Anmerkung: Hier nun das zweite Kapitel von: natsucat - Sie ist die erste Co-Autorin! Ein sehr interessantes Kapitel wie ich finde.
In der Zwischenzeit hatte Harry sich nach den Dursleys umgeschaut. Sie waren nirgends zu finden. Also apparierte er kurzerhand in den Liguster Weg. Dort waren alle Rollos herunter gelassen. Er öffnete mit seinem Zauberstab die Tür. Offensichtlich waren die Dursleys verreist. Einzig ein Brief lag im Flur auf dem Boden. Er war von Gringotts.
Er legte seine Sachen in seinem Zimmer ab und öffnete den Brief. Er sollte in einer Erbschaftsangelegenheit zu bei Gringotts erscheinen.
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Er war nicht verwundert, irgendwann musste er ja mal von dem Testament der ganzen Verstorbenen was erfahren.
Nun war es also endlich soweit.
Er nahm alles mit, was er meinte brauchen zu können und steckte alles in den Koffer, den er geschrumpft in seine Hosentasche nahm. Nun hatte er sich auch seelisch auf das Kommende vorbereitet.
Er apparierte in die offizielle Apparierstelle der Winkelgasse und machte sich auf den Weg zu Gringotts.
Er zeigte dem Kobold am Schalter seinen Brief, und wurde in einen Raum geführt.
Kein weiterer war anwesend, was ihn irgendwo doch verwunderte, die Erklärung kam bald.
„Guten Tag Mr. Potter. Wenn sich bitte setzen möchten." , ertönte es hinter seinem Rücken und er fuhr aufgeschreckt herum.
Ein Kobold stand nun vor ihm, einen Haufen Papiere in den Armen und drei Kästchen lagen oben drauf.
Der Kobold ließ alles auf den Schreibtisch fallen und setzte sich dahinter, dann zeigte er auf den Stuhl vor sich und sah Harry erwartungsvoll an. Dieser setze sich auch gleich und sah vorsichtig zu dem Kobold.
„Ich bin Merirun. Die vier werten Herrschaften der Familien Potter, Black und Dumbledore, die ja nun leider alle verstorben sind, hatten jeder den Wunsch, dass sie ihren Bereich des Testaments alleine zu hören bekommen würden. Deswegen ist kein weiterer hier. Sie besitzen in jedem Testament eine beachtliche Position. Fangen wir mit dem Potter'schen Erbe an."
Er gab Harry zwei eingerollte Dokumente. Beide waren mit einem roten Band verschnürt und mit einem bronzefarbenen Wachswappen verschlossen. Die zwei dunkelroten Kisten, hatten ebenso einen Bronzefarbenen Kerzenabdruck als Verschluss.
Harry sah sich diese Verschlüsse genauer an und erkannte auf beiden einen Fingerabdruck. Fragend sah er den Kobold an, welcher bereits schmunzelte und erklärte dann.
„Diese Kästchen sind extra hergestellt worden und dienen nur zu einem Zweck.
In diesen Kästchen sind persönliche Dinge der Personen gelagert, sie können nur von dem Kind, das dafür vorgesehen ist geöffnet werden. Diese Verschlüsse, würden aus magischem Kerzenwachs hergestellt, eine Fingerkuppe des einen Monat alten Babys wird kurz hinein gedrückt und der Abdruck bleibt für immer in dem Wachs erhalten.
Wenn die Eltern versterben, haben sie ihren Kinder so bereits etwas von ihnen hinterlassen. Es ist eine altmodische Tradition und viele finden diese Idee immer noch gut.
Zu erst liest man aber immer den Brief, dann kommt der Inhalt.
Den Unterschied erkennen sie an den Wachsumrandungen. Die von der Frau gemachten Wachstropfen haben eine rötliche oder weiße Umrandung, es fällt kaum auf, wenn man nicht darauf achte, und die von dem Mann gemachten Tropfen haben eine blaue oder schwarze Umrandung."
Harry öffnete zu erst den Brief seiner Mutter.
Mein kleiner Harry,
wenn du dies hier liest, bin ich wohl tot. Ich hoffe wir hatten die Chance dich aufwachsen zu sehen und dir die Möglichkeit eines schönen Lebens zu geben. Du bist sicher ein starker junger Mann geworden und ich habe ja vielleicht sogar schon meine Enkelkinder kennen gelernt, hm?
Nun ja, wie du ja bestimmt weißt wurdest du in einer schwierigen Zeit geboren in der alles sehr gefährlich war.
Wir haben dir in dem Falle, dass wir sterben, was ich nicht hoffe, (k)einen vernünfitgen Paten ausgesucht. Obwohl Sirius sehr viel Blödsinn im Kopf hat, würde er sein Leben für dich geben.
-Hier fielen bei Harry die ersten Tränen-
Deine Patin ist da viel vernünftiger, Alice Longbottom, eine sehr gute Freundin. Ich habe sie auf Hogwarts kennen gelernt, sie war in meinem Jahr, allerdings eine Ravenclaw. Frank war ein Jahr über uns in Hufflepuff. Die beiden haben einen Sohn Neville...ich hoffe er hat nicht Alice' Tollpatschigkeit geerbt.
Ich muss gerade grinsen weil ich dich in diesem Moment neben ihm einschlafen sehe.
Du bist ein süßes Baby mein Kleiner.
Nun zu wichtigerem.
Harry, Dumbledore kam zu uns und erklärte, dass du oder Neville die einzigen seien um Voldemort zu besiegen.
Ich glaube nicht an Weissagungen, da es echte Seher nur selten gibt, dennoch sind wir vorsichtig und hoffen, dass Voldemort irgendwie anders fällt.
Wir haben in diesen schwierigen Zeiten ein bisschen in dem Erbe von deinem Vater rumgekramt um vielleicht etwas finden zu können, was dir später helfen könnte.
Wir haben nämlich beschlossen uns mit dem Fideliuszauber schützen. Die Sachen, die wir für dich gefunden haben sind in dem Verlies 285. Die andern drei Verließe sind 4276-in dem kannst du seit du geboren bist Geld abheben für alles was du brauchst, und in den Nummern 3958 und 969 sind die restlichen Sachen und das Geld der Familie Potter.
Du solltest selbst sehen was wir alles für dich zusammengelegt haben.
(Falls du etwas nicht verstehst - wir haben Anleitungen zu den Sachen gelegt, bei denen wir wussten wie sie funktionieren...manches musst du eben noch selbst herausfinden.)
Du findest aber bestimmt noch in den anderen Verließen Dinge die dir nun nützlich vorkommen.
Nun genug der ernsten Dinge.
Ich hoffe dein Leben bleibt ausgeglichen und ruhig.
Mein Herz ist immer bei dir.
Und vergiss nicht:
If the darkness, into do you've fallen is going to be obfuscat, forget never the little star called friends.
Freunde und Verbündete sind sehr wichtig und imemr eine gute Stütze, verlier sie nicht!
Deine dich mmer liebende Mutter
Lily Anne Potter
Harry starrte zitterig auf den Zettel und las die letzten Zeilen noch mehrmals durch, bis er denn Brief schlussendlich weglegte. Er beschloss seine Freunde trotzdem nicht mit darein zu ziehen, sie waren dem ganzen nicht gewachsen und hatten nichts damit zu tun. Allerdings war er der Meinung, die Leute die er ab jetzt finden würde, wenn sie stark genug waren für den ganzen Schlamassel, immer bei sich zu behalten. Als Freunde und Verbündete wie seine Mutter es meinte.
Nachdem er den Entschluss gefasst hatte, nahm er das Kästchen seiner Mutter, drückte seinen rechten Zeigefinger auf den Abdruck und das Wachs schmolz schnell soweit, dass kein Wachs mehr vorhanden war. Er klappte den Deckel langsam auf und das erste was ihm entgegenstrahlte war eine weiße Lilie die mit einem Zauber in Eis eingeschlossen wurde. Verzaubert beachtete er die Blume, die er so noch nie gesehen hatte. Jede Blüte hatte einen dunkelroten Streifen in der Mitte und dieser breitete sich zu beiden Seiten aus und wurde immer heller bis er weiß war. Mit eisblauen Sprenkeln versehen. Er war sich sicher das James da etwas rumgezaubert hatte, denn von wem konnte die Lilie sonst sein.
Er fand noch ein Muggelbild von ihm in seiner Wiege, wie seine Mutter seine Hand hielt. In der anderen Hand hielt er ein kleines Kettchen mit einem Medaillon. Der liebevolle Blicke seiner Mutter war wundervoll eingefangen worden und da sich das Bild nicht bewegte konnte er ihn die ganze Zeit genießen.
Das besagte Medaillon war das letzte was sich in dem Kästchen befand. Einwickelt in ein dunkelrotes Band welches mit silbernen Ornamenten verziert war, das er als Haarband seiner Mutter wahrnahm.
Im Medaillon befanden sich ebenfalls nur zwei Muggelbilder.
Eins mit seinen Eltern und das andere zeigte ihn.
Im Hintergrund war ein prächtiges Schloss zu sehen, aus roten und weißem Stein erbaut mit Schwarzem Dach, stand es auf einem leichten Hügel inmitten eines Waldes, dessen Baumkronen schon fast so hoch waren wie das Schloss selbst.
Ein traumhafter Ort.
Er sah aber auch dass der dunkle Wald voller Gefahren und Geheimnisse da lag.
Eigentlich konnte man nichts so recht erkennen, wegen der Winzigkeit des Bildes.
Er legte sich das Medaillon um und band sich das Band links um das Handgelenk.
Er legte das Bild und die vereiste Blume zurück in die Kiste und Verschloss sie sorgfältig. Dann nahm er den Brief seines Vaters in die Hand.
Hi Harry!
Mein kleiner Junge, bestimmt schon groß, erwachsen und ein unglaublicher Streichespieler - aber mich und Siri haste du sicher nie gekriegt.
Nun Harry. Wenn du meinen persönlichen Brief hier an dich liest, dann heißt das wohl, dass ich tot bin.
Sei dir sicher, dass wir dich immer geliebt haben.
Gut, Schluss, ich bin keine großer Redner von Gefühlen.
Wir haben dir, hoffe ich, genug hinterlassen, damit du locker leben kannst.
Deine Mutter sieht grad zu dir und Neville hinüber...ich könnte wetten ihr werdet wie Brüder aufwachsen, Alice und Lily kriegt man kaum auseinander, die hängen aneinander fest, wie wenn sie von einer Acromentula zusammengeschnürt worden sind.
Das Schlimme ist, dass sich das auf dich und Neville vererbt habt.
Gestern war das erste mal, dass du ohne ihn eingeschlafen bist und nächsten morgen hast du mich um 4 Uhr morgens aus dem Bett gebrüllt als würd' das Haus brennen. Es war Sonntag.
- Harry grinste-
Deswegen sind Alice und Frank gleich vorbeigekommen. Bei ihnen war es mit Neville das selbe.
Ihr beiden seid unglaublich, ihr werdet würdige Nachfolger für die Rumtreiber.
Also noch mal zu deinem ganzen Erbe.
Wir haben alles wichtige in eine bestimmte Zelle getan, du hast noch drei andere Verliese. Die Schlüssel liegen in meinem Kästchen - dort ist noch ein vierter Schlüssel, allerdings sieht er nicht aus wie einer.
Es ist ein bronzenes Armband mit einem goldenem Verschluss, der aussieht wie ein „P".
Deine Mutter sagt immer, sie findet es sei ein „G"...deine Mum kann echt schräg sein, ich hoffe du bekommst nie eine ihrer Wutattacken ab, wenn du was angestellt hast.
Aber egal. Das ist der Schlüssel zu einem Anwesen, dass meiner Familie gehört seit...ich weiß nicht. Ich denke seit sie existiert. Das ist das offizielle zu Hause der Potters und wird Potter Manor genannt.
Mach dich auf deinen Weg und finde den Richtigen, lass dich nie abbringen.
Ich denke wir finden uns wieder. Irgendwann. Irgendwo. Wir werden sehen.
Ein glückliches Leben wünsche ich dir,
mein kleiner Harry.
In Liebe,
dein Vater,
James Ethnitz Potter.
Harry öffnete anschließend noch das Kästchen seines Vaters, in der fand er die Schlüssel, von denen sein Vater gesprochen hatte und band sich den Manorschlüssel gleich zu seinem Band.
Sonst lag dort noch ein silberner Ring, er konnte verschlungene Buchstaben erkennen. „G" „R" „S" „H" „E" „N" „M" standen dort in einem glitzernden hellem Midnightblau.
Er hatte keine Ahnung was der Ring für eine Bedeutung haben könnte und legte ihn an.
Die Buchstaben glühten auf und ein neuer Buchstabe kam hinzu „P"
Verwundert sah er den Ring an und beschloss sich später ein paar Informationen über ihn einzuholen.
Der Kobold sah den Ring ehrfürchtig an, er beschloss ihn nachher zu fragen.
In dem Kästchen lagen zwei bronzenen Ringe. Lily und James war innen eingraviert.
Die beiden Ringe hielt er erst mal länger in den Händen, sie vermittelten ihm ein wärmendes Gefühl.
Schweren Herzens legte er die Ringe zurück, er hatte Angst er würde sie verlieren und am Armband würden sie nicht so toll aussehen.
Und noch ein Ring lag im Kästchen, ebenfalls eingebunden in Ein Band. Diesmal Grün mit bronzenen Ornamenten verziert, auch ein Haarband von Lily Wo hatte er das jetzt wieder her, fragte sich der schwarzhaarige Erbe.
Auch dieses Band kam zu dem anderem an seinen Arm und der Ring an seine Hand. Ein bronzener Ring mt dem Potterwappen darauf.
Ein großes „P" war als Tsavoritstein hervorgehoben, auf dem P lag eine große Tatze aus Madaringranat gearbeitet, das Loch im „P" erkannte er als Katzenauge.
Unter dem P floss Wasser, an dieser Stelle wurde ein weiß-blauer Achat eingelassen. Dessen Rillen und Farben das Wasser perfekt darstellte. Harry war sich sicher dass der Ring als er bearbeitet wurde größer war und später nur geschrumpft worden, er konnte sich nicht vorstellen, dass man die Steine so präzise schleifen konnte damals. Außerdem hatte er mal gehört, das man die meisten Edelsteine nicht mit Magie bearbeiten oder rumformen konnte, da sie die Magie in sich aufsaugten, früher waren deshalb an vielen Zauberstäben Edelsteine am anderen Ende befestigt. Das war zu der Zeit als noch keine magischen Schilde erfunden worden waren.
Nachdem alles Persönliche von seinen Eltern abgearbeitet war, bekam er den Betrag zu hören, den er geerbt hatte.
Es waren um die 350 Millionen Galleonen und ein paar Haufen Sickel und Knuts, unter anderem noch diverse Artefakte, aber das wusste er ja bereits von seine Eltern. Trotzdem war der Schock lang, den Betrag zu verarbeiten - er war Milionär! Nach einer viertel Stunde kam langsam wieder Leben in ihn.
„Um...um die...350 MILLIONEN Galleonen? Bei Merlin!"
„Möchten sie sich nun um ihr Black'sches Erbe kümmern?", fragte der Kobold, auf den Papierberg vor sich linsend.
„Ähm natürlich" , stotterte Harry zurück, denkend //Oh Nein, nicht noch mehr // und nahm die Rolle an sich die ihm gereicht wurde.
Lieber Harry,
ich bin wohl tot - mist!
Hoffentlich hab ich ein paar von den Todesseridioten mitgenommen.
Ich habe da ein paar kleine Bitten.
Kümmere dich ein bisschen um Remus und Schnäbelchen, du weist wie einsam sie nun sind und dir würde ein bisschen Gesellschaft ab und zu sicher auch gut tun. Wenn du viel Zeit mit Schnäbelchen verbringst, bekommst du etwas seltenes, was du dann bei allen Tieren benutzen kannst. Bei mir war es so, ich denke du solltest selbst sehen was das ist.
Versauere nicht, mach dich nicht fertig und geh ein bisschen feiern, genieße das Leben! Dein Leben besteht nicht nur aus Kämpfen. Du brauchst nen bisschen Spaß!
Ich habe dir fast alles hinterlassen, außer zwei Häusern und einer Millionen, das Geld und die Häuser haben Nymphodora (dieses Wort ist auch ein Grund warum du dies hier allein lesen sollst - Tonks reißt mir den Kopf ab wenn sie irgendwann mal hier ist)(hihi) und Remus bekommen.
Du hast immerhin noch vier Wohnsitze bekomme - auf jeden Fall kennen die Todesser nur einen Feriensitz in Spanien, die anderen drei kennen sie nicht, und dort solltest du mal ausmisten. Alles wichtige was meine Familie je besaß ist in den drei Häusern verteilt. Ich weiß nicht wo sie liegen, aber ein „Schlüssel" befindet sich in der Kiste.
Schau, es ist ein Metallgebilde, dass du auf die Innenseite deines linken Handgelenkes legen musst. Wenn du ihn allerdings benutzt, dann kannst du ihn nie mehr wegkriegen, bis du stirbst oder jemand anderem den Schlüssel übergibst. Wenn du aber Sachen brauchst - dann benutze den Schlüssel und finde die Sitze.
- Hier runzelte Harry die Stirn, aber er beschloss noch nichts. -
Ansonsten wünsche ich dir noch ein angenehmes Leben und tschüss!
Nein - das war ein Scherz.
Trotzdem weiß ich eigentlich nicht was ich noch schreiben soll, außer dass du nicht so depressiv sein sollst und du brauchst dir auch nicht für alles was je passiert ist die Schuld zu geben.
Nu weiß ich aber echt nichts mehr.
Viel Glück Harry,
ich bin sicher du meisterst locker alles was sich die entgegenstellt.
In Liebe,
dein Pate
Sirius Orion Black
Ein Tatzenabdruck war unter der Unterschrift zu sehen.
Wieder einmal gerührt legte er den Brief zur Seite und wandte sich neugierig der Schachtel zu.
Sirius hatte ihn wirklich neugierig gemacht.
Auch diese Schachtel öffnete sich ohne Probleme, und er sah gleich das rundliche Metallding von dem Sirius gesprochen hatte. Harry befand, dass Sirius nie was von Kunst gehört haben muss.
Verschlungen sah man viele Sachen in dem Ding, und wenn man es nur leicht drehte, zeigte sich wieder etwas ganz neues. Umgeben war all dies mit einer leichten Silbernen Kette, an der kleine Tansanite eingelassen waren. Die Dunkelblaue Farbe, derer spiegelte sich leicht in den dunkelroten Rodolithsteinen die im Gebilde eingelassen waren.
Die Rodolithen stellten oft Augen da von Schlangen, Theastralen oder Kaninchen...wie er belustigt entdeckte.
Er beschloss, dass der Macher dieses Schlüssels und seines Ringes der Gleiche war.
Fest entschlossen, legte er es sich schließlich auf die Innenseite seines linken Handgelenkes.
Auf einmal leuchteten alle Steine auf und das Metall-Wolfram zerflossschneller wie Eis zu Wasser werden konnte.
Die Steine schwammen im Metall als es begann sich neu zu formen. Ein leicht verschnörkeltes B erschien und wurde von allen möglichen Tieren eingekreist, manche hatte Harry ja bereits gesehen. Nun verästelte sich die Silberkette noch um das ganze Medaillon und alles lief so wie es war in seinen Arm. Schließlich sah es aus als hatte Harry ein Tatoo.
Genannter hatte dem ganzen Prozess angespannt zugesehen - bis sich das Medaillon mit ihm vereinte. Es tat nicht weh, doch vor Schreck fiel Harry vom Sitz, wovon sich das Medaillon ja aber nicht hatte stören lassen. Verstört sah er auf seinen Arm - als er mit seiner rechten Hand über die Stelle fuhr, fühlte er den Schlüssel, kalt, als würde er doch nur auf der Haut liegen. Plötzlich hörte er eine sanfte Stimme in seinem Kopf.
-+- Ich bin die Wächterin und Seele des Schlüssels. Du bist der rechtmäßige Erbe, auch wenn das Black'sche Blut bereits vor Jahrhunderten in deine Familie floss. Wenn du den Schlüssel benötigst, kannst du mir Bescheid sagen. Lege deine Zeige - und Mittelfinger auf den Schlüssel und denke, ich höre dich und werde dir helfen solange es in meiner Macht steht.. -+-
/Ähm...okay...danke/
Immer noch leicht geschockt setze sich der Schwarzhaarige zurück und guckte ob noch was in der Schachtel wäre.
Er fand ein kleines Päckchen. an dem ein Zettel klebte.
Da du jetzt ja schon fast siebzehn bist, kannst du sie sicher gebrauchen - grins-
Misstrauisch öffnete er das Papier und sah entsetzt auf den Inhalt.
Erst wurde er blass und dann leicht rötlich.
Sirius hatte ihm KONDOME vererbt!
War denn das die Möglichkeit - waren die nicht schon längst abgelaufen?
Als er nach dem Verfallsdatum guckte, sah er nur Sirius Schrift: Haltbarkeitszauber P
Knallrot pfefferte er die Teile zurück in die Kiste und sah verlegen zum Kobold, während der versuchte sein Gesicht unter Kontrolle zu kriegen. Immer noch mit roten Wangen, griff Harry einfach zum nächsten Dokument.
Lieber Harry,
stand dort in altbekannter Schrift
Ich bin fasziniert wie viel Magie du bereits als Baby in dir hast! Aber auch der kleine Neville trägt viel ungebändigte Magie. Ich denke ihr werdet gemeinsam Mächtiges hervorbringen können.
Vielleicht könnt ihr sogar die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen?
Aber egal, hier und nun geht es darum etwas wichtiges weiterzuvermitteln und persönliches...also um es kurz zu machen, ich bin dein Urgroßvater...der Vater, der Halbschwester, der Frau deines Großvaters bin ich...gut jetzt war ich es.
Zwei mächtige Blutlinien wurden so wieder zusammengeführt.
Die Wege der beiden Schwestern...meiner beider Töchter, trennten sich und doch fanden die beiden Kinder sich wieder.
Alice Longbottom ist die Tochter von Lilith und Wilbert Pylix.
So wie Lily Evans nur adoptiert ist...und eigentlich die Tochter von Noreen und Stephen Keagen ist.
Leider wurden bei Lily bis zu ihrem ersten Lebensjahr keine magischen Anzeichen festgestellt und Stephen Keagen, kam aus der dunklen gehobenen Gesellschaft, wo man so etwas nicht duldete.
Sie spielten vor ihre Tochter sei von einem Lethifold umgebracht worden.
In Wirklichkeit legte Noreen sie aber nur vor ein wärmeausstrahlendes Haus, anstatt die Kleine umzubringen, wie es Stephen befohlen hatte.
So kommt auch die leichte Bindung zwischen Alice und Lily...die wohl auf dich und Neville übergesprungne ist, wie ich es gewagt habe zu hören.
Ich bin der Meinung dass du schon sehen wirst was passieren wird.
Dennoch möchte ich dir vorab einige Informationen geben.
Ich werde versuchen mit aller Macht auf euch beide aufzupassen. Solche bezaubernde Ur-Großenkel!
Also weiter im Text.
Du, sowie Neville haben ganz besonderes Blut geerbt.
Durch mich habt ihr beide die Gryffindorgene geerbt.
Ja Harry du hast richtig gelesen. Du bist einer der beiden letzten rechtmäßigen Erben, die den Titel des Lord Gryffindor auch in öffentlichem Recht benutzen dürfen. Damit hast du allerdings auch Slytherinblut in dir, genau wie Neville, da Gryffindor und Slytherin, als sie noch jünger waren, einen magischen Blutsbrudereid geleistet hatten.
Dadurch, vermute ich auch deine starken Kräfte im Parselgebrauch...alleine durch einen Fluch kann nie soviel Energie übertragen werden.
Ich hab dich und Neville als Kinder gekannt, damit ihr beide nicht aus versehen die Aufmerksamkeit der Todesser auf euch zieht, als Kind merkt man nicht wie viel Magische Ausstrahlung man hat.
Die Schlüssel habe ich in eure beiden Schachtel gelegt.
Ich habe beide Schlüssel in beide Schachtel gelegt.
Es sind Kleine Pillen die ihr mit dem beiliegendem Trank runterschlucken müsst. Alleine wirkt keins von beiden.
Sie werden eure wahren Kräfte entschlüsseln.
Ich habe beiden von euch außerdem einen Teil meiner privat liebsten Sammlung vererbt.
Jedes Paar ist mit einem bestimmten Spruch oder Trank versetzt worden, es sind aber positive, helfende Zauber.
Langsam schien Harrys Kopf zu dampfen, da er keine weitere Kiste gesehen hatte.
Ich hoffe du freust dich darüber.
Mehr möchte ich dir nun nicht verraten.
Ich liebe meine Familie von ganzen Herzen.
Viel Glück und Spaß in deinem weitern Leben.
Ich denke ich hab noch genug von dir und du von mir mitgekriegt, so dass ich beruhigt Lebe wohl sagen kann.
Also dann,
mit väterlichen Gefühlen geschriebenen Abschiedsgrüßen,
Lebe wohl!
Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore
Harry sah sich mit Tränen in den Augen um.
Er hatte Familie...Neville war sein Cousin 3. Grades
Der Kobold stand auf uns zog damit den Blick des Teenagers auf sich.
Die Truhe des verstorbenen steht hier.
Seine Hände zeigten auf eine große verzierte Truhe, die aussah als würde sie zum Zimmer gehören.
Mit großen Augen schritt er an die riesige Truhe und öffnete sie.
Das erste was er sah waren...
Socken.
Socken...in allen erdenklichen Farben und Mustern. Plötzlich erschien ein großes Grinsen auf seinem Gesicht und er wühlt ein wenig in der Kiste.
Er zog einen anderen Ring heraus.
Dieser war ganz schlicht gehalten.
Aus einem gespannten Bogen sah er den alterwürdigen Anfangsbuchstaben D der Dumbledores.
Im Hintergrund ein Baum und am Rand waren Zeichen einritzt.
Eine Bildnis und eine Rune, abwechselnd - so ging es um den Ring herum.
Harry meinte ein spitzes Ohr erkennen zu können. Das zweite was er sah waren jeweils eine Hand die etwas in der Hand hielt. Bei der einen Hand war es eine Flamme, bei einer anderen floss Wasser über die Hand, eine andere zeigte einen kleinen Baum der mit Blüten verziert aus der Hand herauswuchs. Das letzte Bildnis konnte man kaum erkennen, die feingliedrige Hand war wieder zum Kelch geformt worden, aber nichts war zu sehen.
Schließlich sah man noch einen Voll- und nach der nächsten Rune einen Halbmond. Ein kleiner Dolch, ein Drachenkopf und ein Blitz waren die letzten Zeichen.
Der Ring war aus einem angelaufenem Silberfarbenem Metall.
Als er den Ring auf seinen Finger zog, begann dieser zu leuchten.
Das Metall erstrahlt ein neuem Glanz und in jedes eingeprägte Zeichen und die Rune danach, waren Edelsteine eingelassen. Das D sah aus wie Holz und so fühlte es sich auch an.
Bewundert lies er die Hand sinken und grabbelte wieder in der Kiste.
Langsam fühlte es wie sein Kopf klarer wurde und die Verwirrtheit durch dies alles verschwand.
Schon wieder fand er ein Schmuckstück. Ein schlichtes schwarzes Band.
Er legte es sich um das linke Handgelenk und er spürte eine wahnsinnige Energie in sich.
Er fühlte sich verändert, innerlich und äußerlich.
Wie von selbst erschien ein Spiegel vor ihm und er betrachtete sich.
Seine Haare waren lang und glatt, fast bis in die Kniekehlen. Gewachsen und mit ein paar femininen Zügen fand er seinen Körper im Spiegel wieder. Seine Augen strahlten stärker als zuvor und seine Brille war einfach verschwunden.
Volle, durchblutete Lippen zierten sein Gesicht wie kein anderes.
Baff lies er sich in den Sessel zurück fallen.
Nicht verstehend was vor sich ginge.
Der Spiegel verzerrte sich und dehnte und verkleinerte sich. Mit einem „Puff-Geräusch war ein Dokument daraus geworden und eine kraftvolle männliche Stimme erklärte, dass er ein offizieller Erbe von allen vier Gründern sei, auf direktem Wege und er bekam erklärte, dass Godric Gryffindor ein Hochelf war. Salazar Slytherin ein Dunkelelf, Rowena Ravenclaw eine Veela und Helga Hufflepuff hatte ein Bund mit einem Einhorn geschlossen, wodurch sie unnatürlich stark und zur Hälfte ein Einhorn wurde.
Irgendwo zwischen Schock und Unglaube verließ Harry nach langen Regelungen mit dem Kobold die Bank.
Anmerkung zum Ende: So mal schauen, wie ihr dieses Kapitel fandet. Wenn es euch gefallen hat - Reviews!!! - dann folgt diesmal das nächste Kapitel schneller. Es sind übrigens zwei weitere in Vorbereitung!!!
Außerdem suche ich noch weitere Co-Autoren - siehe Prolog! Bitte melden - Danke!
Schatten.Licht und waihtAngel Bitte meldet euch doch noch mals - Thanks
