Disclaimer: siehe Kapitel 1
Wer es nicht bemerkt hat, ich habe 2 Kapitel hochgeladen. Also geht nochmal ein Kapitel zurück, wenn ihr das noch nicht gelesen habt. Ansonsten viel Spaß damit.
Kapitel 5 – Kleine Streiche
Am nächsten Morgen blieb Ginny bis 10 Uhr im Bett und hatte dabei großartige Laune, zumindest bis sie sich an die Geschehnisse der letzten Nacht erinnerte. Sie wohnte mit dem wunderbaren hüpfenden Frettchen zusammen. Wie sollte sie seine dummen Kommentare über ihr Haar und ihre Familie ertragen? Wie sollte sie seinen tollen Körper und sein gutes Aussehen ertragen?
„Ginny, tu das nicht! Denk wie eine Heilerin! Er ist nur ein gesunder Mann." Der, der heißeste Kerl ist, den du je gesehen hast!, fügte ihre innere Stimme hinzu.
Gähnend stand sie auf und ging nur mit ihrem großen Schlafshirt bekleidet in die Küche, wo Mark, Julie und Malfoy frühstückten.
„Guten Morgen, Ginny! Du scheinst heute gute Laune zu haben!", sagte Julie lächelnd.
„Vielleicht weil sie halbnackt vor uns rumläuft!", bemerkte Malfoy während er sie mit Interesse musterte.
„Guten Morgen Julie, Mark! Ja, es ist ein schöner Tag. Ich brauchte wirklich eine Nacht voll Schlaf!", lächelte Ginny und setzte sich, Malfoys Kommentar ignorierend, zwischen ihn und Julie.
„Ich hoffe du verzeihst Philip sein gestriges Benehmen!", sagte Mark, während er Malfoys wütendes Gesicht sah, „er ist nun mal ein Idiot."
„Hey vielen Dank, Mark!", rief Malfoy, „ich wusste nicht, dass wir einen neuen Mitbewohner haben!"
„Nun, lasst uns das vergessen. Wie war eigentlich gestern dein Tag?", fragte Julie Ginny, die Milch trank und Kekse aß.
„Sehr ermüdend. Die Kinder bekommen Sonnenbrand, weil sie so oft draußen sind. Es ist schlimm sie so vor Schmerz weinen zu sehen.", sagte Ginny traurig.
„Oh, hast du es genauso wie deine Eltern gemacht und einen Haufen rothaarige Kinder bekommen?", versuchte Malfoy sie zu ärgern, aber alles was er bekam, war ein wütender Blick von Julie.
„Philip, Ginny ist Heilerin im St. Mungo's!", erklärte Mark lächelnd. Malfoy spuckte seinen Kaffee aus.
„Sie ist WAS? Haben deine Eltern ihr Haus verkauft, um die Ausbildung zu bezahlen?", lachte er hysterisch.
„Nein, ich habe eine Strähne deines Haares verkauft. Der Käufer sagte es wäre das größte Stück Müll, was er je gesehen hätte und hat gut dafür bezahlt.", antworte Ginny mit einem sarkastischen Lächeln.
Malfoy hörte auf mit lachen und sah sie neugierig an.
„Sieh an, sieh an, die kleine Virginia, hat gelernt zu antworten!", sagte er überrascht.
„Ich werde ein Bad nehmen und dann ins Ministerium gehen. Julie, ich mache heute Abend Essen, okay?", sagte Ginny lächelnd.
„Klasse, wir werden alle vergiftet!", stöhnte Malfoy.
„Keine Sorge Malfoy, ich habe kein Interesse daran Julie und Mark umzubringen. Aber bei dir ist das etwas anderes...", sagte sie lächelnd und verließ die Küche. Als sie ging, betrachtete Draco lustvoll ihre Beine.
Hey Draco, mach den Mund zu…du sabberst!", lachte Mark.
„Verdammt sie hat klasse Beine.", war alles was Draco sagen konnte.
„Wenn dir gefällt, was du siehst, warum benimmst du dich ihr gegenüber so dämlich?", fragte Julie kopfschüttelnd.
„Ach, ich vermisse einfach die Zeiten in Hogwarts, als ich mich über jeden lustig machen konnte, wie ich wollte.", sagte Draco mit einem breiten Lächeln.
„Uh, uh... Draco mag Ginny!", lachte Julie.
„Tu ich nicht!", schrie er fast und verließ die Küche.
„Zumindest nicht im romantischen Sinn! Ich mag ihren Körper ... das ist alles!", sagte er zu sich selbst.
Er ging zum Badezimmer und hörte das Wasser laufen. Schelmisch lächelnd öffnete er die Tür ein wenig, steckte seinen Zauberstab in den Raub und sprach einen Zauber. Dann schloss er die Tür wieder und setzte sich heftig lachend auf die Couch. Eine nette Überraschung wartete auf Ginny.
Nach ihrem entspannenden Bad, trocknete sich Ginny ab und zog ihren Bademantel an. Dann nahm sie ihr Handtuch und wischte über den beschlagenen Spiegel.
„AAAAAHHHHHHH!!!!!!", schrie sie als sie ihr Spiegelbild sah.
„Ginny? Bist du okay? Was ist los?", fragte Julie von der anderen Seite der Tür.
„Ich denke sie hat endlich festgestellt, dass ihr Gesicht furchterregend ist!", sagte Draco, neben Julie.
„Malfoy, betrachte dich selbst als meinen neuen Friseur!", sagte Ginny , die versuchte belustigt zu klingen. Dann öffnete Sie die Tür und sah Julies Gesicht von besorgt zu wütend wechseln, und Draco so sehr lachend, dass er sich die Seite halten musste.
„Mach dir nicht in die Hosen okay?", sagte Ginny.
Er sieht süß aus, wenn er so lacht. Böse, böse Ginny! Er hat gerade deine Haare blau gefärbt! Er ist böse, nicht süß!
„Warum hast du das gemacht, Draco?", fragte Julie, während sie das blaue Haar ihrer Freundin berührte.
„Nun, orange ist doch schon auffällig, warum also nicht zur Abwechslung mal blau?", sagte dieser belustigt.
„Draco, ich fass es nicht, dass du dich wie ein kleines Kind benimmst. Du bist immer so reif und freundlich, und nun benimmst du dich wie ein Idiot.", sagte Julie, die Hände auf die Hüften gestützt.
„Nun, ich hab es irgendwie vermisst, mich über einen Weasley lustig zu machen!", sagte er mit einem Dackelblick zu Julie.
„Oh nein! Sieh mich nicht so an. Ginny hiermit hast du die Erlaubnis dich zu rächen. Sorge dafür, dass er leidet!", sagte Julie lachend.
„Das werde ich Julie, das werde ich...!", lächelte Ginny verschmitzt.
„Was wirst du tun? Mich in deinem Zimmer einsperren und mich um Vergebung betteln lassen?", sagte er hoffnungsvoll.
„Nein, ich sagte ich werde mich rächen, nicht dir die beste Zeit deines Lebens geben.", sagte Ginny. „Weißt du Malfoy, ich habe mein Wissen gelernt, um den Leuten zu helfen. Aber nichts hält mich davon ab, sie krank zu machen: Sag mir ... magst du dein Gesicht? Es würde so viel besser aussehen ... Verrugo!"
Im nächsten Moment fingen große Warzen in seinem vorher schönen Gesicht zu erscheinen.
„Siehst du, Draco, Liebling, Haare könne unter einem Hut oder Schal verborgen werden, aber es ist schwer ein Gesicht zu verstecken. Ich wünsche dir einen schönen Tag.", sagte Ginny lachend, ging an einem erschrockenen Draco vorbei und gab ihm einen freundlichen Klaps auf den Hintern. „Und eins noch. Leg dich nie mit einem Mädchen an, dass 6 ältere Brüder hat, besonders nicht wenn zwei von ihnen einen Scherzartikelladen haben."
Ginny ging in ihr Zimmer, zog sich an und bedeckte ihr Haar mit einem Panama – Hut. Im nächsten Moment erschien sie im Zaubereiministerium um ihren Vater, Ron und vielleicht sogar Harry zu überraschen.
Zuerst, ging sie in Rons Etage, der Abteilung für Magische Spiele und Sport. Zu ihrer großen Überraschung, war Ron nicht dort. Laut seiner Kollegen, war er im Auror – Hauptquartier.
Ihr nächster Stop war die Etage ihres Vater, die gleiche wie die der Auroren.
Als sie die Flure durchquerte, schaute sie in jedes Büro und versuchte das rote Haar ihres Bruders zu erspähen.
„Ginny?", fragte eine männliche Stimme aus dem Büro an dem sie gerade vorbeigegangen war.
„Harry?", flüsterte Ginny und drehte sich um, um einen traumhaften jungen Mann mit schwarzen Haaren und wunderschönen grünen Augen anzublicken. Hier war er, ihr Harry.
„Ginny? Wow, ich war nicht sicher, ob du es bist. Du siehst so anders aus.", sagte Harry mit einem breiten Lächeln, während er sie fest umarmte.
„Ja ich bin erwachsen geworden. Du siehst auch toll aus, Harry. Wie geht's dir?", sagte sie während sie ihn von Kopf bis Fuß musterte. Sein Körper sah muskulös aus, und sein Gesicht war nicht mehr jungenhaft. Es war das Gesicht eines Mannes, eines attraktiven Mannes, und seine grünen Augen waren sogar noch strahlender.
Aber Draco sieht trotzdem besser aus!
„Was? Hast du gerade Draco statt Malfoy gesagt? Bist du verrückt? Wie kannst du nur jetzt an ihn denken? Das ist Harry, der Junge, den du 5 Jahre lang geliebt hast. Das ist richtig ‚geliebt hast'... Nun nicht mehr ...
„Mir geht's gut. Ron hat mir erzählt, dass du eine sehr gute Heilerin bist. Ich bin stolz auf dich Ginny.", sagte er lächelnd.
„Danke Harry. So wie war deine monatelange Mission?", fragte sie.
„Ermüdend. Malfoy hat mir schon erzählt, dass ihr jetzt Mitbewohner seid. Warum hast du sein Gesicht verzaubert? Er ist deshalb heute nicht zur Arbeit gekommen und ich muss den Bericht allein schreiben.", sagte Harry halb lächelnd, halb ärgerlich.
„Harry, hat er dir erzählt, was er mit mir gemacht hat?", fragte sie und nahm ihren Hut ab.
„Oh. Das hat er gemacht? Das ist nicht der Draco, den ich kenne. Ich muss mal ernsthaft mit ihm reden. Niemand tut meinen Freunden weh und kommt ungeschoren davon.", sagte Harry, der mühsam versuchte nicht zu lachen.
„Ja, tu das. Harry, kann man ihm trauen?", fragte Ginny die Frage, die sie die ganze Zeit beschäftigte.
„Ich weiß, er war grausam und dumm damals in Hogwarts, aber ich kann dir garantieren, dass ich ihm mein Leben anvertrauen kann. Wieso? Bist du an ihm interessiert?", fragte dieser neugierig.
„Nein!", antwortete sie etwas zu schnell. „Ich wollte nur wissen, ob ich mit ihm unter dem selben Dach leben kann."
„Das kannst du. Ich muss jetzt weiter arbeiten. Schick mit eine Eule, wenn du Zeit hast, um mal auszugehen und Neuigkeiten auszutauschen.", sagte er und küsste sie auf die Wange wie es ihre Brüder sonst immer taten.
„Mach ich. Ciao, Harry", winke sie und ging zum Büro ihres Vaters.
„Mann, Draco hatte Recht. Sie war heiß. Zu schade, dass er an interessiert ist...", murmelte Harry zu sich selbst als er Ginny gehen sah.
