9. Böses Erwachen
Lautes
Klopfen weckte Daria am nächsten Tag.
Sie
stöhnte, zog sich die Decke über den Kopf und versuchte es
zu ignorieren, doch der Krach hörte nicht auf.
„Oh...
verdammt... wer weckt mich denn da mitten in der Nacht?"
Verschlafen
setzte sie sich auf und war einen Moment lang desorientiert. Wo, zum
Teufel war sie? Das hier war nicht ihr Zimmer... Scheiße!
Daria
sprang aus dem Bett und sah sich wild um. Sie war alleine. Und
nackt.
Die
Ereignisse von letzter Nacht kamen ihr wieder in den Sinn. Oh...
scheiße. Sie hatte mit Breda geschlafen... sie hatte
tatsächlich mit dem Grafen geschlafen... und nicht nur einmal...
Daria musste unwillkürlich grinsen. Doch dann riss sie ein
erneutes Klopfen aus ihren Erinnerungen.
Verzweifelt
sah sie sich um. Ihr Ballkleid lag auf dem Boden, aber sonst war
nichts Kleidungs-ähnliches zu sehen... dann hieß es eben
improvisieren!
Schnell
hatte sie den schwarzen Bettvorhang abmontiert und sich ihn
Toga-artig umgeschlungen. Dann klopfte es wieder an der Tür...
oh, Mist, das hatte sie ja ganz vergessen!
Schnell
ging sie zur Tür hinüber und öffnete sie einen
Spalt.
„Ja?"
Auf
der anderen Seite stand Kokoul. Soweit sie sehen konnte, schien er
nicht überrascht zu sein, sie hier halbnackt zu sehen. Mit einem
Brummen drückte er ihr ein Blatt Papier in die Hand und
verschwand wieder.
Was,
zum... ?
Sie
lies die Tür wieder zufallen und sah sich den Zettel an. Es war
eine Vermisstenanzeige. Und da stand ihr Name darauf, ebenso wie ein
relativ unscharfes Bild von ihr.
Na
toll. Genau dass hatte sie jetzt noch gebraucht. Verdammt!
Aber
zuerst musste sie sich um richtige Kleidung kümmern. Nur dumm,
dass sie nicht wusste, in welchem Teil des Schlosses sie sich
befand... bei der Tour hatten sie dieses Zimmer ausgelassen. Tja,
dann musste sie eben suchen gehen... wenigstens bestand keine Chance
Breda oder Herbert über den Weg zu laufen... es war schließlich
Vormittag.
Also
schlang sie den Bettvorhang enger um sich und sammelte ihre Sachen
von gestern auf. Dann machte sie sich auf den Weg und ging langsam
den Flur entlang. Nur so mit einem Vorhang bekleidet war es verdammt
kalt hier!
Nach
einer halben Stunde war sie bei der Küche angekommen. Wenigstens
wusste sie nun, wie sie von hier in ihr Zimmer kommen würde!
Endlich
angekommen, beschloss sie, zuerst noch schnell ein Bad zu nehmen um
wieder aufzutauen.
Mit
einem entspannten Seufzen lies sie sich ins warme Wasser
zurücksinken.
Oh,
das tat gut!
Als
sie entspannt in der Wanne lag, wanderten ihre Gedanken wieder zu
gestern Abend... zu dem Ball. Er hatte sie in den Hals gebissen und
ihr Blut getrunken... aber sie würde kein Vampir werden... noch
nicht. Und dann...
‚Also,
wenn letzte Nacht ein Anhaltspunkt dafür war, wie es ist, wenn
man tot ist, dann kann ich es gar nicht mehr erwarten, zu sterben!',
dachte sie grinsend.
Doch
was würde nun geschehen? Wie würde Breda reagieren, wenn er
heute Abend aufwachte? Doch eins nach dem anderen. Darüber würde
sie sich heute Abend Gedanken machen.
Jetzt
musste sie sich erst einmal um diesen Trottel von Reiseleiter
kümmern! An die Reisegruppe hatte sie gar nicht mehr gedacht!
Verdammt! Klar, sie wollten ja eigentlich Gestern abreisen...
Daria
eilte wieder in ihr Zimmer zurück und zog sich schnell an. Ein
leicht diabolisches Grinsen stahl sich über ihr Gesicht, als sie
ein T-Shirt auswählte und es überzog:
‚Was
auch immer – du mich auch.'
Das
war jetzt genau der richtige Spruch. Schnell eilte sie ins
Speisezimmer, wo bereits ein gedeckter Tisch auf sie wartete.
Eigentlich hatte sie ja gar keinen Hunger... aber sie sollte
vielleicht doch besser etwas essen...
Also
schlang sie schnell ein Butterbrot hinunter und machte sich dann auf
die Suche nach Kokoul.
Schließlich
fand sie ihn in der Küche.
„Kokoul?",
fragte sie ihn. „Könntet Ihr mich bitte ins Dorf fahren? Ich
muss unbedingt das mit der Vermisstenanzeige klären."
Der
Buckelige nickte nur und bedeutete ihr, mitzukommen. Er führte
sie auf den Hof hinaus.
„Hhhiiier...
waaa-ten."
„Ok."
Kurz
darauf bog er mit der schwarzen Kutsche um die Ecke. Daria stieg ein
und sie fuhren durch das Tor in Richtung Wald. Es sah wirklich
wunderbar aus... die verschneite Landschaft... wie Puderzucker.
Kurz
vor dem Dorf hielt die Kutsche an. Daria lehnte sich aus dem
Fenster.
„Warum
fahrt Ihr nicht weiter? Ist irgendwas?"
„Nhiichthh
ihhns Dohhrfff... dhiie Kuhh-schee wihrd erkhaaant..."
Ach
ja, stimmt. Vielleicht keine gute Idee mit der Kutsche des Grafen ins
Dorf zu fahren.
Also
stieg sie aus.
„Die
Straße führt direkt ins Dorf, oder?"
„Jaahhh."
„Ok.
Dann bin ich hoffentlich bald wieder da."
„Ihhh
waaate..."
„Danke."
Mit einem kleinen Winken verabschiedete sie sich und ging flott die
Straße entlang.
Ungefähr
fünf Minuten später kam sie im Dorf an. Ein paar Leute
befanden sich auf der Straße und zeigten aufgeregt auf sie. Na
toll.
Sie
hielt auf das Gasthaus zu und stürmte wütend hinein.
An
der Bar entdeckte sie ihren Reiseleiter, den sie jedoch gar nicht zu
Wort kommen lies.
„Was,
bitte, soll' das?! Da ist man mal ein kleines bisschen spät
dran und Sie verständigen gleich die Kavallerie!"
Sie
ignoriere die ängstlichen Blicke die ihr die Dorfbewohner
zuwarfen und funkelte den Mann vor ihr wütend an.
„Miss
Black! Gott sei Dank, dass Ihnen nichts passiert ist!"
‚Na,
der hat damit eher wenig zu tun...' dachte sie ironisch.
„Was
sollte mir denn passiert sein? Ich war bei Verwandten und habe
gestern Abend die Zeit vergessen, das ist alles!"
„Verwandte?"
Ok,
es war vielleicht nicht die beste Ausrede, aber es war die einzige
die ihr auf die Schnelle einfallen wollte.
„Ja."
„Sie
ist eine von ihnen!", rief eine alte Frau aus dem Dorf und hielt
ein Bündel Knoblauch schützend vor sich.
„Eine
von wem?", fragte der Reiseleiter Ferdinand Weiss verwirrt.
„Ein
Kind Satans... ein Vampir...", flüsterten die
Dorfbewohner.
Daria
platzte der Kragen.
„Also,
ihr habt sie ja echt nicht mehr alle! Wir sind doch hier nicht bei
Bram Stoker! Vampire, Werwölfe und das ganze Zeug gibt es doch
gar nicht! Außerdem ist es heller Tag draußen!" Wütend
riss sie einer alten Frau ein Bündel Knoblauch aus der Hand,
brach eine Knolle davon ab und biss hinein.
Oh...
scheiße... blöde Idee... sie hasste Knoblauch. Doch nun
konnte sie nicht zurück. Mit einem nicht gerade erfreuten
Gesichtsausdruck zerkaute sie das Stück Knoblauch und schluckte
es hinunter. Ugh.
„Da!
Ist euch das Beweis genug? Soll ich vielleicht noch ein Kreuz
anfassen?!"
Sie
griff sich das Kreuz das ihr ein alter Mann entgegen hielt und hielt
es vor sich.
„Und?
Seht ihr schon irgendwo Rauch? Dann hört jetzt endlich mit dem
Blödsinn auf!"
Daria
schleuderte das Kreuz in eine Ecke und starrte die Anwesenden zornig
nieder.
Herr
Weiss lachte nervös.
„Ach...
es hat doch niemand ernsthaft behauptet, dass Sie ein Vampir seien...
wir haben uns nur Sorgen um Sie gemacht..."
„Ja,
sicher. Aber da können Sie jetzt damit aufhören. Ich werde
nicht mehr mit Ihnen weiterfahren, ich werde bei meinen Verwandten
bleiben."
„Sie
wollen nicht mehr mit uns weiterfahren?"
Ächz.
„Nein,
das sagte ich doch gerade. Ich werde wieder zu meinen Verwandten
zurück gehen."
Die
Dorfbewohner beäugten sie zwar immer noch etwas misstrauisch,
aber sie schienen nun zumindest davon überzeugt zu sein, dass
sie kein Vampir war. Nur gut, dass sie einen Schal trug, der
das Bissmahl bedeckte...
„Sind
Sie sich da wirklich sicher?", fragte sie Herr Weiss nun.
„Ja!
Und sie nehmen jetzt bitte die Vermisstenanzeige zurück!"
„Ja,
natürlich... wir haben uns doch nur Sorgen gemacht..."
„Ja.
Is' ja gut, aber mir is' ja nix passiert. Und ich muss dann auch
gleich wieder los, meine Tante wartet mit dem Mittagessen auf
mich."
Und
damit lies Daria sie stehen und ging wieder auf die Straße
hinaus.
Puh!
Geschafft. So ein abergläubischer Haufen! Obwohl... sie hatten
ja recht... Daria grinste und ging wieder in Richtung der wartenden
Kutsche.
Ugh.
Auf den Knoblauch hätte sie echt verzichten können! Hernach
würde sie sich eine Viertelstunde lang die Zähne
putzen!
Kurze
Zeit später war sie wieder bei Kokoul angekommen.
„Alles
in Ordnung, ich hab's geklärt. Wir können wieder
zurückfahren."
Er
nickte und wartete, bis sie eingestiegen war und fuhr daraufhin
an.
Es
war bereits zwei Uhr nachmittags als Daria wieder im Schloss war. Nun
musste sie erst mal diesen furchtbaren Knoblauchgeschmack
loswerden!
Daria
eilte in ihr Zimmer, holte ihre Zahnbürste und Zahnpasta und
verschwand im Bad. Gute zwanzig Minuten später war sie endlich
zufrieden.
„Igitt...
kein Wunder dass Vampire keinen Knoblauch mögen... der schmeckt
ja wirklich furchtbar... besonders so konzentriert."
Als
die Sonne um halb fünf unterging, saß Daria gerade im
Speisezimmer und aß zu Mittag.
„Hi!"
Herbert
kam langsam herein geschlendert.
„Wie
ich sehe, geht es Euch schon wieder gut."
„Jap.
Alles in Ordnung."
Daria
grinste den Vampir an.
„Und,
hattest du noch Spaß auf dem Ball?"
„Oh
ja, es war toll! Ich war noch bis in die frühen Morgenstunden
wach... aber ich habe Vater gar nicht wieder gesehen, nachdem er Euch
hinausgetragen hat... oh."
Anscheinend
war Darias rotes Gesicht Antwort genug. Breit grinsend zog Herbert
einen Stuhl neben ihr raus, setzte sich rücklings darauf und
stützte seine Arme und seinen Kopf auf der Rückenlehne
ab.
„Erzählt."
„Was?"
Daria sah ihn entsetzt an. „Ich werd' Euch bestimmt keine Details
von gestern Nacht erzählen!"
„Wer
hat denn was von Details gesagt? Ihr seid kein Vampir, also hat er
Euch offensichtlich nicht verwandelt... aber sollte ich sonst noch
was wissen?"
Daria
starrte ihn nur mit offenem Mund an.
„Nein!
Sollt Ihr nicht!"
Herberts
Grinsen wurde noch breiter.
„Und
damit habt Ihr mir gerade sämtliche Fragen beantwortet."
Herbert
stand wieder auf und lies eine sprachlose Daria zurück.
So
fand sie Breda kurze Zeit später vor, als auch er das
Speisezimmer betrat.
„Ist
mit dir alles in Ordnung?"
„Was?
Oh... ja, alles ok..."
Daria
schüttelte leicht ihren Kopf und dann fiel ihr Blick auf den
Grafen. Ach, ja... verdammt. Natürlich wurde sie nun wieder
rot.
„Es
tut mir leid, dass ich dich heute Morgen so überstürzt
verlassen habe, aber die Sonne ging auf und ich wollte dich nicht
wecken..."
„Oh,
das macht nichts... wenn es dir nichts ausmacht, dass ich deine
Bettvorhänge zweckentfremdet habe..."
„Bettvorhänge?"
"Na
ja, ich hatte nur das Ballkleid da... und so früh am Morgen war
ich nicht ganz in der Lage da wieder reinzukommen..."
Der
Graf lachte laut.
„Für
so etwas darfst du meine Bettvorhänge jederzeit
entfremden!"
Auch
Daria lächelte nun und stand etwas nervös auf. Wie sollte
sie sich nur jetzt verhalten?
Doch
Breda nahm ihr jede Entscheidung ab, indem er sie sanft in die Arme
nahm und küsste. Mit einem glücklichen Seufzen lies sich
Daria gegen ihn sinken.
„Was
hast du nur fürchterliches gegessen?"
„Was?"
Daria sah ihn einen Moment lang verwirrt an, bis ihr ein Licht
aufging.
„Oh,
scheiße, der Knoblauch!"
„Knoblauch?"
Breda hob fragend eine Augenbraue.
„Na
ja, die Dorfbewohner wollten nicht glauben, dass ich kein Vampir bin,
also habe ich in eine Knoblauchzehe gebissen... das war vielleicht
eklig!"
Und
sie erzählte ihm alles was sich an diesem Tage zugetragen hatte.
Als sie geendet hat, grinste Breda breit und schüttelte den
Kopf.
„Du
überraschst mich wirklich immer wieder! Deren Gesichter hätte
ich gerne gesehen!"
„Ich
hab' leider meine Kamera vergessen", meinte Daria ebenfalls
grinsend.
„Du
wirst also nicht mit der Reisegruppe weiterfahren."
„Nein...
ich hoffe das ist in Ordnung..."
Der
Graf unterbrach sie.
„Es
würde mich sehr freuen, wenn du länger bleiben würdest."
Kurze
Zeit später saß Daria auf Bredas Schoß im
Kaminzimmer und fragte ihn über alles aus, was ihr zum Thema
Vampire einfiel.
„Stimmt
es eigentlich, dass Vampire kein Spiegelbild haben?"
Breda
sah mit unbewegtem Gesicht auf sie herab.
„Im
Ballsaal bestand eine ganze Wand nur aus Spiegeln, und du musst mich
so was noch fragen?"
Daria
grinste.
„Da
hab' ich ja auch nicht auf die Wände geachtet... also, hast du
nun ein Spiegelbild oder nicht?"
„Nein."
„Mm...
dass ist allerdings ein kleiner Nachteil... wie soll man sich den
Schminken, wenn man sich nicht im Spiegel sieht?", überlegte
sie.
„Mit
etwas Übung ist das kein Problem, außerdem kann man immer
noch andere nach Hilfe fragen. Ich bin mir sicher, dass Herbert dir
gerne helfen würde."
Daria
lachte.
„Da
könntest du recht haben."
Breda
strich ihr eine Strähne aus der Stirn.
„Aber
du musst dir keine Gedanken deswegen machen. Ich werde dich erst
verwandeln, wenn du bereit bist und es auch wirklich willst."
„Ich
weiß." Daria sah zu ihm auf. „Ich liebe dich", flüsterte
sie.
„Ich
liebe dich auch... mehr als du dir je vorstellen kannst."
Daraufhin
musste sie grinsen. „Da wär' ich mir nicht so sicher, ich hab'
ziemlich viel Phantasie!"
Daria
küsste ihn und schmiegte sich eng an ihn.
„Schade
nur, dass du bei Sonnenaufgang in die Gruft musst... obwohl... kann
ich nicht heute mit dir in deinem Sarg schlafen?"
Völlig
erstaunt sah der Graf sie an.
„Du
willst mit in meinem Sarg schlafen?"
"Na
ja... ich würde eben so gerne neben dir liegen können...
und wenn du nicht bei mir im Bett bleiben kannst, muss ich eben zu
dir in den Sarg kommen... wir müssten nur den Deckel einen Spalt
offen lassen, schließlich muss ich noch atmen."
„Und
dir würde es nichts ausmachen, in einer Gruft in einem Sarg zu
liegen."
„Nein."
Daria musste grinsen. „So was wollt' ich schon immer mal
ausprobieren, nur hatte ich bisher nie die Gelegenheit
dazu."
Plötzlich
fiel ihr etwas ein.
„Dein
Sarg ist doch groß genug für zwei, oder?"
Nun
musste Breda wirklich lachen.
„Natürlich
ist mein Sarg groß genug... als Graf braucht man schließlich
einen schönen großen Steinsarkophag!"
Er
hob sie mit Leichtigkeit auf seine Arme und trug sie den Weg zur
Gruft hinunter.
Wenig
später lag sie rund um zufrieden neben Breda in seinem Sarg und
schmiegte sich an ihn.
„Mm...
daran könnte ich mich gewöhnen... so viel zum Thema
Zweckentfremdung."
Auf
einmal ertönten Schritte und Herbert kam in die Gruft.
„Daria?!"
Der silberhaarige Vampir blieb erstaunt stehen und starrte die junge
Frau an die mit seinem Vater zusammen in dessen Sarg lag. Daria zog
ihre Decke – schließlich war sie nicht unempfindlich gegen
die Kälte, außerdem hatte sich nichts darunter an –
etwas höher und winkte ihm kurz zu.
„Hi,
Herbert!"
Ein
breites Grinsen zeigte sich darauf auf dessen Gesicht.
„Das
wäre ein Foto wert... du solltest dich sehen, wie du da im Sarg
liegst..."
„Herbert..."
Bredas warnende Stimme unterbrach ihn.
„Oh,
ich find's genial. Viel Spaß noch... und seid bitte nicht
allzu laut."
„Hey!"
rief Daria gespielt empört, doch Herbert war bereits in seinen
eigenen Sarg gestiegen und schloss den Deckel.
Auch
Breda zog nun seinen Sargdeckel zu – er lies jedoch einen kleinen
Spalt für Daria offen.
„Guten
Tag Daria... schlaf gut." Er legte seinen Arm um sie und sie rückte
noch ein wenig enger an ihn heran.
„Du
auch... träum was schönes."
„Mit
dir an meiner Seite bestimmt."
