In Hogwarts fehlte es seit jeher an Privatsphäre. Wer hier miteinander schlafen wollte brauchte einen gewissen Einfallsreichtum, Ausdauer und hin und wieder auch Geld, denn die einfachste Methode den Restriktionen zu entgehen bestand in der Tat darin sich in einem Wirtshaus in Hogsmead einzuquartieren.

Mary und Peter bevorzugten den Eberkopf, da der Wirt Aberforth gut darin war die Geheimnisse seiner Kunden zu wahren, zu denen bekannter Maßen nicht nur verliebte Schüler auf der Suche nach Zweisamkeit waren, sondern auch zwielichtige Gesellen. Kleinkriminelle und Schwarzmagier. Menschen, die lieber nicht genannt wurden.

Ihnen war beiden wichtig, dass der Wirt die Klappe hielt. Auch wenn sie Volljährig waren und somit ins Dorf gehen konnten wann sie wollten, die Schulregeln waren sehr regide, was Ausgangszeiten betraf. Selbst an Wochenenden. Bisher hatte sie allerdings noch niemand vermisst, selbst wenn sie mal zwei Tage nicht im Schloss waren. Daher hatte es sich für sie als praktisch erwiesen manche Wochenenden gemeinsam im Eberkopf zu verbringen.

Ihr Zimmer war klein und bestand im Wesentlichen aus einem Bett, einem Tisch mit Stühlen und einem seperaten Badezimmer. Genug für zwei Liebende, die es ohnehin nur auf das gemeinsame Bett abgesehen hatten.

Anders als sonst konnten Mary und Pete sich hier Zeit lassen. Ihr Sex musste nicht schnell gehen. Der Vorteil eines abgeschlossenen Zimmers.

Sie aßen und tranken zunächst unten in der Kneipe etwas, gingen dann nach oben und zogen sich aus. Nackt lagen sie im Bett und liebkosteten sich gegenseitig. Fühlten wie ihre Lippen über ihre Haut striffen, spürten die Küsse und die sich langsam anbahnende Erregung.

Petes Finger erkundeten langsam und sanft ihren Körper, strichen über ihre Brustwarzen, ihren Bauch, ihre Schenkel. Währendessen glitten Marys Hände über seine Brust, hinab zu seiner Tailie. Sanft berührte sie sein Glied. Er sah ihr zu und genoss es.

Petes Hand rutschte zwischen ihre Beine. Er strich zärtlich über ihre intimste Stelle, ihre Schamlippen und bemerkte wie diese anfingen hart zu werden.

Ihre Zärtlichkeiten erregten sie beide gleichermaßen, doch anders als im Schloss drängte sie hier weder die Zeit noch die Angst davor von irgendjemandem bei ihrem Liebesspiel entdeckt zu werden. Peinlichkeiten wie vor einigen Wochen waren also ausgeschlossen.

Peter küsste Mary zärtlich, kostete ihre Lippen und ihre Haut. Sie strich ihm durchs Haar und über den Hals, erwiderte seine sanften Küsse. Mit ihrer Hand massierte sie genüsslich seinen Penis, bei dem sich trotz seiner innerlichen Erregung noch nicht viel tat.

„Lass dir Zeit.", sagte Mary.

Pete legte den Arm um sie und liebkostete ihren Hals. Langsam begann sein Becken den Bewegungen ihrer Hände zu folgen. Er seufze und schloss die Augen. Es dauerte lange Minuten bis sein Glied sich endlich regte und langsam anschwoll.

Mary hörte nicht auf. Geduldig rieb sie Petes Penis. Seine Seufzer gingen in kleine Stöhnlaute über und seine Hand packte ihre Tailie, verkrampfte sich in ihrem Lustspiel. Peter rutschte näher an sie heran, folgte weiter ihren Bewegungen. Er vergrub sein Gesicht in ihrer Schulter. Stöhnte lustvoll. Schließlich wurde Mary langsamer und schlang ihre Arme um seine Schultern. Sie sahen einander an, küssten sich erneut.

Beide lagen sie sich zugewandt auf der Seite, bereit den nächsten Schritt zu tun. Und so griff Pete nach ihrem Schenkel, zog ihn zu sich heran und drang sanft von der Seite in sie ein. Rythmisch bewegte sich Marys Hintern zu seinen zärtlichen Stößen, die schließlich immer stärker wurden. Sie umklammerten einander in ihrer Liebe als wollten sie sich nie wieder loslassen. Er spürte ihren heißen Atem an seinem Ohr. Sein Kopf lehnte an ihrer Schulter und er kniff die Augen zu als seine Gefühle überhand nahmen und die Begierde aus ihm herausplatzte.

„Bitte mach weiter.", hauchte Mary ihm zu. Sie war noch nicht so weit.

Voller Liebe stieß er weiter in sie hinein. Beobachtete ihre sich verformenden Gesichtszüge als auch sie endlich auf dem Gipfel ihrer Lust ankam und das mit einem lauten Stöhnen kund tat.

Pete nahm ihren Kopf in seine Hände, küsste sie und lehnte seine Stirn an die ihre. Hier hatten sie ihr Paradies erreicht, ihr Refugium.

Befriedigt verweilten sie nebeneinander. Peter strich ihr sanft über die Wange und den Hals.

„Ich liebe dich.", sagte er.

„Ich weiß.", antwortete Mary und kuschelte sich an seine Brust.

Erschöpft schliefen sie in ihren Armen ein.