Harry Potter und die schwarze Seite von Namarie

Kapitel 8: Begrabung eines Streites

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Hallo da bin ich nach langer zeit wieder. Und zwar mit einem neuem Kapitel.

Ich hoffe, das es euch gefällt.

Meine Probleme sind mittlerweile gar keine mehr, hat sich erledigt.

Das vorher war ja eher alles ein einziger Flashback. Es geht jetzt da weiter, wo

Lex Blaise das Kästchen und den Brief in die Hand gedrückt hat, einiges

erklärte und dann ging.

Also viel spaß.

mystiva88: danke für dein kommi. Ich habe in letzter zeit nichts gepostet, weil ich gehofft hatte, noch ein paar kommis zu bekommen, aber okay, ich wünsche dir viel spaß und freue mich, das du mir so treu bist.

Deswegen widme ich dir dieses kapi.

Kapitel 8: Begrabung eines Streites

Noch eine ganze Weile saß Blaise auf der Bank und betrachtete das Blatt mit den

Zeilen, die Lex nur für ihn geschrieben hatte. Dann faltete er den Brief wieder

zusammen, legt ihn beiseite und nahm das Kästchen. Etwa fünf Minuten starrte

er es an.

Ich frag mich echt, was da drin ist. Wenn mich nicht alles täuscht, dann

stammt das Kästchen aus dem Laden mit der wunderschönen Kette. Hm.

Langsam öffnete er die dunkelviolette Schleife und legte sie zu dem Brief auf

die Bank. Allerdings vergingen drei weitere Minuten, ehe er den Atem anhielt,

die Augen schloss und schließlich den Deckel anhob. Noch immer saß er mit

geschlossenen Augen und angehaltenem Atem da und überlegte, zögerte.

Ach, verdammt! Lex hat noch nie jemandem, mit dem er ins Bett ging, etwas

Wertvolles geschenkt, warum sollte er dann ausgerechnet bei mir anfangen? Und..

Wenn... es doch etwas Wertvolles ist? Dann muss an seinem Geständnis etwas

Wahres dran sein. dachte er sich.

Von einer Sekunde auf die andere blies er den Atem aus, öffnete mit einem Ruck

die Augen und das Kästchen und erstarrte wiedereinmal.

Im Kästchen befand sich eine wunderschöne Kette. Sie war aus Silber und der

Anhänger war ein schönes Herz. In diesem Herz waren ein paar verschlungene

Linien und wenn man etwas Fantasie benutzte, sahen sie aus wie zwei ineinander

verschlungene Herzen. Nun, wie Blaise wusste, war es ein keltischer Anhänger

(Ich habe ein Bild der Kette bei den Steckbriefen, inklusive den Link dazu, dann

könnt ihr euch noch ein Bild davon machen. Ich finde sie echt schön.).

Er stand auf und ging, nach einem Blick auf die Uhr in Richtung Stadtmitte los.

Blaise ging in eine Seitengasse, da er keine große Lust auf die Menschenmenge

hatte. Die quetschten einen eh nur ein und man kam kaum vorwärts, da die

Einkaufspassage viel zu überfüllt war.

Als er um eine weitere Ecke bog, hörte er seltsame Geräusche. Kurz blieb er

stehen und sah sich um. Obwohl er nichts Seltsames sah, zückte er seinen

Zauberstab und ging langsam weiter. Vorsichtig marschierte er um die nächste

Ecke und erstarrte.

Einige Zeit vorher bei Lex

Mit bedrücktem Gesicht ging er (weiter) die Straße entlang. Er hatte

furchtbare Angst vor Blaise Reaktion auf die Kette. Er hoffte inständig, dass

der andere Junge sie annehmen würde, denn er wusste, dass Blaise es nicht

besonders mag, wenn man ihn zu etwas, einem Eis oder so, einlud oder gar für

ihn etwas bezahlte, wenn er nicht genügend Geld dabei hatte.

Der Blonde lief, ohne großartig auf den Weg zu achten, einfach weiter. Erst als

er jemanden rufen hörte, nahm er seine Umgebung bewusst war. Lex stand in einer

etwas dunkleren und verlassenen Gasse. Er drehte sich nah der Stimme um und

schaute die Person eiskalt an. Es war ein Junge etwa in seinem Alter, mit

braunen Haaren, einem dunklen Teint und dunkle Augen, die fast schwarz wirkten.

"Was willst du? Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit, also rück mit der Sprache

raus oder lass es.", rief Lex.

"Nun, du gefällst mir. Weißt du, ich habe dich schon den ganzen Tag, seit du

in den Bus eingestiegen bist, beobachtet. Du hast mich mit deiner Art

unglaublich heiß gemacht und mittlerweile hab ich ein Steifen. Ich bin der

Meinung, dass du dich also auch darum kümmern solltest."

Schneller wie Lex gucken konnte, wurde er mit einem Zauberspruch auch schon an

die Wand gepinnt. Der andere schlenderte langsam auf ihn zu und in Lex kroch

etwas Panik hoch.

"Du gefällst mir in dieser Position. Ich freue mich schon, dich richtig zu

nehmen.", sagte der junge Mann, der wohl nur ein oder zwei Jahre älter als Lex

sein musste.

Sanft fuhr er mit einem Finger Lex Gesichtkonturen nach. Eigentlich wollte Lex

seinen Kopf wegdrehen, konnte es aber dank des Fluches nicht. Stattdessen

spuckte er dem anderem ins Gesicht und rief: "Was fällt dir eigentlich ein?!

Lass mich sofort runter und nimm diesen Fluch von mir, dann las ich dich noch

davonkommen, ansonsten wirst du es bitter bereuen!"

"Ich glaube kaum, dass du dir in deine Position Drohungen leisten kannst." Er

ballte seine linke Hand zu einer Faust und schlug Lex ein Mal kräftig in den

Magen. Entsetzt keuchte dieser auf. Er öffnete seinen Mund, um den anderen

ordentlich seine Meinung zu sagen, doch verließ keine Laut seine Lippen. Ohne

dass er es bemerkt hatte, hatte der Junge, dessen Namen er noch nicht einmal

wusste, ihm den Silencio (Schweigefluch) verpasst.

Zufrieden lächelte dieser noch kurz, dann küsste er den blonden, wehrlosen

Jungen hart auf die Lippen. Als er mit seiner Zunge in den Mund des Verfluchten

eindringen wollte, verweigerte Lex es ihm. Wieder schlich sich ein fieses

Grinsen in sein Gesicht.

"Du schmeckst nach mehr. Ich bin schon richtig gespannt, wie du dich erst

anfühlst, wenn ich dich ficke."

Hart packte er Lex in dessen Schritt. Dieser musste des Schmerzes wegen

aufkeuchen. Natürlich ließ der Braunhaarige diese Gelegenheit nicht ungenutzt

und drang mit seiner Zunge in dessen Mund ein.

Der Braunhaarige schickte nun seine Hände auf Wanderschaft. Seine rechte Hand

fuhr unter Lex Shirt und streichelte erst sanft die Haut, bevor er hart in die

rechte Brustwarze kniff.

"Hm, deine Haut ist sogar noch weicher und zarter als ich es mir vorgestellt

habe."

Dann, ohne jegliche Vorwarnung, zeriss er das Shirt und öffnete die Hose seines

Opfers. Schnell zog er diese herunter. Schließlich knöpfte er auch sein eigene

Hose auf und zog sie, mitsamt seines Tangas, in die Kniekehlen. Gerade als er

die Boxershorts des Malfoys herunterreisen wollte, wurde er von einem wütenden

Schrei aufgehalten.

Lex war schlecht, er hätte nie gedacht, dass ihm so etwas mal passieren würde.

Ihm wurde bewusst, dass er sich nicht wehren konnte, selbst mit seinen

Vampirkräften nicht. Er hoffte inständig, dass noch ein Wunder passieren

würde und man ihn retten würde. Entsetzt riss er die Augen auf, als der Typ

ihm das Shirt zeriss und die Hose runterzog.

Nein bitte nicht, mein erstes Mal als Uke wollte ich nicht so erleben! Ich

hatte gehofft, dies mit Blaise zu erleben. Blaise... Er wird mich bestimmt nie

mehr ansehen, wenn er hiervon erfährt.

Tränen traten aus seinen Augen hervor. Das letzte Mal, als er weinte, lag schon

Jahre zurück. Damals war er sieben Jahre alt gewesen und sein erstes Haustier,

eine kleine Katze, war gestorben.

Er war froh, dass der andere den ersten Fluch ein wenig aufgehoben hatte, denn

so konnte er seinen Kopf zur Seite drehen.

Langsam versank er in Gedanken an Blaise, um so nichts mehr mitzubekommen.

Baby baby I sweat to you

Baby baby I hear for you

I don't know why

Why I did those things to you

What went through my mind

And I don't know why

Why I broke your heart in two

Guess that I was blind

Baby, how I wish you could

Forgive me this one more time

Chorus

And I swear

I'll be there

Anytime you want me to

I'll be true

Here for you

Don't leave me lonely

'Cause I need you

Yes I've been a fool

Now I see the price to pay

I can't run and hide

'Cause I'm losing you

And my chances slipped away

With each time I lied

Baby, how I wish you could

Forgive me one more time

oh yeah

Chorus

And I swear

I'll be there

Anytime you want me to

I'll be true

Here for you

Don't leave me lonely

'Cause I need you

Baby, living without you

Will tear me apart

When I know how it could have been

But I don't know care what it leads to

Let's make a new start

And give love a chance to win

'cause Baby, I swear

Chorus

And I swear

I'll be there

Anytime you want me to

I'll be true

Here for you

Don't leave me lonely

'Cause I need you

[I need you von Westlife; Westlife

Baby, baby, ich verspreche dir

baby, baby, dass ich da bin für dich

Ich weiß nicht, warum

Warum ich dir diese Dinge angetan habe

Was ist mit mir passiert

Und ich weiß nicht, warum

Warum ich dein Herz in zwei gebrochen habe

Ich denke, ich war blind

Baby, wie sehr wünsche ich mir, dass du mir vergeben kannst

Nur noch einmal

Refrain :

Und ich verspreche

Ich werde da sein

Wann immer du es willst

Ich werde wirklich hier sein

Lass mich nicht einsam zurück

Denn ich brauche dich

Ja, ich war ein Idiot

Jetzt sehe ich, welchen Preis ich dafür zahlen muss

Ich kann nicht davonrennen und es verstecken

Denn ich verliere dich

Und meine Chancen sind mir entglitten

Jedes mal, wenn ich gelogen habe

Baby, wie sehr wünsche ich mir, dass du mir vergeben kannst

Nur noch einmal

Refrain

Baby, ohne dich zu leben

Wird mich wahnsinnig machen

Wenn ich weiß, wie es hätte sein können

Aber es ist mir egal, wohin es führt

Lass uns noch mal von vorne beginnen

Und gib der Liebe eine Chance zu gewinnen, denn

Baby, ich verspreche

Baby, baby, ich verspreche dir

Wann immer du es willst

Ja, ich verspreche

Baby, baby, bin ich da für dich

Lass mich nicht einsam zurück

Denn ich brauche dich

Refrain

Ja, baby, ich brauche dich

[I need you dt. von Westlife; Westlife

Zur selben Zeit bei Blaise

Entsetzt starrte er die Szene, die sich vor seinen Augen abspielte, an. Er sah

Lex an der Wand und einen für ihn unbekannten Jungen, der Lex gerade die

Boxershorts herunterreisen wollte.

Er konnte das Gesicht seines besten Freundes nicht erkennen und zog deswegen

auch zu Anfang völlig falsche Schlüsse. Wütend ging er auf die beiden zu und

schrie:

"Lex du verdammter Mistkerl! Mir erzählst du, du würdest mich lieben, sagst,

dass es dir mit mir ernst ist und dass du um mich kämpfen willst, machst mir

sogar ein verdammt teures Geschenk und lässt dich keine zwei Stunden später

von irgendeinem Kerle ficken!!! DU BIST ECHT DAS LETZTE!!!"

Erst als er fast direkt vor den beiden Jungen stand, die ihn nun verwirrt (der

Typ) und flehend (Lex) anstarrten, kapierte Blaise die Situation.

"Das wirst du bereuen, du Schwein!!! Niemand, aber auch wirklich niemand,

vergreift sich an meinen besten Freund, und schon gar nicht so ein perverser

Vergewaltiger wie du!!!!"

Mit Hilfe eines Zauberspruchs schleuderte er den Kerl von Lex weg und schickte

gleich noch einen schwarzmagischen Fluch hinterher, der ihn so richtig leiden

ließ.

Dann stürmte er zu dem inzwischen am Boden liegenden Lex. Schnell stellte er

fest, dass er einen Ganzkörperfluch verpasst bekommen hatte. Sofort sprach er

einen Gegenfluch.

Lex verkrampfte seine Hände in Blaises Hemd und fing nach kurzem Zögern

hemmungslos an zu schluchzen.

"Bitte, bring mich hier weg!!! Bitte, ich halt es hier keine Sekunde länger

aus!!! Blaise hilf mir!", schluchzte er.

Blaise packte den etwas Größeren an den Hüften und zog ihn hoch zu sich.

Entgegen seiner Erwartung lehnte sich der Blonde nur etwas an ihn, anstatt sich

hängen zu lassen. Arm in Arm gingen sie nun in Richtung Treffpunkt.

"Lex, ich denke es ist das Beste, wenn du mit uns zurückfährst. Ich möchte

dich jetzt ungern allein lassen und ich bezweifle, dass Severus und McGonagall

uns mit einem anderen Bus zurückfahren lassen. Und wenn du mit jemanden reden

willst, ich bin mir sicher, dass Draco dir zuhören wird. Er kann dir dann

helfen.", flüsterte Blaise.

"Und was ist, wenn ich nicht mit meinem Bruder, sondern mit dir darüber reden

will? Ich liebe dich! Und du bist auch mein bester Freund, egal was in den

letzten Tagen zwischen uns vorgefallen ist. Ich möchte dich unter gar keinen

Umständen verlieren, verstehst du das? Blaise, ich..."

"Schon gut, sag nichts. Ich werde dir zuhören. Trotz des Streits bist du ja

auch immer noch mein bester Freund. Und so schnell wirst du mich auch nicht

verlieren. Du brauchst also keine Angst haben, das ich mich vor dir Ekel, oder

so. Ist in Ordnung. Du kannst mir alles sagen."

"Woher weißt du, dass ich dachte, du könntest dich vor mir ekeln?"

"Ach weißt du, ich habe mal in einer Muggelzeitschrift einen Artikel gelesen,

in dem es um Personen ging, die vergewaltigt wurden. Dort stand auch dass viele

der Meinung sind, wenn andere es erfahren, sie sich ekeln würden. Ich dachte

mir, dass es bei dir nicht anders ist. Offensichtlich lag ich da mit meiner

Vermutung richtig?!"

"Stimmt. Ich bin froh, dass du gekommen bist. Mir geht es schon etwas besser als

eben, und ja du hast richtig vermutet. Aber wenn du dich nicht vor mir ekelst,

dann ist alles in Ordnung. Wir sollten jetzt etwas schneller gehen, sonst kommen

wir noch zu spät und du bekommst mächtigen Ärger."

Blaise nickte nur.

"Wo zum Donnerwetter waren sie Mister Zabini?! Ich habe doch ausdrücklich

gesagt, dass sie pünktlich sein sollen!!! Sie können von Glück sagen, dass

der Busfahrer sich eine kleine Verletzung zugezogen hat und deswegen die Abfahrt

etwas nach hinten geschoben wurde. Ich hoffe für sie, dass sie eine gute

Erklärung haben?! Ich warte!"

"Ähm nun das ist so, Professor. Ich habe unterwegs einen guten Freund

getroffen. Alexander Malfoy, Draco Malfoys Bruder. Er war in einer etwas ... nun

ja... Misslichen Lage. Ich habe ihm geholfen und deswegen bin ich etwas spät.

Ich wollte noch fragen, ob er mitfahren könnte?! Es sind ja noch Plätze frei.

"Wenn es denn sein muss, und jetzt steigen sie ein!!!"

Beide folgten der Anweisung der Professorin und stiegen ein. Kurz darauf kam

auch der Busfahrer und es ging nun endlich zurück zu den Bungalows.

Tbc.

So dass war's. Bis zum nächsten mal. Ich hoffe ihr hinterlasst mir wieder

fleißig Kommis.

byebye