A/N: Hallo! Weiter gehts! Wie immer gehört nix mir und vielen vielen Dank für die lieben Revierws.

Kapitel 8

„Ginny? Da ist ein gutaussehender Kerl, der nach dir fragt!", sagte ihr Joanne, eine befreundete Krankenschwester am nächsten Tag in St. Mungo.

„Wer ist es?", fragte Ginny neugierig während sie ein zweijähriges Kind untersuchte.

„Wenn ich das wüsste ...", seufzte Joanne tief. „ Er ist so toll!"

„Jo, gib diesem süßen Jungen bitte einen Schluckauftrank und ich gehe mal und sehe mir den tollen Typen an, von dem du mir erzählt hast.", lachte Ginny und ging ins Wartezimmer, hoffend dass dort Draco auf sie wartete.

„Hallo Ginny!", rief ein schwarzhaariger und grünäugiger Mann mit dem breitesten Lächeln der Welt.

„Harry? Oh ... Hallo! Wie gehts dir?", lächelte Ginny und umarmte ihn.

„Du siehst ein wenig enttäuscht aus. Hattest du jemand anderen erwartet?", fragte Harry, der wegen ihres seltsamen Blickes verdächtig geworden war.

„Ja … den Weihnachtsmann!", scherzte sie. „Also, was bringt dich zu mir?"

„Ich bin nur gekommen, um dich nach dem Date zu fragen, über das wir gesprochen hatten. Bist du interessiert?", fragte er, während er die Hände in die Taschen seines Umhangs steckte. Er schien nervös.

„Sicher doch. Wir haben eine Menge zu bereden. Ist heute Abend okay? Heute ist wieder Draco mit Kochen an der Reihe und ich möchte nicht vergiftet werden.", lachte Ginny.

„Okay. Ich hol dich gegen 8 bei dir zu Hause ab. Bis später, Ginny.", sagte er und küsste sie sanft auf die Wange, bevor er verschwand.

„Wer war das?", fragte Joanne, die Ginny von hinten überraschte.

„Er ist ein Freund von mir ... Harry Potter!", sagte Ginny mit einem enormen Lächeln. „Und er hat mich zu einem Date eingeladen."

„Oh, Ginny. Du hast so viel Glück, dass es mich krank macht.", sagte Joanne mit einem traurigen Gesicht. „Wenn du ihn nicht willst, sag mit Bescheid. Ich wäre glücklich diesen Typen für mich selbst zu haben."

„Okay, ich werd's dir sagen!", lachte Ginny und ging zurück an ihre Arbeit.


„Leute, ich bin zu Hause!", rief sie als sie nach Hause kam.

„In der Küche!", antworte ihr die Stimme von Julie.

„Also ... was ist los?", fragte Ginny und betrat die Küche, wo Draco kochend (A/N: durchaus zweideutig zu verstehen) am Herd stand und Julie mit amüsiertem Gesicht am Küchentisch saß.

„Oh, gar nichts. Ich hatte Spaß dabei, Philip in einer Küchenschürze zu beobachten.", lachte Julie.

„Julie … sag mir nicht, dass du das nicht sexy findest.", fragte Ginny, während sie Draco betrachtete, der eine rote Schürze mit kleinen Erdbeeren trug.

„Siehst du! Die Frauen können mir nicht widerstehen. Sogar wenn ich eine Küchenschürze trage!", sagte Draco zu Julie während er mit dem Holzlöffel auf Ginny zeigte.

„Nun … jeder Mann sieht gut aus mit Schürze! Schmeichel dir nicht selbst!", lachte Ginny, „Und Draco ... ich hab Neuigkeiten für dich. Du wirst Kochstunden mit mir haben."

„Ich? Warum? So schlecht koche ich doch gar nicht!", fragte er verwirrt.

„Nun, dazu kann ich nichts sagen, weil ich noch nie gegessen habe, was du kochst. Aber ich kann dir sagen, dass ich Beschwerden von den anderen Gästen erhalten habe. Und danach brauchst du Kochstunden. Möchtest du nicht ein paar Dinge von mir lernen?", fragte sie mit rauher Stimme und trat näher zu ihm.

Draco betrachtete sie von Kopf bis Fuß, und wünschte sich er könne sie an sich ziehen und sie besinnungslos küssen.

„Es wird mir ein wahres Vergnügen sein.", grinste er und sah ihr tief in die Augen.

„Sorry, dass ich die Romantik zerstöre, aber Dracky? Die Pfanne brennt!", lachte Julie und zeigte auf die rauchende Pfanne.

Draco zückte schnell seinen Zauberstab und löschte die Flammen und den Rauch. Am Ende war alles in der Pfanne verkohlt.

„Ich bin froh, dass ich heute auswärts esse!", seufzte Ginny und lächelte amüsiert.

„Warum?", fragte Julie neugierig.

„Ich habe eine Verabredung mit Harry Potter.", lächelte Ginny, als sie den Blick Draco's sah.

War das Eifersucht? Nein, vermutlich nur Neugier ...

„Mit Harry? Seid ihr zwei ein Paar?" fragte Julie, während sie Draco's grimmiges Gesicht betrachtete.

„Nein wir sind gute Freunde! Wir haben uns ein paar Jahre nicht mehr gesehen und nun wollen wir Neuigkeiten austauschen!", erklärte Ginny. „Aber es ist ein Date und ich möchte hübsch aussehen."

„Ok. Mach dich nur fertig. Ich werde derweil Abendessen kochen. Draco ist zu schockiert um sich zu bewegen.", lachte Julie, ging zum Herd und begann zu kochen.

Ginny verließ die Küche und ging in ihr Zimmer, warf die Tür hinter sich zu und begann ihr Krankenhausshirt auszuziehen. Sie war im BH, als sie bemerkte, dass die Tür nicht ins Schloss gefallen war. Als sie sich umdrehte, stand ein aufgebrachter Draco vor ihr.

„Was machst du hier? Raus?", quiekte sie und bedeckte ihren Oberkörper mit ihren Armen.

Ohne zu antworten, nahm Draco ihre Hände und zog sie weg von ihrem Oberkörper. Dann begann er sie besinnungslos zu küssen, in einem wütenden aber intensiven Kuss, der sie tief aufstöhnen ließ. Kurz darauf vertiefte er den Kuss und begann ihren Oberkörper mit seinen weichen wissenden Händen zu liebkosen. Sobald er fühlte, dass Ginny das gleiche bei ihm tat, hörte Draco auf und trat mit einem siegesgewissen Gesicht zurück.

„Warum hast du das getan?", seufzte sie rau und atemlos.

„Ich wollte nur, dass du etwas zu denken hast, während du mit Potter ausgehst.", grinste er und verließ ihr Zimmer.

Ginny stand einfach nur da, und fühlte immer noch die Wirkung, die seine Hände und sein Mund auf ihrer Haut und ihren Lippen hinterlassen hatten.

„Ich bin sicher, dass ich mich auf nichts anderes konzentrieren kann.", seufzte sie sanft lächelnd.


„So Harry, was hast du die letzten Jahre so gemacht?", fragte Ginny ihn als sie in einem Muggel Restaurant saßen und zu Abend aßen.

„Ich hab hart trainiert um Auror zu werden. Nach dem Sieg über Voldemort schien alles so viel leichter und es war so viel einfacher zu träumen. Während des Trainings wurde ich Malfoys Partner und nach en paar ernsten Diskussionen, haben wir uns geeinigt und sind wirklich gute Freunde geworden. In der letzten Zeit gerieten wir in einige gefährliche Situationen und ich vertraue ihm mein Leben an. Wie ich dir bereits gesagt habe, ich arbeite für das Zaubereiministerium, spiele immer noch Quidditsch so oft wie ich kann ... und das ist mein Leben ...", sagte Harry lächelnd. „Wow, mein Leben ist so was von langweilig, nicht wahr?"

„Nicht im Vergleich zu meinem.", lachte Ginny, „Was ist mit dem Mädchen deiner Träume? Was ist da passiert?"

„Nun, sie ist bisher noch nicht aufgetaucht. Ich hatte einige Freundinnen, aber es hat nie lange gehalten. Mein Job nimmt den größten Teil meiner Zeit und Energie in Anspruch.", enthüllte er traurig.

„Nun, ich bin sicher, du findest sie bald.", versicherte im Ginny lächelnd.

„Und du? Was hast du gemacht?", erwiderte er.

„Ich hab Hogwarts absolviert und bin dann zur Heilerschule gegangen. Ich hab nachts gearbeitet und am Tag gelernt, um die Gebühren zu bezahlen. Ich hab als Zweite meiner Klasse abgeschlossen und angefangen in St. Mungo's mit Kindern und schwangeren Frauen zu arbeiten. Ich liebe meinen Job, aber wie bei dir nimmt er den größten Teil meiner Zeit und Energie in Anspruch ... Ich bin wegen ein paar verdrehten Muggelmädchen aus meiner früheren Wohnung ausgezogen und bin in Julie und Mark's Apartment eingezogen. Und ich hab den Schreck meines Lebens bekommen, als ich herausgefunden habe, das der süße Philip ‚Malfoy' war.", lachte Ginny.

„Aber du klingst nicht wirklich wütend.", sagte Harry, überrascht über ihr errötendes Gesicht.

„Ich weiß, es ist toll sich wieder wie Kinder aufzuführen, weißt du? Draco und ich gehen uns ständig gegenseitig an die Gurgel.", erklärte sie mit einem Lächeln. „Wir verhexen uns ständig und haben einen Nervenkrieg. Es ist toll, wenn mein Hirn schneller als normal arbeiten muss."

„Also, magst du Malfoy? Das hüpfende Frettchen?", fragte Harry amüsiert.

„Nein, ich mag Draco Philip Malfoy, den Auroren.", erwiderte Ginny mit einem glücklichen Lächeln. „Aber wenn du ihm das erzählst, werde ich dich jagen bis ich dich erledigt habe!"

„Das glaub ich dir. Du bist Molly Weasley's Tochter!", lachte Harry.

„Was soll das denn heißen?", lachte sie und warf ein Stück Brot nach ihm, dass sein linkes Auge traf.

„Du weißt, was das heißt! Also ich werde meine Klappe halten, wenn du dafür etwas für mich tust.", sagte er heftig errötend.

„Was den?", fragte sie neugierig?

„Du besorgst mir ein Date mit der Krankenschwester, mit der ich mich heute früh unterhalten habe.", sagte er und betrachtete mit gespielten Interesse seine Hände.

„Harry, das ist überhaupt kein Problem. Sie war den ganzen Morgen ganz verzückt, nachdem sie dich gesehen hatte.", lachte Ginny. „Ich werde sie morgen fragen."

Sie sprachen über ihre Jahre in Hogwarts bis der Besitzer des Restaurants sie hinauswarf. Es war bereits ein Uhr morgens! Ginny apparierte zu ihrer Wohnungstür und benutzte den Muggelschlüssel, um hineinzukommen.

Der Vorraum war sehr dunkel und Ginny machte sofort alle Lichter an.

„Hattest du Spaß?", fragte eine männliche Stimmer von der Couch.

Als sie sich langsam näherte, fand sie Draco auf der Couch, die Augen immer noch geschlossen.

„Ja, um die Wahrheit zu sagen, ich hatte viel Spaß!", antwortete sie mit ruhiger Stimme.

„Kann Harry gut küssen?", fragte er und wechselte in eine sitzende Position, um Ginny, die vor ihm stand, aufmerksam zu betrachten.

„Draco, ein Kuss fühlt sich unterschiedlich an bei verschiedenen Personen. Warum probierst du es nicht selbst aus, wenn du so interessiert an Harrys Qualitäten als Küsser bist?", scherzte Ginny und lächelte ihn zuckersüß an.

„Warum sollte ich Harry küssen? Du bist wesentlich attraktiver.", sagte er, stand auf und zog sie an sich.

„Heißt das, du denkst Harry ist attraktiv?", fragte sie mit empörtem Gesicht.

„Nein. Ich bin attraktiv und du auch. Attraktive Leute sollten zusammen sein." lächelte er sanft und drückte seinen Körper gegen ihren. „Also gab es einen Gutenachtkuss?"

„Ja.", sagte sie und strich eine blonde Locke aus seinen Augen. Im gleichen Moment fühlte Ginny, wie Draco sich versteifte und mit grimmigen und angeekeltem Gesicht zurücktrat.

„Sieht aus als ist er noch immer der Junge-der-überlebte, der alle Aufmerksamkeit und alle guten Dinge bekommt. Sogar die besten Mädchen.", seufzte Draco mit kaltem Lächeln.

„Oh natürlich. Ich bin sicher Joanne wird ihn richtig glücklich machen. Sie ist ein fantastisches Mädchen.", sagte Ginny um seine Eifersucht wissend. Draco war eifersüchtig. Das musste etwas bedeuten!

Er liebt mich ... nun ja, vielleicht liebt er mich nicht, aber immerhin fühlt er etwas.

Draco drehte sich langsam um und sah sie mit aufflammender Hoffnung in seinen Augen an.

„Joanne?", fragte er sanft.

„Ja, ich werde ihm ein Date mit einer Freundin von mir besorgen. Sie haben sich im Krankenhaus getroffen und wollen sich kennen lernen. Ist das nicht toll?", lächelte Ginny.

„Klar doch.", lachte er und kam wieder näher zu ihr, um sie fest in seine Arme zu nehmen. „Ich weiß nicht, was du mit mir machst ... Alles was ich dir sagen kann ist, dass ich etwas für dich empfinde, wirklich Ginny."

Ginny zitterte als er die Worte in ihr Ohr flüsterte, die sie so sehr hören wollte. „Nun du bist auch nicht so schlecht, Malfoy!", scherzte sie. „Du bist sogar ziemlich liebenswert ..."

„Malfoy sind nicht liebenswert. Wir sind gutaussehend, anmutig und atemberaubend.", lächelte er und küsste sie auf die Nasenspitze.

„Und schrecklich selbstbezogen!", lachte Ginny. „Ich muss ins Bett, ich muss morgen arbeiten."

„Okay.", stimmte er zu und küsste sie sanft auf die Lippen.

Als er dabei war den kurzen Kuss zu beenden, legte Ginny die Hand auf seinen Hinterkopf und vertiefte den Kuss. Zufrieden hielt Draco sie in seinen Armen und Ginny umschloss seine Hüfte mit ihren Beinen, nicht wagend die wundervolle Berührung ihrer Münder zu lösen. Langsam führte Draco sie in ihr Schlafzimmer und legte sie sanft auf ihr Bett. Ginny stöhnte vor Protest als er den Kuss brach.

„Gute Nacht. Hab süße Träume!", sagte und drückte ihr noch einen zärtlichen Kuss auf die Stirn, bevor er das Zimmer verließ.

„Daran könnte ich mich gewöhnen!", lächelte Ginny, atemlos nach den atemberaubenden Zärtlichkeiten, die sie gerade geteilt hatten.


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