Titel: Ein Leben wie die Zukunft

Autor: Momixis

Zeit: spielt nach „Halbblutprinz"

Kapitel: 13

Teil: 4/9

Paare: Es kommen viele der typischen Paare vor, aber Hauptpersonen werden Harry und Draco sein… (später auch als Paar)

Warnungen: Slash, Charadeath, lange Geschichte, unterschiedlich lange Kapitel….

Inhalt: Harry ist im 7. Schuljahr und will nach Dumbledores Tod nur noch den Krieg beenden, aber was wird er dafür opfern und wird er mit den Verlusten leben können? Wird er die Kraft und das Wissen dazu haben erfolgreich zu sein? Und welche Rolle werden Snape und Malfoy einnehmen?

MIR GEHÖRT NICHTS UND ICH VERDIENE DAMIT AUCH KEIN GELD!


Danke an die Reviewer!!

Ich knuddel Euch alle ganz doll!! Und es tut mir leid, dass ich im letzten Kapitel euren Reviews nicht beantwortet habe, aber ich hatte weder die Ruhe noch die Zeit dazu und habe mir gedacht, dass ein neues Kapitel wichtiger ist, als die Antworten...

Hi Reinadoreen, Du hast vollkommen Recht. Harry fällt auf. Er kann nichts dagegn tun und es stört ihn wahnsinnig. Er versucht im Verdeckten zu arbeiten und ständig richten sich alle Blicke auf ihn. Remus hat Harry im Gryffindorturm zwar gesehen, aber Harry sah da etwas mehr aus wie Harry (statt Adrian) und hatte sein Gesicht geschwärzt. Etwas Verschlafenheit, die Dunkelheit und Harrys Vorsicht machen es Remus nicht unbedingt einfacher den Einbrecher zu identifizieren... Dich ganz doll Knuddel...

Hallo Seelentochter!! Es kommen noch einige Kapitel... in diesem Teil noch 4... dann werden die Kapitel etwas länger der 9 Teil ist nur der Epilog und besteht aus einem einzelnen Kap. Ich hoffe, du hälst das durch Harrys Animagi-Gestalt kommt nochmal vor... da wird deine Frage beantwortet...
Ja, Harry und Draco machen es sich nciht einfach, aber ein kleines Gewitter wird ihnen auf die Sprünge helfen... Aber die Funken fliegen jetzt schon... und haben es immer getan... oder? Der Slugclub ist etwas grausames, besonders für Harry... aber was er nicht will, das tut er auch nicht. Er ist nicht durch die Zeit gereist, um den Wünschen der anderen zu entsprechen... oder?
Knuddel auch dich ganz doll und hoffe, dir gefällt auch das nächste Kap.

Hey zissy! Willkommen zurück! Alle Duschsachen? Oh mein Gott... auch alle anderen Kosmetika (z.b Deo) ...die sind so etwas von übervorsichtig... ich bin bisher nur einmal geflogen und das war zum Glück harmlos... bis auf ein paar Turbulenzen über Italien Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel... Knuddel...

Ich danke Euch allen ganz doll

-- für Euch einen großen Berg Muffins backt...

Allgemein:

Die Karte der Rumtreiber hätte Harry Potter und Draco Malfoy angezeigt... was jedem Rumtreiber aufgefallen wäre (irgendwann) Harry hat einen Zauber (er kennt vom alten Remus einige der Zauber, die die Jugendlichen verwendet haben) der die Namen auf dem Pergament in Adrian Jericle und Dorian Mosnay verwandelt. So fällt es nicht auf und die Rumtreiber erwarten ja diese Namen... sie werden den Zauber weder suchen noch finden... so weit klar?

Teil IV

Altes Hogwarts

Kapitel 13

Verschwörerische Zusammenkunft

Harry wusste natürlich nichts von der Lehrerkonferenz, dessen er und Draco zum Hauptthema gemacht waren. Aber Harry hatte schon bemerkt, dass Dumbledore ihn nicht einfach als Schüler einstufte, sondern ihn sehr misstrauisch beäugte. Er wusste nicht, wie er es ändern könnte, ohne noch mehr Argwohn zu wecken, daher versuchte Harry sich ruhig und gelassen zu geben, als würde er nicht bemerken. Wenn nichts Auffälliges für die Adleraugen Dumbledores zu entdecken wäre, würde der Schulleiter schon irgendwann sein Misstrauen einstellen. Harry wusste, dass es eine Illusion war.

Es war Samstagabend Mitte Oktober, der erste Monat des Unterrichts war ohne allzu große Zwischenfälle, außer der Strafarbeit bei McGonagall, dem Einbruch im Gryffindorturm, der häuserübergreifenden Lerneinheiten in der Bibliothek und der Aufnahme im Slug-Club, vergangen, aber Dumbledore hatte es für sinnvoll und notwenig gesehen, die beiden neuen Schüler zum Thema einer ganzheitlichen Diskussion im Lehrerkollegium zu machen. Nicht nur wegen der vorher genannte Ereignisse.

Alle Lehrer waren versammelt und auch die anderen Angestellten von Hogwarts waren vertreten. Selbst Hagrid und Filch saßen am runden Tisch und blickten neugierig zum Schulleiter hinüber. Das Lehrerzimmer war mit Flüchen vor Lauschangriffen geschützt, aber noch sprachen die Lehrer hauptsächlich über ihre Quidditchteams oder die Unterrichtsdidaktik. Als Dumbledore um Ruhe bat, verstummten die Stimmen alle nach und nach. Bei den Schülern funktionierte dies in der Regel schneller.

„Meine Lieben Kollegen und Kolleginnen. Ich freue mich Euch alle hier vollzählig begrüßen zu können. Ihr wisst alle, warum ich zu dieser Lehrer- und Angestelltenkonferenz berufen habe?!" Dumbledore lächelte offen in die Runde und nahm einen schluck Tee aus der rosanen Tasse mit blauen Sternen.

Die Anwesenden nickten und tranken selbst einen Schluck, oder sicherten sich einen der begehrten Schokoladenkekse. Das Gemurmel verstummte wieder und Dumbledore strich sich nachdenklich durch den langen grauen Bart.

„Es geht um unsere zwei neuen Schüler. Mister Adrian Jericle und Mister Dorian Mosnay, fünfter Jahrgang aus dem Hause Slytherin."

Alle blickten den alten Zauberer aufmerksam an, nur Gryzabel zog etwas zweifelnd die Stirn kraus. Albus lächelte sie aufmunternd an und versuchte so ihr zu übermitteln, dass er ihre Kompetenz und Aufrichtigkeit nicht anzweifelte. Vielleicht hätte er vorher mit ihr unter vier Augen noch mal reden sollen. Sie waren alle nicht wirklich vorgewarnt gewesen und besonders Gryzabel traf es jetzt sehr unerwartet.

Der Schulleiter seufzte tief und sprach dann weiter: „Professor Horace Slughorn, Du bist der Hauslehrer der zwei Jungen. Was vermagst Du uns von Deinem ersten Eindruck anzuvertrauen?"

Der kleine dicke Mann richtete sich etwas auf und nahm sich noch ein Stück der kandierten Annanas, die Dumbledore extra für ihn besorgt hatte. Er wirkte sehr nachdenklich, bis ihn vermutlich eine wichtige Erkenntnis ereilte.

„Die zwei Jungen fallen kaum auf. Sie passen sich den Gegebenheiten an und stören nicht. Sie haben schnell Anschluss gefunden und sind wohl eine Bereicherung für das Haus Slytherin." Slughorn räusperte sich und blickte mit seinen brombeerblauen Augen zu Dumbledore, dieser konnte sofort erkennen, auf welche Schiene der Lehrer jetzt gleitete.

„Mister Mosnay orientiert sich an Lucius Malfoy. Nicht unbedingt eine überlegte Angelegenheit, aber Mister Jericle scheint sehr guten Kontakt zu Lin Yotsamu und Sanuel Quilg zu haben. Dies sind die Nichte und der Neffe vom japanischen Botschafter. Die schulische Leistung ist hervorragend und es gab bisher keine Probleme…"

Slughorn hätte vermutlich viel mehr über die beiden neuen Mitglieder seines Hauses, den Slug-Club und seinen favorisierten Schülern erzählt, wenn Dumbledores Blick ihm nicht Einhalt geboten hätte.

„ Gut…gut…Filus? Was fällt Dir zu den beiden jungen Schülern ein?"

Der kleine Zauberer sprang fast auf den Tisch. Er hatte bis eben auf einem dicken Zauberbuch gesessen, damit er problemlos über die Tischkante blicken konnte. Vor Aufregung stieß er fast seine Tasse um, die Minerva allerdings schnell aus seiner Reichweite brachte.

Seine Stimme war hoch und die Begeisterung konnte er nicht verbergen. „Oh, es ist sooo beeindruckend wie die Jungen zaubern können. Fast jeder Zauber gelingt ihnen auf Anhieb und besonders bei Jericle scheint es nicht einmal Probleme zu geben. Die schulische Leistung der beiden ist sehr gut und lässt einfach nichts zu wünschen übrig", strahlte der kleine Zauberer stolz und neidisch. Vermutlich hätte er diese Talente gerne in seinem Haus gehabt.

„Aber?"

Filus blickte etwas zerknirscht auf seine Finger und setzte sich wieder ordentlich auf sein Zauberbuch. „Sie scheinen sich in meinem Unterricht zu langweilen. Jericle ist letztens einfach eingenickt und hat sich dann allerdings höflich entschuldigt", sagte Flitwick mit einer betrübten Mine. Er schien es sehr persönlich zu nehmen, dass Jericle sich nicht so fesseln ließ, sondern sich seinem Schönheitsschlaf widmete. Aber er hatte auch erkannt, dass es dem Jungen wirklich leid getan hatte.

Albus Dumbledore wusste nur zu gut, dass Flitwick sich für Schüler mit herausragender Leistung begeistern konnte. Nicht zu Unrecht war er Hauslehrer von Ravenclaw. Die Anmerkung über die brillante Leistung von Jericle wurde von den meisten Lehrern zustimmend aber nicht unbedingt begeistert kommentiert.

Besonders Minerva McGonagall presste ihre Lippen missbilligend und sehr fest zusammen und schien alles andere als enthusiastisch zu sein. Aber auch Kemir Sandor schien sich nicht der Meinung der Allgemeinheit anschließen zu wollen.

„Oh ja, die Jungen beherrschen alle Zaubersprüche schnell und unkompliziert, aber…"

Albus ahnte, dass seine Vertretung schon von Anfang an auf dieses ‚Aber' gewartet hatte.

„Die Jungen sind typische Slytherins!", warf Kemir ein und es hörte sich aus seinem Mund wie eine der schlimmsten Beleidigungen an.

„Minerva", sprach der Schulleiter die Lehrerin an „Wie ist die schulische Leistung der Jungen in Verwandlung?" Er ging nicht auf die Aussage von Professor Sandor ein. Natürlich wusste er, dass auch Minerva an der schulischen Leistung nicht wirklich etwas auszusetzen hatte. An dem steifen Gesicht erkannte er schnell, dass diese Tatsache ihr gar nicht gefiel. Ihre Worte bestätigten diesen Verdacht. Adrians und Dorians Leistungen waren in keiner Weise zu kritisieren, das musste auch Minerva McGonagall den beiden Jungen zusprechen.

Es kam sehr selten vor, dass Minerva sich mit einem Schüler wirklich nicht grün wurde, aber dies war hier offenbar der Fall. Wobei das Problem wohl mehr bei ‚Adrian Jericle' lag als bei dem blonden Jungen, der am Anfang gewisse start Schwierigkeiten gehabt hatte, aber nun wirklich sehr gut mitkam. Während Dorian sich am Unterricht orientierte und auch mitarbeitete, schien Adrian Jericle keinen Wert auf die Zusammenarbeit zu legen. Er interessierte sich nicht für gute Noten, obwohl er sie unzweifelhaft hatte.

Dumbledore nickte zu seiner Kollegin hinüber und trank einen Schluck Tee. Er hatte sich schon viele Gedanken über die Jungen gemacht und sie so gut es ging beobachtet. Sie waren ein Geheimnis, dem er nicht näher kam. Im Grunde hatte er noch keine Ahnung warum die Jungen einen so seltsamen Eindruck auf ihn machten. Gryzabel wusste etwas und sie war aber leider nicht gewillt darüber zu sprechen. Auch jetzt schwieg sie und zuckte nur ab und zu bei harschen Worten zusammen.

Die Diskussion über die schulischen Leistungen und das Verhalten wurden nun noch sehr differenziert ausdiskutiert. Dumbledore beobachtete seine Kollegen und hielt sich überwiegend raus, bis Minerva ihn direkt ansprach. „Albus, welche Beobachtungen hast Du machen können?"

Alle Blicke waren jetzt auf ihn gerichtet und er nahm sich schnell ein Zitronenbrausebonbon. Über seine Halbmondbrille hinweg sah er die Lehrer und Angestellten mit seinen hellblauen Augen nach einander fest an, bei Gryzabel stoppte er kurz.

Ihre Nackenhaare stellten sich auf und sie hatte plötzlich die Gewissheit, dass ihr Wissen nicht sicher war. Ihr Mund wurde ganz trocken und als Dumbledore seinen Blick weiter gleiten ließ, seufzte sie erleichtert auf.

Dumbledore sprach mit einer sehr ruhigen und festen Stimme. Die Sachlichkeit der Worte erhielt dadurch eine viel größere Gewichtung. „Die Jungen verhalten sich sehr ruhig. Es ist irgendwie merkwürdig. Ihr Verhalten ist zu sicher und zu selbstbewusst."

Er strich sich über seinen Bart und Minerva fragte nach: „Wie ‚Zu sicher'?"

„Das allgemeine Verhalten der Jungen ist zu sicher. Sie fühlen sich nicht unwohl in Hogwarts. Sie gliedern sich in den Tagesablauf ein, als wenn sie es nicht anders kennen würden, als wenn sie ganz reguläre Fünftklässler wären. Sie verlaufen sich nicht und kommen nicht zu spät zum Unterricht. Sie umgehen die beweglichen Treppen und lassen sich weder von Peeves noch von den Bildern in die Irre führen. Kein Schüler, der neu nach Hogwarts kommt, kann sich so sicher in diesem Schloss bewegen. Kein Schüler und auch kein neuer Lehrer. "

Es herrschte einen Moment Schweigen. Nur das leise Schmatzen von Professor Palandt war zu hören. Sie störte es gar nicht und nasche daher weiter an ihrem Schokoladenkeks.

„Guter Orientierungssinn?" versuchte Gryzabel die unterschwellige Anschuldigung abzuwenden.

„Ja, Gryzabel, das könnte natürlich sein…"

Alle spürten, dass da noch mehr kommen würde und nach einem tiefen Seufzer setze Dumbledore wieder an: „Aber ich glaube nicht wirklich daran. Adrian Jericle hat innerhalb der ersten Woche die Küche aufgesucht."

Ein leises Raunen glitt über die Lehrer hinweg, selbst einige Angestellte von Hogwarts wussten nicht, wo die Küche genau war und wie man dahin kommen sollte. Wie also konnte ein neuer Schüler so schnell Zugang zu diesem geheimen Raum finden?!

„Natürlich kennen einige Schüler die Küche und könnten es ihm verraten haben, aber er war ganz allein in der Küche und verhielt sich den Hauselfen sehr höflich und zuvorkommend. Er bat um einen Apfel und verschwand dann wieder, als ob es ganz normal wäre. Als ob es für ihn normal wäre.

Die Jungen bewegen sich in Hogwarts, als ob sie es in- und auswendig kennen würden. Sie haben sich in den schulischen Betrieb eingefunden, ohne irgendwelche Probleme oder Fragen zu haben. Sie sind nicht fasziniert von den Geistern, Bildern oder anderen magischen Eigenheiten des Schlosses. Sie werde kein Opfer von Trickstufen oder falschen Türen. Dafür müssten sie allerdings schon Jahre hier zur Schule gehen und das ist nicht der Fall."

Die Lehrer nickten mehr oder weniger überzeugt. Gryzabel mied den Blickkontakt und starrte in ihre noch halbvolle Teetasse.

„Vielleicht sind es Todesser, die einen Verjüngungstrank genommen haben und nun Rekruten hier auf Hogwarts suchen. Oder sie wollen Hogwarts von Innen einnehmen…" philosophierte Sandor mit spitzer Stimme. Es schien, als ob er es den beiden Jungen wirklich zutrauen würde.

Alle sahen den Lehrer erschrocken an, sogar McGonagall war von dieser Aussicht sichtlich schockiert.

„Nein!" Gryzabel war aufgesprungen. Nichts hielt sie mehr auf ihrem Platz. „Sie sind keine Todesser. Sie tragen kein Dunkles Mal." Auch wenn Gryzabel jetzt stand, war sie nicht viel größer als ihre sitzenden Kollegen. Sie spürte die skeptischen Blicke nun auf sich und wusste genau, dass dies eher ein untypisches Verhalten für sie war. „Ich habe ihre Arme gesehen, sie waren unversehrt und heil", fügte sie mit trauriger und flehender Stimme hinzu.

Es war irgendwie Grotesk, dass ausgerechnet die beiden Jungen als Todesser verdächtigt wurden. Irgendwie passte das alles nicht zusammen. Warum durfte sie Dumbledore nicht einfach die Wahrheit sagen? Aber sie hatte ihr Wort gegeben und es war die Geschichte der Jungen, und somit nicht ihre Aufgabe zu intervenieren.

„Jericle ist kein Todesser. Er ist mit Miss Yotsamu befreundet. Sie würde keinem Todesser ihr Vertrauen schenken. Sanuel und Lin stammen aus einer sehr vorbildhaften Familie", warf Slughorn überzeugt ein.

„Sie können auch ohne Dunkles Mal Arbeiten für die Todesser übernehmen."

„Sie sind eine Gefahr für Hogwarts."

„Wir müssen sie rauswerfen!"

Die Lehrer begannen nun heftig darüber zu streiten. Kaum jemand verstand noch, was wer sagte. Und Gryzabel war sichtlich verzweifelt auf ihrem Platz zusammen gesunken. Madam Pince tätschelte ihre Hand. „Die Jungen sind sehr merkwürdig, dass müssen Sie zugeben. So lange man nichts über sie weiß, werden wilde Spekulationen durch Hogwarts wandern. Es wird alles gut", flüsterte die Bibliothekarin Gryzabel zu.

Der Lärmpegel hatte drastisch zugenommen und Dumbledore erhob seine Stimme: „Ich denke, …ICH DENKE, …" Die Lehrer verstummten nun langsam. "…dass weder Jericle noch ein anderer Schüler dieser Schule zu diesem Zeitpunkt das Dunkle Mal trägt."

Ruhe trat augenblicklich ein.

„Auch gibt es keinen Beweis dafür, dass einer von ihnen für Lord Voldemort (Die Professoren zucken alle zusammen.) arbeitet oder arbeiten wird. Es gibt für diese Theorie noch nicht einmal wirkliche Indizien, denn die Jungen verhalten sich ausgesprochen ruhig und bedeckt."

Dumbledore blickte wieder in die Runde. Er strahlte eine Ruhe aus, dass sich auch die Lehrer wieder entspannten und friedlich einen Schluck ihres Tees tranken.

„Schön, schön. Ich habe jetzt einen etwas besseren Blick über diese Jungen erhalten und bin für die Beobachtungen Eurerseits sehr dankbar. Ich bitte Euch auch weiterhin auf diese beiden Jungen, aber auch auf alle anderen Schüler, aufzupassen und jeden seltsamen Zwischenfall mir augenblicklich mitzuteilen. Jedes Ereignis könnte ein wichtiges Puzzelstück zur Lösung unseres Problems sein. Ich werde mir überlegen, wie wir mit den beiden begnadeten Zauberern aus dem Hause Slytherin weiter verfahren werden.

„Ich danke für eure Zeit und schließe hiermit die Sitzung. Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und sanfte Träume."

Dumbledore erhob sich. Die Lehrer folgten diesem Beispiel nach und nach. Nur Gryzabel blieb zusammengesunken auf ihrem Platz sitzen und starrte auf die Tischkante vor ihr. Der Schulleiter würde bald ein ernstes Gespräch mit ihr suchen. Und bevor es dazu kommen würde, musste sie mit den Jungen sprechen. Ihr graute es davor, aber ihr Wissen war in Gefahr. Das Wissen über die Jungen.

Und es war nicht an ihr Dumbledore einzuweihen, wenn die Jungen es nicht wollten.

TBC.

Gryzabel steckt in der Klemme. Sie weiß zu viel und die anderen Lehrer sind den Jungen auf den Fersen. Wie werden Harry und Draco dieses Problem lösen? Werden dabei Gryzabels Gefühle oder Gesundheit beschädigt? Was werden die anderen Professoren entdecken? Wird das Geheimnis gelüftet? Und wenn ja, von wem?