Das hatte ich fast vergessen zu erwähnen, insgesamt werden das hier 15 kleine Beiträge.


03 – Umarmungen

„Das war toll, wie du sie gefesselt hast. Das hätte ich so nie hinbekommen. Du bist großartig. Niemand kann dir . . ." Redete Cassie voller Begeisterung auf ihre Freundin Cissie ein. Sie wusste nicht wirklich, was in Cassie gefahren war, denn dieses überschwängliche Gerede war sonst nicht ihre Art. Plötzlich ergriff Cassie ihre Hände, drückte sie sich gegen die Brust und warf ihr den wahrscheinlich verträumtesten Blick zu, den sie jemals gesehen hatte.

Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht. Sie drehte sich verwirrt zu den anderen, um sie zu warnen, doch bei dem Anblick, der sich ihr bot, blieben ihr die Worte im Hals stecken. Superboy hatte beide Arme um Robin geschlungen und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Noch bevor sie überhaupt daran denken konnte, was in Superboy gefahren war, befreite sich Robin aus der Umarmung und ging auf Distanz.

„Passt auf. Die beiden sind von Venus Pfeilen getroffen worden." Schrie BeastBoy ihnen warnend zu. Ein Blick auf Cassies verträumtes Gesicht zeigte ihr, dass das die volle Wahrheit war. Entsetzt riss sie ihre Hände los um ein paar Schritte zurückzuweichen. Cassies Miene verdüsterte sich daraufhin deutlich und bevor sie noch reagieren konnte, schlangen sich beide Arme um sie.

„Dieser Lärm stört nur unsere Zweisamkeit. Lass uns an einen romantischeren Ort fliegen."

Bevor Cissie auch nur protestieren konnte, hatten sie abgehoben. Das letzte, was sie von ihren Freunden hörte, war Robins wütender Schrei. „Nimm deine verdammten Hände da weg!"

Robin hatte sich zwar gerade erst aus Superboys Umarmung befreit, war aber gleich, dank dessen Supergeschwindigkeit, in die nächste geraten. Nur das eine seiner Hände diesmal auf Robins Po gelandet war. Noch während er versuchte sich zu befreien, war BeastBoy gekommen und ergriff einen von Superboys Armen, um ihm zu helfen.

„Komm schon Superboy. Du bist nur etwas durcheinander. Lass Robin . . ." Weiter war BeastBoy nicht gekommen, denn er benutzte den gleichen Arm um seinen Kameraden quer über den Parkplatz zu schleudern und ihn dann anzuschreien. „Robin ist mein Freund, also lass ihn in Frieden, klar?"

Sein so genannter Freund hatte sich mittlerweile zum zweiten mal von Superboy befreit und dachte fieberhaft über eine gute Verteidigung gegen seinen Freund nach. Doch als Superboy seine Rede beendet hatte, war er anstatt vor ihn wieder hinter ihn geflitzt, um seine Arme erneut um ihn zu schlingen. Kaum eine Sekunde später waren sie auch schon in der Luft.

„Keine Panik, mein kleiner. BeastBoy wird uns nicht mehr stören. Ich bring uns an einen wunderschönen Ort, wo wir ganz alleine sind." Robin hingegen, den er so fest an sich drückte, dass ihm fast die Luft wegblieb, tastete verzweifelt nach seinem Gürtel, um etwas hilfreiches zu finden, das ihn voe so einem Schicksal bewahren konnte.