vielen Dank für eure lieben Chaps, es tut mir leid, dass ich so lange nicht weiter geschrieben habe, aber ich verspreche, dass ich bis nächste Woche die Geschichte fertig on gestellt habe, übersetzt ist alles nämlich schon.
Also viel Spaß,
Summer'hui
8. VerzweiflungSirius lungerte mit leerem Blick und den Händen in den Taschen im Flur herum. James und Kate unterhielten sich mit Dumbledore. Lily war im Krankenflügel und schlief unter Beruhigungsmitteln. Er war nahe daran zu weinen, aber stattdessen ohrfeigte er sich mental. Er musste stark bleiben, wenn er nicht, wer dann?
Sirius wusste es nun schon seit ein paar Stunden. Seine Lily musste sich entscheiden. Er war voll und ganz verloren, er wollte nicht, dass sie stürbe oder sich opfere. Er wollte, dass sie bei ihm war. Nicht bei James oder irgendeinem anderen. Aber zu welchem Preis? Sicherlich nicht zum Preis mehrer Leben. Alle waren verurteilt. Lily, James und falls sie die zweite Möglichkeit wählte … sogar viel mehr als das. Aber die Liebe und den besten Freund zu verlieren … Scheiße, das war höllisch unfair! Sie waren erst 17 und hatten das ganze Leben vor sich. Wieso hatte es gerade sie getroffen! Wie viel Zauberer gab es auf der Welt? Warum musste die ganze Last auf den Schultern von Kindern liegen? Warum musste man Kinder opfern? Das war feige und ungerecht.
Wie hatte das konnte das passieren? Wie? Es war zuviel für sie alle. Es war zuviel für ihn! Er war dagegen. Er hätte gerne die Uhr zurückgedreht, um Lily zurückzuhalten, als sie sich aufmachte James hinter herzurennen … oder um zu verhindern, dass Kates Mutter diese scheiß Prophezeiung vorhersah… er trat wütend gegen die nächste Wand. Sein Bruder, sein liebster Freund! Warum passierte es gerade ihnen? Was hatten sie gemacht?
Er wollte nicht beide verlieren. Das wäre zu hart, nicht diese zwei, nicht James, nicht Lily. Er würde lieber sterben …
Plötzlich bewegte sich die Statue, die das Büro Dumbledores bewachte. Kate erschien, kalkweiß wie der Tod.
„Dumbledore will mit James alleine sprechen" sagte sie, als Sirius sie fragend ansah.
Kate zitterte am ganzen Körper, sie schien geschockt. Langsam trat sie zu ihm, ihr Blick war wie erloschen. Still setzte sie sich zu ihm. Sirius reagierte nicht und schaute seine Schuhe an.
„Du … du musst schrecklich traurig sein …", seufzte sie. Sirius antwortete nicht, aber sie verstand auch so. Sie wusste es .
„Es tut mir so leid" schluchzte sie. „Es ist meine Schuld, meine Mutter hat es vorhergesehen. Ich habe James gerufen, damit er es hört, ich habe …"
„Schhhhh" unterbrach Sirius sie und nahm sie in den Arm. „Du kannst nichts dafür.", sagte er mit heiserer Stimme. „Du warst mutig, du schönste aller Gryffindors. Ich bin so stolz auf dich, kleine Kate. Aber niemand entkommt seinem Schicksal, man kann es nur bremsen." Das junge Mädchen hob seine blauen, leuchtenden Augen und schaute Sirius an.
„Danke" brach es schließlich aus ihr heraus. Sirius antwortete nicht. Wenn er schon nicht mit Lily leben konnte, dann wollte er sie schützen, sie und Kate.
„Sirius … ich muss dir was sagen" sagte sie zaghaft und schaute auf ihre Hände. Sirius sah sie fragend an. Was konnte es heute noch für schreckliche Nachrichten geben?
„Ich bin schwanger …"
oOoOo
Remus kickte gegen einen kleinen Stein. Er konnte es nicht glauben. Sirius hatte es ihm gerade erklärt. Alles war so schnell geschehen …
Flash Back
Als ich locker mit meinem Date unterhielt, hörte ich ein Glas zerbrechen. Automatisch hob ich den Kopf und sah James … Mein James entfloh wie ein Sträfling, Kate und Lily auf seinen Fersen. Überrascht drehte ich mit zu Sirius um und schaute ihn fragend an.
„Lass, ich mach das!" schrie er quer durch die Bar und rannte nun seinerseits hinaus.
Als Sirius Lily hinterherlief, blieb ich alleine zurück. Ich wusste doch, dass Kate die feste Freundin von James war und Lily und Sirius seine besten Freunde. Ich … ich war nur der gute Freund, ich denke, die anderen schafften es besser ohne mich. Ich war noch nie besonders begabt in solchen Dingen.
Ich pfiff und bestellte ein Butterbier. Die Bedienung war hübsch, sehr hübsch sogar. Ich zwinkerte ihr leicht zu und lies meine Hand ihren Rücken hinunterfahren. Sie errötete, aber Werwölfe haben einen anziehenden Charme, ein bisschen wie ein Vampir. Wenn sie es wirklich wollen, kann kein Mensch ihnen widerstehen. Mein Date schmollte. Ich schenkte ihr mein schönstes Lächeln und sofort entspannte sie sich. Es war zu leicht. Aber diese Mädchen war für mich lediglich ein Abenteuer, die Person, die es wirklich wert war, war nicht mehr frei. Ich hatte noch nie in dieser Hinsicht Glück gehabt.
Mit alle diesen Verwünschungen, musste es doch auch etwas positives geben. Während ich mit der schönen rothaarigen mit braunen Augen flirtete, ging die Zeit langsam aber doch vorbei. Das Mädchen gab mir die Nummer ihres Kamins (nicht ihres Feletons). Ich puste ... yessss … eine mehr.
Als das junge Mädchen, nenn mich Bella, mir ein zaghaftes Lächeln schenkt, nehme ich sie bei der Taille, dreh sie zu mir um und lege meine Lippen auf ihre. Als … Sirius störte die Situation.
VLAMM
Die Tür öffnete sich mit einem lauten Knall. Nein dies konnte nicht Sirius sein. Es war klatschnass, Tausende von Tränen hatten sich mit Regen und Schlamm vermischt. Ich sprang auf und lies Bella für heute Abend fallen. Das war doch eh egal.
„Sirius!" rief ich ihm mit heisere Stimme zu und eilte auf ihn zu.
Alle Blicke wendeten sich uns zu. Er warf sich in meine Arme und murmelte unverständliche Worte, Tränen kullerten über sein schönes Gesicht.
„Ich … sie… sie ist verdammt Remus …"
„Mensch, wovon redest du?"
„Lllily," schluchzte er. „Lily und James!"
Ich hielt in so fest wie ich konnte. Bella kam mir zur Hilfe, nahm seinen Arm und legte ihn um meine Schultern.
„Was hat er?" fragte sie panisch.
„Ich weiß es nicht! Kannst du mir helfen?"
Sie nickte resigniert mit dem Kopf.
Ich weiß nicht, wie Bella und ich es geschafft haben, die Tore Hogwarts zu erreichen. Aber sie war einfach nur wunderbar. Sirius allerdings stand am Rande eines tiefen, schwarzen Loches und konnte noch nicht einmal laufen.
An seinem Bett angekommen, bedankte ich mich bei Bella, die mir einen Beruhigungstrank gab. Sie lächelte mich so an, wie sie immer lächelte, wenn sie die Bar schloss und die Trunkenbolde eingeschlafen waren. Huhu, sie war eine Kellnerin!
Ich dankte ihr und kehrte an das Fußende des Bettes meines Freundes zurück. Seine Hände lagen steif auf der Decke und seine Augen schauten irr umher. Nachdem ich ihm den Trank eingeflößt hatte, löste sich die Verkrampfung langsam und er beruhigte sich.
Ich wollte, dass er sich ausruhte doch mit schwacher Stimmer erzählte er mir die ganze Geschichte. Wie Lily danach weggerannt war und er sich zu mir hingeschleppt hatte. Er weinte lange, während ich versuchte ihn zu trösten. Irgendwann schlief er ein und ich verlies das Zimmer, damit er wieder seine Kräfte zurückerlangen konnte.
Flashback Ende
Remus löste sich aus seiner Erstarrung, es war Nacht und der Mond war schon aufgegangen. Er spürte den Wolf in sich. Es war immer das gleiche, in zwei Tagen war Vollmond. Aber als er die Luft einsog, roch er etwas … den Duft von Zimt und Vanille - Lilys Duft.
Aber … Lily sollte doch im Krankenflügel sein. Remus hob besorgt seinen Kopf. Wenn er sie riechen konnte, musste sie draußen sein. Genauergesagt … über ihm. Voll Schrecken sah er eine weiße Silhouette, die sich vom Sternenhimmel abhob … oben auf dem Astronomieturm!
Er fluchte laut vor sich hin. Das konnte sie doch nicht machen!
