Es herrschte Totenstille.
Die einzigen Geraeusche die man hoerte waren meine Atmung und ein paar Autos ausserhalb. Dies war nicht ungewoehnlich, obwohl, wenn man bedenkt es war in der Tat eine Buchhandlung und die Menschen sind in der Regel ruhiger, aber im Moment ist es ruhig, weil es eine halbe Stunde bevor wir geoeffnet ist und ich bin einfach Einrichtung des EDV-System f r den Tag. Ich habe keine Ahnung, was die Hoelle tue ich, warum es nicht haben, um so kompliziert sein? Warum kann ich nicht einfach nur eine einfache Registrierkasse?
Oh, richtig, weil mein Daddy nein sagt.
Mein Name ist Isabella Swan Marie, und mein Vater, Charlie Swan, ist praktisch ein Milliardaer.
Er ist wie der Gott unter allen Computer-Nerds auf der Welt. Er ist wie Bill Gates und tatsaechlich, sie waren gute Freunde, und er kam manchmal zum Abendessen. Ich wei wirklich nicht, wie man erklaeren konnte, wie er dieses ganze Computer Zeug geschaffen hat aber er ist beruehmt dafuer. Ich wei , es ist alles sehr High-Tech, und schnell, und jeder liebt es. Mein Vater ist in der ganzen Welt beruehmt, meine komplette Familie ist das, also auch ich. Aber mit diesem Ruhm kommt ein Leben ohne jegliche Privatsphaere. Wenn ich mit meinen vielen "Freunden" ausgingt, folgte mir immer mindestens ein Paparozzo. Und ich hasste es.
Nun, es gab viele Dinge, die ich in meinem Leben hasste. Ich hasste, dass ich ueber 2000 Freunde auf Facebook hatte, aber nur drei davon richtige Freunde waren. Ich hasste, dass mein Vater immer versuchte, mich wie einen vollkommenen Engel wirken zu lassen. Ich hasste, dass meine Mutter meinen Vater mit ihrem Chef betruegen konnte (oder nicht konnte). Ich hasste, dass ich eine Buchhandlung und ein Caf hatte, aber einen Schei getan hatte, um sie zu bekommen. Und ich hasste es, jeden Tag Menschen zu begegnen, die einfach nur falsch waren. Ich hasste es, dass ich gezwungen war, selbst falsch zu sein. Ich hasste das alles.
Ich besitze eine Buchhandlung, Bella's Books. Nun, das war nicht meine Idee, sondern die meines Vaters. Ich besitze auch den Coffee-Shop, der da drin war. Auch Daddys Idee. Ich komme nie dazu, meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Ich habe meinen Dad gefragt, und alles, was er dazu zu sagen hat, ist so was wie "Sorry, Bella, aber ich kann nicht zulassen, dass mit unserer Familie irgendetwas geschieht, das uns in schlechtem Licht dastehen laesst." Ich habe nie wirklich verstanden, warum es ihm so daruf ankam, es ist nicht so, als ob wir das Geld brauchen wuerden, immerhin ist er so ungefaehr der zweitreichste Mann der Welt.
Ich will nur weg von allem. Ich wuenschte, ich koennte einfach mein Handy weg werfen, damit es nicht 24 Stunden, 7 Tage die Woche, klingelt und mich "Freunde" und Familienmitglieder sprechen wollen. Koennen die mich nicht einfach alleine lassen?Wenn sie weg waren, wuerde ich weit weg gehen von Boston, vielleicht nach Seattle, und fuer das arbeiten, was ich bekomme, wie normale Menschen. Vielleicht wuerde ich sogar meinen Namen aendern, in Patty von Higgenheim. Ja, das wuerde funktionieren, niemand wuerde vermuten, dass sich eine reiche Erbin so einen Namen antut.
Ich habe endlich den dummen Computer zum arbeiten gebracht, als mein Telefon klingelte. Ich nahm ohne einen Blick auf die Anrufer-ID ab, weil es wirklich egal war, wer es ist.
"Hallo?"
"Hey Bella!" rief meine beste Freundin Alice vom anderen Ende der Leitung. Gut, das war nicht schlimm, sie ist eine richtige Freundin. Sie ist die realste Person, die ich je getroffen hatte. Ich liebte sie ueber alles.
"Hey Alice, was gibt's?"
"Eh ... nicht viel Jelly Belly, ich wollte nur fragen wie es waere wenn wir heute Mittagessen gehen?"
"Ja, das klingt gut, ich habe heute mindestens sechs Mitarbeiter, also kann ich bestimmt kurz abhauen. Wo sollen wir essen gehen?"
"Ich dachte an McDonalds." sagte Sie.
"Ist das dein Ernst?"
"Ja sicher, warum nicht? Ich k nnte jetzt wirklich einen Big Mac vertragen ... oh und ein McFlurry." seht ihr was ich meine? Alice kuemmert sich nicht darum, was andere Leute ueber sie denken, obwohl sie genauso beruehmt wie ich ist, denn ihre Mutter besitzt eine beruehmte Leute haben Angst bei McDonalds endeckt zu werden. Aber Alice nicht, sie scherte sich einen Dreck um ander. Und deshalb liebte ich sie.
"Alles super du Nuss, es klingt gut."
"Ok wir treffen uns heute Mittag an der Buchhandlung" sagte sie. "Oh hey Bella warum gehst du heute Abend nicht mit Jasper und mir Abendessen und danach vielleicht in eine Bar?"
"Ich wei nicht, ich fuehle mich immer etwas wie das dritte Rad am Wagen wenn ich nur mit dir und Jasper ausgehe".
"Du, meinst du nicht ich weis das? Es kommen noch andere. Emmett und Mike, Angela, Ben und Jessica" z hlte sie auf. Dann nuschelte sie noch "...und Jake."
"Ah, ich glaube nicht, also Alice ich habe nicht wirklich Lust mich im Moment mit Jake zu befassen." Jacob Black ist der Sohn eines Kollegen meines Vaters, er ist sowas von begierig auf seine 15 Minuten Ruhm, und dachte ich waere der Weg sie zu bekommen. Ich schaetze, er ist technisch gesehen nicht umbedingt ein schlechter Kerl, aber jedes Mal wenn er im selben raum ist wie ich, klebt er regelrecht an mir. Ich glaube, er denkt dass ich eines Tages sehen werde, was fuer ein "Hengst" er ist und "das richtige tue", aber ja ... nein. Er ist riesig, nicht Fett riesig sondern Muskeln riesig. Aber das ist mir so egal, ich moechte nicht mit einer Person zusammen sein, die mit aller Macht versucht, auf das Cover einer Zeitschrift zu kommen.
"Oh Bella komm schon, so schlimm ist er nicht, ich werde versuchen ihn mit anderen Maedchen abzulenken, wenn ich kann. Kannst du bitte mitgehen, fuer mich?"
"Sorry, aber trotzdem ist Jake dort Alice, ich kann wirklich nicht mitgehen. Ich habe am Montag bis Spaetabends offen. Wir schlie en erst um 21:30 Uhr, und wenn ich dann Schluss mache will ich einfach nur noch nach Hause und schlafen gehen."
"Urg, ok aber ich werde diese Woche irgendwo hingehen und wenn es das Letzte, was ich tue."
"Jaja Alice, wir sehen uns heute Mittag."
"Okey, bye Bella!"
"Wiedersehen", antwortete ich, legte auf und machte mich f r einen wunderbaren Tag bereit.
Es war nach 21.00 Uhr und ich wollte einfach nur zu schlie en, denn es lief gerade nicht so gut. Ich wollte nach Hause gehen und mir ein paar sinnlose Komoedien ansehen, um einen klaren Kopf zu bekommen. Die Buchhandlung war voellig leer. So war es hier wieder Totenstill. Bis mein Dad anrief.
"Hey Dad."
"Wir m ssen reden Bella. Musstest du heute Mittag wirklich in diesem Keim- Loch essen gehen?"
"Dad, Alice und ich hatten gerade Lust auf etwas Fett und Kohlenhydrate, es ist doch keine gro e Sache."
"Nur dass die Geschichte sich so anhoert als ob ich pleite gehe und einen eben so niedrig gestellten Laden aufsuchen muss. Meine eigene Tochter geht essen bei Mc ... wie auch immer das hei t. Ich habe ein Image und ich brauche dich um es zu wahren, Isabella. Du brauchst es naemlich nicht zu ruinieren. Geb ich dir nicht alles was du willst? Also bitte mach nur einmal das was du sollst. "
"Wie auch immer, Dad." sagte ich mit Traenen in den Augen. Jesus, ich ging zu McDonalds. Warum musste er immer diesen Druck auf mich ausueben? Ich wischte meine Traenen mit meinem Aermel ab und begann aufzuraeumen, denn es war bereits 21.20 Uhr.
Als ich endlich das dumme Computer-System geschlossen hatte, h rte ich die Tuerklingel.
Wollte mich da jemand verarschen, wir schlossen in fuenf Minuten.
Ich ging an die Theke, bereit um dem Kunden grob zu sagen er solle sich beeilen da wir in ein paar min schlossen. Aber als ich den Mann sah, hatte ich alles vergessen was ich sagen wollte. Er war so schoen.
Sein Blick glitt nervoes durch den Raum. Er hatte ein Paar abgenutzte Jeans und ein wei es T-Shirt an, worueber er einen schwarzen Mantel trug. Er trug in der Hand eine abgenutzte Maennertasche, und er sah hei er aus als die Hoelle. Er war mindestens sechs Fu hoch, wenn nicht groe er. Er war nicht laecherlich muskuloes, aber auch nicht schlaksig. Er hatte die verwirrendste Haarfarbe, die ich je gesehen hatte. Es war braun, aber es war nicht richtig braun, es war rot, aber es war nicht richtig rot. Was zur Hoelle es war, es war wundersch n. Er hatte eine starken und strukturierte Kiefer mit duennen Lippen und ein perfekt abgewinkelt Nase. Aber seine Augen waren am atemberaubensten. Sie waren smaragdgruen. Und einfach WOW.
Als er mich entdeckt hatte kam er auf mich zu und schaute mich erwartungsvoll an und alles was ich tun konnte war ihn anzustarren.
"Entschuldigen Sie, Ma'am, es tut mir wirklich leid zu dieser spaeten Stunde zu kommen und ich wei auch dass Sie bald schlie en, aber wenn Sie mir nur kurz helfen koennten, werde ich hier in kuerzester Zeit wieder weg sein." Er sagte es leise, mit so einer samtigen Stimme, dass ich eine Gaensehaut bekam.
"S-sicher, was kann ich sie tun?"
"Nun, ich habe meiner Tochter gesagt dass sie ein neues Buch bekommt, wenn sie das Bad reinigt. Ich wuerde ihr gerne ein Buch kaufen, aber ich wei nicht welches!" Schei e, er hat eine Tochter? Ist er verheiratet? Ich warf einen kurzen Blick auf seine linke Hand und dankte Gott, dass ich dort keinen Ring sah.
"Sie lassen Ihre Tochter das Bad saeubern?" Oh Schei e, das war unhoeflich, nicht wahr? Schei e, dann wird er gehen.
Aber er ging nicht und sah auch nicht beleidigt aus, er lachte nur ein schoenes Lachen und sagte: "Ich wei , es klingt auf eine Art schlecht, aber sie muessen es ja irgendwann lernen."
"Ja, denke ich auch. , Antwortete ich, froh, dass er nicht sauer auf mich war. Ich wollte nur noch mal seine Stimme hoeren also fragte ich. "Also, wie alt ist Ihre Tochter?"
Er laechelte ein strahlendes Laecheln, als er ber seine Tochter spricht sagte: "Oh, sie ist drei, ahm ... sie kann nicht richtig lesen, aber sie mag es wenn ich ihr lustige Buecher vorlese. Also wenn Sie irgendwelche Vorschlaege f r ein lustiges Buch haben, das einen Dreijaehrige versteht und bei dem sich ein Vater nicht zu sehr zum Deppen macht, wenn er es gelesen hat, waer es echt toll." Er sagte es mit einem schiefen Laecheln.
Dieser Kerl war einfach zu verdammt suess fuer Worte. "Nun, ich wuerde Amelia Bedelia vorschlagen. Es ist ein wirklich lustiges Buch, das fast alle Kinder lieben und ich habe es auch gelesen und mag es." Habe ich wirklich diesem heissen Kerl gesagt dass ich Amelia Bedelia gelesen hatte? Was bin ich fuer ein Depp!
"Das klingt sehr gut, also glaube ich mal, was die Expertin sagt." Er laechelte wieder und ich musste einfach zur ck laecheln.
"Ok, Sie nehmen das richtige." Ich ging hinter die Theke und wusste genau wo Amelia Bedelia lag. Nachdem ich dort ankam, nahm ich das Buch aus dem Regal und reichte es ihm. "Hier bitte sch n, Sie werden es geniessen das Buch zu lesen, vielleicht sogar mehr als Ihre Tochter, vertrauen sie mir."
"Ich hoffe es, ich vertraue ihnen, wenn ich also nach Hause und gehe und nicht mindestens ein Mal bei diesem Buch lachen muss, sind Sie Schuld."
"Nun, wenn sie nicht nach Hause gehen und bei diesem Buch lachen, sind Sie nicht menschlich."
"Naja, vielleicht bin ich nicht menschlich." Er grinste.
"Nun, vielleicht nehmen Sie das Buch dann doch nicht."
"Na gut, ich werde es trotzdem kaufen, weil ich denke meine menschliche Tochter wird es lieben."
"Ok, kann ich Ihnen noch anderes helfen?"
"Eigentlich ja, Sie haben nicht zufaellig Brave New World, oder?"
"Doch, habe ich. So, Fan von Sci-Fi, huh?"
Er sah verlegen aus, und ich fuehlte mich sofort schlecht, weil er sich wegen mir nicht wohl fuehlte. "Uh, yeah bin ich, aber ich bin in letzter Zeit nicht wirklich dazu gekommen zu lesen, also dachte ich, es warre eine gute Idee es zu kaufen. So habe ich etwas zu lesen."
"Sie sind ein Fan von Sci-Fi und haben nicht Brave New World gelesen? Haben Sie es nicht als Kind in der High School gelesen? "
"Yeah bin aber nicht wirklich weit gekommen." Er lachte nervoes. Na toll, ich habe es wirklich geschafft, dass er sich schlecht fuehlt. Er muss denken, ich bin eine unsensibele Huendin.
"Oh, hier ist es, es ist gut, aber ich wei nicht, warum sie es die Kinder lesen lassen. Sie koennen meist gar nicht einschaetzen, was f r ein gutes Buch es ist.
"Ich stimme Ihnen voellig zu, aber sagen Sie blo nicht, wie es aus geht." sagte er spielerisch und laechelte.
"Oh, tue ich nicht." Ich laechelte zurueck. Ich fuehrte ihn zurueck zur Theke und nahm ihm beide Buecher ab. "OK das sind insgesamt 16,78 $."
Er l chelte noch, bevor ich die Summe sagte, doch sobald er sie hoerte gelang sein laecheln ins schwanken, dann grub er in seine Taschen und holte eine 10 und 5 Dollarnote heraus. Er wirkte nervoes und verlegen, als er sagte: "Ahm ... Ich denke ich werde einfach das Amelia Bedelia Buch nehmen. Und vielleicht komme ich ein anderes Mal fuer Brave New World wieder". Er ging zwei Schritte vor und zeigte auf das Buch. "Aber ich nehme dieses, meine Maedchen werden es lieben."
Mein Herz schmerzte f r diesen schoenen Mann. Er konnte sich nicht einmal zwei Buecher leisten. Ich hatte so etwas nie erlebt und wuerde es auch nie. Denn ich konnte mir alles leisten. Er sah aus als sei ihm das alles ziemlich peinlich und ich wollte ihm sagen, dass es ok war und es keine Notwendigkeit gab, verlegen zu sein. Jemand, der so schoen war wie er, sollte nichts dergleichen fuehlen. Und es war nicht nur seine Schoenheit, durch die er es verdiente, Glueck zu haben. Er gab das weg was er haben wollte um seine Toechter gluecklich zu machen, statt sich selber. Es war erstaunlich, aber ich nicht, dass ich in meinem Leben schon mal jemanden kennen gelernt hatte, der etwa netteres tat.
"Ok, dann ist Ihr neuer Betrag 6.99$."Er gab mir 10 und ich gab ihm sein Wechselgeld zurueck. Er nahm zwei Dollar vom Wechselgeld, und gab es mir als Trinkgeld. Ich verstand diesen Kerl nicht, warum gab er mir Geld, wenn er offensichtlich welches brauchte? Ich wollte ihm sagen, dass er es zurueckzunehmen sollte, aber es gab keine Moeglichkeit, wenn ich das freundliche Laecheln nicht von seinem Gesicht wischen wollte, dass er wegen mir hatte.
"Vielen Dank ... ahm, sorry ich glaube nicht, dass Sie mir ihren Namen sagten."
"Ich heisse Bella."
"Bella. Also nochmals vielen Dank Bella, ich bin sicher, dass wir uns wieder sehen, meine Aelteste ich eine Riesen Buch-Fanatikerin."
"Nun, wir haben jeden Samstag einen Tag, an dem jemand kommt, um Kindern vorzulesen, es gibt Gewinnspiele und Tombolas."
"Kostet es etwas?"
"Nein, es ist voellig kostenlos, au er f r die Tombola-Lose und so."
"Ok dann sehen wir uns auf jeden Fall Samstag, Bella. Nochmals vielen Dank." sagte er, waehrend er seine Tasche griff und zur Tuer ging.
"Ahm ... Entschuldigung, Sir!" schrie ich praktisch durch den ganzen Laden. Er drehte sich um und sah mich erwartungsvoll an. "W- Waere es ok, wenn Sie mir Ihren Namen geben, vielleicht kann ich Ihnen und Ihren Toechtern einen speziellen VIP-Zugang am Samstag geben."
"Ich hei e Edward. Edward Cullen. Wir sehen uns am Wochenende, Bella. Gute Nacht." Sagte er freundlich. Er war immer so freundlich.
"Bye, Edward." Er ging aus der Tuer und ich sa da und dachte in der Stille ber das nach, was gerade passiert war. Oh, wie ich das Schweigen hasste. Ich wuenschte, ich wuerde seine Stimme hoeren. Der Samstag konnte nicht schnell genug kommen.
Lie awake in bed at night And think about your life Do you want to be different?
Try to let go of the truth The battles of your youth 'Cause this is just a game
A Beautiful Lie von 30 Seconds to Mars.
Bella: .com/what_really_matters/set?id=21318314 Edward .com/what_really_matters/set?id=21313094
Review bitte!
