Disclaimer: siehe Kapitel 1
So da bin ich wieder. Es tut mir leid, dass ihr solange warten musstet. Mein Computer war kaputt. Und am Wochenende gab es irgendein Problem und ich konnte die Kapitel nicht hochladen. Da ich so lange nichts geschrieben hab und auch in den nächsten zwei Wochen keine Zeit habe, weil ich lernen muss (wer sagt, dass Studenten viel Zeit haben lügt - oder studiert zumindest nicht Jura), stelle ich gleich 2 Kapitel online. Viel Spaß damit.
Kapitel 4 – Mitbewohner
„Julie? Mark? Ich bin's. Bitte nehmt den Zauber von mir.", rief Ginny und versuchte aufzublicken, aber ihr Körper war versteinert.
„Sieh mal an! Was haben wir denn da?", hörte sie von einer kalten männlichen Stimme über ihr. Im nächsten Moment spürte sie jemanden auf ihrem Rücken sitzen und sich ihrem Gesicht nähern.
„Wer sind sie? Was machen sie hier?", fragte sie panisch. War er ein Dieb? Wo waren Julie und Mark? Hatte er sie verletzt? „JULIE? MARK?", schrie sie.
„Sei still! Du willst sie doch nicht aufwecken?", lachte er und küsste ihr weiches Haar. Sie begann leise zu weinen.
„Bitte, lass mich los", flehte sie leise,
„Warum sollte ich, Weasel? Ich hab gerade so viel Spaß!", sagte er lachend.
Bei dieser Bemerkung hörte Ginny auf zu weinen und spürte Ärger in sich aufwellen.
„Du verdammtes Arschloch! Lass mich los, Malfoy!", schrie sie.
„Sieh an, deine Eltern haben tatsächlich etwas Geld zusammen bekommen um dir Mathestunden zu bezahlen! Du hast gelernt 2 und 2 zusammenzuzählen!", scherzte er, und strich ihr einige Locken aus dem Gesicht. Sie war rot wie eine Tomate.
„Malfoy, heb den Zauber auf! Ich denke, du hattest genug Spaß für ein ganzes Leben!", sagte sie ärgerlich und entzog ihr Gesicht seiner Hand.
„Du musst nur ordentlich fragen!", flüsterte er in ihr Ohr.
„OH! Wenn ich mich wieder bewegen kann, werde ich dir so in den Hintern treten bis du keinen mehr hast. Aber warte mal, du hattest nie einen, Flat Boy!", erwiderte sie. (A/N: „Flat Boy" heißt soviel wie „Junge mit flachem Hintern". Aber das so zu übersetzten fand ich irgendwie nicht so toll und hab das Englische gelassen.)
„Ah, Touché!" sagte er. „Weißt du, Virginia, die Zeit wirkt Wunder! Und sie hat Wunder bei dir bewirkt!", seufzte er, und sah ihre Beine noch einmal an.
„PHILIP!", schrie Julie panisch vom Wohnzimmer. „Lass sie in Ruhe! Geh von ihr runter! Was denkst du dir, sie einfach so anzugreifen?
„Hi Julie!", nett dich wiederzusehen, sagte er sarkastisch, während er von Ginny abließ. „Warum sollte ich? Sie hat sich gewaltsam Zutritt verschafft!"
"Draco Philip Malfoy! Du Dummkopf! Sie hat einen Muggel Schlüssel benutzt!", sagte Julie wütend, während sie den Zauber mit ihren eigenem Zauberstab von Ginny nahm und ihr aufhalf.
Als sie aufstand, musterte Ginny Draco von seinen Füßen, über seine starken Beine, die in Jeans steckten, seine breite muskulöse Brust in einem babyblauen T-Shirt und sein Gesicht.
Hermine hatte gelogen! Draco war nicht nur süß! Er war heiß! Sein Gesicht war traumhaft, seine Augen blau und nicht grau und sein silberblondes Haar war kurz geschnitten und mit Gel gestylt.
Auch Draco musterte Ginny interessiert. Sie war etwas kleiner als er, ihre fantastischen Beine waren lang und wohlgeformt, sie trug einen Jeansrock und ein weißes Trägertop, dass ihren Kurven schmeichelte. Sie war nicht wie ihre Brüder: flach. Sie war auch nicht wie ihre Mutter: unglaublich fett. Sie war einfach komplett heiß. Ihr Gesicht hatte nicht so viele Sommersprossen wie früher, aber sie sahen toll an ihr aus, sie hatte wunderschöne schokoladenbraune Augen und volle Lippen, die sich im Moment vor Ärger kräuselten. Ihr Haar war lang und lockig ... Sie war fantastisch! Die Zeit hatte Wunder bewirkt...
„Ginny, geht's dir gut?", fragte Julie, besorgt über den Blick ihrer Freundin in Richtung Draco.
„Mir wird's gut gehen, Julie, wenn du mich ihn in die nächste Woche hexen lässt!", sagte Ginny, schwer atmend und nach ihrem Zauberstab suchend.
„Oh nein, wirst du nicht! Er wird dich um Vergebung bitten und alles wird wieder gut sein.", lächelte Julie, während sie nach Ginnys Arm griff „Ihr müsst Freunde werden: wir wohnen alle zusammen!"
„Was?", riefen Ginny und Draco gleichzeitig.
„Ich werde nicht mit einem Wiesel zusammenwohnen!", sagte Draco wütend. „Sie muss sich ein neues Zimmer suchen!"
„Das hätte ich getan, hätte ich gewusst, dass Julies netter Freund Philip ‚Draco Malfoy' heißt.", erwiderte Ginny gelangweilt und stemmte ihre Hände in ihre Hüften.
„Nun, es ist zu spät für Diskussionen. Philip hilf Ginny ihre Sachen vom Boden aufzuheben und bitte sie um Verzeihung.", kommandierte Julie. Als sie sah, dass Draco sich beschweren wollte, stoppte sie ihn. „Und wag es nicht auch nur noch ein Wort zu sagen! Tu es einfach."
Draco hob die Bücher und Papiere vom Boden auf und legte sie auf die Couch.
„Entschuldige dich, Philip!", forderte Julie und setzte sich neben Ginny auf die Couch.
„Sorry, Weasel!", murmelte er ohne sie anzusehen.
„Draco Malfoy! Du wirst sie nicht so nennen und du wirst dich so entschuldigen, dass ich dich hören kann!", sagte Julie und deutete auf Draco.
Ginny lachte. Wieso hatte Julie soviel macht über Malfoy? Er sah aus wie ein kleines Kind vor seiner wütenden Mutter ...
„Tut mit leid, Virginia!", sagte er und sah ihr in die braunen Augen.
„So ist es richtig. Und nun lasst uns schlafen. Gute Nacht, Philip!", sagte Julie und küsste Draco und Ginny auf die Wange. „Schlaf gut, Gin!"
Sobald Julie in ihrem Bett war, blickte Draco Ginny wütend an.
„Das wirst du bereuen!", sagte er mit dem Finger auf sie zeigend.
Sie beugte ihren Kopf und öffnete den Mund um in seinen Finger zu beißen, aber er zog ihn zurück bevor sie es tun konnte.
„Nein, Malfoy! Du wirst es bereuen! Ich hoffe du hast ein gutes Erinnerungsvermögen, denn dass war das erste und einzige Mal, dass ich jemals unter dir liegen werde!", sagte sie grinsend. „Gute Nacht, hüpfendes Frettchen!"
Mit diesen Worten, rannte sie in ihr Schlafzimmer und schloss die Tür vor Dracos wütendem Gesicht.
Als sie in ihrem Bett lag, ließ Ginny die Ereignisse des Abends Revue passieren und schlief ein, Dracos schönes Gesicht vor Augen.
