Legende:
»Gerede«
#Gedanken#
::Parsel::
((AdA: Meine Kommentare))
Die Animagusform
---------------------Traum Anfang--------------------------
Harry drehte sich um. Dann sah er IHN. Den Menschen der ihm am meisten bedeutete. Den Menschen, der in ihm nicht nur den Retter der Zauberwelt sah. Sein geliebter Pate. Er war für Harry ein Vater und gleichzeitig ein Bruder. Sirius flog. Er flog auf diesen verdammten Schleier zu. Bellatrix lachte spöttisch. Harry rannte. Er rannte so schnell er konnte, doch er war zu langsam. Zwei Arme schlossen sich von hinten um ihn, die Person wollte ihn aufhalten, wollte nicht auch noch ihn verlieren. Das hatte Harry mittlerweile verstanden. Die zweite Person die ihn nicht nur als den Jungen-der-lebt betrachtete. Remus John Lupin alias Moony. Harry schrie. Er schrie all sein Leid heraus. Schrie wie noch nie zuvor in seinem Leben.
---------------------Traum Ende-------------------
Mit einem kleinen Schrei wachte Harry James Potter auf. Schweißgebadet, wie er feststellen musste. Schon lange hatte er nicht mehr von seinem Paten geträumt. Hatte es einfach in sich hineingefressen. Wollte seinem Schmerz entfliehen. Doch wie der Goldjunge Dumbledores bitter bemerkte, klappte es nicht so wie erhofft. Geschafft stieg er aus seinem Bett und machte sich auf, um frische Klamotten aus seinem Schrank zu holen. Die vom gestrigen Abend würde er in den Wäschekorb schmeißen. Nachdem er sich eine enge schwarze Hose und ein enges blutrotes ärmeloses Shirt, dazu noch eine schwarze Boxershort und ebenso schwarze Socken, rausgesucht hatte, schlürfte er ins Bad und machte eine Katzenwäsche. Danach ging er wieder in sen Zimmer und legte seine Schlafsachen auf sein Bett. Unter der Decke machte sich dann etwas bemerkbar. Keine fünf Sekunden später streckte Licentia ihren Kopf hervor.
::Darf ich mitkommen?::, fragte sie ganz aufgeregt. Kein Wunder, gestern war sie zu schüchtern um in das Blickfeld der anderen zu schlängeln.
::Sicher. Hast du nicht Hunger, Lic?::
::Doch. Bekommen ich wieder zwei Mäuse?:: Harry lächelte und machte eine Handbewegung. Vor seiner kleinen Freundin stand wieder das Tablett mit zwei Mäusen. Nach ein paar Minuten war sie fertig, schlängelte sich an Harrys Arm hoch und machte es sich wenige Sekunden später um seinen Hals bequem. Dieser ließ das Tablett wieder verschwinden und stapfte die Treppen zur Küche runter. Obwohl es erst Fünf Uhr morgens war hörte er leise Stimmen von drinnen. Vorsichtig machte er die Türe auf und lugte hinein. Was er erblickte ließ ihn nur den Kopf schütteln.
#Meine Fresse, haben die nichts besseres zu tun als um diese Herrgottsfrüh ein Streich vorzubereiten? Wohl eher nicht...#, schoss es ihm durch den Kopf und er musste sich ein Grinsen verkneifen. James und Sirius standen vor den Flaschen in denen der Kürbissaft vorhanden war. Sie schütteten gerade eine lilane Substanz hinein, die Harry von Fred und George kannte. Diese ermöglichte es denjenigen, der es getrunken hatte, den ganzen Tag in den unmöglichsten Haarfarben rumlaufen zu lassen. Krone und Tatze schütteten davon noch etwas in die Milch und in den Kaffee. Harry beschloss zu warten bis sie fertig waren. Als sie ihre ganzen Utensilien wieder eingesteckt hatten und gerade zur Tür wollten, machte er sie weiter auf und trat hinein. Krone und Tatze atmeten erleichtert aus, als sie bemerkten, dass es nicht Mrs. Weasley war.
»Na, was macht ihr schon in dieser Früh in der Küche?«, fragte Harry scheinheilig und schüttete etwas von der Kaffeekanne, die mit einem Wärmezauber belegt wurde, in eine Tasse. Unbemerkt von den beiden hielt er seine Hand darüber, worauf diese kurz lila aufleuchtete. James und Sirius hingegen waren wohl etwas nervös. Eigentlich wollten sie unbemerkt hier in die Küche und genauso unsichtbar wieder heraus, sodass Molly nichts nachweisen konnte, wenn sie zum Beispiel grüne Haare hatte. Doch jetzt hatte Harry sie schon gesehen. Also ließen sie sich seufzend am Tisch nieder und ignorierten seine Frage. Dann fiel Sirius die Schlange auf, die um Harrys Hals lag.
»Hey Harry, woher hast du die Schlange?«, fragte er sogleich, worauf auch James sie bemerkte. Fragend schauten sie ihn an.
»Na gekauft. Woher soll ich denn sonst eine Königskobra haben, hm?« Belustigt sah er sich die zwei Teenager an, die sich im Moment ziemlich verarscht vorkamen.
»Ne wirklich? Hätt ich jetzt nicht gedacht!!!! Und wie heißt sie?«, fragte James leicht beleidigt.
»Licentia«, sagte Harry und wollte einen Schluck seines Kaffees nehmen. Dabei beobachte er die zwei anderen ganz genau und fragte sich, ob sie ihn warnen würden. Das hatte James auch gerade vor, schließlich würde der mal sein Sohn sein, doch wegen der Verarschung gerade eben hatte er es sich doch anders überlegt. Sirius hingegen wollte unbedingt die Wirkung des Streiches sehen, denn sie hatten es noch nicht an jemanden ausprobiert. Da Harry bemerkte dass sie ihn nicht warnen würden nahm er einen großen Schluck. Als er seine Tasse wieder abgestellt hatte, blickte er in zwei erwartungsvolle Gesichter und beschloss sie noch zappeln zu lassen. Nach endlosen Minuten ohne ein Ergebnis guckten sich die zwei Streichespieler an.
»Ich glaub die haben uns reingelegt. Das Zeug geht ja gar nicht.« Frustriert haute Sirius seinen Kopf auf die Tischplatte. James legte ihm mitfühlend eine Hand auf die Schulter, doch man merkte, dass er genauso niedergeschlagen war. Harry hingegen lachte sich bei den Gesichter innerlich schlapp und klopfte sich mental selbst auf die Schulter.
»Glaubt ihr wirklich ich lasse mir ohne weiteres eine neue Frisur verpassen?«, grinste er breit und sah in zwei etwas geschockte Gesichter.
»Du wusstest es? Woher? Wie?«, fragte Sirius auch sogleich und hob seinen Kopf um Harry in die Augen zu sehen.
»Ich habe euch von der Türe aus beobachtet. Und ich kenne den Gegenspruch. Fred und George sind zwei meiner besten Freunde. Ich kenne zu allen Streichen den Gegenspruch«, grinste er.
»Das ist nicht fair«, jammerte James, legte sein Gesicht in seine Händen und tat so als müsste er weinen.
»Ich weiß was du meinst, Krone«, sagte Sirius und sein Blick fiel auf Harrys rechte Schulter.
»Du hast ein Tattoo?«, fragte er ungläubig und betrachtete es näher. Es sah genauso aus wie der Hund in den er sich immer verwandelte. Da James weiter links saß konnte er es nicht sehen und stand auf um rechts neben Harry zu stehen. Er ging ganz nah hin und blickte anschließend zu Sirius.
»Das sieht exakt so aus wie du in deiner Animagusform«, meinte er und sah dann fragend seinen zukünftigen Sohn.
»Warum es so aussieht? Nun, weil es wie Sirius aussehen soll. Jedoch nicht wie der Sechzehnjährige sondern wie der, der aus meiner Zeit stammt«, erklärte Harry.
»Mein altes Ich muss dir viel bedeutet haben, oder?«, fragte Sirius leise und fand den Tisch plötzlich sehr interessant.
»Ja, das hat er. Er war die erste Person die in mir den Jungen gesehen hatte der ich wirklich war und nicht den Jungen-der-einfach-keine-Lust-zu-sterben-hat«, sagte Harry bitter und darauf folgte erst einmal eine beunruhigende Stille. James räusperte sich.
»Harry, du verpetzt uns doch nicht bei den anderen, oder???«, fragte er hoffnungsvoll und blickte Ray mit einem Dackelblick an der verboten gehörte.
»Nein, nein keine Panik. Und ich verspreche den Gegenspruch nicht zu verwenden. Nun, außer bei meinen Getränken«, lächelte Harry beruhigend und seine zwei Gegenüber stießen erleichtert die Luft aus.
Eine halbe Stunde sprachen die drei noch über Gott und die Welt als auch schon Mrs. Weasley mit Hermine im Schlepptau ankam.
»Guten Morgen meine Lieben!«, strahlte Molly und auch Hermine begrüßte sie gut gelaunt. Mrs. Weasley machte sich daran das Frühstück zu machen, während Hermine sich neben Harry plumpsen ließ.
»Und was habt ihr heute so vor?«, fragte Molly beiläufig.
»Keine Ahnung!«, kam es von James und Sirius.
»Ich mache heute noch meine letzten Hausaufgaben«, meinte Mine.
»Oh gut, dann kannst du auch Ron dazu bewegen«, lächelte Molly und wandte sich dann an Harry. »Und was hast du geplant, mein Lieber?«
»Ich gehe in die Winkelgasse. Vielleicht auch noch nach Muggellondon mal sehen.« Er zuckte mit den Schultern und trank seinen letzten Rest Kaffee.
»Bitte? Aber dann musst du doch noch jemanden mitnehmen! Ich frag mal Remus oder Arthur. Oder am besten beide«, murmelte sie vor sich hin.
»Nein, Mrs. Weasley. Ich gehe alleine. Ich brauch keine Aufpasser. Nur zur Erinnerung: ich bin siebzehn und kann ganz gut auf mich selbst aufpassen«, sagte Harry leicht wütend. #Es geht schon wieder los. Als ob ich noch der kleine, naive Junge bin der es nicht fertig bringt ein paar Flüche zu können. Für wie schwach halten die mich eigentlich?#, schoss es ihm auf den Kopf und er wurde immer wütender. Doch dies lies er sich nicht anmerken.
»Aber Harry, was ist wenn dir da was passiert?«, fragte Molly geschockt. Das war zu viel. Er stand auf und knallte seine Tasse, die er immer noch in der Hand hielt, laut auf den Tisch.
»Ich gehe ohne Anstandswauwaus dort hin, klar?! Und wenn mir doch irgendjemand folgen sollte, hex ich ihn ins St. Mungo!«, knurrte er und verließ schnellen Schrittes das Zimmer. Verwirrte Blicke folgten ihm.
Ein wütender Harry stapfte derweil die Treppen zu seinem Zimmer hoch. Stinksauer stieß er die Tür auf. Er trat ein, schnappte sich ein Buch und legte sich auf sein Bett. Es war eins über Zaubertränke, in dem er den Trank suchte um herauszufinden welche Animagusform er annehmen konnte. Dies fand er auch nach kurzem Suchen. Der Name des Trankes war: Animagusforma - Ihr Aussehen als Tier´.
Aufgeregt las er sich die Zutaten, Regeln und natürlich Erklärung durch. Wie er feststellen musste, brauchte er dazu viele Zutaten die er gar nicht besitzte. Aber egal, er wollte heute ja sowieso mal ein Besuch in der Winkelgasse beziehungsweise Nokturngasse abstatten. Im Allgemeinen war der Trank schnell fertig. Zufrieden und besser gelaunt legte er den Wälzer unter sein Kissen. Ray war nicht gerade scharf darauf von Hermine, Mrs. Weasley oder sogar Lily vollgemeckert zu werden. Nun wollte er ein Buch von Salazar Slytherin lesen, welches er sich in dem Buchladen gekauft hatte. Natürlich war es in Parsel geschrieben.
Da der Junge-der-keine-Lust-zum-sterben-hatte so in das Buch vertieft war, verpasste er das Frühstück und sah erst wieder auf, als es Zeit zum Mittagessen war. Etwas verwundert warum ihn niemand geholt hatte, ging er schließlich mit knurrendem Magen runter. Als er die Tür zur Küche aufstieß musste er sich auf die Lippen beißen um nicht laut aufzulachen. Da saßen doch tatsächlich Mrs. Weasley mit blauen, Ron mit pinken, Mine mit gelben, Clara mit schneeweißen, Ginny mit grünen, Remus Junior mit grauen, Lily mit silbernen, Remus Senior mit orangenen und Mr. Weasley mit goldenen Haaren.
#Einfach zum schießen!#, dachte Ray belustigt und ließ sich grinsend auf dem Stuhl neben Sirius nieder.
»Seid ihr in einen Farbtopf gefallen?«, fragte er sie frech, während seine Mundwinkel immer weiter nach oben wanderten. Remus ((AdA: Ich nenn Remus Senior jetzt nur noch Remus und Remus Junior nur noch Moony)) sah ihn mit einem prüfendem Blick an.
»Du wusstest das, stimmts?«, fragte er leicht schmollend. #Natürlich wusste er das! Er ist schließlich der Sohn eines Rumtreibers und manchmal selber ein Streichespieler. Und ich wusste es nicht, obwohl ich doch lange mit James und Sirius befreundet war#, dachte Remus verbittert und könnte sich selbst in den Arsch treten. Und was hatte er von seiner Unachtsamkeit? Genau! Orangene Haare!
Harrys Grinsen wurde währendessen noch breiter. »Ich bitte dich Remi. Woher soll ich das denn wissen?«, fragte er so unschuldig er konnte.
»Harry, das ist nicht lustig! Du warst mit den beiden Unruhestifter heute morgen schon hier drin. Du hättest mich warnen können!«, meinte Herm beleidigt.
»Wie es aussieht, magst du gelbe Haare nicht, oder?«, fragte Ray amüsiert. Darauf bekam er nur ein Schnauben.
»Und?«, fragte Harry Tatze und drehte seinen Kopf zu ihm.
»Was und?«, fragte dieser ahnungslos.
»Na was ist die Strafe?«, hackte der Schwarzhaarige nach.
»Mrs. Weasley hat uns zum Geschirr spülen verdonnert«, meinte der Streichespieler und ließ frustriert den Kopf hängen.
»Das war alles?«
»Wäre ja nicht so schlimm, wenn wir das nicht für den Rest der Ferien machen müssten«, schaltete sich James neben Sirius ein und auch er schien nicht besonders glücklich drüber - eher im Gegenteil.
»Das geschieht euch nur Recht! Ihr und eure bekloppten Streiche! Ich hätte auf Petunia hören sollen. Du hast nur diesen Mist im Kopf!«, regte Lily sich auf und warf den beiden einen bitterbösen Blick zu, der mit dem Voldemorts sicher Konkurrenz gemacht hätte.
»Nicht nur, dass wir als schäbige Küchenhilfe helfen müssen! Nein! Lily hat mir verboten sie zu küssen und so! Das ist das schlimmste«, meinte Krone zu Harry. Dieser konnte nicht mehr und lachte schallend los.
Nach ungefähr drei Minuten beruhigte er sich und wurde von Lily angesprochen. »Hey Harry, ich hab gehört dass du heute in die Winkelgasse gehst. Können wir mitkommen?«, fragte sie und aß etwas von dem Essen, welches Molly gerade austeilte. Harry blickte sie finster an.
»Erstens wer sind WIR? Und zweitens warum?«, fragte er und blickte sie weiter finster an.
»Naja also wir sind Moony, Sirius, James, Ron, Hermine, Clara und Ginny. Und natürlich ich«, meinte sie und ließ sich von dem Blick nicht aus der Reihe bringen.
»Ich dachte ihr wart schon eure Schulsachen besorgen oder irre ich mich da?«, fragend zog Harry eine Augenbraue hoch und schaute in die Runde.
»Oh doch das waren wir. Aber wir wollten mal so zum Spaß gehen und uns Haustiere besorgen. Was übrigens auch Clara will«, meinte Moony und bückte sich anschließend wieder über sein Essen.
»Achso. Aber ich werde eine Stunde oder so auch mal alleine rumstiefeln, nur zur euer Information.« Auch Harry aß weiter, während ihm ab und zu besorgte Blicke zugeworfen worden, die er jedoch ignorierte. Doch dann fiel ihm etwas ein.
»Wollt ihr eigentlich eure Haarfarben behalten oder habt ihr ein Gegenmittel?«
Krone und Tatze trafen wieder furchteinflößende Blicke, während Ron zum sprechen ansetzte: »Nein haben wir leider nicht. Die zwei da kennen es nicht. Und woher sie das Zeug hatten wissen wir auch nicht«, meinte er und man konnte ihm ansehen, dass er über seine pinken Haare nicht gerade glücklich war. Doch Harry fand Gefallen an dem Gedanken sie etwas zu ärgern und sagte nichts über die Erfindung der Zwillinge und auch den Gegenspruch hielt er aus Spaß für sich.
»Also wollt ihr so gehen?«, fragte er stattdessen.
»Ich für meinen Teil werde eine Mütze aufsetzen«, warf Clara dazwischen und die anderen stimmten ihr zu.
Ein paar Stunden später standen Harry, Ron, Hermine, Ginny, James, Sirius, Moony, Lily und Clara vor dem Kamin. Lily, Moony, Clara, Ron, Hermine und Ginny hatten tatsächlich eine Mütze auf, die ihre gesamte Haare verdeckte.
»Harry, mein Lieber, soll ich nicht doch noch jemand mitschicken?«, fragte Molly besorgt und verabschiedete sich dennoch schonmal von den Teenagers. Sie wusste ja schon die Antwort. Doch der Angesprochene schien keine Lust zum antworten zu haben und sagte nichts.
»Also Mum wir gehen dann jetzt. Keine Sorge es wird schon alles gut gehen. Bis später!«, sagte Ginny, nahm etwas Flohpulver aus der Schale, warf es in den Kamin und trat ein. Mit einem »Tropfender Kessel« war sie verschwunden. Die anderen taten es ihr nach bis nur noch Molly dastand und sich gewaltige Sorgen machte.
Nachdem auch Ron aus dem Kamin gestolpert kam, gingen sie durch die Absperrung in die Winkelgasse.
»Also gehen wir in den Tierladen?«, fragte Lily und bekam von jedem ein Nicken. Die neun Jugendlichen schlenderten zu dem Geschäft und traten nacheinander in das dunkle Zimmer. Von überall konnte man Geräusche verschiedener Tiere hören. Lily und Clara wollten eine Katze, die drei Rumtreiber entschieden sich für Eulen. So traten nach fünfzehn Minuten Lily mit ihrer Katze Kitty, James mit seiner Eule Kai, Clara mit ihrer kleinen Katzen Mimi und Sirius sowie Moony mit ihren Eulen Shadow und Danny aus dem Tierladen.
»Also was habt ihr jetzt noch vor?«, fragte Harry und drehte sich zu ihnen um.
»Ich will noch in den Buchladen«, meinte Hermine, worauf sie von jedem, außer Lily, ein genervtes Stöhnen erhielt. Doch sie fügten sich ihrem Schicksal und folgten den beiden Mädchen, die begeistert die Gruppe anführten.
In Flourish & Blotts´ hielten sich die Jungs, Ginny und Clara zurück und warteten auf die Leseratten. Nach einer halben Stunde bezahlten die Zwei schließlich und kamen mit jeweils zwei Tüten aus dem Laden.
»Ich wusste gar nicht, dass meine Mutter genau wie Hermine ist...«, murmelte Harry und starrte die vollbepackten Taschen an.
»Ja, das ist ihre Macke«, flüsterte James ihm zu, der neben Harry lief und so das Gemurmelte mitbekam. Leise lachend schüttelte Harry den Kopf.
»Wo gehen wir jetzt hin?«, fragte Clara.
»Ich muss noch in die Apotheke und Trankzutaten für die Schule kaufen. Hab ich das letzte mal vergessen«, verkündete Harry und schlug die Richtung zur Apotheke ein. Die Anderen folgten ihm.
»Wann warst du in der Winkelgasse?«, wollte Ron neugierig wissen.
»In der Winkelgasse war ich an meinem Geburtstag«, antwortete Harry und behielt es für sich, dass er noch in der Nokturngasse war. Ron nickte nur verstehend.
Als sie an ihrem Ziel angekommen waren, betraten sie das Haus und Harry suchte das Benötigte für die Schule zusammen. Die Zutaten für seinen Trank, bekam man nur in der Nokturngasse. Nachdem er alles bezahlt hatte, gingen sie in die Eisdiele. Alle bestellten sich etwas, abgesehen von Harry.
»Ich muss nochmal kurz weg. Wartet hier bitte auf mich«, erklärte er und bevor sie Widespruch erheben konnten, war er weg. Schnurstracks ging er in die Nokturngasse und suchte einen Tränkeladen, in dem das vorhanden war, was er für seinen Animagusformatrank brauchte. Schließlich fand er ihn und stiefelte hinein. Der Raum, in dem sich Harry befand, war klein und dreckig. Unbeirrt stapfte er weiter und suchte alles, was er brauchte. Eine halbe Stunde später ging er schließlich mit vollbepackten Armen zur Kasse und bezahlte einen nicht gerade billigen Preis. Ohne ein weiteres Wort marschierte er aus dem Laden und anschließend wieder in die Winkelgasse. Er eilte zu der Eisdiele und erblickte seine Freunde eisschleckend.
»Harry, wo warst du?«, fragte Hermine auch sofort.
»Einkaufen«, war die knappe Antwort.
»Nein, wirklich?!«, schnaubte Krone. Harry verkniff sich ein Kommentar. Stattdessen ließ er sich neben seine zukünftige Mutter plumpsen und beobachtete seine Freunde beim Eis essen. Nachdem diese fertig waren, standen sie alle auf und bummelten noch etwas durch die Winkelgasse, besuchten ab und zu mal einen Laden und kauften sich einige Dinge. Als es dämmerte stiefelten sie zum Tropfenden Kessel´ zurück und flohten in den Grimmauldplatz. Dort mussten sie sich erstmal von einer besorgten Molly losreisen, die glücklich war, dass ihren Schützlingen nichts passiert war. Unbemerkt schlich sich Harry in sein Zimmer und räumte seine Sachen ein. Die Zutaten für den Trank legte er bereit zu zerhacken. Er suchte einen Kessel, schnappte sich das Buch und tat alles, was eben dieses sagte. Nach zwei - für ihn - qualvollen Stunden, war das Gebräu endlich fertig und er überprüfte noch einmal, ob er auch ja alles richtig gemacht hatte. Zu seiner Verwunderung war kein einziger Fehler vorhanden, doch er beschwerte sich nicht und war froh, dass er es nicht noch einmal machen musste, schließlich reichten nicht einmal die Zutaten für einen weiteren Trank.
Er füllte etwas davon in eine Phiole ab und schüttete den Inhalt, nach kurzem Zögern, in seinem Mund. Nachdem er alles geschluckt hatte, erschien vor ihm schwarzer Nebel, der sich langsam in ein Tier formte. Ein Panther mit einer blitzförmigen Narbe auf der Stirn und langsam wurden die Augen smaragdgrün. Fasziniert beobachtete Harry die gschmeidigen Bewegungen des Tieres und konnte es kaum erwarten, sich in dieses Geschöpf zu verwandeln. Voller Tatendrang sprang er auf, wobei der Nebel verpuffte, und eilte zu dem Buch über die Animagusformen. Denn dort standen auch die Schritte drin, die er zu tun hatte, um ein Animagus zu werden. Den ganzen Tag probierte er es zu schaffen, doch ihm war bewusst, dass es noch einige Zeit dauern würde, ehe er sich in den hübschen Panther verwandeln konnte.
