Anm.: Bei diesem Kapiteln werden Harry, Amirah, Myrta und Laoise noch weiter von ihrer Ausbildung sprechen. Verzeiht, wenn es dadurch vielleicht manchmal langweilig wird, da nun viele Erklärungen und Aufzählungen kommen.
Dieses Kapitel hier baut immer auf die Zusammenarbeit mit GoldenFee auf! Viel Vergnügen!
Übergang vom letzten Kapitel:
... „Wie geht das denn, uns zurück zu holen?" fragte Amirah noch abschließend.
„Also das geht so. Ich muss mich auf eure Seelen konzentrieren und dann bin ich auch schon bei euch im Totenreich. Dann muss ich euch nur einmal ansprechen und mich zurück auf die Ebene der Lebenden wünschen. Und es ist egal, ob alleine, zu zweit oder zu dritt."
Dann sagten alle drei synchron: „…und weiter…"
Nun atmete Harry tief durch und sagte: „Nichts weiter, ihr seid dann gerettet…"
„HAAAAARRY…" sagten die drei nur.
„Also gut. Wenn ich euch drei gleichzeitig rette, dann werde ich sterben, da damit meine Lebensenergie ausgeschöpft sein wird!"
„Spinnst du?" rief Amirah.
„Das kannst du nicht machen!" schimpfte Laoise.
„Das erlaube ich nicht, dass du dein Leben für meins gibst!" sagte Myrta laut und deutlich.
Harry hob eine Augenbraue und sagte: „Das entscheide nur ich und alleine ich. Und denkt nicht daran, ihr könnt das nicht verhindern, wenn ich euch zurück hole, dann mache ich das. Ende!"…
Die Ausbildung - Teil 2
Sie unterhielten sich noch sehr aufgeregt, aber irgend wann einmal legten sie sich doch schlafen, ohne das auch nur einer in der Lage war glücklich ein zu schlafen und sich dabei zu erholen.
Am nächsten Morgen saßen alle vier Missmutig am Frühstückstisch, als die anderen alle langsam dazu kamen. Jeder bemerkte, das zwischen den vieren etwas nicht stimmte. Schließlich wurde es Severus zu bunt und außerdem stand er den vieren auch am nächsten, als er fragte: „Was ist denn nun los mit euch. Scheinbar seit ihr irgendwie mit dem falschen Fuß heute morgen aufgestanden. Sagt schon, was bedrückt euch?"
Laoise fing mit der Erklärung an: „Harry hat einige besondere Fähigkeiten erhalten. Er kann jede von uns bei einem tödlichen Angriff aus dem Totenreich zurück holen!"
„Nun das ist tatsächlich eine ganz besondere Gabe. Ich kann jede meiner drei Partnerinnen, also Amirah, Myrta und Laoise, einmal aus dem Totenreich zurück holen. Ich muss dafür meine Lebensenergie einsetzen!" Fügte Harry nun hinzu.
Severus schaute ihn erschrocken an: „Und was bedeutet das?"
Remus wollte zusätzlich wissen: „Bist du dadurch in Gefahr?"
„Nun erkläre doch, was bedeutet das für dich?" wollte Amelia noch wissen.
Harry erklärte den Anwesenden: „Also, wenn ich eine von meinen drei Frauen aus dem Totenreich retten muss, dann bin ich danach etwas geschwächt, erhole mich aber nach eine Schlaf wieder völlig. Nur wenn ich zwei gleichzeitig zurück holen muss, dann kann es sein, das ich bis zu einer Woche in einer Art Koma liege!"
Sofort wurde er von Tonks, ebenso wie gestern Abend von Myrta gefragt: „Und was ist, wenn du uns alle drei gleichzeitig zurück holen musst?"
„Geht das denn, dass du sie alle drei zurück holst?" wollte Poppy wissen.
„Wie geht das denn, überhaupt, die drei zurück zu holen?" fragte die Longbottoms noch abschließend.
„Also das geht so. Ich muss mich auf die Seelen meiner drei Seelenpartnerinnen konzentrieren und dann bin ich auch schon bei ihnen im Totenreich. Dann muss ich jeder der drei Seelen auch nur einmal ansprechen und mich zurück auf die Ebene der Lebenden wünschen. Und es ist egal, ob alleine, zu zweit oder zu dritt."
Dann sagten Neville, Luna, Blaise und Susan synchron: „…und weiter…"
Nun atmete Harry tief durch und sagte: „Nichts weiter, sie sind dann alle drei gerettet…"
„HAAAAARRY…" sagten die vier nur.
„Also gut. Wenn ich meine drei Frauen gleichzeitig rette, dann werde ich sterben, da damit meine Lebensenergie ausgeschöpft sein wird!"
„Spinnst du?" rief Severus.
„Das kann doch nicht wahr sein!" schrie Tonks
„Das kannst du nicht machen!" schimpfte Remus.
Alle waren gleichermaßen erschrocken und aufgeregt.
„Das wollten wir ihm auch nicht erlauben, dass er sein Leben für meins oder unseres gibt!" sagte Myrta laut und deutlich.
„Aber er lässt sich nicht davon abbringen!" schluchtste Laoise.
Amirah erklärte: „Er sagte dann gestern Abend nur abschließend: Das entscheide nur ich und alleine ich. Und denkt nicht daran, ihr könnt das nicht verhindern, wenn ich euch zurück hole, dann mache ich das. Ende!"
Dann kehrte erst einmal Ruhe ein, aber nach längerer Zeit stand Harry auf ging ein wenig in Richtung Strand, stellte sich allen gegenüber auf und fasste ihre Diskussion von Gestern und heute folgendermaßen zusammen: „Schaut es doch bitte einmal realistisch an. Keiner von uns würde noch leben, ohne mindestens einen von uns vieren. Amirah, durch den Seelenbund mit dir, konnten wir nicht nur meine Schulkameraden retten, sondern wir haben uns in die Lage versetzt, dass wir nicht durch den Todesfluch gestorben sind. Damit haben wir uns gegenseitig gerettet. Ähnlich ist es mit Myrta und Laoise. Wir alle vier haben uns schon mehrmals gegenseitig das Leben zu verdanken. Genau genommen leben wir vier nur noch, weil wir sind wie wir halt sind. Immer für den Anderen da. Und ich gehe davon auch in Zukunft aus, das jeder von uns vieren alles dafür tun würde, selbst sein Leben zu opfern, um die anderen zu retten. Also ist es nur logisch, das keiner von uns vieren verlangen kann, nichts zu tun, wen ein Anderer von uns in Gefahr ist. Und wenn wir dafür uns opfern würden..."
Harry setzte sich derweil in den Sand und lies das Gesagte bei den Anderen erst einmal Klar werden und sich damit auseinander setzen. Langsam schienen zumindest Laoise, Myrta und Amirah zu verstehen und setzten sich im Kreis um Harry herum. Dann nahmen sie ihn alle drei in eine liebevolle Umarmung und kurz darauf überhäuften sie ihn mit Küssen. Dann fingen sie sich auch an zu streicheln und alle anderen, allen voran Severus, merkten, das die vier nun nicht mehr ihre Umgebung wahrnehmen würden. Severus war es dann auch, der sie unterbrach, bevor das Schauspiel erotische Ausmaße annahm: „Ich will euch nur ungern unterbrechen, aber denkt ihr nicht auch, dass das bald nicht mehr jugendfrei ist, was ihr da macht?"
Erst schauten Myrta, Laoise, Amirah und Harry sich bestürzt um, dann aber grinste besonders Harry, als er sagte; „Vielleicht können wir dir ha auch noch was beibringen?"
Aber Severus wäre nicht berühmt für seinen Sarkasmus gewesen, wenn er nicht eine passende Retourkutsche parat gehabt hätte: „Duuuu, miiiir ... was ... beibringen? Wer ist denn schon Vater und wer mach denn noch seine Trockenübungen?"
Myrta, Laoise und Amirah fingen an zu Kichern, worauf die Anderen mit einstimmten. Harry hob nur eine Augenbraue, stand auf, sagte aber nichts. Langsam verstummte die allgemeine Heiterkeit, dann war es an Harry, gnadenlos zurück zu schlagen: „Laoise, Amirah, Myrta, steht doch bitte auf und kommt mit. Wir haben noch etwas zu erledigen!" sagte Harry, ohne weiter auf Severus' Provokation weiter ein zu gehen.
Amirah fragte als erste: „Was hast du vor?"
„Was willst du denn machen?" fragte Laoise.
„Jetzt, sofort?" wollte Myrta wissen.
An Myrta gewandt sagte Harry: „Natürlich jetzt! Wir wollen doch deinen Vater und meinen Paten nicht enttäuschen. Also kommt mit und lasst uns wie gewünscht die Babys machen ... ansonsten hätten wir auch noch von unserer Ausbildung weiter erzählen können, aber so..."
Nun erhoben sich Laoise, Amirah und Myrta und sagten nur trocken: „Dann mal los!"
„Wartet ... halt ... einen Augenblick..." stammelte Severus.
Fragend schaute ihn Harry an und sagte: „Was gibt es denn noch, Severus? Willst du dabei sein und mir ein paar Tipps geben?"
Der bekam seinen Mund nicht mehr zu, und als endlich Harry, Amirah, Myrta und Laoise mit dem Kichern anfingen, das sich in ein lautes Lachen steigerte, merkten alle anderen, das Severus den vieren auf den Leim gegangen war.
Dann fragte Amelia Bones: „Jetzt wo ihr unserem lieben Zaubertrank-Professor so richtig aufs Glatteis geführt habt, könnte ihr doch noch weiter erzählen, was ihr in eurer Ausbildung so an Besonderheiten gelernt habt?"
Wieder einmal schauten sich die vier intensiv an und kommunizierten offensichtlich telepatisch. Dann nickten sie in die Runde und Laoise begann mit ihrer Erläuterung: „Jede von und drei Frauen haben eine spezielle Ausbildung erhalten. Bei mir war es die schamanische Ausbildung, zu deren Abschluß ich die Möglichkeit erhielt nun allen Schamanen vor zu stehen. Dazu gehören auch alle Arten von Medizinmännern und Druiden, die sich nun zu meiner und damit unserer Unterstützung zur Verfügung stellen!"
„Was ist denn eigentlich eine schamanische Ausbildung? „wollte Neville wissen.
Nun erklärte Laoise weiter: „Schamanen, hmmpf, übersetzt bedeutet es so viel wie: "mit Hitze und Feuer arbeiten". Als Schamanen werden Menschen bezeichnet, welche die Fähigkeit besitzen, zwischen den Welten zu wandern, Kranke zu heilen und mit Geistern und Toten zu sprechen. Sie sind Mittler zwischen Menschen und Göttern. Da es sich beim Schamanismus um wissenschaftlich nicht nachvollziehbare Praktiken handelt, werden Schamanen in der westlichen Welt oft als Geisterbeschwörer und Scharlatane abgetan das sind wir aber ganz gewiss nicht. Für die Menschen in unserem Kulturkreis haben sie aber eine enorme Bedeutung. Der Begriff "Schamanismus" wurde von Wissenschaftlern und Anthropologen geprägt. Er fasst Praktiken aus verschiedenen Kulturen von Nordasien bis Nordamerika zusammen. Wir sind Wissende, Heilende sind wir Schamanen für die Menschen in unseren Kulturen. Unsere Kleidung ist mit verschiedenen Metallamuletten geschmückt. Alle Verzierungen haben eine besondere Symbolik. Der ursprüngliche Schamanismus stammt ja eigentlich aus Sibirien unterscheidet sich aber zum Beispiel in der Symbolik und in den Erzählungen von den Traditionen der Medizinmänner in Amerika und Afrika."
„Gibt es verschiedene Rituale dazu?" wollte Remus wissen.
Laoise nickte und sagte: „Ja das stimmt, die Trommel - Sie ist das wichtigste Hilfsmittel der Schamanen. Mit ihrer Hilfe gerät er in Trance. Die Bedeutung der an ihre Sippe gebundenen Schamanen hängt mit dem schwierigen Lebensraum der sibirischen Völker zusammen. Das einige Hunderttausend Quadratkilometer große Gebiet des sibirischen Nordens liegt überwiegend nördlich der Dauerfrostgrenze. Wir gelten eigentlich als Helfer der Gemeinschaft. Die dort ansässigen Nomaden und Halbnomaden mussten in einem sehr dünn besiedelten, unwirtlichen Gebiet überleben. Schamanen sind unter solchen Bedingungen Helfer des Einzelnen und Stütze der Gemeinschaft."
Nach einem kurzen Atem holen fuhr Laoise fort: „Geister sind überall - Es gibt drei Welten, diese sind durch eine Mittelachse verbunden - meist ist es ein Baum oder Pfahl, der am Polarstern beginnt. Die Menschen glauben, dass sie mit Lebewesen in anderen Welten in Verbindung treten können und die Geister mit ihnen. Aber nur ein Schamane kann die Geister in der Trance bewusst aufsuchen, ihre Hilfe erbitten oder sie aus einem menschlichen Körper entfernen. Da es in dieser Weltsicht kein Gut und Böse gibt, besteht die Hauptarbeit des Schamanen darin, alles in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen."
„Damit Schamanen mit den Geistern der Ober- und Unterwelt in Verbindung treten können, muss sich ihre Seele vom Körper trennen und zu den gewünschten Orten reisen. Trance ist die Voraussetzung. Nur in diesem veränderten Bewusstseinszustand, der Selbsthypnose ähnlich, können Schamanen Zugang zu den „Wirklichkeiten" erhalten, die normalen Menschen verschlossen sind."
„Gibt es besondere Stärken der Schamanen?" wollte Tonks noch wissen.
Laoise nickte: „Ja, die gibt es tatsächlich. Wir können entführte Seelen zurückholen. Während der "schamanischen Reise" treten sie mit Geistern in Zwiesprache, die ihnen helfen, Seelen von Verstorbenen an ihren Bestimmungsort zu geleiten, die entführte Seele eines erkrankten Kindes zurückzuholen oder Geister zu vertreiben, die in einen Körper eingedrungen sind. Um in die "anderen Wirklichkeiten" zu reisen, benutzen Schamanen verschiedene Hilfsmittel: Mit Hilfe der Trommel und deren rhythmischen Klängen geraten die Schamanen in Trance."
„An unserer Tracht sind Tiere aus Metall befestigt, die sie auf ihrer Reise begleiten. Der Trommelschlag ruft aber auch die Geister herbei. Mit Hilfe von Spiegeln an der Kleidung können die Schamanen die guten und bösen Taten der Menschen erkennen und feindliche Mächte abwehren. Zur Heilung eines Patienten nutzen sie zusätzlich auch die Heilkraft der Pflanzen."
"Mit dem Rasselgurt rufen wir Schamanen unsere Hilfsgeister an. Da diese in Ober-, Mittel- und Unterwelt wandeln, muss viel Krach gemacht werden, damit sie kommen. Zum Nachfolger eines Schamanen wird man berufen, aber nicht von Menschen, sondern von den Geistern, die in einer Beziehung zum alten Schamanen der Sippe und der Sippe selbst stehen. Wenn ein Mensch zum Schamanen berufen ist, wird er von der Schamanenkrankheit befallen. Sie kann nur dann geheilt werden, wenn der Anwärter seine neue Aufgabe akzeptiert. Während des Höhepunktes der Krankheit, die sich in hohem Fieber und Schweißausbrüchen zeigt, lernt der Anwärter auf seiner ersten Jenseitsreise seine "Hilfsgeister" kennen."
Langsam machte sich Entsetzen breit unter den Zuhörern, doch Laoise fuhr unbeirrt fort: „Hilfsgeister sind die Stütze der Schamanen. Sie raten uns, wenn wir nach Ursachen für Krankheit und Unheil forschen. Durch eine Lehre bei einem alten Schamanen und die anschließende Weihe wird der neue Schamane auf seine Aufgabe vorbereitet. Obwohl das Weltbild der Schamanen für westliche Menschen wenig plausibel ist, können wir viel von ihrer Kultur lernen. Gewiss kann Schamanismus keine fachärztliche Betreuung ersetzen, keine Angst also Poppy, das du arbeitslos wirst! Aber er kann unter bestimmten Umständen Selbstheilungsprozesseaktivieren und seelische und körperliche Leiden günstig beeinflussen."
Nun meldete sich wieder Poppy zu Wort: „Das ist ja höchst interessant und keine Angst ich mach mir da keine Sorgen um mich, habe ich doch meinen Dauerpatienten, Harry, durch den alleine ich nie arbeitslos würde!"
Dies sorgte für allgemeine Erheiterung, bis auf Harry, logisch.
Dann fuhr aber direkt Myrta fort: „Bei mir war es die elfische Ausbildung, zu deren Abschluß ich zur Fürstin und Herrscherin aller Elfenvölker ernannt wurde!"
Nun war Susan ganz aufgeregt und fragte: „Es gibt also mehr als die Hauselfen?"
Myrta nickte und erklärte: „Natürlich gibt es viel mehr Elfenvölker. Aber lass mich einfach ein wenig darüber erzählen. Die Elfen wurden von allen anderen Rassen früher immer mit Respekt behandelt. Sie erhielten Titel, wie die Schönen oder die Feinen. All das sollte sich aber im 2. Zeitalter, dem Zeitalter der Elfenkriege ändern. Die Elfen sind unumstritten das schönste Volk der Magie. Leider hatten sie aber zur falschen Zeit einen kaltblütigen, machtgierigen König. Delebryndur der Jugendliche war ein Herrscher, der keine andere Macht duldete. Für ihn war es ein Schlag ins Gesicht, das die Menschen immer mehr Teile von Chazora, der Heimat der Elfen, besiedelte und dadurch auch Chemino, die Sprache der Menschen ihre Sprache, das melodische Mekessa, in den Hintergrund drängte. Er verlangte Gebietsabtretungen der Menschen. Diese nahmen die Drohungen des Elfenkönigs in ihrer Annahme von deren Friedfertigkeit nicht ernst. Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte. In der Schlacht von QueShu starben an einem Tag Zehntausende Menschen, die der Angriff völlig unvorbereitet traf. Zu dieser Zeit beherrschten die Elfen das gesamte Gebiet nördlich des Kreuzgebirges bis hin zum schwarzen Strom, sowie den mittleren Westen. Mit diesem sinnlosen Angriff auf die friedlichen Siedler der Menschen begann ein Krieg, der fast 900 Jahre dauern sollte, was zu dem Zeitpunkt aber sicher niemand ahnte. Siog Pauvo, ein Gelehrter an der Universität von Ainur zitiert aus einem Geschichtsbuch der Menschen: " Nachdem die Siedlungen entlang der großen Wüste westlich von Loth Fehir immer weiter florierten, war es notwendig, den Ostarm des Kreuzgebirges zu überqueren, um weiteren Siedlungsraum zu erlangen. Diese Steppen von QueShu waren nicht besiedelt und die Elfen maßen ihnen auch keine große Bedeutung bei. So waren die Menschen frohen Mutes, obgleich die Bewirtschaftung des Bodens eine unglaubliche Strapaze bedeutete. Die Menschen aber waren glücklich darüber, eine neue Heimat gefunden zu haben und deshalb war ihnen keine Mühe zu groß. Die Siedler bestanden zu 70 aus Farmern und Handwerkern, so dass sie innerhalb eines halben Jahres erstaunliches erbauten. Sie waren stolz über das Geleistete und stolz nahmen sie die interessierten Blicke der Elfenspähposten zur Kenntnis. Die Schönen beneideten sie offenbar um ihr Werk, eine größere Genugtuung konnte es kaum geben."
Hier machte Myrta erst einmal eine Pause, bevor sie fort fuhr: „Es war am Sylvesterabend des Jahres 1203 des ersten Zeitalters, als die Menschen der 12 Siedlungen von QueShu ein besonders großes Fest feierten, denn es ging ihnen gut, sie hatten allen Launen der Natur getrotzt und waren zufrieden. Die Siedlungen strahlten alle in leuchtender Pracht, es sah überwältigend aus und Deoth Staaba, der Bürgermeister der größten Siedlung NeamhShu, der gleichzeitig der Ratsherr der Vereinigung der 12 Siedlungen war hielt eine sehr bewegende Rede, an der er angeblich 2 Monate geschrieben hatte. Als er gerade dabei war seine Danksagungen zu verlesen geschah es. Er hatte soeben den Göttern gedankt und wandte sich den lieben Nachbarn, den Elfen zu, als ihm die Worte des Danks im Halse stecken blieben..."
"In dieser Nacht starben nach unbestätigten Berichten etwa 50.000 Menschen. Sie wussten, dass die Elfen sie nicht bedingungslos akzeptierten aber dieser heimtückische Angriff traf sie völlig unvorbereitet. Der damalige König von Muann Fiama, dem Großkönigreich der Menschen im südöstlichen Schoß des Kreuzes, Taik Meole, der wie alle Großkönige in Loth Fehir lebte, hatte im August des Jahres 1203 die Warnungen von Delebryndur dem Jugendlichen, dem neuen König der Elfen nicht ernst genug genommen. Diesen Fehler hat er sich nie mehr verziehen. Am ersten Januar, als er durch seine magischen Berater bereits von dem schrecklichen Massaker erfuhr, proklamierte er ein neues Zeitalter, denn diese Tat sollten die Elfen auf ewig bereuen. Alle Elfen, die noch in Loth Fehir lebten, zum Teil auch ehrenwerte Bürger, die sich von der Tat distanzierten wurden hingerichtet. Taik Meole wurde wahnsinnig, aber das wurde leider erst später bemerkt. Delebryndur hatte einen Feind, der ihm in seiner geistigen Verwirrtheit in Punkto Nationalstolz in nichts nachstand. Das friedliche Zeitalter war vorbei, es herrschte Krieg..."
„In diesen Krieg wurden auch unfreiwillig andere Elfenrassen hineingezogen, die teilweise gar nicht mit dem Vorgehen von Delebryndur einverstanden waren. Da Elfen einander aber nicht bekämpfen, verhielten sich alle anderen loyal. Hätten sie die Tragweite dieser Loyalität vorher abschätzen können, hätten sie sich vielleicht von ihrem gesunden Menschenverstand leiten lassen. Aber damals war die Tradition ein stärkeres Leitmotiv."
Nun war auch Luna erstaunt und sagte: „Das ist ja grausam gewesen. Erklärst du uns nun auch die unterschiedlichen Elfenrassen?"
Myrta nickte und erzählte: „Ebenso wenig Begeisterung für die Teilnahme an einem Krieg zeigten die Hochelfen. Diese hatten einen kleinen Teil nordöstlich des Kreuzgebirges für sich allein und waren damit auch zufrieden, da sie nicht mehr benötigten. Sie lebten auch teilweise mit anderen Elfen im Wald zusammen oder lebten sogar in Städten. Sie waren immer schon die fortschrittlichsten unter den Elfen. Von ihnen waren auch die meisten, die in den Städten der Menschen lebten und Neujahr des 1. Jahres des 2. Zeitalters von den Menschen aus Rache niedergemetzelt wurden. Gerade deshalb stellten auch sie sich auf die Seite ihrer Brüder und Schwestern. Hochelfen genießen heutzutage wieder einen guten Ruf unter allen Völkern Chazoras. Hochelfen sind ein wenig größer als normale Elfen dafür aber weniger robust. Sie sind häufig auch allein anzutreffen oder in Gruppen mit anderen Völkern. Sie haben nicht so starke Bande zu ihren Artverwandten, wie andere Elfenrassen. Die Hochelfen kamen am besten mit der letztendlichen Niederlage der Elfen klar und nahmen sehr schnell wieder Kontakt zu den ehemaligen Feinden, den Menschen auf. Diese waren zunächst skeptisch nahmen die Unterlegenen aber recht schnell wieder in ihre Gemeinden auf. Normale Elfen sind heute noch sehr selten in Städten beheimatet. Den Hochelfen ist es zu verdanken, dass die Elfen als Gesamtheit Mitte des 3. Zeitalters wieder einen guten Ruf in ganz Chazora genießen, wobei man bemerken sollte, dass einer allein, nämlich der ehrenwerte Edoras Carion durch seine Taten ebenfalls einen großen Anteil daran hatte."
„Die anderen Elfenrassen, allen voran die Lichtelfen versuchten, den Krieg zu verhindern. Sie waren die magischen Berater der Elfen, da sie über ein erstaunliches magisches Potential verfügen. Sie werden auch heute noch teilweise "Die Leuchtenden" genannt. Ihrem erstaunlichen magischen Potential wegen, können sie ihre Körper regelrecht zum Leuchten bringen. Die Intensität kann die eines Lagerfeuers erreichen und es wird von Lichtelfen berichtet, oder eher besungen, die diese Fähigkeit als Waffe einsetzten. Sie können dieses Leuchten allerdings auch vollständig blockieren. Ein weiteres Merkmal aller Lichtelfen ist ein kleines sonnenförmiges Mal auf der Stirn. Daran erkennen die Eltern auch einen Lichtelfen, denn diese werden von Zeit zu Zeit geboren, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen, so heißt eine alte Elfenlegende. Die Lichtelfen selbst, vermehre sich untereinander eigentlich gar nicht. Jhalass schreibt in seinem Buch der Prophezeiung, dass im 3. Zeitalter, das er auch das Zeitalter der Schatten nennt, ein Lichtelf geboren wird, der eine ganz besondere Bedeutung für das Schicksal aller Elfen Chazoras haben wird..."
„Aber auch die Lichtelfen konnten einen Krieg nicht mehr verhindern. So stellten sie sich unter Protest in den Dienst der Elfen. Die Lichtelfen sind ungemein selten und leben niemals in autonomen Gruppen. Sie leben eher vereinzelt unter den anderen Elfenrassen. Deshalb war ihr Einfluss auch zu gering, um in die Entscheidungen einzugreifen. Heutzutage leben die wenigen, die es noch gibt meist in Anorien und unterstützen den weisen Clanmeister Edoras Carion. In den Elfenkriegen erwiesen sie sich als eine wichtige Waffe der Elfen, da sie alte Zauber kennen, die sonst niemandem vertraut sind. Oghma, der Gott der Weisheit hatte stets eine besondere Vorliebe für die Lichtelfen. Er wollte auch, dass sich die Lichtelfen nicht an den Kriegen beteiligen. Dies war für die Lichtelfen keine Alternative, da sie ihre Brüder und Schwestern nicht im Stich lassen wollten, oder aber nicht konnten. Es wurde zwar nie erwiesen, aber es heißt dass Nydalin den weisen Berater CalilGandir aus irgend einem Grund in der Hand hatte und sie ihn gezwungen hatte, seine kleine Schar am Krieg zu beteiligen. Sie soll sogar selbst an den alten Zaubern interessiert gewesen sein aber sie war angeblich doch nicht in der Lage diese komplizierten Formen der Magie zu verstehen. Aber das sind alles nur Legenden. Fakt ist, dass die Lichtelfen am Krieg aktiv teilnahmen, was ihnen Oghma auch nie verzieh. Was wirklich der Grund für die Teilnahme der Lichtelfen am Krieg war wird wohl niemals aufgeklärt werden. Die ältesten und berühmtesten Barden kennen hierzu so manche Legende und so manches trauriges Lied. Vielleicht sollte man sie einmal befragen. Ein besonderes Talent ist der Magiefokus"
„Dann kommen wir zu den Waldelfen, sie sind ebenfalls aus Pflichtgefühl mit in den Krieg gezogen obwohl diese Rasse die kriegerischste unter den Elfen ist. Sie sind aber deshalb nicht dumm und konnten die möglichen Konsequenzen des Krieges auch absehen. Die Waldelfen leben, wie ihr Name schon sagt, am liebsten im Wald, wobei sie den Westerwald stets jedem anderen Wald vorziehen würden. Sie bemalen häufig ihre Körper und sind allgemein für elfische Verhältnisse sehr wild, was jedoch ihrer Schönheit keinen Abbruch tut. Waldelfen sind sehr geschickte Jäger mit Pfeil und Bogen, doch ihr liebster Freund ist ihr Gymbor, ein ritueller Dolch, der ihnen beim Ritus der Reife übergeben wird. Ein Waldelf wird sich von diesem Dolch sein gesamtes Leben nicht trennen, eher würde er sterben. Waldelfen sind außerdem dafür bekannt, dass sie die besten Scouts und Fährtenleser in ganz Chazora sind. Ihr besonderes Talent ist die Naturkunde."
„Als vorletztes Volk kommen die Grauelfen. Sie waren noch diejenigen, die am ehesten für einen Krieg waren. Sie waren in den Nördlichen Wäldern beheimatet und sahen sich zusehends einer Bedrohung von Norden her durch die Orks ausgesetzt und hofften durch einen Krieg weiter in den mittleren Westen vorzudringen. Aus diesem Grund kam der Krieg ihrer Königin Nydalin der Weisen sehr gelegen. Diese Tatsache konnte sie aber gut vor den anderen Elfenrassen verbergen. Nydalin war eine sehr kluge Magierin, die es verstand, den eher schlichten Delebryndur zu manipulieren. Ihrem Verhandlungsgeschick war es auch zuzuschreiben, dass die Zwerge sich zu Beginn der Elfenkriege mit den Elfen verbündeten. Zur Ehrenrettung der Zwerge und ihres damaligen Königs, Tonus Donnerhall muss man sagen, dass es nicht nur Verhandlungsgeschick allein war.
„Nicht vergessen sollte man bei der Betrachtung der Elfen ihre Vettern, die Finsterelfen, die von den Elfen nur Drow genannt werden, wodurch schon klar wird, dass sie sich liebend gern von ihnen lossagen würden. Heute würde das zwar kein Elf mehr zugeben, aber auch einige der Finsterelfen trugen ihren Teil zu den Elfenkriegen bei und zwar den mit den allergrößten Konsequenzen für ganz Chazora. Finsterelfen und besonders deren Geisterbeschwörern, ist wirklich keine Gräueltat fremd. Sie sehen in all ihren Handlungen nur den eigenen Vorteil. Wieder einmal war es Nydalin, die einige wahnsinnige Drow-Geisterbeschwörer darum bat, ihnen Unterstützung zukommen zu lassen. Damit wurde sie unfreiwillig zur Schöpferin neuer Kulturen. Sie sind besonders talentiert als Pirscher"
„Alle diese Völker haben sich nun entschieden, ebenso wie die Druiden, Schamanen und Medizinmänner uns im Krieg gegen Voldemort zu unterstützen!"
Nun sagte Blaise: „Das ist wichtig und auch notwendig, denn die Vampire unterstützen Vol..de..mort!"
Harry legte seinen Arm um Blaise und sagte: „Ich find es gut, das du versuchst seinen Namen aus zu sprechen. Doch wir haben ja auch noch Amirah..."
Diese nickte und sagte dann: „Bei mir war es die vampirische Ausbildung, zu deren Abschluß ich zur Fürstin und Herrscherin aller Vampirvölker ernannt wurde! Lediglich die gewöhnlichen Vampire, also ungefähr ein Fünftel aller Vampire haben sich Voldemort angeschlossen. Der Rest hört auf mich!"
Nun fragte Severus: „Kannst du uns bitte auch etwas über die Vampire erzählen?"
„Ja, gerne! Also die Erebus sind Abkömmlinge des Kriegslords Hierophant der vor Jahrhunderten von Vampirjägern gefangen und gepfählt wurde. Sie haben sich im laufe der Jahre zu grausigen Bestien entwickelt und durchstreifen nun nahezu alle Landstriche Scandanavias immer auf der Suche nach Aas oder dem ein oder anderen unvorsichtigen Wanderer. Langsam aber sicher breiten sie sich aber über die gesamte Welt aus genau so wie alle anderen Vampir Rassen. Sie sind zwischen 1.80 und 2.10 Meter groß und besitzen scharfe Klauen und riesige Fangzähne mit denen sie Ihre Opfer in wenigen Sekunden zerlegen können obgleich Sie wegen Ihres eher stämmigen Körperbaus etwas behäbig wirken dürften können Sie dennoch sehr hohe Geschwindigkeiten erreichen und Pfeilschnell angreifen. Sie besitzen einen Ganzkörperpanzer aus dunkelblauen Hornschuppen und kleine rote Augen mit denen Sie im Dunkeln sehen können ( wie alle Vampire ). Sie sind schnell gerissen und robust und greifen nur selten vereinzelt an ein Biss von Ihnen genügt um das Opfer innerhalb weniger Stunden zu töten sollte es entkommen wird es sich innerhalb von drei Tagen in einen Erebus verwandeln nicht zuletzt dank dieser Eigenschaft stellen Sie die häufigste Vampirrasse Scandanavias dar. Ihre Selbstheilungs- und Regenerationskräfte sind ebenfalls enorm weswegen auch schwerste Wunden innerhalb kürzester Zeit vollständig verheilen die Schwächen der Erebus wie alle Vampire können auch die Erebus kein direktes Sonnenlicht ertragen kommen Sie damit in Kontakt verbrennen Sie bis auf die Knochen allerdings können Sie mit einer ausreichenden menge Blut wieder zum Leben erwachen. Ihr grünes Blut und Ihr Speichel ist brennbar weswegen Sie auch das Feuer meiden müssen der Kontakt mit Wasser kann Ihren Körper fast vollständig auflösen bricht dieser Kontakt allerdings ab kann sich der Erebus wieder völlig regenerieren wird sein Herz durchbohrt verfällt er in eine todesähnliche Starre die solange anhält bis der Gegenstand entfernt oder sein Körper vernichtet wurde"
„Dann kommen die Romania, sie sind die wohl niedrigste Vampirart von ganz Scandanavia und allesamt Geschöpfe des Verfluchten Statthalters Mahara welcher Sie aus Gräbern und Gruften rekrutiert hat gleichwohl Ihrem Schöpfer so haftet auch Ihnen der "Fluch des ewigen Verfalls an". Ihre unsterblichen Körper stehen genau an der Grenze zwischen Leben und Tod und müssen deshalb ständig erneuert werden um den Verfall zu mindern da Sie sich in einem andauernden Zustand der Verwesung befinden sind Sie gezwungen nicht nur das Blut Ihrer Opfer zu Trinken um bei Kräften zu bleiben sondern auch deren Haut und Fleisch zu Rauben um damit das eigene zu ersetzen Sie befinden sich ständig auf der Jagt denn ohne regelmäßige Beute sterben Sie rasch. Sie sind sehr träge und schwerfällig und man kann Sie zwei Meilen gegen den Wind riechen allerdings jagen Sie selten allein und wenn Sie erst ihre Beute umzingelt haben ist es aus ein direkter Treffer eines Romania fühlt sich an als hättest du einen Rammbock geküsst und wenn er erst seine Eckzähne in deinen Nacken jagt ist ein entkommen ausgeschlossen der Romania kann die Lebensenergie aller Wesen in seiner Umgebung fühlen darum vergräbt sich gerne im Erdboden um so ahnungslosen Opfern aufzulauern die Schwächen der Romania sind eigentlich mit denen der Erebus identisch bis auf das Sie leichter brennen können da Ihre Venen und Arterien meist offen legen und Ihr zähflüssiges schwarzes Blut hochentzündlich ist und meist zu einer Explosion führt auch der Kontakt mit Wasser wirkt sich auf einen Romania weitaus schlimmer aus so löst es seinen Körper meist rückstandslos auf und wirkt somit absolut tödlich für Ihn."
„Die Forsaken sind die Kinder des Spinnenherrschers Forsephon der in einer gewaltigen Kathedrale thront Sie schlüpfen aus Medizinball großen dunkelgrauen eiern welche das Riesenmonster legt nach dem Schlupf messen Sie ca. 70 Zentimeter und begeben sich sogleich auf die Jagt nach jeder Blutmahlzeit suchen Sie sich einen dunklen trockenen Ort um sich zu verpuppen innerhalb weniger Stunden wachsen Sie so um ein vielfaches ihrer Geburtsgröße heran nach ungefähr 7 Metamorphosen haben Sie schließlich Ihre volle Größe erreicht Sie werden durchschnittlich 1.90 bis 2.20 Meter groß und haben überlange dürre Beine sehr schlanke Arme und lange dünne Finger mit nadelspitzen giftigen Klauen an den Enden. Sie sind Humanoiden und gehen meist aufrecht außer wenn Sie sich bedroht fühlen dann schalten sich ihre Spinneninstinkte ein und Sie greifen ihre Gegner auf allen vieren an in dieser Haltung sind Sie ungewöhnlich schnell und können sehr präzise Attacken starten doch meist lauern Sie in dunklen Felsspalten und Mauernischen auf ihre Opfer mit Hilfe ihrer acht schwarzen Knopfaugen zwei große vorne und sechs kleine auf der Stirn besitzen Sie ein riesiges Sichtfeld und können auch bei völliger Dunkelheit noch gut sehen. Sie sehen ihre Opfer auch auf große Distanz und registrieren selbst die kleinste Bewegung. Ihre hervorragenden Kletterkünste erlauben es ihnen selbst die steilste Wand zu erklimmen und sich sogar kopfüber an der Decke entlang zu bewegen um auf ihr Opfer herabzufallen. Sie können unglaublich weit und hoch springen und finden an jedem Material festen Halt Sie besitzen sowohl ein stabiles Knochenskelett als auch einen harten Chininpanzer die schwarzgrau karierten Chininplatten sind an den Gelenken weich und elastisch sämtliche Gelenke ihres Körpers lassen sich nach allen Seiten verdrehen und verbiegen so kann ein Forsaken rücklings eine Wand hochzuklettern und gleichzeitig alles überblicken ein Biss von ihnen reicht aus um einen Menschen tagelang vollkommen erstarren zu lassen das Opfer wird daraufhin meist in Seide gewickelt und irgendwo eingelagert wird der Forsaken hungrig so injiziert er seinem Opfer eine Verdauungslösung in die Blutadern und trinkt es schließlich leer bis nur noch Haut und Knochen übrig bleiben die großen messerscharfen Fangzähne des Forsaken sind vielseitig einsetzbar beispielsweise kann er damit Netzseide zurechtschneiden oder die Fäden mit Gift versehen die Schwächen der Forsaken gleichen denen der Erebus und Melchaim bis auf wenige Ausnahmen zum Beispiel ist das hellgraue Sekret das ihren Chitinpanzer vor Nebel schützen soll besonders leicht entflammbar schon ein Funke genügt und Sie stehen lichterloh in Flammen auch ihr gelbschwarzes Blut und die Spinnenseide die Sie weben sind leicht brennbar Wasser schädigt Ihren Chininpanzer beträchtlich und kann Ihr Hülle fast völlig auflösen der Forsaken kann seinen Panzer nur regenerieren wenn er sich in einen Kokon einspinnt fällt Er ins Wasser löst sich sein Panzer vollständig auf und sein Körper wird gelähmt erst wenn das Wasser verschwindet erwacht der Forsaken und kann sich nun erholen."
„Die Choiseul sind der Clan des Fischvampirs Choishab und die einzige Vampirart die Wasser ertragen kann Sie werden aus den Reihen der gewöhnlichen ( unangepassten ) Vampire rekrutiert wenn ein normaler Vampir vom Blut eines Choiseul kostet kann er fortan im Wasser leben. Er wird daraufhin untertauchen und sich einen Kokon aus Wasserpflanzen bauen den er fest im Boden verankert damit dieser während seiner Verwandlung nicht abtreibt innerhalb einiger Jahrzehnte kann sich nun sein Körper perfekt an das Wasser anpassen nach Ablauf dieser Zeitspanne schlüpft dann aus dem Kokon ein voll ausgereifter Choiseul Sie sind dann 2.00 bis 2.20 Meter groß können aber noch gut 10 Zentimeter wachsen ihr stromlinienförmiger Köperbau ermöglicht es ihnen rasend schnell zu Schwimmen. Sie besitzen einen großen fischähnlichen Kopf mit zwei hochklappbaren Hornkämmen die von der Stirn bis über den Rücken verlaufen und zum schnellen Wenden dienen sollen scharfe Widerhaken und Schwimmhäute an Händen und Füssen steigern ihre Effizienz ihr dunkelgrauer Schuppenpanzer wirkt wasserabweisend und schützt vor Verbrennungen sowohl unter Wasser als auch an Land sind die Choiseul absolut tödliche Gegner. Sie verteidigen ihre Domäne mit wilder Entschlossenheit gegen Eindringlinge jeder Art. Sie können mit gewaltiger Wucht aus dem Wasser springen um ihre Gegner zu zerfetzen obwohl Sie an Land sehr langsam sind sollte man ihnen besser nicht zu nahe kommen denn dort ist es ihnen möglich die Luftfeuchtigkeit in ihren Lungen stark zu verdichten um diese dann unter hohem Druck und über weite Strecken gezielt auf Gegner zu Spucken ein solcher Treffer kann einen Vampir zurückwerfen und ihm seine Knochen brechen da das Dampfgeschoss zum Teil aus Wasser besteht wird so auch seine Heilung gehemmt ein Choiseul besitzt mehrere Reihen nadelspitzer Reiszähne um seine Beute festzuhalten. Sie essen ungern an Land darum lauern Sie ihren Opfern am liebsten im Wasser auf um Sie in einem unachtsamen Augenblick zu packen und in die Tiefe hinabzuziehen Sie sehen ihrem Opfer gerne beim ertrinken zu bevor Sie sein Blut aussaugen die vollkommene Anpassung an das Wasser zählt zu ihren größten Stärken so können sich ihre Wunden unter Wasser viel schneller schließen als im trockenen ein gepfählter Choiseul kann sich im Wasser seinen Pflock aus dem Herzen reißen aber nur wenn Er genug Zeit hat um neue Kräfte zu sammeln oder kurz zuvor getrunken hat die Schwächen der Choiseul sind vergleichbar mit denen der anderen Vampire Scandanavias. Ihr Schuppenpanzer macht Sie zwar feuerresistent kann aber leicht durchbohrt werden und Ihr dunkelblaues mit Phosphor angereichertes Blut ist hochbrennbar selbst im Wasser das Sonnenlicht ist ihre größte Schwäche schon ein Lichtstrahl verbrennt Sie zu Asche geschieht dies unter Wasser so kann sich der Choiseul nach längerer Zeit wieder erholen „
„Die Milosh sind das Volk des Vampirfürsten Turek und damit die zweitälteste Vampirart von Scandanavia wie die Choiseul werden auch die Milosh aus den Reihen der niederen Vampire rekrutiert ein Vampir der vom Blute eines Milosh getrunken hat wird sich eine dunkle Höhle oder eine tiefe Erdspalte suchen in der Er viele Jahrhunderte ungestört schlafen muss in dieser Zeit wächst sein Körper zu dämonischer Größe und Form heran der Milosh erwacht sobald Er eine Körpergröße von 2.10 bis 2.40 Meter erreicht hat. Er besitzt nun scharfe Klauen an den Händen und scharfkantige Stierhufe an den Füssen sein gewaltiger Kiefer ist mit Stahlharten Schneidezähnen besetzt die tiefe Wunden reißen mit Hilfe seiner riesigen Ohren kann Er selbst das leiseste Geräusch hören und auch Orten ein dicker Panzer hellbrauner Hornplatten schützt seinen muskulösen Torso vor angriffen die langen Ziegenbeine sind mit dicker schwarzer oder brauner ledriger Haut überzogen seine Körperkraft und Gewandtheit haben sich nun um ein vielfaches gesteigert gepaart mit seinen stark erhöhten Reflexen ist der Milosh ein unschlagbarer Nahkämpfer kein anderer Vampir in Scandanavia kann schneller rennen als ein Milosh eine Flucht ist fast unmöglich außer man rettet sich ins Wasser oder geht ins Sonnenlicht sollte ein Opfer zu weit entfernt sein kann der Milosh mit Hilfe seines speziellen Kiefers ein Loch in Raum und Zeit reißen und damit ein Bündel kinetischer Energie formen welches Er dann über sehr weite Strecken sicher auf sein Ziel lenken kann der Aufschlag des kinetischen Projektils selbst verursacht nur wenig physischen Schaden allerdings wird der getroffene dadurch weit zurückgeworfen was ihn sehr schädigen kann die Schwächen der Milosh sind am besten mit denen der Erebus vergleichbar der Milosh steckt dabei nur höheren Schaden ein und besitzt etwas bessere Resistenzen sein hellrotes Blut ist ebenfalls leicht brennbar doch sein Panzer beschützt ihn ausreichend geübte Vampirjäger greifen deshalb seine etwas schwächer geschützten Beine an Er erträgt Wasser länger als andere Vampire und kann sich manchmal noch daraus retten was den Kontakt mit Sonnenlicht angeht so verträgt Er es genauso wenig wie der Erebus!"
Keiner wagte Amirah zu unterbrechen, da alle gespannt ihrer Erzählung lauschten. Sie fuhr auch unbeirrt fort: „Die Raharaja waren das Volk des in Ungnade gefallenen Vampirfürsten Raha. Sie sind der mit Abstand älteste Vampirclan in ganz Scandanavia und die einzigen Vampire bei denen das Wachstum von Flügeln und die Erlangung der Flugfähigkeit garantiert sind die Raharaja werden für gewöhnlich aus den Reihen der sterblichen Menschen rekrutiert trinkt ein Mensch freiwillig vom Blute eines Raharaja ohne später daran zu versterben so wird Er am Ende seines menschlichen Lebens als ein solcher wiedergeboren der Raharaja besitzt eine knorpelige graublaue Haut und stechend gelbe Augen Er kann über weite Strecken detailliert sehen und bemerkt selbst die kleinste Bewegung seine Knochen sind innen hohl um ihm später das Fliegen zu erleichtern wie die meisten normalen Vampire hat der Raharaja zwei scharfe Reiszähne im Oberkiefer und zwei lange spitze Ohren mit denen Er hervorragend Hören kann um Gegner zu Orten seine Körperkraft ist höher als die des Milosh und Er ist geschickter als der Erebus wenn Er seine menschliche Lebenserwartung um das sieben bis neunfache übertroffen hat wachsen ihm über Nacht zwei Fledermausartige Flügel aus dem mittleren Rückgrat heraus diese ausladenden Schwingen besitzen jeweils vier lange Knochenfinger zur Stabilisierung und haben je nach Körpergröße des Raharaja eine Spannweite von fünf bis neun Meter ihre speziell angepasste Flügelform ermöglicht ihnen rasante und wendige Flugmanöver ein Raharaja kann sehr schnell gewaltige Strecken fliegend zurücklegen am tage muss Er allerdings darauf achten nicht über die dichte Wolkendecke zu fliegen die Raharaja sind die einzige Vampirart Scandanavias welche Waffen und Werkzeuge gebraucht dazu zählen vor allem lange Wurfspieße sowie scharfe Dolche und riesige Schwerter die Raharaja schleudern ihre Speere gerne im Flug auf ihre Gegner oder werfen mit Felsen genau wie die Choiseul verteidigen auch Sie ihre Domäne gegen Eindringlinge jeder Art wenn ein Raharaja Blut trinkt erhöhen sich seine Selbstheilungskräfte um ein vielfaches ansonsten verheilen seine Wunden weitaus langsamer als bei den anderen Vampiren die Schwächen der Raharaja ähneln am ehesten denen der Milosh ihre graublaue Haut und ihr violettes Blut sind leicht brennbar und nur schwer zu Löschen schon ein Feuerpfeil genügt um sie vom Himmel zu holen und lichterloh in Brand zu setzen auch der Kontakt mit Wasser kann ihren Körper vollständig auflösen und Sie sofort töten sollten Sie aber durch ein frisches Blutmal gestärkt und Ihr Körper unbeschadet sein so sind Sie in der Lage ihre völlige Auflösung aufzuhalten oder zumindest hinauszuzögern regenerieren können Sie sich aber erst sobald der Wasserkontakt abgebrochen ist nur selten übersteht ein in Brand gesetzter oder gepfählter Raharaja einen Sturz ins Wasser beim geringsten Kontakt mit Sonnenlicht entflammt seine Haut und verbrennt seinen Körper Sie lassen sich wie die meisten Vampire mit Hilfe von Blut wieder zum Leben erwecken."
„Kommen wir nun zum letzten Volk oder Rasse der Vampire. Die gewöhnlichen Vampire stehen wie die meisten Vampirrassen Scandanavias im dienste des Vampirgrosskönigs Kain nur mussten Sie sich nie an eine Domäne oder an einen bestimmten Herrscher anpassen weshalb Sie ihren Vampirvorfahren in vielen Dingen noch sehr ähnlich geblieben sind da wären etwa die langen spitzen Ohren zum besseren Hören und die scharfen Eckzähne die wie ursprünglich vorgesehen und anders als bei anderen Arten im Oberkiefer sitzen Sie haben dünne graugrüne oder graubraune Haut welche bei Treffern schnell verheilt ihre blutroten Augen können im dunkeln sehr weit und sehr detailliert sehen selbst fahles Licht kann Sie blenden weshalb Sie ihre Beute vorzugsweise im dunkeln Jagen da Sie wie die meisten Vampirrassen nicht Atmen müssen graben Sie sich gerne ein ähnlich wie die Milosh können Sie so stundenlang im Erdreich auf ihre Opfer lauern dabei verlassen Sie sich hauptsächlich auf Ihr feines Gehöhr um nahende Schritte zu Orten allerdings sollten Sie beim Eingraben achtgeben das der Erdboden trocken ist denn im Gegensatz zum Milosh sind Sie noch keine Bodennässe gewohnt ähnlich wie die Raharaja werden auch die Vampire aus den Reihen der Menschen rekrutiert allerdings ist es sehr viel schwieriger einen Vampir zu erschaffen als einen Raharaja der Vampir muss seinem Opfer fast alles Blut aussaugen und es dann vor eine Wahl stellen es muss zwischen dem Tod oder dem ewigen Leben wählen und sich selbst entscheiden wählt es das ewige Leben muss es vom Blut des Vampirs trinken und stirbt kurz darauf wenn die Wahl nicht erzwungen war und es würdig ist so erwacht es als ein Jungvampir ein Jungvampir ist etwa so stark wie zehn starke Männer und besitzt unendliche Ausdauer Er kann weite Strecken zurücklegen ohne zu ermüden und gewaltig hoch und weit Springen zudem ist Er geschickter und schneller als jeder Mensch und besitzt gesteigerte Reflexe hat der Jungvampir seine menschliche Lebenserwartung überschritten kann Er sich ändern wenn Er sich an einen trockenen dunklen Ort versteckt kann Er dort jahrelang Schlafen wenn Er dabei länger als sein Menschenleben lang schläft so stärkt dies seinen Körper nach etwa einen Jahrhundert erwacht Er dann als voll ausgewachsener Vampir der Vampir ist dann etwa einen Kopf größer und um die Hälfte stärker als vorher allerdings wird Er nur halb so stark wie sein Blutsverwandter der Milosh seine Regenerationskraft hat sich erhöht und Er wird vom Licht nicht mehr geblendet nur erwachsene Vampire können sich im Laufe der Jahre an ihre Umgebung anpassen oder spezielle Fähigkeiten entwickeln um mit der Zeit immer mächtiger zu werden deshalb werden Sie auch gerne in die Reihen der Choiseul und Raharaja rekrutiert da diese sich schon zu sehr verändert haben um noch Menschen Konvertieren zu können die Schwächen der Vampire sind das Feuer das Wasser das Licht und der Pfahl ihre dünne Haut und ihr dunkelrotes Blut sind brennbar ihr Körper löst sich durch Kontakt mit Wasser vollständig auf und direkter Kontakt mit Sonnenlicht verbrennt Sie sofort zu Asche wird ihr Herz durchbohrt bleiben Sie so lange gelähmt bis der Störkörper entfernt oder Ihr Körper vernichtet wurde. Dies sind auch die einzigen, die sich Voldemort zugewendet haben!"
Nun schaute Amelia die vier fragend an und sagte dann direkt an Harry gewandt: „Und worin liegt deine besondere Stärke?"
Harry lies alle eine Weile auf die Antwort warten, bevor er anfing: „Also, alle weißmagischen Wesen haben sich mir untergeordnet, das wären die Greifen, die Einhörner, die Drachen, um nur die bekanntesten zu nennen!"
„Und mit wie vielen Mitstreitern können wir denn eigentlich rechnen?" wollte Amelia noch wissen.
Laoise erklärte hier zu: „Nun die Schamanen, Medizinmänner und Druiden und die ihnen zugehörigen Clans machen rund 500 bestens ausgebildete Krieger aus!"
Amirah fügte hinzu: „Bei den verschiedenen Vampirvölkern kommen fast 1200 fürchterliche Krieger zusammen!"
Myrta nickte und vervollständigte: „Und von den verschiedenen Elfenvölkern können wir von gut 2300 nahezu unschlagbaren Kriegern ausgehen."
Harry fasste zusammen: „Alles in allem haben wir eine Streitmacht von 4000 der eben genannten Krieger. Dazu kommen noch einmal rund 1000 Zwerge, aber wirklich kriegerische, die uns eine Allianz mit angeboten haben. Dann noch die magischen Wesen, so haben wir eine Streitmacht von mehr als 5000 Kriegern, nicht die Zauberer des Lichts dazu gerechnet!"
Schock, das war das einzige, wie die momentane Gemütsfassung der Zuhörer zu beschreiben war.
Doch Harry fuhr fort: „Soviel wir wissen stellt Voldemort mit allen seinen Verbündeten eine Streitmacht von 3000-4000 Mann. Ach ja ich vergaß uns stehen natürlich, wenn es hart auf hart kommt noch einige Todesengel und ein weißer Dämon zur Verfügung..."
