Disclaimer: Alle bekannten Personen und Orte aus HdR hab ich mir nur ausgeliehen.

Kapitel 3

Seit die verletzte Elbin nach Bruchtal gebracht wurde, war mittlerweile fast eine Woche vergangen, doch ihr Zustand blieb immer noch unverändert. Sie war weiterhin bewusstlos und die Heiler flössten ihr immer wieder Wasser und Heiltränke ein.

Elrond machte sich große Sorgen, doch ließ er es sich nicht anmerken, um die anderen nicht zu beunruhigen. Außerdem kam ihm die blonde Elbin seltsam vertraut vor und langsam begann er sich zu fragen, wo er ihr schon einmal begegnet war. Nachdem er noch einmal alle Beteiligten nach dem Überfall befragt hatte, hatte er in Erfahrung gebracht, dass ihr Name Dúriel war, doch das sagte ihm nichts. ‚Das Grübeln hilft dir nicht weiter!', dachte er sich, und setzte seinen Weg fort, um nach dem Befinden seiner Patientin zu sehen.

Als er in ihrem Zimmer ankam, erwartete ihn ein bekanntes Bild. Die Elbin, er nannte sie in Gedanken niemals Dúriel, denn dieser Name schien ihm aus unerfindlichen Gründen unpassend, lag regungslos in den Laken. Ihre Augen waren geschlossen, ihre blonden Haare lagen um ihren Kopf herum und die Blässe ihrer Haut hob sich kaum von den weißen Laken ab. Das einzige Anzeichen dafür, dass sie noch lebte, war ein leichtes Anheben und Absenken ihrer Brust. Es schmerzte ihn, sie so leblos zu sehen. Vermutlich war die Blonde nur etwa doppelt so alt wie seine Tochter und er konnte nicht mit ansehen, wie jemand so junges bereits im Sterben lag.

Und das alles nur wegen den Orks, den dunklen Kreaturen Mordors. Seine Augen verfinsterten sich vor Zorn, Schmerz und Trauer, als er an sie dachte. Sie hatten schon so viele unschuldige Leben gefordert, und es traf ihn besonders, wenn er an all die Kinder dachte, die ihretwegen sterben mussten. Niemand sollte den Tod in so jungen Jahren erfahren. Aber es schmerzte ihn auch, wenn er daran dachte, wie diese Kreaturen ihm diejenigen genommen hatten, die ihm etwas bedeutet hatten.

Celebrian, seine Frau, sie hatte ihre Begegnung mit den Orks zwar überlebt, aber die Verletzungen, die sie von seelischer Natur davongetragen hatte, waren so schlimm gewesen, dass sie bereits vor mehreren Jahrhunderten in den Westen gesegelt war. Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, wenn er daran dachte sie wieder zu sehen, wenn seine Zeit in Mittelerde vorbei war und auch er sich auf den Weg machen würde. Doch dieser Zeitpunkt war noch längst nicht gekommen, so sehr er ihn sich auch herbeiwünschte.

Doch seine Gesichtszüge verhärteten sich wieder, als er einen Blick auf die Verbände warf, die sich immer wieder durch das Blut der Elbin rot verfärbten.

Die Frau Glorfindels, Lirulin, hatte hingegen nicht so viel Glück gehabt. Sie war zusammen mit ihrer Tochter Silawen ausgeritten und die beiden hatten sich dann kurz getrennt, um nach Heilkräutern zu sammeln. Dass jedoch eine kleine Gruppe Orks in der Gegend herumstreifte, hatte niemand erwartet, und so war es dazu gekommen, dass sich Lirulin ihnen waffenlos gegenüber sah.

Silawen hatte kurze Zeit später die blutüberströmte und entstellte Leiche ihrer Mutter gefunden. Über diesen Schock war sie niemals hinweg gekommen und sie hatte sich stets die Schuld dafür gegeben, ihre Mutter alleine gelassen zu haben. Glorfindels Tochter hatte nicht eingesehen, dass sie dies ebenfalls mit ihrem Leben hätte bezahlen müssen, denn auch sie wäre gegen die Orks völlig machtlos gewesen.

Einige Zeit später war Silawen dann von Bruchtal weggelaufen, da sie die Schuldgefühle nicht länger ertragen hatte. Auch wenn sie nicht tot war oder verletzt wurde, waren die Orks dennoch Schuld an ihrem Fortlaufen gewesen. Er erinnerte sich nur noch zu gut an ein Gespräch, dass er mit ihr am Tag vor ihrem Verschwinden geführt hatte. Damals war sie kaum älter als Arwen gewesen.

Flashback

Die blonde Elbin stand auf einem der Balkone und sah hinaus auf den wolkenverhangenen Himmel. Die Präsenz von Elrond bemerkte sie entweder nicht, oder sie hatte beschlossen, ihn zu ignorieren. Seufzend strich sie sich eine Strähne ihres langen, goldblonden Haars hinter ihr Ohr und stützte sich dann mit beiden Händen auf die Brüstung. Sie wirkte in diesem Moment so zerbrechlich und einsam, dass man befürchten würde, sie würde es ohne die Unterstützung des Geländers nicht schaffen, aufrecht zu stehen.

Dann drehte sie sich langsam um und blickte Elrond mit tränennassen Augen, aus denen er ihren Schmerz und ihre Seelenqualen ablesen konnte, an. Von der einst so fröhlichen und unbeschwerten jungen Frau war kaum noch etwas in ihr zu erkennen.

Es ist alles meine Schuld, wenn ich nur etwas getan hätte...", flüsterte sie und ihre zarte Stimme wurde vom Wind fort getragen.

Elrond schüttelte den Kopf: „Nein, Silawen, du hättest nichts tun können, du warst genauso unbewaffnet wie deine Mutter. Es ist ein Glück, dass sie dich nicht auch noch gefunden haben."

Aber ich hätte irgendetwas tun müssen! Wenn ich sie doch nur früher gefunden hätte, dann hätte man ihr vielleicht noch helfen können!" Ihre Augen flehten ihn geradezu nach einer Antwort an.

Jede Hilfe wäre zu spät gewesen, die Verletzungen waren einfach zu schwer", sagte Elrond und wandte den Blick ab. Er ertrug es einfach nicht, ihr in die Augen zu sehen.

Und wenn ich sie nicht dazu überredet hätte mit mir mitzukommen... Ich sollte es sein, nicht sie! Sie darf nicht tot sein! Sie darf es einfach nicht und es ist alles meine Schuld!"

Du kannst nichts dafür, Kind. Niemand hätte es voraussehen können." Elrond sah, dass Silawen mittlerweile die Tränen über die Wangen flossen.

Und Vater, er gibt mir die Schuld! Er würde es lieber sehen, wenn ich und nicht sie gestorben wäre!", rief sie plötzlich aufgebracht.

Sage nicht so etwas, Silawen! Dein Vater liebt dich, und es schmerzt ihn genauso, dich so verzweifelt zu sehen, wie ihn Lirulins Tod schmerzt." Doch dies schien die blonde Elbin nicht zu beruhigen.

Sie sah Elrond noch einmal tief in die Augen und flüsterte dann kaum hörbar: „Dann sollte er mich wohl nicht mehr länger so sehen." In ihren Augen dominierten immer noch ihr Schmerz und ihre Seelenqualen, doch stand nun auch Entschlossenheit in ihnen.

Nachdem sie ihre Augen wieder von ihm abgewandt hatte, drehte sie sich noch einmal zur Brüstung um. Dann lief sie ohne noch ein Wort zu sagen, an Elrond vorbei und verschwand in einem der Gänge. Dies war das letzte Mal, dass der Herr von Bruchtal sie für eine lange Zeit sehen sollte.

Flashback Ende

Elrond wurde von einem leisen Stöhnen aus seinen Gedanken gerissen und eilte sofort an das Bett der jungen Elbin. Sie war zwar immer noch bewusstlos, doch sie hatte sich ein wenig bewegt! Auch ihre Atmung beschleunigte sich ein wenig und ihre Augenlieder flatterten unruhig auf und ab, während sie etwas vor sich hin murmelte. Doch es war zu leise, als dass der dunkelhaarige Elb etwas verstehen konnte.

Elrond strich ihr eine blonde Strähne aus der Stirn und setzte sich dann an ihr Bett. Dann nahm er einen Becher und führte ihn ihr an die Lippen, damit sie ein paar Schluck Wasser trinken konnte. Als er den Becher wieder neben das Bett auf den Tisch stellte, sah er, dass sie ihre Augen leicht geöffnet hatte. Ein Lächeln legte sich auf seine Lippen und seine Hoffnung kehrte zurück. Nun, da sie wieder bei Bewusstsein war, würde es ihr bald wieder besser gehen.

„Schlaft noch ein wenig, es wird euch gut tun und die Heilung beschleunigen", sagte er leise, doch die blonde Elbin hörte es nicht mehr, da sie schon eingeschlafen war.


Als Elrond am Abend im Kaminzimmer in seinem Lieblingssessel saß und in einem Gedichtband las, kamen zwei seiner Kinder, Legolas und Thalion herein. Arwen lief sofort zu ihm und fragte ihn nach dem Zustand der blonden Elbin aus. Es war zur Gewohnheit geworden, und auch wenn Arwen die blonde Elbin nicht kannte, so schien sie sich sehr große Sorgen um die Kranke zu machen.

Elrond schaute mit einem Lächeln auf: „Es geht ihr schon besser. Heute ist sie sogar kurz aufgewacht, jedoch gleich wieder eingeschlafen. Sie braucht noch sehr viel Ruhe, aber ich denke, dass sie in einigen Tagen bereits gesund genug sein wird, dass du mit ihr sprechen kannst, Arwen."

Auf Arwens Gesicht breitete sich ein Strahlen aus und auch die anderen Anwesenden schienen erleichtert. „Dies sind wunderbare Neuigkeiten, Vater! Wie ich mich darauf freue, sie kennen zu lernen! Ich werde sofort Glorfindel suchen, um es ihm zu erzählen!", rief sie und war auch schon Momente später durch die Tür verschwunden.

Die anderen Elben setzten sich nun zu Elrond um den Kamin und Elrohir begann zu sprechen: „Ich bin sehr erleichtert zu hören, dass sie endlich wieder erwacht ist. Ich hatte bereits daran zu zweifeln begonnen. Auf dem Ritt hierher wirkte sie so leblos. Fast schon wie tot."

Thalion nickte darauf zustimmend. „Mich hat es auch beunruhigt, dass sie noch so stark geblutet hat. Aber die Blutungen konntet ihr doch mittlerweile stoppen?", fragte er noch leicht besorgt.

Der Herr Bruchtals lächelte dem blonden Tawarwaith aufmunternd zu: „Dies hat auch mich anfangs gesorgt, doch da sie nicht länger bewusstlos ist, wird ihr Körper schneller heilen. So ist ihre Verletzung kein allzu großes Problem mehr. Sie wird schon bald wieder vollkommen gesund sein. Elladan ist momentan bei ihr und überwacht ihren Zustand."

Nachdem die Anwesenden alle von der baldigen Heilung der blonden Elbin überzeugt waren, begannen sie über andere Themen zu sprechen.


Arwen eilte unterdessen auf der Suche nach dem blonden Berater ihres Vaters durch die Gänge. Dieser machte sich, seit die verletzte Elbin nach Bruchtal gebracht wurde, immer öfter Gedanken über seine verschwundene Tochter. Er hatte seiner verstorbenen Frau versprochen immer für Silawen da zu sein und auf sie aufzupassen, falls Lirulin etwas passieren sollte und dann war sie weggelaufen. Zum zweiten Male hatte er jemanden verloren, den er von ganzem Herzen geliebt hatte.

Flashback

Es war eine sehr schwere Geburt gewesen, doch nun hielt Glorfindel seine Tochter in den Armen. Seine Augen strahlten vor Glück und er blickte immer wieder liebevoll zwischen seiner neugeborenen Tochter und seiner Frau hin und her, während er sanft über Silawens kurze blonde Locken strich.

Sie ist wunderschön, genauso wie du, mein Liebling!", sagte Glorfindel leise und gab seiner Frau einen sanften Kuss auf die Stirn.

Lirulin lächelte und Glorfindel legte ihr das Baby in die Arme. „Ja, und sie hat deine Augen, Fin. Ich kann es nicht erwarten, zu sehen wie sie aufwächst."

Doch dann schloss sie die Augen und stöhnte schmerzvoll auf. Ein Heiler und die Hebamme kamen angelaufen und begannen hektisch Lirulin zu untersuchen, während der besorgte Glorfindel seine Tochter wieder hielt.

Sie hat innere Blutungen, ich hoffe wir können etwas dagegen tun", sagte die Hebamme leise und versuchte Glorfindel aus dem Raum zu führen. Doch dieser blieb, leicht zitternd, am Bett seiner Frau stehen.

Lächelnd öffnete Lirulin wieder ihre warmen braunen Augen und sagte: „Falls ich es nicht schaffen sollte oder mir irgendwann etwas passiert, versprich mir bitte, immer auf unsere Tochter aufzupassen. Bitte sei für sie da, versprich es mir! Bitte!"

Glorfindel nickte nur noch mit Tränen in den Augen und wurde dann von der Hebamme aus dem Zimmer gebracht, während der Heiler sich um seine, mittlerweile bewusstlose, Frau kümmerte. Drei endlose Tage und Nächte hatte er sich, während er sich um Silawen gekümmert hatte, ständig Sorgen um Lirulin gemacht. Doch schließlich hatte sie es überstanden, dennoch würde sie nie wieder in der Lage sein, Kinder zu bekommen. Und so war Silawen ein Einzelkind geblieben, bis sie schließlich einen Pflegebruder bekommen hatte.

Flashback Ende

„Es tut mir so leid, Liebling, dass ich mein Versprechen nicht erfüllen konnte! Es tut mir so leid!" Verzeifelt unterbrach er sich selbst, bis er weiter sprach. „Unsere Tochter ist irgendwo dort draußen und ich kann ihr nicht zu Seite stehen. Ich wünschte, ich wüsste, wo sie sich befindet, damit ich sie zurückholen kann, Lirulin." Glorfindel seufzte und sah weiter hinaus an den sternenbedeckten Himmel.

„Weißt du, vor einigen Tagen wurde eine Verletzte hier her gebracht, sie dürfte ungefähr so alt sein wie Silawen. Ich habe sie zwar nicht gesehen, aber Elrond hat es mir gesagt, nachdem er ihr geholfen hat. Wenn ich nur daran denke, dass Silawen vielleicht auch irgendwo ganz alleine ohne Hilfe auf Orks treffen könnte..."

Glorfindels Stimme brach und er konnte nicht weiter sprechen. Zu große Angst hatte er davor, auch noch seine Tochter zu verlieren. Er hatte sie zwar schon lange nicht mehr gesehen, doch er wusste, dass sie noch am Leben war. Dies minderte jedoch nicht seine Sorge um sie. In letzter Zeit kreisten seine Gedanken stets um Silawen und es trieb in fast in den Wahnsinn, nicht zu wissen, wie es seiner Tochter geht.

Bevor er jedoch wieder in seinen Erinnerungen versinken konnte, hörte er, wie sich jemand schnell näherte. Glorfindel drehte sich um, und konnte im Licht der Sterne erkennen, wie eine Frau, Arwen, wie er nach einigen Augenblicken erkannte, sich näherte. Die Lampen hatte er gelöscht, um besser nachdenken zu können, und Arwen wäre aufgrund ihrer schwarzen Haare und ihres dunkelblauen Kleides für einen Menschen kaum zu erkennen gewesen.

Als sie schließlich außer Atem bei ihm ankam, murmelte sie zu erst etwas von ‚nervigen Schuhen, in denen man nicht laufen kann', bevor sie Glorfindel lächelnd ansah.

„Weißt du was passiert ist? Hat Vater es dir schon erzählt?", rief sie dann aus.

Glorfindel schüttelte leicht den Kopf. „Nein, aber ich denke du wirst es mir gleich verraten, Arwen."

„Deswegen bin ich ja auch hier", sagte sie. „Die Verletzte, die Elladan und Elrohir hergebracht haben, ist heute kurz aufgewacht und Vater hat gesagt, dass sie bald wieder gesund ist! Ist das nicht toll?"

„Das freut mich zu hören. Dann müssen wir uns auch nicht länger Sorgen um sie machen."

Arwen nickte begeistert. „Und bald darf ich sie besuchen gehen, hat Vater gesagt. Ich freue mich schon so darauf, sie kennen zu lernen!"

Der blonde Berater Elronds lächelte sie an, doch seine Gedanken drifteten wieder in die Vergangenheit und er dachte an seine Frau und seine Tochter.


In einem anderen Teil Bruchtals öffnete eine blonde Elbin ihre blauen Augen und sah sich in dem Zimmer um, in dem sie lag. Als sie eine Person ausmachte, die sich nur einige Meter von ihr entfernt befand, versuchte sie zu sprechen, doch nur ein heiseres Krächzen kam aus ihrer Kehle. Davon aufmerksam geworden, drehte sich selbige Person, ein dunkelhaariger Elb, zu ihr herum und setzte ihr einen Becher Wasser an die Lippen.

Da sie das Gefühl hatte, schon seit Tagen nichts mehr getrunken zu haben, schluckte sie das Wasser gierig herunter, achtete jedoch darauf, sich nicht zu verschlucken. Dann versuchte sie erneut zu sprechen, was ihr diesmal auch gelang, obwohl ihre Stimme sehr heiser war. „Wo bin ich und was ist passiert?", fragte sie den Elben.

„Ihr seid hier in Bruchtal. Ich und einige andere haben Euch gefunden, nachdem Ihr von Orks verletzt wurdet und haben Euch hierher gebracht. Seitdem sind bereits einige Tage vergangen. Mein Name ist übrigens Elladan, Sohn von Elrond. Es freut mich, dass Ihr endlich wieder erwacht seid."

Die blonde Elbin lächelte Elladan an, bevor sie wieder einschlief, doch ihre Gedanken kreisten immer wieder um dasselbe, sie durfte einfach nicht in Bruchtal sein. Jeder Ort wäre ihr lieber gewesen, nur nicht Bruchtal!

Ende Kapitel 3


Bibi: Ich kann Arwen gut leiden, deswegen werde ich sie nicht schlecht darstellen, nur manchmal etwas kindisch... Und zu Elrond, nun ja, bist du dir sicher, dass Silawen und Dúriel ein und dieselbe Person sind? Ich habe das nie gesagt... Und selbst wenn, es ist ja schon sehr viel Zeit vergangen und sie kommt ihm bekannt vor.

Jetzt wisst ihr schon wieder ein wenig mehr über die Vergangenheit...

Ich hoffe ihr vergesst nicht mir zu sagen, was ihr davon haltet. Reviews erhalten mich am Leben...