Achtung, dieses Kapitel ist nur für Leser ab 16 Jahren geeignet, es gibt auch eine Jugendfreie Version für alle unter 16 Jahren!
Kapitel 2 Die Überwindung und der Schmerz
Es war ein paar Stunden vor Sonnenaufgang als Legolas und Celebnîn vor ihr Haus kamen. Celebnîn betrachtete das leere Gebäude und auf einmal kam es ihr nichtmehr so einladend wie früher vor.
Legolas sprang von seinem Hengst und hielt ihr die Hand hin um ihr von ihrer Stute zu helfen. Aber sie wollte seine Hand nicht nehmen, sie wollte jetzt nicht alleine in dem dunklen Haus sein. „Legolas, ich will dort jetzt nicht hinein."
Legolas sah verwundert zu dem Haus. Wieso wollte sie plötzlich nicht hinein? Sie war doch sonst immer ohne Sorgen durch die Tür des Gebäudes geschritten.
„Wo möchtest du denn hin?" Sie zögerte. „Kann ich mit zu dir kommen?" Das überraschte ihn sehr, noch nie wollte sie die Nacht bei ihm verbringen, noch nichtmal die letzten paar Stunden.
Als hätte sie seine Gedanken gelesen folgte ihre Antwort. „Du weißt, dass ich für diesen großen Schritt nicht bereit bin, an den du denkst, schon gar nicht bevor wir wirklich den Bund eingegangen sind. Ich will heute Nacht nur nicht alleine sein." Er lächelte, was hatte er auch anderes erwartet? „Ich freue mich, wenn du mit mir kommst. Und du weißt, ich würde dich nie zu etwas zwingen was du nicht wolltest." Sie nickte dankbar.
Legolas öffnete Celebnîn die Tür und ließ sie in sein Zimmer eintreten. Verunsichert ging sie auf den kleinen Balkon und sah in die Nacht heraus. Er ging zu ihr und nahm ihre Hand. „Du kannst dich ruhig auf das Bett setzen, ich werde dir nichts tun." Er sah wie sie zu dem Bett hinüberblickte und kurz erschauderte. „Nein, das ist es nicht... ich will dir endlich zeigen was geschehen ist, aber dazu muss ich erst all meine Kraft sammeln."
Das hatte er nicht erwartet. Sie wollte es ihm zeigen? Meinte sie nicht sagen? Wie könnte sie es ihm zeigen? Und wieso so plötzlich?
Celebnîn atmete ein paar Mal tief ein und aus. Sie nahm Legolas´ Hand und führte ihn zu seinem Bett. Sie setzten sich nieder und sie begann ihn auf die Erfahrung vorzubereiten.
„Du musst dich ganz entspannen. Ich werde dir zeigen was passiert ist, ich leite meine Gedanken zu dir. Du musst die Augen geschlossen halten und darfst, egal was du siehst, die Verbindung nicht unterbrechen. Es wird einfacher gehen wenn du meine Hand hälst." Er sah sie verwundert an, nickte aber. Sie zögerte kurz. „Bist du dir sicher, dass du das sehen willst, Legolas? Wenn wir einmal angefangen haben gibt es kein Zurück." Wieder konnte sie Besorgnis in seinen Augen sehen. „Ja, bitte zeige es mir." Sie seufzte. Sie hatte gehofft er würde es nicht sehen wollen, oder sie für verrückt erklären, aber er wollte es sehen und sie hatte entschieden es ihm zu zeigen.
Sie lehnten sich beide an die Wand und Legolas nahm ihre Hand.
Celebnîn hatte Angst alles nocheinmal zu erleben, aber irgendwann musste sie es ihm sagen. Die eher unwichtigen Ereignisse würden sie nur bruchstückhaft sehen, aber dann würde er alles sehen. Legolas schloss die Augen und Celebnîn machte es ihm nach nochmaligem tiefen Durchatmen gleich.
Konzentriere dich, denk an alles zurück und vergiss nicht das kleinste Detail, sonst funktioniert es nicht, du weißt das...´
Legolas schloss die Augen, er konzentrierte sich auf Celebnîn, wie sie es sagte. Er wollte wissen was geschehen war, er musste es wissen.
Nach einer Weile begannen vor seinem inneren Auge Farben zu entstehen. Sie vormten sich zu einen kleinen Ball, der zuerst rotierte und dann plötzlich explodierte.
Jetzt sah er Celebnîn und Arod auf ihren Pferden. Sie schienen an einer Wegkreuzung zu sein. Celebnîn sagte etwas und deutete nach links, aber Arod ritt nach rechts. Dann waren sie auf einmal im Schloss von Calentawar. Celebnîn schien wütend aber Arod lächelte nur bösartig.
Celebnîn ging auf ihr Zimmer und setzte sich auf ihr Bett, sie schien traurig und enttäuscht.
Bis jetzt hatte er alles nur Bruchstückhaft gesehen, aber dann wurde alles klarer und er hörte Celebnîn sogar sprechen. Ab jetzt war es so als würde er direkt dabei stehen.
Die Tür ging auf und Celebnîn sah verwundert auf. Arod trat herein und verschloß die Tür hinter sich. „Was wollt Ihr hier?" „Ich wollte dir sagen, dass wir morgen nach Bruchtal reiten." Celebnîn schien etwas nervös. „Warum habt Ihr mich hier her gebracht?" Arod grinste sie an. „Ist das nicht offensichlich?" „Wie bitte?" „AnÍron cen.(1)"
Celebnîn wich erschrocken zurück. „Was sagt Ihr da?" „Du hast es schon verstanden." Arod kam näher. Celebnîn wich verängstigt immer weiter zurück. „Wieso denn so schüchtern?" „Was wollt Ihr von mir?"
Arods Augen funkelten. „Ich will dich!" Jetzt stand er vor ihr.
Einen Moment sahen sie sich an, dann sprang Celebnîn auf und lief zur Tür. Sie wollte sie öffnen, aber die Tür ließ sich nicht öffnen. Arod stand auf und ging langsam zu ihr. „Wieso wehrst du dich?" Celebnîn presste sich verzweifelt an die Tür.
Sie sah zum Fenster hinüber, schien einen Ausweg zu suchen, aber es gab keinen. „Ihr seid nicht bei Sinnen!" Arod grinste nur bösartig. „Du täuscht dich, ich bin bei klarem Verstand." „Wieso tut Ihr das dann? Ihr macht mir Angst!" Arod blieb knap vor Celebnîn stehen. „Wirklich? Ich mache dir Angst? Aber du willst das doch!" Celebnîn schien jetzt leicht zu zittern. „Lasst mich gehen, bitte..." „Wieso sollte ich? Damit du zu Legolas laufen und dich bei ihm verstecken kannst!"
Arod strich mit seiner Hand über ihre Wange, Celebnîn verschloss verzweifelt die Augen. „Bitte nicht..." Doch Arod erhörte ihr flehen nicht.
Langsam begann er ihren Hals zu küssen. Celebnîn stand wie versteinert da. Dann strich Arod ihr über ihre Schultern hinunter und über ihr Dekolte. Das war Celebnîn zuviel, mit aller Kraft stieß sie ihn von sich. „Lasst mich in Ruhe!"
Jetzt war auch Arod wütend. Er packte sie und zerrte sie zum Bett. „Wenn du dich wehrst machst du alles nur noch schlimmer!" Celebnîn wehrte sich, aber Arod hatte mehr Kraft. Er warf sie auf das große Bett und stürzte sich auf sie.
Celebnîn schrie verzweifelt, versuchte sich zu wehren, ihm zu entkommen, doch vergeblich. Mit einer Hand packte Arod ihre Hnadknöchel und drückte sie zusammen. Mit der anderen Hand tastete er sich über ihre Brust nach unten. Celebnîn begann verzweifelt zu treten, doch Arod lachte nur spöttisch. „Lass es doch zu, du hast sowieso keine andere Wahl!"
Er küsste sie wieder auf den Hals, schien ihre Verzweiflung und Angst so richtig zu genießen. Dann fasste er an den dünnen Stoff ihres Kleides und riss es ihr gewalttätig vom Leib. Celebnîn schrie und weinte, versuchte weiter sich zu befreien, doch Arod hielt noch immer ihre Hände fest.
Er fuhr mit seiner Hand ihren Körper hinab. Schien ihn erforschen zu wollen, jedes bisschen Haut richtig spüren zu wollen und ihre Angst richtig aus zu kosten.
Sie lag nun föllig entblöst unter ihm. Ihre blauen Augen waren voller Tränen. Und als er sie auf den Mund küsste liefen die salzigen Tropfen in strümen über ihre Wangen herab.
Jetzt begann sich Arod mit einer Hand selbst aus zu siehen. Er riss sich seine Kleider vom Leib und küsste zwischendurch immer wieder ihren Hals und ihre Brust. Er zog sich seine Hose aus und war nun auch vollkommen nackt. Celebnîn begann zu flehen und zu zittern. „Bitte nicht... bitte tut das nicht..." Sie schien völlig am Ende, sie verlor ihre Kraft.
Arod erhörte ihr Flehen nicht. Er küsste ihren Bauch, arbeitete sich hoch zu ihrem Dekolté, küsste sie überall und leckte an ihrem Hals.
Als sie weiter versuchte ihn zum halten zu bewegen, weiter um Anhalt flehte küsste er sie auf ihre nassen, salzigen Lippen. „Dinen (2), lass es zu, Liebling..." Und dann drang er in sie ein. Celebnîns Körper beumte sich auf und in ihren Augen war nichts mehr als Entsetzen und tiefer Schmerz.
Legolas bebbte vor Wut und Entsetzen, er wollte die Augen schließen, alles abbrechen, aber er konnte es nicht, er konnte es nicht stoppen.
Er musste mitansehen wie Arod es genoss in ihr zu sein und wie Celebnîn vor Schmerzen die Augen fest geschlossen hielt.
Arod ließ ihre Hände los, doch Celebnîn hatte nicht mehr die Kraft sich zu wehren. Sie musste zulassen dass Arod sich immer wieder ein Stück aus ihr zurückzog um gleich wieder hervor zu stoßen. Musste weinend seine Gewalt erfahren und zulassen wie er ihr Herz brach.
Arod spielte mit ihr. Durchstreifte ihr langes, braunes Haar, küsste sie und spielte mit ihrer Zunge. Er stöhnte vor Verlangen und Befriedigung. Sein Körper bewegte sich immer wieder vor und zurück.
Er knabberte an ihrem Ohr, küsste ihr die salzigen Tränen von der Wange und wollte sie nicht frei lassen. Er fuhr mit seinen Fingern über ihre weiche, blasse Haut und nahm ihre kraftlose Hand während er immer wieder tiefer in sie eindrang.
Erst nach ein er halben Stunde hatte er sein Verlangen nach ihr befriedigt, erst als Celebnîn zu nichts mehr fähig war als Tränen zu vergießen und leise zu schluchzen, ließ er von ihr ab und zog sich aus ihr zurück.
Er zog sich zufrieden und befriedigt an und deckte Celebnîn, die sich zitternd und schluchzend zusammengekauert hatte zu. Dann setzte er sich noch einmal zu ihr aufs Bett und strich ihr über ihre Wange. Sie zuckte bei dieser Berührung zusammen. „Das bleibt unter uns, Melamin(3). Sonst muss ich dir leider etwas antun, verstehst du? Kein Wort, zu niemanden, besonders nicht zu Legolas."
Er küsste sie auf die Stirn und verließ das Zimmer. Celebnîn blieb weinend zurück.
(1) AnÍron cen – Ich begehre dich
(2) Dinen – Still
(3) Melamin – Geliebte
