Anm.: Das ist wieder ein typisches Kapitel von Alucard12. Einfach genial. Ich hoffe es gefällt euch ebenso gut wie mir.
Übergang vom letzten Kapitel:
...„Warum.." Doch weiter kam er nicht. Ginny legte los „das ist also das schreckliche zu Hause zu dem du jeden Sommer..."
Doch Hermine unterbrach sie. „Harry bitte führ einen Analysezauber aus und du weißt warum wir hier sind."
Bevor Harry überhaupt reagieren konnte hatte Laoise den Zauber schon ausgeführt und sog scharf die Luft ein. Sie teilte sowohl Harry als auch den anderen beiden mit was sie entdeckt hatte. Eine Gefühls- und Gedanken steuernden Zauber.
Ohne weiter darüber nachzudenken begann Harry in einer alten längst vergessenen Sprache zu Murmeln. Seine Hände glühten rot. Seine Stimme wurde immer fordernder. Das rote Licht verband sich mit Ginnys und Hermines Herzen und Köpfen. Nach einigen Minuten war es vorbei.
Das rote Licht erlosch und sowohl Ginny als auch Hermine standen leicht benebelt da. Laoise, Myrtha, Amirah und Harry traten schnell zu ihnen als sie zu schwanken begannen.
Gerade rechtzeitig konnten sie die beiden Auffangen.
„Interessant" sagte Harry. Er hatte die Magie Signatur des Zaubers erkannt, er war von Dumbledore gewesen.
Seine drei Frauen nickten nur. Sie konnten es alle noch nicht so richtig fassen wie weit dieser Mann geht.
„Wir müssen auch die anderen Überprüfen, vielleicht liegen einige von ihnen auch unter solch einem Zauber."
Stellte Myrtha fest. Die anderen nickten zustimmend. Ein Plopp kündigte die Rückkehr Lokis an. Keiner von ihnen hatte überhaupt bemerkt das der Elf verschwunden war.
„Ich habe Gästezimmer bereit machen lassen Master Potter." Harry nickte...
Ein Kuppler – ein Dämon – ein Kupplerdämon?
Harry und seine Frauen saßen in der Küche von Potter Manor und besprachen die neusten Entwicklungen. Harry war sehr erleichtert das Hermine und Ginny ihn nicht freiwillig derartig betrogen hatten, er hoffte das sie auch bei einigen anderen Hexen und Zauberern ähnliche Manipulationen feststellen konnten.
Viel Hoffnung hatte er allerdings nicht vor allem nachdem Laoise sie über die Art der Kontroll-Zauber informierte.
„Es ist ein sehr komplexer Zauber gewesen. Er kombinierte einen Gedächtnis Zauber mit einer Version des Imperius-Fluch. Zusätzlich waren verschieden Schutzmechanismen eingebaut um zu verhindern das die Zauber von den beiden genommen werden können. Hätten wir versucht einen Zauber nach dem anderen zu brechen, wären die beiden in ein Koma gefallen aus dem sie nur der Sprecher des Zaubers hätte aufwecken können." Erklärte Laoise weiter.
Amirah nickte und fuhr fort: „Doch da du, Harry, diesen einen uralten Bannspruch der Dämonen benutzt hast, waren diese Sicherheitsvorkehrungen sinnlos."
Harry spürte Zorn in sich hochkommen den er nur schwer bändigen konnte. Wie konnte der alte Mann es wagen? Wie konnte er das tun. Nicht nur, das er sie derart verflucht hatte und bitterböse, sauer auf Hermine und Ginny gewesen war, nein auch sie hatten wohl schlimmstes durch machen müssen.
Myrtha, Amirah und Laoise umarmten ihn beruhigend, obwohl auch sie den Wunsch verspürten Hogwarts samt Dumbledore auf der Stelle ins Nirwana zu pusten. Aber alle vier wussten das dies nicht so einfach war. Dumbledore war die Lichtgestalt im Krieg gegen Voldemort, sie musste ihn zu erst als das entlarven was er war.
Ein manipulativer, machthungriger alter Bastard. Und das mussten alle erkennen bevor sie ihn unschädlich machen konnten. Sonst würden sie riskieren das die Zaubererwelt im Chaos versinkt nachdem Voldemort vernichtet ist.
Das wollten weder Harry noch seine Frauen. Sie wollten in einer friedlichen Welt Leben. Kinder groß ziehen, eben das volle Programm.
Zögernd setzte Laoise erneut zu sprechen an. Harry konnte ihre Unsicherheit spüren, er schenkte ihr ein beruhigendes Lächeln um zu zeigen das er in den nächsten Minuten nicht ausrasten würde. Doch was er dann hörte stellte seine Entschlossenheit auf eine harte Probe.
„Der Imperius-Fluch war etwas besonderes, im Gegensatz zum normalen Imperius-Zaubern hatte hier nicht nur eine Person die Kontrolle sondern jeweils zwei. Nun wer diese zweite Person bzw. Personen waren kann ich nicht sagen, aber ich habe eine Vermutung." Endete Laoise mit ihrem Bericht.
Harry schloss die Augen um sich zu beruhigen. Er hatte auch eine Vermutung wer die zweiten Personen waren. Er wollte nicht glauben das jemand so tief sinken könnte, doch wenn doch...
Die drei Frauen beobachteten besorgt ihren Ehemann. Sie spürten seine Wut, auch sie selbst waren von der Vorstellung nicht begeistert das vielleicht Ron und Seamus die beiden Frauen mit Magie kontrolliert hatten.
Harry öffnete die Augen und sagte mit schon beängstigend ruhiger Stimme „Wir werden das überprüfen, wenn das stimmt dann Gnade ihnen Gott ich werde es nicht tun!"
Sie nickten zu Harrys Aussage. „Gut aber bevor wir das überprüfen, müssen wir die anderen über den Stand der Dinge und die neuen Entwicklungen informieren." Sagte Laoise.
Harry, Myrtha und Amirah nickten hierzu. Harry entfuhr ein frustrierter Seufzer. Die Sachen wurden immer Komplizierter.
#Ladys wir dürfen nicht vergessen noch mal mit Gin und Herms zu sprechen, wahrscheinlich wollen auch Nev und Luna noch mal wegen des Angriffs mit den beiden Reden.#
Sandte er ihnen Telepatisch. Myrtha lehnte sich grinsend zurück. #Als ob wir nicht schon genug damit zu tun hätten Voldemort zu bekämpfen...#
Amirah übernahm grinsend: #...Dumbledore zu entlarven und abzusetzen...#
Jetzt machte Laoise weiter #...Fudge und sein inkompetentes Ministerium auszuhebeln...#
Harry konnte nicht anders auch er musste grinsen und beendete den Gedankenaustausch: #...Nein jetzt müssen wir auch noch Ron und Seamus überprüfen und mit zwei wahrscheinlich ziemlich verwirrten Mädels sprechen.#
Er umarmte seine Frauen und sagte zärtlich: „Ich wüsste nicht was ich ohne euch machen würde."
„Immer noch Handbetrieb!" antwortete Amirah wie aus der Pistole geschossen.
Jetzt war es mit der Selbstbeherrschung der vier endgültig vorbei. Sie Lachten so laut das Loki sich veranlasst fühlte zu Fragen ob alles in Ordnung sei.
Dann sagte Harry nachdenklich: „Bevor ich auf Handbetrieb umstelle ...hmmpf ... Ginny und Hermine ... hmmpf ... interessante Alternative ..."
Myrta nahm Amirah und Laoise in ihre Arm und sagte diebisch grinsend: „Das war das Wort zum Sonntag .. oder waren es nicht eher Harrys letzte Worte?"
Es machte den vieren wirklich viel Spaß sich auch gegenseitig zu necken.
Zur gleichen Zeit saßen Ginny und Hermine zusammen in einem der Gästezimmer auf dem Manor. Sie waren erst vor wenigen Stunden erwacht und fühlten sich noch immer etwas benommen. Das lag vermutlich an dem Zauber den Harry benutzt hatte um die Blocks zu entfernen.
Normalerweise wäre Hermine neugierig gewesen was das für ein Zauber war, sie hatte nicht einmal die Sprache gekannt in der Harry, aber auch Amirah, Laoise und Myrtha gesprochen hatten.
Doch im Augenblick versuchte sie zu verarbeiten was überhaupt in den letzten Wochen geschehen war. Die Tatsache das sie unter einem Zauber gestanden hatte und jemand anders sie auf diese Weise Manipuliert hatte erschreckte sie. Sie fühlte sich Hilflos, Schwach und Schuldig aber auch benutzt, gedemütigt und schmutzig.
Ihr Blick viel auf Ginny und sie bemerkte das die jünger Hexe Tränen in den Augen hatte. Schnell stand sie auf und nahm sie in den Arm. Sie registrierte zu ihrer Verwunderung das es ihr gefiel das ihre beste Freundin so zu Umarmen, doch verdrängte sie den Gedanken für den Augenblick.
Sie würde sich später damit befassen. Obwohl ein Schauder über ihren Körper fuhr.
„Schhh Ginny, es ist ja gut." Ginny klammerte sich wie eine Ertrinkende an Hermine und weinte Hemmungslos.
Hermine konnte es ihr nicht verdenken, sie bemerkte das auch ihr Tränen die Wangen hinunter liefen.
Nach mehreren Minuten hatte sich Ginny soweit beruhigt das man wieder mit ihr sprechen konnte. Die junge Hexe blickte zu Hermine auf. Ihre blauen Augen trafen auf die braunen von Hermine.
Es schien eine Ewigkeit zu dauern bis sich Hermine von diesen verblüffend blauen Augen losreißen konnte. „Geht's wieder?" fragte sie mit sanfter Stimme.
Ginny nickte. Plötzlich wurden sich beide bewusste das sie einander immer noch Umarmten. Hastig lösten sie sich.
Ginny fand die Sprache als erstes wieder. „Ich kann es noch immer nicht glauben. Sie haben uns manipuliert, Hermine ich habe Dinge mit Dean getan die ich sonst nicht gemachte hätte..." Ihre Stimme erstarb.
Hermine wusste was Ginny mit diesen Worten meinte, ihr ging es genauso. Sie hatte sich von Ron zu Dingen überreden lassen die sie eigentlich nicht tun wollte. Zumindest nicht mit ihm. Sie war sich sicher das der Zauber dafür verantwortlich war.
„Ich weis Ginny, ich weis. Ich kann nicht glauben das sie uns das angetan haben. Ich meine wie konnten sie das tun? Warum haben sie das getan? Nur um ihre Gelüste zu befriedigen?" fragte Hermine, aber sie wartete keine Antwort ab.
„Nein oder? Sie wollten auch das wir Harry das Leben schwer machen. Aber wieso? Er hatte es doch schon schwer genug wieso sollte jemand das wollen?"
„Das Hermine kann ich dir sagen!" sagte Ginny mit emotionsloser Stimme.
„Harry sollte soweit fertig gemacht werden das er sich beliebig benutzen ließe und leicht zu steuern wäre. Sicherlich wollte man das er sich in den Kampf mit Voldemort stürzt ohne über sein eigenes Leben nachzudenken." Erklärte ihr Ginny.
Hermine nickt und sagte bitter „Wir waren nur eine Zugabe für die Schweine, damit Ron und Seamus bei diesem Scheiß mitmachen." Beide verfielen in schweigen es gab noch viele Unbeantwortete Fragen.
Dann brach es aus Ginny heraus: „Ich werde nie wieder einen Mann anfassen können..."
„...oder gar küssen und schon gar nicht weiter gehen. Ich habe das Gefühl, als wäre sogar noch mehr geschehen, aber ich kann mich nicht erinnern!" Vervollständigte Hermine
Doch zuerst mussten sie beide damit fertig werden das sie die letzten Wochen wie Marionetten eines Puppenspieler, oder genau genommen drei, benutzt worden waren. Benutz um einen Freund zu quälen, benutzt um die Gelüste von zwei Männern zu befriedigen.
Ein Plopp riss die beiden jungen Frauen aus ihren immer düster werdenden Gedanken. Beide wandten sich der Quelle des Geräusches zu. Dort stand Dobby er lächelte leicht und sagte „Misses, Master Potter und seine Frauen würden gerne mit ihnen sprechen, wenn sie sich schon wieder dazu in der Lage fühlen."
Die beiden Frauen tauschten einen Blick. „Bring uns zu Ihnen Dobby." Bat Hermine freundlich. Der kleine Elf strahlte und nickte.
Dobby führte Hermine und Ginny in die Küche des Manors, dort erwartete sie neben einem gedeckten Tisch ein lächelnder Harry. Hermine und Ginny setzten sich an den Tisch und blickten Harry gespannt an.
„Esst erst mal, reden können wir danach." Meinte er.
Die beiden jungen Frauen, den eigentlich waren sie längst keine kleinen Mädchen mehr, griffen erst einmal beherzt zu. Sie merkten erst jetzt wie hungrig sie eigentlich waren.
Harry beobachtete die beiden beim Essen und runzelte etwas die Stirn. Die beiden suchten verdächtig viel Blickkontakt, er bemerkt wie sie leicht Rot wurden wenn sie sich versehentlich berührten. Nachdem der diesem Schauspiel mehrere Minuten gefolgt war machte es klick.
Er nutzte seine Empathischen Fähigkeiten um seine Theorie zu überprüfen, als er sich sicher war, teilte er seine Erkenntnis telepatisch seinen Frauen mit.
Diese befanden sich im Augenblick in Dubai um die anderen über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Er bekam Dreistimmiges Telepatisches Gekicher als Antwort.
Doch Harry fand es weniger lustig, den jetzt war sein Verdacht Gewissheit. Die beiden waren definitiv nicht freiwillig mit ihren Partnern zusammen gewesen.
#Sagt den anderen Bescheid das wir uns Übermorgen hier treffen.#
Kurzes Schweigen dann fragte Amirah besorgt nach: #Schatz ist alle ok?#
Harry zuckte Mental mit den Schultern: #Ist es sobald ich die beiden Bastarde umgenietet habe, ja!#
#Das überlass mal Ginny und Hermine.# Entgegnete Myrtha kategorisch. #Wir sagen den anderen Bescheid. Tu nicht unüberlegtes wir sind in bald wieder zurück.#
Laoise die bis her still gewesen war meinte noch: #Genau schon deine Kräfte, ich habe Sehnsucht!#
Ein zweistimmiges wir auch gefolgt von einem Schwall von Bildern, die Harry zeigten was seine drei Frauen so alle im Sinn hatten bracht ihn zum erröten.
Außerdem vergaß er vorerst Ron und Seamus umzubringen, was seine Geliebten auch beabsichtigt hatten.
„Ähmm Harry?" fragte Hermine und riss damit besagte aus seinen Telepatischen Gespräch mit seinen Frauen.
Er lächelte entschuldigend und versuchte sich auf die beiden Mädels vor sich zu konzentrieren. Was einfacher gesagt als getan war. Wenn man immer wieder Bilder von nackten Amirahs, Myrthas und Laoises gesandt bekommt.
#Macht es euch spaß mich zu quälen?#
Ein dreistimmiges JA kam als Antwort.
#Ich musste ja auch Fragen.# seufzte er Mental und schloss seinen Teil der Verbindung um sich auf das Gespräch mit Hermine und Ginny zu konzentrieren.
Er sah das die beiden ein Grinsen versteckten, er rollte mit den Augen. Innerlich freute er sich das er wieder normal mit den beiden Reden konnte. Na ja so Normal wie es eben Möglich war nachdem was sie durchgemacht hatten.
„Gut ich wollte mit euch sprechen. Amirah, Laoise und Myrtha sind in ein paar Minuten wieder da." Das Gekicher der beiden wurde lauter. Hermine fragte keck „Du scheinst dich darauf zu freuen? Hast du irgendwelche Pläne."
Harry antwortete cool „Wahrscheinlich ähnliche wie du und Ginny."
Das wischte das Grinsen aus den Gesichtern der beiden und lies sie knallrot werden. Beide warfen sich scheue Blicke zu was Harry veranlasste erneut mit den Augen zu Rollen.
„Ich bin ein Empath, eine Fähigkeit die ich von meinen geliebten Partnerinnen habe. Also nehmt bitte einfach zur Kenntnis das ich weis dass ihr beiden ineinander verschossen seid. Mein gut gemeinter Rat lasst eure Gefühle zu, so wird es einfacher für euch mit dem Vergangenen fertig zu werden."
Mit einem tückischen Funkeln in den Augen fügte er hinzu „Ach und Hermine ich bin auch Telepath, also denkt bitte nicht so ‚laut' darüber nach was du alles mit Ginny anstellst."
Hermine wurde tiefrot während Ginny sich ein Lachen verkneifen musste, welches ihr aber im Halse stecken blieb als Harry sagte: „Ja Ginny unter der Dusche macht es einen Heiden Spaß, glaub mir."
Die Gesichtsfarbe der beiden war nun bestes Rot. Harry konnte nicht mehr an sich halten und lachte los, Ginny und Hermine warfen ihm böse Blicke zu bevor auch sie begannen zu lachen.
Harry war mehr als froh das die beiden Lachen zu sehen. Nichts anderes hatte er mit seiner kleinen Einlage bezweckt. Außer vielleicht den ganzen Prozess etwas abzukürzen bis die beiden zusammen kamen. Er glaubte zu Wissen das er nicht der einzige wäre der heute noch etwas vor hatte.
Als er seinen Teil der Verbindung wieder öffnete und erzählte was in den letzten Minuten passiert war bekam er dreistimmiges Gelächter zu Antwort.
#Unser Held...# begann Laoise.
#...nicht nur weißer Dämon und Daywalker...# führte Amirah fort.
Myrtha kicherte und sagte: #...nein auch noch Amor in Ausbildung!#
#Ein Kuppler – ein weißer Dämon – ein weißer Kupplerdämon!# riefen sie zusammen.
Harry vergrub das Gesicht in den Händen. Das würde ihm ewig nachhängen.
Fragend schauten ihn Ginny und Hermine an und er sagte nur geschlagen: „Das wollt ihr sicher nicht wissen. Ich habe mich telepatisch mit meinen Frauen unterhalten. Und als ich sie davon unterrichtete, zu welcher Beziehungs-Erkenntnis ihr beide gelangt seid gaben sie mir einen neuen Titel. Das war einfach zu peinlich..."
„Ach und wie haben sie dich genannt?" wollte Hermine grinsend wissen.
„Nein, oh nein, das sage ich euch nicht, nicht wirklich!" antwortete Harry erschrocken.
Nun grinste Ginny ein wenig verwegen und tat als würde sie laut nachdenken: „Hmmm, was die drei wohl sagen würden, wenn wir ihnen, so unter der Hand beichten, das du uns lüstern angeschaut hättest..."
„War ja auch so!" kam es prompt von Hermine
„Oh ihr Biester, ihr seid ja noch viel schlimmer, wenn ihr bei euch seid!" antwortete Harry.
Das warf sowohl bei Ginny als auch bei Hermine eine betrübte Grimasse auf ihre Gesichter. Darüber erschrocken nahm er beide in seine Arme und tröstete sie.
„Entschuldigt, das war dumm von mir. Ich wollte euch nicht schon wieder an euer Martyrium erinnern!" sagte Harry geknickt.
Kurz darauf hatten sich die beiden, Hermine und Ginny wieder beruhigt. Sie saßen immer noch so zusammen, als völlig unerwartet Amirah, Myrtha und Laoise erschienen.
„Da kriegt ja einer seinen Hals nicht voll genug..." begann Laoise mit gespieltem Ernst.
„Nun, nicht das wir an deinem Geschmack zweifeln. Schließlich sind die beiden heiß!" führte Amirah ebenso ernst fort.
Und Myrtha sagte mit runzelnder Stirn: „Ob er sich da nicht Mal übernimmt unser Zureiter!"
Erschrocken rückten Ginny und Hermine von Harry weg, doch Harry hielt sie fest.
„Das ist nicht so, wie es aussieht!" sagte Hermine rasch.
Ginny nickte und sagte: „Er hat uns nur Trost zugesprochen!"
„Keine Bange, das wissen wir. Unser Spass ist nur schiefgegangen!" riefen Amirah, Laoise und Myrtha zusammen.
„Mist, und ich dachte ich könnte meine Sammlung vervollständigen!" sagte Harry nachdenklich.
Das bracht ihm jeweils von Ginny und Hermine einen Schlag auf seine Schultern ein. Gleichzeitig kicherten sie.
„Tja, Süßer, leider hat sich unser Beuteschema geändert!" sagte Hermine trocken.
Ginny setzte nun einen drauf: „Und ich dachte Voldemort wäre dein finaler Gegner und nicht die Vielweiberei! So kann man sich täuschen!"
Alle fünf Frauen brachen in ein schallendes Gelächter aus. Nicht so Harry. Der imitierte einen Goldfisch, so sehr hatten sie ihn auf dem falschen Fuß erwischt.
Dann erklärten Laoise, Myrtha und Amirah, was der Inhalt ihres telepatischen Austausches war. Sie endeten mit dem, was Harry bisher Ginny und Hermine noch nicht erzählt hatte.
„#Unser Held...# teilte ich ihm dann mit" sagte dann Laoise.
„#...nicht nur weißer Dämon und Daywalker...# war dann meine Fortführung", kam es von Amirah.
„Ich musste kichern und sagte: #...nein auch noch Amor in Ausbildung!# Dann sagten wir drei noch folgendes gemeinsam: #Ein Kuppler – ein weißer Dämon – ein weißer Kupplerdämon!#"
Nach einigen Sekunden hatte Harry alle Lacher auf seiner Seite oder besser formuliert, er war Grund des ausgiebigen Zwerchfell-Trainings.
Dann aber, als sich alle ein wenig beruhigt hatte schaute Hermine Harry nachdenklich an, dann fragte sie: „Was soll das eigentlich mit den Begriffen wie Daywalker, Dämon oder weißer Dämon? Könnt ihr mir das erklären?"
Fragend schaute sie Ginny an, bevor diese dann Hermine auch fragte: „Was soll das denn. Das sind doch nur Fabelgestalten, genau so wie Todesengel?"
Hermine ließ wieder einmal den Bücherwurm raushängen und erklärte Ginny, was es mit den Begriffen auf sich hätte. Zum Schluss sagte sie: „Also ein weißer Dämon ist ja ein Widerspruch in sich. Ein Dämon ist immer schwarz. Gäbe es einen weißen Dämon, dann wäre er an ehesten mit einem Engel zu vergleichen. Und dann gibt es da noch das größte Geheimnis, nämlich die drei Todesengel und ihre Macht. Keiner weiß, was das zu bedeuten hat!"
Hier stoppte sie nun und schaute Harry verwirrt an. Der unterhielt sich telepatisch mit seinen drei Frauen. Dann bemerkten sie, das Ginny und Hermine sie fixierten.
Sie drehten sich den Beiden entgegen und dann sagte Amirah: „Also folgendes. Wir werden euch nun in ein paar unserer größten Geheimnisse einweihen, doch wie fangen wir an? Am besten folgender maßen. Wir werden uns an einer Art Telegrammstiel halten, da wir sonst nie fertig würden. Als wir uns in Dubai trafen, hatten Harry uns schon gewandelt. Ich war davor eine gebissene Vampirin und Harry ein Elf, von Geburt an. Dann habe ich ihn erst gebissen, nachdem wir miteinander geschlafen hatten. Direkt danach hatte er mich zurück gebissen. Damit war die Wandlung von uns vollzogen!"
„Dann seid ihr Daywalker, die größten Feinde der Vampire!" rief Hermine aus.
„Stimmt", sagte Amirah, „und wir sind als Daywalker auch immun gegen alle Flüche, besonders dem Todesfluch!"
„Darum konntet ihr uns retten!" fiel es Ginny wie Schuppen von den Augen.
„Richtig", bestätigte Harry, „und so haben wir auch Neville und Luna gerettet. Dabei hat sich uns auch noch Poppy angeschlossen.
Nun erzählte Myrta weiter: „Dann wurde ich gerettet, von Amirah, Luna, Neville und Harry. Sie kamen im letzten Moment während des Versuchs mich zu vergewaltigen! Dabei tötete Neville sogar Bellatrix. Da ich aber auch gebissen war, entschlossen wir uns auch an mir die Wandlung zum daywalker zu vollziehen. Das bedeutete natürlich einen flotten Dreier, das wir uns auch binden wollten." Dabei grinste sie in Harrys Richtung, der einen leichten Rot Ton angenommen hatte.
Luna und Neville haben wir ebenfalls gewandelt, und die Beiden haben übrigens den Seelenbund ebenfalls geschlossen. Dabei stellte sich übrigens heraus, das Snape mein Pate ist und außerdem der Vater von Myrtha!" erklärte Harry wieder.
Dann machte Harry mit der Erzählung weiter: „Er stieß ebenso zu uns, wie auch Remus und Tonks!"
Zwischenzeitlich erläuterten Myrta und Amirah das Zwischenspiel von Harry und Severus, worüber alle gleichermaßen am Lachen waren.
Dann kam Laoise zum Zug: „Schließlich retteten sie mich aus den Fängen von Voldemorts Schergen. Ich wurde auch gewandelt und hatte dann das Vergnügen der Bindung mit allen Dreien. So sind wir nun miteinander gebunden und haben aber auch ein weiteres Geheimnis beherbergen..."
Hier machte sie eine kurze Pause und Hermine flüsterte in plötzlicher Erkenntnis: „...die drei Todesengel und ihre Macht ..."
Und Ginny fügte verstehend hinzu: „Und du, Harry bist die Macht ... richtig?"
Harry nickte aber nun fragte Hermine: „Und was ist die Macht?"
Nun schmunzelte Harry und sagte: „Rate doch Mal?"
Ginny und Hermine zuckten nur ihre Schultern und Harr antwortete: „Na wie immer etwas, was es gar nicht geben kann ... ich bin Hermines Widerspruch ... ein weißer Dämon!"
Bevor Ginny und Hermine auch nur irgend etwas sagen konnten verwandelten sich die vier in ihre besondere Formen und kurz darauf wieder zurück.
Dann sagte Harry: „Das war sicher sehr viel. Wisst ihr was, legt euch ins Bett und unterhaltet euch, oder tut was auch immer ihr wollt. Morgen können wir weiter reden, o.k.?"
Ginny und Hermine schauten sich lange an. Dann drehten sie sich wieder Harry zu und Hermine fragte: „Harry, können wir auch daywalker werden?"
Ginny nickte dazu.
