Nach dem unangenehmen Treffen mit ihrem Lehrer teilten sich Snape und McGonagall die Punkte, die sie Peter und Mary abzogen. Jeweils 50 Punkte, plus Strafarbeiten wegen „assozialem Verhaltens", was genau assozial daran war sich leidenschaftlich zu lieben konnten ihre Hauslehrer ihnen allerdings auch nicht sagen - selbst nach vielen Nachfragen.

So entschieden sich Pete und Mary es in nächster Zeit erstmal nicht darauf ankommen zu lassen, was beileibe nicht heißen sollte, dass sie keinen Sex miteinander hatten. Sie wählten nur Ort und Zeit etwas sorgsamer aus und versuchten sich nicht mehr ganz so spontan von ihrer Lust übermannen zu lassen, was zugebener Maßen schon schwer genug war, denn sie liebten sich so intensiv wie sich zwei Menschen nur lieben konnten.

Das galt im übrigen nicht nur für das miteinander schlafen, sondern auch für ihre geistige Liebe, die sich ebenso rasant entwickelt hatte wie ihre körperliche. Schließlich waren sie bis vor einem Jahr noch ganz normale Banknachbarn in ihrer Klasse gewesen, die sich zwar mochten, aber mehr eben auch nicht. Bis dann der Blitz einschlug und sie begannen sich stürmisch zu lieben - mit Sex und Zärtlichkeit.

Dabei war ihr erstes gemeinsames Mal sehr spontan gewesen. Sie saßen damals im Eberkopf und hatten schon einige Biere intus als sie plötzlich die Leidenschaft überkam und sie Aberforths Lagerraum entweihten.

Heute würde es zu keinen außerplanmäßigen Aussetzern kommen, sondern nur zu geplanten, da die ganze Schule auf dem Quidditschfeld war und sie so die nächsten zwei Stunden freie Bahn hatten.

Mary kannte das Passwort für den Gemeinschaftsraum der Gryffindors und trat ein, auch wenn die Fette Dame sie als Slytherin nur widerwillig passieren ließ. Sie trafen sich hier, weil die Jungen keinen Zutritt zu den Schlafzimmern der Mädchen hatten, die Mädchen aber problemlos in die der Jungen kamen. Sie meinte mal irgendwo gelesen zu haben, dass diese Regellung existierte, weil man Mädchen für geziemter und vertrauenswürdiger hielt. Oh, wie sich diese Gründer doch irrten!

Peter saß auf dem Sofa vor dem Kamin und sprang auf sobald er Mary hereinkommen sah. Sie umarmten sich zur Begrüßung und tauschten einen innigen Kuss aus.

„Sind alle beim Spiel?", fragte Mary sicherheitshalber.

„Alle. Wie immer.", antwortete er.

Sie tauschten erneut einen Kuss aus und Pete begann ihren Hals zu liebkosten.

„Komm mit. Die gucken schon.", meinte Mary mit Blick auf die Potraits, die in anbetracht ihrer Gelüste die Nasen rümpften.

Sie gingen in den Jungenschlaafsaal zu Petes Platz. Hier gab es Ruhe und Zeit für ihre ungehemmte Leidenschaft.

Mary küsste ihren Freund intensiv und glitt mit ihren Händen unter sein Shirt. Sie konnte es nicht erwarten ihn in seiner Natürlichkeit vor sich zu sehen. Pete sog ihren Geruch ein, während er mit seinen Lippen über ihren Hals strich und drängte Mary auf das Bett. Er setzte sich auf sie und zog ihr das Oberteil aus. Sein Mund wanderte nach unten zu ihren Schlüsselbein und schließlich zwischen ihre Brüste.

Mary seufzte vor Vorfreude auf das Kommende und striff ihm sein Shirt über den Kopf. Sie küssten sich leidenschaftlicher denn je und Peters Hände lösten gezielt ihren BH, während seine Lippen bereits drauf und dran waren ihre Brustwarzen zu liebkosten.

Mary spürte die Lust in ihrem Unterleib und machte sich an Petes Hose zu schaffen. Sie zog sie herunter und küsste seinen Bauch, seine Brust. Sie wollte ihn ganz für sich allein haben. Und er widerrum wollte sie und zog ihre Hose aus. Nackt wie sie nun waren verspürten sie nur noch Begierde füreinander.

Sie nahm sein Glied in ihre Hände und begann es lustvoll zu reiben. Pete schloss die Augen und ließ es geschehen. Er zog ihre Berührungen in sich auf und seufzte. So lange bis er es nicht mehr aushielt, von ihr stieg und ihre Beine spreizte.

Sie blickten sich voller Vorfreude an. Marys Augen verrieten ihm, dass sie ihn sofort in sich spüren wollte. Allein die Vorstelung machte sie verrückt. Zärtlich drang er in sie und stöhnte. Mary umschlang ihn mit ihren Beinen und Armen, presste ihn an sich, wollte jede seiner Bewegungen spüren. Sie schloss die Augen und stöhnte genussvoll zu jedem Stoß von ihm. Ihre beider Empfindungen schaukelten sich mit der Geschwindigkeit ihrer Bewegungen hoch und explodierten schließlich in ihren Köpfen.

Peter lächelte sie an und sah ihn ihr glückliches Gesicht. Sie küssten sich zärtlich und sein Kopf sank erschöpft auf ihre Brust. Keiner von beiden regte sich. Zufrieden und befriedigt verweilten sie ineinander, streichelten und küssten sich sanft. Nichts wurde gesagt. Worte waren überflüssig.

Noch eine ganze Zeit lang lagen sie so da, ehe Pete auf seine Armbanduhr sah. Das Spiel würde bald enden und so zog er sich aus ihr zurück, um sich anzuziehen.

Ihren Klamotten und Gesichtern war anzusehen, was sie miteinander getan hatten und auch der Schweiß auf ihrer Haut verriet sie, doch das störte sie nicht. Offiziell gab es ja kein Sexverbot solange man sich dabei nicht erwischen ließ.

Bis die ersten lärmenden Schüler vom Spiel auftauchten saßen sie auf dem Sofa des Gemeinschaftsraums aneinandergelehnt, sich umarmend und Zärtlichkeiten austauschend. Wäre es nach ihnen gegangen hätte diese Zeit niemals enden dürfen.