Nevilles Erbe

Als sie ankamen trat ihnen sofort Poppy entgegen, nahm Myrta an die Hand und sagte: „Super, das ihr sie befreit habt, soll ich dich kurz untersuchen?" dabei schaute sie Myrta freundlich an.

Die riss sich los und wollte wegrennen. Amirah reagierte augenblicklich und hielt sie fest. Darauf hin sagte nur leise: „Komm!" Damit verschwanden die beiden.

Poppy schaute verwundert, als Harry erklärte: „Wir fanden sie nackt und einem Tisch gefesselt und einer der Todesser wer ebenfalls nur wenig bekleidet. Wahrscheinlich wurde sie vergewaltigt. Ich bin da auch schon in ein Fettnäpfchen getreten!"

Poppy schaute ihn verstehend an, als Harry weitersprach: „Ich halte es für das Beste, das ihr drei nach London zu Gringotts geht. Dort kannst du, Neville, dein Erbe antreten. Denke aber dran, nicht die Verliese zusammen zu legen. Besprich dich mit den Kobolden. Dann solltet ihr auch versuchen Professor Snape zu finden und ihn hier her mit zu bringen! Wir werden solange vorsichtig versuchen Myrta zu helfen. Ich glaube Amirah hat einen Draht zu ihr gefunden!"

Damit waren die drei einverstanden. Harry erschuf für alle noch Portschlüssel für den Notfall und auch für die Heimreise. Für Poppy hatte er als Ziel ihr Zimmer hier im Haus und ebenso für Luna und Neville. Dann erschuf er noch einen letzten Portschlüssel für Prof. Snape. Hier überlegte er länger, was er als Adresse definieren sollte. Weil er ihm eine Freude machen wollte gab er den Namen von Myrta an, so dass Snape direkt bei seiner vermissten Tochter ankommen würde.

Kurz danach waren Poppy, Luna und Neville auch verschwunden. Harry bleib eine Weile auf der Terrasse sitzen. Seine Waffen hatte er wie die anderen bereits abgelegt. Nach längerer Zeit stand er auf.

Harry ging gedankenversunken ins Schlafzimmer. Er wollte sich etwas hin legen und warten, bis Amirah ihn holen würde. Als er die Türe öffnete erschrak er, da die beiden auf dem Bett saßen und sich in den Armen hielten.

„Sorry, ich wusste nicht, das ihr hier seid. Ich kann gerne wieder gehen!"

„Nein, nein", sagte Amirah, „ich denke du kannst hier bleiben!" dabei schaute sie Myrta an, die nickend zustimmte.

„Kann ich irgendwas tun?" wollte Harry wissen.

„Erzähle es ihm ruhig!" forderte Myrta Amirah auf.

Amirah erzählte, das Myrta nicht bist zum bitteren Ende vergewaltigt worden sein, aber sie hätte den ersten Biss eines Vampirs erhalten. Sie würde also in den nächsten sieben Tagen sich zu einem vollständigen Vampir wandeln.

Dann erzählten Harry und Amirah abwechselnd von sich, das sie „daywalker" seinen, wie es zu ihrer Verwandlung gekommen sein, auch was sie gemacht hatten. Das lockerte die Stimmung zusehends. Dann erläuterten sie noch, das sie durch ihr Ritual den Seelenbund geknüpft hätten und die damit verbundenen magischen Vorteile für die beiden. Harry lies es sich nicht nehmen, über den Seelenbund von Neville und Luna ausführlich zu berichten.

„Verstehe ich euch richtig, einer von euch beiden würde mich beißen, so das ich auch ein „daywalker" werde?" fragte Myrta.

„Natürlich!" sagten Harry und Amirah gleichzeitig.

Myrta schaute Amirah nachdenklich an, die dann auf einmal kurz ihre Augen aufriss, was Harry gar nicht so richtig mitbekam, und dann sagte Amirah: „Komm ich zeige dir dein Zimmer. Ich gebe dir auch das Buch mit, das über alles, was mit „daywalkern" zusammenhängt, beinhaltet! Lese es dir durch, dann kannst du dir ein besseres Bild machen. Wenn du heute Nacht nicht schlafen kannst, bist du jederzeit willkommen!" Harry nickte dazu.

Damit verschwanden die beiden und Harry blieb alleine im Schlafzimmer. Es dauerte doch noch eine lange Zeit und Harry wollte gerade losgehen, um nach zu schauen, als Amirah wieder herein kam.

„Was habt ihr so lange gemacht?" wollte Harry wissen.

„Frauensachen!" war Amirahs einzige Antwort. Dann schubste sie ihn zurück in Richtung Bett.

Amirah sah Harry von unten nach oben an und biss sich dabei leicht auf ihre Unterlippe, was bei Harry dazu führte, dass die Schmetterlinge in seinem Bauch Salsa tanzten.

„Bitte Amirah, tu das nicht", stöhnte Harry innerlich, konnte den Blick dennoch nicht von Amirah abwenden.
Er konnte ja nicht ahnen, dass nur seine bloße Gegenwart bei Amirah ein Kribbeln auslöste, was sich immer schneller in ihrem gesamten Körper ausbreitete.

„Dass ich das noch erleben darf", seufzte Harry und stellte sich ganz nah an Amirah.

„Dass du was noch erleben darfst?"

„Wir sind seit ewiger Zeit endlich Mal wieder nur für uns", resümierte Harry und legte seinen Kopf auf Amirahs.

„Hm, ja. Das habe ich wirklich schon so sehr vermisst", wisperte Amirah und neigte ihren Kopf leicht zur Seite, so dass Harry leichter an ihren Hals kam, den er mit kleinen zarten Küssen bedeckte.

„Was hast du vermisst? Dass wir alleine sind, oder dass ich dich küsse?"

„Beides, obwohl die Küsse noch mehr...", gab Amirah wahrheitsgemäß zu und lehnte sich näher an Harry. Dabei verloren beide sehr schnell ihre Kleidung.

„Harry…!"

„Ja?"

„Ich…Du…", fing Amirah an, konnte aber nicht Weitersprechen, da Harry ihr sanft über ihren Bauch und ihre Brüste streichelte.

„Hm,…was?"

„Du…du machst mich ganz kribbelig, Harry", hauchte Amirah und keuchte leicht auf, als Harry begann, ihre Brüste leicht zu massieren.

„Gefällt es dir etwa nicht?" verlangte er darauf zu wissen und verstärkte dabei den Druck seiner Hände, worauf Amirah zu stöhnen begann.

Sanft leckte Harry mit seiner Zunge über Amirahs Hals und knabberte vorsichtig an ihrem Ohrläppchen. Fuhr langsam mit seiner Zungen den Hals herab. Dann fand er mit seiner Zunge ihre schon aufgerichteten Brustwarzen. Er nahm eine nach der anderen in den Mund um sie gleichzeitig mit seiner Zunge zu umkreisen, was Amirah schier in den Wahnsinn trieb.

Mit einem Mal war es wieder da. Amirah spürte, wie sich das wohlige Gefühl schnell, immer schneller, in ihrem ganzen Körper ausbreitete. Ihre Hände fuhren durch Harrys Haare und nun war es Amirah, die Harry näher zu sich heran zog. Sie atmete Harry Duft ein und konnte seinen Herzschlag fühlen. Ganz langsam fuhr sie mit ihrer Zunge über Harry Unterlippe, während sie weiter durch seine Haare strich.

„Ich glaube wir sollten später weiter reden?" fragte sie leise und verteilte kleine Küsse auf Harry Mund. „Wenn du mich schon so fragst, kann ich ja gar nichts anderes mehr als ja sagen, oder siehst du das anders?"

„Wir können unsere Unterhaltung auch gerne vorsetzten, wenn du darauf bestehst und du sonst auch nichts besseres vor hast", bot Amirah an.

„Werden wir auch, aber erst nachher, aber jetzt will ich dich...sofort", antwortete Harry und streichelte über Amirahs Rücken und ihren Po, den er dann auch noch knetete.

Mit geschickten Fingern öffnete Amirah die Knöpfe von seinem Hemd und streichelte zärtlich über Harry Oberkörper und verteilte heiße Küsse auf diesem und lies nun ihre Zunge ebenso über Harrys Brustwarzen tanzen, was diesem ein leises Stöhnen entlockte.

Harry löste den Verschluss von Amirahs Kleid, das sie zwischenzeitlich angezogen hatte und streifte es ihr über die Hüften. Sein Mund wanderte über Amirahs Hals hinunter zu ihrem Bauchnabel und wieder zurück zu ihrem Mund. Zärtlich knabberte Harry an Amirahs Unterlippe und bat um Einlass, der ihm auch sofort gewährt wurde. Sanft stupste er ihre Zunge und sie versanken in einen innigen Kuss, der mit der Zeit immer leidenschaftlicher wurde. Amirah hatte das Gefühl, ihre Beine würden gleich einknicken, doch Harry hielt sie ganz fest. Vorsichtig hob Harry Amirah hoch, ohne den Kuss zu unterbrechen und trug sie zum Bett, wo er sie langsam absetzte. Für einen kurzen Augenblick, unterbrach Harry den Kuss und zauberte ein paar Kissen und Decken auf das große Bett.

„So ist es noch bequemer", grinste Harry, hob Amirah hoch und legte sie sanft auf die Decken.

Amirah zog Harry zu sich herunter und streichelte sanft über seinen Rücken. Ihre Finger fuhren langsam seinen Rücken rauf und runter, während Harrys Hände zärtlich über ihren Oberkörper fuhren und kleine Küsse auf diesem verteilte. Harry war so geschickt, dass Amirah nicht bemerkte, wie er ihr den BH öffnete und auszog. Amirah stöhnte leise und wand sich hin und her, während Harry zärtlich ihre Brüste massierte und begann, leicht an ihren Brustwarzen zu saugen.

„Harry", keuchte Amirah und drückte ihm ihr Becken entgegen.

Mit seiner rechten Hand massierte Harry weiter Amirahs Brüste, während er mit der Linken sanft über ihren Bauch und ihre Hüften streichelte. Harry bemerkte, dass er sich kaum noch beherrschen konnte, als er über die Innenseiten von Amirahs Beinen streichelte.

„Harry, bitte", wimmerte Amirah und drückte ihren Rücken durch, als seine Finger zwischen ihre Beine fuhren und ihr den Slip auszogen.

„Da kann wohl jemand nicht mehr warten, hm?" neckte Harry sie und führte einen Finger in ihre Scheide, worauf Amirah laut aufkeuchte.

„Das ist nicht fair. Du bist immer noch halb angezogen", brachte Amirah schwer atmend hervor.
„Das können wir ja ändern, Ami..."

„Das werden wir ändern", entgegnete sie entschlossen und schob ihn sanft aber bestimmt auf den Rücken.
Ihre Hände zitterten ein wenig, als Amirah den Reißverschluss von Harry Hose herunterzog. Harry hob sein Po und half ihr so, die Hose leichter herunter zuziehen. Sanft streichelte Amirah über Harry Erregung.

„Aah, Amirah bitte", keuchte Harry und sein Brustkorb hob und senkte sich immer schneller.

„Wer wohl nicht mehr warten kann?"

„Ich ... Du ... Wir?! Aaaah", presste Harry hervor, als Amirah ihre Hand in seine Boxershorts gleiten ließ und sein hartes Glied fest in ihre Hand nahm.

Amirah zog Harry die Boxer aus, beugte sich zu ihm hinunter und küsste Harry innig, während sie sich rittlings auf seinen Schoß setzte. Als sie sein hartes, pochendes Glied an ihrem Schenkel spürte, löste Amirah sich von Harry Lippen und stöhnte laut auf. Vorsichtig und immer noch etwas unsicher, ließ sie sich auf seinem Glied nieder. Harry stöhne wohlig auf, als Amirah sich erst langsam und dann immer schneller bewegte.

Er wusste bereits, dass sie sehr leidenschaftlich und auch manchmal ungestüm war, aber nicht, dass sie so leidenschaftlich war. Schnell hatte Amirah ihre anfängliche Unsicherheit wieder abgelegt und ritt ihn nun immer schneller. Beide stöhnten immer lauter und ihr Atem kam nur noch stoßweise, als Harry bemerkte, dass Amirah immer enger wurde und, dass auch er gleich kommen würde. Mit einem lauten Stöhnen kamen sie fast gleichzeitig zum Höhenpunk. Erschöpft und sehr glücklich sackte Amirah auf Harry zusammen.

„Das war grandios, Amirah", flüsterte Harry ihr nach einer Weile ins Ohr, als sich sein Atem reguliert hatte.

„Jaaaaaa, dass fand ich auch. Können wir das öfter machen?" lächelte sie Harry verliebt an und küsste ihn zärtlich.

In dem Moment wurden sie von Myrta erschreckt: „'tschuldigt ich wollte nicht herein platzen aber ich konnte nicht schlafen und ihr habt mir erlaubt zu kommen wenn ich nicht schlafen kann..."

„Kein Problem", sagte Amirah, „komm ruhig rein! Und hast du das, was wir im Buch gefunden haben, überlegt?"

Mit einem verlangenden Blick auf Harry gerichtet sagte Myrta: „Ja! Und wenn du nichts dagegen hast, will ich das auch!"

„Sonst hätte ich es nicht vorgeschlagen!"

Harry, der gar nichts verstand schaute beide fragend an: „Über was redet ihr?"

Myrta kam mit dem Buch zum Bett und Amirah hob die Bettdecke, worüber sich Harry erschrak, da er und Amirah nackt waren. Myrta setzte sich mit leicht roten Wangen ans Fußende des Bettes, während Amirah Harry erklärte, was die beiden Frauen herausgefunden hatten.

„Wie du ja weißt, muss einer von uns Myrta beißen, damit sie keine Vampirin wird, sondern zu einem daywalker wird. Wir haben aber in dem Buch über daywalker noch einiges gefunden. Doch vorab, wusstest du, das Myrta ein Metamorphmagus und ein Multianimagus ist?"

Harry schüttelte nur den Kopf. Er wusste überhaupt nicht wohin das ganze führen sollte.

Amirah erklärte ihm, das sie Informationen zu einer Legende von daywalkern am Ende des Buches gefunden hätten, darum hat es auch so lange gedauert, bis Amirah von Myrta wieder zurück kam. Es handele sich dabei um die Tatsache, das der Clanführer der daywalker mit drei Todesengeln zusammen die Welt zu einem Besseren ändern könne. Die Eigenschaften entsprechen denen, die er, Harry und nun sie zwei hätten. Die von dem dritten „Todesengel" ständen auch da, aber den kennen sie noch nicht.

„Und was habe ich damit zu tun?" wollte Harry wissen.

„Nun", begann Amirah, „du musst das gleiche Ritual mit Myrta wie mit mir durchführen und ich auch mit ihr, dann würden wir drei unsere Fähigkeiten miteinander teilen und auch gemeinsam den Seelenbund knüpfen!"

Harry schaute aufs höchste erschrocken und überrascht, abwechselnd beide an. Sowohl Amirah als auch Myrta hatte zwar rote Wangen, nickten ihm aber zustimmend zu.

Harry stand nachdenklich auf, zog sich an und sagte: „Ich muss kurz alleine sein, ich komme gleich wieder!" damit ging er runter und setzte sich auf die Terrasse.

Viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Er war auch über seine Gefühle irritiert, das er regelrecht besitzergreifende Gedanken hatte, den beiden Mädchen gegenüber. Er war sich nicht klar darüber warum das so ist. Vom Verstand aus war er dagegen, hatte er sich doch für Amirah entschieden. Sein Herz, seine Gefühle und sein Körper aber sagten ganz etwas anderes. Er begehrte beide und der Gedanke auch mit Myrta zu schlafen erregte ihn unheimlich. Als er dann noch daran dachte, das Amirah dabei sei, drohten ihn Gefühle wie Macht, Rausch und Lust zu übermannen. Sein Verstand versuchte gegen diese Gefühle an zu kämpfen.

Es war aber schon mehr als eine Stunde vergangen, als Amirah und Myrta Arm in Arm zu ihm auf die Terrasse kamen. Er bemerkte sofort den harten Glanz in ihren Augen.

„Was ist mit euch geschehen?" wollte Harry wissen.

Amirah schaute ihn selbstbewusst an: „Wir haben den Bund unserer Seelen geschlossen. Du weißt was das bedeutet?"

„Bevor du dich weiter fragst", fuhr Myrta fort, „ich bin ein Mensch der schnellen Entscheidungen. Und ich fühle das sie richtig ist!"

„Bevor du dich weiter wunderst. Eine der Besonderheiten bei daywalkern ist außer der deutlich gesteigerten Aggressivität aus der deutlich höhere sexuelle Drang. Es ist für unsere Rasse normal. Hattest du keine Gefühle uns beiden gegenüber, als du nun hier unten warst?" wollte Amirah wissen.

Harry fühlte sich zwar ertappt, doch das berauschende Gefühl bekam schnell die Oberhand: „Stimmt, trotzdem will mein Verstand das nicht wahr haben!"

Dann näherten sich die beiden und wie von einer fremden Macht gelenkt, küsste er erst Amirah heiß und innig und dann Myrta. Die trat darauf hin in Aktion

„Ich kann nicht länger warten", sagte Myrta und schob Harry gegen die Wand.

Ihr Mund traf seinen und es war glühende Leidenschaft.

Seine Finger verwickelten sich in ihrem Haar, banden ihren Schal auf, den sie umgezogen hatte und Harry erkannte die Bissstelle von Amirah. Myrta zog ihr Gesicht noch näher. Ihre Zunge wirbelte in seinem Mund umher und streifte über seine Zähne.

Als sie sich von seinem Kuss löste, nippt er zärtlich an ihrer Unterlippe und zog sie zurück. Eine Hand fiel von ihrem Haar und zerrte an ihrem Rock, schob in weit genug hoch, so dass er ihre Beine mit seinem Knie trennen konnte.

Amirah stand dabei und schauten den beiden wie in Trance zu. Myrta sank runter gegen seinen Oberschenkel und stöhnte, als sein muskulöses Bein gegen ihr Zentrum streifte. Sie bewegte sich von seinem Mund weg, so dass sie seine Augen beobachten konnte. Sie waren so angefüllt mit Hitze und Verlangen, dass sie spüren konnte, wie sie sich in sie einbrannten.

Dieses Brennen setzte sich zwischen ihren Beine und Myrta rieb sich selbst gegen ihn, der raue Baumwollstoff seiner Jeans gegen ihren seidenen Schlüpfer und ihr feuchtes Geschlecht. Sie war dabei zu kommen, hier auf der Terrasse und es erregte sie noch mehr, das Amirah dabei zuschaute, sie schien wirklich zu kommen gegen Harrys Bein und sie konnte nicht glauben, dass dies passierte. Sie wollte dies und ihn so sehr und jetzt...bei dem Gedanken an ihn und was er mit ihr tat, schnappte sie nach Luft, ihr Kopf viel zurück, als sie versuchte das Sehnen in ihrem inneren zu verlangsamen.

„Du darfst jetzt nicht aufhören", sagte sie jetzt keuchend.

„Ich will nicht", sagte er, kippte ihr Gesicht, so dass sie in seine Augen sah. „Ich mag dich beobachten. So wie Amirah das tut."

„Vielleicht mögt ihr das beobachten", Myrta ging auf ihre Knie runter, ihre Hände fingerten an Harrys Reißverschluss rum.

„Was wenn wir nicht der einzigen sind, die zusehen, wenn die anderen schneller wiederkommen?", fragte Harry, als sie seine Jeans über die Hüften zog. Sie sah zu ihm auf und merkte, dass er die Umgebung absuchte, bevor er sich darauf konzentrierte, was sie gerade mit ihren Händen tat.

„Kümmert es dich?", fragte sie, als sie ihre Finger über seine Erektion gleiten ließ, spürte ihn durch den weichen Baumwollstoff seiner Boxershorts.

„In diesem Moment, nein", sagte er, lehnte sich gegen die Wand zurück und ließ Myrta tun, was sie wollte und was sie gerade jetzt mehr, als alles andere wollte, war ihn in ihrem Mund zu haben.

Sie grinste Amirah an und die verstand, kam dazu und beide fuhren mit ihren Zungen an seinem Penis entlang, was ihm ein wohliges Stöhnen entlockte. Beide Mädchen küssten sich nun, um sich dann wieder um Harrys Mannespracht zu kümmern.

Myrta befreite ihn schließlich von seinen Shorts und blickte zu ihm auf, bevor sie ihre Lippen um seinen Penis schlang. Harry stöhnte und vergrub seine Finger in ihrem Haar, als ihre Zunge gegen die Spitze schnellte, sie schmeckte den winzigen Tropfen Flüssigkeit der sich dort bildete.

Gleichzeitig ließ Amirah ihre Zunge über Harrys Oberkörper tanzen.

Ein Geräusch gurgelte aus dem hinteren seiner Kehle und es war so rau und animalisch, dass dadurch noch mehr Verlangen in Myrta und Amirah brannte. Dies mit ihm zu tun, ließ sie sich mächtig fühlen und ihrer Sexualität sicher sein und es war ein neues Gefühl.

Myrta schlang ihre Finger um die Basis, sie streichelte ihn, als sie leckte, schaffte es, dass seine Hüften sich von der Wand stießen. Sie war sich sicher, dass er hier und jetzt kommen würde, aber stattdessen schob er ihren Kopf weg und hob sie vom Boden hoch.

„Ich will dich", sagte er und drehte sie um, so dass sie beide in Richtung Wand blickten. „Gott ich brauche dich..."

„Ich bin dein", sagte Myrta, ihre Hände oben gegen den rauen Ziegelstein gedrückt, als Harry ihren Rock hochschob. Sie spürte, wie ihr Schlüpfer an ihren Beinen runterglitt und er zog an ihren Hüften, bis er leicht in sie hineingleiten konnte.

Er füllte sie vollkommen aus, tief und schnell stoßend. Jetzt war sie diejenige, die tierische Geräusche machte und die Kontrolle verlor. Mit Harry war es etwas ganz besonderes

„Berühre dich selbst", sagte Harry ihr, seine Stimme krächzte gegen ihr Ohr.

„Was?"

„Du hast mich gehört. Berühr dich. Ich will dass du kommst", sagte er und sie tat, wie er sagte, zog eine Hand von der Wand weg und suchte unter der Vorderseite ihres Rocks, bis sie ihre Klitoris berührte. Amirah, die sich nicht mehr beherrschen konnte kam dazu und berührte beide mit ihren Händen, so dass ein ungeahntes Feuer in ihnen aufloderte.

Harry bedeckte ihre Hände mit seiner, während seine andere Hand weiterhin ihre Hüfte packte. Es war verblüffend, wie tief er in ihr war und jetzt mit ihrer kombinierten Berührung... sie wusste, das konnte nicht lange dauern.

Schweiß tropfte von ihr, fiel von ihrer Stirn und glitt zwischen ihre Brüste. Harrys Körper klatschte gegen ihren, beide klebten von der Anstrengung in der warmen Luft. Sie wollte seinen Namen rausschreien, als er weiterhin in sie stieß so schnell er konnte und dann langsam neckend herausfuhr... dann aber konnte sie sich nicht mehr beherrschen und schrie seinen Namen in die Welt.

Harry kam härter, jetzt keuchend und er zog seine Hand weg, die ihre bedeckt hatte. Er sank weiter in sie, als sie dachte, dass es möglich war und jetzt rieb sie ihre Finger fester gegen ihre Klitoris, sie wollte kommen während er noch in ihrem Körper war. Es dauerte nicht lange und sie war da, ihre inneren Muskeln strafften sich um ihn und er stöhnte mehr, als sie vor Vergnügen bebte.

Dann bissen sie sich gleichzeitig in die Schulteransätze und saugten sich gegenseitig das Blut aus dem Körper, als wäre es das letzte was sie jemals tun würden.

Alle drei kamen langsam wieder zu Sinnen.

„Weißt du was ich denke, was wir brauchen?", fragte Harry, sobald sie ihren gemächlichen Kuss beendet hatten.

Amirah grinste und sagte: „Ein Bett für uns drei und eine nacht ohne Tabus..."

Damit verschwanden sie ich ihr nun gemeinsames Schlafzimmer.

- Derweil in der Winkelgasse –

Über mehrere Etappen waren Poppy, Luna und Neville nun endlich vor der Zaubererbank „Gringotts" angekommen. Selbstbewusst betraten die drei die Bank.

Der allgemeine Trubel war wie immer vorhanden. Sie stellten sich an einen Schalter und waren auch bald dran.

Sie wurden dem gleichen Kobold zugewiesen, der auch Harry sein Erbe übergeben und vermittelt hatte.

Die drei setzten sich auf die angebotenen Plätze und Neville bekam wie Harry 4 Kästen. Die persönlichen Briefe, hatten bei ihm einen ähnlichen Inhalt, wie bei Harry.

Er erfuhr vieles, seine Mutter erklärte ihm, dass er ein Anspruchsrecht hatte, auf eine Gasse, die von der Winkelgasse abführte.

Das war eines der besoldersten Sachen. Diese Gasse wurde „Cryptic Alleyway" genannt. Neville war leicht geschockt, als er dies erfuhr. Alle die er kannte, selbst Freunde seiner Oma, die bereits viel älter waren als Dumbledore, erzählten nur von der sagenumwobenen Legende.

Sie war nur für die zu sehen, die nirgendwo anders das finden konnten was sie suchten. Wenn sie etwas besonderes suchten, brauchten, dringend benötigten...dann würde ihr Weg sie dorthin führen.

Doch Neville konnte dadurch, dass er der Besitzer der Gasse war, sie immer finden und maximal sieben Personen mit hinein nehmen. Normalerweise gelangte man nur alleine dort hin. Mit zitternden Händen, beschloss er, dass sein Weg ihn gleich nach Gringotts dorthin führen sollte.

Er dachte, dass ihn nun nichts mehr schocken könne. Doch dann kam eine Stelle, die er nicht wieder vergessen würde.

Falls wir es dir nie gesagt haben, ich bin im Moment noch der Meinung, dass du es wissen solltest...na ja egal. Auf jeden Fall geht es darum: Im Sankt Meridt, dem Hospital in dem du geboren bist, wurde ein Fehler gemacht. Die Tücken des Krieges ließen alle nicht mehr klar denken und es passierten Fehler...es passieren immer noch welche. Nun also...was...ach ja...du...mein lieber Neville, bist zwar von unserem Blut, doch Fremdes kam dazu.

Man machte eine Transfusion und benutze aus versehen das falsche Blut.

Im Grunde, wurde dein Blut zum Teil in den Kreislauf eines anderen Körpers eingefügt. Auch du hast welchem von dem anderem Blut in dir.

Man könnte sagen...du hast eine Schwester dort draußen. Ihre Mum lag mit mir in einem Zimmer. Doch kurz nach der Transfusion verschwand die Mutter und mit ihr das Baby...ich weiß nicht was aus ihnen geworden ist, aber ich hoffe, ihr findet euch vielleicht eines Tages wieder, wenn sie noch lebt.

Als Neville DAS las...reagierte er sehr menschlich. Er rutschte bewusstlos vom Stuhl.

Der Schock dauerte nicht sehr lange, er erwachte bereits nach ein paar Sekunden wieder, aber die Freude blieb.

Jetzt gab es so was wie einen Bruder UND wie eine Schwester in seiner Familie.

In seinem Kopf breitete sich eine Melodie aus, die er bereits von einer muggelstämmigen Drittklässlerin kannte.

Da war der Text..."We are family..."

Grinsend machte er sich daran weiter zu lesen.

Bald war der Brief seiner Mutter zu Ende und er öffnete ihre Schachtel. Lächelnd beförderte er eine Kette zu Tage. An der Kette waren fünf silberne Kugeln befestigt, in der mittleren Kugel prangte ein leuchtend schöner Tsavorit.

An den beiden Kugeln daneben waren jeweils ein kleines Kettchen befestigt, an der ein winziger Dolch hing.

Der Mini-Griff war auch noch in Silber, aber die Schneide war bei beiden aus rot-braunem Granatstein gefertigt.

Langsam verstand Neville, was Harry meinte mit „Unglaubliche Kostbarkeiten, kaum zuerkennen, aber wunderschön."

An den äußeren Kugeln waren noch mal zwei Steine eingelassen. Zwei intensiv blaue Topassteine beendeten die Anhänger.

Nicht verstehen was es damit auf sich hat, fuhr Neville unwissend über jeden einzelnen, wunderschönen Stein.

Der Granat waren so scharf wie ein echter Dolch, fast hätte Neville sich geschnitten. Lächelnd legte er die Kette dennoch um und bemerkte, dass die Dolche nicht in seine Haut schnitten.

Das nächste was man zu sehen bekam war ein Armband und ein Ring, beide aus purem Silber und mit schwarzen Schlieren durchzogen. Als er beides drehte, sah er, dass die Schliere auf der anderen Seite ein Großes G-R zeigten.

Den Ring auf seinen Finge ziehend, drehte er sich noch im gleichen Moment zu Luna und nahm zärtlich ihre Hand in seine.

„Wo wir doch sowieso schon gebunden sind...", lächelte er nur und machte ihr das Armband um.

Mit feuchten Augen sah sie ihn an und nahm den Brief, den er ihr bereits entgegenhielt.

Atemlos las sie, was Neville bereits wusste, während Genannter weiter das Kästchen entleerte.

Was jetzt noch zu finden war, war ein paar Ohrringe und ein Glasflakon. In dem Flakon, war das Parfüm seiner Mutter, der Brief hatte den selben Duft gehabt und die Ohrringe - ja...die Ohrringe.

Ein Ohrring hatte jeweils drei kleine Silberne Fäden die sich 6 mm. um sich selbst drehten und eine Kleine Kordel darstellten. Daran befestigt erkannte man drei kleine silberne Kugeln. Die Ohrringe schienen so etwas wie das Gegenstück zur Kette zur sein, denn erst sah man einen blauen Topazstreifen der sich einmal um die Kugel zog, in der nächsten Kugel genau so ein Streifen, bloß aus dem roten Granat, dann wieder ein Streifen mit dem grünem Tsavorit. Am Ende noch einmal diese kleine Kordel, an der schließlich die gleichen Solche befestigt waren, wie an der Kette.

Lächelnd gab er auch diese Ohrringe an seine Liebe weiter und machte sich schließlich an den nächsten Brief.

Der Brief seines Vaters überraschte ihn nun weniger, da er ja bereits wusste, dass er eine „Schwester" hatte.

Von ihm erfuhr er nur noch, dass er einen mächtigen Vorfahren hatte, der ein Freund der Gründer gewesen war, zu der Bauzeit des Schlosses aber gerade selbst zwei bauen lies, nämlich in Deutschland und Spanien.

Die in Deutschland war als eine Zauberschule gedacht und ist es immer noch, das Schloss in Spanien war die Familienmanor.

Aus seinem Kästchen, bekam er zwei Silberne, blanke Armreifen, als er sie allerdings überzog, glühten auf einmal in einem dunklem Lila mit schwarzem Glanz viel Runen ein.

Auch wenn Neville eine Niete gewesen war. Nun war er schlauer als zuvor, auch durch den Seelenbund mit Luna, und er las, dass auf dem einen Reifen, ein langer Satz stand, der sich als Schlüsselruf für die Manor herausstellte.

Auf dem anderen Reifen stand ein ähnlicher Satz, nur dass dies der Ruf für die Schule war. So konnte er sein Eigentum wieder in Besitz nehmen und die Schule leiten, wenn er wollte. Das konnte noch nützlich werden!

Die Sätze lauteten: „Ich rufe das Schloss meiner Ahnen, das mir treu sein wird auf ewig und mir somit öffnen soll! Aparece!" „Ich rufe das Schloss des Wissens, das mir und den Meistern und Lehrlingen treu sein wird auf ewig. Lass mich eintreten! Zeige mir den Weg!"

Die Sprüche waren sogar ziemlich gleich, obwohl jeder Buchstabe als Rune geschrieben war, konnte man altes Englisch erkennen, nur die letzten Worte waren in der Sprache in dem jenes Schloss steht geschrieben.

Wahrscheinlich der letzte Aufruf für das Schloss.

Grinsend fand er zwei Karten, die der Karte des Rumtreibers, die Harry ihm mal zeigte, gar nicht so unähnlich war! Bloß erkannte er, dass diese Karten von seinen beiden Schlössern her waren.

Mit Vergnügen zog er auch das letzte etwas aus der Kiste. Sein Vater hatte ihm wahrlich ein Kuscheltier hinein gelegt.

Ein kleiner weicher Plüschelefant aus der Muggelwelt lag ihn seinen Händen. Hier klebte ein Zettel daran.

„Deine erstes Kuscheltier von uns g" Auch wenn es kindisch war, freute sich Neville darüber ihn bekommen zu haben.

Den Brief seiner Patentante war schnell gelesen und er erfuhr auch hier, dass er und Harry schon als Kinder zusammen gespielt hatten. Aus der Kiste entnahm er ein Kontaktlinsen - Kästchen und ein schwarzes Band mit dunkellilanen Runen besetzt, die für Kraft, Freundschaft und so weiter standen.

Als er die Kontaktlinsen einsetzte, verschmolzen sie wie es bereits in dem Brief stand, mit seinen Augen, wo sie nicht mehr rauskommen würden, bis er es wollte. Es waren magische Kontaktlinsen, die den Träger vor bestimmten und unbestimmten Flüchen schützen. Natürlich nicht vor allen, aber wichtig war vor allen Dingen, dass alle unbestimmten Flüche, sogar Todesflüche, abgehalten werden. Auch wenn das nun nicht mehr soooooo wichtig war.

Nachdem alles Persönliche von seinen Eltern abgearbeitet war, bekam er den Betrag zu hören, den er geerbt hatte. Es waren um die 330 Millionen Galleonen fast genau so viel wie Harry von seinen Eltern, unter anderem ebenfalls noch diverse Artefakte, aber das wusste er ja bereits von Harry. Trotzdem war der Schock riesig, den Betrag zu verarbeiten - er war Milionär! Nach einer viertel Stunde kam langsam wieder Leben in ihn.

„Um...um die...330 MILLIONEN Galleonen? Bei Merlin!"

Nach dem sie sich alle wieder gesammelt hatten sagte nun Poppy: „Ich will schon einmal losziehen, um Prof. Snape zu finden. Ihr kommt sicher ohne mich aus?"

Luna und Neville nickten.

Poppy hatte sich verabschiedet, um Snape zu finden. Sie wollten sich dann später im Tropfenden Kessel treffen.

Dann übergab Merirun Neville das Erbe von Dumbledore

Lieber Neville,

stand dort in altbekannter Schrift

Ich bin fasziniert wie viel Magie du bereits als Baby in dir hast! Aber auch der kleine Harry trägt viel ungebändigte Magie. Ich denke ihr werdet gemeinsam Mächtiges hervorbringen können. Vielleicht könnt ihr sogar die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen?

Aber egal, hier und nun geht es darum etwas wichtiges weiterzuvermitteln und persönliches...also um es kurz zu machen, ich bin dein Urgroßvater...der Vater, der Halbschwester, der Frau deines Großvaters bin ich...gut jetzt war ich es.

Zwei mächtige Blutlinien wurden so wieder zusammengeführt. Die Wege der beiden Schwestern...meiner beider Töchter, trennten sich und doch fanden die beiden Kinder sich wieder. Alice Longbottom ist die Tochter von Lilith und Wilbert Pylix.

So wie Lily Evans nur adoptiert ist...und eigentlich die Tochter von Noreen und Stephen Keagen ist.

Leider wurden bei Lily bis zu ihrem ersten Lebensjahr keine magischen Anzeichen festgestellt und Stephen Keagen, kam aus der dunklen gehobenen Gesellschaft, wo man so etwas nicht duldete.

Sie spielten vor ihre Tochter sei von einem Lethifold umgebracht worden.

In Wirklichkeit legte Noreen sie aber nur vor ein wärmeausstrahlendes Haus, anstatt die Kleine umzubringen, wie es Stephen befohlen hatte.

So kommt auch die leichte Bindung zwischen Alice und Lily...die wohl auf dich und Harry übergesprungne ist, wie ich es gewagt habe zu hören.

Ich bin der Meinung dass du schon sehen wirst was passieren wird. Dennoch möchte ich dir vorab einige Informationen geben. Ich werde versuchen mit aller Macht auf euch beide aufzupassen. Solche bezaubernde Ur-Großenkel!

Also weiter im Text.

Du, sowie Harry haben ganz besonderes Blut geerbt. Durch mich habt ihr beide die Gryffindorgene geerbt.

Ja Neville du hast richtig gelesen. Du bist einer der beiden letzten rechtmäßigen Erben, die den Titel des Lord Gryffindor auch in öffentlichem Recht benutzen dürfen. Damit hast du allerdings auch Slytherinblut in dir, genau wie Harry, da Gryffindor und Slytherin, als sie noch jünger waren, einen magischen Blutsbrudereid geleistet hatten.

Ich hab dich und Harry als Kinder gekannt, damit ihr beide nicht aus versehen die Aufmerksamkeit der Todesser auf euch zieht, als Kind merkt man nicht wie viel Magische Ausstrahlung man hat.

Die Schlüssel habe ich in eure beiden Schachtel gelegt.

Ich habe beide Schlüssel in beide Schachtel gelegt. Es sind Kleine Pillen die ihr mit dem beiliegendem Trank runterschlucken müsst. Alleine wirkt keins von beiden. Sie werden eure wahren Kräfte entschlüsseln.

Ich habe beiden von euch außerdem einen Teil meiner privat liebsten Sammlung vererbt.

Jedes Paar ist mit einem bestimmten Spruch oder Trank versetzt worden, es sind aber positive, helfende Zauber.

Langsam schien Nevilles Kopf zu dampfen, da er keine weitere Kiste gesehen hatte.

Ich hoffe du freust dich darüber.

Mehr möchte ich dir nun nicht verraten.

Ich liebe meine Familie von ganzen Herzen.

Viel Glück und Spaß in deinem weitern Leben.

Ich denke ich hab noch genug von dir und du von mir mitgekriegt, so dass ich beruhigt Lebe wohl sagen kann.

Also dann,

mit väterlichen Gefühlen geschriebenen Abschiedsgrüßen,

Lebe wohl!

Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore

Neville war wütend wie noch nie. Der Kobold war irritiert, stand aber auf uns zog damit den Blick des Teenagers auf sich: „Die Truhe des Verstorbenen steht hier." Seine Hände zeigten auf eine große verzierte Truhe, die aussah als würde sie zum Zimmer gehören.

Mit stoischer Ruhe, er hatte sich zwischenzeitlich wieder beruhigt, dank Luna, ging er zur Truhe. Das erste was sie sahen waren...

Socken.

Socken...in allen erdenklichen Farben und Mustern. Plötzlich erschien ein großes Grinsen auf seinem Gesicht und er wühlt ein wenig in der Kiste.

Er zog, wie Harry aus, einen Ring heraus. Dieser war ganz schlicht gehalten. Aus einem gespannten Bogen sah er den alterwürdigen Anfangsbuchstaben D der Dumbledores. Im Hintergrund ein Baum und am Rand waren Zeichen einritzt. Eine Bildnis und eine Rune, abwechselnd - so ging es um den Ring herum.

Neville konnte ebenfalls ein spitzes Ohr erkennen. Das zweite was er sah waren jeweils eine Hand die etwas in der Hand hielt. Bei der einen Hand war es eine Flamme, bei einer anderen floss Wasser über die Hand, eine andere zeigte einen kleinen Baum der mit Blüten verziert aus der Hand herauswuchs. Das letzte Bildnis konnte man kaum erkennen, die feingliedrige Hand war wieder zum Kelch geformt worden, aber nichts war zu sehen.

Schließlich sah man noch einen Voll- und nach der nächsten Rune einen Halbmond. Ein kleiner Dolch, ein Drachenkopf und ein Blitz waren die letzten Zeichen.

Der Ring war aus einem angelaufenem Silberfarbenem Metall. Als er den Ring auf seinen Finger zog, begann dieser zu leuchten. Das Metall erstrahlt ein neuem Glanz und in jedes eingeprägte Zeichen und die Rune danach, waren Edelsteine eingelassen. Das D sah aus wie Holz und so fühlte es sich auch an. Bewundert lies er die Hand sinken und grabbelte, so wie vorher auch Harry, er hatte ihm alles genau berichtet, wieder in der Kiste. Langsam fühlte es wie sein Kopf klarer wurde und die Verwirrtheit durch dies alles verschwand. Schon wieder fand er ein Schmuckstück. Ein schlichtes schwarzes Band. Er legte es sich um das linke Handgelenk und er spürte eine wahnsinnige Energie in sich. Er fühlte sich verändert, innerlich und äußerlich.

Der Spiegel verzerrte sich und dehnte und verkleinerte sich. Mit einem „Puff-Geräusch war ein Dokument daraus geworden und eine kraftvolle männliche Stimme erklärte, dass er ein offizieller Erbe von zwei Gründern sei, auf direktem Wege und er bekam erklärt, dass Godric Gryffindor ein Hochelf war und Rowena Ravenclaw eine Veela und auch zum Teil das Erbe Slytherin, aber nicht so stark wie Harry.

Nach einiger Zeit hatte sich Neville soweit gefangen, das er Merirun, den Kobold ansprechen konnte: „Nachdem ich das Erbe meiner Eltern, kommissarisch, angenommen habe, möchte ich das magische Erbe Dumbledores annehmen. Auch das materielle, genau so wie es Mr. Potter gemacht hat. Zwischenzeitlich haben wir herausgefunden, dass das Erbe Dumbledores eine Falle für Mr. Potter und mich darstellt!"

Merirun schaute entsetzt: „Können sie das beweisen?"

Neville legte ihm seinen Ring, den er wieder abgezogen hatte und den von Harry, der ihn seinen Ring mitgegeben hatte, auf den Schreibtisch: „Überprüfen sie doch bitte einmal die Zauber, die auf diesen Ringen liegen!" damit lehnte sich Neville zurück.

Merirun überprüfte die beiden Ringe und mit der Zeit trat Entsetzen in seine Augen: „Es liegt ein Imperius-Fluch, ein Vertuschungs-Fluch und ein Gedächtnis-Manipulations-Fluch auf den Ringen. Ich bin entsetzt!"

Merirun kriegte sich nicht mehr ein: „Wenn ich die Befehle richtig interpretiert habe, dann würden die Erben von ihnen und Mr. Potter auf Prof. Dumbledore komplett zufließen. Er ist doch tot - oder?"

„Nach unseren Recherchen lebt Dumbledore noch. Der Angriff von Prof. Snape war so geplant, um Voldemort in Sicherheit zu wiegen und möglichst den Tod von Harry Potter zu provozieren, indem er versuchen sollte, überstürzt „Du-weißt-schon-wer" anzugreifen, ohne sich richtig wehren zu können."

Merirun setzte sich in seinem Stuhl zu tiefst entsetzt zurück, schüttelte seinen Kopf und fragte: „Und was gedenken sie und Mr. Potter zu tun?"

„Wir hatten folgende Bitte. Das gesamte Erbe Dumbledores, auf das wir ja nun offiziell ein Anrecht haben, soll gespendet werden. Davon ein Viertel zur Unterstützung der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei, ein Viertel an das St. Mungos Krankenhaus, ein Viertel an den Klitterer, die einzige wirklich unabhängige Zeitung und die restlichen ein Viertel sollen den Grundstock für einen Fonds bilden, der es weniger betuchten Hexen und Zauberern ermöglichen soll ihre Ausbildung problemlos abzuschließen!"

Merirun schaute beglückt zu Neville, der sich aber an Luna wandte, die hin und her gerissen war zwischen Wut und Glück.

„Bitte akzeptiere das mit der Zeitung deines Vaters. Es ist mein Wunsch und sicher auch der von Harry!"

Dann wandte sich Neville wieder an Merirun: „Wenn das alles erledigt ist, bitte ich sie die beiden Ringe als Beweis sicher zu verwahren. Im Moment wollen wir wegen der versuchten Manipulation noch nicht vorgehen! Des weiteren bitte ich sie dann eine Nachricht in der presse zu lancieren, das Dumbledore lebend gesehen wurde und die Geschichte um Prof. Snape. Es ist uns wichtig, das er rehabilitiert wird!"

Merirun strahlte und sagte: „Genau so werden wir das machen!"

Damit stand Neville auf und verabschiedete sich ebenso wie Luna von Merirun, um in den Tropfenden Kessel zu gehen. Schließlich wollten sie auch noch die Einrichtung testen...