A/N: So, da ich am Freitag meine letzte Prüfung (und das auch noch auf französisch) hatte, habe ich beschlossen, dass es mal wieder Zeit für ein neues Kapitel wäre. Viel Spaß damit!
Kapitel 12 – Reue und Tränen
„Draco, ich möchte ja nicht verbittert klingen, aber was genau sind wir? Sind wir überhaupt etwas?", flüsterte sie in sein Ohr, als sie sich von ihren Aktivitäten ausruhten.
„Müssen wir etwas sein, um Sex zu haben?". antworte aus dem Bauch heraus und drehte sich zu ihr.
„Oh, Oh ... das war genau das Falsche ...", dachte er, als er Ginnys trauriges Gesicht sah. Er hasste es sie besorgt oder traurig zu sehen, so wie sie es jetzt war ...
„Nein, natürlich nicht ...", log sie und versuchte normal zu klingen. „Ich gehe besser mal duschen und fange mit dem Abendessen an ... Julie, Mark und Cassie werden bald zu Hause sein."
Sich beschämt fühlend, wickelte sie die Bettdecke um ihren Körper und verließ Dracos Zimmer. Als sie an der Tür stoppte, um sie zu schließen, sahen sie sich in die Augen und in ihrem Kopf sagte Ginny die Worte, die ihre Kehle verbrannten. „Ich liebe dich, Draco."
„Ginny, sag mir was passiert ist. du siehst so traurig aus. Du hast während des Abendessens nicht mal Cassie angelächelt.", fragte Julie besorgt ihre Freundin, nachdem sie Cassie ins Bett gebracht hatten.
„Ich dachte nur, dass ich etwas könnte, was andere Leute können, aber es hat für mich nicht funktioniert.", sagte Ginny und wischte sich eine Träne aus den Augen, während sie das kleine Mädchen betrachtete.
„Kannst du bitte Deutsch sprechen?", fragte Julie.
„Draco und ich hatten Sex ..."
„Oh Mann! War es so schlecht?", fragte Julie, neugierig über Ginnys trauriges Gesicht.
„Natürlich nicht. Es war wundervoll, auch wenn es mein erstes Mal war.", sagte Ginny und Julie … vor Überraschung. „Ich dachte, ich könnte Sex mit ihm haben, ohne über meine Gefühle nachzudenken, aber ich lag falsch."
„Du magst ihn ..."
„NEIN. Ich liebe ihn ... und er erwidert meine Gefühle nicht.", eröffnete ihr Ginny und fing an wie ein Baby zu weinen in Julies Armen.
„Was ist los? Warum weinst du?", fragte Draco, der das Zimmer betrat.
„Sie weint nur vor Freude. Ich habe ihr gerade gesagt, dass sie die Patin meines Kindes wird.", log Julie und versuchte überzeugend zu lächeln.
„Oh, also ist Cassie eingeschlafen?", fragte er nicht überzeugt.
„Ja ist sie. Ich bin auch müde! Gute Nacht:", sagte Ginny und sah Julie bittend in die Augen.
„Gute Nacht, Gin ... Komm Draco, lass uns gehen.", sagte Julie und schubste ihn aus dem Zimmer.
In dieser Nacht weinte Ginny, bis sie einschlief. Sie musste ihr Herz schützen und es gab nur einen Weg, dies zu tun ...
Ginny hatte immer noch Urlaub, doch sie arbeitete die folgende Woche non – Stopp. Je weniger Zeit sie mit Draco verbrachte, desto besser ... Diese Woche hatte sie ihn zweimal gesehen, aber nie Cassie und sie vermisste sie sehr. Sie liebte sie, als wäre sie ihre Tochter.
„Ich muss sie sehen.", dachte sie traurig. „Heute mache ich früher Schluss ..."
Als sie die Tür zur Wohnung öffnete, setzte sie ein überzeugendes Lächeln auf und ging ins Wohnzimmer, in der Hoffnung Cassie dort zu finden.
Was sie sah, ließ Tränen und Wut in ihr aufsteigen.
Genau vor ihr knutschten Draco und Pansy rum und stöhnten absurd laut ... Das schlimmste war, dass sie es vor den Augen von Cassie taten, die auf dem Boden mit einer Puppe spielte.
Als Cassie Ginny bemerkte stand sie langsam auf und zum ersten mal überhaupt ... sprach sie.
„Winny!", rief sie und streckte ihre Arme in Ginnys Richtung aus.
Draco hörte auf mit dem was er tat und sah Cassie überrascht an. Hatte sie gerade ihr erstes Wort gesagt?
Was hatte sie gesagt? Winny? Einen Moment … ins Deutsche übersetzt, hieß das Ginny? Als er in die gleiche Richtung wie Cassie sah, sah er eine Ginny, die weinte, aber wie eine Verrückte lächelte, bevor sie loslief und das Mädchen in ihre Arme nahm.
„Oh, Cassie, meine Süße ... wie geht's dir? Du siehst toll aus.", flüsterte Ginny und betrachtete das Mädchen in ihren Armen.
„Sie ist in Ordnung, aber sie hat dich vermisst ... Wir beide haben das.", sagte Draco und lächelte sie an, während Pansy mit den Augen rollte.
„Du hast mich vermisst, Süße? Ich hab dich auch vermisst. Möchtest du mit mir baden? Wir können das Wasser durchs ganze Badezimmer spritzen.", sagte Ginny, die aus dem Wohnzimmer ging, Draco und Pansy vollkommen ignorierend.
„Hör auf sie so anzusehen!", kreischte Pansy und drehte sein Gesicht in ihre Richtung. „Warum benimmst du dich so weich und fürsorglich? Wo ist der Draco mit dem ich sonst immer Sex hatte?"
„Das geht dich nichts an .. Bitte geh ...", forderte er sie auf.
„Du magst sie, nicht wahr? Diese ganze ‚Wir haben dich vermisst' Sache war erbärmlich", rief diese wütend.
„RAUS!", brüllte er.
Wir einen lauten Ploppen verschwand Pansy und ließ Draco allein mit seinen Gedanken.
Ja, er hatte Ginnys Gegenwart vermisst, ihre Hilfe mit Cassie, ihr liebliche Stimme, ihr teuflischen Kommentar und ihren Körper in seinen Armen … Er mochte alles an ihr, aber sie ging ihm aus dem Weg seit diesem einen Tag und er wusste nicht wieso.
Antworten suchend, ging er ins Badezimmer, wo Ginny und Cassie in der Badewanne saßen, Wasser umherspritzend und lachend.
„Was ist los?", fragte er mit kalter Stimme, die Ginny überraschte. Sie versuchte ihren Körper zu bedecken, unter Wasser, aber das Wasser in der Badewanne war wegen Cassie zu niedrig. „Nicht nötig, dich zu bedecken ... ich kenne deinen Körper bereits von Kopf bis Fuß. Was ist los mit dir?"
„Wir nehmen ein Bad. Ist irgendetwas daran nicht in Ordnung?", fraget sie ohne ihn anzusehen.
„Du weißt, was ich meine. Warum läufst du vor mir weg? Und vor Cassie?", fragte er und setzte dich auf die Toilette. „Bereust du, was wir an diesem Tag getan haben?"
„Nein, ich bereue es nicht.", sagte Ginny errötend, „aber ich möchte es vergessen. Das war nur ein One – Night – Stand, Draco. Du solltest dich mittlerweile daran gewöhnt haben."
„Das war kein One – Night – Stand und das weißt du.", antwortete er wütend.
„Bitte geh, ich versuche ein entspannendes Bad zu nehmen und du bist dabei nicht sehr hilfreich.", seufzte sie.
„Nur eins noch .. Ich habe einen Brief aus dem Ministerium bekommen. Ich verliere meine Schwester, wenn ich sie nicht adoptiere. Um sie zu adoptieren, muss ich heiraten. Und um zu heiraten, brauche ich eine Frau mit Herz ...", sagte er und berührte ihren nassen Oberschenkel.
„Ich denke du hast bereits die perfekte Frau und Mutter gefunden. Pansy Parkinson ist ein Reinblut. Sie wird die perfekte Frau für dich sein und die perfekte Mutter für ein reinblütiges Kind.", sagte Ginny und versuchte nicht zu weinen. „Ich bin sicher sie wird sich sehr über den Heiratsantrag freuen. Nun lass mich bitte in Ruhe mein Bad beenden."
Sobald ein wütender Draco das Badezimmer verlassen hatte, fing Ginny an wie ein Baby zu weinen.
„Winny?", rief Cassie und umarmte Ginny, um sie zu trösten.
„Keine Sorge, Cassie. Ich bin okay. Und du wirst eine gute Familie haben, die dich lieben und beschützen wird. Ich bin nur traurig, weil ich nicht da sein werde um zu sehen wie du zu einer wunderschönen Frau heranwächst.", weinte Ginny während sie das nasse Haar des Mädchens küsste.
XXXXXXXXXXXXXXX
„Wo ist Cassie?", fragte Draco ein Stunde später, als Ginny ins Wohnzimmer kam.
„Sie schläft in meinem Bett.", antwortete Ginny mit leiser Stimme.
„Ich möchte nicht, dass sie dort schläft. Sie wird in meinem Zimmer schlafen, wie die ganze letzte Woche.", sagte er wütend. In diesem Moment sah er aus wie der alte Draco aus Hogwarts.
„Fein ...", flüsterte Ginny und versuchte ruhig zu bleiben.
„Ich möchte, dass du dich von Cassandra fernhältst. Sie muss vergessen, dass es dich gibt.", sagte er drohend- „Und ich möchte dein Gesicht nie wieder sehen."
„Wie du möchtest ...", murmelte Ginny, während sie weinte. Mit einem lauten Ploppen disapparierte sie und kam in dieser Nacht nicht zurück, oder in den darauf folgenden Nächten ...
„Philip, Harry ist hier um dich zu sehen.", rief Julie aus dem Wohnzimmer, einige Wochen später.
„Wie geht's dir Julie? Ginny hat mir gesagt, dass du schwanger bist.", fragte Harry während sie auf Draco warteten.
„Mir geht's gut, danke. Hast du sie in letzter Zeit gesehen. Sie ist ausgezogen und hat mir nur einmal auf meinen Eulen geantwortet. Sie hat gesagt, dass sie etwas Zeit mir ihrer Familie braucht, aber das glaube ich nicht. Draco benimmt sich in letzter Zeit auch komisch und ich denke er ist Schuld an dem ganzen Durcheinander.", sagte Julie wütend.
„Ich wusste nicht, dass sie ausgezogen ist. Warum? Wo ist sie? Und was meinst du damit, dass Draco sich seltsam benimmt?", fragte Harry?
„Sie ist vor drei Wochen abgehauen, bevor ich nach Hause kam, und in den Fuchsbau gegangen. Ich weiß allerdings nicht warum, und Draco will es mir nicht sagen. Er läuft die ganze Zeit mit übler Laune rum. spricht nicht, isst nicht ... Alles was er tut ist in seinem Zimmer mit Cassie zu spielen.", sagte Julie traurig.
„Hey Harry! Was ist los?", fragte Draco als er mit Cassie auf dem Arm ins Wohnzimmer kam.
„Hi. Ich bin nur gekommen, um endlich mal den kleinsten Malfoyspross kennen zulernen!", sagte Harry und versuchte zu lächeln, obwohl er besorgt war, als er den Zustand seines Freundes sah. Draco war unglaublich blass, er stand nicht so aufrecht wie sonst und seine Augen sahen sehr traurig aus und hatten dunkle Ringe ... Während er versuchte Draco nicht anzusehen, hielt Harry das kleine Mädchen in seinen Armen und spielte mit ihr.
„Winny?", rief das Mädchen mir sanfter trauriger Stimme.
„Nein, ich bin nicht Ginny! Ich bin doch viel hübscher als sie, denkst du nicht?", scherzte Harry und warf dem stirnrunzelnden Draco ein Blick zu. „Warum guckst du so düster?"
„Sie hört nicht auf diesen Namen zu sagen. Es ist nervtötend!", sagte Draco wütend.
„Vielleicht vermisst sie Ginny.", sagte Julie wütend zu ihrem Neffen. „Sieh mal Philip, warum erzählst du mir nicht, was passiert ist? Ginny ist eine meiner besten Freundinnen und ich will sie da haben, wo sie hingehört: HIER ZU HAUSE! Was hast du mit ihr gemacht?"
„Ich habe ihr gesagt, dass ich sie nie wieder sehen will und dass sie Cassie nie wieder zu nahe kommen soll.", sagte er leise.
„DU HAST WAS?", schrieen Harry und Julie gleichzeitig.
„Sie hat mich zurückgewiesen ... sie hat Cassie im Stich gelassen.", schrie Draco zurück, wobei sein Gesicht rot vor Zorn wurde.
„Was meinst du damit?", fragte Julie.
„Ich hab sie gefragt, ob sie mich heiraten möchte, damit ich Cassie adoptieren könnte. Das Ministerium will sie mir wegnehmen, wenn ich nicht heirate ...", erklärte Draco ungeduldig. „Und sie hat ‚Nein' gesagt ...".
Julie's Gesicht nahm sanftere Züge an, als sie verstand, was passiert war.
„Warum denkst du hat sie abgelehnt, Draco?"
„Weil sie Cassie nicht so sehr liebt, wie ich es tue ... Sie möchte nicht an Cassie's Leben teilhaben.", sagte er und setzte sich das Gesicht in den Händen verbergend auf die Couch.
„Nein, Draco, darum hat sie nicht abgelehnt und du weißt das! Sie liebt Cassie mehr als alles andere. Und sie würde alles tun, um sie zu schützen, außer jemanden zu heiraten, der sie nicht liebt.", erklärte Julie und tätschelte seine Schulter. „Liebst du sie?"
„Ich ... ich vermisse sie ... ich mag die Art wie sie mich mit ihren Kommentaren zur Weißglut bringt, ich mag es wie sie lächelt und Cassie Lieder vorsingt, ich mag das Gefühl von ihrem Körper an meinen ... Aber ich weiß nicht, ob das Liebe ist ...", flüsterte er mit einem traurigen Lächeln. „Ich habe noch nie jemanden geliebt ..."
„Das stimmt nicht Draco! Du liebst Cassie! Beschreib mir doch mal, was du für sie fühlst.", beharrte Julie.
„Ich liebe ihr Lächeln, ich kleinen Lacher, die Art wie sie ‚Winny' sagt, den Geruch von Babypuder und Windeln, die Art wie sie sich an mich kuschelt ... ich könnte stundenlang weitermachen ...", sagte und küsste die Wange einer Schwester.
„Also Draco, ich werde dir jetzt das sagen, was Hermine mir gesagt hat, als ich sie gefragt habe, was Liebe ist.", sagte Harry lächelnd.
„Ich bin sicher sie hat dir die Definition aus einem Lexikon gegeben ... Die Frau ist eine wandernde Bibliothek.", seufzte Draco. „Aber wenn du es sagen möchtest, tu es ruhig ..."
„Sie hat mir gesagt, Liebe ist, wenn du nichts anderes willst als jemandem anderen nahe zu sein, sie vor allen Gefahren zu beschützen, sie in deinen Armen zu halten wann immer sie glücklich ist, oder mit ihr zu weinen, wenn sie traurig ist. Liebst heißt, dass du bereit bist dein Leben für diese Person zu geben und dafür zu sorgen, dass sie in Ordnung und glücklich ist … Ich kann sehen, dass du das für Cassie fühlst. Fühlst du auch genauso für Ginny? Aber das musst du für dich beantworten.", sagte Harry langsam, damit Draco all die Informationen verarbeiten konnte.
„Seit wann bist du so weise, wenn es um sowas geht?", spottete Draco neugierig.
„Seit ich meine andere Hälfte gefunden habe.", sagte Harry mit einem wissenden Lächeln.
„Also, fühlst du das für Ginny?", fragte Julie.
Draco schloss seine Augen für einen Moment und dachte ernsthaft darüber nach. Als er sie wieder öffnete, kreische Julie auf und umarmte ihren Neffen.
„Ich wusste, dass du endlich erkennen würdest, was die ganze Zeit da war. Mir tut es nur leid, dass du so dumm warst, es nicht früher zu begreifen.", lachte Julie. „Na los, krieg deinen Hintern hoch und entschuldige dich bei Ginny. Sie muss todunglücklich sein …"
„Ich geh ja sofort. Übrigens Ginny sagt, ich habe eine tollen Hintern, also mach dich nicht über ihn lustig.", sagte Draco und lächelte das erste Mal in dieser Woche. „Lass uns gehen Cassie, wir besuchen Ginny!"
„Winny?!", wiederholte das Mächen und verstand, dass sie endlich ihre Freundin sehen würde.
Draco, Harry und Cassie flohten zu Fuchsbau und kamen mit einer großen Wolke Asche mitten im Wohnzimmer an.
Draco säuberte Cassie Gesicht und Sachen und tat dann das gleiche mit sich selbst. Erst als er mit seiner Erscheinung zufrieden war, sah er sich in dem Haus um. Das Wohnzimmer war ein kleiner gemütlicher Raum, mit zwei Sofas und zwei Sesseln geschmückt mit Tüchern in verschieden Farbe. Das war ein echtes Zuhause … Ginny konnte sich glücklich schätzen in solch einer warmen und liebevollen Umgebung aufgewachsen zu sein.
„Mrs. Weasley?", rief Harry neben ihm.
„Harry!?", antworte eine weibliche Stimme aus einem nahen Zimmer, bevor ein rothaarige Frau, breit lächelnd ins Wohnzimmer kam. „Harry, Liebling ... ich hab dich so lange nicht gesehen! Du kommst nicht mehr so oft hierher wie früher ..."
„Ich weiß, Mrs. Weasly, es tut mir leid. Ich habe sie auch vermisst!", gab Harry zu, der das Gefühl der festen Umarmung genoss.
„Und wer ist das?", fragte sie mit einem neugierigen Lächeln. „Und so ein süßes Mädchen ..."
„Ich bin Draco Malfoy, Mrs. Weasley und das ist meine Schwester Cassandra Malfoy.", sagte Draco sanft und sah wie ihr lächelndes Gesicht zu einem geschockten wurde.
„Ein Malfoy?", keuchte sie, „Was bringt sie hierher?"
„Ich würde gern ihre Tochter sehen, natürlich nur, wenn sie nichts dagegen haben. Ich muss ihr etwas wichtiges sagen.", fragte er mit traurigem Gesicht.
„Sind Sie der Grund, warum sie sich so anders benimmt?", fragte Mrs. Weasley und stemmte wütend die Hände in die Hüften.
„Ja, das bin ich.", gab Draco zu, und senkte den Kopf um seine Schuhe zu betrachten.
„Nun, ich muss mich erst mit Ihnen unterhalten bevor ich entscheide, ob Sie sie sehen können oder nicht.", erklärte Mrs. Weasley und zeigte auf die Couch neben ihm. Sobald sie sich hingesetzt hatten um zu reden, sprang Cassie aus Draco's Armen und ging zu Mrs. Weasley.
„Winny?", reif das Mädchen und öffnete ihre Armen, um gehalten zu werden. Ginny's Mutter lächelte das Mädchen an und nahm sie auf den Schoss.
„Du wirst Ginny bald sehen, Schatz, warte noch ein kleines Bisschen.", flüsterte sie, „also erzählen sie ..."
„Mrs. Weasley, Ginny und ich wohnen seit einigen Monaten zusammen und wir sind uns sehr nahe gekommen, besonders nachdem Cassie gefunden wurde und Ginny sie vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Leider habe ich etwas getan, was ihre Tochter wütend gemacht hat und sie hat sich von mir und Cassie zurückgezogen. Vor drei Wochen fand ich heraus, dass ich meine kleine Schwester verlieren würde, wenn ich sie nicht adoptiere und um sie adoptieren zu können, muss ich verheiratet sein. Daher hab ich Ginny gefragt, ob sie mich heiraten will und sie hat ‚Nein' gesagt.", erklärte Draco. „Ich bin wütend geworden und habe ihr gesagt, dass ich sie nie wieder sehen will und dass sie sich von Cassie fernhalten soll ... Ich bin der dümmste Mann der Welt ..."
„Meine Ginny würde nie jemanden heiraten, den sie nicht liebst, Mr. Malfoy! Sie waren zu barsch als Sie ihr diese Dinge sagten.", sagte Mrs. Weasley leise. „Aber ich kenne meine Tochter und weiß, dass sie nicht einfach ist! Ich stimme Ihnen zu, sie müssen miteinander reden ..."
„Vielen Dank", sagte Draco und lächelte.
„Aber sagen Sie mir eins: Lieben Sie meine Tochter?", fragte sie sanft.
„Ja, das tue ich, mit jeder Faser meines Herzens.", sagte er ernst. „Alles was ich will, ist sie glücklich zu sehen ... Und wenn das mit mir und Cassie ist, wäre ich ein sehr glücklicher Mann ..."
„Gut! Sie war die ganze Zeit so traurig. Sie isst nicht, sie lächelt nicht wie sonst und sie bleibt den ganzen Tag in ihrem Zimmer. Es bricht mir wirklich das Herz sie so zu sehen und nichts tun zu könne. Bitte sorgen Sie dafür, dass meine Tochter wieder lächelt.", bat sie und erhob sich um Harry Cassie zu geben. „Ich werde sie herunterrufen und sagen, dass Harry sie sehen will. Andernfalls wird sie nicht herunterkommen ..."
„Bald darauf, kamen Schritte die Treppe herunter und Ginny kam ins Zimmer. Sie sah sehr blass aus, war um einiges dünner und sah sehr unglücklich aus. Sie so zu sehen, ließ sich Draco noch schuldiger darüber fühlen, ihr diese schrecklichen Dinge gesagt zu haben.
„Harry, du hast Cassie mitgebracht?", schrie sie vor Freude, rannte zu Harry, nahm ihm das Mädchen aus den Armen und drückte sie fest an sich. „Oh, ich habe dich so sehr vermisst, Süße. Wie geht's Draco? Hast du dich gut um ihn gekümmert?"
„WINNY!", schrie das Mädchen enthusiastisch ohne Luft zu holen. Es war offensichtlich, dass beide Mädchen glücklich waren sich zu sehen. Nur ein Idiot wie er würde kommen und versuchen sie zu trennen.
„Hallo Ginny:", sagte er hinter ihr, wodurch sie sich schnell umdrehte.
„Was machst du hier?", fragte sie voll Schmerz in ihrem Gesicht und ihrer Stimme.
„Wir müssen miteinander sprechen ... Können wir?", fragte er mit traurigem Lächeln.
„Ich denke es gibt nichts mehr zu sagen. Wenn du denkst, dass ich alles tue, was du willst, wenn du Cassie hierher bringst, liegst du falsch ...", sagte sie, obwohl sie Cassie fest umklammerte, als fürchte sie, Draco würde ihr Cassie wieder wegnehmen.
„Ginny, ich denke, du solltest Mr. Malfoy anhören.", sagte Mrs. Weasley in befehlendem Tonfall. „Gib mir Cassie ... Harry, Cassie und ich werden einen Kuchen backen!"
Als die drei den Raum verließen, fühlte Ginny, wie sie sich verspannte.
„Bitte sag, was du zu sagen hast und verschwinde dann aus meinem Haus und meinem Leben ...", sagte barsch, als sie sich in einen Sessel setzte.
A/N: Ich weiß dieser Cliffhanger ist nicht sehr nett. Wird sie ihm verzeihen oder nicht? Ich geb mir Mühe sobald, wie möglich das Ende des ersten Teils (ja das nächste Kapitel ist das Ende des ersten Teils) zu übersetzten.
