Kapitel 3
Kein Zweifel
Will der Tomichen sein Auto zurück? Was ist wenn ich es dir nicht geben mag? Wirst du mich dann kopfüber durch die Luft schleudern?" die Stimmer des Jungen der ein rotes Spielzeugauto in der Hand hielt was ironisch und hinterhältig. Auf seinem molligen, dummen Gesicht zeigte sich ein überaus hässliches Grinsen. Seine Arme waren so dick wie Toms Schenkel und er sah mit seinen 8 Jahren einfach nur scheußlich aus. So dachte er, welcher sein Auto wieder haben wollte, über den Jungen.
„Gib mir mein Auto.", sagte der schwarzhaarige Junge der vor dem anderen stand und ihn ausdruckslos ansah. Bis jetzt hatte er sich beherrschen können, aber wie lange konnte dies ein 6 jähriger kleine Junge schon? Er war eh ein sehr labiler Charakter, behauptete zumal die Erzieherin. Aber er wusste eh nicht was labil bedeutete und so war es ihm egal.
Doch der Mollige wollte ihm das Auto immer noch nicht geben sah ihn nur noch blöder an. Die Geduld des Kindes was beinahe zu Ende er ballte die Fäuste. Die Ungerechtigkeit die ihm widerfuhr war für ihn wie die Hölle. Immer mehr steigerte er sich Innerlich in seine Wut bis sie ihn fast zerriss. „Gib mir mein Auto, sofort!" zischte er und seine Augen funkelten zornig und verrenkten sich zu Schlitzen.
Das alles schien den Kloß nicht zu interessieren. Er fummelte mit dem Auto rum und vor lauter Dummheit brach er einer der Spiegel des Autos ab. „Ach wie Leit tut mir das!" meinte er ironisch.
Tom konnte nicht mehr an sich halten, er hatte genug! Es reichte ihm! Sein Zorn kochte über und er konnte sich nicht mehr beherrschen. Sein Augen waren nur noch tiefe Schwärze. Voller Hass! Ungebändigter Hass! Ungewöhnlicher Hass für solch ein kleines Kind.
Auf dem Gesicht seines Gegenübers zeigte sich auf einmal Angst als er den Gesichtsausdruck des „Tomichens" sah und er ging einen Schritt zurück. Als er plötzlich von den Füßen gerissen wurde und sein Kopf hart auf dem Boden aufschlug.
Währenddessen sich ein zufriedenes Lächeln auf dem Gesicht von Tom zeigte, blieb der Junge bewusstlos auf dem Boden liegen. Doch ihn interessierte dies nicht, er hatte es verdient. Warum mussten sie ihn auch immer provozieren und ärgern? Hatte die nichts Besseres zu tun? Warum war immer er es? Warum nicht ein anderer?
Die Erzieherin kam ins Zimmer gestürmt einige der anderen die ebenfalls im Zimmer gewesen waren und Tom ausgelacht hatte als er nach seinem Auto verlangt hatte, waren die Frau holen gegangen. Aufgeregt erzählten die Kinder was passiert war.
Tom stritt nichts davon ab. Er hatte keinen Grund dies zu tun. Er war im Recht gewesen! Er hatte immer Recht!
Die Erzieherin sah zu ihm herüber wollte gerade etwas sagen aber als sie seinen Blick bemerkte, kühl, ausdruckslos und voller Hass fuhr sie unmerklich zusammen. Dieser Junge war ihr unheimlich und, wie Tom feststellen musste, hatte sie auch etwas Angst vor ihm. Was nur Tom in ihren Augen sehen konnte.
