Still Standing
Chapter 1: Nächtlicher Besuch
Disclaimer wie im Prolog.
Nur noch 'ne kleine Anmerkung: Ich lass den HbP außer acht. Also nicht wundern. Danke für den Tip, Grindeloh! )
Grindeloh: Danke für den Tip (s.o.)! Hab mich riesig gefreut! Mein erstes Review... begeistert bin Ich hoffe, du liest weiter! )
Soma Belenus: Freut mich wahnsinnig, dass du meinen Stil magst! blush Werd mir deine Idee mal durch 'n Kopf gehen lassen. Das Geheimnis wird ja (hoffentlich... chrmchrm...) bald gelüftet. Also, ich hoffe, du freust dich! ;-)
xXjuchanXx: Danke schön. ) werd mich bemühen.
nochmal alle knuff nun denn... lasst die Spiele beginnen!
Plötzlich explodierten Farben vor seinen Augen und ein leises Lachen fand den Weg in sein Ohr.
Harry schreckte hoch und starrte ins Dunkel des Schlafsaals.
"Was in Godrics Namen war das?", flüsterte der Schwarzhaarige ohne eine Antwort zu erwarten.
Er lauschte auf die regelmäßigen Atemzüge seiner schlafenden Freunde, was das einzige war, das die Stille durchbrach, und versuchte, seinen Atem zu beruhigen.
Sein Brustkorb hob und senkte sich heftig, während er sich seine schweißnassen Haare aus der Stirn strich.
Langsam ließ er sich zurück in sein Bett sinken als er plötzlich im Augenwinkel etwas Beunruhigendes wahrnahm.
Zum zweiten mal in dieser Nacht fuhr er auf und schreckte mit einem zischenden Einatmen zurück.
Direkt vor dem Jungen-der-seltsamerweise-bis-jetzt-überlebt-hatte stand die perlweise Gestalt eines Geistes, der ihn unheilverkündend angrinste.
Es war ein dürrer alter Mann, dessen Haare in einem Kranz um seinen Kopf herum wild abstanden und dessen Augen den Gryffindor mit einem durchdringenden Blick fixierten.
"Was...!", krächzte der Junge-der-gerade-zu-tode-erschreckt-worden-war und ein entsetzt/verwirrter Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht breit.
Ich bitte untertänigst um Verzeihung, den jungen Herr aus seinem wohlverdientem Schlaf gerissen zu haben., erklang eine sarkastische Stimme im Kopf des Schwarzhaarigen.
Dieser starrte den Geist vor ihm entgeistert (Anmerkung des Autors: hehe) an, welcher das Haupt schieflegte und ihn aufmerksam ansah.
Vielleicht sollte ich mich ersteinmal vorstellen...?
Mein Name is Darragh Evans. Du findest mich in deinem Stammbaum, wenn du dir die Mühe machst.
"Öhm... ich... wer...? Was? EVANS?". Dem Grünäugigen fielen beinahe ebenjene aus dem Kopf.
"Mein Gott!"
Grandpa reicht. Danke trotzdem., ein schiefes Grinsen zierte das Gesicht des Mann mit den knubbeligen Knien.
Harry saß mit offenem Mund in seinem Bett und versuchte zu begreifen, dass sich hier vor seiner Schlafstätte anscheinend sein Großvater befand.
"Dann... dann bist du der Vater meiner Mutter? Aber was machst du hier? Ich... ich versteh nicht ganz..."
Der Reihe nach: ja, woher bei Salazar soll ich das wissen und ja, das schien mir auch so.
Andere Fragen können wir ja wohl wann anders besprechen, oder, er betrachtete interessiert seine Fingernägel und erinnerte den jungen Gryffindor damit sehr an einen gewissen Slytherin.
Doch bevor er seinen Gedanken aussprechen konnte, war der Geist verschwunden.
Vorsichtshalber sah sich Harry noch einmal genau im Gryffindorschlafsaal um, bevor er sich äußerst irritiert zurück in seine Kissen warf.
Er war tatsächlich wieder allein.
Nein, natürlich war er nicht allein, korrigierte er sich in Gedanken.
Schließlich sind die anderen noch da. ... Stop! ...bei Salazar...? Das war es doch gewesen, was sein Großvater- er schauderte. Daran konnte er sich nicht gewöhnen.-gesagt hatte, oder?
Und war der Vater seiner Mutter nicht ein Muggel gewesen?
Das passte doch alles nicht zusammen!
Wo war er da nur wieder reingeraten...
Der Junge-der-eigentlich-schon-längst-tot-sein-sollte vergrub seinen Kopf in den Händen und seufzte leise.
Wie sollte er denn jetzt bitte wieder einschlafen, fragte er sich beinahe entrüstet.
Unzählige Fragen schwirrten durch sein Gehirn, während er sich die Haare raufte und verzweifelt versuchte, ebendieses zu leeren.
Wie das so war, erinnerte er sich später nicht mehr daran, wie und wann er eingeschlafen war, aber es gab einige Indizien, die darauf hinwiesen, dass der Schlaf ihn irgendwann doch wieder übermannt und Harry Potter eine traumlose weitere Nacht bescherte hatte.
oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOo
Der Morgen kam, plötzlich und brutal.
Snapes Liebling stöhnte selbstmitleidig, als er sich aus seinem Bett wälzte, um sich dem neuen Tag gryffindormäßig zu stellen.
"Du fiehft ja frecklif auf, Mann!",rief Ron ihm zähneputzend von der Tür zum Badezimmer zu.
"Ein Kompliment am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen...", knurrte der schwarzhaarige Gryffindor und streckte sich, wobei seine Gelenke ungesund knackten und knirschten.
Seamus und Dean waren anscheinend schon beim Frühstück, denn ihre Schlafstätten waren leer.
Die Vorhänge vor Nevilles Bett waren zugezogen, weswegen Harry annahm, dass er noch schlief.
Ohne Vorwarnung kam die Erinnerung an seinen Besuch von dieser Nacht zurück.
Schnell sah er sich im Zimmer um, stellte fest, dass niemand mehr im Raum war und tat den Geist stirnrunzelnd als Traum ab.
Die Klassenbeste vom Dienst wartete schon ungeduldig im Gemeinschaftsraum der Löwen auf ihre zwei Trödler.
Wie das Klischee es verlangt, genoss ein Drittel des Goldenen Trios das Frühstück bei einem guten Buch, ein anderes stopfte so viel Essen in sich hinein, als ob es bis nächste Woche nichts mehr geben würde, während das letzte erstaunt einen gewissen blonden Slytherin beobachtete.
Was war denn mit Malfoy los? Der war doch sonst immer der umschwärmte Mittelpunkt des Schlangentisches.
Der jüngste Malfoyspross saß allein an einer Ecke seines Haustisches und stocherte in seinem Essen.
"Harry?"
Wie der Grünäugige überrascht feststellte, schien der Blonde von Zeit zu Zeit zusammenzuzucken.
Er sah richtiggehend paranoid aus, bemerkte der Gryffindor verwirrt.
"Harry!"
Was war denn mit dem passiert?
"HARRY!", brüllte ihm eine doch etwas angesäuerte Hermine ins Ohr und ließ ihn zusammenzucken.
"Was ist denn los?", fragte der Schwarzhaarige seine Freundin empört.
"Was ich eigentlich sagen wollte habe ich dank dir schon wieder vergessen", lästerte das Mädchen, "aber: warum bei Godric starrst du Malfoy an?"
Die Braunhaarige sah ihn nun hinterhältig grinsend an und stellte befriedigt fest, wie sich Harrys Gesicht nun seltsamerweise leicht ins rosa verfärbte.
"Äh... ich überlege, wie ich Dumbledore dazu bringen kann, die Slytherins ein Krippenspiel aufführen zu lassen?", meinte der Junge-der-gerne-im-boden-versunken-wäre leicht verunsichert.
Hermine kicherte und wandte sich ab.
Seit sie und Ron endlich kapiert hatten, dass sie zusammengehörten, hatte sich das Mädchen ein wenig in Richtung Lavender und Parvati entwickelt, wie der schwarzhaarige Gryffindor stirnrunzelnd bemerkt hatte.
"Darüber reden wir noch!", raunte sie ihm zu, was Harry mit keinem guten Gefühl zurücklies.
oOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOoOo
Es war nach dem Unterricht in einem wenig begangenen Korridor, als Harry eine interessante Entdeckung machte.
Er hatte Ron und Hermine im Gemeinschaftsraum allein zurückgelassen, da er ihnen ein wenig Zeit für sich geben wollte und war auf dem Weg in die Bibliothek, um sich um seine Zaubertrankaufgaben zu kümmern.
Man musste Snape ja nicht auch noch frei Haus Gründe liefern, einen zu hassen.
Davon hatte dieser ja anscheinend schon genug...
So wandelte der Schwarzhaarige also sinnierend durch das Schloss, als er plötzlich eine Person mit silberblondem Haar vor sich im Gang bemerkte.
Sie waren allein, und Harry beschloss, sich die Sache einmal näher anzusehen, ohne Malfoy auf sich aufmerksam zu machen.
Leise fluchend fiel ihm jedoch ein, dass er seinen Tarnumhang nicht dabei hatte.
'Nun ja, es geht auch anders', dachte er und murmelte einen Tarnspruch.
So verhüllt schlich er sich näher an den Blonden heran, der scheinbar ohne große Bewegung mitten im Korridor stand.
'Der ist doch völlig irre geworden! Vielleicht hat er den Weg zum Slytheringemeinschaftsraum vergessen?', überlegte der Grünäugige hämisch grinsend.
Er stand nun direkt vor dem Slytherin, der sich tatsächlich reichlich irre benahm.
Sein Blick huschte hin und her, er schien mit sich selbst zu reden.
Harry beugte sich etwas vor, um zu belauschen, was Malfoy wohl Interessantes zu sagen hatte.
"Zum wievielten mal denn noch, Herrgottnochmal! Lass mich endlich in Ruhe!"
Der Schwarzhaarige zuckte zurück, merkte jedoch schnell, dass die Worte nicht an ihn gerichtet schienen.
'Aber an wen dann?', fragte er sich verwundert.
'Ist er jetzt wirklich verrückt geworden? Wär ja schon fast schade um ihn...'
"Ich bin nicht dein Callum!", rief der Slytherin, die Arme in einer Geste der Verzweiflung erhoben, was dem Gryffindor half, sich wieder auf sein Gegenüber zu konzentrieren.
Mit einem kleinen Schock nahm er zur Kenntnis, dass sein Tarnzauber bereits flackerte und machte sich schleunigst an den Rückzug.
Mittlerweile sprach der Blonde nicht mehr leise:
"Wie soll ich dir denn helfen können? Tut mir leid, aber ich bin schon vergeben!"
Das interessierte den Jungen-der-neugieriger-ist-als-ihm-gut-tut nun aber doch und er drehte sich um.
"Na, mit... mit...", schwungvoll drehte Malfoy sich um und blickte Harry direkt in die Augen.
"Potter!"
Angesprochener wich leicht zurück und starrte seinen Nemesis geschockt an.
"Da würde ich aber doch gern ein Wörtchen mitreden!", entrüstete er sich lautstark, sah sich jedoch mit der Situation konfrontiert, dass er da wohl doch etwas missverstanden zu haben schien und spürte, wie er zum zweiten mal an diesem schicksalträchtigem Tage rot wurde.
"Obwohl...", murmelte der Slytherin mit gerunzelter Stirn und ein diabolisches Grinsen breitet sich
über seinem Gesicht aus.
Mit einem katzenartigen Gang bewegte er sich geschmeidig auf seinen Lieblingsgegner zu und brachte diesen dazu, immer weiter zurückzuweichen.
Dies verhinderte jedoch nach einigen Schritten eine störrische Wand, die sich Harry anscheinend früher schon zu seinem Feind gemacht hatte. (Wie anders liese sich eine so unloyale Aktion erklären?)
Nicht mal mehr eine Hand hätte nun zwischen die beiden Erzrivalen gepasst.
Der Blonde sah dem Gryffindor fest in die Augen und plötzlich bemerkte dieser einen flehenden Ausdruck darin, der durch die folgenden Worte Malfoys bestätigt werden sollte.
Fortsetzung folgt...
ich gebs zu, es passiert nicht allzu viel... wird besser. (hoff ich doch mal... chrmchrm..)
irgendwie kommt harry in diesem pitel nicht so sonderlich gut weg, fällt mir auf... er wirkt nicht so besonders intelligent... ehehe. ich hoffe, ich kann diesen eindruck später noch korrigieren.
sollte auf jeden fall nicht so rüberkommen.
ich meine, er wird ja mit vielen komischen sachen konfrontiert und so.
das ist schon anstrengend für ihn. hihi. achja, falls das hier jemand lesen sollte, der lust beta zu lesen (oder wie auch immer man genau das jetzt sagen mag...) ... melden! ;-) :8)
lob, kritik, morddrohungen und sonstiges wie immer (mehr oder weniger) gerne gesehen!
fühlt euch alle mal von mir durchgeknuddelt, ihr lieben!
yours faithfully,
owner of a lonely heart
