Hallo Leute, ich bin wieder aus London zurück und danke euch für die Reviews. Heute geht es auch prompt weiter.
18. Kapitel
In den nächsten beiden Wochen bekamen sich
Severus und Hermine nur bei den Mahlzeiten zu Gesicht. Hermine, wie
immer ein Ausbund von Ehrgeiz und Fleiß verbrachte die Stunden
damit, Stundenpläne mit dem zu erlernenden Stoff für die
Klassen zu erstellen und ihre letzten, winzig kleinen Wissenslücken
in der Bibliothek zu füllen. Abends fiel sie ausgepumpt ins Bett
und kaum hatte ihr Kopf das dicke Daunenkissen berührt,
übermannte sie auch schon wohltuender Schlaf, begleitet von
Träumen, die ihr morgens beim Aufwachen ein Lächeln auf das
Gesicht zauberten und ihre Wangen rosa werden ließ.
Severus
hingegen wanderte oft gedankenverloren in seinem Kerker auf und ab,
zum ersten Mal in seinem Leben verunsichert und nicht wissend, wie er
sich nun verhalten sollte. Den meisten Menschen gegenüber zeigte
er immer die kalte Schulter, war arrogant, übellaunig und so
scharfzüngig, dass derjenige, der seine verbalen Attacken
ertragen musste, das Gefühl hatte, die Haut würde ihm bei
lebendigen Leib abgezogen. Doch nun war alles anders und auch wenn er
es sich nicht eingestehen wollte, das allerletzte was er wollte war,
Hermine jetzt schon mit seiner Art zu vertreiben, wenn sie erst mal
mehr Zeit miteinander verbringen würden und sie ihn nicht nur
während des Unterrichts ertragen musste. Auch wenn er derjenige
war, der ihr klar gemacht hatte, dass er seine Ruhe brauchte, so
wunderte es ihn doch, dass sie bis jetzt nicht wieder bei ihm
aufgetaucht war. Damit hatte er nicht gerechnet, schließlich
war bisher jede Frau schneller wieder auf seiner Fußmatte
gestanden, als er es sich tatsächlich gewünscht hatte.
Hatte sie es sich möglicherweise anders überlegt? Ging sie
ihm aus dem Weg? Genervt weil er sie nicht durchschauen konnte,
schmetterte er die Bürotür laut hinter sich zu und ging
nach oben Richtung Halle. Viel Nachdenken machte schließlich
auch Hunger.
Mit großen Schritten und wehenden
schwarzen Umhang erreichte er die Doppeltür, gerade in dem
Moment in dem auch Hermine ankam. Sie standen sich gegenüber und
musterten sich. Hermine konnte sich nicht satt sehen an ihm. Dort
stand er. Groß, stolz, dunkel und mit einer undurchsichtigen,
autoritären Aura, die sie wie ein Magnet anzog. Ob sie wohl
jemals das Rätsel um Severus Snape würde lösen können?
Wollte sie das überhaupt? Schon alleine sein Anblick reichte um
die Schmetterlinge in ihrem Bauch auf Hochtouren zu bringen und eine
süße Schwere durchfloß ihren Körper.
Mit
einer hochgezogenen Augenbraue unterzog Snape Hermine einer genauen
Musterung. Sie sah etwas erschöpft aus, aber sie wirkte nicht
bedrückt. Langsam stahl sich ein kleines, scheues Lächeln
auf Hermines Lippen und als es in ihren Augen ankam, leuchteten sie
wieder mit einer Intensivität, als hätte jemand eine Lampe
hinter den Augäpfeln angezündet.
Er quittierte es mit
einem knappen Nicken und ließ ihr den Vortritt. Hermine ging an
ihm vorbei und ihr typischer Vanilleduft stieg ihm betörend in
die Nase. Er folgte ihr, kam ihr dabei so nahe, sodass sie seine
Wärme und seine Blicke in ihrem Rücken spüren konnte.
Das Kribbeln in ihrem Bauch verstärkte sich.
Es waren nicht
viele Lehrer anwesend. Die meisten waren über die Ferien zu
ihren Familien gefahren und der Rest des Lehrkörpers erschien
nur sporadisch zu den geregelten Essenszeiten. Professor Sprout und
Professor Vektor waren in einem Gespräch über die neuste
Ausgabe der „Hexenwoche" vertieft. Weder Hermine noch Severus war
nach einen trivialen Gespräch zu mute und so ließen sie
sich zwei Stühle entfernt von den anderen nieder. Völlig
ausgehungert stürzte sich Hermine auf die Lasagne, während
Snape ein saftiges Steak aß. Bis jetzt hatten sie noch kein
Wort gewechselt, was der lockeren und entspannten Atmosphäre
zwischen ihnen jedoch keinen Abbruch tat, auch wenn sie während
des Essens nicht miteinander sprachen, sondern sich lediglich ab und
zu verstohlen über den Rand ihrer Teller musterten. Hermine mit
leicht verklärten Blick, während Severus seinen berühmten,
stechenden, forschenden Blick übers Hermines Gesicht wandern
ließ, so als ob er jeden Moment damit rechnete Ekel und Abscheu
zu erkennen.
Nachdem sie aufgegessen hatten konnte Hermine nicht
umhin und sagte stolz:
„Ich habe jetzt alle Pläne für
meinen Unterricht fertig!"
„Wird das jetzt fishing for
compliments?", fragte Severus leicht spöttisch.
„Nein, so
war das nicht gemeint. Ich bin doch kein Pfau, der seine Federn
spreizt um bewundert zu werden", ereiferte sich Hermine. Sie hasste
es mit anderen „Weibern" auf eine Stufe gestellt zu werden.
„Das
habe ich am eigenen Leib erfahren", erwiderte Snape und sein
Gesichtsausdruck sah aus, als hätte sie ihm wer weiß etwas
angetan.
„Ach hast du das?! Du kannst noch gar nicht wissen,
was ich deinem Leib antun kann", schnurrte Hermine leise und warf
ihm einen leicht anzüglichen Blick zu, als sie Professor Sprout
und Sinatra aus der Halle hatte gehen sehen.
„Ganz schön
vorlaut junge Dame. Paß auf was du sagst, bevor du es bereuen
wirst", sagte Snape nun etwas schärfer als er eigentlich
wollte.
„Wieso glaubst du eigentlich ständig ich könnte
mich anders entscheiden, oder es bereuen deine Nähe überhaupt
nur jemals gesucht zu haben", antwortete Hermine und traf damit
genau den Nagel auf den Kopf.
„Weil ich es einfach besser weiß
und ich schon einiges mehr an Lebenserfahrung habe als du", sagte
Snape als würde er mit einem kleinen Kind sprechen, dem er
vergeblich zu erklären versuchte, Lutscher würden Karies
auslösen. Aber alleine die Vorstellung Snape würde einem
Kind etwas geduldig erklären, war absurd und Hermine erkannte
sehr wohl die Gönnerhaftigkeit seiner Aussage.
„Darüber
reden wir noch und zwar heute abend", fauchte Hermine, stand auf
und ging schnell zum Ausgang.
Snape sah ihr nach, beeindruckt wie
sie sich nicht unterbuttern ließ und die Aussicht heute den
Abend gemeinsam zu verbringen verzog sich sein Mund zu einem
teuflischen Grinsen. Er liebte Wortgefechte und mit Hermine versprach
es interessant zu werden.
„Was bildet er sich überhaupt
ein?! Ich bin doch kein Kind mehr! Oh Snape, dir werde ich noch eine
gewaltige Lektion erteilen!", dachte Hermine, ihr grimmiger
Gesichtsausdruck und ihre geballten Fäuste zeugten von ihrer
Entschlossenheit. Um sich etwas zu entspannen ließ sie sich ein
heißes, nach Sunny Melon duftendes Bad ein und versank mit
einem Seufzen im Wasser. Dampfschwaden waberten durch das gekachelte
Badezimmer, Fenster und Spiegel beschlugen. Die Wärme des
Wassers lockerte Hermines angespannte Muskulatur, sie schloß
die Augen und atmete tief den Geruch von Melone ein. Sorgfältig
wusch sie sich die Haare, wickelte sich in ein flauschig dickes
Badetuch ein, wischte mit der Hand über den Spiegel und
betrachtete sich skeptisch im Spiegel. Eine klassische Schönheit
war sie nicht, dessen war sie sich bewusst, aber sie mochte ihr
Äußeres und fühlte sich so
wohl wie sie war. Etwas unentschlossen stand sie vor dem
Kleiderschrank. Was sollte sie bloß anziehen? Sportlich leger?
Oder mehr eleganter? Zu overdressed durfte es natürlich auch
nicht sein. Letztendlich entschied sich Hermine für eine dunkle
Jeans und ein weißes Top, band ihre Haare zu einem
Pferdeschwanz zusammen, trug Wimperntusche und Lipgloss auf und mit
einem letzten Blick in den Spiegel verließ sie ihr Zimmer um
hinab in den Kerker zu steigen. Als sie vor seiner Tür ankam
wurde sie nervös und die Flugzeuge in ihrem Bauch tanzten Tango,
das Herz schlug ihr bis zum Hals und ihre Zunge klebt am Gaumen.
Gleich würde sie alleine mit ihm sein, ohne Beobachtung…. Noch
einmal atmete sie tief durch, bevor sie an die Tür
klopfte.
„Herein", ertönte Snapes tiefe, dunkle
Samtstimme.
Der Aufforderung folgend öffnete Hermine die Tür
und trat in sein Büro. Die Tür zu seinen Privatgemächern
stand offen und Hermine hörte Geräusche aus seiner Wohnung
kommen. Neugierig folgte sie diesen. Mit dem Rücken zu ihr stand
er im Wohnzimmer und entkorkte eine Flasche Wein, wie es nur die
Muggel taten.
„Möchtest du ein Glas", fragte er, während
er sich um drehte.
„Gerne", sagte Hermine und nahm auf einem
Ohrensessel platz, während er zwei Kristallgläser füllte,
ihr eines reichte und sich ihr gegenüber hinsetzte.
„Auf
dein Wohl", sagte Severus und prostete ihr zu, seine dunklen Augen
tauchten tief ihn ihre ein und schien ihre Seele zu streicheln.
„Auf
dein Wohl", erwiderte Hermine mit brüchiger Stimme und nippte
an dem Wein, versank in diesen Augen deren Tiefe kein Ende zu kennen
schien.
„Also was war das noch vorhin?", spottete Severus und
war gespannt wie sie seine verbale Herausforderung annehmen und
beantworten würde.
Plötzlich grinste Hermine süffisant,
räkelte sich mehr als nötig auf dem Sessel und warf ihm
einen schelmischen Blick aus halb geschlossenen Liedern zu.
Geschmeidig wie eine Katze erhob sie sich und ging mit wiegenden
Hüften auf ihn zu. Sie stütze ihre Hände links und
rechts auf den Armlehnen seines Sessels ab, beugte sich zu ihm
hinunter und gewährte damit wohl absichtlich einen kleinen Blick
in ihr Dekolltee. Sie wusste nicht,
woher sie den Mut für ihr Verhalten nahm, aber sie tat einfach
das was ihr in den Sinn kam. Sein zimtiger Duft stieg ihr in die Nase
und das alleine reichte um ihr einen Schauer über den Rücken
zu jagen. Langsam näherte sie ihr Gesicht dem seinen an, ihren
Augen total auf einander fixiert. Kurz bevor sich ihre Lippen
berührten hielt Hermine inne, sie spürte seinen Atem auf
ihrem Gesicht, sie schloß die Augen und als sich ihre Lippen
endlich berührten, glaubte Hermine ihr würden die Knie
nachgeben. Was für ein süßes Gefühl. Seine Zunge
strich sanft über ihre Lippen, seine Hand lag an ihrem Hals und
streichelte dort mit den Fingerspitzen die weiche Haut. Er konnte den
harten Pulsschlag spüren und das Wissen, dass er es war, der ihr
so zusetzten konnte, heizte seine aufflackerende Begierde nur noch
mehr an. Doch er versuchte sich zu beherrschen, um sie nicht zu
erschrecken.
Langsam zog er sie auf seinen Schoß, ihre Arme
umschlangen seinen Nacken, ihre Hände fuhren immer wieder durch
sein seidiges Haar, während sich seine Lippen immer
leidenschaftlicher auf ihre pressten. Und Hermine erwiderte seine
Küsse mit derselben Leidenschaft. Ihre Zungen spielten
miteinander, umkreisten sich, forderten heraus und waren dabei doch
so unendlich zärtlich.
Sanft löste sich Severus von
ihrem Mund und sah ihr ins Gesicht. Wie in Trance öffnete
Hermine die Augen und als Severus die Leidenschaft wie ein Feuer in
ihnen erkennen konnte, schnappte er nach Luft.
„Wir sind nahe
daran eine Grenze zu überschreiten, bei der es kein zurück
mehr gibt", sagte Severus leise, seine Hand streichelte die nackte
Haut zwischen Hosenbund und Top.
„Ich weiß und genau das
will ich", flüsterte Hermine und das Blut rauschte in ihren
Ohren.
„Bist du dir sicher?", fragte Severus und sah sie
durchdringend an.
Jedes Wort war jetzt zuviel und Hermine nahm
kurz entschlossen sein Gesicht zwischen ihre Hände und küsste
ihn feurig. Er umschlang ihre Mitte mit seinen Armen, stand mit ihr
auf und ließ sie an sich hinab auf ihre Füße
gleiten. Kein Blatt Papier passte mehr zwischen sie, er umfasste
ihren Pferdeschwanz, zog an dem Gummi und das Haar fiel ihr in
sanften Wellen über die Schultern. Seine Hände gruben sich
in ihr Haar, seine Lippen wanderten von ihrem Mund zu ihrem Kinn,
küssten die Wangen, die Stirn, die Augenlider und als er sanft
in ihren Hals biss, gaben Hermines Knie nach. Bevor sie einknickte
hatte Snape sie fest an sich gepresst, hob sie auf seine Arme und
ging in das Schlafzimmer. Die Kerzen tauchten das Zimmer in ein
schummriges Licht, Hermine knabberte an seinem Ohrläppchen und
als er sie auf sein Bett ablegte, zog sie ihn mit sich hinunter. Ihre
Hände fuhren unter seine Robe, sie öffnete den Verschluß
und mit einem leisen Rascheln fiel sie zu Boden. Die Augen vor
Verlangen tief schwarz sah Severus Hermine an, bemerkte die
geschwollen Lippen, die glänzten Augen, und leicht geröteten
Wangen. Ungeduldig nesselte Hermine an den vielen Knöpfen seines
schwarzen Hemdes.
„Schsch…nicht so ungeduldig. Wir haben
Zeit", raunte er ihr ins Ohr, fing ihre Hände ein, verteilte
kleine Küsse auf die Handinnenfläche, seine Zungenspitze
malte kleine, federleichte Kreise, was Hermine ein wohliges Stöhnen
entlockte und die Lust wie Wellen durch ihren Körper schwappte.
Severus konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, gab ihre Hände
wieder frei, die sich nun langsamer wieder an den Knöpfen zu
schaffen machten. Ein Knopf nach dem anderen öffnete sich und
als Hermine das erste mal ein Stück von seiner nackten Haut sah,
konnte sie nicht anders und strich vorsichtig mit ihren Fingerspitzen
über sein Schlüsselbein. Seine Haut war weicher und glatter
als sie angenommen hatte. Das Hemd folgte der Robe. Mit seinen Händen
fuhr Snape unter ihr T-Shirt, zog es ihr über den Kopf. Auch
sein Blut kochte und der Anblick, dem Hermine ihm bot, brannte sich
unwiderruflich in sein Gedächtnis. Jeden Zentimeter berührte
er, wobei Hermine sofort Gänsehaut bekam. Er öffnete die
Knöpfe ihrer Jeans und streifte sie ihr über die Hüften.
Jetzt lag sie nur noch in Unterwäsche vor ihm, aber sie fühlte
sich deswegen nicht unwohl, im Gegenteil. Sie fühlte sich
begehrenswert und sexy.
„Das ist aber unfair. Ich bin fast nackt
und du nicht", hauchte Hermine. Langsam zog Severus sich die
letzten Klamotten aus, ohne dabei den Blick von Hermine zu nehmen.
Hermine schluckte. Seine Proportionen waren perfekt. Nicht zu
muskulös, nicht zu schmal. Ganz versunken betrachtete sie ihn
und die Sehnsucht nach ihm wurde mit jeder Minute unerträglicher.
Sie hörte ihn leise, unverständliche Worte murmeln und auch
der Rest der Kleidung verschwand.
Hermine wollte ihn liebkosen,
jeden Zentimeter seines Körpers kennen lernen, doch Snape wäre
nicht Snape gewesen wenn er jetzt nicht selbst die Kontrolle haben
wollte.
„Genieße es", flüstere, seine Hände
fuhren federleicht über ihren Körper, erkundeten jeder
Erhebung, er küsste sie zärtlich und seine Lippen folgten
dem Weg, den zuvor seine Hände beschritten hatten. Quälend
langsam näherte er sich ihren Brüsten, streichelte sie,
sein Atem zu spüren genügte, damit ihre Brustwarzen hart
wurden. Andächtig strich er mit dem Zeigefinger über sie,
leckte vorsichtig erst an der einen, dann an der anderen, saugte
abwechselnd an ihnen. Hermine wähnte sich im Himmel. Sie
streichelte seine Nacken und flüsterte leise seinen Namen. Immer
unruhiger wand sie sich unter seinen Händen, das Feuer in ihrem
Innern drohte sie zu verschlingen. Seine Zunge umfuhr ihren
Bauchnabel, seine Hände streichelten quälend langsam über
ihre Oberschenkel, streichelten die Innenseiten.
„Ich halte das
nicht aus", stöhnte Hermine, deren Blut auf dem Siedepunkt
angekommen war und die süße Qual unerträglich
wurde.
Sie zog seinen Kopf zu sich nach oben, presste ihre Lippen
auf seine, tauchte ihre Zunge in seinen Mund. Seine Hand wanderte
über ihre Bauchdecke und Hermine, die es kaum erwarten konnte
ihn endlich dort spüren zu können, öffnete leicht die
Beine. Er konnte ihre feuchte Hitze spüren und seine
Selbstbeherrschung war so gut wie vorüber. Diese weiche Haut,
diese pure, unverstellte Leidenschaft berauschte ihn.
„Bitte",
seufzte Hermine, deren erstes Mal so ablief, wie sie es sich immer
vorgestellt hatte.
Seine Augen verschlangen sie, während er
sich auf sie legte und ihr Gesicht sanft berührte. Er ahnte wie
neu diese Erfahrung für Hermine war und wollte so behutsam wie
möglich sein.
„Hab keine Angst", sagte er, streichelte
ihre Haare und küsste sie, während er langsam in sie
eindrang, bereit sich jederzeit wieder zurück zu ziehen.
Kurz
tat es weh, aber die Leidenschaft schwemmte sämtlichen Schmerz
beiseite. Sie drängte ihr Becken gegen seines, wollte ihn ganz
spüren und als er sich endlich komplett ihr versenkt hatte,
bewegten sie sich so harmonisch wie es nur möglich war. Ihre
Lippen lösten sich nicht voneinander, ihre Körper gaben und
forderten, als der Höhepunkt endlich immer näher kam war
Hermine am Rande ihrer Kräfte. Sie sah schon die Sterne tanzen
und die Gefühle, die sie empfand waren so intensiv, dass sie
glaubte in ihnen ertrinken zu müssen. Severus sah all das in
Hermines Gesicht und ihre Offenheit alles zu geben und zu zeigen,
setzte ihm zu, verstärkte seine Leidenschaft. Als sie beide den
Höhepunkt erklommen, schwebte Hermine davon, ihre Blicke
verhakten sich ineinander und als Severus ein letztes Mal leise
aufstöhnte, öffnete sich kurz das Tor zu seiner und ihre
Seele, verwob sie zu einem Ganzen, auch wenn sie sich dessen nicht
bewusst waren.
TBC
