Anm.: Nun hier ist es - das nächste Kapitel Einige besonders geniale Ideen für das nächste Kapitel wurden zusammen mit Tuniwell erarbeitet!
Geständnisse – eine neue Zeitrechnung beginnt
Sicher und ungefährdet erreichten Amirah und Harry mit den drei „Gästen" ihr heimliches Domizil. Dadurch, das Harry sein Erbe nun angenommen hatte und er mit Amirah verbunden war, konnten sie beide, die verletzten Luna und Neville in ihr Haus bringen und sie in die Betten legen, die sie für die beiden kurzfristig vorgesehen hatten. Mme. Pomfrey hingegen konnte das Haus weder erkennen, gar es überhaupt betreten!
Sie war sehr nachdenklich, was das ganze überhaupt sollte und was mit Harry überhaupt passiert ist, seit Ende des letzten Schuljahres.
Kurze Zeit später kamen Amirah und Harry zu Mme. Pomfrey. Diese fragte nun die beiden: „Könnte ich nun nach Mrs. Lovegood und Mr. Longbottom schauen? Ich möchte wissen, wie es ihnen nun geht! Und auch was ihr nun seid, würde mich sehr interessieren?"
Amirah antwortete zu erst: „Wir sind uns nicht im Klaren, ob wir ihnen trauen können. Sicher, Harry hat erzählt, das sie ihn bisher des öfteren in seiner bisherigen Schulzeit geholfen hatten. Was aber auch ihre Aufgabe war. Aber das reicht uns bei weiten nicht aus, um sie ins Vertrauen zu ziehen!"
„Nun scheinbar waren sie ja hier, um den beiden irgendwie zu helfen", dachte Harry laut nach, „und ich finde es bemerkenswert, das sie da waren, obwohl der Angriff auf Luna und Neville doch erst in der Nacht statt gefunden hat. Wie konnten sie so schnell hier sein? Es scheint mir so als wussten sie vorher schon von dem Angriff! Was sagen sie dazu?" fragte Harry nun Mme. Pomfrey in einem scharfen Ton.
Dabei wurde sie auch genauestens von Amirah gemustert, als sie dann mit einem Seufzen antwortete: „Was ich ihnen jetzt sage werden sie nur schwer glauben können. Aber ich muss einfach ihr Vertrauen gewinnen. Wenn sie wollen kann ich ihnen meine speziellen Gedanken auch in einem Denkarium kurzzeitig überlassen oder ich bin bereit Veritasserum einzunehmen, damit sie mir glauben!"
Harry und Amirah schauten sich erstaunt an, als sich dann Harry wieder an Mme. Pomfrey wandte: „Vielleicht komme ich darauf zurück. Doch erst einmal erzählen sie. Den Beiden geht es übrigens viel besser, wie es mir scheint. Aber ich werde sie erst einmal hinein begleiten, damit sie sich ein Bild vom Zustand der beiden machen können. Bleiben sie aber unbedingt an meiner Seite. Sie würden es bereuen, wenn sie das nicht machen!" sagte Harry in einem ernsten Ton.
Nachdem sich Mme. Pomfrey von dem deutlich besseren Zustand der beiden überzeugt hatte, waren sie wieder aus dem Haus herausgegangen und setzten sich an den Tisch auf der Terrasse.
Hier nun begann Mme. Pomfrey zu erzählen: „Ich werden ihnen nun sehr viele Informationen geben. Doch vorab werde ich den Zauberereid sprechen, das ich ihnen die Wahrheit sagen werde!"
Nachdem sie das zum weiteren Erstaunen von Amirah und Harry gemacht hatte begann sie mit der Erzählung: „Sie wissen ja, das ihre Eltern durch den dunklen Lord umgebracht wurden. Dies geschah durch den Verrat von Mr. Pettigrew an den eben genannten."
„Das kenne ich bereits zur Genüge, das ist nichts neues!" unterbrach sie Harry.
„Ja, ja, ich weiß aber das ist nur die halbe Wahrheit. Mr. Pettigrew war zu der Zeit ein Doppelagent, der sowohl für den dunklen Lord als auch für Dumbledore arbeitete. Er hätte aber niemals ihre Eltern verraten. Da Dumbledore die Prophezeiung kannte und die Eltern von Mr. Longbottom bereits schwerst verletzt im Krankenhaus lagen mussten ihre Eltern herhalten, um die Prophezeiung und Dumbledores Waffe, nämlich sie Mr. Potter, zu ermöglichen. Unser so hochverehrter Schulleiter hat Mr. Pettigrew unter den Imperius-Fluch gestellt und ihn damit gezwungen das Versteck an den dunklen Lord zu verraten! Dadurch erst wurde es möglich ihre Eltern zu töten und das sie damit die Prophezeiung erfüllen müssten. Wobei offensichtlich nicht sicher war, ob sie die betreffende Person war. Wenn nicht und sie wären gestorben, dann wäre halt Mr. Longbottom derjenige gewesen!"
Harry war schlicht weg gesagt entsetzt. Er wollte es erst gar nicht glauben, als er von Amirah auf den Schwur hingewiesen wurde. Als er realisierte, das Mme. Pomfrey nur die Wahrheit sagen konnte oder sterben würde antwortete er: „Was ein Glück das Dumbledore tot ist. Ein Glück für ihn. Ich sollte Prof. Snape im nachhinein danken, das er ihn umgebracht hatte!" zischte Harry im Zorn.
„Nun das sind die nächsten beiden unangenehmen Überraschungen für sie, Mr. Potter!" unterbrach ihn Mme. Pomfrey.
„Bitte nennen sie mich Harry!" sagte Harry nun sichtlich von Mme. Pomfrey beeindruckt.
Amirah nickte und sagte: „Bitte sprechen sie mich auch mit Amirah an, Mme. Pomfrey!"
Dann nennt ihr mich aber bitte auch bei meinem Spitznamen, Poppy!" dabei lächelte sie die beiden an.
„Bitte erzählen sie weiter, wir werden ihnen dann auch über unser Geheimnis erzählen, Mme... äh Poppy!" bat sie Harry.
„Gerne, also Prof. Snape hat den Schulleiter nicht ermordet. Es war eine Illusion, die mehrere Ziele verfolgte. Zum einen und offensichtlich sollte Prof. Snapes Spionagetätigkeit nicht gefährdet werden, sondern er sollte sogar noch mehr von „Du-weißt-schon-wer" Vertrauen erlangen. Außerdem wäre dann Dumbledore aus der Schussbahn und könnte dann als Überraschungswaffe eingesetzt werden. Es hat aber noch ein weiteres viel schlimmeres Ziel gehabt. Dumbledore hatte gehofft, das durch seinen Tod, wenn auch nur vorgetäuscht, was sie nicht wissen durften, sie zu einer unüberlegten Handlung verleitet hätte und sie „Du-weißt-schon-wer" angegriffen hätten. Dies wäre auf jeden Fall eine Schwächung von der dunklen Seite gewesen. Auch wenn sie das, was offensichtlich von Dumbledore so gewollt war, nicht überlebt hätten!"
Harry wankte zwischen bitterlichen Heulen und unbändigen Zorn, als er Poppy unterbrach und fragte: „Warum habe ich aber dann Dumbledores Erbe erhalten?"
„Nun das ist die nächste Falle, die er dir gestellt hat. Aber erst habe ich eine Frage. Hast du noch nicht den Wunsch gehabt, deine gesamten Verliese zusammen zu legen?"
„Ja natürlich. Sobald ich zurück bin wollte ich das erledigen. Ich hatte leider noch keine Zeit dazu! Aber ich frage mich auch schon die ganze Zeit, warum ich das überhaupt will?" antwortete Harry fragend.
„Das ist auch gut so", antwortete Poppy, „denn dann hättest du alles Geld und alle Besitztümer verloren, sie wären nämlich durch einen versteckten Imperius-Fluch, der auf dem Ring, den du von Prof. Dumbledore erhalten hast, automatisch gezwungen gewesen, das Verlies so zu gestalten, das bei deinem Ableben oder bei dem Wiederauftauchen von Prof. Dumbledore alles ihm zugefallen wäre. Was mich aber interessiert, ist der eben von dir gesprochene letzten Satz. Warum machst du dir darüber Gedanken? Kannst du den Imperius-Fluch abschütteln?"
„Ja, ich kann den Imperius-Fluch zum Teil zumindest abschütteln!" gab Harry nickend zur Antwort.
Da meldete sich Amirah: „Es gibt noch einen weiteren Grund, warum der Imperius-Fluch bei Harry und auch bei mir nicht wirken kann! Das hängt mit unserer Rasse zusammen!"
Jetzt schüttelte Poppy energisch ihren Kopf: „Das können keine Zauberer. Das können nur Vampire. Und sie sind keine, denn sonst wären sie nicht mehr am Leben, da ja schon vor zwei Stunden die Sonne aufgegangen ist. Und ihr wisst sicher, dass das kein Vampir überlebt!"
Jetzt grinsten Harry und Amirah: „Hast du vergessen, wie wir Luna und Neville geheilt haben?" sagte Harry lächelnd.
Poppy runzelte die Stirn: „Ihr habt nur gesagt, das ihr ein Mittel zur Heilung habt. Ich hatte mich nur nach den Wachen des Krankenhauses umgeschaut!"
„Nun es gibt mehrere Arten von Vampiren, Poppy!", damit ließen Harry und Amirah ihre Reißzähne erscheinen und mit einer fließenden Bewegung schoben sie ihre Haare beiseite, so das ihre spitzen Ohren erkennbar waren.
Mit höchsten Erstaunen hielt sich Poppy den Mund zu. Als sie sich ein wenig von dem Schock erholt hatte stammelte sie: „Ihr seid „daywalker", wie habe ihr das geschafft?"
Nun wurden beide doch sehr rot und Harry sagte: „Das werden wir ihnen erzählen, sobald du mit deiner Geschichte fertig bist, versprochen!" dabei schaute Harry zu Amirah, die ihm nickend zustimmte.
„Na, dann ist mir klar, wie ihr Luna und Neville gerettet habt." Verstand nun Poppy und erzählte weiter, „So dann kannst du dem Fluch selbstverständlich wiederstehen. Nachdem du, aber nicht so wie gewünscht, reagiert hast, wurde Prof. McGonnagall aktiv. Sie ist übrigens mit Prof. Dumbledore verheiratet, aber nur im geheimen. Sie versucht nun dich wieder unter Kontrolle zu bringen!"
„Woher weißt du das alles?" wollte Amirah wissen.
„Ja und das ist für unseren „Mr. Potter" wahrscheinlich die größte Überraschung. Ich weiß das alles von Prof. Snape. Er hat mich auch hier her geschickt, um Mrs. Lovegood und Mr. Longbottom zu beschützen, mit euch Kontakt auf zu nehmen und euch zu warnen und zu informieren. Ihr wisst sicher, das Mr. Sirius Black ihr Pate war. Wissen ihr auch, das Mr. Longbottoms Mutter, Mrs. Alicia Longbottom, ihre Patin ist?"
„Ja das habe ich auch erfahren!" antwortete Harry.
„Aber wusstest du auch, das du noch einen weiteren Paten hast?"
Jetzt war Harry ganz aufgeregt und rief fast: „Wen?"
Jetzt stockte Poppy, bevor sie sagte: „Severus Snape ist dein Pate, von dem nur deine Mutter und er selbst wussten. Selbst dein Vater wusste es nicht, da deine Mutter das ihm wohl erst noch sagen wollte. Sie hatte das einen Tag vor ihrem Tod veranlasst. Sie waren übrigens entgegen der Geschichte von Dumbledore beste Freunde in ihrer Zeit nach Hogwarts gewesen. Severus durfte lt. Dumbledore nichts sagen und musste sogar auf Anordnung Dumbledores zu allen Gryffindors und besonders zu dir so ungerecht sein. Er wurde erpresst!"
Jetzt brach eine Welt für Harry zusammen. Er konnte nicht fassen, was für ein Gewirr von Lug und Trug um ihn herum war. Dann fragte er doch interessiert: „Wie hat Dumbledore Snape erpresst?"
„Nun Snape war kurz verheiratet. Seine Frau wurde angeblich von Todessern umgebracht. Doch das scheint nicht der Wahrheit zu entsprechen. Zumindest hatte Severus eine Tochter. Sie ist in eurem Alter. Dumbledore wusste das. Er hat sie entführen lassen und droht sie an „Du-weißt-schon-wer" weiter zu geben. Daher muss Snape alles machen was Dumbledore will."
Entsetzen stand in den Augen von Harry und Amirah.
„Gut ich habe verstanden. Meine Prioritäten muss ich dich ein wenig korrigieren. Als da wären Voldemort, Dumbledore und Aelfric Fey die ich umlegen muss, dann dafür sorgen, das Dumbi sein Geld endgültig verliert! Vorher müssen aber erst einmal Luna und Neville soweit genesen sein, das sie am Besten hier bleiben und deren Heilung überwachen. Dann befreien wir Snapes Tochter und holen ihn selber auch her, bevor wir dann zu meinem Hauptziel übergehen!" dann zu Poppy gewandt, „wie heißt den Snapes Tochter eigentlich?"
Poppy lächelte, während Amirah die Hände in die Hüften stützte und grinsend fragte: „Und reiche ich dir nicht?"
Jetzt lachte Poppy offen, während Harry die Augen verdrehte und gleichzeitig rot wurde. Dann aber gab er es ihr zurück: „Nun ich habe ja keine Vergleichsmöglichkeit. Vielleicht sollte ich mich diesbezüglich weiterbilden..."
Nun glitzerten Amirahs Augen, als sie sagte: „Du hast doch keine Todessehnsucht oder?"
Jetzt lachten alle und Poppy sagte: „Nun Severus Tochter heißt Myrta Selene Snape. Ich fände es herrlich, wenn ihr sie befreien könntet. Besonders auf Severus' Gesicht wäre ich gespannt!"
Jetzt hörten sie ein Rufen, das entweder von Luna oder Neville kam. Harry und Amirah änderten den Schutz um das Haus, so das Poppy mit einbezogen war. Dann gingen sie zu den beiden Genesenden.
Luna und Neville atmeten erleichtert aus, als sie Mme. Pomfrey erkannten. Als sie die beiden fertig untersucht hatte sagte sie zufrieden: „Nun wieder erwartet haben sie sich von den eigentlich tödlichen Verletzungen mehr als nur gut erholt. Sie können wenn sie wollen wieder aufstehen. Doch sollte ich oder besser eigentlich ihre Retter ihnen das erklären. Dann würden wir aber gerne wissen, wer ihnen das angetan hat?"
In dem Moment betraten Amirah und Harry den Raum und Luna und Neville rückten erschrocken auf ihren Betten weg von den Beiden.
Nun lachte Poppy leise und sagte dann: „Mrs. Lovegood, Mr. Longbottom, sie brauchen sich nicht zu fürchten, diese beiden waren es, die sie gerettet haben. Ohne die beiden wären sie längst tot!"
Maßloses Erstaunen spiegelte sich in den Augen von Luna und Neville wieder. Dann sprach Neville als erster: „Danke euch beiden. Ich habe es eigentlich nicht glauben wollen, das du, Harry böse geworden bist!"
„Ich hab dir das doch gesagt", sprach nun Luna Neville an.
„Warum behaupten dann alle, das Harry böse ist?" fragte Neville
Nun begann Harry alles mögliche zu erzählen an. Er erzählte alles, was ihn erst einmal persönlich betraf, wie das Erbe und seine magischen Volljährigkeit. Dann kam er zu einer ihn und Neville betreffende Sache zu sprechen: „Dann habe ich die Freude dir mitzuteilen, das unsere Eltern sich nicht nur sehr mochten, sondern deine Mutter ist auch meine Patin..."
Jetzt haute es Neville um, doch direkt im Anschluss stürmte er auf Harry zu, um ihn zu umarmen. Dann, ohne weiter nachzudenken nahm er Luna in den Arm, um sie gleich darauf innig zu küssen.
Als er das Lächeln der restlichen drei bemerkte bekamen er, Neville, und Luna hochrote Köpfe.
Dann wollte Luna wisse, wie Harry und Amirah sie gerettet hätten.
Sie endete damit: „...durch unseren Biss seid ihr nun ebenfalls „daywalker". Doch werdet ihr keine von unseren Fähigkeiten erlangen. Ich habt lediglich die Resistenz gegen alle Arten von Angriffen, seid wesentlich stärker und schneller und könnt eure Vampirzähne und Elfenohren erscheinen und verschwinden lassen. Wenn ihr einen Seelenbund haben wollt, dann müsstet ihr ein bestimmtes Ritual durchführen!"
„Was ist das für ein Ritual?" wollte Luna wissen, „habt ihr das selber durchgeführt?"
Das erklärte nun Harry. Es gab einige mehr oder weniger pikante Momente. Schließlich grinste Harry frech: „Also, wenn ihr einen solchen Seelenbund miteinander bilden wollt, dann empfehle ich euch ein Zimmer zu suchen!"
„Oder du gehst jetzt aus dem Zimmer, nimmst deine Seelenpartnerin und Mme. Pomfrey mit und lässt uns unseren Job tun!" dabei grinste Luna Harry und Amirah frech an.
Neville schwankte zwischen peinlichen Entsetzen und riesiger Vorfreude. Alle lachten dann aus vollem Halse.
Dann aber brachte Poppy alle wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: „Zuerst einmal bitte ich euch genauso wie es Harry und Amirah bereits tun, mich mit Poppy anzusprechen. Ihr solltet euch erst einmal ausruhen. Schließlich seid ihr erst im letzten Moment gerettet worden."
Jetzt schaute Harry seine beiden Freunde an: „Was ist eigentlich passiert, das man euch so zugerichtet hat?"
Neville schaute nachdenklich drein: „Genaues habe ich eigentlich nicht mit bekommen. Ich wachte mit schmerzen auf und bemerkte zwischen durch nur, das ich nicht mehr in meinem Zimmer war. Dann wurde ich auch bald danach wieder ohnmächtig, durch die Schmerzen!"
„Mir ging es genau so!" bestätigte Luna
Harry und Amirah schauten sich an und Harry sagte: „Dann können wir vorerst nicht feststellen, wer das gemacht hat und wer das eventuell befohlen oder beauftragt hat!"
„Stimmt", bestätigte Amirah, „lass uns an was anderes denken!"
„Ja, du hast recht!" stimmte Harry zu. Dann wandte er sich an Neville und sagte: „Du solltest so bald wie möglich dein Erbe annehmen. Dazu sollten wir oder zumindest ihr beide zusammen gehen. Vielleicht nehmt ihr Poppy mit zu eurer Unterstützung!"
Sie ließen den restlichen Tag ruhig angehen und besprachen vieles miteinander. Nach dem Mittagessen wollten sich Neville und Luna nochmals hinlegen. Als sie in ihr Zimmer ginge bemerkten sie nicht das Schmunzeln von Poppy, Amirah und Harry.
Nach längerer Zeit kamen Luna und Neville wieder zurück, während sich Poppy, Amirah und Harry sich Gedanken gemacht hatten, wo Snapes Tochter zu finden sei.
Als die drei Luna und Neville betrachteten stellte Harry grinsend fest: „Also ausgeschlafen seht ihr eigentlich nicht aus! Habt ihr uns irgend etwas zu sagen?"
Neville schaute zu Luna und sagte dann: „Stimmt Luna das geht ihn gar nichts an!"
Jetzt lachte Harry schallend und die restlichen vier schauten ihn fragend an. Als er sich beruhigt hatte sagte er immer noch schmunzelnd: „Also könnt ihr euch nun auch telepatisch unterhalten? ...kompletter Seelenbund also?"
Nun klingelte es auch bei Amirah, die nun ebenfalls schallend lachen musste, wobei Poppy den Kopf schüttelte und nur so was wie: „Diese Jugend heut zu Tage...", murmelte.
So war dies nun Gesprächsthema de nächsten Minuten. Später, es war schon längst Abend geworden, wollten sie sich was zu essen machen.
In dem Moment stellte Amirah fest, das draußen Fremde waren. Harry sagte: „Ihr bleibt drinnen, ich gehe mal raus!"
Damit erschuf er ein zusätzliches Schild um das Haus, so das es niemand betreten oder verlassen konnte.
Dort standen fünf Vampire. Er wurde sofort von einem angesprochen: „Na kleiner du bist hier aber nicht am richtigen Platz zur richtigen Zeit. Vielleicht sollten wir dich und die Mädchen, die wir hier riechen können mit zur Party nehmen. Dann hätten unsere Freunde zumindest drei von den Hühnern zum Vergnügen.
„Fresst Dreck, Abschaum!" Harry wurde von fünf Vampiren umzingelt. Er hob den Zauberstab und rief sich effektive Zauberflüche ins Gedächtnis. Dann verwandelte er seinen Zauberstab in ein Schwert.
Die Vampire reagierten sofort und bewaffneten sich mit Äxten und weiteren Schwertern. Harry schwang das Schwert dem ersten Vampir entgegen. Dieser wehrte den Schlag noch ab. Harry griff jedoch in rasendem Tempo an. Die Schwerter prallten aufeinander, Funken stoben. Harry sah die rotunterlaufenden Augen des Vampirs. Der Vampir schien schnell müde und unkonzentriert zu werden.
Harry griff weiter an und suchte eine Lücke in der Verteidigung seines Gegners. Die fand er auch schließlich und schlug sein Schwert in die Schädeldecke des Vampirs. Blut spritzte umher. Der Vampire klappte zusammen, zerfiel zu Asche und war tot. „Da waren's nur noch vier!", sagte Harry lächelnd.
Der Vampir mit der Axt kam auf ihn zu. „Anfängerglück", rief er und schwang die Axt über seinen Kopf und ließ sie auf Harry herabsausen. Harry stoppte die Axt mit seinem Schwert, wich einem weiteren Schlag aus. Er rollte sich über den Boden und sammelte das Schwert seines ersten Gegners auf und schlug nun abwechselnd auf die Axt des Vampirs ein.
Der Vampir stieß Harry überraschend zu Boden und stürzte sich auf ihn. Harry spukte Blut, verpasste dem Vampire einen Tritt in seine Weichteile. Der Vampir ließ von ihm ab und wimmerte. Harry nutzte seine Ablenkung, sprang hoch und köpfte den Vampir. Dabei wurde er mit Blut und Asche besudelt.
Zwei Vampire kamen auf ihn zu. „Aha, jetzt wird zu zweit angegriffen, sehr interessant!"
Harry schwang seine beiden Schwerter und wehrte die Angriffe der beiden Vampire spielend ab. Die Vampire umkreisten ihn, damit Harry den Überblick verlor. Dieser schien das erste Mal ein wenig überfordert zu sein. Seine Arme wiesen nach kurzer Zeit blutende Schnittwunden auf. Schweiß perlte von seinem Gesicht. Die Vampire merkten, dass er müde wurde. Sie griffen ihn mit komplexeren Angriffsmethoden an und schließlich schlug einer Harrys Schwert aus seiner Hand.
Harry bückte sich unter den Schwertern hinweg und verpasste einem einen Tritt in die Rippen. Der Vampir heulte auf und knallte zu Boden. Harry trat ihm ins Gesicht. Blut sickerte aus der gebrochenen Nase des Vampirs.
Harry schien neuen Elan gewonnen zu haben und kämpfte erbittert mit dem anderen Vampir. Nach kurzer Zeit schlug er ihm den rechten Unterarm ab. Ein fürchterliches Wehklagen und der Vampir wand sich auf dem Boden. Mit einem „Solaris maximum" lies er auch diesen Vampir zu Staub zergehen.
Harry atmete durch und wischte sich das Blut aus dem Gesicht. Die letzten beiden Vampire flohen. „Feige Schweine!", murmelte Harry und verwandelte sein Schwert in Pfeil und Bogen. Mit diesem knallte er die sich umwandelnden und laufenden Vampir ab, bevor sie verschwinden konnten.
Damit hob er sein Schild auf und ein zornige Amirah trat auf ihn zu: „Was sollte das denn? Spinnst du! Musst du alles alleine machen? Bin ich nichts für dich?"
Harry nahm sie in den Arm und streichelte sie sanft über ihre Haare. „Du hast recht. Ich hätte dich nicht außen vor lassen dürfen, ich will versuchen zukünftig daran zu denken!"
„Und uns wirst du auch nicht mehr außen vor lassen, ist das klar!" sagte Neville mit deutlicher Wut und baute sich provozierend vor Harry auf.
Erstaunt sah ihn Harry an. Dann nickte er: „Bevor du mich auch noch rund machst, Luna, ja ihr habt recht. Ich bin nicht der einzige, der sich wehren kann."
Dann fiel Harry wieder etwas von dem Gespräch mit einem der Vampire ein: „Einer der Vampire hat davon gesprochen, das sie mit euch dann drei Frauen zum Vergnügen hätten! Kann es sein, das sie Snapes Tochter hier haben?"
Amirah antwortete: „Das kann sein, muss aber nicht. Aber egal, wer es ist, wir sollten sie befreien!"
Harry fragte sie: „Hast du eine Ahnung, wo sie versteckt sein könnte?"
Amirahs Augen blitzten diabolisch: „Sicher im Schloss von Aelfric Fey! Ich kann euch dahin führen."
„Einverstanden, lass uns aber zuerst hier ins Haus gehen, wir haben hier eine Waffenkammer. Da können wir uns ausrüsten. Ich musste eben meinen Zauberstab in Waffen verwandeln. Das taugt nichts, wenn wir auf Zauberer treffen und gleichzeitig auf Vampire. Dann brauchen wir sowohl unsere Zauberstäbe, als auch unsere Waffen!" stellte Harry fest.
Amirah grinste: „Nun wir beide brauchen eigentlich keine Zauberstäbe, da wir durch dich stablose Magie und stille Magie beherrschen. Aber ich nehme meinen auch mit, damit sind unsere Zauber wesentlich stärker!"
Nun schauten sowohl Luna, Neville als auch Poppy überrascht auf die Beiden. Das waren schon bemerkenswerte Fähigkeiten. Poppy wollte noch wissen, was Amirah für Fähigkeiten hätte.
Diese lächelte und erklärte: „Durch mich sind wir beide Telepathen, Emphaten und Gedankenleser."
Jetzt erklärte Harry noch: „Damit sind wir unabhängig von Okulmentik und Legilimens. Diese Kräfte sind wesentlich wirkungsvoller als die Fähigkeiten der Zauberer und Hexen!"
„Stimmt, wir sind nicht nur unabhängig von Okulmentik und Legilimens, sondern auch immun dagegen und gegen die unverzeihlichen Flüche und zwar gegen alle. Einzig der Todesfluch darf nicht mehrfach sie treffen. Beim Avada Kedavra Fluch würden sie auch eine Wirkung spüren, ähnlich wie bei einem einfachen Reduktor-Fluch. Schlimmstenfalls sollten sie dabei gebrochene Knochen als Verletzung davon tragen, die aber durch ihre Elfenkräfte umgehend von alleine heilen würden." vollendete nun Amirah die Erklärung.
Damit waren die fünf nun auch schon in der Waffenkammer angelangt und traten ein. Der Raum war über und über mit Waffen gefüllt.
Harry und Neville nahmen sich jeder ein Schwert und zwei Wurfmesser. Amirah und Luna nahmen sich jeweils zwei Raptiere und Pfeil und Bogen. Harry entdeckte in einer Kiste noch eine interessante Waffe, die nach genauem Betrachten eine schöne Überraschung für die Vampire sein würde. Unbemerkt von seinen Gefährten steckte er sie ein.
Als sie wieder im Wohnzimmer standen, hatten alle schon ihre Waffen umgehängt. Poppy schaute sie nachdenklich an, als Harry sagte: „Es ist klar, das sie hier bleiben. Sicher brauchen wir sie später noch, wie auch immer dieser Ausflug ausgeht!"
Poppy nickte: „Trotzdem passt auf euch auf, bitte!"
Nun war eine bisher noch nie erkannte Wut bei Harry zu bemerken: „Ich werde dort hingehen, um so viel wie möglich dieses Abschaums zu killen. Wenn es geht sollen sie auch leiden. Ob mir was passiert ist mir scheiß-egal!"
Die anderen drei äußerten sich ähnlich.
„Das ist etwas, mit dem ihr leben lernen müsst. Ihr bekommt die Aggressivität der Vampire. Ich hoffe ihr werdet nicht ungerecht und unfair, sondern ihr tut Gutes auf böse und brutale Art und Weise!"
Die vier schauten sich betroffen an und dann nickten sie entschlossen.
- Währendessen im Schloss von Aelfric Fey -
„Lass mich hier raus!" schrie eine bildhübsches blondes Mädchen . Sie schlug mit ihren Fäusten gegen die Tür des Saales, in dem sich außer Aelfric Fey, der auf einer art Thron saß, noch etwa ein Dutzend Todesser befanden.
„Keine Chance," knurrte er, seine Stimme war kraftvoll und lüstern. „Zieh dich aus, wir wollen uns doch noch ein wenig amüsieren," befahl er ihr.
Ihre Augen weiteten sich vor Angst, während sie versuchte noch fester an der Tür zu rütteln.
„Runter mit den Klamotten! SOFORT!" Seine Lippen kräuselten sich zu einem fiesen und hinterhältigen Lächeln. „Oder soll ich das für dich machen?" Seine Augen glänzten, während sie an ihren Körper auf und ab fuhren. Er war neugierig darauf, was sich unter ihrer Kleidung befand.
Das bildhübsche blonde Mädchen, es war Snapes Tochter, begann zu schreien, aber es war vergebens. Bellatrix lachte sah sie mit einem boshaften Grimasse im Gesicht an.
„Okay, dann übernehme ich das für meinen lieben Freund Dolohov." Sie zeigte mit seinem Zauberstab auf sie und schwang ihn. Sofort verschwanden ihre ganzen Kleidungsstücke. Sie keuchte, wurde rot und betrachtete ihren nackten Körper, sogleich versuchte sie ihn mit ihren Armen zu bedecken.
„Sehr schön..." flüsterte Dolohov und starrte sie gierig an. Myrta sank zu Boden und vergrub ihr Gesicht in den Händen. Sie weinte vor Angst und Abscheu.
„Du kannst dich gleich hier auf den Tisch legen," befahl er ihr und machte sich an seinem Gürtel zu schaffen.
Sie schenkte ihm keine Aufmerksamkeit und schluchzte weiter.
„Geh und leg dich auf den Tisch, verdammt!" kreischte er, sein Ärger wuchs. Plötzlich riss er sie an einem Arm hoch und schmiss sie mit aller Gewalt auf den Tisch, sie versuchte sich zu wehren, aber er war zu stark für sie und er hatte die Magie auf seiner Seite. Er schwang seinen Zauberstab und fesselte ihre Arme an den Tischbeinen.
Es war hoffnungslos. Myrta lag mit ihrem verweintem Gesicht, zerzausten Haaren und gefesselt, nackt auf dem Tisch, für alle... es war zu höchst erniedrigend.
„Das wird ein Spaß," spottete Dolohov und entledigte sich dem Rest seiner Kleidung. „Ich bin mir sicher, das du das genießen wirst! Und wenn nicht? Auch egal, wir werden unseren Spass auf jeden Fall haben."
Sie schloss die Augen, während er brutal ihre Beine auseinander drückte, und dann langsam mit seinen Händen an den Innenseiten ihrer Schenkel entlang glitt...
In diesem Moment schlug die Tür auf...
- Vor dem Schloss -
Damit nahmen Harry und Amirah, Neville und Luna an die Hände und teleportierten nach Elfenart, die Neville und Luna noch lernen mussten, zum Schloss des hiesigen Vampir-Clans. Als sie dort ankamen stellten sie fest, das es sich um ein sehr kleines Schloss handelte und keiner draußen war. Dann setzten sich die vier langsam in Bewegung und der Wind schien den Atem anzuhalten, wie um ihnen gebannt zuzusehen. Harry tastete nach dem metallenen Gegenstand, den er sich zwischenzeitlich besorgt hatte: es sei der einzige Weg den Vampir umzubringen.
‚Wir werden sehn', dachte Harry, ‚wir werden sehn...' Seine Wut verstärkte sich noch mehr. Amirah tätschelte ihm den Arm. „ Ich weiß, dass du es schaffen wirst, Harry. Nur du kannst es schaffen!" Harrys Innereien entspannte sich etwas, wenn auch nicht viel. Er würde nicht allein kämpfen, nein, seine Freunde werden ihm helfen.
Sie betraten das Schloss und gingen unentdeckt durch die Eingangshalle, als sie durch eine Tür laute Geräusche hörten. Amirah sprengte die Türe auf. Und Harry schrie „Defendre argos!" und ein mächtiger goldfarbener Schild entstand, vergrößerte sich rasch und umfasste bald die ganze Gruppe, nicht zu früh, als von drüben einige Flüche herüberschwirrten, die nutzlos am Schild abprallten.
Sie verfielen in einen leichten Trab. Harry konnte nun die Masken der Todesser sehen. Sie hissten wie Schlangen und einige riefen ihnen Beleidigungen herüber. Nun stand der Kampf bevor und Harry rief laut und zornerfüllt:" Für meine Eltern! Für Sirius!"
Und somit prallten die Gruppen zusammen, der Schild zerbarst, Lichtblitze flitzten umher, Die Duelle begannen. Harry verlor den Überblick. Er dachte an Sirius seine Eltern, die Mutter und Großeltern von Amirah... sie würden alle noch leben, gäbe es Voldemort, Dumbledore oder Aelfric Fey nicht... und mit diesem Gedanken schrei er „EXPECTO PATRONUM!!" und ein gewaltiger Hirsch brach aus der Spitze seines Zauberstabes hervor und jagte hin zu den Dementoren, die ebenfalls erschienen, die er sogleich in die Luft schleuderte.
Er sah aus den Augenwinkel eine Bewegung, fuhr herum und schrie gleich zeitig „Protego!" und der Todesser, der ihn eigentlich schocken wollte, wurde selbst von seinem Fluch getroffen.
Harry eilte zu dem Tisch, auf dem er das nackte und gefesselte Mädchen entdeckt hatte. Mit zwei schnellen stillen, stablosen Sprüchen befreite er sie und erschuf Sachen zum Anziehen, die sie gleich anhatte.
Harry hatte kaum Zeit sich zu erholen, als schon der nächste auf ihn zukam. „Na, Harry? Willst du etwas spielen?" Harry erkannte diese Stimme sofort. Es war Dolohov. Er holte mit seinem Zauberstab aus um irgendeinen Fluch zu sprechen, doch Harry ließ es nicht dazu kommen. Er schrie „Reduktor" und zertrümmerte seinen Arm.
Dann hörte er ein: „Sectumsempra!" dies schrie das eben befreite Mädchen und Dolohov fiel in einem Schauer seines eigenen Blutes zu Boden. Er schaute sich weiter um.
Jemand neben ihm wurde jemand zu Boden geschleudert. Entsetzt sah er, dass es ein Mädchen war. „Kann ich dir helfen?" Sie öffnete die Augen und lächelte schwach „mach dir keine Sorgen, es geht schon wieder. Los, mach sie platt!" Harry nickte, und wandte sich dem Todesser zu, der das Mädchen zu Boden geschickt hat.
Es war Bellatrix Lestrange, die mit amüsiert drein schauenden Augen zu ihnen sah. „ Och, hab ich deine kleine wertlose Freundin verletzt? Verzeih mir bitte!" sagte sie mit grausamen Spott ihn der Stimme. „Sei ruhig, du Hure!" „Oh, jetzt hab ich aber Angst! Tu mir nichts!" sagte sie in ihrer furchtbaren Babystimme. Doch ihre Augen blitzten gefährlich.
Harry packte der Zorn und er schrie „Crucio!" Bellatrix fiel zu Boden und schrie, schrie ihre Agonie hinaus in die Welt, einige drehten sich zu ihnen um und Harry registrierte erschüttert, das er es genoss sie zu quälen, er genoss, Sirius zu rächen. Da packte ihn jemand an der Schulter und schmiss ihn zu Boden und Bellatrix hörte auf zu schreien, man hörte sie nur leise wimmern.
Neville hatte Harry zu Fall gebracht, er sah Harry entsetzt an, sagte jedoch nur „ Geh, erfülle deine Aufgabe. Ich möchte Lestrange noch etwas... sagen" Und er drehte sich zu ihr um und schrie „Avada Kedavra!"
Harry schloss seine Augen, dennoch sah er den grünen Blitz durch seine Lider scheinen. Als er sie öffnete, lag Bellatrix tot da. „Ich musste es tun. Sie hat meine Eltern auf dem Gewissen..." sagte Neville schwach. Harry nickte verständnisvoll, aber er war doch sehr geschockt.
Das hätte er niemals von Neville erwartet. „Geh. Räche nun Amirahs Mutter" Und Harry ging. Diesmal griff ihn niemand an. Er registrierte kaum, was um ihn herum geschah, wusste nicht, ob sie verlieren würden oder gewinnen, ob sie alle leben oder sterben würden, ob er seine Aufgabe erfüllen oder scheitern wird und sie alle in den Tod stürzen würde.
Dann sah er ihn. Sein hässliches, rattengleiches Gesicht war im zugewandt, den grausamen Mund umspielte ein grausames Lächeln, die spitzen Zähne lugten blutrünstig hervor und die roten Augen mit den Schlitzen als Pupillen glühten ihm schon von weitem entgegen.
„Potter, wie schön dich endlich kennen zu lernen, sieh ich habe den Zauberstab des dunklen Lords. Ich soll dir schöne Grüße bestellen, bevor ich dich zu deinen lästigen Eltern schicke!" sagte Aelfric Fey in seiner hohen, kalten Stimme, als wenn Harry sein Lieblingsenkel wäre und nicht seine mögliche Vernichtung.
Harry tastete nach dem Griff der Waffe, die er sich besorgt hatte. „So Harry, was machen wir denn nun? Beide wollen wir den anderen tot sehen."
„Aelfric Fey", sagte Harry, "du wirst es sein, der zuerst stirbt. Ich habe alle deine Helfer vernichtet. Du bist nun an der Reihe zu sterben." Aelfric Feys Augen weiteten sich in Entsetzen, als er sich umschaute. „Hier, wo du auferstanden bist, hier, wo dein verfluchter Körper erneut die Erde berührt hat, hier diesem Gemäuer wirst du auch wieder sterben!" rief Harry, seine Stimme mit jedem Wort stärker werdend. Und so wie vorhin, schrie Harry nun mit emotionsgeladener Stimme: „ Für Amirahs Mutter! Für alle Menschen die du leiden ließt!"
„Impedimenta!" schrie Harry und Aelfric Fey: „Stupefy!" Als Die Zauberstäbe sich zu verbinden versuchten, riss Harry seinen weg und schrie „Reducto!" und gleich darauf „Protego!" Als Aelfric Fey ebenfalls etwas schreien wollte. Er kam jedoch nicht dazu, weil ein quergehender fluch ihn in den Rücken traf und er vorwärts taumelte. Er fing sich jedoch rasch und rief schnell „Crucio!"
Harry dachte, sein Kopf würde explodieren, als es schien, dass weißglühende Dolche sich in sein Gehirn bohrten. Dann hörte es auf. Keuchend richtete er sich auf und rief „Sectumsempra!" Er war aber so schwach, dass er nur Aelfric Feys Umhang zerfetzte.
„Was, so schwach?" spöttelte dieser, „ Ich dachte, der große Harry Potter ist gekommen, um mich zu vernichten?" Und dann schwang er seinen Stab und Harry wusste, er hatte versagt, den nun würde Aelfric Fey seinen Todesfluch auf ihn schicken.
Harry schloss die Augen und hörte Aelfric Fey sagen „Avada Ke- ahhhhr!" Harry öffnete schnell die Augen und jubelte innerlich. Inmitten eines Feuerballs war ein dunkelgrüner Phönix erschienen und so wie vor genau drei Jahren, Fawkes gehört hatte, erklang nun überall auf diesem „Friedhof" sein Gesang, erfüllte die Herzen der Freunde mit Hoffnung und Freude , die der Todesser, die wenigen, die noch lebten, aber mit Furcht. Nun flog Fawkes über das Schlachtfeld, hier und da jemanden attackierend, doch immer noch sein überirdisch schönes Lied singend. Harry erkannt erstaunt, dass nur noch wenige Todesser standen und einige sich seinem Kampf mit Aelfric Fey zugewandt hatten.
Er wusste was zu tun war. Er hatte nur eine Chance, wenn er Aelfric Fey umbringen wollte und die durfte er nicht verstreichen lassen.
Harry wandte sich ihm wieder zu. „Noch hast du nicht gewonnen, Potter! Selbst wenn alle Todesser sterben werden, ich werde wieder entkommen!" „Nein, wirst du nicht", antwortete Harry sanft, „ weil du nämlich tot sein wirst" und damit zog er die Pistole, die er in seinem Umhang versteckt hatte , entsicherte sie schnell und schoss auf Aelfric Fey mit einer silbernen Patrone. Niemand hätte etwas tun können, keiner hätte so schnell einen Spruch aufsagen können oder Disapparieren können, so auch nicht Aelfric Fey, der wohl größte und schlimmste Vampir aller Zeiten. Er fasste sich an die Stirn, wo ein dünner roter Blutstrom entsprang und brach lautlos zusammen und zerfiel dann schreiend zu Asche.
In dem Moment starb auch der letzt der Todesser. Harry bemerkte, das wesentlich mehr als zuerst im Raum waren, hier nun tot am Boden lagen.
Dann ging er zu dem befreiten Mädchen und fragte sie: „ Bist du Myrta Selene Snape?"
Sie schaute ihn mit verweinten Augen an und nickte.
Harry setzte sich zu ihr und wollte sie in seine Arme nehmen, sie aber zuckte erschreckt zurück und hatte Panik in den Augen.
„Entschuldige, ich will dir nichts tun! Ich will dir nur helfen!"
„Wer seid ihr?" fragte Myrta Selene Snape.
„Nun wir sind vier Freunde und wir drei", damit zeigte er auf Luna, Neville und sich, „sind Schüler deines Vaters. Und ich bin wohl ganz offensichtlich auch noch der Patensohn deines Vaters!"
Nun schaute Myrta Selene Snape ihn mit großen Augen an: „Du bist also Harry Potter! Über den mein Vater immer traurig erzählt hatte, das er dich so quälen musste?"
„Das habe ich vor kurzem erst erfahren. Vorher hatte ich deinen Vater gehasst. Wir wollen schauen, das er sobald wie möglich kommt! Was haben sie mit dir gemacht?"
Nun fing sie wieder an zu weinen und gleichzeitig bekam Harry einen Schlag auf den Kopf: „Äy für was war denn das?"
Luna und Neville standen etwas abseits und mussten lächeln, als Amirah antwortete: „Du bist vielleicht ein Gefühlstrottel. Hast du nichts bemerkt?"
Nun bekam Harry einen roten Kopf und Myrta ein leichtes Lächeln.
Amirah gab ihr die Hand, zog sie auf und schlug vor, das sie in Harrys Haus teleportierten.
Vorher aber schaute sich Harry nach dem Phönix um. Der kam auch umgehend auf sie zugeflogen und setzte sich auf Harrys Schulter und trällerte wieder ein schönes Lied.
Dann bemerkte Harry, das der wunderschöne tiefgrüne Phönix sein Haupt neigt und in gedanklich fragte, ob er sich mit ihm binden wolle.
Harry war ganz aufgeregt und freute sich über diese Chance/Gerne möchte ich mich mit dir binden. Gilt das dann auch für meine Seelenpartnerin?/ wollte Harry noch wissen.
Irgendwie kicherte der Phönix als er antwortete/Ja natürlich gilt das für jeden mit dessen Seele du gebunden bist!/
Harry war begeistert, ohne auf die Antwort weiter einzugehen fragte er ihn noch/Wie heisst du denn eigentlich?/
/Mein Name lautet, Femas, ich freue mich dein Vertrauter zu sein!/
Damit traten sie den Rückweg an, nicht ohne das kleine Schloss mit ihrer vereinten Macht, dem Erdboden gleich gemacht zu haben.
Das nächste Kapitel wird wieder von natsucat geschrieben, die natürlich dabei auch ihre genialen Ideen wieder mit einbringt! Der Titel wir wie folgt lauten: Nevilles Erbe. ...und umso mehr ihr uns Reviews schickt, desto schneller stellen wir das nächste kapitel on. ...es ist bereits auch geschrieben - oh was bin ich so fies...
