Es gab Zeiten, da konnten Mary und Pete ihre Gefühle füreinander nicht im Geringsten zügeln. Dann reichte jede kleine Unterbrechung des Schulalltags damit sie begannen wilde, sexuelle Lust füreinander zu empfinden.
Eine solche Unterbrechung gab es heute als der Zaubertrankunterricht ausfiel und sie gezwungen waren die freie Zeit irgendwie rumzukriegen.
Da Hogwarts ein sehr großes Schloss war gab es hier entsprechend viele Orte an denen man derartige Zwangspausen verbringen konnte. Für spontanen, ungezügelten Sex eigneten sich allerdings nur die Wenigsten.
Dennoch wagten es die beiden einmal mehr, trotz mangelnder Privatsphäre, sich einander zu lieben. Dabei kamen ihnen die vielen Wartungs- und Besenkammern des Hausmeisters zugute.
Mit einem Wink ihres Zauberstabs öffnete Mary eine dieser kleinen Räume, die gerade einmal groß genug für zwei Personen waren. Sie sahen sich um, damit sie auch ja keiner Beobachtete und gingen hinein. Drinnen verschloss sie die Besenkammer wieder.
„Willst du's wirklich hier machen?", fragte Peter.
„Ich bin so heiß auf dich.", antwortete Mary und küsste ihn voller Leidenschaft. „Nimm mich. Ich kann nicht mehr warten!"
Peter presste sie gegen die Wand und glitt seinen Händen unter ihren Rock, um ihren Slip herunter zu ziehen. Mary spreize willig ihre Beine und zog ihren Freund dichter an sich heran. Sie küssten sich voller Lust, voller Begierde aufeinander in diesem kurzen Zeitraum, der ihnen zur Verfügung stand.
Peter öffnete seine Hose und holte seinen bereits steifes Glied heraus. Es gab Tage da brauchte er sie bloß anzusehen und sein Körper spielte verrückt. Er hob ihren Hintern und drang in sie. Mary umarmte ihn und zog ihn noch dichter an sich. Sie vergrub ihr Gesicht in seiner Schulter, in der Hoffnung der dicke Stoff seiner Robe würde ihr lustvolles Stöhnen dämpfen. Tatsächlich war es ein sinnloses Unterfangen zu versuchen leise miteinander Sex zu haben, erst recht, wenn man wie Peter und Mary vor Verlangen kaum voneinander lassen konnte.
Petes Bewegungen wurden schneller, seine Stöße intensiver. Wie Mary versuchte er sein Stöhnen zu unterdrücken, indem er seinen Kopf in ihrer Schulter vergrub und in den Stoff ihrer Robe biss.
Nichts wäre so peinlich wie wenn jemand aufgrund ihrer Laute hierher käme und die Kammer öffnen würde, wo sie inmitten von Besen und Reinigungsutensilien einander befriedigten. Allem Scham zum Trotz mussten sie es einfach hier tun. Für rationales Denken hatten sie einfach keine Zeit. Nicht hier. Nicht jetzt.
Ihre beider Hände verkrampften sich umeinander als sie schließlich ihren Höhepunkt erreichten. Es kostete ihnen alle Mühe ihre gegenseitige Befriedigung möglichst leise Kund zu tun, dennoch war ihr Stöhnen unüberhörbar.
Pete und Mary küssten sich und verweilten einen Augenblick ineinander, bevor er sich aus ihr zurückzog. In ihren Gesichtern stand noch die Lust geschrieben, doch sie müssten bald wieder zum Unterricht. Leider. Daher ließ Pete ihren Hintern los, zog sanft ihren Slip wieder hoch und glättete ihren Rock bevor er seine Hose wieder anzog.
Mary nahm ihren Zauberstab und öffnete die Kammer. Sie traten heraus und wären beinah mit Professor McGonnagall zusammengestoßen.
„Passen Sie doch auf!", rief Peters Hauslehrerin und musterte die beiden. „Was haben Sie da drin gemacht?"
„Oh, ich dachte, ich hätte etwas vergessen und Peter wollte mir suchen helfen.", sagte Mary. Sie wussten, dass das eine mehr als schwache Ausrede war. Schließlich sah man ihnen anhand ihrer unordentlichen und zerknitterten Kleidung an, was sie miteinander getan hatten. Zumal ihre von ihrem Liebesakt erschöpften Gesichter Bände sprachen.
„Haben Ihnen die Punktabzüge vom letzten Mal etwa nicht gereicht?", fragte McGonnagall schnippisch.
„Geht Sie doch nichts an.", grummelte Peter in sich hinein, doch seine Lehrerin hatte es gehört.
„Wie bitte!?", fragte diese erstaunt.
„Wir ..." Jetzt gingen mit Peter die Gäule durch. „Wir hatten Sex, klar! Wunderbaren, heißen Sex! Etwas wovon Sie wahrscheinlich nur träumen können!"
McGonnagall blieb der Mund offen stehen.
Mary lächelte freundlich und zog ihren Freund weg, der drauf und dran war noch weiter anzusetzen.
„Das letzte Wort ist nicht gesprochen!", rief McGonnagall als sie ihre Fassung wiederfand.
Mary und Peter befanden sich allerdings schon am Ende des Flurs und taten so als hätten sie sie nicht gehört.
