Ich habs geschafft.. G es geht weiter :) und ich glaube so langsam werde ich warm mit der story.. :) also ich hoffe sie gefällt euch.. extra etwas länger :)

disclaimer: mir gehört nix außer dem gedankengut

Es wird nicht leichter

Robert hatte sie zu ein paar Drinks eingeladen und sie dann gefragt, ob sie mit ihm tanzen würde.
Er war ein netter Kerl und der Abend verlief besser als sie gedachte hätte.
Nachdem sie Logans Begleitung auf der Toilette getroffen hatte, dachte sie eigentlich, dass der Abend für sie gelaufen wäre und sie hätte nicht gedacht, dass ihr die Antwort auf Roberts Frage über Logan so leicht über die Lippen kommen würde.
Sie hatte Spass.. Zumindest versuchte sie sich selbst davon zu überzeugen, als sie mit Robert auf die Tanzfläche ging und Paris allein an der Bar ließ, die sie mit einem übertriebenen Zwinkern entließ.
Jetzt stand sie mit ihm mitten auf der Tanzfläche und konnte schwören, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis er versuchen würde sie zu küssen.
Seine Augen starrten schon fast auf ihre Lippen, was höchstwahrscheinlich nicht an ihren geistreichen Kommentaren lag.
Zu ihrem Glück war das Lied gerade vorbei und sie musste sich keine Ausrede einfallen lassen um von der Tanzfläche zu verschwinden.
Als sie sich jedoch von ihm trennen wollte zog er sie an sich heran und sie spürte seine Lippen auf ihren.
Sie presste beide Hände abwehrend gegen seine Brustkorb und versuchte ihn weg zuschieben, als sie durch die neu angefangene Musik und den Lärmpegel, den die Menschen um sie herum verursachten, mehrere Gläser auf den Boden fallen hörte.
Sie drehte ihren Kopf in die Richtung aus der das laute Klirren kam, immer noch in Roberts Armen, der ihren Blick folgte.
Sie sah die erschrockenen Gesichter von Stephanie und Colin.
Logans Begleitung, die aus einer Mischung von Wut und Abscheu in ihre Richtung starrte.
Finn, der versuchte Logan zurück zu halten.
Logan?
Scherben bedeckten den Boden neben ihm.
Sie sah vom Boden hinauf zum Tisch, der komplett leer geräumt schien und verstand erst was geschehen war, als sie wieder zu Logan sah.
Mit offenem Mund starrte sie ihn an.
Sein vor Wut verzerrtes Gesicht.
Die Anstrengung die er aufbrachte um sich von Finn zu lösen.
Die geballte Faust.
Im ersten Moment glaubte Rory er würde sie so hasserfüllt anstarren und ihr Magen zog sich zusammen.
Als sie seinem Blick jedoch genauer folgte merkte sie, dass seine Aufmerksamkeit Robert galt.
Sie blickte zu ihm hinauf, er sah genauso verwirrt aus, wie sie sich gerade fühlte und begriff.
Was zum Teufel war in ihn gefahren?
Ihre Verwirrung wandelte sich in Ärger um.
Sie bemerkte wie die Leute um sie herum aufgehört hatten zu reden und ihre Blicke zwischen Logan und ihr wechselten.
Ihre Wangen wurden rot vor Scham und sie warf Logan einen wütenden Blick zu.
Robert nahm die Arme von ihr und sie wollte gerade sich auf den weg zu Paris machen um dann
endlich diese Bar zu verlassen mit dem festen Vorsatz nie wieder mit Logan zu sprechen.
„ Es tut mir leid." sie sah Robert entschuldigend an und wollte gerade gehen, als sie bemerkte, dass Logan jetzt direkt vor ihnen stand.
„ Logan Kumpel!" Robert hielt beschwichtigend und gleichzeitig schützend seine Hände nach vorne. „Ich dachte ihr beide würdet nicht mehr miteinander ausgehen."
„ Tun wir auch ni.." Rory konnte ihren Satz nicht zu Ende bringen.
Logan schob sie etwas unsanft zur Seite und langte nach Robert, der gerade im letzten Moment noch ausweichen konnte indem er einen Schritt zurück trat.
Rory ballte ihre Hände zu Fäusten, um sich unter Kontrolle zu halten.
Als Logan zu einem zweiten Schlag ausholen wollte, stellte sie sich schützend vor Robert und funkelte Logan an.
„ Was zur Hölle soll das werden, Logan?"
„ Ace..." Seine Gesicht wurde sanfter und er nahm langsam seinen Arm runter.
„Nichts Ace!" rief sie wütend und stemmte ihre noch immer zur Faust geballten Hände in die Hüfte.
„ Wer zum Teufel glaubst du wer du bist?" sie spuckte ihm die Wörter fast ins Gesicht, aber es war ihr egal.
Nicht nur, dass er sich gerade wie ein eifersüchtiger Trottel verhielt und sie vor all diesen Leuten mit seinem schwachsinnigen Wutausbruch blamierte, nein, er mischte sich auch in Sachen ein, die ihn nicht im geringsten etwas angingen.
Es war nicht so, dass sie Robert küssen wollte, aber sie konnte sich weiß Gott selbst helfen und war auch nicht der Ansicht, dass seine Aktion eine Art Hilfe sein sollte.
Er sah sie entschuldigend, streckte seine Hand aus und berührte ihren Arm. „ Rory du kannst doch nicht mit dem.."
Sie schlug seine Hand weg. „ Oh und wie ich kann! Weißt du was du bist. Genau das wofür ich dich bei unserer ersten Begegnung gehalten habe." Bevor sie wusste wie ihr geschah hob sie schon die Hand und gab ihm eine Ohrfeige. „ Ein verzogenes, scheußliches, reiches Gör, das glaubt es könnte alles mit Charme oder Geld bekommen!" Sie ignoriert wie sein verletzter Gesichtsausdruck ihn Ärger um schlug und schob sich an ihm vorbei Richtung Tür, an der Paris schon auf sie wartete.
Mitten drin blieb sie stehen und drehte sich auf dem Absatz um. „ Ich habe einen Tipp für dich, Huntzberger! Werde erwachsen und spiel nicht den eifersüchtigen kleinen Jungen dem sein Spielzeug weggenommen worden ist! Ich bin nicht dein Spielzeug!" Sie zeigte auf sein Begleitung, die sie noch immer böswillig anstarrte. „ So etwas ist mit Charme und Geld zu bekommen." Sie zeigte auf sich selbst. „ Andere Sachen muss man sich verdienen."
Sie stürmte zu Tür heraus, gefolgt von einer sprachlosen Paris.
„ Was war das?"
„ Nicht jetzt. Können wir einfach nur schnell nach Hause. Ich will nichts weiter als diesen scheußlichen Abend zu vergessen."


Er saß auf einer Bank gegenüber ihres Fensters und starrte auf die Büsche.
Licht drang durch die kleinen Zwischenräume und er stellte sich vor, wie sie auf ihrem Bett lag und eines ihrer Bücher las. Vielleicht war sie auch schon längst über eines dieser Bücher eingeschlafen, so wie sie es getan hatte, als er vor ein paar Wochen an ihr Fenster kam um sich für den Abend mit Marty zu entschuldigen. Er seufzte. Dieses Mal würde es nicht so einfach werden, sich für das zu entschuldigen was er getan hatte. Wenn es überhaupt soweit kommen würde..
Aber wie konnte sie auch nur diesen Idioten Robert küssen.
Er rieb sich die Wange. So wütend hatte er sie noch nie erlebt. Noch nie hatte er diese Wut und diesen Hass in ihren Augen gesehen.
Aber was hätte er tun sollen?
Seine Sicherungen waren durchgebrannt, als er gesehen hatte, wie Robert sie geküsst hatte.
Er hätte an seiner Stelle sein sollen. Sie hätte an Chrystals Stelle sein sollen.
Er fuhr sich durch die Haare.
Es hatte doch alles so gut funktioniert.. warum musste sie ihm dieses stupide Ultimatum stellen?
Nachdem Rory die Bar verlassen hatte wollte er ihr folgen, doch Colin und Finn hielten ihn davon ab mit großer Unterstützung von Chrystal.
Sie hatte sich hysterisch um seinen Hals geworfen. Ihm gesagt, dass es ihr egal war, was zwischen ihm und diesem „ miesen Flittchen", wie sie Rory nannte, passiert war und dass sie weiterhin davon ausging, dass sie beide den Heimweg gemeinsam antreten würden.
Er war wütend, verletzt und frustriert.
Zugegeben, er hatte über reagiert. Aber Rory hätte das was sie gesagt hat nicht sagen sollen. Auch wenn es wahr war.. Er schüttelte den Kopf.
Er war nicht eifersüchtig und er brauchte Rory auch nicht. Und warum sitzt du dann hier?
Was war nur los mit ihm?
Er hatte Chrystal unmissverständlich klar gemacht, dass sie weder an diesem noch an einem anderen Abend gemeinsam irgendwo hin gehen würden, worauf er sich die zweite Ohrfeige an diesem Abend einhandelte. Aber wen kümmerte es? Es gab genug andere Frauen.
Colin, Finn und Stephanie hatten ihn dann regelrecht aus der Bar gezogen, gefolgt von den Blicken der anderen Gäste.
Colin überließ es Finn Logan ohne weitere Vorkommnisse nach Hause zu bringen und ging mit Stephanie zu ihrem Appartement.
Zu Logans Glück war Finn zu betrunken um zu bemerken, dass er sich abgesetzt und hier hin gegangen war.
Seit dem saß er nun hier auf der Bank. Betrunken, wütend, allein.
Es war zwei Uhr.
Rory hatte die Bar um elf verlassen. Und immer noch brannte Licht.
Er musste es versuchen auch auf die Gefahr hin, dass sie ihn als Spanner bezichtigen würde und ihm eine weitere Ohrfeige verpassen würde.
Er stand auf schob sich zwischen den Büschen hindurch.
Sie lag auf dem Bett und hatte ein dickes Buch in ihren Händen. Er sah ihr eine Weile zu.
Sie hatte nur ein Yale T-Shirt an. Er kam nicht drum rum zu bemerken, wie sexy sie aussah.
Nicht jetzt Huntzberger!
Er klopfte leise ans Fenster.
Sie drehte ihren Kopf zu ihm und stand zögernd auf.
Erst als sie näher kam konnte er ihm fahlen Licht erkennen, dass ihre Augen geschwollen und gerötet waren.
Er spürte einen Stich in seiner Brust.
Er wollte nicht derjenige sein, der sie zum weinen brachte..
Sie sah auf ihn herunter. Nicht mehr wütend oder zornig. Sondern verletzt.
„ Bitte." flüsterte er als er ihren unsicheren Blick sah.
Sie öffnete das Fenster, doch die freudige Erwartung die Logan überkam verflog wieder, als sie es bei ein paar cm beließ. „ Rory..." Eine Träne lief ihr über die Wange und sie wischte sie schnell bei Seite.
„ Fahr zur Hölle." flüsterte sie, schloss das Fenster und zog die Vorhänge zu.
„ Gilmore Krematorium. Sie schlachten wir grillen. Was kann ich für sie tun?"„ Ehw Mom! Das ist widerwärtig."
„ Tut mir leid. Versuchs noch mal."
Rory seufzte als sie das Tuten am anderen Ende der Leitung hörte und drückte erneut die Schnellwahltaste eins.
„ Crime Scene Investigation Stars Hollow. Wenn sie Information zu Kirks verloren gegangener Kleidung haben drücken sie die eins. Bei Informationen zum Verbleib Jacksons verloren gegangenen Zucchinis drücken sie die zwei. Wenn sie ihre Stimme für Lorelei Gilmore als erste Präsidentin der vereinigten Staaten von Amerika abgeben wollen drücken sie die drei."
„ Schon besser."
„ Du musst eine Nummer drücken."
„ Ok."
„ Und was hast du gedrückt."
„ Die eins."
„ Hey wieso die eins? Du musst die drei wählen. Ich bin deine Mutter. Du solltest mich unterstützen. Ich bin der Grund warum du überhaupt auf der Welt bist und in den Genuss dieser außerordentlich hübschen, intelligenten und großzügigen Mutter kommst."
„ Und damit das Land in den Süßigkeiten und Fast Food Ruin zu treiben? Ich denke nicht."
Sie kicherte und lehnte sich zurück.
Es war elf Uhr am nächsten Morgen und sie saß im Gemeinschaftsraum ihres Appartements.
„ Hey ich unterstütze nur die Menschen in diesem Land die einen Herd besitzen, aber nicht wissen, wie man ihn anstellt, geschweige denn wie man Sachen darauf warm macht. Was beschert mir denn den morgendlichen Anruf?"
Rory erzählte was am Abend zuvor vorgefallen war.
„ Nein?"
„ Doch!"
„ Nein!"
„ Doch!"
„ Nein!"
„ Mom!"
„ Sorry ich dachte wir spielen das Spiel. Als er hat sich wie ein eifersüchtiger Trottel aufgeführt? Aber ich dachte ihr hättet das ganze beendet?"
„ Das ist es ja eben." Rory seufzte, nahm sich ihren Mantel und verließ mit Lorelei am Telefon ihr Appartement. Sie brauchte dringend einen Kaffee.
„ Und was hast du jetzt vor?"
„ Nichts. Ich hoffe ich werde ihn nie wieder sehen."
„ Tust du nicht."
„ Tue ich doch!" Sie ging zum nächsten Kaffeewagen.
„ Den größten den ihr habt. Mit allem bitte."
„ Tust du nicht!"
„ Tue ich doch!"
„ Tust du nicht!"
„ Tue ich doch!"
„ Tust du nicht und dass weißt du!"
Sie nahm den Kaffee entgegen, drehte sich um und wollte gerade weitergehen, als sie in jemanden hinein lief.
Der Kaffee verteilte sich über den ganzen Boden und über ihre Sachen.
„ Shit!"
„ Na, ist die Erkenntnis, dass ich recht habe auch bei dir endlich angekommen."
„ Nein Mom. Ich werde mich meines Lebens jenseits solcher Idioten erfreuen. Wart mal einen Moment." Sie blickte auf um zu sehen, gegen wen sie gelaufen war und hielt abrupt die Luft an.
„ Lass mich raten. Ich bin der Idiot von dem die Rede ist?!" Er grinste sie an und hielt ihr seinen Kaffeebecher hin.
„ Wer ist da? Ist ist das ein süßer Typ? Oh bitte Rory sag mir das es mein zukünftiger Schwiegersohn sein wird." Logans Grinsen wurde breiter als er Lorelei am anderen Ende des Telefons hörte.
„ Nein Mom. Es ist ein Niemand." Sie starrte Logan an. „ Ein arroganter, selbstgefälliger Niemand."
„ Oh Limoboy?!"
Rory schob sich ohne ein weiteres Wort an Logan vorbei und ließ ihn geknickt neben dem Kaffeestand stehen.
„ Mom ich muss jetzt zu meinem Seminar."
„ Warte! Ich hab vergessen dir was zu sagen. Es geht um heute Abend."
„ Oh nein. Sag mir nicht, dass du nicht mitkommen kannst. Ich habe keine Lust mit Grandma heute Abend alleine zu essen."
„ Naja.. ganz alleine wirst du nicht sein."
„ Was soll das heißen."
„ Mom gibt eine Party und möchte, dass du dich, wie hat sie es ausgedrückt? Wirklich außerordentlich hübsch machst."
Rory hielt sich eine Hand an die Stirn. „Und was ist mit dir?"
„ Keine Sorge. Ich werde da sein."
„ Okay. Ich bin schon spät dran." Sie seufzte. „ Bis später." Emily gab eine Party. Das konnte nichts Gutes für Rory heißen.
„ Und warum gehen wir noch mal dort hin?" Finn schenkte sich einen Scotch ein und ließ sich aufs Sofa fallen.
„ Weil Logan in die Höhle des Löwen möchte." Colin setzte sich neben ihm und zog Stephanie mit sich.
„ Höhle? Löwe? Wieso."
„ Gott Finn!" rief Stephanie aus. „ So vergesslich kannst doch nicht einmal du sein. Gestern? Bar? Rory?"
„ Und was hat das mit der öden Party heute Abend zu tun?"
Colin seufzte. Manchmal war Finn einfach dermaßen schwer von Begriff, dass er sich fragte, wie er seine guten Noten hin bekam. „ Die Party ist bei den Gilmores."
„ Und?" Finn sah ihn verwundert an. „ Stehen die irgendwie in Zusammenhang mit Reportergirl?"
„ Rory Gilmore." sagte Stephanie schlicht. Nicht in der Laune Finn das irgendwie noch näher zu bringen. Außerdem waren einfache simple Wörter und Sätze für Finn einfacher zu verstehen.
„ Ehw!" Finn spuckte fast seinen Scotch aus. „ Die sind doch schon voll alt."
„ Großeltern."
„ Achso." Finn nickte, als ob er verstanden hätte. „ Und warum gehen wir da jetzt heute Abend hin?"
„ FINN!!"
Nachdem Rory ihn an ihrem Fenster hatte stehen lassen war er nach Hause gegangen und hatte versucht zu schlafen, war jedoch gegen sieben aufgestanden ohne ein Auge zugemacht zu haben.
Ein weiterer Grund war der Anruf seines Vaters gewesen.
Er hatte ihm quasi befohlen heute Abend zu der Party der Gilmores zu erscheinen und war überrascht, dass sein Sohn keine Anstalten machte sich zu drücken.
Die ganze Nacht hatte er wach gelegen und überlegt was er tun könnte um Rory ihm gegenüber wieder milde zu stimmen.
Er wusste, dass das nicht so einfach werden würde, aber er musste einfach hartnäckig bleiben.
Ohne zu wissen warum, wollte er sie nicht weiter missen.
Noch immer hatte er keinen blassen Schimmer, warum er sich in der Bar so verhalten hatte, aber er war der festen Überzeugung, dass er es herausfinden würde, wenn sie nur wieder mit ihm sprechen würde.
„ Hast du sie schon gesehen?" Stephanie stellte sich neben ihm und durchsuchte den Raum.
Logan schüttelte nur den Kopf.
Er stand an der Bar. Je mehr Zeit verging, desto nervöser wurde er.
Er nahm noch einen Schluck seines Scotch.
Das war nicht er. Er wurde nicht nervös. Und schon gar nicht wenn es um eine Frau ging. Aber bei ihr war es irgendwie etwas anderes.
Normalerweise konnte er sich recht gut damit abfinden, wenn ein Mädchen aus irgendeinem Grund nicht mehr mit im sprach. Es gab immer noch genug andere, die sehr gerne mit ihm ein tieferes Gespräch führen wollten.
Sie musste einfach wieder mit ihm reden.
„ Sie wird schon wieder mit dir reden." Stephanie legte eine Hand auf seinen Arm und sah ihn an.
„ Huh?" Wie machte sie das bloß? Wie konnte sie wissen, was ihn beschäftigt?
„ Mensch Logan... Ich kenne dich jetzt schon so lange. Du kannst vielleicht Colin und Finn weiß machen, dass das einzige was dich stört ihre Abfuhr ist, aber mir kannst du nichts vormachen. Ich bin eine Frau weißt du?!"
„ Stephanie es tut mir so leid." Er grinste. „ Warum hast du das nicht von Anfang an gesagt. Jetzt weiß ich auch, warum mich alle so komisch anschauen, wenn ich sage ich bringe meine drei Kumpels mit."
Sie schlug ihn leicht auf die Schulter und lachte. „ Sehr witzig, Huntzberger."
Sie drehte sich zur Bar um um etwas zu bestellen. „ Was hast du jetzt vor?"
Er zuckte mit den Schultern. „ Sie solange belagern, bis sie keine andere Möglichkeit hat mir zu verzeihen und wieder mit mir zu reden."
„ Du weißt aber schon, dass das bei ihr nicht so einfach werden wird. Das wird nicht reichen."
Er fuhr sich durch sein Haar. Natürlich wusste er das.
„ Ich weiß." flüsterte er kaum hörbar und suchte den Raum weiter nach Rory ab.
„ Darf ich dich was fragen, Logan?"
„ Kann ich dich davon abhalten?" Sie lachte. „ Nein. Sicherlich nicht."
„ Dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig."
„ Es ist nicht nur die Abfuhr die dich beschäftigt, oder?"
Er seufzte. Was sollte er darauf antworten? Natürlich nicht. Er vermisste sie. Auch wenn er es nicht gerne zu gab. Aber Rory Gilmore hatte etwas in ihm geweckt, das er nicht verstand.
Er wachte morgens auf und wollte mit ihr reden. Er ging nur in Bibliothek in der Hoffnung sie zu sehen. Sein Kaffeekonsum war immens gestiegen, seit er sie kannte. Er ging täglich in die Redaktion nur um sie zu sehen. Er traf sich nur noch mit anderen Mädchen, um nicht darüber nachzudenken, was sie machte, wenn sie keine Zeit für ihn hatte.
Wenn er Abends ohne sie ins Bett ging wollte er nur, dass es schnell der nächste Morgen wird, damit er sie wieder sehen konnte. Wie pathetisch.
„ Nein."
Stephanie nickte verständnisvoll.
Es wunderte ihn, dass sie nicht mehr darauf erwiderte, konnte sie doch sonst nicht still bleiben.
Aber er war dankbar, dass sie es anscheinend verstand ohne, dass er ihr etwas erklären musste, was er nicht konnte.
„ Sie ist da.."
Logan folgte Stephanies Blick Richtung Wohnzimmer.
Sie stand bei ihrer Mutter und lachte über etwas was sie gesagt hatte und strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Sie sieht atemberaubend aus.
Auf dem Event der Life and Deathbrigade hatte er sich nicht vorstellen können, dass er sie jemals hübscher sehen würde, doch hier stand sie nun in ihrem trägerlosen schwarzen Kleid.
Ihre großen braunen Locken rahmten sich um ihr Gesicht und Logan hatte bei diesem Anblick Mühe Luft zu bekommen. Er bemerkte wie ihre Mutter in seine Richtung zeigte und als Rory ihrem Blick folgte lächelte er sie doch ihre Miene wurde steinhart und sie drehte sich wieder zu ihrer Mutter um.
Das würde noch schwieriger werden als ich gedacht hatte.