A/N: So da bin ich wieder. Mein Computer ist wieder ganz und ich kann weiter schreiben. Eigentlich wollte ich mal jede Woche updaten, aber dann kamen da so kleine "Nebensächlichkeiten" wie Uni, kaputter Computer usw. dazwischen. Und ich hab unterschätzt, wie lange es dauert ein Kapitel zu übersetzen. Aber ich geb mein Bestes. Viel Spaß!

Kapitel 7 – Die Rache der Pfannen

„Draco, bist du okay?", fragte Mark, die Schulter seines Freundes klopfend. „Das Abendessen war doch gar nicht scharf."

„Ich weiß, aber ich kann einfach nicht aufhören zu weinen", sagte Draco schluchzend. „Weasel muss irgendwas in mein Essen getan haben. Verdammt, Wealey. Dafür wirst du bezahlen!"

„Ginny? Hast du das mit ihm gemacht?", fragte Julie nervös und sah Ginny an.

„Ja", sagte sie einfach Julie anlächelnd, und dann Draco's wütendes und tränenüberströmtes Gesicht betrachtend.

„WARUM?", schrie Julie fast. „Ginny, du bist eine erwachsene Frau und eine Heilerin! Du solltest dich wie ein vernünftiger Erwachsener verhalten, nicht wie ein fünfjähriges Kind!"

„Julie, wenn er dir angetan hätte, was er mit mir gemacht, würdest du denken, dass ich richtig gehandelt habe.", bemerkte Ginny nur.

„Was hat er mit dir gemacht?", fragte Mark verwirrt.

„Ich hab nichts gemacht! Die Muggelfreundin lügt!", schrie Draco und versuchte die Tränen in seinem Gesicht mit dem Tischtuch zu trocknen.

„Er hat mich gegen meinen Willen geküsst! Mark hat meinen Lippenstift auf Draco gesehen, nicht wahr?", log Ginny und versuchte nicht über Dracos schockgeweitete Augen zu lachen.

„Hab ich nicht!", rief er und stand auf, obwohl er noch das Tischtuch in den Händen hielt, wodurch die Teller und Gläser auf dem Boden zerbrachen.

„Draco, ich habe Lippenstift in deinem Gesicht gesehen und du verhältst dich seltsam, wenn Ginny dabei ist.", sagte Mark, während er seinen Zauberstab zückte und das Chaos beseitigte.

„JA, wir haben uns geküsst ... Aber NEIN, ich hab sie nicht gegen ihren Willen geküsst. Sie hat mich zurück geküsst!", sagte Draco und bemühte sich nicht weiter seine Tränen zu trocknen. Sie würden nicht aufhören ...

„Los Ginny, du hattest deine Rache. Bitte nimm den Zauberspruch von ihm und lass uns den Abend genießen, okay? Meine Güte, ich fühle mich wie die Mutter in diesem Irrenhaus.", sagte Julie, Mark lächelnd umarmend.

Ginny hob den Spruch auf und räumte mit Julie's Hilfe die Küche auf. Dann gingen sie ins Wohnzimmer, um einen Film anzuschauen.

Mark und Julie waren in einer Ecke der großen Couch miteinander verschlungen, während Draco in der anderen Ecke saß. Ginny nahm die Decke, die sie früher am Tag zur Seite gelegt hatte, und setzte sich zwischen das Paar und Draco, alle vier mit der Decke umhüllend.

Der Film war ziemlich unsinnig und als er zu Ende war, war Ginny mit dem Kopf auf Draco's Schulter liegend eingeschlafen Er versuchte nicht sich ihrer Berührung zu entziehen.

Draco saß einfach nur da, betrachtete ihr hübsches Gesicht während sie schlief und roch ihren süßen Vanilleduft.

Ja, er war immer noch böse über ihre Streiche, aber er mochte es auch sie so wie jetzt bei sich zu haben.

„Ich sehe nur zwei Möglichkeiten. Erstens: ich werde sexuell frustriert ... Zweitens: ich verliebe mich in eine Weasley. Ich hoffe, es ist das Erste! Ich muss mich mit Pansy treffen!", dachte Draco als er einen Arm um Ginny's Taille legte, um sie noch näher bei sich zu haben.

„Draco, wir gehen schlafen. Willst du, dass ich sie wecke?", fragte Mark und zeigte auf Ginny.

„Nein, ich werde sie ins Bett bringen! Gute Nacht!", sagte er, legte seinen anderen Arm unter ihre Knie und hob sie wie ein Baby in seine Arme.

Gerade als er sie auf ihr Bett legen wollte, öffnete Ginny ihre Augen, griff um seinen Hals und zog ihn zu sich herunter, so das ihre Gesichter direkt beieinander waren.

„Bitte, geh nicht.", bat sie mit verschlafener Stimme.

„Ginny, ich muss ins Bett.", sagte er mit zärtlicher Stimme, während er sie auf die Stirn küsste.

„Bitte, ich möchte nur etwas Gesellschaft. Ich werde nichts Sexuelles tun und ich werde dich nicht verhexen. Ich verspreche es.", sagte sie und lächelte süß.

„Na gut. Aber du ziehst dir besser etwas anderes zum schlafen an. Ich gehe in mein Zimmer und ziehe mich ebenfalls um.", sagte er und verließ das Zimmer. Sobald er ihre Schlafzimmertür geschlossen hatte, lehnte er sich gegen die Wand.

„Warum hab ich ja gesagt? Ich werde nicht schlafen können, wenn ihr Körper neben mir liegt.", dachte er. „Nun wenigstens kann ich bei ihr sein, ohne dass die mich verhext. Das Mädchen ist der Teufel in Person ..."

Lächelnd ging er in sein Zimmer und wechselte in Schlafanzughosen. Die Nächte waren zu heiß, um vollständig bekleidet zu schlaffen.

Als er zurück kam, glitt Ginny gerade in ein babyblaues Trägertop, trug aber schon die passenden Shorts. Sie war so schön, dass er die Augen nicht von ihr lassen konnte.

„Wenn sie nicht so ein Ärgernis wäre mit ihren Streichen und Scherzen.", sagte er zu sich selbst und seufzte laut.

„Hey, ich hab dich gar nicht zurück kommen gehört. Lass uns schlafen.", lächelte sie und glitt unter die Laken.

Draco legte sich neben sie und lächelte als sie ihren Kopf auf seiner Brust positionierte. Schon bald war sie eingeschlafen und ihr Atem kitzelte auf seiner Brust. Langsam schlief auch Draco ein, während er über ihr schönes rotes Haar strich.


Am nächsten Tag wachte Ginny früh auf, denn es war ein Arbeitstag. Als sie ihre Arme ausstreckte, fühlte sie das etwas fehlte.

„Draco? Draco?", rief sie während sie sich in ihrem Zimmer umsah. Offensichtlich war er bereits gegangen.

Sie hatte wundervoll in seinen Armen geschlafen. Zwar lagen sie sich ständig in den Haaren, aber sie mochte ihn und fühlte sich zu ihm hingezogen.

Gähnend stand Ginny auf und zog ihre Schlafsachen aus. Irgendetwas fühlte sich sehr falsch an. Als sie an sich heruntersah, fiel sie vor Schreck fast in Ohnmacht.

„Malfoy!", schrie sie tobend. „Oh, dafür wird er bezahlen, wenn ich ihn in die Finger kriege! Er wird sich wünschen, dass er Harry nie geholfen hätte, Voldemort zu vernichten!"

Schnell zog sie ihre Heiler - Kleidung an und ging in die Küche, um zu frühstücken.

„Ginny? Ich hab dich nach Philip rufen hören. Er ist nicht zu Hause. Er ist schon im Ministerium. Ist alles in Ordnung?", fragte Julie neugierig.

„Nein! Sieh mich an Julie.", sagte Ginny mit Tränen in den Augen während sie ihr Krankenhausshirt anhob.

„Oh, Merlin!", flüsterte Julie, die sich vor Schreck die Hand vor den Mund hielt. „Sag mir nicht, dass Draco das getan hat!"

Ginny's perfekter Körper war verwandelt wurden. Sie besaß nun einen großen männlichen Bauch, voll mit Haaren und Pickeln.

„UGH! Das ist ekelhaft!", sagte Ginny, als sie ihren Bauch berührte. „Und noch schlimmer ist, dass nur Draco den Zauber zurücknehmen kann. Ich werde den ganzen Tag so arbeiten müssen oder ihn suchen müssen, bevor ich zur Arbeit gehe!"

„Ginny, ich denke du solltest nach ihm suchen. Du siehst wirklich schrecklich so aus.", sagte Julie, während sie versuchte, nicht zu lachen.

„Oh ja, lach du nur soviel du willst. Aber dafür wird es Rache geben! Er wird den Tag bedauern, an dem er geboren wurde!", schrie Ginny beinahe und apparierte ins St. Mungos.

Sie arbeitet den ganzen Tag non – stopp, half schwangeren Frauen ihre Babys zu bekommen und kümmerte sich um weinende Kinder, die ernsthaft krank waren. Am Ende ihrer Schicht, hatte Ginny alle Wut und Rachgefühle gegenüber Draco vergessen. Im Moment war alles, was sie brauchte eine kalte Dusche und ihre Füße hochzulegen.

„Julie, ich bin zu Hause!", rief Ginny, ging zur Couch und legte sich hin.

„Müde, oder?", hörte sie Draco fragen.

„Ja. Es ist schwer Heilerin zu sein, aber es ist noch schlimmer mit dieser Masse an Fett an meinem Körper zu arbeiten.", seufzte sie, ohne sich die Mühe zu machen, ihre Augen zu öffnen. Sie war wirklich müde und nicht in der Stimmung mit Draco zu streiten.

„Vielleicht solltest du vorsichtig sein, bei dem was du isst. Du bist ein wenig dicker als damals in Hogwarts.", lachte er und tätschelte ihren riesigen Bauch.

„Malfoy, wenn du einen Mann neben dir so vermisst hast, warum hast du nicht Harry zum übernachten eingeladen. Ich möchte nicht das Ziel deiner merkwürdigen Gelüste sein.", lächelte Ginny. „Und bitte, fass mich nicht an!"

„Letzte Nacht hast du dich nicht beklagt.", antworte er grinsend. „Ich würde sagen, dass du es sogar genossen hast auf mir zu schlafen."

„Malfoy, bei den Muggeln gibt es Ärzte, die man Psychiater nennt. Ich denke, du solltest mal einen aufsuchen. Du hast einen Überlegenheitskomplex.", lachte Ginny, „Du bist nicht so toll! Und nebenbei bemerkt, stimme ich dir zu. Ich habe auf dir, nicht unter dir geschlafen. Und wie ich am ersten Tag gesagt habe, du wirst mich nie unter dir haben ... Also bitte mach das Abendessen und lass mich ausruhen!"

„Nun, wir werden noch sehen wegen dieser ‚unter dir' – Sache, Virginia.", flüsterte er mit verführerischer Stimme. „Finite Incantatum! Ich bevorzuge deinen echten Körper. Er ist wesentlich besser als der andere."

Ginny lächelte, zufrieden mit dieser Bemerkung und schlief langsam ein. Einige Stunden später weckte sie Julie vorsichtig.

„Hey … Bin ich eingeschlafen? Tut mir leid.", sagte eine immer noch schläfrige Ginny.

„Philip hat gesagt, dass du wirklich müde wärst, deshalb haben wir dich nicht geweckt. Und du hattest Glück!", lachte Julie und setzte sich neben Ginny.

„Warum hatte ich Glück?", fragte Ginny, während sie dachte, dass Draco wirklich süß war, weil er sie schlafen ließ.

„Weil heute Draco mit Kochen an der Reihe war.", sagte Julie immer noch lachend. „Und heute hat er uns damit überrascht noch schlechter als sonst zu kochen!"

Ginny verstand und fing ebenfalls an zu lachen.

„Ich bin froh, dass ich eingeschlafen bin. Armer Kerl. Vielleicht sollte ich ihm ein paar Kochstunden geben.", sagte Ginny und lächelte verschmitzt. „Das wird meine Rache sein! Also, wo sind die Jungs?"

„Mark und Philip wurden wegen einen dringenden Notfalls ins Ministerium gerufen. Ich denke, sie haben Lucius Malfoy gefasst.", sagte Julie besorgt-

„Und wie nimmt Draco das auf?", fragte Ginny ebenfalls besorgt.

„Er ist erleichtert. Alles was er wollte, war Lucius zu fassen und ihn für den Kuss des Dementoren nach Askaban zu schicken.", sagte Julie und spielte mit der Decke von Ginny. „Aber er ist auch etwas traurig. Er hat sich immer einen liebenden Vater gewünscht."

„Ich kann es mir vorstellen.", seufzte Ginny und wünschte sich, sie könnte Draco ein besseres Gefühl geben. Sie wollte ihm helfen herauszufinden, was Liebe bedeutete ... „Julie, warum hast du solche Macht über Draco?"

„Ich bin seine Tante! Ich bin Narcissa's jüngere Schwester. Unser Vater hat eine jüngere Frau, meine Mutter, geheiratet und ich wurde 3 Jahre vor Draco geboren. Ich war in Beauxbatons.", erklärte Julie lächelnd. „Ich liebe ihn wie meinen Bruder."

„Oh mein Gott. Das ist so was von ... unerwartet. Du bist das genaue Gegenteil von ihm. Du hast schwarze lockige Haare und schwarze Augen. Und du bist nett zu mir. Er ist nichts davon.", wunderte sich Ginny.

„Ja wir sind verschieden, aber wir beide mögen dich. Da kannst du dir sicher sein.", sagte Julie mit einem verschmitzten Lächeln. „Ginny, wie findest du heraus, ob Frauen schwanger sind?"

„Julie? Warum?", fragte Ginny auf Julies verdächtige Frage.

„Oh ... Ich wollte es einfach nur wissen.", log Julie, errötete aber tief.

„Wie lang vermutest du es schon?", fragte Ginny mit einem breiten Lächeln.

„Seit zwei Monaten ...", antwortete Julie und sah Ginny hoffnungsvoll an.

"Nun gut. Gravidale!", sagte Ginny mit ihrem Zauberstab. Einige rote Funken sprühten auf Julie's Bauch und kamen dann zurück zu ihrem Zauberstab, der hellblau erleuchtete. „Julie, ich freu mich so für dich!"

Julie schrie vor Freude auf und umarmte Ginny fest.

„Oh Merlin! Ich bekomme ein Kind! Du wirst seine oder ihre Patentante! Ich kann gar nicht erwarten, es Mark zu sagen! Er wird ausflippen!"

Beide Frauen lachten vor Freunde und begannen über das zukünftige Baby und Ginny's Rache der Pfannen zu reden.


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