Ein… ein… ein REVIEW! OMG! Ich mein, wann hab ich die Story angefangen zu posten? 2006! Und jetzt war es da! Das, worauf ich ein Leben lang gewartet habe!! in Tränen der Rührung ausbrech Ok, ok, ich bin mir zwar nicht sicher, ob es nun positiv oder negativ war, aber immerhin steht da „Weiter schreiben!" plingbing

einatmen, ausatmen, einatmen… und äh… in den Tiefen meines PCs nach der Story suchen. Ich weiß, ich hatte sie nicht beendet- mist. Aber irgendwo gibt es ein Outline der Kapitel. Und hey, wenn ich zwei Jahre auf das erste Feedback warte, kann die Leserschaft auch ein bisschen warten. Du bist jetzt die Leserschaft und wehe du liest nicht weiter! … nein, warte! Das war keine Drohung! Bleib da!...

Kapitel 3. Ein bisschen Sahne/Teil 1.

„Was mach ich denn jetzt mit dir?" Wie machen? Gewaltsam riss Lucy sich aus dem genießerischen Halbschlaf. Wie lange hatten sie jetzt eigentlich hier gestanden? Und wieso schaute er sie plötzlich so komisch an. Lucy wurde die Situation doch zu surreal und so entschloss sie sich mit einem beherzten Sprung die Wärme seiner Hand zu verlassen. Dabei hatte sie allerdings die Rechnung ohne Snape gemacht. Als hätte er ihre Gedanken erraten, griff er das Kätzchen und ließ es in der tiefe einer seiner Taschen verschwinden.

Tierquäler! Lucy wehrte sich verzweifelt. Doch die kleinen Zähnchen und Krallen bekamen nur schwarzen Stoff zu fassen. Wurde die Luft dünner? Sie zuckte mit der Nase. Das war doch keine Einbildung. Ein klägliches Miauen drang gedämpft durch das Futter der Robe, doch Snape achtete nicht darauf.

Durch das gleichmäßige Schaukeln der Tasche bemerkte Lucy, dass er sich in Bewegung gesetzt haben musste. Ein schrecklicher Verdacht keimte in ihr auf. Menschen die arme Kätzchen in ihren Umhängen ersticken ließen, schreckten sicher auch nicht davor zurück besagte Tiere ihrer Asservatensammlung einzuverleiben (geistiger Diebstahl aus dem Tanz der Vampire, T´schuldigung).

Dem Erstickungstod nahe wurde Lucy endlich aus der Tasche gezogen. Geblendet schloss sie die Augen und spürte wie sie vorsichtig auf etwas Weiches gesetzt wurde. Nachdem sie sich an die Helligkeit gewöhnt hatte, versuchte sie deren Ursprung zu orten. Das Licht kam definitiv von mindestens zwanzig Kerzen, die auf zwei silberne Halter in den Ecken verteilt waren. Sie tauchten einen dominierend grünen Raum in ihr weiches Licht.

Lucy schnaubte (oder was eine Katze da so hinkriegt). Patriot. Slytherin forever! Als sie beginnen wollte sich über diese Idee lustig zu machen, wurde ihr bewusst, was sie zu bedeuten hatten. Dies waren seine Privaträume. Lucy schluckte unwillkürlich. Bisschen viel für eine Nacht. Aber warum die Gelegenheit ungenutzt verstreichen lassen? Zu viel war es ja nun wirklich nicht entschied sie und sah sich neugierig um. Sehr geschmackvoll, wirklich. Grün in Grün, etwas Silber dazwischen, aber schön ausgewogen. Und alles so weich... Nicht nur der Teppich war schön flauschig, auch die Wandläufer nahmen dem Stein die Härte. Dazwischen natürlich Bücherregale. Was hatte dieser Mann eigentlich in der Bibliothek zu suchen, dachte Lucy kopfschütteln. Es dürfte doch eigentlich kein Buch geben, das er nicht besaß.

Bei diesen Überlegungen fiel Lucy der Grund ihres Hierseins ein. Wo steckte er eigentlich? Wie aufs Stichwort stand Snape plötzlich in der Tür, ein Schälchen in den Händen. Langsam beugte er sich zu dem Kätzchen hinunter und stellte ihm die Schale vor die Nase. Lucy beäugte ihren zweifelhaften Wohltäter misstrauisch. Wollte der Mensch sie etwa heimtückisch vergiften? Sie schnupperte, roch wie Milch. Sah auch aus wie Milch. Ein blitzschnelles Zucken mit der kleinen roten Zunge- schmeckte sogar wie Milch. Nein besser, schmeckte wie Sahne. Na wer konnte dem schon widerstehen? Sahne von Professor Snape. Lucy ging ganz in ihrer Katzennatur auf und begann genüsslich die Schale leer zu schlecken. Als kein Tröpfchen mehr übrig war, fuhr sie sich noch einmal mit der Zunge über das Schnäutzchen und wendete den Blick dann zu ihm.

Er saß circa einen halben Meter von ihr entfernt und schien sie gedankenverloren zu betrachten. Herausfordernd, dachte Lucy bei sich. Ausgesprochen herausfordernd. Und wer war sie, dass sie eine solche Herausforderung nicht annehmen würde? In sich hineingrinsend sprang sie ihm auf den Schoß. Er schreckte auf, schenkte ihr dann aber einen so zärtlichen Blick, dass Lucy förmlich dahinschmolz. Langsam begann sie die Pfötchen in seine schwarze Kleidung zu drücken. Es kostete unglaublich viel Selbstbeherrschung die Krallen nicht auszufahren. Als er begann ihr sacht über den Rücken zu streicheln begann Lucy zu schnurren. Das war wirklich unverschämt gut. Und sein Geruch. Sie begann förmlich zu schweben. Die blöde Sinistra konnte sie mal kreuzweise. Wen interessierten denn Planetenbahnen, wenn man so etwas haben konnte.