Na gut, war doch nach dem Wochenende, aber früher hat es nicht geklappt… Hoffe das Warten hat sich gelohnt…
Kapitel 7. Ein Kater auf Abwegen- Teil II
Lucy schrak zusammen, als hätte er sich verbrannt war Snape zurück gezuckt. Wieder erstarrte er. Doch nun löste sich der Junge aus der Starre und begann seinerseits das Gesicht des Mannes mit den Lippen zu erforschen. Zärtlich wanderte er über Stirn, Nase und die geschlossenen Augen. Wieder am Mund angelangt wurde sein Kuss erwidert. Begierige Lippen ließen ihn verharren und eine fordernde Zunge begehrte die seine für sich. Lucy schluckte trocken als die Küsse intensiver wurden. Sie hörte vereinzelndes Seufzen entweichen und sah wie sich Harrys Hände in die langen schwarzen Haare gruben.
Auch Snapes Finger blieben nicht untätig. Hastig flogen sie über den schmalen Rücken des Jungen und schlüpften unter dessen T-Shirt. Ein kleiner Aufschrei unterbrach die Begierde. „Gott Severus, hast du deine Hände in Eiswasser gebadet?" Als Antwort kräuselten sich Snapes Lippen zu einem Lächeln. Soviel Haut wie möglich dabei berührend zog er dem Jungen das Shirt über den Kopf. Harry erschauderte als sich kalte Finger über seinen Rücken bewegten. Snapes Mund strich über den Hals des Jungen, fuhr noch einmal knabbernd über dessen Ohr und glitt dann tiefer. Lucy sah wie die flinke Zunge begann neckisch mit den empfindlichen Brustwarzen zu spielen. Harry stöhnte auf. Die Zunge wanderte tiefer, verharrte kurzfristig am Bauchnabel und kehrte dann noch einmal nach oben zurück während geschickte Finger damit beschäftigt waren die Knöpfe der Jeans zu öffnen.
Das kann doch alles nur ein Traum sein, dachte Lucy als Severus begann Harry auch seiner Jeans zu entledigen. Da sie allerdings nicht sicher war ob es sich um einen Albtraum oder etwas anderes handelte blieb ihr Blick gebannt auf das Pärchen gerichtet. Harry, nur noch mit Boxershorts bekleidet befand die ungleiche Kleiderverteilung nun scheinbar für ausgesprochen ungerecht. Mit einem Bedauernden Blick schob er den Mann ein Stück von sich. Sein Gesicht verklärte sich aber sofort wieder beim Anblick des schwarzen Hemdes. Unendlich langsam begann er die dunkel glänzenden Knöpfe zu öffnen. Snape war momentan scheinbar mit weniger Geduld bestückt. Nach kaum der Hälfte der Knöpfe riss er Harry wieder an sich und schien ihm jeglichen Atem rauben zu wollen. Seine Finger fuhren in Harrys Boxershorts und gruben sich in das muskulöse Fleisch. Keuchende Atemstöße zerrissen die Stille. Harry schob sich zwischen Snapes Beine. Für einen Moment schien ihm der Größenunterschied hinderlich, aber dann hob er das Becken ein Stück nach oben. Severus stöhnte auf. Wieso war noch soviel Stoff zwischen ihnen. Hastig riss er van seiner eigenen Hose- zu langsam. Ein Wink des Zauberstabs lies Harry in puncto Kleiderraub vorn liegen. Diesen Umstand wusste der Junge zu nutzen. Langsam sank er in die Knie und begann die eigene Zungenfertigkeit unter Beweis zu stellen. Severus war den Kopf zurück, wobei die dunklen Haare sein Gesicht ummalten. Sein Keuchen verstärkte sich während er rhythmisch in Harrys Mund stieß. Die Zunge des Jungen erhöhte seine Lust. Die Finger in den schwarzen Haaren verschlungen zog er Harrys Kopf nach oben. Bevor dieser gegen die Unterbrechung seiner Tätigkeit protestieren konnte, war sein Mund schon wieder verschlossen. Eng umschlungen glitten beide zu Boden. Severus schob sich über den schmalen Körper. Ohne jegliche Gegenwehr ließ sich Harry auf den Bauch drehen. Den Kopf zu Severus gewandt ließ er dessen Mund nicht entkommen. Tastend fuhren Snapes Finger über den Boden zu seiner Hose. Hektisch durchwühlte er die Taschen und zog eine kleine Tube hinaus.
„Schon wieder so kalt Sev." Harrys Stimme war nur noch ein tonloses Keuchen, als Snapes Finger geschmeidig in ihn fuhren. Sein Körper drängte sich in die Bewegung, forderte mehr.
„Komm doch!" Severus erbarmte sich dieser Bitte nur zu gern. Seine eigene Erregung war deutlich zu erkennen. Er glitt zwischen die Beine des Jungen und drang vorsichtig in ihn ein. Sein Stöhnen verschmolz mit dem des Knaben. Die Hände des Mannes strichen über Harrys Rücken, während er stoßweise tiefer drang. Die schweißbedeckten Körper glitzerten im Licht der Kerzen.
In einem erlösenden Aufschrei erreichte er die Ektase. Nach einem letzten Aufbäumen sank er erschöpft über dem Jungen zusammen. Einigen Minuten blieben beide bewegungslos liegen. Dann hob sich der schwarze Schopf. „Kleine Zusatzaufgabe Mr. Potter?" Harrys Antwort war nicht mehr als ein Wimmern. Zärtlich drehte Severus den Jungen zu sich, küsste ihn sanft auf den Mund und schob sich dann an ihm hinunter. Er nahm das noch unbefriedigte Glied zwischen seine Lippen und begann leicht zu saugen. Harrys erschöpfter Körper reagierte sofort. Snapes Zunge massierte das erregte Fleisch und dem Jungen entwich ein erneutes Wimmern. Er versuchte sich den liebkosenden Berührungen entgegen zu strecken, doch zwei starke Hände drückten sein Becken gegen den Boden. Hilflos blieb er liegen. Severus Mund schob sich indes hoch und runter, im Tankt von Harrys Stöhnen beschleunigte er die Bewegung.
Das Wimmern in den Atemstößen des Jungen wurde stärker, er keuchte verzweifelt. Mit gesammelter Kraft befreite er sich von den klammernden Händen, stieß hart in den Mund des Mannes und sank dann zurück. „Wenn sie immer so ungestüm sind Mr. Potter, werden wir wohl das nächste Mal die Hilfe von Ketten benötigen." meinte Snape mit einem leichten Glitzern in den Augen und zog Harry zu sich. Der Junge schmiegte sich mit einem wohligen Seufzen in die Arme des Mannes und schloss selig die Augen.
Ganz langsam schien Lucy aus ihrer Trance zu erwachen. Vielleicht war das alles wirklich nur ein Traum, vielleicht war die Eiscreme schlecht gewesen. Ein Blick zum Teppich ließ das erlebte allerdings ziemlich real erscheinen. Wie lang lagen die beiden denn nun schon da? Eine halbe Stunde bestimmt. War das nicht kalt. Ein Schauer überkam sie beim Anblick der nackten Körper. Wegen der Kälte versteht sich.
Als hätte er ihren Blick gespürt, hob Harry den Kopf. „Seit wann hast du denn ne Katze Severus? Miez, Miez, Miez." Das war ja wohl ein Scherz. Lucy würde bestimmt nicht, unter überhaupt gar keinen Umständen ihren sicheren Sessel verlassen um zu diesen, diesen... „Tja Potter, das Kätzchen erkennt nun mal nur wahre Autoritäten an. Komm her meine Süße!" Das war unfair. Wirklich und absolut unfair. Für den ersten Satz hätte sie ihm noch grad mal die kalte Schulter gezeigt, aber „meine Süße"... Son Mistkerl.
Geschmeidig sprang sie von ihrem Liegeplatz hinunter und landete gekonnt zwischen den beiden Männern. Na gut, sagen wir Mann und Was- mal- einer- werden- will. „Ein schönes Tier." Gab Harry anerkennend zu. Na bitte, dachte Lucy, schon auf dem besten Weg ein Mann zu werden. „Wie heißt sie denn?" Sehr gute Frage. Wie heiß ich denn? Zwei fragende Augenpaare wandten sich zu Snape. Dieser zögerte für einen Moment. „Ambra." Meinte er dann lächelnd und fuhr Lucy übers Fell.
