Danke für die reviews! Ich habe eure reviews im Moment nicht da werde sie aber beim nächsten chap beantworten!
eure phönix-feder
DER NÄCHSTE MORGEN
Als Lily am nächsten Morgen aufwachte fühlte sie einen stechenden Schmerz in ihrem Kopf. Sie fasste sich mit ihrer rechten Hand an die Stirn, während sie sich mit der Linken von dem Sofa auf dem sie lag abstützte.
Etwas orientierungslos blickte sie sich in dem Raum um.
So wie es aussah, war sie immer noch im Schulsprecher-Gemeinschaftsraum.
Ihre Freundinnen und die Marauders hatten sich zum schlafen entweder auf dem Boden zusammengerollt oder auf die Sessel gesetzt.
Der Raum selber, sah so aus als ob ein Wirbelsturm darin gewütet hätte:
Zerbrochene Gläser lagen am Boden, mehrere Stühle waren umgeschmissen und leere Butterbier und Feuerwhiskyflaschen stapelten sich auf den Tischen...
Ihr Blick fiel auf eine leere Feuerwhiskyflasche die auf einem Tisch lag und sie erinnerte sich vage, an die Ereignisse der letzten Nacht.
Oh nein, ich muss mit James zum Weihnachtsball gehen! , dachte sie verzweifelt, doch zu ihrer Verwunderung freute sich ein kleiner Teil in ihr darüber. Sie musste sich so langsam mal eingestehen, dass sie James gar nicht so schlecht fand; er war eigentlich ganz nett...
Ihr Gedankengang wurde schmerzhaft von einer neuen Welle der hämmernden Kopfschmerzen niedergeschlagen und dazu drehte sich noch ihr Magen um.
Sie fasste sich mit einem Schmerzenslaut an den Kopf und sprang zu hektisch auf, was mit neuerlichen Kopfschmerzen belohnt wurde, um so schnell wie möglich zu einem Klo zu kommen.
Irgendwie schaffte sie es zur nächsten Toilette und musste sich dort erst einmal herzhaft übergeben.
Dabei schwor sie sich, nie wieder soviel Alkohol zu trinken und am besten sofort zu Mme Pomfrey zu gehen. Vielleicht hatte sie ja irgendein Mittel gegen diese bestialischen Kopfschmerzen.
Gerade als sie das Bad verlassen wollte, rannte Sarah hinein und übergab sich wie Lily vorhin in eins der Klos. Als sie endlich wieder auftauchte, war sie leichenblass und auch ansonsten sah sie genauso aus wie Lily sich fühlte.
„ Dir scheint es genauso gut, wie mir zu gehen!", brachte Lily heraus und musste beim Anblick ihrer totenbleichen Freundin einfach kichern.
Aus irgendeinem schwachsinnigen Grund, begann sie diese Situation lustig zu finden.
Das kommt sicher auch von dem Alkohol , dachte sie, während sie erneut kichern musste.
„ Das ist echt nicht witzig! Mimi geht's auch nicht besonders! Ich trinke nie wieder soviel!!!", antwortete Sarah mit einem strafenden Blick auf ihre Freundin.
Sie rappelten sich langsam wieder auf und machten sich auf den Weg, zurück zum Gemeinschaftsraum.
„ Vielleicht hat Mme Pomfrey...", begann Lily, doch schon bevor sie ausgesprochen hatte wurde sie von Sarah unterbrochen.
„ Das kannst du vergessen! Sie gibt uns nichts gegen die Nachwirkungen von Alkohol, weil sie meint wir lernen dazu, wenn wir den ganzen Tag wie Leichen rumlaufen und uns spei übel ist!"
„ Oh nein, wir haben heute ja auch noch Unterricht!", stellte Lily fest.
„ Ich habe keine Ahnung, wie ich den in meiner jetzigen Verfassung überleben soll!"
Inzwischen hatten sie den Gemeinschaftsraum erreicht, wo sie die Marauders und Mimi vorfanden.
Die Jungs sahen so wie immer aus, aber Mimi wirkte neben ihnen wie eine todkranke. Genau wie Lily und Sarah hatte sie eine leichenblasse Haut. Bei ihr kamen aber noch tiefe, schwarze Augenringe dazu.
„ Du siehst auch wie eine Schönheitskönigin aus!", spöttelte Lily und ließ sich auf einen bequemen Sessel fallen.
„ Ähm..., weißt du noch, dass wir gestern Flaschendrehen gespielt haben...", begann Sirius ganz vorsichtig und alle anwesenden gingen in Deckung.
„ Ja", antwortete Lily „ Und ich weiß auch, dass ich mit James zum Weihnachtsball muss!"setzte sie hinzu.
Alle sahen sie seltsam an, so als ob sie gleich in die Luft gehen würde und Lily konnte sich trotz der höllischen Kopfschmerzen, ein Grinsen nicht verkneifen.
„ Was habt ihr denn? Meint ihr, dass ich jetzt einen Wutanfall bekomme, oder was?"Sie schaute fragend in die Runde.
„ So in der Art...", antwortete Remus wahrheitsgemäß.
„ Dann muss ich euch aber leider enttäuschen. Im Moment, habe ich leider zu viele andere Probleme. Zum Beispiel diese hämmernden Kopfschmerzen, als das ich jetzt laut herum schreien könnte, aber vielleicht können wir das mal nachholen, okay?"gab Lily kühl zurück.
