Kapitel 3-5
Kapitel 3
„...ich meinte natürlich faszinierend , diese „Geschichte von Hogwarts". Was meinen Sie, Mrs. Freeman?", flüsterte er mit samtiger Stimme.
Noch immer lag mein Kinn in seiner Hand und seine Augen blickten mich an, als säße ich splitternackt vor ihm.
Unterdessen musste meine Gesichtsfarbe wohl in Konkurrenzkampf gegangen sein: Gesicht gegen überreife Tomate.
Unfähig auch nur eine Wimper zu bewegen, versuchte ich Haltung zu bewahren.
Endlich wurde ich wieder Herr über meine Sinne, schlug seine Hand beiseite und versuchte, mich aus dem Sessel zu erheben, was aufgrund seiner Nähe leider unmöglich war.
„Sie erlauben, Prof. Snape?", fragte ich mit heiser bebender Stimme.
Nun stützte er sich mit beiden Händen auf den Armlehnen des Sessels ab und beugte sich weit zu mir herab, unsere Nasenspitzen berührten sich dabei fast.
In meiner Magengrube wuchs langsam die Panik und mich erdrückte fast das Gefühl, Prof. Snape würde jede Zeile, jedes Wort meines Traumes von meiner Stirn ablesen.
Sein Gesicht sprach jedenfalls Bände.
„Was, meine Teuerste, darf ich Ihnen denn erlauben?", flüsterte er mit einschmeichelnder Stimme, die prompt eine Gänsehaut auf meiner Haut hinterließ.
„Es ist mir doch ein Bedürfnis, Ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen.", murmelte er in meiner Halsbeuge und ich begann leise zu stöhnen.
Das Prickeln auf meiner Haut machte einem Vibrieren Platz, welches umgehend in meinen Schoß wanderte.
Als seine heißen Lippen meine empfindliche Haut berührten, bebte bereits mein gesamter Körper und ich glaubte den Verstand zu verlieren.
Das Gefühl in meinem Schoß, noch vom vergangenen Traum nicht ganz verebbt, verstärkte sich auf ein fast unerträgliches Maß und stumm wünschte ich mir:
Nimm mich endlich!
„Aufstehen", krächzte ich und hatte doch gleichzeitig Angst meine Knie würden versagen.
„Übersteigt es auch nicht Ihre momentanen Fähigkeiten?", meinte er sich lässig aufrichtend und mit einem Grinsen, welches ich keiner Kategorie zuordnen konnte, hielt er mir galant die Hand entgegen.
Ich hätte ihm stehenden Fußes die Augen auskratzen können, doch musste ich leider auf sein Hilfsangebot eingehen, da sich Muskeln und Gelenke in den Beinen verflüchtigt hatten und einer Mischung aus Pudding und Wasserblasen den Platz überließen.
Den Bruchteil einer Sekunde lehnte ich mich kraftlos an seine Brust, doch dieser kurze Moment reichte bereits um seinen betörenden Duft nach Sandelholz und herber Männlichkeit in mich aufzunehmen.
Was zum Kuckuck passierte hier mit mir?
Ich fühlte mich, als wäre ich nicht mehr Herr meiner Sinne, als würden irgendwo von außen die Fäden gezogen, ähnlich einer Marionette.
Noch immer lag meine Hand in der seinen und klammerte mich der Blick aus diesen schwarzen Augen fest.
„Gehen?", murmelte ich, da der Kloß in meinem Hals mir noch immer die Luft zum Atmen nahm.
„Aber sicher doch, Verehrteste. Jeder Wunsch!", schnurrte seine Stimme erneut.
Endlich entließ er mich aus seinem Griff und ich wankte einen Schritt zur Seite.
Galant ging Prof. Snape vor mir in die Knie und hob das Buch auf, welches vorhin achtlos von meinem Schoß gerutscht war.
„Schade um dieses faszinierende und kostbare Buch.", meinte der Professor und hielt es mir mit hochgezogenen Augenbrauen entgegen.
Meine Hände zitterten verdächtig, als ich danach griff und es hinter mir in den Sessel warf.
„Abendlektüre?", meinte er grinsend.
Ich konnte nur nicken, doch in meinen Gedanken formten sich die Worte:
Lieber werde ich meinen Traum weiter träumen und wünschen, er wäre Wirklichkeit!
„Wären Sie dann soweit, Mrs. Freeman? Der Direktor erwartet uns sicherlich bereits in der großen Halle."
Seine Stimme klang nun völlig unbeteiligt und bar jeden Gefühles, so als hätte man in seinem Körper einen Schalter umgelegt.
Hastig wandte ich mich zur Tür, um aus dem Bannkreis dieser alles verschlingenden schwarzen Augen zu kommen.
Kaum packte meine zitternde Hand die Klinke, bemerkte meine empfindliche Nase erneut diese betörende Sandelholzwolke.
Ich schloss kurz meine Augen und stöhnte innerlich.
Sein heißer Atem streifte meinen Nacken als er hinter mir raunte:
„Zu gegebener Zeit komme ich sehr gerne auf Ihr Angebot zurück."
Mir stockte der Herzschlag und ich hoffte mich verhört zu haben.
Welches Angebot?
Ich hatte doch keinerlei Bemerkungen gemacht, geschweige denn ihm gegenüber irgendwelche Avancen.
Doch noch immer fehlte mir die Kraft mich umzudrehen und ihm ins Gesicht zu sehen.
Was würde ich dort sehen?
Begierde, Spott, Ablehnung? Oder noch schlimmeres?
So lenkte ich meinen Schritt einfach geradeaus und beschloss, so zu tun, als hätte ich seine Bemerkung nicht gehört.
Irritiert vernahm ich, dass er mir nicht folgte.
Widerwillig drehte ich mich zurück und sah mitten in seine spöttisch blickenden Augen.
„Sie kennen den Weg, Mrs. Freeman?", fragte er leise und hob die Augenbrauen.
„Geht es nicht hier entlang?", giftete ich plötzlich lauter als beabsichtigt, doch sein Gesichtsausdruck ließ mich schnell verstummen.
Was das noch derselbe Mann aus meinem Zimmer, der prickelnd und explosiv wie eine erotische Bombe wirkte?
Oder spielte mir meine Fantasie einen Streich? Sah ich Dinge, die so nicht existierten?
Im Moment jedenfalls glich sein Gesicht einer Maske, seine Augen waren wie Köcher, gefüllt mit gefährlich spitzen Pfeilen, bereit auf mich abgeschossen zu werden.
„Wären Sie eventuell so freundlich das Denken mir zu überlassen, Mrs. Freeman? Ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten, die hiesigen Räumlichkeiten so gut zu kennen, um Sie sicher ans Ziel zu bringen. Sofern ich es mit meinem persönlichen Ermessen vereinbaren kann."
Den Bruchteil einer Sekunde erschien so etwas wie ein Lächeln auf seinem Gesicht, allerdings eines der süffisanten Art, das im nächsten Augenblick wie weggewischt war.
Mit kühler Stimme meinte er:
„Bitte hier entlang", und wies mit einer Hand in die von mir entgegengesetzt liegende Richtung.
Mein Versuch, einen arroganten Gesichtsausdruck aufzusetzen, scheiterte kläglich und so stürmte ich nur wutentbrannt an Prof. Snape vorbei.
Nach wenigen Schritten überholte er mich mit wehendem Umhang, hastete an mir vorbei und ich hatte Mühe seinen weit ausholenden Schritten zu folgen.
Die große Halle, welche wir durch einen Seiteneingang direkt am Tisch des Lehrerkollegiums betraten, glich einem Bienenstock.
Es summte und brummte, schnatterte und lachte, schrie und brüllte aus allen Ecken.
Erste Blicke fielen auf Prof. Snape und mich und allmählich erstarb der Lärm und machte einer neugierigen Stille Platz.
Hunderte Augenpaare ruhten auf mir und mein anfängliches Lächeln wurde zu einer ängstlichen Maske.
Prof. Dumbledore nickte mir aufmunternd lächelnd zu und deutete uns Beiden uns zu setzen.
Fragend fiel mein Blick auf Snape, der daraufhin meinen Oberarm ergriff und mir wortlos einen Platz zuwies.
Wie nicht anders zu erwarten, genau neben dem seinen.
Der Schulleiter hatte sich nun erhoben und viele Blicke wanderten von meiner Person zu ihm, in der Hoffnung, wohl gleich das Rätsel um meine Person gelöst zu bekommen.
Dumbledore schmunzelte, als sein Blick über die Schülerreihen glitt.
„Da ich mir heute eurer Aufmerksamkeit so zahlreich sicher bin, werde ich wohl eure brennendste Frage zuerst beantworten. Wer ist diese unbekannte Frau in unserer Mitte?"
Unbemerkt nickten einige Schüler und hingen gebannt an den Lippen des Schulleiters.
So blieb mir ein wenig die Möglichkeit meinerseits die Schüler zu betrachten, wie sie dort einträchtig Junge neben Mädchen, an langen Tischen saßen.
Alle trugen sie schwarze Umhänge und erstaunlicherweise einen Schlips, selbst die Mädchen, was aber durchaus attraktiv wirkte.
Manch neugieriger Blick linste zu mir herüber, als Prof. Dumbledore nun mit lauter Stimme verkündete:
„Auf Grund eines neuen Abkommens zwischen dem Zaubereiministerium und dem Muggelminister, von dem ihr ja alle bereits informiert wurdet, haben wir uns hier in Hogwarts für eine Muggelaustauschlehrerin entschieden. Begrüßt nun mit mir gemeinsam Mrs. Samantha Freeman."
Beifall erscholl aus den Reihen der Schüler und vom Tisch der Lehrer, was allerdings vom Tisch der Slytherins her mehr oder weniger laute „Buh" – Rufe zur Folge hatte.
Selbst der Blick des betreffenden Hausleiters war durchaus hämisch zu nennen, was ich jedoch mit großem Bemühen zu ignorieren versuchte.
„Mrs. Freeman wird bis zu den Sommerferien bei uns in Hogwarts weilen und den einzelnen Lehrern über die Schulter sehen. Natürlich wird sie auch selbst die Gelegenheit haben Unterricht abzuhalten. Sinn und Zweck dieses Austausches soll sein, das Verständnis unserer zwei Welten untereinander zu verbessern. Ihr werdet viel Neues aus dem Leben in der Muggelwelt erfahren und werdet hören und sehen, wie Unterricht in Muggelschulen gestaltet wird. Und so wünsche ich beiden Seiten viel Spaß und Erfolg. Nun lasst uns die herrlichen Speisen genießen."
Und auf ein Händeklatschen Dumbledores erschienen die unvorstellbarsten Dinge auf den Tischen.
Braten und Keulen, Würstchen und Schnitzel, Püree und Kartoffeln, Reis und Nudeln, Gemüse in allen Sorten und Variationen, Soßen aller Geschmacksrichtungen, Brote in hunderten Sorten, Wurst und Käse in reichhaltiger Auswahl, dazwischen fand man Kuchen, Gebäck, Cremespeisen, Pudding in allen Farben, Eiskreationen und andere süße Leckereien. Die Getränkevielfalt verschlug mir den Atem und das riesige Angebot an all den Köstlichkeiten ließen meine Augen vor Überraschung rund werden wie Tellerminen.
„Ich wünsche Ihnen Guten Appetit und denken Sie daran, die Nacht könnte lang werden.", flüsterte mir Snape ins Ohr.
„Bei dieser interessanten Lektüre sicherlich, Professor.", konterte ich und sah ihm mitten in seine höllenschwarzen Augen.
4.
Meine Blicke schweiften über das nächtliche Hogwarts und ich war versucht, die Vielzahl der leuchtenden Sterne zu zählen, die über dieser friedlichen Idylle am Himmelszelt geheimnisvoll blinkten.
Doch so wie im realen Leben war auch das Treiben in der fernen Sternenwelt. Die einen Sterne erloschen und im selben Moment wurden dafür neue geboren.
Das Blinken und Flackern der Sterne machte mich etwas schläfrig und so beschränkte ich mich darauf, die erleuchteten Fenster von Hogwarts zu zählen und darauf zu warten, welches als nächstes erlosch.
Am liebsten wäre ich auf Wanderschaft gegangen, durch die geheimen Gänge, über die sich ständig bewegenden Treppen, hinaus auf das in tiefer Dunkelheit liegende Gelände, hin zu dem verlockend glitzernden See.
Die Nacht war warm und eine laue Brise strich über meine erhitzte Haut.
Wie gerne würde ich in den Fluten des Sees versinken und dort mein aufgeheiztes Gemüt abkühlen.
Noch immer geisterten diese unheimlichen schwarzen Augen durch meine Gedanken und stiegen die Erinnerungen an meinen nachmittäglichen Traum empor.
Die Spannung auf meiner Haut wuchs weiter und entlockte mir ein leises Stöhnen.
Unwillkürlich tasteten sich meine Hände zu meinen Brüsten und begannen
sie zärtlich zu kneten. Ich schloss die Augen und genoss das Gefühl der wachsenden Erregung.
Der fließende Stoff meines Nachthemdes kühlte angenehm die Hitze meiner Haut und strich bei jeder Bewegung wie ein Hauch über meinen Venushügel.
Mein Körper bog sich in erotischen Posen und wie willenlos löste sich eine Hand von der Brust, um wenige Augenblicke später zwischen meinen Schenkeln zu verschwinden.
Spielerisch zwirbelten meine Finger durch den zarten Flaum der Schambehaarung und berührten wie nebenbei ganz sacht die Klitoris, die daraufhin tausende kleine Stromstöße in mein Innerstes sandten.
Mein Körper wusste genau was er wollte und so tauchte ein Finger zielstrebig direkt in meine heiße feuchte Spalte.
Ein Beben lief durch meinen Körper, als noch ein Finger in meiner Grotte verschwand und mein Daumen zusätzlich die Klitoris verwöhnte.
Am ganzen Körper zitternd lehnte ich mich an die Wand neben dem Fenster und spürte die wohltuende Kühle, die mit der Hitze meines Körpers gemeinsam wohlige Schauer durch jede Pore trieb.
Noch immer waren meine Augen geschlossen und schwebten meine Gedanken im vergangenen Traum. Ich glaubte seinen nackten Körper an meinem zu spüren, seine Erregung an meiner Scham zu reiben und fühlte seine Finger wild meine Pobacken kneten.
Immer heftiger wurden die Stöße meiner Hand und immer wilder kneteten die Finger der anderen Hand abwechselnd beide Brüste.
Ein heiseres Keuchen entrang sich meiner Brust und meine Knie drohten zu versagen.
Wie von selbst erhob sich ein Bein und suchte Halt auf der Fensterbank, während mein Daumen immer fester über die Klitoris rieb und die Finger bei jedem weiteren Stoß weiter in meiner heißen Spalte versanken.
Mein kleiner Finger drückte fest gegen den Anusmuskel, um kurz darauf in ihm zu verschwinden und jagte mich an den Rand der Ekstase.
Endlich spürte ich, wie sich die inneren Muskeln um meine Finger schlossen und der erlösende Orgasmus durch meinen Körper raste.
Kaum war ich in der Lage mein Stöhnen zu unterdrücken und so hechelte ich nur leise vor mich hin, von der Angst gehalten, mein Keuchen würde ganz Hogwarts erschüttern.
Allmählich verebbte mein leises Stöhnen und normalisierte sich der wild pochende Herzschlag.
Ich streckte mein erhitztes Gesicht weit aus dem geöffneten Fenster und ließ die kühlende Brise sanft darüber streichen.
Langsam begann ich zu lächeln.
Tief in meinem Unterbewusstsein waren zwei samtig – schwarze Augen der Auslöser meiner erotischen Aktivitäten, stahl sich mein Traum zurück in die Erinnerung und brachte meine Haut erneut zum Beben.
Entschlossen stieß ich mich vom Fenstersims ab und lenkte meine Schritte in Richtung Badezimmer.
Sehnsüchtig fiel mein Blick auf das riesige alkovenartige Himmelbett und ein Seufzer kam aus tiefsten Herzen.
Reiß dich zusammen, Samantha., schimpfte ich mit mir selbst und kaum betrat ich die Dusche, drehte ich den kalten Wasserhahn voll auf.
Ich quiekte laut auf, denn das eisige Wasser traf meine Haut wie tausende kleine Nadelspitzen.
Hingebungsvoll seifte ich meinen Körper mit duftender Duschemulsion ein und schloss die Augen.
Meine Hände wurden wieder zu seinen Händen und strichen verlangend über meine inzwischen bereits harten Brustwarzen, entlockten mir ein leises Stöhnen und entfachten erneut mein Begehren.
Meine Hand fuhr wie spielerisch an den Innenseiten der Schenkel entlang, schäumten die kleinen Löckchen ein und griffen zielstrebig nach den Schamlippen.
Leise vernahm ich zwischen dem Rauschen des Wassers ein Klopfen, welches schnell energisch und fordernd wurde.
Etwas ungehalten riss ich mein Badetuch vom Halter und schlang es um meinen nassen schaumtropfenden Körper.
Das Klopfen hätte fast Hogwarts erschüttern müssen und erstaunt sah ich, dass die Tür noch in ihren Angeln hing.
„Verdammt, ich komme ja schon.", grummelte ich lauter als beabsichtigt und öffnete mit einem Ruck die Tür. Die Faust dahinter traf mich fast mitten auf die Nase.
„Hey, verrückt geworden?", schrie ich auf.
Doch da packte mich schon energisch eine Hand, schob mich ins Zimmer zurück und schloss hinter sich die Tür.
„Sie werden mit Ihrem Geschrei noch ganz Hogwarts wecken.", raunzte mich Prof. Snape an.
„Na geht's noch?", konterte ich bissig. „Ihr Trommelkonzert hat sicherlich die Hälfte der Bewohner von Hogsmeade taub werden lassen. Was wollen Sie überhaupt um diese Zeit hier?"
„ Ich bin begierig zu wissen ob Traum und Wirklichkeit sehr voneinander abweichen.", flüsterte er mit glühendem Blick und erst jetzt erinnerte ich mich meiner dürftigen Kleidung, denn noch immer trug ich mein inzwischen ziemlich feuchtes Badetuch knapp um meinen Körper geschlungen.
„Reizend Ihr Anputz und so praktisch.", meinte Snape süffisant und kam einen Schritt auf mich zu.
Panisch klammerte ich mein Badetuch fest um mich und verließ unter dem leisen Lachen des Professors hastig den Raum, um ihn Sekunden später mit hochrotem Kopf erneut zu betreten.
„Meine Sachen", stammelte ich hastig und eilte zum Schrank, riss wahllos etwas heraus und verschwand erneut.
Als ich wenige Minuten später entspannter und gelassener das Zimmer wieder betrat, hatte sich Prof. Snape bereits auf dem Sofa niedergelassen und blickte mir entgegen.
Auf dem Tischchen funkelte Rotwein in zwei Gläsern und etliche Kerzen verströmten ihr weiches Licht.
Zögernd trat ich bis an den Tisch, ohne mich jedoch zu setzen.
Mein Blick glitt zwischen dem halb belegten Sofa und dem schweren Sessel am Kamin hin und her.
Allein hätte ich dieses Monstrum von Sessel niemals bis an den Tisch bewegen können.
Mit einem Zauberstabschlenker wäre es für den Professor sicher ein leichtes gewesen, doch meine stumme Frage wurde mit einem leicht gehässigen Grinsen beantwortet.
„Sie müssen schon damit zufrieden sein.", hauchte er und wies auf den freien Platz neben sich. „Ich beiße nicht, im Moment jedenfalls noch nicht."
„Sehr beruhigend.", fauchte ich leise und warf mich leicht angesäuert auf das Sofa.
„Ihr Temperament ist nicht ohne, liebste Mrs. Freeman.", lachte er und brachte damit mein Blut zum Kochen.
War dieser unmögliche Mensch weit weg, dann fuhren meine Gedanken und Gefühle Achterbahn und überschlugen sich meine Fantasien.
Doch kaum befand er sich in meiner Nähe, war ich bereit ihn anzuspringen und meine Krallen tief in sein Fleisch zu schlagen.
„Ich habe mir erlaubt eine Flasche Rotwein aus meinen privaten Vorräten anzubieten, falls das Studium der faszinierenden Lektüre über Hogwarts länger in Anspruch nimmt.", klang seine sanfte Stimme an mein Ohr und seine verteufelten schwarzen Augen drangen tief in meine ein, meine Krallen fuhren ein und es hätte nicht viel gefehlt und ich hätte angefangen zu schnurren.
Ärgerlich über mich selbst schüttelte ich den Kopf, griff nach dem Glas und meinte trocken:
„Na mal sehen was Ihr Keller zu bieten hat", setzte an und leerte den Inhalt in einem Zug.
Mit spöttischem Blick war Snape meinem Treiben gefolgt.
„Es wäre nicht ratsam in dieser Art weiter zu trinken. Das könnte gefährlich werden"
Nun wurde mein Widerspruchsgeist erst recht geweckt.
Trotzig packte ich die Flasche, schenkte mein Glas ein zweites Mal voll und kippte den Inhalt wie Wasser hinunter.
Dem zweiten folgte ein drittes Glas, doch als ich erneut nach der schon fast leeren Flasche greifen wollte, hielt mich eine Hand in festem Griff und entriss Prof. Snape mir unsanft das Getränk.
„Wem wollten Sie denn damit etwas beweisen?", blaffte er mich an.
„Ich wollte nur Ihre Weinqualität prüfen!", lallte ich etwas und kämpfte den Schwindel herunter der mich nun erfasste.
Mit gehässigem Unterton meine Snape spitz:
„Mein Weinkeller bietet nur erstklassige Qualität und ich selbst bevorzuge schwere Rotweine, welche man nicht respektlos wie Wasser herunter schüttet."
Demonstrativ ergriff er sein eigenes Glas, drehte es andächtig zwischen den Fingern und nippte leicht an dem Wein.
In meinem Kopf wirbelte noch immer alles durcheinander und so trat ich leicht schwankend zum offenen Fenster und atmete tief durch.
„Das ist ein großer Fehler, denn frische Luft verstärkt die Beschwerden oft noch", meinte Snapes leise Stimme genau hinter mir.
Ich wandte mich um, da ich selbst verspürte dass seine Worte der Wahrheit entsprachen. Mir wurde regelrecht übel.
Prof. Snape langte in seinen Umhang und beförderte eine kleine Phiole mit glasklarem Inhalt zutage.
„Nehmen Sie dieses hier. Das hilft auf alle Fälle." Und er hielt mir das Fläschchen entgegen.
„Schon selbst erprobt?", stichelte ich trotz meines Zustandes und erntete ein Grinsen.
„Mehrmals", kam seine ehrliche Antwort.
Noch leicht skeptisch öffnete ich die Phiole, roch daran und trank den leicht süßlich riechenden Inhalt in einem Schluck.
„Kommen Sie, Samantha. Ich darf Sie doch so nennen?" und Snape nahm mich leicht am Oberarm und führte mich wie ein Kleinkind zurück zum Sofa.
Beim Anblick meines leeren Glases begann ich mich ein wenig zu schämen und verfluchte mein Temperament.
Mich an den Schultern packend drückte der Professor meinen Körper auf das Sofa herunter und setzte sich ebenfalls.
„Spüren Sie bereits eine Besserung?", fragte er mit leiser besorgter Stimme.
„Ja danke. Ich könnte glatt weiter trinken.", meinte ich kess.
„Das könnte Ihnen so passen. Das streichen wir aus dem Programm, denn für Sie ist ab jetzt Wasser angesagt.", meinte Snape leicht barsch und sorgte mit seinem Zauberstab für selbiges.
Leicht angefressen blickte ich vom Wasserglas zu Prof. Snape und zog eine beleidigte Schnute.
„Sehr verführerisch, aber wirkungslos.", ließ er meinen Versuch auflaufen und prostete mir provozierend zu.
„Auf Ihre Gesundheit, Professor.", säuselte ich und erhob mein Glas Wasser. In Gedanken jedoch wünschte ich ihm sämtliche Gebrechen an den Hals.
„Oh, oh, so viele Gemeinheiten in diesem hübschen Kopf", schüttelte Snape sich.
Leicht verwirrt stotterte ich: „A...aber ich habe doch gar nichts..."
„Sie brauchen nichts zu sagen, denn ich lese Ihnen jeden Wunsch und jeden Gedanken von den Augen ab.", murmelte er, sein durchdringender Blick traf mich und sein Gesicht kam dem meinen immer näher.
Erschreckt wollte ich nach hinten ausweichen, da spürte ich seinen Arm an meiner Schulter, der meine Aktivitäten ausbremste.
Snape rückte näher heran, wobei er meinen Arm zwischen sich und der Sofarücklehne einkeilte.
Energisch versuchte ich mit der anderen Hand den Abstand zwischen uns zu vergrößern, doch mit einem sanften Lächeln ergriff er mein Handgelenk, presste es nach unten, dann traf mich ein letzter Blick aus den schwarz glitzernden Augen, ehe sein Mund beherrschend meine Lippen umschlossen.
Dieser Kuss war so fordernd und intensiv, dass er mir augenblicklich in die tieferen Regionen schoss und ich dieses bekannte Kribbeln spürte.
Seine Zunge drängte um Einlass, fuhr über meine Lippen und hinterließ eine heiße Spur. Völlig willenlos öffnete sich mein Mund und erwiderte dieses Zungenspiel.
Spielerisch tanzte seine Zunge mit meiner um sich kurz darauf an ihr festzusaugen.
Das dieser kalte spöttische Mann die Kunst des perfekten Kusses so professionell beherrschte, erstaunte mich schon ein wenig, doch zugleich erfreute es mich auch.
So überraschend und heftig er diesen Kuss begonnen hatte, so entließ er meine Lippen auch wieder.
Atemlos und erstaunt blickte ich ihn an.
„Nicht schlecht für den Anfang. Das lässt auf mehr hoffen, liebste Samantha.", flüsterte Snape mit einer Stimme die wie Seide auf der Haut streichelte.
„Dieses Tempo hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut, Professor.", lächelte ich.
„Ich halte mich da ganz an Ihren Traum", meinte er mit leicht süffisantem Unterton.
„Was haben Sie nur dauernd mit meinem angeblichen Traum?", fauchte ich leicht ungehalten.
Die Hand an meiner Schulter begann mich im Nacken zu kraulen und sorgte umgehend für eine Gänsehaut auf meinem Körper und für ein Kribbeln in meinem erwartungsvoll pochenden Lustzentrum.
Dies war ein Spiel mit dem Feuer und ich war bereit, mich darauf einzulassen.
5.
Mein Handgelenk wurde freigegeben und vorsichtig griff meine Hand an die Schulter des Professors.
Von dort wanderte sie weiter und spielte mit seinem langen schwarzen Haar, welches seidig durch meine Finger rann.
Seine Augen musterten mich aufmerksam, bevor seine Lippen erneut von meinen Besitz ergriffen.
Wild und heiß nahm mir dieser Kuss fast den Atem und verlangend griff ich in sein Haar, um zu verhindern dass er diesen Kuss wieder beendete.
Doch Snape schien andere Absichten zu verfolgen.
Mit der Hand auf meiner Schulter hielt er mich fest in seiner Umarmung, während sein anderer Arm mich auf die Liegefläche herunter presste.
Es dauerte nur wenige Augenblicke und ich lag auf dem Sofa unter ihm, nicht verstehend wie mir geschah. Noch immer pressten sich seine Lippen fordernd und wild auf meinen Mund.
Mein Atem wurde kurz und schnell und meine Finger krampften sich in seinen Haaren fest.
Eine unbeschreibliche Erregung hatte mich gepackt und drohte mich in ihrem Strudel mitzureißen.
Ein Beben durchfloss meinen Körper, als ich seine tastende Hand plötzlich an meinen Brüsten fühlte, die auch sofort begann, mein weiches Fleisch mit sanftem Griff zu kneten.
Snapes ganzer Körper presste sich hart gegen meinen und mit einem Erschauern spürte ich sein hammerhartes Glied gegen meine Scham reiben.
Der Kuss schien bereits eine Ewigkeit zu dauern und nicht enden zu wollen, als Prof. Snape meinen Lippen die Freiheit wiederschenkte und mit einem diabolischen Lächeln auf mich herab sah.
„Ich werde Ihren Traum wahr werden lassen, Samantha Freeman. Und wenn Sie es möchten noch heute Nacht.", hauchte er mir entgegen und unerwartet sprang er auf, wandte sich ab und ging in Richtung Bad.
Ohne sich noch einmal umzuwenden schloss er die Tür hinter sich und ließ mich allein mit mir und meinem aufgewühlten Inneren.
In mir stritten sich tausend Gedanken und Gefühle und verwirrt richtete ich mich auf.
Dieser Mann hatte ein Temperament wie ein Schnellzug und drohte mich zu überrollen.
In mir formten sich seltsame Gedanken.
Küssen konnte dieser Professor wie ein Gott, wenn er das Andere auch so brillant beherrschte, dann versprach es eine unvergessliche Nacht zu werden.
Samantha, reiß dich zusammen, du kennst diesen Mann schließlich erst ein paar Stunden., schimpfte ich auf mich selbst, doch mein anderes „Ich" entschuldigte alles.
Warum nicht die Gelegenheit beim Schopfe packen? Es scheint vielversprechend zu werden.
In diesem Moment öffnete sich die Badezimmertür erneut und Snape kam zurück.
Oder war es gar nicht Snape?
Ich traute meinen Augen kaum und erschlug in diesem Moment sämtliche innere Stimmen.
Vor mir stand ein Mann, dessen Anblick alles in den Schatten stellte.
Sein langer schwarzer Umhang mit den wohl tausend Knöpfen war verschwunden, statt dessen trug er eine schwarze Hose und ein weißes Hemd, dessen Ärmel bis zu den Ellenbogen aufgekrempelt und dessen Knöpfe über der Brust geöffnet waren.
Die helle Haut mit dem zarten Haarflaum brachte mich an den Rand der Beherrschung, wie in Trance trat ich einen Schritt näher und versenkte meine Hand in dem geöffneten Hemd.
Sanft und zärtlich kraulte ich die fast jungfräuliche Behaarung und suchte nach seinen Brustwarzen. Hart spürte ich sie unter meinen Fingerkuppen und als ich begann sie zwischen meinen Fingern zu knubbeln, entlockte ich Snape damit ein leises Stöhnen.
Fast herrisch packten seine Hände meine Pobacken und kneteten sie wild und verlangend.
Gleichzeitig zog er mich an sich heran und ließ mich sein pralles Glied spüren, was nun wiederum mir ein Stöhnen abrang.
Mit fahrigen Bewegungen begann ich Snapes Hemd bis auf den letzten Knopf zu öffnen und streifte es ihm von den Schultern.
Sofort klebten meine Lippen an seiner Brust, nahmen eine Brustwarze zwischen die Zähne und saugten und leckten Lippen und Zunge um die Wette.
Das Stöhnen aus Snapes M und wurde lauter und spornte mich weiter an.
Es würde nicht mehr lange dauern und ich würde alle Hemmungen verlieren.
Meine Hände versuchten mit zitternden Bewegungen seinen Gürtel zu öffnen, als ich seine Finger an meinen Handgelenken fühlte.
„Weißt du auch genau auf was du dich einlässt, Samantha? Du wirst es eines Tages bereuen, denn du verschreibst dich mir dann mit Leib und Seele.", flüsterte er mit einem leicht gefährlichen Unterton.
Das Schwarz seiner Augen funkelte wie Opale und sein Körper signalisierte mir seine Bereitschaft, den Weg des Begehrens und der Vereinigung zu beschreiten.
„Ich will dich, Severus Snape, und ich verschreibe dir alles.", stöhnte ich leise und presste mich verlangend an ihn.
Mit sicherem Instinkt fanden sich unsere Lippen und besiegelten einen Schwur, von dem ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnte was er für mich bedeuten sollte.
Fortsetzung folgt!
Ein paar aufmunternde Reviews wären nicht schlecht und werden garantiert beantwortet. ;)
