Disclaimer: Weder die Figuren, noch die darauf
basierende Handlung meiner Fanfiction, gehören mir. Die Rechte
an Harry Potter liegen ganz alleine bei Joanne K. Rowling. Ich
verdiene hiermit kein Geld.
A/N: I'm back :D! Ich weiß
hab euch ziemlich lange auf dem Trockenen sitzen lassen xD.
Allerdings hab ich eine kleine Weile etwas Pause gebraucht, um mich
erst mal ein wenig von dem Stress der letzten Monate zu erholen. Ich
möchte aber gleich mal zu Beginn sagen, dass sich die Updates
für diese Story ein wenig in die Länge ziehen können,
da ich immer alles aus mir herausholen muss, damit auch wirklich ein
wenig Witz in das Ganze kommt. Darin bin ich meist nicht wirklich
gut... x/. Aber da es ja nur eine kleine Story ist und nur noch
zwei/drei Kapitel kommen werden, dürfte das eigentlich nicht so
schlimm sein...
Herzlich danken will ich allen meinen fleißigen
Reviewern Bestiadiaboli, gifty, Jean nin asar ahi
smabell, Jessi, Katharina CH, LunaNigra,
Mel-One, Minnnie, Mondschatten, ööhm...ja...,
Puma Padfoot, Shailiha, Sweet-Teeni,
thelittleginnygirl, Tuniwell, Valia und Yvonne.
Ihr seit einfach der Hammer :D!
Jetzt wünsche ich noch viel
Spaß und hoffe auf ein Review :)!
Liebe Grüße,
eure Tanya ;)
Kapitel 03
Parvati und Lavender sei Dank!
Oh Gott. Hermione überkam der Gedanke, was er mit diesem Händen wohl so alles anstellen würde und ein angenehmer Schauer rannte ihr über den Rücken. Langsam glitt ihr Blick über seine Hose, welche aus einer blauen Jeans bestand. Deutlich zeichnete sich Inhalt darin – aber auch der Inhalt, den sie sich erhoffte?
Was würde er wohl mit ihr anstellen, wenn sie ihn ließ?
So schnell aber wie dieser obszöne Gedanke auch bekommen war, verwarf Hermione ihn auch schon wieder. Wieso sollte ein Charlie Weasley, mit einer Lebenserfahrung von 25 Jahren – wie er selbst erwähnt hatte – sie auch nur anfassen? Ganz zu Schweigen von der sexuellen Erfahrung, die er sicher über fast zehn Jahre gesammelt hatte. Außerdem war er... Rons Bruder. Dieser kleine Nebeneffekt sagte auch schon alles. Sicher wilderte er nicht in Gebieten, die fest in dem Besitz eines anderen Familienmitglieds lagen. Zu Hermiones Überraschung musste sie feststellen, dass sie darüber sogar etwas enttäuscht war... Aber, wer bitte schön sagte, dass sie Ronald Weasley gehöre?
„Nimm es ihm nicht übel", erklang plötzlich Charlies Stimme und riss sie somit aus ihrer Träumerei.
Erschrocken musste Hermione feststellen, dass sie fast eine ganze Minute lang auf seine die Mitte seiner Jeans gestarrt hatte. Nur eine Minute, jedoch war genug Zeit für ihn da, um es bemerkt zu haben!
Schnell hob sie wieder ihren Blick, schaffte es allerdings nicht das heiße Gefühl über ihrem Gesicht zu ignorieren. Nein, wurde sie jetzt wirklich auch noch rot?! „Ähm... wie bitte?"
Charlie setzte sich langsam neben sie und leider Gottes machte sie diese neue Nähe auch noch ziemlich nervös. Ganz zu schweigen von seinen hellen blauen Augen, welche aufmerksam auf ihr ruhten.
„Ron ist manchmal etwas... ähm... tölpelhaft", fuhr Charlie unbeirrt fort. „Allerdings ist er auch ein ganz netter Kerl, ich bin sicher wenn du ihm zeigst wie alles funktioniert, dann werdet ihr sicher-"
„Wie?" Hermione schaffte es nicht ein kaltes Auflachen zu unterdrücken. „Nein! Niemals, diesen heutigen Tag werde ich ihm nie verzeihen, immerhin habe ich mich doch total lächerlich gemacht. Ron soll sich gefälligst eine Andere suchen, die für ihn die Beine breit macht. Ich bin es bestimmt nicht mehr."
Um ihre Worte zu unterstreichen, stand Hermione entschlossen auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Wahrscheinlich musste dies in ihrem Hasenkostüm ein ziemlich dämliches Bild sein, diesem würde sie jedoch mit ihrem letzten bisschen Würde tapfer entgegensehen.
Charlie schien seltsamerweise von der ganzen Sache ziemlich peinlich berührt zu sein. „Eigentlich ist es doch unsere Schuld, Hermione. Die von meinen Brüder und mir. Wenn, dann müsste wir – oder vielleicht sogar ich müsse – es wieder bei dir gut machen und es wäre sicher falsch, wenn du Ron büßen ließt. Ich meine, hättest du nicht aus Lie-"
„Nein", schoss Hermione entschieden hervor, noch bevor er enden konnte.
Es war nur ihr verzweifelter Wunsch gewesen noch vor ihrem
Schulabschluss die Unschuld zu verlieren. Nicht auszudenken was
geschehen würde, wenn irgendjemand auf der Uni herausfinden
würde, dass sie noch Jungfrau ist.
Okay, Hermione!,
meinte sie innerlich zu sich selbst, Jetzt hast du definitiv zu
viele amerikanische Filme gesehen. Mum hatte also doch all die Jahre
recht, vollkommene Verzerrung des Weltbildes.
Trotzdem aber, sie will Sex und Charlie will...
... es wieder gut machen?
Eine augenblickliche Hitzewelle durchfuhr Hermiones Körper. Vielleicht sollte sie ihn einfach darum bitten? Jedoch war „Charlie, bitte treib es doch mit mir!" eine vollkommen lächerliche, wenn nicht schon verzweifelte, Bitte. Aber war sie denn nicht verzweifelt? Siebzehn und Jungfrau konnte man sicher unter die Kategorie „Verzweifelt" einordnen.
Charlie schien von ihrer Antwort, dass sie nicht aus Liebe zu diesem Schritt bereit gewesen war, ziemlich überrascht. Verwundert hob er die Braue und sah sie zweifelnd an. „Wirklich?"
„Natürlich", erwiderte sie ihm. „Das letzte was ich für
Ron fühlen würde, wäre Liebe. Immerhin ist er einer
meiner besten Freunde."
„Ach? Und wieso dann das alles?"
Charlie konnte nicht umhin eine Geste entlang ihres Körpers zu
machen.
Los Hermione, die Chance! Du verzweifelt und er ist das Mittel der Erlösung!
Leider Gottes musste Hermione ihrer inneren Stimme Recht geben. Was sollte denn auch schon groß geschehen? Letztendlich war er doch auch nur ein Mann und nun wusste sie zumindest, dass Rons „Inkompetenz" nicht an ihrer abschreckenden erotischen Aura lag. Geil war er zumindest geworden, auch wenn er nicht weiter wusste.
„Weil ich Sex wollte", erklärte Hermione. „Ich dachte Ron wäre so erfahren, um es mir... auch richtig zu zeigen... mich so weit zu treiben, dass ich... Na ja, außerdem schien es irgendwie leichter, immerhin gab es ja öfter diese Spannungen zwischen uns."
„Aber hältst du das denn für richtig?", wollte Charlie wissen. Abermals hatte er die Braue abschätzend emporgezogen und Hermione beschloss in diesem Moment, dass sie es überhaupt nicht leiden konnte, wenn er so allwissend aussah.
Sie wollte Sex und keine Belehrungen auf diese Art. Letztendlich sollte er ihr einfach nur das geben, wozu Ron unfähig gewesen war. Sie in diesen Dingen belehren, in denen sie noch mehr als die Unschuld in Person war. In alles andere hatte er sich nicht einzumischen. Ihr Körper! Ihre Entscheidung!
„Sex sollte doch etwas-"
„Charlie,", unterbrach sie ihn
entschlossen, „entweder du treibst es mit mir, oder hörst auf
mit dieser allwissenden Masche."
Keine Sekunde später wollte sie sich auch schon auf die Zunge beißen und angesichts seines Gesichtsausdrucks sogar einfach nur abermals im Boden versinken. Charlies Mund war aufgeklappt und Hermione konnte sich vorstellen, dass sie ihn eben mit diesem „Befehl" vollkommen kalt erwischt hatte.
Etwa nein?
Seltsamerweise zog sich eine leichte Röte über sein Gesicht und er fuhr sich mit den Fingern durch das rote kurze Haar. Zum zweiten Male an diesem Tag innerhalb weniger Minuten schien er peinlich berührt zu sein und obwohl ihre Worte letztendlich peinlicher für sie waren, gefiel es ihr doch, nicht alleine blöd da zu stehen.
„Okay, das heißt also nein, dann werd ich mal gehen." Entschlossen wandte Hermione sich von ihm ab und bewegte sich langsam auf die Tür zu, jedoch nicht ohne den Funken Hoffnung in sich, er würde sie zurückrufen. Dabei achtete sie besonders darauf, dass ihr kleines weißes Schwänzchen, welches noch immer an ihrem Hintern prangte, besonders gut zur Geltung kam.
Noch bevor Hermione auch nur die Tür öffnen konnte, stand Charlie auch schon hinter ihr und drückte mit der Hand gegen diese, während er ein leises „Warte" murmelte. Augenblicklich begann sie innerlich zu jubilieren. Ihr Herz sprang ungewöhnlich schnell im Takt und eine Welle von Hitze mitsamt aufgeregtem Kribbeln durchfuhr ihren Körper. Er würde es tatsächlich tun?
Wie zur Bestätigung fühlte sie auch schon seine andere freie Hand, die sich sanft auf ihren Bauch legte und sie mit leichtem Druck dazu zwang sich gegen ihn zu lehnen. Auf einmal war sein Atem ganz nah. Sanft kitzelte er über ihre Haut und hinterließ eine Gänsehaut über ihrem ganzen Körper. Er tat es wirklich!
Das einzige Wort was Hermione aber in diesem Moment der Erkenntnis durch den Kopf schoss war: Fehler?!
Schwer vorstellbar und eigentlich wollte sie es auch nicht richtig wahrhaben, doch es könnte doch seinen, dass sie jetzt – so nah vor dem Ziel – einfach zu überstürzt gehandelt hatte? Hatte ihre blinde Entschlossenheit sie dazu gebracht, unüberlegte Dinge zu tun? Würde sie es vielleicht nicht letzten Endes bereuen?
Auf ihre Zweifel, schien auch ihr Körper zu reagieren. Die Welle des angenehmen Kribbelns verschwand und sie stellte fest, dass sie zitterte, während ihre Hände auf einmal furchtbar kalt und schwitzig wurden.
Fehler? Fehler! Nein, verdammt, es darf kein Fehler sein!
Plötzlich legten sich dann auf einmal zwei Lippen sanft auf ihren Hals, an dem sie zuvor noch Charlies angenehmen Atem gespürt hatte. Langsam glitt seine heiße Zunge über ihre Haut an manchen Stellen begann Charlie angenehm zu saugen, wobei er dabei seine Hand von der Tür nahm und Hermiones linke Brust umgriff, welche er sofort sanft zu kneten begann.
Bei diesen Berührungen konnte Hermione nicht anders, als leise zu stöhnen und auf einmal schien der eben überkommene Zweifel vergessen. Wie sollte etwas auch falsch sein, was sich doch so gut anfühlte? Und zum ersten Mal an diesem Tag, war sie sogar froh, dass sie nichts weiter trug, als dieses Hasenkostüm, denn etwas anderes wäre wirklich störend gewesen. Eine weitere Premiere in ihrem Leben war auch die Tatsache, dass sie Parvati und Lavender wirklich zum ersten Mal dankbar sein musste.
Hermione nahm kaum wahr, wie Charlies Lippen sich langsam wieder von ihrem Hals lösten und spürte auch nicht richtig, wie der wolltuende Druck gegen ihre Brüste nachließ, wobei sich inzwischen schon beide Hände massiert hatten. Erst als Charlies Stimme dicht an ihrem Ohr erklang, hatte die Realität Hermione wieder.
„Hermione", wisperte er.
„Mhm?"
„Versprich mir
aber eins, kein Wort zu Ron, verstanden?"
„Was immer du
willst", flüsterte sie.
Charlie schien dies als Antwort zu genügen, denn auf einmal spürte sie seine Hände unter ihren Beinen, merkte, wie er sie schwunghaft in die Luft erhob und Hermione sich auf seinen Armen wiederfand. Keine drei Sekunden später nahm sie auch schon sein Bett unter sich wahr und merkte, wie Charlie sich auf sie setzte.
Nun konnte Mission „Häng die Jungfrau an den Nagel" also beginnen.
TBC
