A/N: Hallo, ich bins mal wieder. Es tut mir wirklich leid, dass es gut ein halbes Jahr her ist, dass ich das letzte Mal upgedatet habe. Hier also das letzte Kapitel der Story.

Die Story hat auch eine Fortsetzung (His little Healer 2). Im Moment weiß ich aber noch nicht, ob ich diese auch übersetzen werde. Ich stecke grade in der Examensvorbereitung (und die dauert als Jurastudent mindestens ein Jahr). Also einfach mal abwarten und Tee trinken. Vielen Dank für alle eure bisherigen Reviews und alle lieben Ermunterungen weiterzumachen. Vielleicht bis bald, Doreen

Viel Spaß!

Kapitel 13 – Liebesgeständnisse

„Ginny ich bin hier um dir zu sagen, dass es mir leid tut, wie ich mich an diesem Tag verhalten habe ... ich war sehr aufgebracht, ziemlich wütend sogar und hab nicht normal gedacht ...", sagte Draco während er im Zimmer hin und her lief, weil er Angst hatte ihr ins Gesicht zu schauen. Angst hatte den Hass in ihren Augen zu sehen.

„Warum warst du aufgebracht?", fragte sie mit einem Kissen spielend, ohne ihn anzusehen. Er sah so traurig und nervös aus und sie wusste, sobald sie ihn ansehen würde, würde sie in seinen Arme laufen und ihn besinnungslos küssen und alles vergessen, was passiert war ... Und genau das brauchte sie gerade nicht! Sie wollte zuerst Antworten ...

„Weil ich dir einen Antrag gemacht habe und du hast ihn abgelehnt ...", flüsterte er, und sah ihr tief in die Augen als sie überrascht zu ihm aufblickte.

„Du hast mir einen Heiratsantrag gemacht? Ich habe dich nur sagen gehört, dass du eine Mutter für Cassie brauchst und eine Ehefrau für dich selbst. Ich habe nie einen Heiratsantrag gehört! Und wenn du mit Pansy zusammen bist, warum solltest du mich heiraten?", sagte sie wütend.

„Ich bin nicht mit Pansy zusammen!", rief er, aufgebracht über ihre Schlussfolgerungen.

„Ach, wirklich? Also knutschst du mit jeder Frau, die du kennst, in deinem Wohnzimmer rum? Gut zu wissen ..." bemerkte sie sarkastisch.

„Du bist doch schuld daran, dass ich mit ihr rumgemacht habe! Wenn du mir nicht ausgewichen wärst, nachdem wir miteinander geschlafen hatten, wäre ich nicht frustriert gewesen und hätte nicht mit Pansy rumgeknutscht!", erwiderte er, langsam seine Gelassenheit verlierend.

„Wag es nicht, mich dafür verantwortlich zu machen! An dem Abend, als wir sie in diesem Restaurant trafen, habe ich dich gefragt, was sie für dich ist ... Ich frage dich das gleiche jetzt! Was hat sie dir früher bedeutet und was bedeutet sie heute?", fragte Ginny, stand auf und warf das Kissen wütend auf den Boden.

„Du möchtest die ganze verdammte Wahrheit wissen? Wir sind Sex-Partner! Während dieser zwei Jahre im Auror-Training, hatte ich nicht vernünftig Zeit um Mädchen kennen zu lernen, also bin ich immer zu Pansy gegangen, um mich zu entspannen ... Ein Mann muss ab und zu Sex haben, weißt du?", antwortete er mit einem gelangweilten Grinsen.

„Natürlich weiß ich das ... das gerade ist ja vor ein paar Wochen passiert ...", flüsterte Ginny traurig. „Was ist sie heute?"

„Sie ist gar nichts, nothing, nada, rien!", erwiderte er und ging einen Schritt auf Ginny zu. „Warum bist du weggelaufen, nachdem wir so etwas schönes geteilt hatten? Das war kein One-Night-Stand, wie du behauptet hast."

„Weil ich nicht zu der Sorte von Menschen gehöre, die mit jemandem schlafen, ohne das Liebe dabei ist! Ich habe an diesem Tag einen Fehler gemacht, als ich mit dir geschlafen habe, und nun tut es mir Leid, dass ich es getan habe!", erwiderte sie und schlug die Hände vors Gesicht, damit er nicht den Schmerz sah, der sich auf ihrem Gesicht abzeichnete.

„Was ist, wenn doch Liebe dabei war?", fragte er sanft und nahm ihre Hände von ihrem Gesicht. „Was wenn es gar kein Fehler war?"

„Es wäre keine gegenseitige Liebe ...", antwortete sie, und versuchte erfolglos ihre Hände den seinen zu entziehen. „Es wäre immer so, dass der eine liebt und der andere nur Lust und Verlangen empfindet."

„Bist du sicher?", fragte er und näherte sich ihrem Gesicht, aber sie wollte ihn noch immer nicht in die Augen sehen. „Bitte Ginny, schau mich an, wenn ich dir eine Liebeserklärung mache."

Ginny schluchzte als sie seine Stimmer hörte und sah ihn an, während ihr Tränen übers Gesicht liefen. Allerdings keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Hoffnung, Tränen des Glücks, Tränen der Liebe …

„Ich liebe dich, du verdammtes Wiesel! Du hast mich dazu gebracht, etwas zu fühlen, dass ich noch nie in meinem Leben gefühlt habe und nun versuchst du uns beiden etwas so schönen zu verneinen! Tut mir leid, uns dreien! Kannst du mir vergeben für das, was ich dir angetan habe?"

„Übrigens, uns vier! Wie könnte ich dem Mann, den ich liebe, und dem Vater unseres Kindes nicht vergeben?, lächelte Ginny und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.

„Heißt das, dass du Cassies Mutter sein willst? Sie wird unser Kind sein?", fragte er voller Hoffnung und selig lächelnd, ohne die Erwähnung einer vierten Person bemerkt zu haben.

„Ja, sie wird unser erstes Kind sein. Glaubst du sie hätte lieber einen Bruder oder eine Schwester?", fragte Ginny mit einem Funkeln in den Augen, als wüsste sie etwas, was er nicht wüsste.

„Was meinst du? Willst du mir sagen, dass du schwanger bist?", fragte er überrascht und reichte hinab um ihren flachen Bauch zu berühren.

„Es stimmt …", sagte sie und lächelte glücklich, als Draco sie in einen leidenschaftlichen Kuss voller Liebe, Verlangen und Hoffnung zog. „Stell dir vor, eine Heilerin, die bei ihrem ersten Sex nicht verhütet! Das Krankenhaus sollte mich feuern!"

Draco stimmte in ihr Lachen ein er fühlte sich als würde er vor Glück schweben.

„Ich liebe dich so sehr, Ginny. Es tut mir leid, dass ich dir all diesen Schmerz zugefügt habe. Alles was ich will, ist mit dir zusammen zu sein und dich glücklich zu machen. Das ist alles was ich will!", gestand er ihr flüsternd.

„Ich vergebe dir, wenn du mir mein Verhalten vergibst. Und ich liebe dich auch Malfoy!", lachte sie und küsste ihn erneut.

„GINNY! Wach auf, du Schlafmütze!", schrie Ron, bereits in ihrem Zimmer.

„Hau ab!", stöhnte sie und legte sich ein Kissen auf den Kopf. „Hhm. Weiches Bett! Mein Bett ist nicht so weich! Mein Bett in Hogwarts war so weich!"

„Liegt vielleicht daran, dass du in Hogwarts bist! Hast du den Verstand verloren? Nein, antworte besser nicht. Ich kenne die Antwort schon.", sagte er amüsiert.

Darum wissend, dass Ron sie nicht allein lassen würde bis sie aus dem Bett kam, setzte sich Ginny mit gekreuzten Beinen auf. Da war sie also, nicht mehr in ihren süßen Träumens und in Hogwarts, obwohl sie den Raum, in dem sie sich befand nicht erkannte.

„ Ich hatte so einen schönen Traum! Ich wollte heiraten und du hast mich aufgeweckt …", beschwerte sie sich und rieb ihre verschlafenen Augen. „Ist es schon Zeit fürs Frühstück? Ich glaube nicht, dass ich meine Hausaufgaben gemacht habe."

„Mein Gott. Du bist durchgeknallt! Ich wusste es! Um jemanden wie Malfoy zu heiraten muss man einen Vollschaden haben!", rief Ron glücklich. „Du kannst die Hochzeit immer noch absagen, Ginny! Ich gehe runter und sage allen, dass es keine Hochzeit geben wird!"

„WAS? Ich hab nicht geträumt? Oh, ich heirate Draco, ich bin Heilerin, ich werde Cassies Mutter sein und ich bin schwanger!", rief Ginny freudig. Die Realität war so perfekt, dass sie dachte es wäre alles nur ein Traum.

„Du bist WAS?", schrie Ron wütend. „Dieser BASTARD! Ich bring ihn um ..."

„Ron! Willst du das mein Kind eine Halbwaise ist?", beschwerte sich Ginny und streichelte über ihren 2 Monate schwangeren, nicht vorhanden Bauch. Ihre ganze Familie wusste über ihre Schwangerschaft Bescheid, außer Ron natürlich aus den naheliegenden Gründen. „Schick bitte Mum und Hermine in mein Zimmer ... Ich werde ein Bad nehmen ..."

„Fein! Ich bin froh, dass ich einen Neffen bekomme ... aber ich bin traurig das Malfoy der Vater ist!", sagte Ron und umarmte seine Schwester mit einem kleinen Lächeln. „Ich hab dich lieb, Ginny! Wenn er dich jemals schlecht behandelt, komm einfach zu mir und ich werde ihn umbringen, okay?"

„Okay, Ron!", lachte Ginny und küsste Ron auf die Wange bevor sie ins Badezimmer ging, um ihr Bad zu nehmen.

„Okay, Ron!", lachte Ginny und küsste Ron auf die Wange bevor sie ins Badezimmer ging, um ihr Bad zu nehmen.

„Oh meine kleine Ginny ... Du bist so eine schöne Braut!", schluchzte Mrs. Weasley, als Hermine Ginny in ihr Brautkleid half. Das Kleid war schneeweiß, ärmel- und trägerlos, und umschmeichelte ihren Oberkörper wie eine zweite Haut, mit kleine roten Glasperlen die Blumenmuster bildeten. Der untere Teil des Kleides war sehr voluminös, berührte fast den Boden und hatte einen langen Schleier mit dem gleichen Muster aus roten Glasperlen am Saum des Rockes. Ihre Schuhe waren rot, als Kontrast zu dem weißen Kleid und ihr Haar war offen, wodurch ihre schönen Locken in der Septembersonne leuchteten.

„Glaubst du, es wird Draco gefallen?", fragte Ginny als sie sich im Spiegel ansah.

„Ich denke er wird enttäuscht sein, dass du nicht in einem grünen Kleid heiratest, aber auf jeden Fall wird er deinen Anblick lieben, wenn du ihn am Altar in der Großen Halle triffst.", sagte Hermine breit lächelnd.

Ginny lachte und atmete dann tief ein, um ihre Nerven zu beruhigen. Die Stunde nahte und sie wurde langsam sehr nervös.

„Kann ich reinkommen?", fragte Harry an der Tür klopfend. „Wie geht's der schönsten Braut der Welt?"

„Komm rein Harry! Ich mache mir fast in die Hosen vor lauter Nervosität!", klagte Ginny und umarmte ihren Freund und Hochzeitspaten.

„Du siehst toll aus, Ginny! Malfoy ist so blass und still, ich glaube er fällt gleich in Ohnmacht!", sagte Harry amüsiert. „Cassie läuft wie wild herum und versucht ihn zum lächeln zu bringen, aber ich glaube sie macht ihn nur schwindelig mit den ganzen Kreisen, die sie läuft ..."

Ginny lachte und sah auf Harrys Uhr.

„Nun ja ... Wir müssen nicht mehr lange warten! Es ist soweit!", sagte Ginny tief einatmend. „Mum, Harry, Hermine geht in die Große Halle und sagt Dad , dass er an der großen Treppe auf mich warten soll."

Fünf Minuten später schritt Ginny am Arm ihres Vaters in die Große Halle. die Große Halle war geschmückt worden und riesige Rosenbüsche schmückten die Pfeiler der Halle, die Bänke waren voller Gäste und Hogwarts Schüler. Der Himmel der Großen Halle war strahlend blau und sehr sonnig, und weiße Tauben flogen durch den großen Raum, die Cassie faszinierten, die in Julies Schoß saß und auf die Vögel zeigte.

Und schließlich sah Ginny zu Draco … Da war er, am Altar, umringt von Rosen und Efeu, und sah glücklich und atemberaubend aus in seinem schwarzen Smoking. Als sie sich dem Altar näherte, konnte Ginny nicht auf die anderen Gäste schauen ... Sie sah ihm tief in die Augen und als sie näher kam, sah sie, dass seine Augen ein wenig zu sehr leuchteten. Weinte er etwa?!

Mr. Weasley gab seine Tocher an Draco, umarmte seinen neuen Sohn und küsste seine Jüngste und ging dann zu Mrs. Weasley, die vor lauter Glück weinte.

„Bin ich so hässlich, dass du so weinst?", fragte Ginny lächelnd.

„Nein. Cassie hat mir nur mit ihren Fingern in die Augen gestochen, das ist alles.", log er und küsste sie auf die Wange. „Du bist die schönste Braut, die ich je gesehen habe. Und nun gehörst du ganz mir."

„Noch nicht Malfoy! Wir sind noch nicht mal verheiratet und schon belügst du mich!", lachte Ginny und streichelte seine feuchte Wange. „Komm du Heulsuse, lass uns das hinter uns bringen."

Als der Ministeriumsangestellte sie traute, hörte man ein leichtes Flüstern unter den Schüler, Bemerkungen abgebend, wie schön Ginnys Kleid war, wie heiß Draco wäre, wie toll das Pärchen wäre und so weiter ... all das ließ Ginny während der ganzen Zeremonie lächeln, während ihre Hand die von Draco drückte, um nicht laut loszulachen.

„Und nun frage ich, wenn jemand einen Grund kennt, warum die Hochzeit nicht vollzogen werden soll, so soll er jetzt sprechen oder für immer schweigen ...", sagte der Mann in die Menge schauend.

„Ich habe etwas zu sagen!"

Jeder in der Großen Halle drehte sich zu Ron um, die Gesichter voller Schock.

„Ich wusste es! Sie hat einen Liebhaber!", schrie ein Mädchen aus der Mitte der Schülermasse.

„Ach hör doch auf! Das ist ihr Bruder!", antworte ein anderes Mädchen heftig lachend.

„Ruhe! Warum stellst du dich ihnen entgegen?", fragte der Mann Ron.

„Bevor sie heiratet, möchte ich noch etwas klarstellen! Malfoy, wenn du meiner Schwester wehtust, bring ich dich um! Wenn du dem Baby von Ginny wehtust, bring ich dich um! Wenn du irgendjemanden, den ich liebe, wehtust, bring ich dich um! Wenn du ein Weasley Familientreffen versäumst, bring ich dich um! Verstanden?", fragte Ron mit ernster Miene.

Draco nickte nur mit einem Lächeln.

„Gut! ich weiß, dass ich das bereuen werden, aber …", sagte Ron und kam auf Draco zu, um ihn zu umarmen wie einen echten Bruder. „Willkommen in der Familie!"

„Sehr gut! Ich erkläre sie nun zu Mann und Frau. Mister Malfoy, sie dürfen ihre Frau jetzt küssen!", sagte der Mann und versuchte nicht über Dracos Erröten, welches von Rons Umarmung stammte, zu lachen.

„Das ist es Dracky! Nun hast du mich den Rest deins Lebens am Hals! Bereust du es schon?", lachte Ginny als er sie auf die Stirn küsste.

„Ich bereue es, dass es solange gedauert hat, dich zu finden ... ich liebe dich, Virginia Malfoy!", flüsterte er und gab ihr einen Kuss auf ihre weiche Lippen.

„Ich liebe dich auch, Draco Weasley!"

„Hey, ich bin kein Weasley!", beschwerte er sich lachend.

„Bitte sag das nicht laut oder Ron bringt dich um und ich bin eine alleinerziehende Mutter!", bemerkte Ginny und küsste ihn noch einmal. „Wo ist meine Tochter?"

"Hier ist sie, Mommy und Daddy! Dreimal hoch auf Mr. und Mrs. Draco Malfoy!", rief Harry und über gab Cassie an Draco und Ginny.

In der ganzen Großen Halle schalten die jubelnden Rufe wieder und das Paar lächelte glücklich.

„Ich denke, wir werden sehr glücklich sein ...", stellte Ginny fest und küsste Cassie.

„Ich bin sicher, dass wir das werden ...", korrigierte Draco, „Wiesel!"

„HEY!", rief Ginny und lachte. „Es wird keine Hochzeitsnacht für dich geben, Mister!"

„Oh, ich glaube da liegst du falsch. Ich weiß, dass du mir nicht wiederstehen kannst ...", antwortete er und küsste sie zärtlich mit dem Versprechen einer langen glücklichen Ehe.

ENDE