9. Tanz Der Vampire

Im Büro der Manager hatten sich Andre, Firmin, Madame Giry, Carlotta, Raoul und Christine eingefunden um die Oper des Phantoms zu diskutieren. Christine sollte die Hauptrolle spielen (Sarah), während Carlotta nur eine Nebenrolle bekam (Rebecca). Schließlich kamen sie zu dem Entschuss, die Oper aufzuführen und dem Phantom damit eine Falle zu stellen. Denn wenn Christine die ihr zugedachte Rolle der Sarah spielen würde, würde das Phantom bestimmt anwesend sein, und so wollte Raoul ihn schnappen.

(Beatles: We Can Work It Out)

Raoul:

Try to see it my way,

Do I have to keep on talking till I can't go on?

While you see it your way,

Run the risk of knowing that our love may soon be gone

We can work it out,

We can work it out,

Christine:

Think of what you're saying

You can get it wrong and still think that it's alright

Think of what I'm saying

We can work it out and get it straight, or say good night

We can work it out,

We can work it out,

Raoul:

Life is very short, and there's no time

For fussing and fighting, my friend

I have always thought that it's a crime,

So I will ask you once again

Try to see it my way,

Only time will tell if I am right or I am wrong

While you see it your way

There's a chance that we may fall apart before too long

We can work it out,

We can work it out,

Raoul und Christine:

Life is very short, and there's no time

For fussing and fighting, my friend

I have always thought that it's a crime,

So I will ask you once again

Try to see it my way,

Only time will tell if I am right or I am wrong

While you see it your way

There's a chance that we may fall apart before too long

We can work it out,

We can work it out,

Nun war es soweit: Tanz der Vampire, die Oper des Phantoms sollte aufgeführt werden. Und währendessen wollte Raoul dem Phantom eine Falle stellen. Doch Erik hatte seine Pläne längst durchschaut und trieb sein Spielchen mit den Polizisten die überall in der Oper plaziert waren.

(Queen: Now I'm Here)

Phantom: (die Stimme kommt von verschiedenen Orten, es ist nie jemand zu sehen)

Here I stand

Here I stand

Here I stand

Look around, around, around...

You won't see

You won't see

Now I'm here

Now I'm here

Now I'm here

Now I'm there

Now I'm there

Now I'm there

Die Polizisten machten sich alle fast verrückt als sie Eriks Stimme hinterher jagten, ohne auch nur die geringste Spur von ihm zu finden. Irgendwann befahl ihnen Raoul, damit aufzuhören und alle warteten darauf, dass die Oper begann.

Die Oper des Phantoms, Tanz der Vampire, wird aufgeführt:

(Tanz der Vampire : Totale Finsternis)

Chor:

Glänzende Augen, glänzendes Haar.

Schlaflos vor Neugier und blind für die Gefahr.

Blutrot Lippen und Wangen,

Haut weich wie Samt.

Jung, schön und weiblich, verderblich und

verdammt – sterblich!

Sei bereit!

Nun kommt Christine langsam auf die Bühne.

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht fühl' ich mich einsam und traurig,

doch ich weiß nicht, was mir fehlt.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht hab' ich phantastische Träume,

aber wenn ich aufwach' quält mich die Angst.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht lieg' ich im Dunkeln und warte,

doch worauf ich warte ich mir nicht klar.

Unbemerkt von ihr war ‚Krolock' hinter einem Vorhang hervorgetreten – nur war es jetzt nicht mehr Piangi der den Vampirgrafen spielte, sondern Erik.

Phantom: (als von Krolock)

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht spür' ich die

unwiderstehliche Versuchung einer dunklen Gefahr.

Chor:

Sei breit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich hör' eine Stimme, die mich ruft.

Chor:

Sei bereit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich kann eine Stimme hörn.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht fühl' ich die Macht eines Zaubers,

der mich unsichtbar berührt.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht bin ich so hilflos und wünsch' mir,

es käm' einer, der mich führt und beschützt.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht kann ich es nicht mehr erwarten,

ich will endlich eine Frau sein und frei.

Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht möcht' ich Verbot'nes erleben

und die Folgen sind mir ganz einerlei.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich hör' eine Stimme, die mich ruft.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich spür' eine Sehnsucht, die mich sucht...

Phantom: (als von Krolock)

Sich verlier'n heißt sich befrei'n.

Du wirst dich in mir erkennen.

Was du erträumst, wird Wahrheit sein.

Nichts und niemand kann uns trennen.

Tauch' mit mir in die Dunkelheit ein!

Zwischen Abgrund und Schein

Verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit.

Ich hüll' dich ein in meinen Schatten und trag dich weit.

Du bist das Wunder, das mit der Wirklichkeit versöhnt.

Christine: (als Sarah)

Mein Herz ist Dynamit, das einen Funken ersehnt.

Phantom (als von Krolock) und Christine: (als Sarah)

Ich bin zum Leben erwacht!

Die Ewigkeit beginnt heut' Nacht.

Die Ewigkeit beginnt heut' Nacht.

Christine: (als Sarah)

Ich hab mich gesehnt danach, mein Herz zu verlier'n.

Jetzt verlier' ich fast den Verstand.

Totale Finsternis, ein Meer von Gefühl und kein Land.

Einmal dachte ich, bricht Liebe den Bann.

Jetzt zerbricht sie gleich meine Welt.

Totale Finsternis, ich falle und nichts was mich hält.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht denk' ich, ich sollte

lieber flieh´n vor dir solang ich es noch kann.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Doch rufst du nach mir, bin ich bereit, dir blind zu folgen.

Selbst zur Hölle würd' ich fahren mit dir.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht gäb´ ich mein Leben

her für einen Augenblick, in dem ich ganz dir gehör.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit!

Christine: (als Sarah)

Manchmal in der Nacht möcht' ich so sein, wie

du mich haben willst, und wenn ich mich selber zerstör'.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich hör' eine Stimme, die mich ruft.

Phantom (als von Krolock) und Chor:

Sei bereit, Sternkind!

Christine: (als Sarah)

Ich spür' eine Sehnsucht, die mich sucht.

Erik und Christine standen nun zusammen auf der großen Brücke in der Mitte der Bühne. Erik legte von hinten seine Arme um Christine und sie sangen im Duett.

Phantom (als von Krolock) und Christine: (als Sarah)

Sich verlier´n heißt sich befrei´n.

Du/Ich wirst/werd dich/mich in mir/dir erkennen.

Was du/ich erträumst/erträum, wird Wahrheit sein.

Nichts und niemand kann uns trennen.

Tauch mit mir in die Dunkelheit ein!

Zwischen Abgrund und Schein

Verbrennen wir die Zweifel und vergessen die Zeit.

Ich/Du hüll/hüllst dich/mich ein in meinen/deinen Schatten und trag/trägst dich/mich weit.

Phantom: (als von Krolock)

Du bist das Wunder, das mit der Wirklichkeit versöhnt.

Christine: (als Sarah)

Mein Herz ist Dynamit, das einen Funken ersehnt.

Phantom (als von Krolock) und Christine: (als Sarah)

Ich bin zum Leben erwacht!

Die Ewigkeit beginnt heut' Nacht.

Die Ewigkeit beginnt heut' Nacht.

Christine: (als Sarah)

Ich hab mich gesehnt danach, mein Herz zu verlier'n.

Jetzt verlier' ich fast den Verstand.

Phantom (als von Krolock) und Christine: (als Sarah)

Totale Finsternis. Ein Meer von Gefühl und kein Land.

Christine: (als Sarah)

Einmal dachte ich, bricht Liebe den Bann.

Phantom: (als von Krolock)

Jetzt zerbricht sie gleich deine Welt.

Phantom (als von Krolock) und Christine: (als Sarah)

Totale Finsternis. Wir fallen, und nichts was uns hält.

Totale Finsternis. Ein Meer von Gefühl und kein Land.

Christine: (als Sarah)

Totale Finsternis. Ich glaub', ich verlier den Verstand!

Auf einmal drehte sich Erik um, so dass er Christine gegenüber stand. Leise und gefühlvoll begann er zu singen:

(Tanz der Vampire: Finale Erster Akt)

Phantom: (als von Krolock)

Sink' mit mir ins Meer der Zeit!

Lern' von mir, was es heißt zu leben!

Spür' das Glück der Traurigkeit!

Fühl' die Wollust, dich aufzugeben!

Such' mit mir den schwarzen Gral!

Ich lehr' dich, was es heißt zu lieben!

Lös die Fesseln der Moral!

Folge deinen verborgnen Trieben!

Denn liebst du dieses Leben,

Wird deine Liebe Leben sein

Und dich -

Bevor Erik die Zeile beenden konnt, hatte ihm Christine die Maske abgenommen. Alle schrieen entsetzt auf und mit einem wütenden und veretztem Aufschreib durchtrennte Erik das Seil, das den Kerzenleuchter herunterstüzen lassn würde. Gleichzeitig verschwand er mit Christine zusammen durch eine Falltür.

Auf der Bühne und im Zuschauerraum herrschte derweilen totales Chaos (der Kerzenleuchter war mittlerweile mit viel Krach heruntergestürzt).