Ironie des Schicksals

„Hey", rief Rokko von Weiten und rannte los. Er war durch den Park, der zum Kurhotel gehörte gelaufen und hatte gesehen, wie die Frau vor ihm hingefallen war. Hustend lag sie auf dem Boden und kam einfach nicht mehr hoch. „Hey", grüßte er atemlos, als er sie erreichte. „Sie tragen viel zu helle Kleidung, um sich hier auf dem Boden zu wälzen", feixte er. „Kommen Sie, ich helfe Ihnen auf." Fürsorglich legte er seinen Arm um sie und zog sie auf die Füße. „Ist alles okay?" Die junge Frau konnte ihm nicht antworten, weil sie zu stark hustete. „Kommen Sie", forderte er sie auf und führte sie zu einer Bank. „Bleiben Sie hier sitzen und ich hole einen Pfleger, eine Schwester, irgendwen in weiß, okay?" Die junge Frau konnte nur mühsam nicken, als Rokko auch schon davon lief.