26.
Nie hätte Hermine erwartet, wie Kraft raubend es war, Tag für Tag die Schüler ruhig zu halten, Gespräche zu unterbinden, Wissen zu vermitteln, als Vorbild zu fungieren und gleichzeitig immer die Ruhe selbst zu sein, Nachtwache zu schieben, Aufsätze zu korrigieren und auch für die kleinen Problemchen der Schüler ein offenes Ohr und eine Lösung parat zu haben. Jeden Abend fiel sie wie ein Stein ins Bett und auch wenn sie es nicht zu gab, sehnte sie bereits nach zwei Wochen die nächsten Ferien herbei, ausgelutscht wie eine Zitrone war die treffendste Beschreibung für ihren Zustand.
Insgeheim bewunderte sie Snape für seine stoische Ruhe und Gelassenheit und seine Fähigkeit, eine Klasse mit nur einem Blick zur Ruhe bringen zu können. Ihre Stimmbänder kratzten jeden Tag mehr und manchmal, besonders am Abend, kam es gelegentlich vor, dass ihr die Stimme ganz weg blieb und sie damit ungewollt zum Schweigen verdonnerte, sehr zu Snapes Gefallen.
Einige Wochen waren nun bereits ins Land gezogen und allmählich gewöhnte sich Hermine an ihren neuen Alltag als Lehrerin, sozusagen auf der anderen Seite des Schreibtisches. Pünktlich wie ein Uhrwerk stand sie täglich um sechs Uhr morgens auf, zauberte ihre Räume sauber, um den Hauselfen die Arbeit abzunehmen, zog sich an, blätterte noch ein letztes Mal die Unterlagen durch, die sie für den heutigen Tag als Lehrmaterial vorbereitet hatte und ging zum Frühstück in die Große Halle. Wie gerne hätte sie mal wieder eine ganze Nacht bei Severus verbracht, doch wenn sie sich in seinen Räumen trafen und die Stunde Mitternacht immer näher rückte, sah er demonstrativ auf die Uhr und Hermine verstand den Wink mit den Zaunpfahl auch ohne weitere Worte. So huschte sie also wieder in ihre Wohnung, hatte ein großes Bett für sich alleine und war doch nicht glücklich darüber.
Es war Freitag und Hermine sehnte das Wochenende geradezu herbei. Keine tuschelnden Schüler, die zur Ruhe gebracht werden mussten, kein Unterricht, in dem sie den Kids versuchte etwas beizubringen, was die Jugend von heute scheinbar gar nicht interessierte. Müde und in leicht gebeugter Haltung schritt sie also zu ihrem Platz und ließ sich mit einem tiefen Seufzer auf den Stuhl fallen.
„Geht es Ihnen nicht gut? Sie sehen erschöpft aus", fragte Minerva besorgt, die Stirn in Falten gelegt und Hermines Hand tätschelnd.
„Alles Ok", nuschelte Hermine lahm, zauberte sich eine Jumbokaffeetasse herbei, goss sich das schwarze Gold ein und nahm einen großen Schluck. Sie konnte förmlich spüren, wie das Koffein durch ihre Adern rann und die Lebensgeister weckten.
„Schlecht geschlafen Miss Granger?", säuselte Snape mit leicht hämischen Unterton und typisch hochgezogener Augenbraue.
„Professor Granger", verbesserte Mine automatisch, doch Snape zog seine Augenbraue nur noch höher.
„Sagen Sie bloß, die lieben Kleinen rauben Ihnen den letzten Nerv?", bohrte er weiter und um seine Mundwinkel zuckte es verräterisch, wohingegen Hermines Gereiztheit von Sekunde zu Sekunde zunahm. Warum konnte er sie nicht einfach mal in Ruhe lassen, wenn er schon sah, wie erschöpft sie war? Stattdessen ritt er auch noch darauf herum! Dieser Mistkerl. Aber sie würde ihm die Genugtuung nicht gönnen und hier, vor allen anderen, pampig werden. Das würde sie sich für später aufheben. Sie konnte Minervas mitfühlenden Blick auf sich spüren, aber da sie kein Mitleid wollte, trank sie ihre Tasse hastig leer und verließ den Lehrertisch ohne ein weiteres Wort Richtung Klassenzimmer.
Nach 20 Minuten konnte Hermine das Fußgetrappel einer ganzen Meute hören, die sich immer näher in ihre Richtung bewegte und damit die Ankunft der Slytherins und Gryffindors ankündigte, die jetzt eine Doppelstunde Verteidigung gegen die dunklen Künste hatten. Ausgerechnet heute, wo ihre Laune sowieso schon auf dem einen kollektiven Nullpunkt war, musste sie diese Kombination unterrichten, die jedem Lehrer mehr als verhasst war. Da Hermine ihren eigenen Stil noch nicht wirklich gefunden hatte, war sie doch das eine oder andere Mal leichte Beute für einen gewitzten Schüler gewesen, aber heute stand ihr nicht der Sinn, es mit Nettigkeiten zu versuchen. „Das ist es", schoss es ihr durch den Kopf, als sie die Tür öffnete und die Schülerschar einließ, die sich bereits vor Unterrichtsbeginn Beleidigungen an den Kopf warfen. Das konnte heiter werden. Mit einem Ruck und einem lauten Knall ließ sie die Tür wieder ins Schloss fallen.
„Reinkommen, Mund halten, hinsetzen und Gehirne raus, falls vorhanden!"
Stille.
Die Schüler sahen sich an und verzogen verwunderte Gesichter, so schlecht gelaunt und beinahe schon snapeisch, hatte man Professor Granger noch nie erlebt und es war beängstigend.
„Entweder es ist Snape, der Vielsafttrank getrunken hat, oder aber Professor Granger leidet an PMS", flüsterte Daniel Miller, ein Gryffindor, der nie recht wusste, wann es besser war den Mund zu halten, seinem Banknachbarn zu.
„Ich kann mich nicht erinnern, Ihnen eine Sprecherlaubnis erteilt zu haben", fuhr Hermine mit scharfer Stimme dazwischen und baute sich bedrohlich vor den Beiden auf. Eine hässliche rote Farbe machte sich in Daniels Gesicht breit.
„Bis Montag schreiben Sie einen Aufsatz über das Thema „Angemessenes Betragen im Unterricht" zwei Pergamentrollen", dozierte Hermine mit kühler Stimme und ließ ihren strengen Blick durch die Klasse schweifen, da sich leises Gelächter bei den Slytherins breit machte. Ihre Augen blieben bei Jason Turner hängen, der offen feixend in ihre Richtung sah.
„Und Sie Mister Turner schreiben ebenfalls einen Aufsatz mit dem Thema „Missgunst und andere Schwierigkeiten der heutigen Jugend anhand meiner eigenen Person".
Nach dieser Einlage von Hermine wagte kein Schüler mehr unaufgefordert zu sprechen, zu tuscheln oder gar zu husten. Zum ersten Mal verlief der Unterricht so ruhig, wie sie es sich immer gewünscht hatte, obwohl sie wusste, dass diese Ruhe nur trügerisch war. Wenigstens wurde ihre Stimme heute nicht weiter beansprucht, denn nach dieser Doppelstunde begann für sie das Wochenende.
Erleichtert, die Woche einigermaßen überstanden zu haben, kehrte Hermine in ihre Räume zurück, legte sich so wie sie war auf das Bett und war wenige Minuten später auch schon in einen tiefen Schlaf gefallen. Gegen acht Uhr abends schlug sie die Augen auf und nach einem ungläubigen Blick auf ihren Wecker hastete sie ins Badezimmer, um sich ein wenig zurechtzumachen, denn nichts und niemand würde sie davon abhalten, heute Richtung Kerker zu schleichen. Ihre Laune war zwar immer noch nicht wirklich gut, aber wesentlich besser als heute morgen.
Im Kerker angekommen, sprach sie das Passwort und das Porträt schwang auf und ließ sie in seine Privaträume. Anscheinend war er noch nicht zurück, denn er drehte nach dem Abendessen immer noch eine Runde durch das Schloss, bevor er in den Kerker ging. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabs entfachte sie ein Feuer im Kamin, machte es sich in einem der zwei großen Ohrensessel bequem und wartete auf seine Rückkehr. „Eigentlich fühle ich mich hier unten mehr zuhause, als oben im Gryffindorturm", dachte sie, als das leise Ächzen von Scharnieren ihr die Ankunft von Severus ankündigten.
Da stand er nun, musterte sie mit seinem undurchdringlichen Blick, lehnte mit der Schulter an dem Türrahmen und strich sich mit einer unwirschen Geste die schwarzen Haare aus dem Gesicht.
„Ach ist das eine himmlische Ruhe. Kein Geschnatter, es ist wirklich zu schade, dass deine Stimmbänder so überstrapaziert sind", feixte er, trat an das antike Sideboard, schenkte sich einen Whiskey ein und setzte sich ihr gegenüber.
„Meinst du?", antwortete Hermine mit klarer fester Stimme und einem angedeuteten Schmunzeln auf den Lippen.
„Was, heute kein Schweigen? Musst du mir jede Freude verderben?", fragte Severus und sah sie übertrieben enttäuscht an. Wie er doch diese kleinen Spielchen mochte.
„Was kommt mir da zu Ohren? Du hast den Snape-raushängen lassen, wie es die Schüler nennen?"
„Man passt sich seinem Umfeld an", konterte Hermine schlagfertig, aber wieder etwas gereizt. Ihre Zeit mit Severus war knapp bemessen und die wollte sie nicht mit einer Diskussion über die Schüler vergeuden, da sie beide sehr unterschiedliche Ansichten über dieses Thema hatten.
„Gereizt? Oder stört es dich, wie schnell sich diese Neuigkeit verbreitet hat?", ritt er weiter darauf herum und seine Augen funkelten im Schein der Flammen.
„Machen dich die Schüler etwa fertig? Kannst du nicht auf die nette Tour für Ruhe sorgen? Hast du gemerkt, wie schwierig es ist zu unterrichten und willst sogar das Handtuch werfen?", mutmaßte Snape weiter, schwenkte den Whiskey in seinem Glas vorsichtig hin und her, ohne seinen Blick von ihr zu nehmen. In seiner Stimme schwang so etwas wie Triumph mit, was Hermine auf die Palme brachte und damit das Fass zum Überlaufen.
„Nein, das habe ich nicht vor und ich habe nie behauptet, es wäre ein leichtes Lehrer zu sein. Gefällt es dir, mich jeden Tag ausgepumpt und erschöpft zu sehen?", fuhr ihn Hermine mit Zornfunkelnden Augen an.
„Sind wir heute etwas zickig?", entgegnete Snape emotionslos, aber dennoch mit einem leicht verschlagen Gesichtsausdruck.
„Zickig? Ich und zickig? Du hast mich noch nie zickig gesehen mein Lieber! Aber vielleicht solltest du das mal, damit mir so unqualifizierte Bemerkungen erspart bleiben!"
„Also doch zickig", sagte Snape gelassen.
„Du bist viel zickiger als ich es bin und je sein werde. Wer ist die Launenhaftigkeit in Person, wer läuft oft mit einem Gesicht wie Siebentageregenwetter durch die Gegend? Wer schnauzt jeden an, wie es ihm gerade in den Kram passt?! DU und NICHT ICH", fauchte Hermine, deren Zurückhaltung jetzt ganz flöten ging.
„Jetzt beruhige dich wieder, seit wann bist du so empfindlich?", lenkte Snape ein, der nun erkannt hatte, dass diese „Diskussion" in einer Grundsatzdebatte enden würde, wenn er nicht einlenkte.
„Ich mich beruhigen?! Ich will mich aber nicht beruhigen! Die Schüler, ganz besonders deine Slytherins machen mir das Leben zur Hölle, ich möchte Wissen vermitteln und nicht eine Strafarbeit nach der anderen verteilen, sie versuchen, wo sie nur können den Unterricht zu stören, feinden alle an…"
„Moment mal, es sind nicht nur meine Slytherins, wie du das hier so schön betonst", unterbrach Snape herrisch.
„Jetzt rede ich", schnappte Hermine sofort zurück. „Jeden verdammten Tag strample ich mir einen ab, meine Stimme ist mittlerweile so unzuverlässig wie Peeves und was tust du? Du machst dich über mich lustig, genießt es mich leiden zu sehen und ansonsten? Null, niente, nada! Aber was habe ich auch erwartet. Insgeheim freust du dich doch darüber, oder?", ereiferte sie sich, sprang wie eine Wildkatze aus dem Sessel und funkelte ihn böse an.
„Das habe ich nie behauptet!", antwortete er immer noch gelassen, überschlug die Beine und legte den Kopf leicht schief, wie um zu bedeuten, wie aufmerksam er zuhören würde.
„Wie kannst du so verdammt ruhig sein, während ich dich anschreie?", stieß sie durch zusammengebissene Zähne hervor und stemmte die Hände in die Hüften.
„Weil es genau das ist was du willst, damit du richtig ausrasten kannst", erklärte Severus lehrmeisterisch, als würde er ein Zweijähriges Kind vor sich haben.
„Woher willst du wissen, was ich will und was nicht?! Und rede nicht mit mir, als wäre ich eine dumme Kuh, die nicht mal lesen kann. Ich lasse mich von dir nicht herabsetzen", brüllte sie nun noch wütender.
„Hermine…", warnte er nun leise und stand ebenfalls auf. Seine Größe, seine starke Aura und der kalte Gesichtsausdruck ließ sie einen Meter zurückweichen und ihre Arme vor der Brust verschränken.
„Nichts Hermine. Du weißt gar nicht, was das für mich bedeutet. Ich bin nicht wie du. Ich kann nicht so gelassen und kalt sein wie du. An dir prallt jede Kritik ab. Gemeinheiten von seitens der Schüler bügelst du einfach nieder, aber ich kann und ich will das nicht. Das bin nicht ich, denn ich bin ein Mensch, was ich bei dir manchmal bezweifle. Statt mich aufzubauen, trampelst du auf mir herum!"
„Es reicht", zischte Snape und die Mordlust flackerte in seinen Augen.
„Ganz genau, es reicht", erwiderte Hermine erschöpft, aber keineswegs verängstigt, drehte sich um und stürmte davon. Das Knallen des Portraits hallte wie ein Pistolenschuss durch das ansonsten totenstille Wohnzimmer.
Drei Stunden später lief Hermine immer noch in ihrem Wohnzimmer auf und ab. Sie rauchte nach wie vor Zorn. Zwar tat es ihr leid, ihn so angefahren zu haben, da er eigentlich nichts dafür konnte, wie es ihr momentan ging. Doch ein wenig mehr Unterstützung hätte sie sich von ihm schon gewünscht und jetzt war sie explodiert. Der Stress der letzten Wochen hatte ein Ventil gesucht und gefunden. Am besten, sie würde eine kalte Dusche nehmen, vielleicht half ihr das.
Einige Stockwerke tiefer saß Snape und dachte über all das nach, was Hermine ihm an den Kopf geworfen hatte. Allzu viel Mitleid verspürte er nicht für sie, schließlich musste jeder Lehrer diese harte Schule durchlaufen, um zu wissen wie der Hase lief, aber wenn er es sich recht überlegte, hatte es selbst er einfacher gehabt. Dumbledore war immer ein Ansprechpartner für ihn gewesen, hatte ihn vor anderen in Schutz genommen und ihn die erste Zeit mehr als nur einmal mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Hermine allerdings lehnte jede Hilfe von anderen Kollegen ab, dazu war sie zu stolz, aber er ahnte, dass sie von ihm Hilfe annehmen würde und wie sie gesagt hatte, wünschte sie sogar mehr moralische Unterstützung von ihm. Doch konnte er das überhaupt? Er hatte es noch nie versucht und einen Zacken würde er sich deswegen auch nicht aus der Krone brechen, oder? Ein paar Floskeln würde er schon runter rattern können. Also verließ er den Kerker und ging Richtung Gryffindorturm, um in Ruhe mit Hermine zu sprechen und ihr Temperament ein wenig zu zügeln. Da er noch nie in ihrem Räumen gewesen war, kannte er zwar das Passwort nicht, aber sein Instinkt sagte ihm, welches sie gewählt hatte. Manchmal war sie wirklich leicht zu durchschauen.
In der Zwischenzeit hatte sich Hermine mit samt ihrer Kleidung unter den kalten Strahl gestellt, denn selbst zum Ausziehen fehlte ihr die Kraft. Ihre Dusche war im Boden eingelassen und bildete somit eine glatte Fläche, im Einklang mit dem Fußboden. Verkleidet war sie mit hohen Glastüren, die sich magisch öffneten, sobald jemand davor stand. Als die ersten Wasserstrahlen ihr Gesicht trafen, brach ihre Mauer endgültig zusammen und Tränen bahnten sich ihren Weg. Sie lehnte die Stirn gegen die Fliesen, ihre Schultern zuckten und bebten, ihre Hände presste sie gegen die Kachelwand. Hilflosigkeit, Einsamkeit, Sehnsucht nach ihren Freunden, alles stürmte auf sie ein, nahm ihr die Luft zum Atmen und ließ sie hemmungslos schluchzen. Mit geschlossenen Augen drehte sie sich um, lehnte den Rücken gegen die Wand, ließ das kalte Wasser weiter auf sich niederprasseln und rutschte langsam zu Boden, wo sie regungslos sitzen blieb. Ihr war unendlich kalt. Weder hörte sie Snapes Klopfen noch wie er ihre Räume betrat. Das zerbrochene Weinglas auf dem Kaminsims entging seiner Aufmerksamkeit nicht und leichte Sorge umwölkte sein Gesicht. Er hörte das Rauschen von Wasser und betrat leise das Badezimmer. Dort saß sie, zitternd, weinend, die Wimperntusche über die Wangen verschmiert, die Augen geschlossen und mit bibbernden Lippen. Als schien sie seine Anwesenheit gespürt zu haben, öffnete sie ihre Augen und sah ihn ausdruckslos an. Sie war viel zu erschöpft um noch irgendetwas empfinden zu können. Severus, wie immer in schwarzer Hose, Hemd und Gehrock gekleidet, ging auf sie zu, die Glastüren öffneten sich wie von Zauberhand und er reichte ihr seine Hand, um ihr beim Aufstehen zu helfen. Doch als sie nicht reagierte, seufzte er innerlich und setzte sich, mit samt seiner Kleidung neben Hermine. Noch einmal herzergreifend aufschluchzend lehnte sie sich gegen ihn, ihren Kopf auf seiner Schulter und umschlang ihre Knie mit beiden Armen. Selbst durch die Kleidung konnte Severus spüren wie sie zitterte. Er fasste mit einem Arm nach oben und drehte das warme Wasser auf, legte diesen dann um ihre Schultern und gab ihr den Halt, den sie so dringend brauchte.
