Unterricht??? Nein danke!!!

Irgendwie hatten die Marauders es schließlich doch noch mit vereinigtem Überredungskünsten und dem lauten Magenknurren von Sirius doch noch geschafft die Mädchen doch noch dazu zu bewegen zum Frühstück in die große Halle zu gehen.

„ Ich muss mal schnell mit euch unter 4..äh..6 Augen reden!" sagte Mimi zu ihnen als sie gerade auf dem Weg zum Frühstück waren.
Also liesen die drei sich etwas von den Marauders zurückfallen und Mimi sprach weiter:
„ Wisst ihr eigentlich was mit Remus los ist? Er war heute den ganzen Morgen so komisch. Immer wenn ich in angesehen habe ist er rot geworden!"

„ Hattest du heute eigentlich bisher keine anderen Probleme als um dich um deinen „liebling" zu kümmern?" gab Sarah zurück.

„ Er ist nicht mein Liebling!" keifte Mimi so laut zurück, dass die Jungs die etwa 20 Meter vor ihnen gingen sich erstaunt umdrehten.

„ Was ist denn los? Wer ist hier wessen Liebling!" sagte Sirius grinsend.

„ Das würdest du wohl gerne wissen!" meinte Lily und wandte sich Mimi zu.
Sie hatte eigentlich keine Lust auf eine Diskussion, aber sie wusste dass Mimi erst dann Ruhe geben würde wenn sie wusste warum Remus sich so komisch verhielt.

„ Wir haben doch Flaschendrehen gespielt," Mimi nickte zustimmend. Sie konnte sich noch vage daran erinnern, doch sie hatte keine Ahnung auf was Lily hinaus wollte.
„ Und dabei hat Remus eben gesagt dass er was von dir will! Bist du jetzt zufrieden?"

„ Das hat er echt gesagt!"

Lily hatte keine Lust mehr darauf zu antworten, denn immer wenn sie ihren Mund aufmachte glaubte sie dass sich ihr Mageninhalt jeden Moment von ihr verabschieden würde.
Als Lily ihr nicht antwortete wandte sich Mimi Sarah zu.

„ Hast du es auch gehört?"

„ Nein, außer meiner Schwimmeinlage kann ich mich an überhaupt nichts mehr erinnern!" mit diesen Worten hatten sie die Große Halle erreicht.

Lily fragte sich warum sie sich eigentlich dazu überreden lassen hatte zum Frühstück zu gehen. Sie und die anderen waren immer noch leichenblass und Mimi hatte sogar noch einen ziemlich ungesund aussehenden grünton in ihrem Gesicht.
Da sie wahrscheinlich selbst nicht besser aussah kämmte sie sich mit ihren Fingern die Haare ins Gesicht damit nicht alle sofort wenn sie die Halle betrat ihr schiefe blicke zuwerfen würde.

Mimi und Sarah folgten ihrem Bespiel und so betraten sie mit ihren Haaren vor ihren Gesichtern die Halle.
Auf dem Weg zum Gryffindortisch fühlten sich die drei so als ob sie die ganze Zeit von allen beobachtet wurden, doch in Wirklichkeit wurden sie überhaupt nicht beobachtet.

Endlich, nach einer Ewigkeit erreichten sie endlich den Tisch und ließen sich schwerfällig auf eine Bank fallen.

Sirius und die anderen Marauders stürzten sich sofort auf das Essen dass sich auf silbernen Platten vor ihnen türmte.

Lily versuchte den Drang sich sofort zu übergeben zu unterdrücken während James und Sirius ihr Frühstück auf äußerst unappetitliche Weise verschlangen.
Sarah schien es nicht besser zu gehen nur Mimi starrte die ganze träumerisch zu Remus.

Sarah und Lily warfen sich entnervte Blicke zu die nur zu deutlich dagten: Was haben wir uns da nur angetan und Die ist ja mal total verknallt!

Kurz vor dem Ende des Frühstücks überkam Lily so eine Welle der Übelkeit, dass sie unter den spöttischen (von Seiten der Slytherins) und den wissenden Blicken (von allen anderen)
Die Große Halle rennend auf der Suche nach dem nächsten Klo verlassen musste um sich dort ersteinmal herzhaft zu übergeben.

„ Na dann viel Spaß im Unterricht!" wünschte sie sich selbst als sie ihren leichenblassen Teint im Spiegel begutachtete.

Vor der Großen Halle traf sie Mimi und Sarah wieder, die dort auf sie gewartet hatten.
„ Und, geht es dir wieder besser?" fragte Sarah sie besorgt.

„ Na ja, es ist aushaltbar." Antwortete sie und versuchte trotz dem stetig anwachsenden Gefühl der Übelkeit tapfer zu lächeln.

Nach kurzer Zeit erreichten sie das Verwandlungsklassenzimmer wo sie sich trennen mussten. Wieder einmal verfluchte Lily Sarah und Mimi innerlich dafür dass sie sie dazu gezwungen hatten sich neben James zu setzten.
Wenn sie neben ihren Freundinnen gesessen hätte dann hätte sie es wahrscheinlich besser geschafft sich auf gar keinen Fall zu übergeben, als wie wenn sie neben James saß.

„ Wie geht es dir?" versuchte James ein Gespräch anzufangen als sie sich auf den platz neben ihm fallen lies.

„ Ich glaube dass euer scheußliches Gebräu alles nur noch schlimmer gemacht hat!" sagte sie zu ihm statt einer Antwort.

„ Das tut mir Leid." Sagte er mit einem mitleidigen Blick auf sie und damit war das Gespräch beendet.

Nur eine Minute später betrat Prof. McGonagall mit ihrer üblichen strengen Miene den Raum und alle Gespräche verstummten unter ihrem strafenden Blick.

„ Ich werde jetzt zuerst einmal eure Hausaufgaben einsammeln..." begann sie doch Lily hörte ihr nicht weiter zu.

Siedend heiß war ihr eingefallen, dass sie ihre Hausaufgaben gar nicht gemacht hatte.
Sie wollte gestern Abend ja in den Schulsprecher-Gemeinschaftsraum um sie zu erledigen, doch dann war sie von der Party überrascht worden und hatte ganz und gar vergessen sie zu machen.

'Oh nein, wie erkläre ich das nur der McGonagall' dachte sie ‚ Die ist heute sowieso schlechter drauf als sonst' stellte sie dann fest als sie ihre Lehrerin beobachtete wie sie Sirius anschrie nur weil er krakelig geschrieben hatte.

'Ich bin so gut wie tot' dachte sie als McGonagall sich vor ihr und James aufbaute und etwas brsch nach ihren Aufsätzen verlangte.

„ Ähm.....Prof. McGonagall....ich habe vergessen den Aufsatz zu schreiben." Sagte sie ganz vorsichtig und starrte in Erwartung dass ihr ihre Hauslehrein sofort den Kopf abreißen würde zu ihr nach oben.

„ Kommen sie bitte nach der Stunde zu mir!," befahl sie ihr und setzte hinzu," Ich wollte sowieso mit ihnen und Mr. Potter reden!" und mit diesen Worten rauschte sie vor zu ihrem Pult.

Lily und James blickten sich fragend an. Keiner von ihnen hatte auch nur die geringste Ahnung über was die Lehrerin mit ihnen reden wollte.

„ Weißt du was sie von uns will?" fragte James sie äußerst vorsichtig als Prof. McGonagall gerade nicht zu ihnen schaute.

„ Nein, ich habe echt keine Ahnung was wir angestellt haben könnten!" antwortete sie und starrte wieder auf die Tafel auf die die Hauslehrerin von Gryffindor gerade die äußerst schwierige Zauberformel die sie gerade behandelten gezaubert hatte.

„ Wie sie alle wissen sind Einhörner sehr mächtige Zauberwesen, also ist es auch dementsprechend schwierig einen Gegenstand in ein solches Zauberwesen zu verwandeln." Sagte Prof. McGonagall zu ihnen.

Lily bemerkte bald wie Recht ihre Lehrerin hatte. Als sie es nach dem zwanzigsten Versuch immer noch nicht geschafft hatte die große Glasvase vor ihr auch nur ein bisschen zu verwandeln schwand ihr allmählich der Mut und ihr Gefühl der Übelkeit wurde immer größer.

Inzwischen stand ihr schon der Schweiß auf der Stirn vor Anstrengung sich nicht hier und jetzt sofort zu übergeben.

Einmal warf sie einen Blick zu Mimi und Sarah nur um festzustellen dass es ihnen nicht weniger miserabel ging.

Mimi hatte jetzt eine mehr als ungesund aussehende grünfärbung in ihrem Gesicht und Sarah hielt sich andauernd ihre Hände vor ihren als wären sie ihr einziger halt vor dem loskotzen.

Sie versuchte sich von ihrer eigenen Übelkeit abzulenken in dem sie ihr Gehirn nach irgendeinen Grund dafür durchforstete warum Prof. McGonagall mit ihnen reden wollte.

Doch ihr fiel partout keiner ein.

In diesem Moment gab James ihr einen Zettel von Mimi. Lily öffnete ihn langsam und bedacht darauf dass McGonagall ihn nicht zu sehen bekam, denn sie wollte heute nicht noch mehr Ärger. Sie hatte sowieso das Gefühl an diesem Tag mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein.

Warum will die McGonagall mit dir und James reden? Vielleicht wegen unserem Zustand?

Stand auf dem Zettel den Lily sorgfältig durchlas. Sie konnte sich nicht vorstellen dass es darum ging also schrieb sie:

Ich habe keine Ahnung aber ich glaube es hat nichts mit unserem Zustand zu tun.

Fast schon gespannt wartete sie jetzt auf das Ende der Stunde. Als es endlich soweit war packten sie und James wie die anderen ihre Sachen zusammen, dann gingen sie vor an das Pult ihrer Hauslehrerin und warteten bis ihre Klassenkameraden, die ihnen neugierige Blicke zuwarfen und genauso wenig Ahnung hatten wie sie was sie verbrochen hatten, den Raum verlassen hatten.

Als endlich der letzte Schüler den Raum verlassen hatte wandte sich Prof. McGonagall James und Lily zu.

Josy: Ich lese bei dir schon noch weiter, nur hatte ich in letzter Zeit leider total wenig zeit dafür!

Dieses chap ist das längste bisher und ich hoffe du bist mit der länge zufrieden g!

GefallenerEngel: ich hoffe mal das du dieses chap nicht zu kurz findest!

Wega: ja, sarah und mimi sind zum teil echten Personen nachempfunden (und diese beiden wollen mich dafür umbringen! g)