Falls sich jemand fragt warum BeastBoy in diesem Kapitel vorkommt, Er ist halt grün.
02 – Von Trotteln und Frauen
BeastBoy stand vor einem Einkaufszentrum mitten auf dem Parkplatz. Vor ihm lag, gefesselt und bewusstlos, die Frau, die sie gerade erst eingefangen hatten. Sie behauptete, die Göttin Venus zu sein und allen die Liebe zu bringen. Mit einer Art Droge gespickte Pfeile waren auf jeden geschossen worden, der sich auf 30 Meter an sie herangewagt hatte. Das Ergebnis war, dass sich jeder unsterblich in die erste Person verliebte, die er sah. Wie kamen die Schurken nur auf so einen Unsinn?
Da die Pfeile die einzige Bewaffnung der Frau darstellten, hätte es ein Kinderspiel sein müssen, sie zu besiegen. Wieso zur Hölle war dann nur alles so schief gelaufen? Er war zwar nicht mit den Teen Titans hier, aber immerhin mit der Young Justice. Robin, Superboy, WonderGirl und Arrowette waren ein schlagkräftiges Team. Zusammen gingen sie systematisch vor, um Venus festzusetzen.
Alles lief völlig glatt, bis sich Superboy ablenken ließ. Ein junges Mädchen, ein Fan von ihm, hatte ihm etwas zugerufen. Natürlich musste dieser Trottel sich umdrehen, um ihr zu zuwinken. Mehr als diese kleine Unaufmerksamkeit brauchte Venus auch nicht, um den Pfeil auf ihn abzuschießen.
WonderGirl hatte noch versucht ihn aus der Schussbahn zu schieben, aber es war zu spät gewesen. Die kleine Kapsel zerschellte direkt auf Superboys Arm und entlies eine kleine Wolke der Droge. Unglücklicherweise stand WonderGirl so nahe, dass beide das Zeug einatmeten.
Währenddessen war es Robin gelungen ein Netz über Venus zu werfen und Arrowette machte sich gleich daran sie zu fesseln. Dabei wehrte sie sich so sehr, dass sie Venus K.O. schlagen musste. Er hingegen war geistesgegenwärtig genug, sich in eine Schlange zu verwandeln, um sich so den Blicken seiner getroffenen Teamkameraden zu entziehen.
Nur leider hatte er so den direkten Blick auf die anderen beiden freigegeben. Zuerst glaubte ert, dass doch alles in Ordnung war, dass das Zeug bei ihnen nicht wirkte. WonderGirl war zu Arrowette geflogen und schien sich ganz normal mit ihr zu unterhalten. Mit einem Schulterklopfen gratulierte indessen Superboy Robin für seinen guten Wurf.
Erleichtert verwandelte er sich zurück in seine menschliche Gestalt, um sich seinen Freunden anzuschließen. Doch dann lief alles innerhalb von Sekunden schief. Sofort rief er den beiden zu, was passiert war um sie zu warnen, aber es war zu spät. Sie versuchten noch, sich gegen die beiden liebestollen zu wehren, doch sie wollten ihre Freunde ja nicht verletzen.
Was Superboy nicht davon abhielt, ihn quer über den Parkplatz zu werfen, damit er die Finger von Robin ließ. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, konnte er nur noch mit ansehen, wie beide mit ihrer zappelnden Beute davonflogen. Ein leises Stöhnen lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Urheberin dieser ganzen Miesere. Sie hatte dieses Teufelszeug benutzt, also musste sie auch wissen wie der Effekt aufzuheben war.
Er musste sie nur in den TitansTower schaffen, rauskriegen wie das Gegenmittel hieß, seine Freunde finden und gerettet war der Tag. Von neuem Elan erfüllt, wollte er sich Venus über die Schulter werfen, als er ins stocken kam. Ihm war gar nicht aufgefallen, wie wenig sie eigentlich an hatte. Das war ja nicht viel mehr als ein knapper Bikini! Ach was redete er da, die zwei Stoffstreifen würden nicht mal auf einem Oben-ohne-Strand als Bikini durchgehen. Bildete er sich das nur ein oder war der Stoff etwa auch noch durchsichtig?
Kein Wunder, dass Robin sie nicht selbst gefesselt hatte. Dagegn trug WonderWoman ja den reinsten Schneeanzug. So konnte er sie doch unmöglich anfassen. Was sollte er denn jetzt machen? Eine Decke. Genau. Und er war schließlich vor einem Einkaufszentrum. Aber wer sollte inzwischen auf Venus aufpassen? Er durfte nicht riskieren, dass sie entkam während er shoppen ging.
Das war zuviel. Er gab auf. Resignierend schnappte er sich seinen Kommunikator und stellte ihn so ein, dass jeder Held in Reichweite die Nachricht empfangen konnte.
„Hier BeastBoy. Ich hab ziemliche Probleme. Vier der Young Justice sind in einer . . . ähm . . . nicht guten Situation. Außerdem brauche ich sofort eine Decke oder eine Frau."
Wie zu erwarten, erhielt er besorgte wie verwirrte Rückrufe.
An dieser Stelle ein großes dank an meinen Beta. Ohne dich könnte keiner auch nur ein Wort, von meiner ohne jedes Gefühl für Rechtschreibung gesegneten Schreibader, lesen.
