Disclaimer: s. Kapitel 1

A/N: So, hier bin ich wieder. Ganz lieben Dank für die vielen Reviews. Ich wünsche euch viel Spaß damit. Rechtschreibfehler, die ihr findet dürft ihr behalten.

Kapitel 6 - Rache

Nachdem sie ihren Vater besuchte hatte und Ron schließlich mit Hermine knutschend in der Abteilung für Zaubereiliteratur gefunden hatte, ging Ginny in die Winkelgasse, um die Zutaten für das Abendessen zu besorgen. Als sie endlich nach Hause kam, war es nach dem Mittagessen und Ginny war am Verhungern.

„Leute, ich bin zu Hause!", rief Ginny wie immer.

„Kein Grund darüber so glücklich zu sein.", sagte eine Stimme von der Couch.

„Ok. Lass es mich so sagen: Jeder, den es interessiert, ich bin zu Hause. Ist das besser?", fragte sie lächelnd.

„Wenn du meinst …", sagte Draco.

„Du bist also den ganzen Tag zu Hause geblieben? Wieso? Hast du Angst deinen Fanclub zu verlieren?", scherzte sie. „Malfoy, wir hatten als Teenager alle Pickel. Du bist keine Ausnahme."

„Weasley, sehe ich für dich wie ein Teenager aus?", fragte er wütend, als er aufstand und sich vor sie stellte. Er trug nur Hosen und sein Oberkörper war nackt, was seinen muskulösen Körper zeigte … er ist definitiv kein Teenager, dachte Ginny, und ihr Griff um die Einkaufstasche vor ihrer Brust wurde fester.

„Ich hab schon besser aussehende Typen gesehen.", log sie, während sie immer noch seinen Körper betrachtete.

„Ich wette, du lügst.", sagte er und kam so nah zur ihr, dass ihre Gesichter nur noch wenige Zentimeter entfernt waren.

„Das wirst du nie herausfinden, oder?", lächelte sie sanft, als sie tief in seine blauen Augen sah.

„ Nein, ich denke nicht ..."

Kurz bevor seine Lippen ihre berührten und Ginny schon ihre Augen schloss, nahm er einen Apfel aus der Einkaufstasche, die zwischen ihnen war, trat zurück und begann ihn zu essen.

„Verdammt!", murmelte Ginny, die von Kopf bis Fuß errötete.

Während Draco über sie lachte, ging Ginny in die Küche und räumte die Einkäufe ein.

‚Wie konnte ich nur darauf hereinfallen? Wie kannst du dich nur so verhalten, nur wegen einem Kuss.', sagte sie immer wieder zu sich selbst. ‚Nun, das heißt Krieg und jetzt ist es Zeit für meine Rache!'

Ginny ging in ihr Zimmer, zog ihre Sachen aus und wechselte dann in ein Paar blaue Mini – Shorts und ein weißes Top, das ihre Kurven betonte. Sie band ihr rotes Haar in einen Pferdeschwanz (der Zauber hatte seine Wirkung verloren) und atmete tief durch.

Draco saß im Wohnzimmer und las einige Papiere, als er Ginny in den Raum kommen spürte, Sie fing an den Müll und die Tassen vom Küchentisch wegzuräumen. Als er sie ansah, fiel im fast die Kinnlade herunter. Ginny trug sehr freizügige Kleidung und bewegte ihren Körper auf eine Art und Weise, die ihn verrückt machte.

„Weasley, musst das ausgerechnet jetzt tun? Ich versuche mich zu konzentrieren!", sagte er und betrachtete sie von oben bis unten.

„Tut mir leid. Lenke ich dich ab? Ich dachte Auroren verlieren nicht den Blick für ihre Arbeit.", sagte sie unschuldig, während die sie Hände auf ihre Oberschenkel legte, als sie bemerkte das sein Blick ihren Bewegungen folgte.

„Das tun wir nicht. Aber wir reagieren immer in gefährlichen Situationen. Und du bist definitiv eine Gefahr.", sagte er.

"Was tust du denn in einer gefährlichen Situation?", fragte sie mit verführerischer Stimme und ging auf ihn zu.

„Wir lenken die Gefahr auf uns …", sagte er, während sie ihre Arme zu beiden Seiten seines Gesichts platzierte und sich auf der Lehne der Couch aufstützte.

„Und dann?", fragte sie, sich seinem Gesicht nähernd.

„Greifen wir die Gefahr an.", antwortete er, sein Gesicht zu ihrem bringend, um sie zu küssen.

Gerade als sie sich küssen wollten, wich Ginny mit einer Decke in ihren Händen zurück.

„Diese Decke sollte nicht auf der Lehne liegt. Wir sind mitten in einem sehr heißen Sommer.", sagte die während sie sehr versuchte nicht über Dracos enttäuschtes Gesicht zu lachen. „ Hey Malfoy, es ist heiß hier drin, nicht wahr? Du solltest besser eine kalte Dusche nehmen!"

Draco sah wie sie ihm zuzwinkerte, als sie in die Küche ging.

„Diese Frau treibt mich zum Wahnsinn ... und ich mag es!", murmelte er zu sich selbst.

Ginny verbrachte den ganzen Nachmittag in der Küche und bereitete das Abendessen vor. Sie stellte die hausgemachte Lasagne in den Ofen und ging ins Badezimmer. Sie war verschwitzt vom Kochen und wollte für das Abendessen gut aussehen.

Sie zog ein rotes Kleid an und band ihr Haar zu einem lockeren Pferdeschwanz. Ginny betrat die Küche und sah Draco gegen den Ofen lehnend und ihre Lasagne beobachtend. Sie trat leise an ihn heran, fuhr mit der Hand über seinen Hintern und lehnte sich über seine Schulter.

„Na, na, wir sind wohl hungrig?", sagte sie mit verführerischer Stimme.

„Ich habe versucht den Geruch von Gift aufzuspüren. Ich sorge mich wirklich um Julie und Mark, weißt du?", sagte er und drehte sich zu ihr. „Du siehst toll aus!"

„Ich vermute mal, du wolltest das nicht laut sagen", sagte Ginny lächelnd, die sich über das Kompliment freute.

„Vielleicht doch.", grinste er und kam ihr noch näher.

Dieses Mal würde Ginny nicht vor dem Kuss zurückweichen und sie hoffte stark das Draco dies ebenfalls nicht würde.

Als seine Lippen endlich ihre berührten, seufzte Ginny tief und legte ihr Arme um seinen Hals, während Draco sie so nah hielt wie er nur konnte. Ihre Lippen bewegten sich sanft, in einem langsamen aber verführerischen Tanz. Gerade als sie den Kuss vertiefen wollten, hörten sie eine Tür zuschlagen und fröhliche Stimmen.

„Philip? Ginny? Wir sind zu Hause!", hörten sie Julie rufen.

„Verdammt...", flüsterte Draco und brach den Kuss ab, während seine Stirn weiterhin Ginny's berührte. Langsam nahm sie ihre Hände aus seinem weichen Haar und trat einen Schritt zurück.

„Hallo Leute! Wie war euer Tag?", fragte Mark als er die Küche betrat und ihre erröteten Gesichter sah.

„Ich war nicht auf der Arbeit! Ich hatte einen Akneanfall!", antwortete Draco, der Ginny wütend ansah.

„Ich war im Ministerium und habe dort meinen Vater, Ron und einen sehr lieben Freund von mir besucht: Harry Potter!" und genau in diesem Moment sah Ginny Dracos Gesicht besorgt werden. „Dann bin ich einkaufen gegangen und nach Hause gekommen. Und ihr?"

„Ach, das gleiche wie immer: Aurorenarbeit ...", antwortete Mark „Aber Julie hat mir gerade von einem Schüler in ihrer Klasse erzählt ... Seid ihr in Ordnung? Und beide seht etwas komisch aus."

„Mark, manchmal sehen Auroren Gefahr oder Seltsames, das nicht existiert!", erwiderte Ginny und schaute nach der Lasagne. „Wenn ihr duschen wollt, habt ihr noch zehn Minuten bis das Essen fertig ist."

„Ich denke, das werde ich tun, danke. Oh und Draco, blonde Männer sehen gut aus in roten Klamotten ... Aber nur blonde Frauen sehen gut mit rotem Lippenstift aus. Du solltest dir deinen Mund abwischen:", sagte Mark als er wie ein Verrückter lachend die Küche verließ.

Draco sah Ginny mit schreckgeweiteten blauen Augen an.

„Warum trägst du roten Lippenstift?", fragte er wütend.

„Warum küsst du mich, wenn ich roten Lippenstift trage?", erwiderte sie und stemmte die Hände in ihre schmalen Hüften.

„Warum sollte ich dich küssen? Du hast mich geküsst!", schrie er fast.

„Na, Draco, hat dir deine Mutter nicht beigebracht, dass man nicht lügt?", fragte Ginny, die wütend über Dracos Verhalten war. „Du weißt genau, dass du derjenige warst, der mich geküsst hat! Ja ich habe dich auch geküsst, aber du hast damit angefangen!"

„Verdammtes Weasel … Zerstört meinen guten Ruf!", murmelte er.

„So ist es richtig, Malfoy. Sag dir nur immer wieder, dass du einen guten Ruf hast!", lachte Ginny fast als sie in die Küche ging, um den Tisch zu decken.

Zehn Minuten später, saßen alle am Tisch und sprachen über Julies verrückte Schüler. Ginny, als Gastgeberin, servierte jedem einen Teller und sie begannen zu essen.

„Ginny, das ist fantastisch! Wo hast du dieses Rezept her?", fragte Julie.

„Von meiner Mutter. Sie ist eine wunderbare Köchin.", lächelte Ginny, die sich über die Reaktion ihrer Freundin sehr freute.

„Das ist klar! die Frau musste täglich für 9 Personen kochen und das mit wenig Essbarem.", antwortete Draco bösartig, während er sein essen anspießte.

„Draco, hör auf, den Idioten zu spielen! Warum isst du nichts? Es ist großartig.", fragte Mark, eine Augenbraue hebend.

„Er hat Angst, das ich das Essen verzaubert habe, stimmt's Malfoy?", lachte Ginny in sein gelangweiltes Gesicht. „Nun, wir drei essen und nichts ist passiert."

Er musste der gleichen Meinung sein, denn er nahm einen Bissen und noch einen weiteren und bald war sein Teller leer.

„Hat es dir denn geschmeckt?", fragte Julie lächelnd.

„Ich habe schon besseres gegessen!", log er. Es war köstlich. Genau in diesem Moment begann er sich komisch zu fühlen.

„Draco, bist du okay? Du siehst seltsam aus!", fragte Ginny lächelnd.

„Mir geht's gut!", log er. Doch im gleichen Moment fühlte er den Schmerz zunehmen.

Im nächsten Moment begann er ununterbrochen zu weinen.