A/N: So da bin ich mal wieder. Meine Vorlesungen sind vorbei, aber ich plane grade meinen Frankreichaufenthalt. Ich versuche vor der Abreise im September noch ein oder zwei Kapitel hochzuladen, aber ich kann nix versprechen. Also auf geht's! Und vielen dank noch für die Reviews.


Kapitel 10 – Allerlei Überraschungen

Nachdem Ginny das Kochen beendet hatte, fühlte sie sich viel entspannter. Sie hatte Zeit gehabt, darüber nachdenken, was sie wirklich wollte und nun würde sie nichts davon abhalten, es zu bekommen.

Sie deckte einen schönen romantischen Tisch für zwei, mit Kerzen und Rosenblättern. Dann stellte sie die vorbereiteten Gerichte auf den Tisch und sprach einen Zauberspruch, damit sie nicht kalt wurden oder ihren Geschmack verloren.

„Das sieht toll aus. Gute Arbeit, Ginny", sagte Draco hinter ihr.

„Danke. Wir sollten besser gehen. Sie werden bald hier sein.", lächelte Ginny, umarmte ihn und küsste ihn sanft.

„Wo möchtest du essen?", fragte er, überrascht durch ihren Kuss.

„Du wählst. Du bist der Malfoy, derjenige der alle guten Restaurants kennt. Ich bin nur eine Weasley, die hausgemachtest Essen isst.", lachte sie.

„Nun ich sehe, du hast endlich deine wahre Bestimmung akzeptiert.", scherzte er und küsste ihre Nasenspitze.

„Ich schäme mich nicht dafür. Und du? Schämst du dich für mich?", fragte sie neugierig.

„Wie könnte ich?", fragte er ernsthaft, bevor er sie sanft küsste.

Wenige Momente später apparierten sie in die Winkelgasse und gingen in ein gemütliches Restaurant.

„Wo bleiben wir heute Nacht?", fragte Draco, während sie das fantastische Essen genossen.

„Ich weiß nicht ... Ich kann dich nicht mit in den Fuchsbau nehmen. Meine Eltern würden einen Herzanfall bekommen!", kicherte Ginny. „Oh, ich muss mit Harry sprechen. Weißt du wo er wohnt?"

„Sicher. Warte, Potter wohnt allein. Wir können ihn fragen, ob wir bei ihm übernachten können.", schlug Draco vor.

„Okay, wir schauen dort vorbei, wenn wir fertig sind mit essen.", stimmte sie mit umwerfendem Lächeln zu.

Draco nahm sein Weinglas und wollte gerade einen Schluck nehmen, als er etwas innen an seinem Oberschenkel reiben fühlte. Er spukte fast den Rotwein über den ganzen Tisch.

„Ginny? Ist das was ich denke, dass es ist?", fragte er errötend.

„Was denkst du denn, was es ist?", fragte sie mit unschuldigem Gesicht.

Draco fuhr mit der Hand unter den Tisch, fasste ihn und begann ihren Fuß zu kitzeln.

„Hör auf!", bat sie und versuchte nicht laut zu lachen.

„Du solltest solche Dinge wirklich nicht in der Öffentlichkeit tun.", sagte er und sah erbost aus.

„Tut mir leid ... Ich wusste nicht, dass du es nicht magst so berührt zu werden.", sagte sie mit ausdruckslosem Gesicht.

In diesem Moment stand Draco auf und setzte sich mit seinem Stuhl neben sie, sein Glas und Teller mit sich bringend.

„Ich mag das … Das Problem ist, dass dieser Ort zu öffentlich ist, um das zu tun was ich gern möchte.", flüsterte er in ihr Ohr, küsste ihr Ohrläppchen und knabberte sanft daran.

Im nächsten Moment, streichelte er sanft ihren Oberschenkel.

Ich denke, du hast recht. Aber ... Harrys Haus ist auch nicht besser.", lächelte sie und sah in seine blauen Augen, die voller Begehren waren.

„Leider nur zu wahr.", antworte er und küsste sie leidenschaftlich.

„Hm.", räusperte sich jemand, der vor ihnen stand.

„Warum werden wir immer unterbrochen?", seufzte Draco, den Kuss lösend. „Ja?".

„Die Lady da drüben, schickt ihnen diese Nachricht.", sagte der Kellner und gab ihm eine Serviette.

Draco schaute zu der bezeichneten Frau. Pansy Parkinson ...

„Was steht drauf?", fragte Ginny neugierig, als sie die Frau erkannte.

„Nichts!", erwiderte er viel zu schnell. „Lass uns zu Harry gehen."

Sie standen auf, um zu gehen und gerade als sie das Restaurant verlassen wollte, stellte sich Pansy ihnen in den Weg.

„Hallo Draco! Du warst seit einiger Zeit nicht mehr bei mir! Mein Bett ist ziemlich leer ohne dich …", sagte sie, legte ihre Hände um seinen Hals und versuchte ihn zu küssen.

„Vielleicht hatte ich einen Grund nicht zu kommen, denkst du nicht?", fragte er mit angewidertem Gesicht.

„Was machst du mit diesem ... Mädchen?", fragte sie, mit einem spöttischem Blick auf Ginny zeigend.

„Das Mädchen hat einen Namen und der ist Virginia Weasley! Und bitte zeig ihr mehr Respekt, denn sie ist soviel mehr wert als du.", höhnte Draco und verließ mit Ginny das Restaurant.

„Alte Freundin?", fragte Ginny als sie die Straße entlang gingen.

„So was in der Art ...", sagte er, immer noch wütend über die Begegnung.

Ohne zu sprechen, gingen sie zu Harry Wohnung.

„Ginny? Malfoy? Was für eine Überraschung? Was führt euch zu mir?", fragte er fröhlich, während er sie anwies herein zu kommen.

„Julie und Mark brauchten eine Nacht für sich, und so dachten wir, wir lassen sie allein.", erklärte Ginny und setzte sich mit einen großen Lächeln auf die Couch. „Und ich musste mit dir reden ..."

„Worüber?", fragte Harry und setzte sich in den Stuhl gegenüber von Ginny.

„Über die Verabredung ...", lächelte Ginny breit und sah wie Draco sich verspannte. „Joanne sagte, sie würde liebend gern mit dir ausgehen. Wir hatten eine Mordswoche und ich konnte es dir nicht eher sagen."

Draco und Harry atmeten nun wieder normal, als hätten sie beiden den Atem angehalten. Beide begannen zu strahlen, aber aus unterschiedlichen Gründen. Harry, weil er eine Verabredung mit einer süßen Krankenschwester hatte und Draco, weil er seine kleine Heilerin mit niemandem teilen musste. (A/N: für alle, die des Englischen nicht mächtig sind, hier der Bezug zum Titel der Story – His little Healer – Seine kleine Heilerin)

„Meine kleine Heilerin? Bin ich verrückt? Das ist nur Ginny Weasley.", dachte Draco kopfschüttelnd. „Man ich muss aufhören, die ganze Zeit an sie zu denken!"

„Ich gebe dir Joannes Adresse, damit du ihr eine Eule schicken kannst.", sagte Ginny lächelnd. „Harry, wir müssen dich um etwas bitten ..."

„Wir wollten wissen, ob wir hier übernachten können. Ich weiß, es ist ein bisschen überraschend, aber wir wissen nicht, wo wir sonst hin sollen.", erklärte Draco und setzte sich neben Ginny auf die Couch.

Harry betrachte seine Freunde und fand, dass sie wirklich nett zusammen aussahen. Sie hatten diesen verliebten Gesichtsausdruck, wodurch Harry vermutete, dass sie verliebt waren.

„Natürlich könnt ihr bleiben. Aber ich lasse dich nicht mit ihr zusammen schlafen!", lachte Harry über Dracos erschrockenes Gesicht. „Außerdem hab ich nur ein Schlafzimmer."

„Oh, es macht mir nichts aus auf dem Fußboden zu schlafen, Harry. Ich will nur irgendwo bleiben können.", lächelte Ginny.

„Auf keinen Fall lasse ich dich auf dem Boden schlafen. Du schläfst im Bett und wir schlafen hier.", bestand Harry.

„Nein, ich möchte nicht das meine Jungs mit Schmerzen aufwachen. Wir werden alle im Bett schlafen.", sagte sie.

„Was? Du … schläfst neben einem Malfoy? Bist du sicher?", fragte Harry und sah Malfoy mit vernichtendem Blick an.

„Ja ich bin sicher, Harry.", lächelte Ginny. „Wenn du nicht möchtest, dass ich neben Malfoy schlafe, kannst du neben ihm schlafen.", sagte Ginny mit hinterlistigem Grinsen.

„Auf keinen Fall!", riefen beide.

„Fein ... ich schlafe in der Mitte!", sagte sie triumphierend.

Die schauten sich einen Film an, bis es Zeit war, um ins Bett zu gehen.

„Potter, ich bin froh, dass zu ein King-sized Bett hast.", sagte Draco als sie das Schlafzimmer betraten.

„Harry, kannst du mir ein T-Shirt zum Schlafen leihen? Jeans sind nicht wirklich bequem zum Schlafen.", fragte Ginny.

„Bedien dich aus einer der Schubladen.", sagte Harry und zeigte auf den Kleiderschrank.

„Danke.", sagte sie und wählte ein schwarzes T-Shirt. Sie war schon dabei ihren Pullover auszuziehen, wenn sie Harry aufkeuchen und das Zimmer verlassen hörte. Sich umdrehend, sah sie, dass Draco immer noch da war und sie mit dunklen Augen ansah. „Du magst es, anderen Leuten beim Ausziehen zuzusehen, oder?"

„Hängt von der Person ab ...", flüsterte er, errötete und verließ dann ebenfalls das Zimmer.

„Oh mein Gott. Wer hätte gedacht, dass ich es einmal erlebe, dass Draco Malfoy wie ein kleines Mädchen errötet.", lachte Ginny, während sie sich umzog. Sie schlüpfte schnell zwischen die Laken und wartete auf die Jungs.

Als diese schließlich nur mit Boxershorts bekleidet hereinkamen, blieb Ginny vor Überraschung der Mund offen stehen. Dort, direkt vor ihr, waren die zwei bestaussehendsden Männer, die sie jemals gesehen hatte und sie würde zwischen ihnen schlafen! Man hatte sie ein Glück. Harry hatte einen gutaussehenden Körper, aber Draco war für sie trotzdem attraktiver ...

Harry keuchte vor Verlegenheit und Ginny realisierte, dass sie wegen ihrem Starren peinlich berührt waren. Ginny sah weg und die beiden kamen ins Bett. Harry legte sich rechts, Draco links hin.

„Denk dran, Malfoy, ich werde dich die ganze Nacht beobachten! Wag es nicht sie anzufassen!", drohte Harry und küsste Ginny auf die Stirn. „Gute Nacht, Gin!"

„Gute Nacht, Harry.", antwortete Ginny. Nachdem Harry ihr den Rücken zugedreht hatte, um zu schlafen, drehte sich Ginny auf die Seite und betrachtete Draco.

„Krieg ich keinen Gutenachtkuss?", fragte sie.

„Ich darf dich nicht anfassen, erinnerst du dich?", sagte er mit spöttischem Lächeln.

„Aber ich kann dich berühren, weiß du?", flüsterte sie in sein Ohr und küsste sein Ohrläppchen. „Hast du etwas dagegen, wenn ich dich anfasse?"

Außer Stande etwas zu sagen, sah Draco ihr in die Augen und schüttelte den Kopf. Lächeln fuhr Ginny mit ihrer Hand über sein Gesicht und seinen Oberkörper.

„Du weißt, dass Harry uns wahrscheinlich hören kann.", warnte er, „Hör besser auf."

Ginny legte ihren Kopf auf seine Brust und hörte wie schnell sein Herz schlug.

In diesem Moment schnarchte Harry laut, was Ginny zum Lachen brachte.

„So viel zu meinem Beschützer!", flüsterte sie und küsste seine Brust.

Draco zog sie näher an sich und langsam schliefen sie ein.

In den frühen Morgenstunden wachte Ginny auf, weil sie durstig war. Sie hob den Kopf und betrachtete den Mann gegen den gedrückt sie schlief und küsste seine Wange sanft.

Sie hatte nun zwei Möglichkeiten das Bett zu verlassen. Entweder über Harry steigen oder über Draco.

„Definitiv Draco!", dachte sie lächelnd.

Sie positionierte ein Knie auf beiden Seiten seiner Hüfte und war gerade dabei, aus dem Bett zu steigen, als zwei Hände sie m die Taille fassten.

„Was glaubst du, was du da tust?", fragte Draco mit listigem Lächeln, während er die Augen öffnete.

„Ich bin auf dem Weg in die Küche, um mir ein Glass Wasser zu holen! Ich musste über dich steigen, um aus dem Bett zu kommen.", erklärte sie flüsternd.

„Ich dachte, jemand wollte mich vergewaltigen.", lächelte er, offensichtlich lügend.

„Das wünschst du dir!", lachte sie sanft.

„Klar doch!", stimmte er zu und rieb ihre Oberschenkel.

„Nun, wenn du nichts dagegen hast, ich bin wirklich durstig.", seufzte sie und ging in die Küche.

Sie trank gegen den Tresen gelehnt Wasser, als Draco in die Küche kam.

„Bist du in Ordnung?", fragte er gegen den Türrahmen gelehnt.

„Ja und du?", fragte sie lächelnd.

„Nicht wirklich ...", seufzte er, kam näher und betrachtete den schönen Kontrast zwischen ihrem roten Haar und dem schwarzen T-Shirt.

„Warum nicht?", fragte sie, schwer atmend.

In diesem Moment nahm Draco das Glas aus ihrer Hand und stellte es auf den Tresen. Dann fasste er sie um die Taille und küsste sie leidenschaftlich, während er ihre Taille und Hüfte streichelte. Ginny hörte ihn stöhnen, als er ihren Po fasste.

„Du schläfst die ganze Zeit ohne Unterwäsche so nah neben mir?", flüsterte er schnell atmend. „Oh Ginny, du bist so böse!"

„Stimmt nicht. Such besser!", sagte sie und führte seine Hände wieder zu ihrem Po unter das T-Shirt. Als er ihre Haut spürte, stöhnte er und küsste sie erneut.

„Du trägst so was? Wow. Von außen unschuldig, aber innendrin unanständig!", flüsterte er, als er das kleine Dreieck am Ende ihres Rückens spürte. „Ich mag das!"

Sie schmusten und küssten nun schon seit einiger Zeit leidenschaftlich. Ginnys T-Shirt lag auf dem Boden und Draco war gerade dabei ihren BH auszuziehen, als sie erneut unterbrochen wurden.

„Ginny? Malfoy? Wo seid ihr Leute?", rief Harry aus dem Schlafzimmer.

„Wir sind in der Küche! Sind gleich wieder da.", antwortete Ginny seufzend.

„Verdammt noch mal! Dieser Autor ist so dumm, er unterbricht uns immer, wenn wir gerade Spaß haben ...", seufzte Draco, der nach Atem rang.

„Keine Sorge. Wir werden schon noch dazu kommen!", flüsterte Ginny, küsste seine Brust, bevor sie vom Küchentisch rutschte und ihr T-Shirt wieder anzog. „Komm ..."

Als sie wieder im Bett lagen, fing Harry sofort wieder an zu schnarchen und die beiden kuschelten sich aneinander.

Leider war der Morgen nicht so freundlich. Die drei wurden von einem lauten summenden Ton geweckt.

„Malfoy, wir müssen gehen.", rief Harry, glitt aus dem Bett und zog sich so schnell an, wie er konnte.

Draco verhielt sich genauso wie Harry, was Ginny verwirrte.

„Was ist los?", fragte sie.

„Wir werden im Ministerium gebraucht. Mach es dir bequem, okay?", sagte Harry, bevor er aus dem Schlafzimmer rannte.

„Bis später!", flüsterte Draco sie küssend.

Ginny seufzte zufrieden und legte sich wieder hin. Nur wenige Minuten später, fing ihr Zauberstab an schrille Geräusche zu machen und rote Funken zu sprühen.

„Klasse. genau, was ich gebraucht habe. Ein Notfall, der meine gute Laune ruiniert!", seufzte Ginny, zog sich schnell an und apparierte ins St. Mungos.


A/N: Ein kleines Review wäre echt toll. Übrigens lernt ihr im nächsten Kapitel einen neuen Charakter kennen - Cassandra Malfoy. Für die, dies noch nicht auf englisch gelesen haben, ihr könnt ja mal einen Tipp abgeben, wer sie ist und welche Rolle sie spielt. (Alle anderen können auch tippen, aber ihr wisst es ja schon :-)