten kaufen, vielleicht auch das eine oder andere Tier und auch ein paar Waffen wären nicht zu verachten! Was hältst du davon?"
Nun strahlt Hermine und dann antwortete sie berechnend: „Das willst du dir antun? Mit mir einkaufen zu gehen?"
„Hä, ähm wie bitte? Was soll ich mir damit antun?" wollte Harry wissen.
„Du warst noch nie mit einer Frau einkaufen, oder..."
Hermine nahm Harry an die Hand und bevor er seine Meinung ändern konnte waren sie schon gemeinsam appariert und landeten direkt vor Madam Malkins' Anzüge für alle Gelegenheiten. Ohne ein weiters Wort zu sagen, zog Harry mit rein und dann war er auch schon in der Mangel von Hermine und Madam Malkin.
Er musste sich mindestens zwei Dutzend Anzüge etliche Hosen, Hemden und noch alles Mögliche an probieren. Sicher, Hermine suchte ihm wirklich wunderschöne Klamotten aus auch für sich selbst fand sie tolle Kombinationen. Als sie schließlich nach fast drei Stunden in die Abteilung für Unterwäsche wechselte sagte Harry: „Ich würde mich freuen, wenn du mich überraschen würdest. Ich gehe solange zu Florean Fortescues Eissalon und warte dort auf dich. Die Sachen, die wir bereits ausgesucht haben nehme ich schon mal mit. Du kannst ja auch mit meinem Schlüssel zahlen, wenn du willst!"
Hermine lächelte und antwortete: „Ich mach das schon, Schatz und es ist ja egal, wie ich bezahle, es ist ja sowieso unser gemeinsames Geld. Geh ruhig schon mal vor. Ich überrasch dich dann heute Abend!"
Harry küsste sie noch mal und verließ dann seine Partnerin.
Harry saß entspannt aber auch erwartungsvoll auf Hermine wartend in Florean Fortescues Eissalon und trank genüsslich einen Eiskaffee. Schließlich setzten sich zwei kichernde jungen Frauen ungefragt an seinen Tisch. Es waren die Patil Zwillinge, Parvati und Padma.
Provozierend sagte Parvati, eine von den Zwillingen zu Harry: „Na Süßer so alleine? Du siehst ja zum anbeißen aus!"
„Ja du hast dich wirklich verändert. Und das nur zu deinem Besseren. Deine Muskeln, deine Haare,..." sagte nun Padma.
Harry hob nur eine Augenbrauen und teilte Hermine telepatisch mit/Wenn du nicht willst, das mich zwei recht hübsche Weiber, du kennst sie übrigens auch sehr gut, verführen, dann solltest du nicht mehr so lange zum Einkaufen brauchen!/
/Lass sie nicht weg gehen, denen wird ichs zeigen!/ zischte Hermine in Gedanken.
Dann richtete Harry sich an Parvati: „Wer sagt denn, das ich alleine bin? Vielleicht warte ich nur auf jemand?"
Wieder kicherten die beiden und Padma sagte nur provozierend: „Und du meinst es kann sich jemand mit uns messen?"
Harry grinste abfällig, dann erblickte er eine aufregende, schwarzhaarige Frau, die ihn verführerisch anblickte. Sie trug ein hautenges, kurzes, knallrotes Kleid, das ihren sinnlichen Körper nur noch mehr zur Geltung brachte. Er erkannte „seine" Hermine. Laszive begann sie sich zu bewegen und zwinkerte ihm zu.
Ungläubig schauten die zwei Hühner sich um, ob es nicht sein könnte, dass sie jemand anderen meinte. Doch da war niemand außer dem heißen Typen, an dessen Tisch sie saßen, Harry und scheinbar meinte sie ihn tatsächlich.
Fragend tippte Harry sich derweil auf seine Brust. Er spielte Hermines Spiel mit. Und die Zwillinge erkannten ihre Mitschülerin überhaupt nicht. Ihre Veränderung war auch noch beachtlicher!
Verführerisch blickte sie Harry an und warf ihm eine Kusshand zu, während sie sich ihm näherte.
Immer erregter stand er auf und ging neugierig auf sie zu. Doch sie schob ihn wieder zurück auf seine Bank. Sexy und provozierend tanzte sie vor ihn herum.
„Hallo, schöner Jüngling", hauchte sie mit rauchiger Stimme.
„So ganz alleine", fragte die aufregende Frau ihn.
„Ja ...Ja ich bin ganz alleine ... total alleine ... doch jetzt ja nicht mehr", sagte Harry gespielt nervös.
Padma und Parvati schauten nur sprachlos zu.
„Komm mit, ich möchte mit dir alleine sein", flüsterte sie mit heißer, erregender Stimme in sein Ohr. Harry stand schmunzelnd auf und reicht ihr seine Hand.
Daneben saßen immer noch die zwei Patil Zwillinge. Unvermittelt blieb Hermine musternd vor ihnen stehen. Völlig unerwartet schubste sie Harry zurück auf die Bank, auf der er vorher auch schon gesessen hatte. Verdattert schauten die Mädchen auf.
Anmutig setzte sich die Schönheit rittlings auf Harry´s Schoß und begann ihn leidenschaftlich zu küssen. Perplex schauten die drei Weiber zu.
Staunend beobachteten die drei, was vor ihren Augen passierte.
„Auch wenn ihr noch einiges lernen könnt, so solltet ihr zwei Schlampen nun sehen das ihr Land gewinnt, wenn ihr den nächsten Tag noch erleben wollt. Er gehört mir und niemand anderes. Doch wenn ihr es nicht verstehen wollt...", hauchte Hermine zwischen den Küssen und ließ ihre Augen hell rot aufleuchten. Dann zeigte sie noch ihre Fangzähne. Damit hatte es nun auch die beiden kapiert.
„Kein Problem", stammelte eines der beiden Mädchen, Harry und Hermine waren wieder mit einander beschäftigt, so das sie nicht wussten wer es gesagt hatte und sogleich ergriffen die Zwillinge die Flucht.
Ungerührt von den anderen Zuschauern, die sich abfällig über das Gehabe von Harry und Hermine äußerten, küsste sie ihn weiter und Harry genoss es.
Schließlich zahlten sie auch hier und dann gingen sie in der Winkelgasse in die Magische Menagerie. Dort waren viele magische Kreaturen aller Art zu finden. Die Wände waren voll gestopft mit Käfigen voller Geschöpfe der verschiedensten Art: purpurne Kröten, Ratten, doppelschwänzige Wassermolche, giftige Schnecken, Raben, Eulen, Schildkröten, Katzen. Aber nichts schien sie zu begeistern.
„Also lass uns doch noch in der Nokturngasse umschauen gehen. Wenn du willst kannst du aber auch gerne zu Flourish & Blotts und nach Büchern schauen!" sagte Harry.
Harry ging schon raus, während sich Hermine nochmals umschaute. Dann folgte sie Harry. Draußen musste er sich umschauen, sie fand ihren Partner erst nicht.
/Wo war er denn jetzt?/ fragte sie sich.
„Suchst du mich?" fragte eine dunkle samtige Stimme. Hermine drehte sich überrascht um und sah Harry hinter ihm mit einem lässigen Lächeln. Dann beugte er sich zu ihr runter und küsste sie zärtlich.
„Ähm ja, hab dich nicht gesehen. Also gehen wir?" fragte Hermine.
„Und…wo willst du hin?" fragte Hermine und schaute sich die Schaufenster an. Sie waren alle nicht so einladend, aber irgendwie interessanter, als bei den Läden in der Winkelgasse.
Sie gingen schon ein paar Minuten und redeten über Hogwarts und die Schaufenster die sie immer beim vorbei gehen sahen.
„Hm dahin würde ich gern" Harry zeigte auf einen Tierladen gleich auf der anderen Seite.
Am Schaufenster waren Eulen, Falken und auch Adler auf mehreren Stöcken und schauten die Leute die vorbei gehen immer mit ihren Augen an.
Harry ging bereits Richtung Eingangstüre des Ladens, als Hermine den Namen des Ladens noch las. Der Laden hieß ‚Nosferatus – Spezialist für Fabel-, Dunkle- oder Schatten-Tiere.
„Und du willst da rein?" misstrauisch schaute Hermine in die Auslagen des Geschäftes und danach zu Harry der nur nickte und ging schon durch die Tür.
Drinnen war es, wie zu erwarten, dunkel und mystisch aber trotzdem angenehm und sauber.
Aus jeder Ecke sah man verschiedene Tiere, von Falken zu kleinen Drachen, Wyvern genannt.
Harry zog es zu einem Terrarium, in der hintersten Ecke des Ladens. Der Verkäufer ging zu Harry hinüber und sah dass der zu den Terrarien gehen wollte.
„Ich an ihrer Stelle würde da nicht hin gehen" sprach er dunkel und blickte in die Augen des Fremden. Die Augen des jungen Mannes waren seltsam, der hatte nämlich rote Augen.
„Ach und wieso nicht ?" fragte die Harry ihn und drehte sich ganz zu ihm um und schaute ihn kalt an.
„Tja dort ist eine große Schlange drinnen, sie lässt niemanden an sich heran. Ich habe schon versucht sie zu fesseln oder irgendwas Ähnliches, aber nichts geschieht. Ich habe sie vor ein paar Monaten geliefert bekommen und seitdem, hat sie nichts gegessen." Erklärte der Ältere und schaute jetzt zum Terrarium.
Harry und nun auch Hermine hörten sich die Erklärung von dem Alten an und gingen danach entschlossen zu der Schlange, die sie bis jetzt noch immer nicht sah. Irgendwie wurden beide zu diesem Glaskasten magisch angezogen.
Dann hörten sie ein zischen und verstanden sogleich die Worte: #Verschwinde unwürdiger und lass mich in Ruhe!#
Dabei bewegte die Schlange den Kopf immer wieder zu Harry und Hermine um ihnen zu zeigen dass sie ihn auch beißen würde.
„Die Schlange hat gesagt..." begann Harry wurde aber von Hermine unterbrochen: „Ich habe sie auch verstanden. War das Parsel?"
Überrascht nickte Harry, darüber sollten sie sich auch noch Gedanken machen, aber erst später.
#Ach unwürdig nennst du mich? Bist du dir da ganz sicher das ich unwürdig bin, Schlange?# sagte Harry in Parsel.
#Keiner von uns beiden ist unwürdig, merk dir das!# wies Hermine nun die Schlange zurecht.
Harry blitzte die grün-silberne Schlange an und machte eine schnelle Handbewegung, so dass die Schlange jetzt vor ihm schwebte.
#Oh mein Meister und sein Weibchen! Sie sind wieder auferstanden!#
#Bitte? Wieso auferstanden und weshalb Meister und ähm sein Weibchen?# wollte Harry überrascht wissen. Derweil kicherte Hermine leise. Sie fand es einfach süß.
#Ihr beide seid die Meister der Schlangen, Drachen und Phönixe. Ich wache auf die beiden Basiliskeneier. Es ist ein Eisbasilisk und ein Schattenbasilisk. Ich soll dem dunklen Lord den Eisbasilisken geben und der Fürstin der Nacht den Schattenbasilisken. Nehmt die Eier, dann habe ich meine Aufgabe erfüllt, denn ihr seid die Gesuchten!#
Harry und Hermine griffen in den Glaskasten und nahmen instinktiv jeder eines der Eier. Kaum hatten sie die Eier heraus genommen legte sich die Wächterin der Eier auf den Boden und verbrannte augenblicklich.
Hermine und Harry spürten die angenehme Wärme und schmunzelten darüber, doch augenblicklich wurde ihre Gesichter wieder zu einer kalten Maske und sie drehten sich zu dem geschockten Menschen hinter ihm um.
/Sie können beide Parsel sprechen? Das konnten doch nur der Dunkle Lord und Harry Potter.
Soll das Bedeuten das soll Potter sein? Das kann doch nie im Leben sein, dieser Mann schaut ganz anders aus. Und er strahle Macht aus und nicht wie Potter Angst. Und die Begleiterin ist ebenso beeindruckend!/ der Verkäufer schaute das Paar nachdenklich an aber in seinem Blick lag auch große Angst.
Harry ging zum Verkäufer und fragte ihn wie viel die Schlangeneier und die verstorbene Schlange denn kostet, der wiederum stotterte den Preis und ging zu der Theke.
Hermine und Harry bezahlten und wollten schon gehen als die anderen Tiere auf einmal laut wurden, drehte er sich um und schaute in die Runde.
Hermine erkannte einen Schwarzen Phönix mit roten Schwanzfedern, der sie zu mustern schien. Genau so ging es Harry mit einem der Wyvern. Sie besitzen im Gegensatz zu anderen Drachen nur ein Paar Beine, die adlerartige Krallen. Direkt über seinen Beinen befinden sich große, hautähnliche Flügel. Der Körper wird als sehr muskulös und geschwungen, als schlangenartig zu betrachten. Der Rumpf geht über in einen langen, gekringelten Schwanz, der am Schwanzende ein Giftstachel sitzen hat.
„Wir nehmen diese zwei Tiere auch noch. Wie viel verlangen sie zusammen?" fragte er kühl und schaute ungeduldig den Älteren an.
Der wiederum schaute ihn misstrauisch an und wunderte sich wer diese beiden höchst geheimnisvolle und Achtung fordernden Fremde wohl seien. Doch er traute sich nicht zu fragen, er hatte das Gefühl dass er das nicht durfte. Er schaute die zwei Tiere an und zählte alles im Kopf zusammen.
Dann sagte er: „Hmmm, es sind außergewöhnlich seltene Tiere, ich würde sagen tausend Galleon, pro Tier, wären sie damit einverstanden?"
Harry nickte Hermine zu, sie wussten dass diese beiden Tiere und die beiden Basilisken eigentlich nicht verkaufen durfte. Da diese wirklich sehr außergewöhnlich, extrem selten und manchmal auch gefährlich sein können. Und eigentlich sind diese Tiere viel teurer. Aber anscheinend wusste es der Verkäufer nicht so recht oder wollte sie sogar los werden.
Hermine gab ihm die zwei tausend Galleon und dann drehten sich beide um und verließen den Laden.
„Ich glaube da haben wir einige Schnäppchen gemacht! Meinst du nicht auch?" fragte Harry.
Hermine nickte und dann fragte sie: „Wollen wir nicht noch ein wenig Muggellondon unsicher machen?"
„Dann schicken wir unsere Boten aber in unser nun gemeinsames Zimmer, sie würden sonst zu sehr auffallen, oder?" fragte Harry zurück.
„Einverstanden, ich beschwöre zwei Säckchen, damit unsere geflügelten Freunde sie leichter transportieren können."
Als dies geschehen war wandelten sie noch ihre Zauberer Sachen in Muggelklamotten um und verließen über den Tropfende Kessel die magische Welt.
Sie gingen gemeinsam an eine große U-Bahn Station, um erst einmal Essen zu gehen. Hermine hatte da eine Idee.
Während sie auf den nächsten Zug warteten, entdeckte Hermine einen Zeitungsstand. Dann stutzte sie und kaufte Aufgeregt eine Zeitung. Dann las sie den für sie interessanten Artikel und schaute dann Harry erschrocken an.
„Was gibt es denn? Warum bist du so erschrocken?" fragte Harry
„Schau dir diesen Artikel an..." und damit zeigte Hermine ihm die Zeitung.
Harry las, das ein Reporter dieser Zeitung doch noch Überlebende des terroristischen Angriffs in Little Whinging, Surrey, gefunden hätte. Offensichtlich sei bis auf den Neffen die gesamte Familie mit dem Schrecken davon gekommen, da sie sich bei Nachbarn verstecken konnten. Die Leichen, die gefunden wurden, sind nicht mehr identifizierbar und deshalb sei man wohl davon aus gegangen, das es die Familie Dursley sei! Offensichtlich seien sie momentan im leer stehenden Ligusterweg zwölf unter gekommen.
Zornig funkelten die Augen von Harry und Hermine nahm ihn sofort in ihre Arme. Dann funkelten ihre diebisch und sie fragte: „Was hältst du davon, ihnen einen Besuch ab zu statten? Danach können wir, nachdem wir uns Appetit geholt haben, immer noch essen gehen!"
„Einverstanden", sagte Harry, „erst die Arbeit dann das Vergnügen! Ich rufe Lucius hinzu. Nachdem Draco und Narzissa nicht mehr leben ist er immer so viel alleine und er hat uns doch sehr geholfen! Wollen wir?"
„Gute Idee!" sagte Hermine und schickte ihren Patronus, der Lucuis holen sollte. Der apparierte auch umgehend zu Harry und Hermine.
Die erklärten ihm die Neuigkeiten und er freute sich diebisch, wieder einmal in Aktion treten zu können.
„Luc, du bist so etwas wie unser Vertrauter und Berater. Ich habe dich gerne bei uns!" erklärte Harry, wozu Hermine nickte.
Lucius sagte nichts, strahlt und umarmte beide. Dann apparierten sie in den Ligusterweg. Dort bemerkten sie, das nur Vernon und Petunia Dursley dort waren Dudley schien wieder einmal unterwegs zu sein!
„Lasst uns erst das Walbaby suchen. Seine Eltern laufen uns ja nicht weg, einverstanden?" schlug Harry vor. Die beiden Anderen waren einverstanden.
Harry führte sie an den Spielplatz. Es war schon später Nachmittag, eher früher Abend und kaum noch etwas los. Tatsächlich trafen sie Dudley Gang. Überrascht stellten sie fest, als sie die Gruppe Jugendlicher beobachteten, das eine langhaarige blonde Schönheit neben Dudley saß und von diesem im Arm gehalten wurde.
Sie belauschten das Gespräch.
„Was stellst du dich denn an, lass uns doch einfach mal verschwinden. Du machst mich verrückt und ich bin schließlich hier der Boss. Außerdem würdest du ohne mich auf der Straße leben!" drängte Dudley das schöne Mädchen, die eigentlich schon eine junge Frau war.
„Ich will das nicht Dud. Du weißt, ich halte nichts von Sex ohne Liebe und ohne das man zumindest verlobt oder besser noch verheiratet ist!" sagte die Schönheit.
„Was soll der Quatsch. Willst du mich noch länger hin halten? Das mach ich nicht mit! Ich habe dich bisher geschont und dir mehr Zeit gelassen als üblich und das nur, weil du vor Kurzem erst deine Eltern und deine kleine Schwester verloren hast. Also zick nicht rum!" sagte Dudley nun ärgerlich.
Damit riss er sie von der Bank hoch und wollte sie mit sich schleifen. Sie wehrte sich heftig und Dudley schrie: „Zickig wie alle Weiber aus dieser dämlichen Familie..."
„Was sagst du da?" schrie sie ihn an.
In diesem Moment konnte sich Lucius nicht mehr halten und kam wütend aus dem Versteck heraus und schlug Dudley zu Boden und nahm das Mädchen in seine Arme, um sie zu trösten.
Schmunzelnd beobachteten das Hermine und Harry, die sich nun ebenfalls zeigten. Dudley erkannte überraschender Weise Harry und rief: „Der Freak, was machst du denn hier?"
„Wir werden der Sache heut ein Ende bereiten..." sagte Harry.
Lucius sagte derweil: „Bitte beruhigen sie sich. Ihnen wird nichts geschehen. Dafür sorge ich schon. Und meine beiden Begleiter helfen mir auf jeden Fall!"
„Danke, ich heiße übrigens Abigail und wie heißen sie?" fragte die junge Frau.
Lucius schaute sie verträumt an und antwortete: „Mein Name ist Lucius Malfoy. Du, ähm, sie haben einen sehr schönen Namen..."
„Danke und es wäre schön, wenn sie, ähm du mich duzen würdest!"
„Dann nenne mich aber auch Lucius, bitte!"
„Gerne" hauchte Abigail nur.
Harry und Hermine hatten das zwischenzeitlich auch mit bekommen und freuten sich besonders für Lucius, da er doch sehr trauerte, das seine Frau und sein Sohn tot waren.
Derweil war Dudley auf gestanden und schaute seinen verhassten Cousin wütend an und brüllte: „Na schön, das du noch ein Huhn mit gebracht hast. Dann haben wir mehr davon..."
Nun griff Hermine ein und zischte: „Davon träumst du auch nur. Wie war das? Sie hat ihre Eltern und ihre Schwester verloren und in eurem Haus hat man drei unkenntliche Leichen gefunden? Irgendwie scheit das vielleicht zusammen zu hängen!"
Panik machte sich bei Dudley breit und er schrie: „Los wir alle zusammen. Wir machen sie fertig! Los jetzt!"
Nun rief Harry: „Petrificus Totalus Maximus!"
Umgehend waren alle aus Dudleys Gang bewegungsunfähig.
Abigail schaute entsetzt und fragte Lucius: „Was war denn das? Magie?"
Lucius nickte: „Ja das ist Magie! Aber sonst könnten wir drei auch nur schwer gegen die fast zwanzig Jugendlichen bestehen! Ist das schlimm für dich?"
Abigail schaute Lucius tief in die Augen und sagte dann: „Nein, warum auch. Es ist nur überraschend das es das tatsächlich gibt! Kannst du herausfinden, was sie mit meiner Familie gemacht haben?"
Lucius nickte und holte ein Flächchen heraus und reichte es Hermine. Abigail erklärte er: „Das ist ein Wahrheitsserum. Stelle ihm die Fragen, die du willst und er muss wahrheitsgemäß antworten..."
Während dessen hatte Hermine Dudley das Serum eingeflösst. Was dann heraus kam, war erschreckend. Die gefundenen drei Leichen, die man versehentlich für die Dursleys gehalten hatte waren die Familie von Abigail, die vermisst wurde. Aber dann kam der Hammer. Dudley und seine Gang hatten ihre Mutter und ihre kleine Schwester mehrfach vergewaltigt, bevor sie die drei umgebracht hatten und an Stelle der Dursleys in das zerstörte Haus gelegt hatten.
Abigail lag weinend in den Armen von Lucius, der dann sagte: „Harry, Hermine, lasst mich diese Bastarde umbringen! Jetzt! Sofort! Bitte nur diese einen Gefallen!"
Harry und Hermine sagten wie aus einem Munde: „Selbstverständlich!"
Lucius nickte, dann aber sagte Abigail: „Und du Lucius tust mir bitte zwei gefallen. Erstens ich bringe diesen Fettsack um und zweitens nimm mich mit zu dir. Hier will und kann ich nicht mehr leben!"
Lucius schaute erst überrascht, dann aber nickte er und wurde leicht rot.
Abigail bemerkte die Unsicherheit und nahm sich vor sich das für später zu merken. Derweil beschwor Lucius zwei Schwerter und reichte Abigail eines hin und fragte: „Willst du?"
Abigail nickte und nahm eines der Schwerter. Dann schaute sie Dudley rasend vor Wut an und hieb wie von Sinnen auf ihn ein und zerstückelte ihn regelrecht. Doch offensichtlich kannte sie sich aus und tötete ihn nicht sofort, verletzte ihn so schwer, das er nicht sofort starb, sondern langsam und qualvoll: „Du sollst leiden, wie meine Familie, du Bastard!"
Lucius hatte schon die ersten der Gang umgebracht, als Abigail dazu kam und mit ihm alle nach und nach köpfte.
Als alle erledigt waren, war Dudley immer noch am Leben und Abigail schlug ihm den Kopf ab.
Lucius legte seinen Arm um ihre Hüfte und sagte an Harry und Hermine gerichtet: „Ich nehme sie mit zu mir in meine Manor, einverstanden?" Abigail hatte derweil ihre Arme um Lucius' Hals gelegt.
Harry sagte nur: „Wir sehen uns, ich habe noch etwas mit dessen Eltern und seiner Tante zu klären!"
Damit verschwanden Abigail und Lucius. Harry nickte Hermine zu und die rief: „MorsmordeGuinevere Insane" und damit erschien ihr Zeichen, ein schwarzer Phönix der die Erdkugel zerriss.
Dann erschienen sie im Ligusterweg zwölf bei Harrys rechtlichen Verwandten. Die schreckten bei deren Erscheinen auf und Vernon giftete sofort los: „Was willst du Freak denn hier!"
„Dir den Tod deines Walbabys, Dudley, mitteilen! Und ja er musste leiden! Schrecklich!" dabei lachte Harry wütend.
„Machen wir ein Ende, ich höre schon die Polizei kommen!" warnte Hermine.
Harry nickte und gemeinsam riefen sie dreimal den Avarda Kedavra und jeder der drei bekam den doppelten Todesfluch zu spüren. Dann rief Hermine „MorsmordeGuinevere Insane" und ließ auch hier ihr Zeichen erscheinen. Dann disapparierten sie...
