Der vitale Sir Thomas sorgte natürlich gleich für Leben im Haus. Er war kaum der Kutsche entstiegen, als er auch schon seine etwas lärmende Fröhlichkeit verbreitete.
Vor Elizabeth verneigte er sich galant und deutete einen schwachen Handkuss an: „Es ist mir eine besonders große Freude, Ma'am. Ihrem Gatten waren im Frühsommer nicht sehr viele Informationen über Sie zu entlocken, aber ich muss sagen, dass alles, was er mir über Sie berichtete noch schamlos untertrieben war. Sie sind die Anmut und Grazie in Person. Selbst in anderen Umständen noch eine wahre Augenweide!"
Elizabeth wurde flammend rot und wusste erst einmal nichts auf diese etwas sehr persönliche Begrüßung zu sagen.
Während der Baronet mit Fitzwilliam und Lizzie plauderte, begrüßte sich das junge Paar verhalten wie immer. Jonathan entstieg der Kutsche zwar mit einem leisen Lächeln, aber Georgiana war so verlegen und aufgeregt, dass sie sich zu keiner Gefühlsäußerung hinreißen ließ.
Als Jonathan tapfer ihre Hand ergriff und diese sanft küsste, wurde sie natürlich rot. „Meine verehrte Georgiana! Ich freue mich so sehr, dass mir Gelegenheit geboten wurde, Sie so bald schon wieder sehen zu können. Ich hatte wirklich mit einer längeren Zeitspanne gerechnet."
Sie wusste, sie sollte etwas darauf erwidern, aber kein Wort kam ihr über die Lippen. So versuchte sie sich schließlich in einem schwachen Lächeln.
Ihr Bruder zwinkerte ihr aufmunternd zu, was die Röte auf ihren Wangen noch vertiefte. Leider hatte es am Nachmittag angefangen zu regnen, weswegen man sich sehr schnell in den Salon an das Kaminfeuer begab und den Tee zu sich nahm. Elizabeth blickte von dem jungen Mann zu Georgiana und zurück. Sie erlebte die beiden ja zum ersten Mal in Gemeinschaft und versuchte, mehr über den Grad der Zuneigung und der Verbundenheit des Paares heraus zu finden. Aber sie wusste natürlich, dass Georgiana hier, vor versammelter Familie, niemals ihre wahren Gefühle für Jonathan zeigen würde.
Wegen des schlechten Wetters verbot sich also ein kleiner Spaziergang, Elizabeth hätte wetten mögen, dass ein kleiner Rundgang zu den Fohlställen und vor allem zum Fohlen Lizzie den beiden Verliebten sehr Recht gewesen wäre. Leider war man an diesem Abend an das Haus gefesselt.
Beim Gang über die Flure vom Salon zum Speisezimmer bemerkte Fitzwilliam, dass eine der großen Vasen fehlte: „Nanu, stand hier nicht immer diese überdimensionale Vase als Staubfänger herum?"
Er blickte seine Frau und seine Schwester fragend an.
Elizabeth schluckte nervös und suchte krampfhaft nach einer plausiblen Ausflucht.
Doch erstaunlicherweise kam ihr Georgiana vorweg: „Aber Fitzwilliam, die Vase ist doch schon länger weg. Mr. Bennet wollte die Malereien darauf genauer studieren und so hat Rodgers veranlasst, dass sie ihm auf sein Zimmer ans Fenster gestellt wurde. Ich nehme an, dort befindet sie sich noch immer. Man hat lediglich vergessen, sie zurückzubringen. Elizabeth wird gleich morgen Rodgers beauftragen, sie wieder an Ort und Stelle abzustellen. Dein Gedächtnis lässt wohl schon nach, Bruder!"
Alle waren erstaunt über Georgianas flüssig hervorgebrachte Erklärung, hatte sie bislang den ganzen Abend über kaum einen zusammenhängenden Satz von sich gegeben. Am meisten jedoch war Elizabeth über die glatte Lüge ihre Schwägerin verwundert.
Fitzwilliam betrachtete noch einmal die leere Stelle, wo eigentlich die Vase hingehörte und schüttelte dann leicht irritiert den Kopf: „Ja, mir scheint, ich werde alt. Der morgige Tag wird dazu nicht unerheblich beitragen. Also, sicher hast du Recht Georgiana und mir ist die Sache bestimmt nur entfallen."
Prompt meldete sich Sir Thomas stichwortgerecht: „Ach, wir werden doch nicht in eine Familienfeier geraten? Das ist natürlich reichlich ungeschickt von uns, aber natürlich hatten wir nicht die geringste Ahnung, Mr. Darcy, dass Ihr Wiegenfest mit unserem Besuch zusammenfällt."
„Machen Sie sich keine Sorgen, Sir Thomas, es wird keine großen Feierlichkeiten geben. Und Besuch ist hier immer gerne gesehen, egal zu welchem Zeitpunkt."
Elizabeth schmunzelte innerlich, weil ihr Gatte wirklich nicht die geringste Ahnung hatte, was morgen alles los sein würde. Sie freute sich schon sehr auf sein überraschtes Gesicht.
Mrs. Reynolds war wegen der immensen Geburtstagsvorbereitungen etwas in Hektik geraten, als nun auch noch der wichtige Besuch nach einem über das normale Maß hinausgehende Dinner verlangte. Sie hatte eigentlich keine zusätzlichen Kräfte anheuern wollen wie letzte Weihnacht, war aber so vorausschauend, sich doch noch zwei Mädchen aus Lambton zu holen. Sonst hätte man den Kraftakt vermutlich nicht bewältigen können. Im Nachhinein war sie froh, dass die Hilfen im Haus waren.
Kurzerhand hatte man also den Speiseplan für den Geburtstagsvorabend verworfen und ein größeres, exquisites Dinner vorbereitet. Eine Wildconsommé läutete das Mahl ein. Danach wurde eine wunderbare Gemüsepastete serviert, bevor man sich dem pochierten Fisch widmete. Ein Krustenschinken wurde ebenso aufgetragen wie kleine Lammkoteletts und Kartoffeln. Den Abschluss machte ein ungewöhnlicher Nachtisch, der bewusst machte, dass die Kernobsternte bereits in vollem Gang war. Eingewickelt in einen dünnen Teig waren Äpfel und Rosinen mit viel Zimt auszumachen. Das ganze wurde warm mit einer aromatischen Vanillesauce serviert. Es war das erste Mal, dass auf Pemberley ein Apfelstrudel serviert wurde. Eines der Küchenmädchen hatte Mrs. Reynolds damit geholfen, denn sie hatte einen Cousin, der wohl einige Zeit im Dienste der Habsburger-Dynastie in Wien gewesen war. Und dort war dieser Apfelstrudel wohl ein ganz typisches Dessert.
Fitzwilliam fand das Essen und vor allem den Nachtisch ausgesprochen gelungen und bat Elizabeth, an seiner Statt doch der Küche seinen Dank auszurichten, da er leider der Gäste wegen unabkömmlich war. Das war die Gelegenheit für die Hausherrin, in die Wirtschaftsräume zu flitzen und dort nach dem Rechten für den kommenden Tag zu sehen.
Mrs. Reynolds nahm das Kompliment strahlend entgegen, schob aber dann das Mädchen nach vorn, das das Rezept mitgebracht hatte. Dieses knickste sehr schüchtern und wagte kaum, die elegante Herrin anzusehen.
Doch Elizabeth war sehr freundlich und fragte: „Und dieser Strudel, wie du es nennst, kommt vom österreichischen Hofe?"
Das Mädchen sprach sehr leise, als es antwortete: „Ähm, weiß nich' so genau, Mylady, glaub' aber schon. Mein Vetter war dort bei der kaiserlichen Garde, um denen ‚nen bestimmten Drill beizubringen, und dann hat er sich das irgendwie notiert und eben mit zurück gebracht."
Mrs. Reynolds knuffte das Mädchen in die Rippen: „Katie, das ‚Mylady' ist fehl am Platze. Die gnädige Frau ist Mrs. Darcy für dich."
Elizabeth winkte ab: „Lassen Sie nur, das konnte Katie ja nicht wissen. Wie weit sind wir mit allem anderen? Mein Mann hat übrigens bemerkt, dass die Vase im Korridor zum Esszimmer nicht auf ihrem Platz steht. Aber Miss Georgiana hat sich schnell eine gute Ausrede einfallen lassen und ich denke, er hat sie ihr ohne weiteres geglaubt."
„Oh, welch ein Glück, Mrs. Darcy. Also, die Blumen und dergleichen liegen bereit, das werden die Dienstboten sehr früh am Morgen alles entsprechend herrichten. Die Torte mussten wir wohin bringen, wo sie schön kühl, aber ungefährdet stehen kann. Sollte es morgen auch noch so furchtbar regnen, müssen wir den Plan mit dem Überdachen der Terrasse leider aufgeben. Ich richte stattdessen dann eben den Ballsaal her, wie wir es für die Schlechtwettervariante besprochen hatte. Rodgers hat mit Mr. Portland aber trotzdem die großen Segeltücher und die Stangen und Vorrichtungen für den Zelt- und Pavillonbau herrichten lassen. Vielleicht bessert sich das Wetter ja.
„Gut, und das Essen, außer der Torte, meine ich?"
„Wir haben die Spanferkel nur vorbereitet, es reicht, wenn sie morgen zeitig auf den Röstspieß kommen. Ansonsten haben wir uns heute mit diesem österreichischen Gericht schon etwas verausgabt, aber die anderen Süßspeisen sind soweit zum Glück alle fertig. Wir backen jetzt noch einmal eine Ladung frisches Brot im Gutshof und werden außerdem alles an Gemüse soweit in Angriff nehmen, dass es uns morgen leichter von der Hand geht. Die Jäger wissen Bescheid, sie nehmen um Punkt neun Uhr Aufstellung. Nur damit Sie gewarnt sind, Mrs. Darcy."
„Wie gut, dass Sie es noch einmal erwähnten, das hätte ich glatt vergessen und wäre sicher ebenso erschrocken wie mein Mann. Haben Sie vielen Dank, Mrs. Reynolds, und sehen Sie zu, dass Sie noch ein bisschen Schlaf bekommen. Sie haben wunderbare Arbeit geleistet und ich hoffe, dass die erstaunten Blicke von Mr. Darcy Sie für Ihre Mühen entschädigen werden. Gute Nacht dann!"
„Gute Nacht auch Ihnen, Mrs. Darcy."
Eine aufgeräumte Elizabeth kehrte in den Salon zurück, wo das Gespräch überwiegend von Sir Thomas und Mr. Darcy bestritten wurde. Georgiana hatte sich unsicher in eine Sofaecke gelehnt, ihr gegenüber saß auf einem unbequemen Stuhl in stocksteifer Haltung Jonathan Gainsworth.
Elizabeth setzte sich an das Pianoforte und begann, eine einfache Melodie zu klimpern. Nichts Schwieriges, sie wollte ihre Gäste nicht leiden lassen. Sie forderte ihre Schwägerin auf, sich zu ihr zu setzen, damit man ein Duett in Angriff nehmen konnte. Nach zwei kurzen Stücken zog sie sich vom Klavierschemel zurück und ließ Georgiana alleine weiterspielen. Sie nickte dem jungen Gainsworth zu und lächelte ihn aufmunternd an.
Fitzwilliam bedauerte das junge Paar. Er wusste, was für ihn in seiner Verlobungszeit wichtig gewesen war: Einige Minuten allein mit seiner Verlobten verbringen zu können.
Also erhob er sich vom Sessel, streckte seine langen Glieder und forderte Sir Thomas auf: „Kommen Sie, Sir Thomas, ich habe auch ein gemütliches Feuer in meiner Bibliothek und muss Ihnen unbedingt einen Band zeigen, den ich altersmäßig nur schwer einordnen kann, meiner Meinung nach müsste er sogar aus elisabethanischer Zeit sein. Da werde ich Ihren Rat brauchen."
Die beiden Männer gingen plaudernd zur Tür hinaus. Jetzt war nur noch Elizabeth bei Georgiana und ihrem Verlobten.
Sie harrte einen Moment aus, damit die Sache nicht zu offensichtlich wurde und entschuldigte sich dann mit einem Lächeln: „Mr. Gainsworth, Sie verzeihen, mir ist gerade eingefallen, dass ich der Wirtschafterin etwas Wichtiges vergessen habe mitzuteilen und das sollte ich schleunigst nachholen, bevor die gute Frau sich zur Ruhe begibt. Es wird sicher nicht lange dauern. Georgiana…" und damit war sie auch schon aus der Tür verschwunden.
Es herrschte ein langer Augenblick der totalen Stille. Dann stand Jonathan auf und ging hinüber zum Piano. Georgiana wollte wieder anfangen zu spielen, aber ihre Finger gehorchten ihr nun nicht mehr. Jonathan sah die zitternden Hände auf den Tasten liegen und sank auf dem Klavierstuhl an ihre Seite.
Er befeuchtete seine trockenen Lippen mit der Zunge und frage: „Wie ich sehe, sind Sie derzeit nicht in der Lage, zu spielen. Ich hoffe aber, dass Sie in der Lage sind, mir das zukommen zu lassen, wonach ich mich schon den ganzen Abend gesehnt habe."
Sie blickte noch immer auf die Klaviertasten.
Dann gab sie mit zittriger Stimme Antwort: „Sir, ich wüsste nicht, um was es sich dabei handeln könnte."
Er legte langsam seine Hand auf ihre beiden Hände und zog sie zu sich herum. Sie schaute weiterhin scheu zu Boden.
„Georgiana, mir scheint, wir waren viel zu lange getrennt und Sie wissen wohl nicht mehr, auf welcher Ebene der Vertrautheit wir uns bereits befunden hatten?"
Dann eindringlicher: „Georgiana! Schau mich an, bitte!"
Ihr Blick hob sich zögerlich und sie schaute ihm endlich in die Augen. Ganz langsam senkte sie ihre Lider halb und stieß einen winzig kleinen Seufzer aus. Aber er war noch immer nicht zufrieden.
Leise forderte er sie auf: „Ein nettes, liebes Wort von dir?"
Sie holte Luft und presste dann leise hervor: „Ich freue mich so, dass Sie… dass du da bist."
Er lächelte: „Ist das alles?"
Sie nickte. Er stand abrupt auf und ließ sie allein sitzen.
Sie blickte verwundert zu ihm auf, dann ergänzte sie: „Wenn du möchtest, gebe ich dir, worauf du so sehr gewartet hast."
Jonathan setzte sich wieder neben sie. „Wenn ich es möchte? Ja, ich möchte es. Natürlich. Aber was ist mit dir? Du solltest es auch wollen. Georgiana, hörst du? Möchtest du es auch?"
Wieder ein zögerliches Nicken von ihr.
Er gab nicht auf: „Dann sag' es!"
Sie schaute ihn mit riesigen Augen an. Wusste er, was er da von ihr verlangte? Aber die Sehnsucht nach einem Kuss von ihm war inzwischen übermächtig, gewann die Oberhand über all ihre Schüchternheit und so murmelte sie undeutlich: „Jonathan, ich möchte… es… ich möchte… einen Kuss."
Sehr langsam zog er sie ganz nahe zu sich heran und flüsterte in ihr Ohr: „Ich hoffe, es wird mehr als ein Kuss werden."
Dann fixierte er ihre Lippen und heftete seine vorsichtig darauf. Zuerst war sie völlig passiv, ganz steif und verkrampft. Dann kam die Erinnerung an Rutland und wieder und sie öffnete sich mehr und mehr.
Sie vergaßen Zeit und Ort. Jonathan küsste sie mit wachsender Leidenschaft und sie ließ sich entgegen aller Vernunft mitreißen. Sie wagte es, ihm kurz durch die Haare zu streichen, dann ließ sie die Hand, die sich da verselbständigte, in seinem Nacken liegen. Seine Hände wanderten fiebrig ihren Rücken entlang. Sie hatte das Gefühl, als würden tausend Schmetterlinge in Kopf und Bauch bei ihr flattern. Sie bog sich zurück und lag halb auf den Klaviertasten. Er drängte sich an sie, die Körper dicht an dicht. Sie schöpften beide nur kurz Atem, dann versanken ihre Münder wieder ineinander.
Er wusste, dass ihnen nicht viel Zeit blieb. Bedauernd zog er sich ein wenig von ihr zurück und blickte sie liebevoll an.
Sie lächelte und sagte dann zu seinen riesengroßen Erstaunen: „Oh John, ich liebe dich so sehr! Noch fast 20 Monate warten zu müssen auf dich wird eine Qual für mich sein."
Er nahm sie erneut in den Arm, ergriffen von ihrer süßen Liebeserklärung und sagte: „Mir geht es genauso. Deine Küsse lassen mich erahnen, wie schön es sein wird, wenn wir erst einmal verheiratet sind. Georgiana, ich bin so froh, hier zu sein, dich in meinen Armen halten zu dürfen. Du glaubst nicht, wie sehr ich mich danach gesehnt hatte. In den wenigen Briefen, die ich dir schreiben konnte, konnte ich das natürlich nicht zum Ausdruck bringen und ich bin auch, wie du sicher gemerkt hast, kein sehr guter Briefeschreiber. Doch deine Briefe waren auch immer so distanziert. So bist du doch in Wirklichkeit gar nicht. Du wirkst vielleicht so, aber du bist eigentlich voller Glut und Leidenschaft, es versetzt mich gerade wieder in Erstaunen."
Sie kicherte nun tatsächlich ein wenig und erwiderte: „Es scheint bei meinem Bruder und mir einige versteckte Eigenschaften zu geben."
Er drückte ihr noch einen letzten langen Kuss auf und seufzte dann: „Wenn mich mein Zeitgefühl nicht täuscht, kommt deine Schwägerin sicher gleich zurück. Uns noch länger alleine zu lassen, wäre wahrscheinlich unschicklich."
Er erhob sich, ließ mit großem Bedauern ihre Hände los, stellte sich ans Klavier und sagte: „Du solltest etwas spielen, mein Darling. Und hoffen, dass deine Schwägerin vor deinem Bruder und meinem Vater wieder hier herein kommt. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob er Vater wirklich nur wegen des Buches in die Bibliothek mitgenommen hat oder auch noch andere Absichten damit verfolgt hat."
Sie spielte gehorsam eine melodische Passage, doch niemand kam zur Tür herein.
Also setzte er die Unterhaltung erleichtert fort: „Meinst du, ob dein Bruder in seiner Verlobungszeit immer brav und anständig gewesen ist? Und deine Schwägerin?"
Seine Augen leuchteten vorwitzig.
Sie kicherte wieder: „Nein, woher denn! Er hat mir selbst gesagt, dass er und Elizabeth sich recht häufig geküsst haben."
Er
hakte nach:" Nur geküsst? Nicht mehr?"
Sie schaute ihn
irritiert an: „Wie, mehr?"
