Titel: Ein Leben wie die Zukunft
Autor: Momixis
Zeit: spielt nach „Halbblutprinz"
Kapitel: 14
Teil: 4/9
Paare: Es kommen viele der typischen Paare vor, aber Hauptpersonen werden Harry und Draco sein… (später auch als Paar)
Warnungen: Slash, Charadeath, lange Geschichte, unterschiedlich lange Kapitel….
Inhalt: Harry ist im 7. Schuljahr und will nach Dumbledores Tod nur noch den Krieg beenden, aber was wird er dafür opfern und wird er mit den Verlusten leben können? Wird er die Kraft und das Wissen dazu haben erfolgreich zu sein? Und welche Rolle werden Snape und Malfoy einnehmen?
MIR GEHÖRT NICHTS UND ICH VERDIENE DAMIT AUCH KEIN GELD!
Danke an die Reviewer!!
Teil IV
Altes Hogwarts
Kapitel 14
Nächtliche Teerunde
Die nächsten Tage vergingen ruhig. Gryzabel brachte es nicht über sich, die Problematik mit Harry und Draco zu thematisieren. Sie hatte Angst vor ihrer Reaktion. Zweimal hatte Gryzabel Dumbledore schon vertröstet. Ein weiteres Mal würde er nicht zulassen. Gryzabel stand unter Druck, sie musste Harry und Draco Bescheid sagen. Sie wusste, kein Weg führte daran vorbei.
Am nächsten Morgen lief Draco ihr zufällig über den Weg. Erst wollte sie ihm ausweichen, aber sie musste die Jungen aufklären. Es war deren Leben. Also teilte sie Draco kurz und knapp mit, dass Dumbledore sie bald in die Mangel nehmen würde. Vermutlich am nächsten Tag. Draco war alles andere als begeistert. Denn dies bedeutete, dass er mit Harry reden musste. Etwas, was er in den letzten Tagen gemieden hatte und auch gerne weiter hin vermeiden würde.
Aber wirklich überraschend war es nicht, denn auch Draco hatte die skeptischen und prüfenden Blicke der Lehrer gespürt. Nur hatte er es nicht wirklich hinterfragt.
Er nickte einer unglücklichen Gryzabel zu und ging dann schnell zu seinem Unterricht. Seine gute Laune vom Morgen war dahin. Es passte ihm im Grunde gar nicht, dass er mit Harry in Kontakt treten musste und das alles wegen ihrer Vergangenheit. Sie mussten gemeinsam die nächsten Schritte überlegen. Über einen Alleingang dachte Draco gar nicht nach, dies würde nur zu einer Katastrophe führen, denn Harry würde ihm da schon zu Recht weisen. Und auf eine öffentliche Bloßstellung in Slytherin konnte er getrost verzichten. Harrys magische Stärke war einfach zu gefährlich.
Wenn es nach Draco ging, würde Gryzabel einen kräftigen Vergessenszauber oder Trank bekommen, um alle ihre Erinnerungen der letzten Monate zu löschen. Aber der edle Gryffindor würde da bestimmt nicht mitmachen. Einen Augenblick dachte er ernsthaft darüber nach, dann schüttelte er den Kopf. Alleine würde er es nicht hinbekommen.
Der Unterricht fiel Draco leicht. Schon immer waren neue Sachen für ihn von großem Interesse, aber auch wenn er hier alles nur wiederholte, konnte er sich hier ganz auf den Unterricht konzentrieren. Es machte ihm Spaß zu lernen und dadurch fiel es ihm noch leichter, warum sollte er auch nicht sein Wissen benutzen?! Potter schien dass doch auch zu tun, auch wenn der Gryffindor offensichtlich andere Ambitionen hatte. Und trotzdem hatte Harry einen gewissen Vorsprung in der geforderten Leistungserfüllung.
Darüber würde Draco sich weiter keine Gedanken machen. Viel zu sehr genoss er die Ruhe und den Kontakt zu Lucius, Narcissa und Severus. Er liebte es mit ihnen über die Gryffindors zu lästern und herzuziehen, es war fast wie zu seiner Schulzeit. Gemeinsam machten sie Hausaufgaben und schikanierten andere Schüler. Er gehörte zur Clique und kaum jemand wunderte sich darüber, denn seine Kälte stand der von Lucius in nichts nach. Logischer Weise.
Schneller als Draco wirklich bemerkte, war der Tag vorbei und er hatte noch immer nicht mit Harry gesprochen. Nun lag er endlich in seinem warmen weichen Bett. Er wollte schlafen und nicht mit Harry sprechen. Es war schon ziemlich spät geworden und er war müde. Aber Draco wusste, dass sie nicht mehr viel Zeit hatten und dass Harry ihm ganz schön zusetzen würde. Und die Leidtragende war Gryzabel. Sie würde sauer auf ihn sein und Draco war kein Slytherin, wenn er sich bewusst mit einer Lehrerin verfeinden würde. Dafür hatte Gryzabel als Lehrerin einfach zu gute Möglichkeiten, um ihm wirklich Probleme zu machen. Besonders mit ihrem momentanen Wissen. Vor Harry hatte er da weniger Angst, aber…
Müde grummelte er in sein Kissen und setzte sich dann mühsam auf. Missmutig boxt er in sein Kissen. Er könnte hier und jetzt im Sitzen einschlafen. Er quälte sich auf und strich sich über die Augen, wobei ein Gähnen sofort folgte.
„Jericle!" rief er leise in den stillen Raum hinein. Eigentlich wusste er gar nicht, ob Harry wirklich in seinem Bett lag. Der ehemalige Gryffindor kam oft erst spät in den Schlafsaal, fast immer wenn er selbst schon schlief. Ein verschlafenes „Ja" sagte ihm aber zwei Sachen. Erstens Harry war da und zweitens er wollte genauso gern schlafen wir er selbst.
Einen Moment dachte Draco ernsthaft darüber nach, dass Gespräch auf den nächsten Morgen zu verschieben, aber schließlich wollte er es hinter sich haben.
„Gryzabel… ähm… ich meine Professor Camiz hat mich heute Morgen abgefangen." Eigentlich war es ihm egal, dass Sanuel womöglich etwas mitbekam, aber er musste eine genauere Erklärung der Situation ja nicht provozieren.
„Was?", nuschelte Harry dumpf. Draco ahnte, dass er in sein weiches Kissen sprach.
„Dumbledore will sie sprechen und mehr über uns erfahren…"
„hm…", Harry schien schon wieder weggedämmert zu sein und auch Draco ließ sich wieder in sein Kissen gleiten. Sofort umschlang die beruhigende Wärme der Decke ihn und seine Augen fielen zu. Wenn Harry nicht zuhörte, dann war es nicht sein Problem. ER hatte seine Pflicht erfüllt.
Es blieb still im Schlafraum. Harry war wohl wieder richtig eingeschlafen und Draco solle verflucht sein, wenn er Harry jetzt noch einmal wecken würde.
Selig zog er die Decke hoch und schloss seinen Augen fest. Schon spürte er den Schlaf kommen, als er plötzliche eine Bewegung und etwas Kaltes an seinen Beinen wahrnahm. Draco riss die Augen auf und blickte in zwei funkelnde Smaragde. Bei Dunkelheit sahen seine Augen schon immer so unheimlich grün aus. Fast fluoreszierend. Obwohl dies bei dem geringen Licht und der Kontaktlinsen gar nicht möglich war. Harry saß auf Dracos Bett und trug nur seinen schwarzweißkarierten Schlafanzug. Die silbernen Applikationen und Knöpfe schimmerten im matten Mondlicht.
Draco zog die Nase kraus und blitzte Harry wütend an. „Was machst Du in meinem Bett, Jericle? Sonst reicht Dir doch auch eine Flohkiste. Raus hier, Jericle!"
„Halt die Klappe, Drache. Ich bin hier, damit wir reden können. Weder Gryzabel noch Du habt es geschafft am helllichten Tage mich anzusprechen, also reden wir jetzt in Deinem Bett", zischte Harry und ließ seine Beine weiter unter die warme Decke gleiten. Warum musste es auch abends so kalt in den Kerkern werden?!
Draco hatte keine Erwiderung parat, vielleicht weil er wusste, dass Harry wirklich Recht hatte oder er war einfach zu müde. Der ehemalige Gryffindor sprach leise weiter, Sanuel sollte in Ruhe weiter schlafen können.
„Wir müssen also überlegen, wie wir Gryzabel schützen können."
„Nein, Jericle, wir müssen uns überlegen, wie wir UNS schützen können", verbesserte Draco ihn kalt. Kurzfristig war die Müdigkeit wie weggeblasen und ihre Köpfe arbeiteten auf Hochtouren.
„Wir sollten ihr die gesamte Erinnerung an uns nehmen", sagte Draco schließlich und gähnte herzhaft.
„Das kannst Du doch nicht ernst meinen!" Harry sah Draco mit großen Augen geschockt an. „Außerdem wird Dumbledore nur noch misstrauischer, wenn Gryzabel plötzlich die Erinnerungen an die letzten 3 Monate fehlen und so gar keine Erklärung für uns vorhanden ist. Das wäre viel zu verräterisch."
„Hast Du eine bessere Idee?", fauchte Draco. Er hatte keine Lust auf eine lange Diskussion und ihm fiel im Moment einfach nichts Besseres ein, was ihren magischen Fähigkeiten und Möglichkeiten entsprach. Außerdem war er müde und wollte nicht ewig reden, sondern schlafen. Wieder gähnte er und steckte Harry damit an. Harry legte sich neben Draco und starrte den grünen Betthimmel über sich konzentriert an.
Draco machte ihm grummelnd etwas Platz. Zum Glück waren die Betten relativ breit und die Decke groß genug für zwei. Draco wollte eigentlich etwas dagegen sagen, wurde aber von Harry nicht beachtet. Eine Erinnerung an Dracos eigene Schuld brachte Harry eine Hälfte der wärmenden Decke ein.
Draco hätte sich nie träumen lassen eines Tages mit Harry Potter ein Bett zu teilen. Naja, teilen war es ja nicht wirklich. Müde grinste Draco wegen der Doppeldeutigkeit dieser Aussage und legte sich auf die Seite. Seine Augen beobachteten Harry genau. Der Junge dachte wirklich konzentriert nach, wofür Draco sich viel zu müde fühlte.
„Wir können und dürfen Gryzabel nicht einfach die Erinnerungen nehmen", stellte Harry noch einmal fest, aber bevor Draco dazu etwas erwidern konnte, sprach Harry auch schon weiter. Seine Augen waren mittlerweile geschlossen und er sah fast aus, als würde er schon schlafen. Friedlich und total unschuldig. Viele Mädchen würden jetzt nur „süß" sagen, aber Draco war kein Mädchen.
„Wir könnten ihr eine andere Geschichte einpflanzen!"
„Oh Merlin, Jericle. Kennst Du denn jemanden, der diese Zauber kann UND sie auch bei einer Lehrerin anwenden würde? Verdammt Jericle! In diesem Schloss kann und kennt vermutlich nur eine Person diese notwendigen Zaubersprüche und dabei tippe ich auf Dumbledore. Und der wird uns wohl kaum helfen."
Harry riss seine Augen auf und starrte nun seitlich zu Draco. Die blonden Haare leuchteten leicht in der Dunkelheit. Aber trotz dieser Dunkelheit konnte Draco erkennen, dass Harrys Wangen einen dunklen Schimmer bekommen hatten. Der Junge neben ihm war doch tatsächlich rot geworden.
„Ähm… so schwer sind die gar nicht…", murmelte Harry leise und nun starrte Draco ihn an.
„Du kannst sie?"
Zaghaft und zögernd nickte Harry. „Wir brauchen nur eine gute Story und genug Zeit."
Harry rieb sich die Augen und lenkte Dracos müde Aufmerksamkeit schnell wieder auf ihr aktuelles Problem. Der Blonde schüttelte nur den Kopf und seufzte. Eigentlich hätte er es sich ja denken können. Kurz schloss er seine Augen. Nur kurz. Nur ganz kurz… um die Augen zu entspannen…
„Und was für eine?", murmelte Draco, während er sich die Decke über die Schultern zog.
Harry legte sich auch auf die Seite und blickte Draco aus kleinen und müden Augen an. „Wir nehmen unsere Geschichte. Wir müssen sie nehmen. Unsere Lüge. Nur etwas ausgebaut und verfeinert…"
„Stimmt, anders geht es wohl nicht." Draco hatte dagegen nichts einzuwenden. Vermutlich war es einfach die beste Lösung, ohne unnötige Aufmerksamkeit zu erlangen und Gryzabel würde darunter am wenigsten leiden. Auch Draco hatte diese Hexe lieb gewonnen und ihr wohl viel zu verdanken.
Die Lüge gab es schon und durch die Zauber würde alles nur Fundament bekommen. Sie mussten sie nur für die Glaubwürdigkeit etwas ausarbeiten.
Sofort dachte Draco daran, dass sie als Kinder sich bestimmt oft gestritten hatten oder sie hatten ständig Qudditch gespielt… Draco sah zwei Jungen vor seinem inneren Augen… die zusammen lernten… sich um Spielzeug stritten…. wie sie zusammen… flogen… und den Schnatz jagten…Spaß hatten… Freunde waren…
oooooooooo
Am nächsten Morgen wachte Draco durch ein lautes helles Lachen auf. Eigentlich hatte er ziemlich gut geschlafen und wollte nun noch nicht aufstehen. Missmutig kuschelte er sich weiter in das weiche Kissen. Das Lachen wurde aber nur noch lauter. Wie Draco es hasste auf so eine Art geweckt zu werden.
Neben ihm bewegte sich Harry. Auch er grummelte leise im Halbschlaf und zog die Decke dann hoch. Über sich und Draco.
„Wie süß!", quietschte es und Draco fragte sich, wer Pansy Parkinson hier herein gelassen hatte. Harry nuschelte ein: „Halt die Klappe, Lin!" in das Kissen und Draco konnte ihm nur zustimmen. Plötzlich landete etwas Felliges auf Dracos Brust und er stöhnt auf. Eine kalte kleine Nase hatte den Weg unter die Bettdecke gefunden und schob sich jetzt in seinen Gehörgang. Das laute sanfte Schnurren zog ihn langsam und unnachgiebig in die Wirklichkeit hinein.
„Hey, kommt Ihr Süßen. Ihr wollt doch nicht zu spät zu McGonagall kommen?! Los Ihr zwei! Raus aus den Federn!", rief Lin gutgelaunt. Sanuel stand nur daneben und grinste breit.
„Auch wenn Ihr sehr süß zusammen ausseht, solltet Ihr jetzt aufstehen. McGo wird sich freuen, Dir Punkte abziehen zu können, Adrian."
Draco setzte sich auf und schlug die Decke weg. Lin konnte Cosmo gerade noch vor dem dicken Federbett retten. Dracos Blick wanderte zu Harry, der noch total zerknautscht in das warme Kissen hineingekuschelt dalag. Irgendwie sah er wirklich süß aus. Unschuldig und schwach.
„Raus aus meinem Bett, Jericle", zischte Draco und zog dem schwarzhaarigen Jungen die Decke ganz weg. „Ich sagte RAUS!!"
Als Harry sich aufsetzte und Draco sauer aus verschlafenen Augen anblickte, hatte dieser so einmalig Harry Potter vor sich sitzen, wie es nur möglich war. Nichts an diesem Blick war mehr unschuldig oder schwach… nur ziemlich verschlafen…
oooooooooo
Fast hätten Harry und Draco ihr Vorhaben im Stress des Schultages vergessen. Aber Gryzabels besorgter Blick beim Mittagessen ließ ihnen den Appetit vergehen. Ohne sich direkt abgesprochen zu haben, trafen sich die beiden Jungen direkt nach dem Unterricht vor Gryzabels Büroräumen.
Die Lehrerin erwartete sie schon voller Ungeduld in dem kleinen Raum. Es war nicht zu übersehen, dass sie Angst hatte und auf ihre Hilfe hoffte. Harry wurde es schwer ums Herz. Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, als Gryzabel fragte: „Und habt Ihr eine Idee?"
Draco grinste kalt und Harry nickte nur seufzend. Am liebsten würde Harry seinem ‚Partner' das Grinsen aus dem Gesicht fluchen, aber er ahnte, dass es nur eine Maske war, die ihn vor Gefühlen und Schmerzen schützen sollte. So seufzte er nur noch einmal und blickte wieder zu Gryzabel, die sich unruhig in ihren Sessel am Kamin setzte.
Die Jungen folgten ihr und nahmen auf dem kleinen Sofa ihr gegenüber Platz.
„Ja, wir haben eine Idee, Gryzabel und sie wird Dir nicht gefallen. Es tut uns leid", flüsterte Harry. Und noch während die Professorin sich aufrichtete und sie geschockt anblickte, hatte Harry seinen Zauberstab gezogen. Er war auf Gryzabel gerichtet.
„Setz Dich wieder hin, Gryzabel!" Harrys Stimme klang noch immer höflich, aber auch sehr ernst. Es war nicht mehr die Stimme eines 15-jährigen Schülers, sondern eines erfahrenen jungen Mannes.
Gryzabel wurde wieder bewusst, dass dies keine Kinder mehr waren. Sie hatten zuviel erlebt. Sie hatten zuviel riskiert und verloren. Für diese Erkenntnis war es nur leider etwas zu spät.
Es dauerte schließlich ganze zwei Stunden bis alle realen Erinnerungen ausgefiltert und in einem kleinen Flakon gesichert waren. Vielleicht würde Gryzabel sie eines Tages zurückbekommen. Vielleicht. Aber bis dahin würde die kleine blaue Glasflasche in Harrys Nachttischschublade verborgen liegen bleiben.
Harry pflanzte seiner Lehrerin die neue Geschichte ein und Draco fügte viele Ideen und Informationen hinzu. Er hatte sich offensichtlich mit ihrem Herkunftsland besser auseinandergesetzt als Harry. Dieser könnte kaum etwas über Weißrussland berichten, besonders nichts aus der dortigen Zaubererwelt. Dracos Lieblingsmoment war die künstliche Erinnerung an einen Streit zwei 6-jähriger Jungen, die sich um den Schnatz stritten. Harry schüttelte nur lachend den Kopf. Fast machte es Spaß an einer gemeinsamen, ruhigen und friedlichen Kindheit rumzubasteln. Aber nur fast, zusehr hat die Vergangenheit Harrys Leben beeinflusst.
Sie saßen noch vier weitere Stunden daran, die Erinnerungen zu gestalten und einzupflanzen. Natürlich musste auch dieser Nachmittag getarnt werden, aber wer würde sich schon darüber aufregen, wenn zwei Jugendliche bei der Freundin ihrer Tante Tee tranken. Außerdem fiel nicht vielen Menschen ihre lange Abwesendheit auf.
Ein blonder Siebtklässler, der schon den einen oder anderen Versuch gestartet hatte, an Harry heranzukommen, machte zwar eine blöde Bemerkung, als Harry und Draco gemeinsam den Gemeinschaftsraum der Schlangen betraten und dabei auch noch total erschöpft aussahen, Harrys Haare hingen ihm strähnig ins Gesicht und Dracos Augen hatten dunkle Ränder, aber ein eisiger Blick aus blauen Augen ließ auch diese Bemerkung nur kurz im Raum stehen.
TBC.
Das Problem Gryzabel ist behoben! Wie wird Dumbledore mit dieser Veränderung umgehen? Wird er die Wahrheit dahinter erkennen? Wird es Beweise geben? Wird diese nächtliche Zusammenkunft zwischen Harry und Draco etwas in der Verbindung der beiden bewirken oder werden sich ihre Wege noch weiter trennen?
