Kapitel 9
Während Hermine in Dumbledores Büro dem Schulleiter eine Frage nach der anderen beantwortete, stellte sie mit einem Blick aus dem Fenster zu ihrem Erstaunen fest, daß es draußen taghell war. Sie hatte sich mit ihrer zeitlichen Einschätzung restlos geirrt. Es waren zwar in der Tat einige Stunden vergangen seit ihrer Rückkehr aus der Kapelle am Morgen, aber jetzt war es nicht, wie sie vermutet hatte bereits Abend, sondern erst Mittag.
Sie hatte Schwierigkeiten, ihre Gedanken bei dem Gespräch zu halten. Immer wieder schweiften sie zu dem ab, was sie in den letzten Stunden erlebt hatte. Zu dem Mann, dessen dunkle Seite ihr eigentlich hätte klar sein müssen, die sie aber heute erst begriffen hatte.
„... ich Sie bitten, über all dies Stillschweigen zu bewahren, Miss Granger."
Hermine schreckte nicht zum ersten Mal aus ihren Gedanken hoch und sah den Schulleiter auf der anderen Seite des großen Schreibtisches verwirrt an. Aber einen Moment später hatte ihr Geist den nur halb wahrgenommenen Satz vom Sinn her vervollständigt und sie nickte.
„Natürlich. Professor."
Für eine kurze Weile herrschte Schweigen.
Dann sah Hermine Professor Dumbledore plötzlich mit einer Intensität an, die dieser von ihr in dieser Situation wohl nicht erwartet hatte, denn seine Augenbrauen hoben sich kaum merklich in erstauntem Ausdruck, als ahne er, was nun kommen würde. Er machte allerdings keine Anstalten, ihr auszuweichen.
„Professor Dumbledore, warum haben Sie diesen Zauber über Professor Snape gelegt? Ich meine – ich kann verstehen, warum er diesen Eid schwören mußte, aber warum dieser unglaublich grausame Zauber? Und warum jetzt auch bei seinem Sohn?"Hermine richtete sich ein wenig auf und wollte den mutigen Anlauf nutzen, den sie gemacht hatte, um auch die anderen Fragen loszuwerden, die in ihrem Kopf rumspukten „Und was haben Sie da unten gerade mit ihm gemacht, als sie ihre Hände an seinen Kopf gelegt haben? Warum hat er ausgerechnet Sie gerufen und warum hat er Sie in diesem Moment gedutzt und dann hinterher doch wieder mit ‚Sie' angesprochen? Warum tobt er stundenlang und verzweifelt an diesem Zauber und dem Eid und warum behauptet er dann hinterher wieder, es sei alles so richtig, wie es ist?"Hermine holte tief Luft, weil sie den kompletten letzten Teil in einem Atemzug gesprochen hatte und sah den Schulleiter mit fast herausforderndem Blick an.
Albus seufzte. Aber auch jetzt schien er sich nicht verschließen zu wollen. Allerdings wirkte er auf eine Weise, die Hermine von ihm nicht kannte – ungehalten...
„Miss Granger, das ist alles nicht so einfach...."weiter kam er nicht, weil Hermine ihm sofort ins Wort fiel.
„Damit lasse ich mich nicht abspeisen, Professor. Nicht nach dem was ich heute alles erfahren habe. Ich habe immer eine sehr hohe Meinung von Ihnen gehabt. Ich bitte Sie, mir eine Erklärung für all dies zu geben, damit ich diese Meinung nicht revidieren muß! Ich möchte von Ihnen kein anderes Bild haben, als das, das ich bisher hatte." Ihr Blick hatte etwas flehentliches angenommen und Albus seufzte erneut.
„Nun gut..."er zögerte, weil er offenbar nach Worten suchte, wie er es am besten vermitteln konnte. Diesmal unterbrach Hermine ihn nicht.
„Severus Snape kam vor vielen Jahren auf Bitten seiner Frau Rebecca zu mir und hat mich gebeten, ihn dabei helfen zu lassen, den dunklen Lord zu bekämpfen. Soviel wissen Sie. Was sie nicht wissen, ist, daß er mich damals auch gebeten hat, einen Weg zu finden, seine Frau in Sicherheit zu bringen – vor sich selbst..."Sein überaus trauriges Gesicht ließ Hermine auf der Stelle wissen, daß er die Wahrheit sagte.
„Professor Snape ist ist die Gestaltwerdung des Wortes ‚Selbstdisziplin'. Er meditiert jeden Tag – manchmal stundenlang – absolviert Übungen der unterschiedlichsten Art, um das zu unterdrücken, was der Dunkle Lord in ihn gegeben hat, als er ihn mit dem Mal gezeichnet hat. Er ist ein höchst emotionaler Mensch. Und auch wenn die Schüler von Hogwarts nur den griesgrämigen Mann kennen, umfaßt die Bandbreite seiner Gefühlswelt in alle Richtungen eine Weite, wie wir sie wohl kaum erfassen können. Aber wenn er zuläßt, daß er von positiven Emotionen erfaßt wird, von dem, was der den wir nicht nennen nicht wünscht, dann bringt ihn das aus dem Gleichgewicht. So wie es heute geschehen ist. Und wenn das so ist, dann sieht er nur noch den Teil des Eides und des Zaubers, den er haßt. Wenn er bei Rebecca war, ist das regelmäßig geschehen. Mit verschiedenen Versuchen haben wir eine Zeitspanne herausgefunden, die er gefahrlos mit ihr verbringen konnte – aber dann mußte er gehen, weil dann der Umschwung kam. Weil dann das Pendel in die andere Richtung schlug – und Rebecca in echter Gefahr gewesen wäre. Wenn er ‚die Fassung verliert' wie er es nennt, dann ist vorher irgendetwas geschehen das ihn..."er zögerte wieder bevor er weitersprach und Hermine hörte ihm atemlos zu. „... glücklich gemacht hat."
Dumbledore senkte den Kopf und rang nun offenbar selbst mit seinen Gefühlen. Es fiel ihm schwer, davon zu erzählen, das konnte Hermine deutlich sehen.
„Dieses extreme Auf und Ab ist für ihn äußerst schwer zu bewältigen, daher konnte er sich dem höchstens einmal im Monat stellen. Daß er Sie retten konnte, Miss Granger, daß er Ihnen in der Nacht von Rebecca erzählen konnte, ohne daß Sie darüber geurteilt haben, zu wissen, daß nun außer mir jemand von dem Ring weiß, seine Emotionen für einen kurzen Moment nicht verschließen zu müssen, daß er heute Morgen einfach eine gute Zeit mit Ihnen hatte... all dies hat das Pendel in die ‚gute' Richtung bewegt. Trotzdem denke ich, daß nichts geschehen wäre, wenn ich nicht auf der Wiese nach der Rückkehr mit meinen Überlegungen zu seinem Sohn den Anstoß in die andere Richtung gegeben hätte. Er kann normalerweise auf eine bewundernswerte Weise mit diesen Schwankungen umgehen und für gewöhnlich zieht er sich selbst aus dem Spiel, wenn er merkt, daß er die Kontrolle verliert. Aber diesmal ist es von jetzt auf gleich passiert, wie ein Schalter der umgelegt worden ist. Wenn er merkt, daß Gefahr aufkommt, ruft er mich grundsätzlich. Also hat er es auch heute getan. Er hat mich auf der Wiese, als Sie bereits fort waren, Miss Granger, um Hilfe gebeten und später in seinem Büro ebenfalls, als er mich über den Kamin gerufen hat. Ich hatte es geschafft, ihn ihn seine Räume zurückzubringen, aber ich habe nicht bemerkt, daß Sie da waren. Es tut mir sehr leid, daß Sie das miterleben mußten und es tut mir noch mehr leid, daß er dadurch, das erst Mal seit sehr langer Zeit in diesen Zustand gefallen ist, ohne daß wir Vorbereitungen treffen konnten. Wenn er Rebecca traf, oder wenn er jetzt Nathaniel trifft, dann nimmt er am folgenden Tag nicht am Unterricht teil und verbringt ihn stattdessen in Meditation – dafür war heute aber keine Zeit, weil er keine Zeit hatte, sich kontrolliert zurückzuziehen."
Hermine sagte nichts, weil sie wußte, daß das erste Wort sofort bewirken würde, daß sie wieder weinte. Ihr Hals brannte in dem Versuch, es zu unterdrücken, aber ein Atemzüge später wurde dieses Gefühl weniger und sie konnte wieder sprechen.
„Entschuldigen Sie, Professor, daß ich Sie in meinem Kopf der übelsten Dinge beschuldigt habe."
Dumbledore nickte verständnisvoll. Der leicht verärgerte Ausdruck von gerade war wieder verschwunden.
„Und was haben Sie dann in seinem Büro getan? Als Sie ihn am Kopf berührt haben?"
Der Schulleiter sah sehr ernst aus, als er es erklärte: „Ich bin durch meine besondere Beziehung zu ihm in der Lage, ihm etwas von meiner inneren Ruhe zu geben, wenn er sie am dringendsten benötigt. Es gibt ein deutliches Zeichen dafür, daß es so weit ist – nämlich dann, wenn er jede Etiquette fallen läßt an der er sonst so streng festhält und mich mit ‚du' anspricht. Allerdings bewirkt das, daß in der Tat ein Teil meiner Ruhe fort ist – entschuldigen Sie dementsprechend bitte, wenn ich im Moment hin und wieder etwas ungehalten wirke – es hat nichts mit Ihnen zu tun."
Hermine vergaß für einen Moment den Mund zu schließen, was Dumbledore zu einem kleinen Lächeln verleitete.
„Miss Granger, ich liebe Severus, als wäre er mein Sohn. Der Eid war damals eine Bedingung die ich für mein Vertrauen gestellt habe, richtig, aber dieser Eid ist längst nicht mehr notwendig – das weiß ich und das weiß auch er, obwohl er es bestreiten würde. Mein Vertrauen in ihn, seinen Charakter, seine Ambitionen, seine Intentionen, in seine Loyalität mir und dem Orden gegenüber ist längst bedingungslos, sonst wäre ich niemals auf die Idee gekommen, ihn in Hogwarts unterrichten zu lassen, aber ich darf diesem anderem Mann in ihm nicht vertrauen, solange Professor Snape das Mal trägt – aber so lange er das tut, vertraut er sich auch selbst nicht und würde mich einen Dummkopf schimpfen, wenn ich es an seiner statt täte – womit er Recht hätte. In ihm lauert ein sehr gefährliches Wesen, Miss Granger, ein Todesser. Dieser Name ist keine Brosche die man sich an den Mantel steckt. Dieser Name bedeutet etwas sehr viel Elementareres. Und das Dunkle Mal ist nicht nur ein Zeichen, sondern es hat eine sehr konkrete Wirkung, die Professor Snape Tag und Nacht bekämpft."
Hermine nickte verstehend, und plötzlich glaubte sie noch etwas anderes zu verstehen.
„Verteidigung gegen die dunklen Künste.... bekommt er diesen Posten nicht, damit er nicht versehentlich von der Berührung mit diesen Künsten unkontrolliert auf diese dunkle Seite geworfen wird?"
Albus nickte betrübt.
„Er sehnt sich nach dieser Stellung, auch wenn er seine Zaubertränke liebt und sie ihm helfen, weil er dabei seine Gedanken konzentriert auf etwas völlig Neutrales richten kann, aber er will alles geben, um Euch gegen die dunkle Seite zu wappnen, so wie er es geschworen hat, und die – entschuldigen Sie, wenn ich das so ausdrücke – Fehlschläge in der Besetzung die bisher geschehen sind, treiben ihn, und ehrlich gesagt auch mich, langsam in den Wahnsinn. Der einzige gute Lehrer in diesem Fach, seit Sie auf dieser Schule sind, war Professor Lupin und den konnten wir aus den Ihnen ja bekannten Gründen nicht behalten – es ist ein echtes Debakel."
„Wo ist Professor Snape jetzt?"
„Ich gehe davon aus, daß er in dem geheimen Raum unter dem Dach des Astronomieturms ist und dort meditiert."Bei der Erwähnung des ‚geheimen' Raumes, zwinkerte er ihr auf seine typische Weise zu. Er nahm wohl an, daß dieses eine ausgeplauderte Geheimnis mehr oder weniger dann auch keinen Unterschied mehr machen würde.
Hermine rutschte etwas unruhig auf dem Sessel nach vorne.
„Meinen Sie, ich könnte zu ihm gehen? Um ihm zu sagen, daß er sich meinetwegen keine Gedanken machen muß?"
Dumbleodre schien diese Möglichkeit durchaus in Betracht gezogen zu haben und Hermine begriff jetzt erst – etwas spät für ihre eigenen Anforderungen – daß er ihr deshalb verraten hatte, wo Snape jetzt zu finden sein würde und daß sein Zwinkern schon fast einer Aufforderung gleichgekommen war.
„Ja, ich glaube, daß das keine schlechte Idee wäre, auch wenn es ihn natürlich in der Meditation stören würde, aber ich denke, daß er sich soweit wieder gefangen hat, daß es kein Problem darstellen dürfte. Allerdings müßte ich..."und bei diesen Worten stand er auf und ging um den Tisch herum „... dazu Ihre Aura, die im Moment völlig außer Rand und Band ist, ein wenig in kontrolliertere Bahnen zurückbringen."
Hermine war restlos verwirrt.
„Meine Aura?"
Dumbledore lachte leise: „Sie haben Sie doch selbst gespürt – ich denke, daß sie auch zu Professor Snapes Problem beigetragen hat. Sie war vorhin in seinem Büro so stark, daß sie deutlich von der Umwelt wahrgenommen werden konnte."
„Ich habe sie gespürt?"die Verwirrung war eher größer als vor Dumbledores Erklärung.
„Sie sagten doch, daß Sie das Vibrieren gespürt haben?"
„Ja – aber ich dachte, das wäre Professor Snape gewesen."
„Nein, meine Liebe, das waren Sie selbst. Denken Sie doch einmal nach, Sie sagten, die Vibrationen wären vielfach angstvoll gewesen."
Hermine nickte.
„Und? Hat Professor Snape in der ganzen Zeit auf sie angstvoll gewirkt...?"
Hermine schlug sich innerlich vor den Kopf – natürlich nicht! Das war sie selbst gewesen? Aber wie?
Dumbledore konnte die Frage in ihren Augen sehen, bevor sie sie ausgesprochen hatte.
„Sie sind eine sehr starke Hexe, Miss Granger, und extreme Situationen können Ihre Aura durchaus auf ungewöhnliche Weise verstärken. Und ich würde sagen, daß der Aufenthalt in der Kapelle die eine oder andere extreme Situation beinhaltet hat, oder?"
Bei seinen letzten Worten legte er ihr die Hände auf den Kopf und strich dann von dort mit einer sanften Bewegung an ihren Wangen entlang, über ihre Schultern die Arme hinunter, als streife er etwas von ihr ab und murmelte mit geschlossenen Augen leise vor sich hin. Hermine konnte fühlen, daß unter seinen Händen auch der letzte Rest der Vibration, der ihr erst jetzt bewußt wurde, von ihr abfiel.
Als Dumbledore die Augen wieder öffnete, sah er sie äußerst erstaunt an und gab ein leises „oh..."von sich, bevor er sich leicht irritiert wieder von ihr abwandte und sich wieder hinter seinen Schreibtisch setzte.
Er schwieg kurz, bevor er sich ihr wieder freundlich zuwandte. Hermine sah ihn neugierig an.
„Oh?", wiederholte sie seinen Laut in fragender Weise.
Dumbledore schüttelte den Kopf „Ach nichts... Sie können dann jetzt zu ihm gehen. Sie, und nur Sie, werden in der Etage unter dem Dach des Turmes einen Türe finden, die vorher nicht da war. Ziehen Sie etwas bequemes an, wenn sie hochgehen, etwas worin Sie sich gut bewegen, worin Sie sich gut bewegen könnten."
Hermine hob erstaunt ihre Augenbrauen, nahm den letzten Kommentar aber ohne weitere Fragen zur Kenntnis und verließ das Büro des Schulleiters, um sich in ihren Räumen kurz frischzumachen und sich dann auf den Weg zum Astronomieturm zu machen. Sie trug jetzt eine bequeme Jogginghose und ein Shirt über das sie zum Wärmen einen weiten Pullover gezogen hatte, der ihr definitiv etwas zu groß, dadurch aber extrem gemütlich war.
Erst jetzt fiel ihr ein, daß sie nicht am Unterricht teilgenommen und daß sie noch keinem ihrer Freunde bescheid gesagt hatte, wo sie gewesen war. Aber eine innere Stimme sagte ihr, daß sie sich darum nicht kümmern brauchte, daß Albus dafür gesorgt haben würde.
Mit diesen Gedanken erreichte sie die letzte Etage des Turms und fand dort tatsächlich eine unscheinbare, alte, aber massive Türe, die in einen Raum führte, von dem sie nicht gewußt hatte, daß es ihn gab. Aber das war in Hogwarts ja nichts Neues.
Also holte sie noch einmal tief Luft, drückte die Klinke herunter und öffnete die Tür...
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Sie hatte mit einem dunklen Zimmer mit kleinen Fenstern gerechnet, aber sie betrat einen runden, lichtdurchfluteten Raum, der die Größe des Gemeinschaftsraum ihres Hausturmes hatte. Allerdings war er bis auf einen großen, runden Teppich, der den Raum fast ausfüllte, fast leer. Dafür wirkte eine komplette Seite des Raumes so, als sei dort keine Wand. Es war eindeutig Magie im Spiel und der Effekt war erstaunlich. Man hatte einen phantastischen Blick über Hogwarts und die darumliegenden Wälder.
Wenige Meter vor der offenen Wand, saß er – regungslos – ohne auf ihr Eintreten zu reagieren, eine weite, schwarze Hose tragend – den Oberkörper frei.
Hermines Bauch wurde von einem merkwürdigen Gefühl durchzogen und ihr erster Impuls war, den Raum wieder zu verlassen. Aber dann blieb sie doch und schloß die Türe hinter sich.
Er saß extrem gerade und als Hermine mit langsamen Schritten zu ihm ging und dann neben ihm stand, sah sie, daß er im Schneidersitz saß, wobei er die Füße auf die angewinkelten Beine oben aufgelegt hatte. Seine Hände lagen wie zwei nach oben offene Schalen ineinander in seinem Schoß, die Spitzen der Daumen berührten sich über seinen Handflächen. Seine Augen waren geschlossen. Hermine kannte diese Art zu Sitzen aus den Yoga-Stunden die sie vor einigen Jahren gehabt hatte. Sie hatte diese Stunden damals sehr genossen, und war oft traurig darüber gewesen, daß sie es nie wieder geschafft hatte, sich die Zeit dafür zu nehmen. Sie saß heute noch gerne im Schneidersitz, der eine einfachere Version dieser Sitzposition war.
Es war der Lotos-Sitz, der wohl eine der bekanntesten Meditationshaltungen darstellte. Und Hermine wußte auch, daß es ihn in einer „offenen" Version gab, in der man die Handflächen, sozusagen der Welt gegenüber offen auf die Knie legte, während sich Daumen und Zeigefinger jeder Hand berührten – und diese andere, weniger bekannte – in sich geschlossene Haltung, in der der Meditierende Ruhe vor der Außenwelt in sich selbst fand, indem er die Hände im Schoß ineinanderlegte.
Vor ihm auf dem Boden lag ein bordeaufarbener Schal aus weicher Wolle. An der Wand hinter ihm lag seine restliche Kleidung.
Es war sehr warm in dem Raum und als Hermine sich neben ihn setzte und sich den Pullover über den Kopf zog, berührte das Material Snape kurz, was bewirkte, daß in seine regungslose Miene ein etwas anderer Ausdruck Einzug hielt.
„Was seid Ihr für eine Frau, daß Ihr zulaßt, daß der Saum Eures Kleides einen heiligen Mann in seiner Meditation stört?", fragte er leise, ohne seine Haltung zu verändern oder auch nur seine Augen zu öffnen.
Hermine mußte schmunzeln. Sie kannte das Zitat, da sie sich damals selbstverständlich über den praktischen Teil hinaus mit dem Thema Yoga auch theoretisch über Bücher beschäftigt hatte. Und ihr war klar, daß er sich weder als heiligen Mann bezeichnete noch davon ausging, daß der Saum ihres Kleides ihn berührt hatte. Es schmeichelte ihr, daß er offensichtlich davon ausging, daß sie diese kleine Geschichte kannte und antwortete entsprechend.
„Was seid Ihr für ein heiliger Mann, daß Ihr Euch vom Saum des Kleides einer Frau in Eurer Meditation stören laßt?"Ihre Stimme war genauso leise wie seine.
Er öffnete die Augen und wandte sich ihr zu, ohne seine Arme oder Beine zu bewegen.
„Schickt Dumbledore Sie?"
Hermine schüttelte den Kopf: „Nein, ich wollte selbst zu Ihnen kommen, um Ihnen zu sagen, daß ich Ihnen nichts von dem was geschehen ist, übel nehme."
„Ach nein?"seine Augenbrauen hoben sich mißtrauisch. „Und warum nicht?"
Hermine zögerte. Was sollte sie darauf antworten? Daß sie ihn verstand? Das klänge sehr von oben herab. Außerdem bezweifelte sie selbst, daß irgendjemand der nicht in seiner Haut steckte wirklich verstehen konnte, was mit ihm los war. Aber was sonst? Warum nahm sie es ihm eigentlich nicht übel? Und warum irritierte sie sein nackter Oberkörper so sehr, daß sie sich bemühen mußte, um ihm in die Augen zu sehen anstatt ihn zu betrachten?
„Ich weiß es nicht."Antwortete sie wahrheitsgemäß. „Ich weiß nur, daß es so ist. Ich habe Sie durch meine Art überhaupt erst in diese Situation gebracht, Professor, und das tut mir leid."
Snape wandte den Blick von ihr ab und senkte ihn in seine geöffneten Hände.
„Nein, Miss Granger. Nicht Sie haben mich in diese Situation gebracht, sondern ich selbst, als ich vor langer Zeit glaubte, es sei eine grandiose Idee, mich dem dunklen Lord anzuschließen. Alles was danach folgte, lag einzig und alleine in meiner Verantwortung."
Hermine hatte neben ihm ihre Beine automatisch in die gleiche Position gebracht, ohne allerdings ihre Hände in ihren Schoß zu legen.
Ihm fiel dies durchaus auf, er schwieg aber dazu.
Und so schwiegen sie beide einen Moment, und sahen gemeinsam über Hogwarts hinweg in die Ferne.
„Wollten Sie nur meditieren?"
Snape schüttelte leicht den Kopf.
„Nein, ich bin selber gerade erst hier angekommen und wollte erst ein wenig zur Ruhe finden, bevor ich mit Übungen beginne."
Hermine schwieg eine ganze Weile, bevor sie es wagte, die nächste Frage zu stellen und sie machte zwischen den einzelnen Worten lange, zögerliche Pausen. „Darf ich.... vielleicht.... hierbleiben?"
Er überlegte.
Er überlegte lange...
Dann nickte er sehr kurz und kaum sichtbar und erhob sich.
Dabei hob er den Schal, der vor ihm auf dem Boden gelegt hatte hoch, führte ihn einmal kurz zu seinem Gesicht, lege ihn auf Mund und Nase, als atme er einen Atemzug lang einen besonderen Duft daraus ein und legte ihn dann ein Stück beiseite.
„Da Sie offenbar schon Asanas praktiziert haben, reicht es vermutlich, wenn ich sage, daß ich mit dem Sonnengruß beginne..."Er stellte sich sehr gerade hin, schloß wieder die Augen und konzentrierte sich auf seinen Atem.
Hermine tat es ihm gleich und stellte sich mit einigen wenigen Metern Abstand von ihm auf, beide waren nun zu der breiten Fensterfront gerichtet.
Nach wenigen Momenten hoben sie gemeinsam mit einem tiefen Atemzug die Arme an den Seiten, führten sie in einem weiten Bogen nach oben über ihre Köpfe und legten die Hände auf dem Weg zurück bis vor ihre Brust in einer betenden Haltung gegeneinander.
Jeder für sich war im gleichen Moment restlos auf sich selbst konzentriert und obwohl sie völlig parallel agierten, verschwand die Gegenwart des Anderen mit jedem Atemzug mehr und mehr aus dem Bewußtsein.
Ausatmend legten sie die Arme neben den Körper, um sie mit der nächsten Einatmung wieder nach oben zu bringen, während sie sich weit nach hinten beugten.
Die fließende Bewegung die sie wieder nach vorne brachte, ließ ihre Hände neben ihren durchgedrückten Beinen auf dem Boden neben den Füßen zu Boden kommen In jeder Position verharrten sie einen Atemwechsel lang.
Ein Bein wurde in einer Art rückwärtigem, ruhigen Ausfallschritt nach hinten gebracht, der Blick mit geschlossenen Augen weit nach oben gerichtet, der Rücken weit durchgebogen. Verharren... Das zweite Bein folgte nach hinten und mit durchgedrücktem Rücken und ebensolchen Beinen standen sie für einen Moment wie ein Dreieck, die Stirn auf dem Boden aufliegend, die Arme weit nach vorne durchgestreckt. Aber auch diese Position hielt nur einen Atemwechsel lang, bevor sie beide auf die Knie gingen, kurz den Körper nach hinten drückten und dann in einem kraftvollen Zug ihren ganzen Körper auf die Arme gestützt nach vorne brachten, als tauchten sie unter etwas hindurch, bevor sie mit geraden Beinen den Oberkörper wie eine Kobra aufgerichtet für einen kurzen Augenblick in ihre durchgedrückten Arme gestützt standen, das Gesicht wieder einer imaginären Sonne entgegenstreckend. Verharren... Erneut das Aufrichten zu dem angespannten Dreieck, dann der Rückweg, ein weiteres mal über den Ausfallschritt, zurück zu der Position, in der die Hände neben den Füßen auf dem Boden auflagen, den Oberkörper gegen die durchgestreckten Beine gedrückt und endgültig zurück zur aufrechten Haltung mit den Armen über dem Kopf und weit nach hinten gebogenem Rücken. Verharren...
Dann begannen sie erneut.
Sie wiederholten diese Übung unzählige Male.
Früher war Hermine dabei stets außer Atem geraten, aber sie atmete jetzt unbewußt dem Atemrhythmus von Snape angepaßt, der eine Beständigkeit und Ruhe hatte, die beneidenswert war, der so konsequent und kräftig war, daß er sie damit mitziehen konnte.
Ein faszinierendes Erlebnis.
Trotzdem war sie nach etlichen Wiederholungen so erledigt, daß sie die Übung für sich beendete, weil sie schlicht keine Kraft mehr hatte, und sich, wie es danach sein sollte, einfach auf den Rücken legte, die Arme ein wenig vom Körper abgespreitzt mit nach oben liegenden Handflächen, um ihren von der Anstrengung schnellen Herzschlag zu beruhigen.
Als ihr Herzschlag bereits wieder völlig normal ging, öffnete sie die Augen und sah, daß Snape noch immer eine Wiederholung des Ablaufs nach dem anderen machte.
Langsam, beständig – und unendlich geschmeidig...
Auf seinem Oberkörper hatte sich längst ein glänzender Film gebildet und Hermine konnte, als sie sich wieder in eine sitzende Position begab und ihn beobachtete, fasziniert das Spiel seiner Muskeln unter der hellen Haut verfolgen. Ohne daß es ihr selbst bewußt war, wurde ihr Atem dabei wieder intensiver.
Als auch er den Sonnengruß beendete, beruhigte er seinen Herzschlag ohne sich hinzulegen, indem er in der Haltung stehenblieben mit der sie die Übung begonnen hatten. Sehr gerade aufgerichtet, die Hände vor der Brust gegeneinandergelegt, ohne daß sie seine Brust berührten, die Unterarme fast parallel zum Boden.
Hermine konnte kaum glauben, was für eine Ruhe er jetzt ausströmte.
Er war wirklich ein Mann der Extreme.
Sie hatte ihn so lange in seiner unbewegten Haltung beobachtet, daß sie ein wenig erschrak, als er sich plötzlich daraus löste, umdrehte und zu seiner Kleidung ging. Dahinter hob er eine Flasche mit Wasser hervor, die von der Kleidung verdeckt gewesen war, und trank einen tiefen Schluck daraus. Dann ging er damit zu Hermine zurück und hielt ihr die offene Flasche entgegen.
Sie ergriff sie und trank ebenfalls daraus. Das Wasser tat unendlich gut und sie gab einen leisen, genießenden Laut von sich, den Snape mit einem Schmunzeln bedachte, als sie ihm die Flasche zurückgab.
„Danke", murmelte Hermine und Snape nickte kurz.
Er stellte die Flasche neben dem Schal ab und kam wieder zurück. Mit einer ganz selbstverständlich wirkenden Geste hielt er Hermine eine Hand hin, die sie ergriff, und zog sie aus ihrer sitzenden Position nach oben.
Als sie standen, richteten sie sich beide erneut aus und Snape gab eine kurze Reihenfolge der Asanas an, die sie machen würden und sie begannen mit weiteren Übungen.
Ehe sie sich versahen, veränderte sich draußen das Licht und der Abend brach herein, ohne daß sie mehr Worte gewechselt hätten, als für die Übungen notwendig gewesen wäre.
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Als Snape letztendlich erklärte, daß sie mit den Übungen fertig wären und er nun wenigstens noch eine kurze Weile meditieren wolle, setzten sie sich im Lotossitz gegenüber. Er hatte den Schal zurückgeholt und vor sich gelegt, ohne daß Hermine danach gefragt hätte. Außerdem hatte er ebenfalls hinter dem kleinen Stapel seiner Kleidung eine Kerze hervorgeholt, die er zwischen sie gestellt und angezündet hatte.
Mit geöffneten Augen und auf die Flamme konzentriertem Blick begannen sie, sich in die Meditation zu begeben, aber noch bevor einer von ihnen die Chance gehabt hätte, tiefer abzutauchen, fragte Hermine plötzlich leise: „Soll ich Sie jetzt besser alleine lassen?"
Snape schüttelte den Kopf. „Nein, Miss Granger, ich bitte Sie sogar zu bleiben. Es scheint mir so, als fiele mir die Meditation durch Ihre Anwesenheit heute leichter. Warum, kann ich nicht sagen, da es sogar den üblichen Gegebenheiten widerspricht. Ich weiß nur, daß ich heute abend..."er hob jetzt den Blick über die Kerze und sah Hermine direkt an, die bei ihren ersten Worten ihre Augen ebenfalls von der Flamme gelöst hatte „... darauf angewiesen bin, sehr ruhig zu sein. Ich habe heute einen Abschied zu absolvieren, der mir nicht leicht fallen wird."Er senkte den Blick, lächelte seltsam und schüttelte mit einem leicht fassungslosen Laut den Kopf. „Und wieder erzähle Ich Ihnen Dinge, die Sie nicht nur nichts angehen, sondern Sie im besten Fall belasten können." Als sein Blick aus den fast schwarzen Augen wieder ihren erreichte, ging er Hermine durch und durch, genau wie seine samtweiche Stimme. „Wie machen Sie das, Miss Granger? Erklären Sie mir, wie sie das tun..."
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Angel of Mystic: Ja, einem tobenden Snape möchte ich auch nicht in die Quere geraten.... aber bist du inzwischen nicht auch der Meinung, daß Albus vielleicht doch nicht so schlimm ist, wie ihr ihn im Moment alle seht?
Sveni: Wie du siehst, gilt mein Hauptaugenmerk im Moment dieser Story – danach werde ich mich wieder der Story „Der Sessel meines Vaters"widmen. Mein erstes Buch wird übrigens, wenn alles gut geht, noch Ende diesen Jahres erscheinen, aber das ist kein Roman, sondern ein Buch über Yoga –lach- trotzdem bin ich sehr stolz darauf.
McAbe: Jap – du warst ziemlich dicht dran . An Jekyl und Hyde hatte ich auch gedacht. Und wer gewinnen wird, weiß man, wenn man meine anderen Stories und meinen geradezu fanatischen Hang zu Happy Endings kennt –ggg- Danke für die Kekse! Ich hoffe, daß ich dein Albus-Bild wieder gerade gerückt habe mit diesem Kapitel? Daß die Frau aus dem alten Film auch Rebecca heißt, ist mir gar nicht aufgefallen – und nein – für SO meschugge halte ich Snape nicht....
RedRose: hier geht es schon wieder weiter! Danke für dein Lob, auch daß dir Nasse Katzen gefällt!
SweetChrisi: Ich hoffe, daß die Dinge die du bisher nicht verstanden hast, jetzt doch alle Sinn machen. Und ich LIEBE die kleinen Gesten.... Wenn du Musik suchst, nach der ich geschrieben habe, dann leg dir mal das Album „Closer"von Josh Groban zu – mit dem Song „Remember when it rained"habe ich „Erinnerung an Regen"geschrieben.... ich hab's in der Zeit ca. 3544633226322434 mal gehört... Mit deiner Story bin ich fast durch – es dauert etwas, weil ich sehr viele Anmerkungen mache – ich melde mich in den nächsten Tagen bei dir, ok?
Sae: Es tut mir schrecklich leid um deinen Fingernägel!!! Entschuldigung!!! Und bedenkend, daß ich selbst bisher Erinnerung an Regen als meine Top-Story angesehen habe ist dein Kompliment, das hier sei besser, schon heftig! Danke!
Nicki1807: Wunderbare Jahre –lach- ich verstehe den Vergleich natürlich, aber hier wäre genau dieser Ausdruck wohl ein Widerspruch in sich. Ich hoffe, daß du Albus nach diesem Kapitel wieder ein bißchen besser leiden kannst – und was die Ähnlichkeit mit Rebecca betrifft, die ist wirklich nur rein äußerlich.... und Snape ist ja bisher auch noch kein bißchen auf die Idee gekommen, die zwei anderweitig zu vergleichen. Auch als er sie für einen Moment für Rebecca hält, weiß er doch gleichzeitig, daß das Unfug ist.
CallistaEvans: Es ist wirklich erstaunlich, was ihr dem armen Albus alles zutraut –grins- aber ich bin ebenfalls der Meinung, daß er nicht der süße, Zitronenbonbonzauberer ist, der er immer zu sein scheint – trotzdem ist er in meinen Augen nicht „schlecht". Und ich finde es erstaunlich, wie erschrocken ihr darüber seid, daß Snape böse ist... war er das nicht immer???? –schmunzel- und ich würde ja noch viiiiel schneller schreiben, wenn ich nur die ZEIT dafür hätte –haarerauf-
Davaki-Daeva: Danke fürs „trotzdem Lesen". Die Frage, warum Dumbledore Snape vertraut ist, wie ich schon oft erwähnt habe, für mich eine der zentralsten Fragen der kompletten Potter-Reihe... Ja und ich fürchte tatsächlich, daß du mit deiner Hoffnung, die SS/HG-Kiste würde nicht stattfinden, alleine dastehst.... – sorry- ;O)
Mrs N. Snape: Ich bin gespannt, wie dir die Fortführung gefällt. Wie alt Severus Sohn ist, wird in Bälde gelüftet – das werde ich jetzt nicht einfach so erzählen. Aber du hast Recht, wenn du sagst, daß er so alt noch nicht sein kann.Pe: Dumbledore sterben lassen???? Krass! Nein, ich denke nicht, daß ich das tun werde –lach- warum Snape ausgeflippt ist, wurde ja jetzt erklärt – ich hoffe, die Erklärung war ok?
Sevena: Danke!!!!!! Ja, da ist wohl so ein Band zwischen den Beiden – nur hat es noch keiner von ihnen bewußt gesehen – ich hab allerdings den Eindruck, daß Dumbledore den beiden in der Beziehung schon einen Schritt voraus ist, oder?
Yayanna Unyarima: Deinem Namen entnehme ich, daß dir der Sonnengruß ebenfalls bekannt ist –ggg- Ich danke dir! Und? Hast du inzwischen konkretere Vermutungen, ob ich die zwei zusammenführe? –g-
Schneehase: Und? Waren deine Vermutungen richtig?
Ajuna: Wie meinst du das, daß mein Bild von der Geschichte anders ist, als bei den anderen? Kannst du das mal genauer schreiben? Das würde mich sehr interessieren!
TaroMisaki: schön, daß dir die Sichtänderung gefiel! Und ich hoffe, daß du in diesem Kapitel die weiteren Erklärungen auch mochtest. Ja, ja, Hermine kriegt zwar inzwischen mit, daß da was ist – aber was, das kapiert sie noch lange nicht – ist halt ‚n Kücken –ggg- War Hermine mit dem Einschleichen eigentlich mutig, oder dumm? Sie hält es wohl eher für dumm –g- Ich habe übrigens keinen blassen Schimmer, aus wievielen Kapiteln die Story bestehen wird. – und die Frage, ob die zwei sich kriegen hab ich eigentlcih schon beantwortet –g-
Amruniel: Ich weiß exakt was du meinst, wenn du auf die zitternden Hände ansprichst... EXAKT..... und es ist genau das gleiche Gefühl, das ich dabei habe, wenn ich sowas schreibe. Ich sehe ihn vor mir – sonst die Ruhe selbst, die Selbstbeherrschung selbst... aber in diesem Moment.....
Ich bin schwer beeindruckt, daß du auch außerhalb des www an meine Story denkst...
Hey... da hast du WIEDER gepennt – lach – Nathaniels Mutter ist doch bereits beschrieben worden... wie Hermine – nur in dunkelblond....
Ich finde es klasse, daß du dich jetzt plötzlich (jetzt erst???) fragst, warum Dumbledore Snape vertraut –breitesgrins-
Cardie: Danke für dein Lob.
Birgit123: ich kann deine Zweifel verstehen – hoffe aber, daß es in dem Moment wieder glaubwürdig war, als sie sich selbst als bescheuert bezeichnet hat –g-
