Tom Vorlost Riddle: Vielen Dank für dein superliebes Review, als ich es gelesen hab, hab ich mich sofort ans schreiben gemacht und ich bin sogar momentan mit diesem Kapitel zufrieden. Es ist etwas anders als ich ursprünglich geplant hatte, aber das ist gut so -g- Ich hoffe doch du liest auch weiterhin mit und ich habe dir hier nicht den Spaß verdorben.

teddy172: Danke für dein Kommi. Ich denke das Kapitel wird so ziemlich alle deine Fragen soweit beantworten... Bis auf Kathryn natürlich. Das ist einfach eine Person für sich -lol- Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel!

Kapitel 8 - Die Stimme der Vernunft

James stand wie angewurzelt da und blickte auf das glückliche Pärchen vor ihm, welches keine Notiz von ihm nahm.

Aus seinem Gesicht war jegliches Blut gewichen und er wusste das er seinen ahnteilnahmslosen Gesichtsausdruck nicht mehr beherrschte.

Was war nur los mit ihm?

Er fühlte sich nicht dazu in der Lage den Blick abzuwenden, er war einfach wie gelähmt.

Seine Gefühle waren undefinierbar.

Es schien Stunden zu dauern bis Jack den Kuss löste und schließlich James im Zimmer erblickte.

Irritiert sah er ihn an, wobei sein Gesicht glücklicher als sonst aussah.

Dies war mit Sicherheit ein Grinsen das der Beschreibung „Von hier bis nach China" gerecht wurde.

James räusperte sich verlegen, als er sich bewusst wurde, dass er hier zwei sich liebende Menschen beobachtete.

„Ähm... ich wollte nicht stören...ich wollte nur..." er brach ab und senkte den Blick.

Wieso verdammt bin ich nicht vor der Tür sitzen geblieben!

Dachte James wütend und sah aus den Augenwinkeln Jacks Grinsen, welches ihn nur noch wütender machte.

„Nicht schlimm!" meinte er gutgelaunt „Kathryn wollte ohnehin gerade gehen!"

Kathryn warf ihm einen verwunderten Blick zu.

James war klar das sie gar nicht gehen wollte, Jack würde sie einfach so vor die Tür setzen. Aber warum tat er das?

Spielte das eigentlich noch eine Rolle?

Vielleicht wollte er ja auch nur in Ruhe nachdenken.

„Gut. Ja ich wollte gehen." Rief sie aufgebracht und schnaubte wütend, als sie zur Tür ging und sie öffnete. Doch bevor sie ging, drehte sie sich noch mal zu Jack um.

„Also hast du deine Meinung jetzt geändert? Wir reden noch mal über die Formalitäten?"

Formalitäten? Welche Formalitäten?

Wieder versetzte es James einen harten Stich in den Magen.

Kathryn hatte ihm vorhin erzählt, das Jack und sie ursprünglich verlobt waren, doch irgendetwas sei dazwichen gekommen.

Bestand etwa die Möglichkeit das die beiden jetzt noch heirateten.

Jack schien ihm gar nicht der Typ dafür zu sein. Aber eigentlich kannte er ihn auch nicht wirklich.

Was wusste er schon von ihm? Das er ein Pirat war und an den Galgen kam. Mehr nicht.

Aber warum sollte man dann noch heiraten?

Eine Vernunftstimme in ihm drin schrie laut „Warum nicht!" doch er schüttelte sie stur ab.

James fluchte innerlich.

Er hatte es von Anfang an für einen Fehler gehalten sie zu ihm zu lassen. Aber sie hatte so traurig ausgesehen und wenn sie ihn doch liebte...

Ein Grund mehr sie draußen zu lassen!

Ja, es war ein Fehler gewesen!

James seufzte resigniert.

Warum machte er sich solche Gedanken, Jack kam ohnehin an den Galgen.

„Wir werden sehen!" sagte Jack ernst und er sah plötzlich nicht mehr so glücklich aus. Kathryn runzelte die Stirn, sagte jedoch nichts.

Was ging da zwichen den beiden ab?

„Ich komme bald nochmal vorbei, Jack!" sie nickte ihm zu „Commodore" jetzt nickte sie James zu, welcher ihr Nicken mit einem kühlen Blick zur Kenntnis nahm, dann verließ sie den Raum.

Stille trat ein und Jack seufzte kurz und ließ sich aufs Bett fallen.

Und was jetzt? Soll ich ihm eine Szene machen, obwohl er gar nicht weiß was los ist?

James war unglaublich wütend und er wusste genau das er diese Wut nicht einfach so an ihm auslassen konnte, schließlich gab es ja eigentlich auch keinen Grund dafür.

Jack hatte keine Ahnung davon was dieser Kuss in James ausgelöst hatte. Woher sollte er wissen das es ihn verletzt hatte?

James wusste ja selbst nicht warum er sich so lächerlich benahm.

Dieser Mann ist ein Pirat, Zeit ihn auch als solchen zu sehen! Wies er sich zurecht, doch in dem Moment fiel ihm etwas auf, was seine Wut rechtfertigen würde.

„Ihr wollt abhauen!" rief er lauter als beabsichtigt und starrte Jack wütend an. Er konnte sehen wie Jack erschrocken zusammenzuckte.

„Ihr hängt ein Bettlaken aus dem Fenster und glaubt wirklich das Ihr so ungesehen hier flüchten könnt! Wie töricht!" Wütend wies er auf das Bettlaken das Jack vor geraumer Zeit aus dem Fenster gelassen hatte. James bemerkte mit einer Genugtuung, das der Pirat erblasste und geschockt auf das Laken starrte.

„Meint ihr wirklich ich habe unter eurem Fenster keine Wachen positioniert!" James lachte kurz hart auf „Wartet ab Mr. Sparrow, gleich findet Ihr eine ganze Armee von Wachen unter Eurem Fenster!"

Es tat ja so was von gut ihn anzuschreien!

Jack wollte offensichtlich etwas sagen, aber James ließ ihn nicht zu Wort kommen.

„GILETTE!" rief er und gleich darauf öffnete sich die Tür und ein Mann kam schuldbewusst durch die Tür.

„Ja, Commodore?"

„Sorgt Augenblicklich dafür das unter Mr. Sparrows Fenster genug Wachen stehen, das scheint Ihr bisher versäumt zu haben..."

Gilette nickte und wollte gerade gehen, als James ihn abermals zurück hielt.

„Ach und richtet dem Gouverneur aus, das Mr. Sparrow nun für den Galgen bereit ist!"

James sah erleichtert zu wie Jack der Mund aufklappte und entsetzen in seinem Blick stand. Gilette warf Jack noch einen Blick zu und ging dann hinaus.

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Jack hatte sich zufrieden auf dem Bett niedergelassen. JA, er hatte zwar Kathryn in einem überschwang der Gefühle geküsst, und ausgerechnet der Commodore hatte es gesehen, aber die Pearl war da!

Was gab es besseres?

Natürlich, wieso sollte die Pearl ohne ihren Captain davon segeln?

Jack fühlte sich mehr als glücklich. Er könnte jetzt die ganze Welt umarmen.

Doch ein lauter Ruf durchbrach seine Glückseeligkeit.

„Ihr wollt abhauen!" rief der Commodore und Jack fuhr erschrocken zusammen. Zuerst verstand er gar nicht was los war und was den Commodore auf einmal so in Rage versetzte.

„Ihr hängt ein Bettlaken aus dem Fenster und glaubt wirklich das Ihr so ungesehen hier flüchten könnt! Wie töricht!" Wütend wies er auf das Bettlaken das Jack vor geraumer Zeit aus dem Fenster gelassen hatte.

Verdammt, das Laken!

Jack fühlte wie jegliche Farbe aus seinem Gesicht verschwand und kalter Schweiß ihm den Rücken runterlief, als er seinen Fehler bemerkte.

Wie konnte er nur vergessen das er das Laken noch dort hängen hatte!

Mal ganz abgesehen davon das man auf dem ersten Blick erkennen konnte das man dort ohnehin nicht flüchten konnte.

Der Commodore musste doch gesehen haben, das es viel zu kurz war.

„Meint ihr wirklich ich habe unter eurem Fenster keine Wachen positioniert!" Der Commodore lachte kurz hart auf „Wartet ab Mr. Sparrow, gleich findet Ihr eine ganze Armee von Wachen unter Eurem Fenster!"

Jack war verwirrt. Warum war der Commodore plötzlich so wütend, er war doch sonst die Ruhe in Person.

So ein kleiner Fluchtversuch, der nicht mal mit viel Zeit hätte klappen können, wäre doch kein Grund so aus der Haut zu fahren. Es wäre vielleicht ein Grund ihn auszulachen, aber mehr auch nicht.

Ließ er möglicherweise die Wut für etwas ganz anderes an ihm raus?

Gut, Wachen vor den Fenstern. Das war jetzt wirklich nicht so schlimm. Er konnte ja ohnehin nicht dadurch flüchten.

Das wollte er dem Commodore auch sagen, aber er ließ ihn erst gar nicht zu Wort kommen.

„GILETTE!" rief er und gleich darauf öffnete sich die Tür und ein Mann kam schuldbewusst durch die Tür.

„Ja, Commodore?"

„Sorgt Augenblicklich dafür das unter Mr. Sparrows Fenster genug Wachen stehen, das scheint Ihr bisher versäumt zu haben..."

Gilette nickte und wollte gerade gehen, als James ihn abermals zurück hielt.

„Ach und richtet dem Gouverneur aus, das Mr. Sparrow nun für den Galgen bereit ist!"

Jack klappte erschrocken der Mund auf, unfähig irgendetwas zu erwiedern.

Womit hatte er das plötzlich verdient!

Das schien sich auch Gillette zu fragen, denn er war Jack einen unverkennbaren Was-hast-du-getan-Blick zu.

Jack war ratlos und Gilette verließ das Zimmer.

Er kam früher an den Galgen als er vermutet hatte. Er hatte damit gerechnet noch ein paar Tage Zeit zu haben, aber nun kam er möglicherweise noch vor dem Abend an den Galgen.

Er spürte den zufriedenen Blick des Commodores auf sich ruhen und da fiel ihm etwas ein.

„Waas..." Ein Schwächegefühl breitete sich plötzlich in ihm aus und er taumelte leicht zur Seite und musste sich am Commodore abstützen, welcher ihn nun doch etwas besorgt ansah.

„Was ist mit meinem Vorsprung?" fragte Jack und sammelte sich wieder, der Commodore sah ihn verblüfft an.

Das war wirklich lächerlich aber die einzigste Chance die er hatte und vor seinem Ende musste man schließlich jede Chance nutzen.

„Vorsprung?" der Commodore sah nun nicht mehr wütend sondern irritiert aus.

„Aye. 3 Sekunden, ich bestehe darauf!" erwiderte er hartnäckig.

Er sah wie sein gegenüber leicht die Stirn runzelte, dann die Augen verdrehte und seufzte.

„Meinetwegen, dann macht Euch bereit!"

Jack nickte und stand auf, bereit loszurennen, doch irgendetwas ließ ihn nicht gehen.

einundzwanzig..."

Er hörte die Stimme des Commodores aus einer weiten Ferne, er versuchte sich darauf zu konzentrieren, doch es gelang ihm nicht.

Irgendetwas stimmte hier nicht.

Was hielt ihn plötzlich fest?

Seine Beine schienen wie festgewachsen, egal was er tat, sie bewegten sich einfach nicht!

zwwweiuuuuuuundzwaaaaaaaaanzig" Der Commodore schien irritiert.

Jack konnte nicht loslaufen.

Konnte er es nicht, oder wollte er es nicht?

Im Inneren von Jack hatte sich gerade jetzt ein harter Kampf entwickelt.

„Die eine hälfte seines Verstandes schrie „Lauf, verdammt noch mal!" und die andere hälfte sagte „Warum bleibst du nicht beim Commodore? Nicht am Galgen sondern..."

Mehr wollte er sich gar nicht ausmalen.

Sein ganzer Körper zitterte und der Schweiß lief ihm das Gesicht runter, aber das nahm er gar nicht wirklich war.

Er versuchte sich anzustrengen und endlich loszulaufen, aber seine Beine wollten keinen Schritt tun.

Was war nur los?

War es vielleicht die Mehrheit die nicht gehen wollte?

dreiiiiiiiiiunnd..."

Jack überkam ein heißer Schwindel und ihm wurde schlecht.

Das war nun wirklich viel zu viel.

Erleichtert bemerkte er das er im Begriff war ohnmächtig zu werden und er ließ sich willig ins dunkle fallen...