Anm.: So das ist erst einmal das nächste Kapitel! Viel Spass!!!


Drei (Todes-)Engel für Harry

Später am Abend kam dann auch Poppy vorbei, klopfte an die Zimmertüre von Luna und Neville. Neville macht mit einem sehr derangierten Äußeren auf, was Poppy ein: „Diese Jugend!" entlockte.

„Warst du in deiner Jugend etwa enthaltsam?" fragte Luna aus dem Hintergrund.

Nun wurde Poppy dezent rot, überging aber die Vertiefung des Themas und erzählte was sie erreicht hatte: „Ich war in Hogwarts, aber wie zu erwarten, kein Anzeichen von Snape. Dann erschien urplötzlich Harrys Phönix. Ihn schickte ich mit einem Brief, der die Informationen, das wir seine Tochter gefunden und gerettet hätten, beinhaltete, Snape zu suchen. Nur zwei Stunden später war er mit einer sehr positiven Antwort wieder zurück. Er würde irgendwann in den nächsten 48 Stunden hier im Tropfenden Kessel erschienen! Er wird sich aber nur mit mir treffen!"

Jetzt kicherte Luna wieder aus dem Hintergrund und fragte Poppy provozieren: „Haben wir da was verpasst?"

Aber Poppys Konter folgte sogleich: „Nur weil du grade erst entdeckt hast, wozu der Unterschied der Geschlechter unter anderem von Nutzen ist, heißt das noch lange nicht, das wir Erwachsenen enthaltsam sind. Außerdem ist das doch der Sinn als Lehrer zu arbeiten, euch in der Schule das zu verbieten, was uns Spass macht!" kicherte Poppy zurück.

Neville verdrehte nur seine Augen und sagte: „Diese verdorbene Lehrerschaft..."

„Mr. Longbottom...unterstehen sie sich..." dann aber waren alle am Lachen.

Sie vertrieben sich die Zeit und in der zweiten Nacht erschien endlich Prof. Snape. Poppy brachte ihn in ihr Zimmer: „So hier bleiben sie erst einmal. Ich habe noch zwei Personen hier, die möchte ich noch holen!"

Snape sprang auf und zog seinen Zauberstab. Poppy hob beruhigend ihre Hand: „Irgend wie kommt mir das bekannt vor!" dann zog sie ihren Zauberstab und schwor den Zauberereid, das sie nichts gegen Snape im Schilde führte und auch niemand, mit denen sie gemeinsam in Kontakt treten würden.

Snape beruhigte sich und gleich darauf entschuldigte er sich und wollte es ihr erklären.

Sie winkte nur ab: „In der jetzigen Zeit ist das eine normale Reaktion. Bitte warten sie kurz, das ich meine beiden Begleiter hier her hole!"

Damit verschwand sie aus ihrem Zimmer und holte Luna und Neville. Kurz darauf betrat Poppy wieder ihr Zimmer gefolgt von den Beiden.

Snape sprang auf und rief: „Was machen die beiden hier, ich dachte sie würden jemand anderes bringen. Stattdessen die abwesende Lovegood und den tollpatschigen Longbottom!"

Mit einem Wütenden Funkeln in den Augen positionierte sich Neville vor Prof. Snape, der in dem Moment mehrere Dinge bemerkte. Zum einen war Neville nun größer als er selbst und zum anderen strahlte er eine Selbstsicherheit und auch Aggressivität aus, das nun Snape Angst und Bange wurde. Beim Blick auf Luna musste er feststellen, das sie überaus attraktiv aussah und offensichtlich hellwach war und ebenfalls ein deutliches Zeichen von Aggressivität aufzeigte. Das beide noch Händchen hielten war die Krönung des Ganzen.

Nun wurde Snape von Neville im scharfen und ernsten Ton angesprochen: „Zum einen werden sie wohl nach ihrer Musterung die Beleidigungen uns gegenüber zurückziehen. Die Konsequenzen wollen sie sicher nicht spüren! Zum Anderen sollten wir die Meinungsverschiedenheiten erst einmal zurück stellen, es sein denn sie sind auf einen Konflikt aus! Das können sie gerne haben!" drohte Neville nun ganz offen.

Mit einem geflüsterten: „Sorry, aber die Macht der Gewohnheit!" entschuldigte sich Prof. Snape

Nun war es an Luna, die Situation zu beruhigen: „Lassen wir es dabei! Wir, das heißt mein Seelenpartner Neville und ich, zusammen mit Harry Potter und seiner Seelenpartnerin, haben ihre Tochter, nach einem kurzen aber heftigen Kampf, befreit! Sie ist an einem sicheren Ort, und wir werden sie dort mit hinnehmen!"

Prof. Snape hatte auf einmal Tränen in den Augen und stammelte glücklich ein: „Ist das war? Wo ist sie? Kann ich sie sprechen?"

Luna und Neville nickten, als Prof. Snape hinzufügte: „Danke, danke ihn allen!"

Auf einmal realisierte er, was Luna gesagt hatte: „Entschuldigen sie bitte. Ich habe da ein-zwei Fragen. Was meinen sie mit Seelenpartner und was für einen Kampf, Mrs. Lovegood?"

Luna schaute zu Neville und er schaute sie an, als Poppy sage: „Sie machen es schon wieder!"

Nun schaute sie Snape fragend an, als sie antwortete: „Sie haben tatsächlich einen Seelenbund geschlossen und unterhalten sich telepatisch!"

Nun schaute Luna ihn wieder grinsend an: „Sie können mich übrigens Luna nennen!"

Nun meldete sich auch Neville wieder: „Und mich Neville, zumindest, wenn wir unter uns sind!"

„Ihr habt recht. Unter den gleichen Bedingungen nennt mich dann bitte auch Severus!" antwortete Prof. Snape.

Neville gab ihm die Hand uns sagte nur: „Gerne!"

Dann fuhr Luna fort: „Also, wir haben genauso wie Harry und Amirah den Seelenbund geschlossen. Das wie spielt hier weniger eine Rolle, doch ich nehme an sie kennen das eine oder andere Ritual, dass dazu führt. Und was den Kampf angeht, nun zumindest soviel möchte ich ihnen vorab erzählen. Es waren zusammen acht Vampire, ein Clanführer der Vampire und 15-20 Todesser, die ihre Tochter gefangen gehalten haben. Keiner hat überlebt!"

Severus schaute die beiden überrascht und auch entsetzt an: „Und wie viele waren bei euch?"

Neville schüttelte den Kopf: „Ist doch klar. Amirah, Luna, Harry und ich! Reicht doch. Obwohl das auch Harry alleine geschafft hätte. So war es halt einfacher!"

„Das geht doch nicht! Wie wollt ihr das überhaupt können?"

Severus war ganz aufgebracht, als ihn nun Poppy beruhigte: „Es stimmt alles, was die beiden sagen und es ist besser das weitere hier nicht zu erzählen. Du wirst alles erfahren, aber nicht hier! Lass uns direkt morgen früh mit den Portschlüsseln zu deiner Tochter, Amirah und Harry reisen!"

Damit waren alle und besonders Severus einverstanden. Innerlich grinste er, das er nun Harry endlich offenbaren konnte, das er sein Pate war!

- Zurück in Dubai -

Es war für Neville, Luna und Poppy besser gelaufen als sie gedacht hatten. Neville hatte das Erbe von Dumbledore glücklich und „gewinnbringend" verteilt, Prof. Snape war gefunden und sie waren mittels der Portschlüssel zurück in Harrys Haus nahe Dubai.

Da Luna und Neville direkt in ihrem Schlafzimmer und zur Überraschung beider direkt auf dem Bett landeten, fingen beide an zu lachen, über Harrys Spaß. Dann, es war ja noch nicht zu spät, um nicht nochmals ins Bett zu steigen, nutzten sie die Gelegenheit und zogen sie sich gegenseitig unter vielen heißen Küssen aus, als sie Prof. Snape schreien hörten...

Amirah, Myrta und Harry konnten einfach ihre Finger nicht von einander lassen. Im Moment hatten sie beide Harry vollkommen in ihrer Gewalt. Harry lag im Bett auf dem Rücken, während Amirah über seinem Gesicht saß und sich von seiner Zunge aufs heißeste verwöhnen ließ. Myrta saß auf Harrys Schoß und gab den Takt an, beim, wie sie es nannte, Zureiten ihres Hengstes. Gleichzeitig verwöhnten sich Amirah und Myrta gegenseitig, indem sie die Brustwarzen der anderen auf erregendste Art und Weise streichelten und sich gleichzeitig innig und fordernd küssten. Alle drei waren so sehr vertieft – wortwörtlich – das niemand bemerkte, das sie auf einmal Besuch hatten.

Prof. Snape war durch Harrys Portschlüssel direkt hier im Schlafzimmer gelandet. Als dieser realisierte, was sich hier abspielte und das seine Tochter mit von der Partie war fing er an zu brüllen: „Myrta Selene Snape was machst du da?"

Myrta hielt in ihrer Bewegung inne und schaute ihren Vater erst erschrocken und dann rebellisch an: „Was glaubst du was ich hier mache?"

„Du kommst sofort raus hier!" brüllte Snape weiter.

Harry schien indes nichts mit zu bekommen, scheinbar weil seine Ohren von Amirahs Schenkeln verschlossen waren. Auf jeden Fall griff er nun nach Myrtas Hüften, da sie ihre Bewegungen eingestellt hatte und stieß seinerseits heftig zu.

Jetzt entglitten Prof. Snape sämtliche Gesichtszüge: „Wer ist das denn?" und ging damit auf die drei wütend zu.

Jetzt hatten Amirah und Myrta doch rote Köpfe und signalisierten Harry, das er aufhören sollte.

Der tauchte nun auf und sagte: „Was ist denn los mit euch? Seit wann habt ihr so schnell genug, ihr beiden? Oh, hi Patenonkel, wie geht's? Auch schon da?"

Prof. Snape brachte nur noch ein geröcheltes: „Potter..." bevor er ohnmächtig zusammen brach. Just in dem Moment, als Poppy, Luna und Neville den Raum betraten.

Als Poppy die Situation überblickte wurde sie zuerst leicht rot, bis sie gemeinsam mit Luna und Neville sich lachend am Boden wälzten.

Kurz darauf prusteten auch Harry, Amirah und Myrta.

Nach einiger Zeit beruhigte sich Poppy und fragte: „Da hat er euch aber in einem optimalen Augenblick erwischt, oder?"

Jetzt grinste Amirah und erzählte was passiert war. Dann endete sie: „Wir waren starr vor Schrecken, aber Harry hatte nichts mitbekommen und machte weiter. Er griff dann nach Myrtas Hüften, da sie ihre Aktion eingestellt hatte und geriet dann selber in verstärkte Tätigkeit... Wenn ihr wisst was ich meine!"

Jetzt konnte sich auch Myrta kaum noch halten: „Und dann die Krönung. Nachdem er begriff, das was anders war, tauchte unser Hengst hier aus der Versenkung auf und sagte doch tatsächlich - Was ist denn los mit euch? Seit wann habt ihr so schnell genug, ihr beiden? Oh, hi Patenonkel, wie geht's? Auch schon da? – das führte dann zur Ohnmacht meines Vaters. Oh Merlin, der wird ausrasten..."

Dann lachten alle was das Zeug hielt.

Schließlich schafften es Myrta, Amirah und Harry sich anzuziehen. Als sie wieder gesittet angezogen waren, weckten Sie Prof. Snape wieder auf.

Der schaute sich verwirrt um und entdeckte seine Tochter mit Harry und einem zweiten Mädchen auf dem Bett. Dann dämmerte es ihm: „Es war also doch kein schlechter Traum! Meine Tochter und Potter. Der Albtraum meines Lebens!"

Harry schaute ihn erst wütend an, dann wurde sein Blick tückisch, bevor er grinsend murmelte: „Jetzt bumst sein Patensohn seine Tochter und mach ihn zum Schwiegervater..."

„Potter woher weißt du das...?" stammelte Prof. Snape.

„Ups, habe ich das laut gesagt?" grinste ihn Harry an.

Nun ging Snape drohend auf Harry zu. Myrta und Amirah gingen aber zwischen die Kampfhähne und schlichteten den aufkommenden Streit.

Schließlich beruhigten sich die Beiden und Myrta begann von ihrer Gefangenschaft bei Dumbledore, der Entführung durch die Vampire und Todesser, die Gefangenschaft dort und den Biss des Vampirs und die teilweise Vergewaltigung zu erzählen. Entgegen der erwartet gebrochenen Stimmung von Myrta, war diese selbstbewusst, glücklich und zufrieden.

„Und genau in diesem Moment, bevor Dolohov endgültig sein perverses Spiel krönen konnte stürmten die vier hier den Saal. Harry befreite mich von den Fesseln, zertrümmerte Dolohov's Arm mit einem Reduktor und ließ mich ihn dann mit einem Sectumsempra töten!"

In diesem Moment nahm Severus seine Tochter mit Tränen in den Augen in seine Arme.

Dann sagte er: „Ich werde dich immer lieben, auch wenn du ein Vampir wirst. Es gibt ja leider nichts, noch nicht einmal einen Trank..."

In diesem Moment legte Myrta ihren Zeigefinger sanft auf den Mund ihres Vaters: „Paps, keine Bange, davor fürchte ich mich nicht, denn ich werden kein Vampir!"

Severus schaute sie fragend an, Harry und Amirah nickten ihr aufmunternd zu und sie sprach dann weiter: „Ich muss dir erst einmal etwas über Harry und Amirah erzählen. Wir können genaueres später im Detail erzählen. Jetzt erst einmal zusammen gefasst. Harry war am Anfang der Ferien zu einem Elf geworden, unter anderem. Amirah war ein Vampir von Geburt an und du weißt ,das sie mit ihrem 18. Geburtstag dann zu einem vollwertigen Vampir wird. Beide haben dann ein Ritual durchgeführt..."

Hier wurde sie von Severus unterbrochen, der die beiden anschaute: „Ihr seid „Daywalker"!" stellte er überrascht fest.

„Stimmt", bestätigte seine Tochter, „und so haben sie auch Luna und Neville gerettet, die beinahe durch einen hinterhältigen Angriff gestorben sind. Sie sind beide auch „daywalker". Nun haben Amirah und ich etwas über eine Legende herausgefunden. Dabei handelt es sich um die Legende der Macht und seiner drei Todesengel! Wir haben festgestellt, wer die Macht ist und wer zwei der drei Todesengel sind. Fehlt nur noch der letzte Todesengel..."

Jetzt stotterte Severus: „Dann, dann bist du ... ihr seid ... das alles ...zu viel ..."

„Langsam wird wohl alles klar", schmunzelte Myrta, „ich wurde nicht nur ebenfalls zu einem daywalker, wie die vier hier, sondern Amirah, Harry und ich haben gegenseitig den Seelenbund geschlossen. Wir werden, so wie ich das sehe mit Hilfe von Luna und Neville und dem bisher ominösen dritten Todesengel eine weitere Macht, die vierte Macht, bilden!"

Nun mischte sich Poppy wieder ein: „Mich könnt ihr auch dazu nehmen und wie ich in London erfahren habe, solltet ihr die ehrliche Hilfe von Remus und Tonks auch annehmen. Sie haben mir das signalisiert!"

„Und ich bin auch dabei!" meldete sich Severus zu Wort.

Nun stand Harry zwischen Amirah und Myrta und hielt beide sanft in seinen Armen.

Grinsend schaute sich das Severus an, bevor er mit einem Lächeln an Harry gerichtet weitersprach „Und du weißt also davon, das ich dein Pate bin? Lass uns dann aber auch mit dem Vornamen anreden!"

„Ja das war zuerst vielleicht ein Schock. Der nach Voldemort am meisten gehasste Mensch ist mein Pate und auch noch nett! Das war wirklich unglaublich. Und jetzt", nun musste Harry kichern, „passt es wirklich wenn ich sage, das du für mich Patenonkel und Schwiegervater bist...und gerne rede ich dich mit Vornamen an Severus!"

Lachend kam Severus auf Harry zu und würgte ihn spielerisch, als er sagte: „Und wehe du tust meiner Tochter weh., oder hast noch andere Ideen..."

Nun lachten alle, besonders Amirah und Myrta, die dann ihren Vater auch verbesserte: „Nun es war nicht Harry, der das ganze initiierte und vorantrieb, sondern Amirah und ich. Unser Held hier musste erst von uns überzeugt werden..."

„...und sogar mit sanfter Gewalt!" vervollständigte Amirah kichernd.

Severus schaute Harry an, der dunkelrot glühte, bevor er anfing zu lachen und sich nicht mehr ein kriegen konnte. Die anderen machten es ihm nach und neckten Harry noch eine ganze Weile!

Poppy wandte sich an Harry, Amirah und Myrta: „Und ihr meint das im vollen Ernst? Ihr habt tatsächlich vor das so durch zu ziehen?"

Nun schaute sie Harry sehr ruhig und auch selbstbewusst an: „Das gilt für alle. Ich, nein", dabei blickte er zu Myrta und zu Amirah, „nein, wir drei sind uns sicher, das die der einzige Weg ist, um endlich wieder Ruhe und etwas mehr Frieden über die magische Welt zu bringen. Und wenn wir dafür Voldemort mit seinen Vasallen, Dumbledore und seine Manipulanten und zu guter letzt Fudge und seine Ministeriumsspinner ins Nirwana schicken müssen, um das zu erreichen. Es wir Zeit, da wir das verändern!" endete Harry bestimmt.

Amirah und Myrta hatten einen sehr selbstbewussten und entschiedenen Blick, als sie zu Harrys Ausführungen nickten.

Dann dachte Myrta laut nach: „Jetzt fehlt uns nur noch das letzte Teil unseres Puzzels. Wir wissen das es ein Elementarmagier sein muss"

„Du meinst eine Elementarmagierin..." korrigierte sie Amirah und Myrta hob nur eine Augenbraue.

Jetzt grinsten beide, was aber gleichzeitig bei Harry ein Augenrollen verursachte.

Severus aber schaute nachdenklich drein, als er dann laut aussprach, was er gerade dachte: „Ich weiß, das die Todesser nach der Familie McAleese suchten. Sie sollten eine Tochter in eurem Alter und einen Sohn von 10 Jahren haben. Das Mädchen soll angeblich das Feuerelement beherrschen. Das bedeutet dann aber auch, das zumindest Voldemort von der Legende und ihren potentiellen Mitgliedern weiß!"

Nun war besonders Harry aufmerksam: „Ist sie denn nicht in Hogwarts auf die Schule gegangen?"

Severus schüttelte seinen Kopf: „Nein es gab und gibt niemand mit diesem Namen in Hogwarts. "

„Was meinst du eigentlich mit suchten?" fragte Harry

„Laut den Berichten, die Voldemort erhielt, hatten sie die Familie bereits gefangen, aber der Tochter und der Sohn sind mit Hilfe ihrer Eltern geflohen, wobei der Sohn auf der Flucht zu Tode kam. Die Eltern wurden aus Wut über das Entkommen von Voldemort und seinen Vasallen zu Tode gefoltert. Von der Tochter fehlt jede Spur!"

Harry war kurz vorm Explodieren. Da er aber niemanden vor sich hatte, den er zur Rechenschaft ziehen konnte, macht er das einzig vernünftige. Er überlegte wie er dem Mädchen helfen konnte. Dann hatte er eine Idee: „Femas", rief er und sofort erschien ihr Phönix.

„Bitte suche nach einem Mädchen in unserem Alter. Sie heißt McAleese und ist zumindest Feuerelementar und schwebt sicher in Lebensgefahr. Vielleicht ist sie sogar verletzt!"

Femas sang ein Lied und verschwand in einer Stichflamme.

„Ein Smaragd-Phönix! Sie erscheinen nur, wen eine Apokalypse bevorsteht. Es sind die einzigen Phönixe, die auch töten, um die Macht zu verändern."

„Er ist mit uns verbunden!" bemerkte Amirah.

Severus und Poppy schüttelten nur mit ihren Köpfen. Dann fragte Neville: „Danach können wir uns um unsere Attentäter kümmern. Das will ich auch noch heraus finden! Und außerdem muss ich dann noch nach meiner Schwester suchen, die ich scheinbar haben soll!"

Nun schauten alle, außer Luna und Poppy, erstaunt zu Neville, der das ganze in kurzen Worten erklärte. „Wenn die Möglichkeit besteht, werden wir, Luna und ich, auch meine Schwester mit hier her bringen!"

„Und wir sollten Remus und Tonks hier her holen!" dachte Severus laut.

„Wäre es nicht auch wichtig, Lunas Vater und Nevilles Großmutter zu holen und zu informieren? Schließlich wissen sie noch gar nicht, dass sie noch leben!"

Nun war Harry in seinem Element: „Dann machen wir das folgendermaßen. Du Severus holst Remus und Tonks hier her. Du, Poppy, holst Lunas Vater und Nevilles Großmutter, und ihr beiden, sucht die Attentäter, ihre Auftraggeber, macht aber erst mal nichts. Wichtiger wäre sicher deine Schwester zu finden. Ich denke das Hotel in Dubai wird eine wahre Fundgrube an Informationen. Und wir drei werden uns auf die Suche und alles was dafür notwendig ist, um sie sogar hierher zu bringen."

Dann erschuf Harry für jeden die entsprechenden Portschlüssel.

Severus schaute ihm erstaunt zu: „Seit wann kannst du dass denn? Und wo hast du das gelernt?"

„Das kann ich sein vier Wochen und lesen bildet bekanntlich..."

Jetzt musste ihn aber Myrta hochnehmen: „Bitte achte diesmal aber auf die richtigen Koordinaten, nicht das es wieder zu Missverständnissen kommt, wenn du verstehst, was ich meine..."

„Wieso sollte ich mich vertan haben..." dabei hob Harry provokativ eine Augenbraue

Nun schauten ihn Amirah und Myrta grimmig mit verstehenden Augen an und jede gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf.

Der Rest konnte sich grade noch beherrschen, um nicht schon wieder los zu brüllen.

Dann aber erschien auch schon wieder der Phönix und teilte Harry mit, das er das Mädchen gefunden hätte. Sie hielt sich in einer Höhle im Schottischen Hochland verschanzt und wurde gerade von einer Gruppe Todesser, unterstützt von Wehrwölfen und Trollen bedrängt. Doch noch konnte sie sich alle vom Leibe halten, aber ihre magische Energie ging zu Ende. Sie hätte auch ihn angegriffen, als er in die Höhle teleportierte, um sie zu retten.

Harry erklärte den anderen, was er erfahren hatte. Er fertigte noch die restlichen Portschlüssel für die anderen. Dann bewaffnete er sich, ebenso wie Amirah und Myrta.

Dann stellte Harry noch fest: „Lasst uns in genau einer in Woche wieder hier treffen!"

Alle nickten.

„Wir sollten uns für unsere Auftritte noch ein entsprechendes Outfit besorgen..." sinnierte Amirah.

„Ja aber was knackiges!" vervollständigte Myrta.

Severus schüttelte besorgt seinen Kopf: „Ihr solltet euch lieber Gedanken um eure Sicherheit machen!"

Nun fuhr ihn Harry an: „Die müssen sich Sorgen machen und ich werde sicher keine Gnade kennen!"

„Ich auch nicht!" schrien Myrta und Amirah gleichzeitig.

„Nun gut dann lasst uns Mal unsere Aufgaben erledigen..." schloss Severus das Gespräch.

Myrta, Amirah und Harry packten Femas an die Schwanzflügel und verschwanden in einem Flammenball.

Poppy klopfte Severus auf die Schulter: „Glaube mir, die schaffen das!"

Der nickte und dann verschwanden auch die anderen.

Zur gleichen Zeit tauchten Myrta, Amirah und Harry in der Höhle auf. Sofort wurden sie mit Flammenbällen angegriffen. Femas verschwand sofort wieder und die drei wurden nur wegen ihrer übermenschlichen Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit nicht getroffen.

Mit einem Pertificus Totalus, der Ganzkörperklammer, fesselte Harry während einer weiteren Ausweichaktion das Mädchen. Die brach darauf hin in Tränen aus.

Dann gingen die drei auf sie zu und Amirah sprach sie an: „Bitte beruhige dich, wir wollen dir helfen. Wir suchten dich, um dich vor diesen Ärschen da draußen zu schützen!"

„Hab keine Angst, wir tun dir nichts. Wir befreien dich gleich!" sagte nun Myrta.

Harry der aus der Höhle nach draußen schauten brummte: „Aber erst lege ich diese Bastarde da draußen um. Jeden. Ohne Ausnahme."

„Nicht ohne mich!" sagte Myrta

„Ich bin auch dabei!" stellte auch Amirah fest.

Das Mädchen schaute die drei erstaunt an, konnte aber nichts sagen, durch die komplette Ganzkörperklammer.

„Los mach sie frei!" schimpfte nun Myrta, die keine Geduld mehr hatte.

Harry rief: „Finite Incantatem!" und damit war sie frei.

„Werdet ihr mir wirklich nichts tun?" fragte das Mädchen

Nun wandte sich Harry an sie: „Nein ganz sicher nicht. Mein Name ist übrigens Harry und das sind Amirah und Myrta!" damit deutete er auf seine beiden Begleiter.

„Da draußen sind Wehrwölfe und Trolle zusammen mit Todessern, und in der Nacht wollen auch noch Vampire kommen, wie wollt ihr die besiegen?"

Nun öffneten die drei ihre Münder und ließen ihre Reißzähne erscheinen und mit gleitenden Handbewegungen wurden unter ihren Haaren ihre Elfenohren sichtbar.

Erstaunt schaute das Mädchen die drei an: „Dann seid ihr die drei Todesengel, von denn die Todesser gesprochen hatten?"

„Nein nicht ganz", antwortete Myrta und Amirah vervollständigte den Satz auf sich und Myrta deutend, „wir beide sind tatsächlich zwei der drei Todesengel. Und wenn wir richtig liegen bist du der dritte. Jetzt sag doch mal, wie wir dich nennen können."

„Ich heiße Laoise Sinéad McAleese! Aber ich mache mit. Ihr wisst gar nicht ,was die mir und besonders meiner Familie alles angetan haben!"

Harry nickte nur: „Wir wissen schon einiges, doch das kann erst einmal warten. Willst du noch eine Waffe oder reicht dir deine Elementarmagie aus?"

„Woher weißt du davon?"

„Zum Einen wissen wir einiges von dir und zum Anderen, wie hast du uns eben noch mal angegriffen?"

Laoise nickte und nahm sich dann sein Kurzschwert, als auch schon wieder die Todesser von draußen riefen: „Komm raus, du hast sowieso keine Chance. Irgendwann wirst du uns sowieso kraftlos in die Hände fallen, da du nichts zu essen hast. Und wenn du nett zu uns bist, werden wir dich vielleicht auch nicht foltern!"

Nun gingen alle vier raus. Amirah und Harry voran, schossen Fluch auf Fluch ab und setzten ihre Schwerter gnadenlos ein, bei jedem, der ihnen entgegen kam. Myrta verwandelte sich in einen königlichen Greifen und tötete zusammen mit Laoise, die ihre Flammenbälle einsetzte einen nach dem anderen der Trolle. Als die Wehrwölfe mit angriffen, waren die letzten vier-fünf Todesser bereits panisch auf der Flucht. Harry und Amirah griffen die mit ihren blanken Händen an und zerrissen mit ihren Reißzähnen die Kehlen. Einer wurde aber von Laoise mit einem Flammenball zu Asche verwandelt und der letzte von Myrta in ihrer Animagusform zerrissen.

Dann war auch nur noch ein Todesser übrig. Laoise sagte mit unbändigen Zorn: „Das ist der, welcher meine Bruder umgebracht hat!"

Dann geschah etwas überraschendes und auch sehr erschreckendes.

Mit jeder Faser wollte Harry es diesem geleckten Schnösel heimzahlen. Um seine Kraft zurück zu halten und sich zu beherrschen ihn nicht gleich mit dem Todesfluch zu töten, ballte er seine Faust ganz langsam zusammen.

Erschrocken fasste sich der Todesser an die Gurgel und röchelte auf. Harry war zu wütend um zu merken dass er dies mit ihrer Faust verursachte. Im Gegenteil er drückte die Faust noch mehr zusammen.

Die pure Röte stieg im Gesicht des Todessers und er fiel nach vorne. Seine Augen quollen nach außen. Blut tropfte aus seiner Nase auf den sandigen Boden. Dann erschlaffte sein plumper Körper.

Harry stand ungerührt und drehte sich dann um. Er ging langsam zu den dreien und blickte nicht einmal zurück. Das erstemal dankte er seinen unerforschten Kräften.

„Was war das denn?" wollte Amirah wissen.

„Können wir das auch?" fragt nun auch Myrta.

Laoise legte sich derweil auf den Boden und weinte. Harry setzte sich zu ihr und hielt sie in seinen Armen und streichelte ihre Haare. Sie blickte ihn mit ihren verweinten Augen an. Es fiel ihm zwischenzeitlich auf, das sie fast hüftlange dunkel-rote Mähne hatte und ihre Augen waren schmal und hell-grau.

„Du denkst an deine Familie stimmt doch?" versuchte sie Harry zu trösten

Sie schaute ihn an: „Danke, aber du kannst dir sicher nicht vorstellen, wie das ist!"

Amirah und Myrta schauten beide wissend an, als Harry fortfuhr: „Ob du es glaubst oder nicht, aber wir alle habe da so unsere Erfahrungen gemacht. Deine sind nur die frischesten und damit auch am schmerzhaftesten."

„Du glaubst wirklich was du sagst?"

„JA!" sagte er nun etwas ungeduldig.

Laoise war zu sehr mit sich beschäftigt, um anders zu reagieren und schrie ihn an: „Ich brauche kein Mitleid, danke für die Hilfe aber jetzt kommen ich selber zurecht!"

Harry stand auf und ging nur wenig enttäuscht davon. Myrta und Amirah nahmen Laoise in ihre Mitte und gingen mit ihr in die Höhle zurück. Harry lies indes mit entsprechenden Flammzaubern, die Reste der Gegner zu Asche werden. Dann setzte er sich etwas abseits und wartete ab. Er war sich im klaren, das Laoise das ganze erst verkraften musste.

Kurz darauf kamen die drei und Laoise wollte sich entschuldigen, aber Harry winkte ab. Doch sie fragte die drei nun: „Wie heißt ihr denn eigentlich und was seit ihr?"

Amirah schlug folgendes vor: „Hast du etwas dagegen, wenn wir zu einem angenehmeren Ort zu gehen etwas essen und trinken und uns dann unterhalten, beziehungsweise wir dir von uns mehr erzählen?"

Laoise nickte nur. Dann erschien der Phönix und sie griffen alle an die Schwanzfedern und waren kurz danach auch schon in Harrys neuem Haus.

Zuerst einmal machten sie sich etwas zu essen. Nachdem sie sich gestärkt hatten begann zuerst Amirah von sich zu erzählen. Danach schilderte Myrta ihre Odyssee und ihr Martyrium. Den Schluss machte dann Harry und endete sarkastisch damit: ...nun das war dann die wunderschöne Geschichte von Harry James Potter oder der-Junge-der-lebt!"

Nun bemerkte er den erstaunten Gesichtsausdruck und ihr tränenverschmiertes Gesicht. „Shit, wir sind wohl eine Gruppe von Magiern mit einem wirklich beschissenen Lebenslauf." resümierte Laoise.

„Na es gibt auch eine positive Perspektive", fing nun Myrta an zu grinsen.

„Ja, ja und Harry ist da unser Hauptdarsteller", und zu Myrta blickend, „oder nicht?"

Die antwortete lakonisch: „Sicher!"

„Aber lass uns das morgen weiter besprechen!" sagte Myrta.

„Das ist in Ordnung, legen wir uns schlafen. Aber wenn du nicht schlafen kannst, komm ruhig zu uns Laoise! In Ordnung?" sagte Amirah

„Ihr schlaft zusammen?" fragte Laoise verwundert.

Nun war es an Harry wieder die Augen zu verdrehen und er sagte: „Ich werde heute draußen übernachten..." und damit verschwand er auch schon.

„Habe ich was falsches gesagt?" fragte Laoise

Nun kicherten Amirah und Myrta, bevor Amirah vorschlug: „Dann komm mit, wie ich Harry kenne wird er auch nicht wieder so schnell zurück kommen. Dann gehen wir zusammen ins Bett und quatschen noch ein wenig."

Als sie sich umgezogen hatten legten sie sich zusammen ins Bett, Laoise in die Mitte nehmend. Dann fing diesmal Myrta an zu sprechen: „Du hast etwas von den drei Todesengeln gesprochen, richtig. Nun so wie es aussieht sind wir drei die Todesengel. Außerdem sind wir auch daywalker."

Sie erklärten ihr noch viel mehr und lockerten damit auch die angespannte Lage. Als sie dann zu dem speziellen Ritual kamen, sorgte das erst einmal für Erstaunen, später dann für viel Gelächter und auch die eine oder andere zarte Rötung in den Gesichtern der drei. Dann aber stellte Laoise die entscheidenden Fragen: „Da habe ich aber noch einige Fragen. Liebt ihr eigentlich Harry? Wünscht ihr euch, das ich mitmache? Meint ihr dass das gut gehen wird wenn wir dann zu viert sind?"

Myrta und Amirah schauten sich lange an, bevor Amirah antwortete: „Was ist Liebe? Ist es Vertrauen, Verlangen, Freude jemanden nahe zu sein oder Sehnsucht, wenn der andere nicht da ist? Wenn das alles zusammen Liebe ist, dann liebe ich Harry, ja! Und das du mitmachst, das wünsche ich mir! Aber ob es gut geht, weiß ich nicht sicher aber wenn wir vertrauensvoll und ehrlich mit einander umgehen, dann glaube ich daran, das es gut gehen wird!"

„Mir geht es genau so!" sagte Myrta kurz und bündig.

Danach schliefen sie ein. Harry war auch den ganzen nächsten Tag nicht da. Weil er aber eine Nachricht hinterlassen hatte machten sie sich keine allzu große Sorgen. Den ganzen Tag über las Laoise in dem Buch über die „daywalker". Nach dem Abendessen gingen sie gemeinsam wieder ins Bett.

Als sie sich gemeinsam umzogen schaute Laoise die beiden nachdenklich an.

„Was schaust du uns so an?" fragte Myrta

Laoise fasste ihren Kopf küsste sie zuerst zart und dann immer heißer und inniger. Amirah, die natürlich sofort begriff was in Laoise vorging trat zu den beiden und es entstand ein heißes und inniges Liebesspiel. Sie ließen alle Kleidung im Bad liegen und krabbelten aufs Bett, um sich zu vergnügen und das Ritual miteinander durch zu führen.

Nachdem sie das Ritual gemeinsam mit einander durchgeführt hatten fragte Amirah: „Warum hast du dich dafür entschieden? Bei uns war es ja notwendig!"

Laoise streichelte versonnen Amirahs Brüste, während sie selber von Myrta über den ganzen Körper geküsst wurde, als sie antwortete: „Ich habe keine Familie mehr und bei euch fühle ich mich wie in einer Familie. Außerdem will ich den Bastarden den Arsch aufreißen. Sie sollen alle leiden, so wie wir es tun!"

Beide nickten. In dem Moment hörten sie unten ein Geräusch und Myrta sagte: „Wie passend unser Hengst kommt! Schnell Laoise geh dich anziehen und wenn er hier rein kommt, dann kommst du von hinten schubst ihn rein und nimmst dir, was du brauchst!"

Grinsend verlies Laoise das Schlafzimmer mit ihren Klamotten. Im Bad zog sie sich einen sehr kurzen Rock an und ein Shirt. Das viel zu kurze Shirt betonte besonders ihre Oberweite.

Derweil betrat Harry das Schlafzimmer und was er erblickte lies ihn schmunzeln. Amirah und Myrta saßen im Bett, ohne etwas an. Er wollte gerade anfangen, sich aus zu ziehen, als er von hinten auf das Bett geschubst wurde.

Dann drehte er sich um und er erstarrte. Ihm wurde heiß, er konnte seine Augen nicht von denen von Laoise lösen, während sie auf Knien die kurze Distanz zwischen ihnen überbrückte, bis sie schließlich vor ihm auf dem Bett kauerte und sein Gesicht mit den Händen berührte. Warum raste sein Herz jetzt wie wild, warum musste er schlucken, warum benahm er sich eigentlich jedes Mal, wie der erste Mensch?

Sie überwältigte ihn einfach. Vor lauter Erregung und Nervosität verknotete er sich fast die Beine bei dem Versuch, aus dem Schneidersitz zu kommen, aber endlich kniete er auch vor ihr und zog sie zärtlich an sich. Als sich ihre Lippen einander näherten, schloss er die Augen.

Ein Bein links, ein Bein rechts von seinen Oberschenkeln kam sie auf ihm zum Sitzen und beugte sich über ihn. Sie presste ihren Oberkörper an seinen. Harry verspürte einen leichten Schwindel, während all sein Blut in seine Lenden zu schießen schien.

"Letzte Worte, Potter?", flüsterte sie und verschloss seinen Mund mit ihren weichen Lippen. Ihm entfuhr ein tiefes Stöhnen, als sie fast gleichzeitig mit ihrer Hand über seinen Reißverschluss strich. Seine Hände begannen über ihren Rücken zu wandern, durch ihre Haare, doch zu seiner Verwunderung ergriff Laoise seine Handgelenke und drückte sie neben seinem Kopf auf das Laken ohne sich in ihrem fordernden Kuss zu unterbrechen.

Amirah und Myrta beschäftigten sich derweil miteinander, was ihn noch mehr erregte, als ob das überhaupt noch möglich wäre.

Als sie einige Sekunden später mit ihren Lippen über seinen Kehlkopf wanderte und seine Hände noch immer nicht freigegeben hatte, keuchte er: "Was ist? Willst du mich quälen?" Immerhin ahnte sie genau, wie gerne er sie berühren würde. Wieder stöhnte er auf, weil ihre Zungenspitze mittlerweile sein Ohrläppchen umspielte. Ihr warmer Atem streichelte ihn, als sie atemlos hauchte: "Verdient hättest du es. Wo du uns so lange alleine gelassen hast! Wir konnten uns nur miteinander beschäftigen..."

Langsam ging ihm ein Licht auf: „Und ihr, du willst das auch?"

„Ja!" kam es von allen dreien.

Er gab den Widerstand auf und bewegte seine Hände auch nicht vom Fleck, als sie sie kurz darauf freigab um sein Hemd aufzuknöpfen. Nachdem sie seinen Oberkörper entblößt hatte, zog sie ihr Shirt ebenfalls aus. Harry glaubte es nicht mehr aushalten zu können, als sie mit ihren Lippen um seinen Bauchnabel strich, die Zunge kurz darin eintauchte und dann ihre Brüste über seinen Körper streifen ließ. Unwillkürlich legte er seine Hände an ihre Hüften, doch sie drückte sie wieder in die Kissen. Ihr Gesicht war nun direkt über seinem. Sie ist so wunderschön, aber das sind auch Amirah und Myrta, durchfuhr es ihn, als sie ihn so ansah mit ihren dunklen Augen und den erhitzten Wangen, auf denen die Reflektionen der Öllampe flackerten. "Du bist aber unerbittlich mit mir", flüsterte er.

Laoise gab ihm keine Antwort. Stattdessen ließ sie sich auf ihn hinab sinken und küsste ihn erneut. Ihre Zungenspitze strich über seine leicht geöffneten Lippen und drang dann tiefer. Harry bäumte sich auf, er konnte kaum noch still liegen.

Die warmen Lippen seiner neuen Freundin legten sich um seine rechte Brustwarze, sie umspielten sie und reizten sie. Heftig atmend schloss er die Augen. Ihre Locken streiften über seinen Bauch. Plötzlich hörten die Berührungen auf. Er öffnete die Augen. Laoise war aufgestanden und knöpfte ihren Rock auf. Dabei hielt sie ihn mit brennendem Blick gefangen. Er verstand und entledigte sich ebenfalls seiner Hose.

Als sich ihr erhitzter Körper wieder an den seinen presste, überwältigten ihn seine Gefühle, und er musste für einen Moment all seine Gedanken darauf verwenden, nicht über sie herzufallen.

Erregung verdrängte die Gedanken, er drängte sich ihr entgegen, die sie nun mit zarten Küssen die empfindliche Haut über seinen Beckenknochen bedeckte. Gleichzeitig ließ sie die äußersten Ränder ihrer Fingernägel so behutsam an seinen Seiten hinab streichen, dass sich die feinen Härchen auf seiner Haut aufstellten und sein ganzer Körper erzitterte. Harry warf den Kopf herum. Er hatte die Augen geschlossen und seine Lippen waren leicht geöffnet, so dass gerade ein Stück seiner milchweißen Schneide- und Eckzähne zu sehen war, durch welche er heftig den Atem ausstieß.

Als sie leise und verführerisch wissen wollte: "Willst du mehr?", spürte er ihren warmen Atem so intensiv, dass er glaubte, ihre Lippen müssten seine Erektion fast berühren. Stöhnend nickte er.

Unvermittelt drückte sie einen zarten Kuss auf die Spitze seiner prallen Eichel und er hob sich ihr ächzend entgegen. Ihre Lippen schlossen sich um seinen Penis, und als er die Hitze und die saugende Enge in ihrem Mund spürte, verlor er fast den Verstand und keuchte flehend: "Laoise , ich halt's gleich nicht mehr aus!"
Sie gab seine Erektion frei, krabbelte zu ihm hinauf und wisperte süffisant: "Nein?", während sie sich über ihn beugte und sich in einem Kuss auf ihn sinken ließ. Auch ihr Atem ging nun stoßweise, was das Pochen in seinem Glied nur noch steigerte. Ihr Kuss schmeckte nach ihm. Harry konnte sich nicht mehr beherrschen, er umschlang Laoise und wälzte sich mit ihr auf der dunkelroten Bettwäsche herum, bis sie unter ihm lag. Auf die Arme gestützt sah er sie, das Ziel seiner Begierde, an. Auch in ihrem Blick lag das Verlangen ihn zu spüren, ihre Brust hob und senkte sich heftig, die hellrosa Brustwarzen, die er so heiß fand, steil aufgerichtet. Harry schickte sich an, seinen Mund auf sie zu senken, Laoise in dieselbe Erregung zu versetzen, in der er sich bereits befand. Doch das war anscheinend nicht mehr nötig. Laoise hielt ihn zurück und erwiderte seinen Blick bedeutungsvoll. "Ich will dich", flüsterte sie und zog ihn an sich.

In dem Moment, in dem er behutsam in ihre heiße Öffnung eindrang, glaubte er zu explodieren, während sie sich stöhnend unter ihm aufbäumte und ihre Fingernägel in seinem Schultern vergrub. Während sie seinen Rhythmus fand und sich ihre beiden Körper aneinander pressten in dem Versuch, den anderen noch tiefer, noch intensiver zu spüren, bemerkte er die Feuchtigkeit in Laoise s Augen. Sie verbarg ihren Kopf an seiner Schulter und ächzte: "Ich habe mich so danach gesehnt!" In diesem Moment erkannte er trotz aller Erregung, dass auch sie große Lust gehabt hatte ihn zu bekommen, sie hatte auch gehofft... sie... oh Gott... sie machte... ihn... wahnsinnig...!
"Laoise !" entfuhr ihm ein beinahe lautloses Ächzen. Er konnte seine Erregung nicht mehr beherrschen und stieß nun schneller zu.

"Oh Harry, bitte..." kam es sehnsuchtsvoll aus ihrer Kehle, während sie sich ihm entgegen drängte. "hör... jetzt nicht auf..."

Selbst, wenn er das gewollt hätte, es wäre nun nicht mehr möglich gewesen, er hatte seine Lust nicht mehr in der Gewalt. Gegenseitig trieben sie einander in den Höhepunkt, jedes Keuchen des einen ließ den anderen noch mehr erschauern und jagte ihnen Blitze durch ihre erhitzten, erregten Leiber.
Er spürte wie ihr Körper sich heiß um sein Glied kontrahierte, immer enger zu werden schien, er hielt das nicht mehr aus, diese Hitze, diese Enge, dieses Gefühl... Unter heftigem Stöhnen ergoss er sich in sie, klammerte er sich an sie wie ein Ertrinkender, und während sein Orgasmus, dieser süße Schmerz, in Wellen über ihn hinweg ebbte, vernahm er wie aus weiter Ferne auch ihren atemlosen Aufschrei, als sie zum Höhepunkt kam und sich unter ihm in Extase wand, um dann von ihm gebissen zu werden.

Wortlos, nach Atem ringend, einander umschlungen, spürten sie diesem unglaublichen Gefühl hinterher, als sie nun auch noch ihn biss.

Auch Amirah und Myrta kuschelten sich an die beiden und es wurde noch eine wilde Fummelei und Harry musste noch das eine oder andere Mal seinen Mann stehen. Schließlich schliefen alle vier spät in der Nacht ein.

Am nächsten Morgen hatte Harry ein menschliches Bedürfnis. Als er dann in den Spiegel schaute wollte er seinen Augen nicht trauen: „Verdammt noch Mal, was ist das denn?" Nicht nur, das er scheinbar über Nacht einen deutlichen Wachstumsschub hatte, hatte sich auch sein Körperbau drastisch verändert. War er vorher noch schlank und ein einiger Maßen durchtrainiert gewesen, sah er jetzt eher wie ein Leistungssportler aus. Alleine das Sixpack am Bauch war sehenswert. Auch sein Gesicht hatte sich geändert. Er sah jetzt richtig markig und hart aus und seine Augen strahlten in einem Grün, als könne er damit jemand töten. Er hatte nun fast schulterlange tief-schwarze wirre Haare, Augen schmal und strahlend-grün, 1,89m, schlank, durchtrainiert.

Von dem Geräusch geweckt kamen Amirah, Myrta und Laoise ins Bad gestürmt. Jede von ihnen hatte sich mehr oder weniger gewandelt. Amirah war mit hüft-langen tief-schwarze glatten Haaren gesegnet, ihre Augen leicht schräg und madelförmig und dunkelbraun, fast schwarz, ca. 1,77m, schlank, durchtrainiert.

Myrta hatte schulterlange hell-blonde wellige Haare, Augen groß und hell-blau, 1,80m, sehr sportlich. Trotzdem hatte sie, genau wie Amirah und Laoise eine sehr weibliche Ausstrahlung und Rundungen an den richtigen Stellen, die allen anderen, so das alle anderen der weiblichen Fraktion nur Neid für sie übrig haben konnten.

Und zu guter Letzt Laoise. Sie hatte fast hüftlange dunkel-rote Mähne, Augen schmal und hell-grau, 1,78m, sehr sportlich, sehr schlank. Alle waren regelrecht makellos, was ihre Figur anbelangte.

Als die vier sich im Spiegel so anschauten stellte Harry fest: „Was verändert sich denn noch alles?" als er bemerkte, das alle drei Mädchen ein Tatoo eines grünen Phönixes hinter der rechten Schulter hatten.

„Du hast das gleiche Tatoo wie wir auf der Schulter und auf der linken Innenseite unseres Unterarms haben wir ein Tatoo eines Basilisken und auf dem rechten Unterarm einen Wolf!"


Das nächste Kapitel wird in Zusammenarbeit mit "Schlangengift" erstellt...