Kapitel 19: Ein Kennen lernen mit Folgen III

Petunia ging es genauso wie Lily. Ihre gesamte Haltung hatte sich verspannt, als sie ihre Schwester sah. Immer wieder versuchte Petunia ihrem Mund zu öffnen, doch sie war perplex von dieser Situation, dass sie ihn sofort wieder schloss.

Ein wenig ängstlich blickte Petunia zu dem Mann in ihrer Begleitung. Eigentlich wollte Petunia ihren Freund, besser gesagt schon beinahe Verlobten, ihren Eltern allein vorstellen. Alleine … ohne ihre Schwester! Petunia hatte ihrem Freund nie erzählt, dass sie eine Schwester hatte. Sie hatte es ihm einfach verschwiegen und hatte hoffnungsvoll einen Brief an ihre Schwester geschickt, dass sie dieses Jahr zu Weihnachten bloß wegbleiben würde und hatte dann ihren Eltern auch noch einen gegeben, dass keiner von ihnen misstrauisch werden würde.

Und jetzt stand Lily im Zimmer und in ihrer Begleitung befand sich ebenfalls jemand, den Petunia von Erzählungen her kannte. Abfällig verengte sie ihre Augen und hatte ihre Schwester fixiert.

Ein paar Minuten sagte niemand etwas, sondern sie starrten alle nur von einem zum Anderen. Nur Lily und Petunia hatten die anderen Personen im Zimmer einfach begonnen zu ignorieren und blickten sich einfach abwertend an. Niemand wusste was er sagen sollte, bis Lilys Mutter das Wort übernahm und so endlich die Stille brach.

„Petunia!", sagte sie freudig und nahm ihre andere Tochter in den Arm. „Und du bist sicher Vernon!?", meinte sie an den Mann in Petunias Begleitung gewandt.

Jedoch hielt er es nicht für angebracht irgendetwas zu sagen. Immer noch war sein Blick auf Lily fixiert. Er hatte schon viel von ihr gehört und nichts Gutes.

James wurde es langsam zu bunt, seine Augen verengten sich zu Schlitzen und er sprach leise, gefährlich leise. „Könnten Sie mir bitte einen Gefallen tun, und meine Freundin nicht so anstarren, als wäre sie ein Objekt?"

Vernon zuckte leicht zusammen. Seine Augen wandten sich seiner Verlobten zu, die nur mit den Schultern zuckte. Nicht einmal sie hatte damit gerechnet, dass ihre Schwester, nach dem Brief, noch kommen würde und auch noch jemanden mitbrachte. Es ging ihr alles zu weit. Immer bekam Lily alles was sie wollte. Ein einziges Mal wollte Petunia ihre Eltern für sich haben und ihre verrückte Schwester dabei vorne weglassen. Einfach wieder eine normale Familie ohne Abnormalitäten sein. Nur leider war dieses Weihnachten auch schon wieder ruiniert.

Petunia hatte es nicht gemerkt, aber ihre Hände hatten sich zu Fäusten gebildet und zuckten. Ihr ganzer Körper vibrierte vor Anspannung. Ihr atmen war mehr ein Schnauben eines Pferdes. So gut es ging versuchte sie sich zu beruhigen, aber in ihr brodelte ein Vulkan.

Währenddessen blickte Lilys Mutter verwirrt hin und her, bis ihr Mann dem endlich Einhalt gebot, bevor überhaupt noch etwas Schlimmes passieren konnte.

„Wenn ihr dann alle soweit wärt, könnten wir doch langsam einmal mit dem Essen beginnen, sonst wird es noch kalt", schlug ihr Vater vor.

Das Essen war köstlich, aber die ganze Zeit über herrschte kaltes Schweigen, was Lilys Eltern einen kalten Schauer über den Rücken jagen ließ. So hatten sie sich Weihnachten nicht vorgestellt. Nein, ganz und gar nicht!

„Danke Mrs. Evans für das Essen", sagte James.

„Gern geschehen", antwortete sie lächelnd.

„Kann ich Ihnen irgendwie helfen?", fragte James.

„Nein, geht schon so", meinte sie und erhob sich vom Tisch. James, für den diese Art einen Tisch abzuräumen komplett neu war, sah ein wenig irritiert zu Lily, die ihn nur anlächelte und meinte: „So macht man das eben bei Muggeln!"

„Ja, aber wenn ich helfen könnte beziehungsweise dürfte, würde es schneller gehen", meinte James flüsternd.

„Dann mach doch", forderte Lily ihn auf.

„Aber deine Mutter meinte doch, ich solle ihr nicht helfen und außerdem ist zaubern unter Muggeln verboten", fügte er hinzu.

Diabolisch lächelte sie ihn an. „Seit wann machst du dir denn was aus Regeln?" Dann unterbrach sie sich selbst. „Vergiss es einfach, aber glaub mir, hier weiß jeder, dass du zaubern kannst. Sogar dieser Bär dort. Petunia wird ihm sicher etwas über meine ‚abnormalen' Tätigkeiten erzählt haben. Wie schon gesagt, gleich und gleich gesellt sich gern."

James schüttelte nur seinen Kopf. „Ich wusste gar nicht, dass du auch so hinterhältig sein kannst, aber diese Seite an dir gefällt mir eigentlich auch ganz gut."

„Tja, was du nicht alles über mich weißt", erwiderte sie.

„Ich werde aber noch alles herausfinden."

„Ich bin ein Buch mit sieben Siegeln", stichelte sie weiter.

„Werden wir ja sehen, wenn ich mit dir fertig bin … und jetzt werde ich deiner Mutter helfen. Ich will nämlich keine schlechte Nachrede. Immerhin haben wir uns ja selber eingeladen, denn wir sind einfach so vorbei gekommen und haben mitgegessen."

„Meine Eltern sehen das nicht so schlimm."

„Ich habe aber eine Erziehung von meinen Eltern erhalten, und wenn die wüssten … nein nein, ich lasse mir nichts nachreden."

Verwirrte blickte Lily ihren Freund an. „Mit dir alles in Ordnung?"

„Es gibt halt Dinge, die du nicht über mich weißt."

„Hey", sagte Lily. „Das war mein Satz … ok, du hast ihn ein wenig anderes formuliert, aber in von der Bedeutung her, war es gleich wie meins."

James kniff ihr in die Wange. „Du bist so süß, wenn du dich aufregst."

Tom sah den Beiden einfach nur amüsiert zu, genauso wie Gloria, die die Teller noch immer in ihrer Hand hielt. Petunia und Vernon warfen ihnen einfach nur giftige Blicke zu, die James und Lily einfach ignorierten.

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Der Tag bei den Evans' war dennoch gut zu Ende gegangen. Es war nur ein Schock für alle Anwesenden, als Petunia verkündete, dass sie heiraten würde. Der Termin stand auch bereits fest, die Einladungen waren geschrieben worden, alles bestellt.

Selbstgefällig grinste Petunia Lily an und diese wusste sofort, dass ihre Schwester sie nie zu ihrer Hochzeit einladen würde. Es war Lily auch egal, wieso sollte sie zu einer Hochzeit gehen, wo sie sich doch nicht mit dieser Person verstand, auch wenn es sich um ihre Schwester handelte. Lily würde zwar gehen, wenn Petunia sie einladen würde, aber sie würde sich sicher niemandem aufzwängen. So weit käme es noch, wenn sie ihre Schwester um etwas bitten würde.

Tom und Gloria, die gerade an ihren Gläsern nippen wollten, hielte inne und stotterten einfach vor sich hin. Anscheinend waren die Beiden mit der Wahl ihrer Tochter nicht zufrieden und wirkten auch ein wenig sauer, zumindest Tom. Denn Petunia hat Vernon erst heute vorgestellt und dann gleich als Verlobten!

Aber Lily und James hatten eigentlich alles gut überstanden und machten sich auf den Weg zurück. Gemütlich spazierten sie noch in der Gegen herum, bevor sie dann wirklich ihren Weg zu James' Eltern antraten.

Dort angekommen, wurden sie von einem strahlenden Sirius begrüßt. „Habt ihr euch verlaufen oder was?", meinte dieser.

„Nein", antworteten Lily und James.

„Wo ward ihr dann?"

„Lilys Eltern haben uns zum Essen eingeladen", antwortete James grinsend. „Hat sich wohl herausgestellt, dass ihre Schwester verhindern wollte, dass Lily an Weihnachten nach Hause kommt. Um ehrlich zu sein, ist mir die so unsympathisch, sogar du würdest dich wegdrehen, wenn du sie sehen würdest."

„Ähm ja", meinte Sirius.

„Ich glaube, dass meine Eltern mit ihr noch ein ernstes Wort reden werden, weil sie das gemacht hat und so wie ich meine Eltern heute gesehen haben, kann es dazu kommen, dass sie das Schlimmste machen würden, was sie tun können."

„Und das wäre?"

„Sie werden nicht zu ihrer Hochzeit gehen. Ok, so grausam sind meine Eltern nicht, aber androhen können sie immer noch. Glaubt mir, darin sind meine Eltern wirklich gut", fügte sie hinzu und bestätigte ihre Aussage mit einem kräftigen Kopfnicken.

„Ach ja", sagte Sirius. „Bevor ich es vergesse, deine Eltern mussten auf einen Einsatz und werden, so gut es ihnen eben möglich ist, und das hoffen sie auch selbst, morgen in der Früh wieder da sein. Dann müssen sie sofort wieder weg und Papierkram erledigen. Im schlimmsten Fall, werden sie in der Zentrale bleiben."

„Danke für die Mitteilung", meinte James.

„Kein Thema", meinte Sirius und zuckte mit seinen Schultern. „Also, was machen wir heute noch so? Die Nacht ist noch jung." Dabei sah er Lily an.

„Keine Ahnung", meinte sie. „Was wollt ihr denn machen?"

James schüttelte nur den Kopf. „Das war ein Fehler Lily. Du hättest diese Frage nicht stellen sollen."

„Wieso denn nicht?"

Sirius grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Wie wäre es mit einem Ausflug in die Winkelgasse?"

„Jetzt?", fragte Lily unglaubwürdig.

„Er will zu Zonkos", fügte James erklärend hinzu. „Er muss seinen Vorrat auffüllen."

„Du etwa nicht?", fügte Sirius an ihn gewannt hinzu.

„Doch schon, aber nicht an Weihnachten. Dazu haben wir in Hogwarts auch noch genügend Zeit."

„Ist zu Weihnachten überhaupt ein Geschäft offen?"

„Sicher, wieso sollte denn nicht?", fragten die beiden Marauder verwirrt.

„Bei den Muggeln sind nämlich ein Großteil der Geschäfte geschlossen."

„Nein, in der Winkelgasse hat alles offen. Also was haltet ihr davon?" Bittend sah er seinen besten Freund und dessen Freundin an.

Einen Moment lang herrschte Stille, dann seufzte James. „Na gut, wenn es denn unbedingt sein muss."

„Danke", freute sich Sirius und drückte jedem von ihnen ein bisschen Flohpulver in die Hand. „Also auf geht's!"

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Winkelgasse

Als sie durch die Winkelgasse gingen, verschlug es Lily beinahe den Atem. Es war einfach großartig hier. Alles war wundervoll geschmückt und verbreitete eine Weihnachtsstimmung. Die ganze Dekoration flog herum, es schneite sogar Schnee, aber es wirkte so, als wäre niemandem kalt.

Die Jungs bemerkten, dass Lily von diesem ‚Trick' keine Ahnung hatte und beschlossen sie darüber aufzuklären.

„Dieser Schnee ist echter Schnee, nur dass über der Winkelgasse ein Zauber liegt, der verhindert, dass dir extrem kalt wird."

Lily nickte verstehend. „Wo gehen wir zu erst hin?"

„Ich würde sagen, Zonkos", meinte Sirius. „Dann können wir machen was wir wollen und in den Quidditchladen gehen wir nicht!", fügte er hinzu, als er den Blick von seinem Freund bemerkte.

„Sirius, sei doch nicht so! Wir machen ja auch das, was du willst."

„Der Unterschied ist nur, wenn James einmal in diesem Laden drinnen ist, kommt er nicht mehr hinaus, da muss man schon Gewalt anwenden, um ihn dazu zu bringen wieder nach Hause zu gehen. Er würde sogar dort drinnen wohnen, wenn er können würde."

„So schlimm ist es nun auch wieder nicht", verteidigte sich James.

„Sicher ist es so schlimm", sagte Sirius mit Nachdruck.

„Du müsstest mich aber schon besser kennen."

„Das ist es ja … ich kenne dich und du würdest ewig da drinnen bleiben." Mit seiner Hand wies er zu dem Laden hinüber und fuchtelte herum.

Amüsiert blickte Lily den Beiden zu. Sie waren zwar die besten Freunde, aber manchmal stritten sie sich wirklich und man konnte glauben, dass sie sich nie wieder vertragen würden oder eine längere Zeit sauer wären. Aber die Zeit, die Lily die Beiden jetzt kannte, wusste sie, auch wenn der Streit noch so schlimm war, die Beiden vertrugen sich bald wieder. Denn wenn sie sich gestritten hatten, ging es beiden echt miserabel und es wussten alle. Zu so einem Zeitpunkt, sollte man ihnen wirklich aus dem Weg gehen, denn wenn sie sauer waren, waren sie zu Dingen fähig, von denen niemand zu denken wagte.

„Bevor das noch ausartet", unterbrach Lily den Streit. „Gehen wir zu Zonkos und machen dort die Einkäufe, dann schauen wir dorthin wo James will und dann zu ‚Flourish & Blotts'. Wenn dann alle Einkäufe erledigt sind, können wir uns ja noch in den ‚tropfenden Kessel' setzen und es uns dort gemütlich machen und dann wieder zu James nach Hause flohen."

Mit dieser Lösung waren alle einverstanden, nur dass es nie soweit kommen würde.

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Briefingraum

„Was soll denn das heißen?", fuhr Alastor Moody auf und die anderen Auroren zuckten zusammen. „DU HATTEST DIE CHANCE MULICBER ZU VERHAFTEN UND HAST SIE NICHT GENUTZT? DU HAST IHN WIEDER LAUFEN LASSEN? WIE KONNTE DIR DENN SO EIN FEHLER UNTERLAUFEN?"

„Ich wollte ihn ja gerade verhaften, nur hat er dann einen Trick angewandt, von dem ich völlig überrascht war", verteidigte sich der Auror.

„HABE ICH MICH DENN NIE KLAR UND DEUTLICH AUSGEDRÜCKT? UNTERSCHÄTZT NIE EINEN FEIND, VOR ALLEM NICHT, WENN IHR IHN VERHAFTEN KÖNNT! ES KÖNNTE AUCH NUR EIN TRICK SEIN UND DU BIST DARAUF REINGEFALLEN! ICH GLAUBE ES EINFACH NICHT, DASS DIR DAS WIRKLICH PASSIERT IST!"

Moody atmete tief durch und machte einen Schritt auf die Türe zu. Keiner hatte sich gerührt, sondern nur ihm nachgesehen. „Die Sitzung ist für heute beendet. Und ich hoffe für euch, dass euch nicht derselbe Fehler unterläuft."

Auch wenn Moody es wie einen Befehl hatte klingen lassen, wusste jeder, dass es ein Drohung war, denn wenn man es nicht machte, wollte man nicht wissen was danach passierte. Und dieser Satz schwebte eindeutig in der Luft. Was wäre wenn wirklich dieser Fehler unterlaufen würde? Einem wütenden Alastor Moody möchte keiner begegnen.

Als Alastor aus der Türe kam und schnellen Schrittes auf sein Büro zuging, warfen ihm einige einen ängstlichen Blick zu. Jeder wusste, wenn Moody so aussah, sollte man ihm am Besten aus dem Weg gehen. Er konnte sehr ungemütlich werden, wenn er diesen Blick hatte. Niemand konnte beschreiben was für einer es war, aber jeder spürte, dass Moody jeden, der ihn jetzt blöd anredete, fertig machen würde.

Kraftvoll viel seine Tür in die Angeln. Er setzte sich an seinen Schreibtisch und rieb sich seine Schläfen. Manchmal waren die Auroren zu nichts zu gebrauchen, zumindest ein Teil davon. Man würde denken, dass sie wussten was von ihnen erwartet wurde, nach den Vorkommnissen in den letzten Jahren, aber anscheinend hatten sie immer noch nicht begriffen, dass dort ein Krieg herrschte. Ein Krieg, der ihnen das Leben kosten konnte, wenn sie sich nicht zusammen rissen.

Auf seinem Schreibtisch lagen wieder eine Menge Memos. Er verzog sein Gesicht zu einer Grimasse. Wahrscheinlich stand wieder das Übliche drinnen. Zauberer und Hexen die behaupteten, sie hätten Todesser in ihrer Gegend gesehen oder wussten wer einer war. Voldemort spaziert plötzlich in den Gassen und Straßen herum.

Moody konnte diese Leute einfach nicht verstehen. Fanden sie es witzig seine Zeit zu verschwenden und damit andere zu gefährden? Manchmal war ja etwas wahres an diesen Memos dran, aber in den Jahren seit Krieg herrschte, wusste er, dass von gut hundert Memos, nur zwei bis drei Memos dabei waren, die wirklich etwas brachten. Meist übergab Moody diese Memos den Rekruten oder den Neulingen unter den Auroren, aber so wie es momentan aussah, brauchten sie jeden Mann und jede Frau.

Sie hatten einfach zu wenig Auroren, dass wusste jeder, auf einen von ihnen kamen viel zu viele Todesser. Alleine in diesem Jahr waren zwanzig Auroren ums Leben gekommen. Zwanzig! Eine Zahl, die sie nicht einmal in einem Jahr aufholen konnte. Die Auroren starben wie Fliegen, sogar die Besten hatten kaum eine Chance.

Dieser Krieg dauerte einfach schon zu lange und das Ministerium hatte zu spät erkannt, welche Gefahr auf sie zukam. Als Voldemort und die Todesser angriffen, waren sie nicht vorbereitet. Moody selbst hatte immer wieder einen Antrag gestellt, dass sie mehr Ausbildungsplätze bekommen könnten, aber es wurde ihnen nicht gewährt und jetzt, wo es mitten im Krieg war, wurde ihnen vorgeworfen, dass sie zu wenige Auroren ausbildeten. Es stimmt, dass nicht viele durch die Eignungstests kommen, doch hätten sie genügend Möglichkeiten, Investitionen, könnten sie mehr ausbilden.

Es war …

„Verzeihung, Alastor, dass ich dich störe", meinte eine schnaufende Amelia Bones. „Aber die Winkelgasse wird gerade angegriffen!"

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Winkelgasse

„Und das noch … Moment, das Zeug brauche ich auch noch … hmm … von dem könnte ich mir auch noch etwas mitnehmen", brabbelte Sirius vor sich hin. „Jamsie? Kaufst du dir nichts?"

James' Augenbrauen zuckten gefährlich. „Nenn mich nicht Jamsie! Das habe ich dir schon oft gesagt!"

„Ist ja schon gut", tat Sirius ab und ging voll beladen zum Schalter, wo ihn der Besitzer bereits anstrahlte.

„Wieder Großeinkauf, Mr. Black?"

„Sie kennen mich doch. Immer gut ausgerüstet sein!"

Sirius und James schienen hier wirklich schon gute Kunden zu sein, denn sie bekamen die neueste Entwicklung gratis. Nur um dann zu sagen, ob sich das verkaufen lassen könnte oder eben nicht.

Kritisch beäugte Sirius dann die Tüte vor ihm. „Wisst ihr, ich werde diese Tüten nicht schleppen … ich verkleinere sie einfach."

Er richtete seinen Zauberstab darauf und schon passten sie leicht in die Taschen seines Umhanges. „Schon besser!"

Dann traten sie wieder auf die Straße und wollten gerade noch schnell zu den ‚magischen Menagerien' schauen, als sie von einem kleineren Zauberer nieder gerannt wurden.

Ängstlich sah er ihnen in die Augen, dann deutete er hinter sich, brachte aber keinen Laut über seine Lippen. Dann hörten sie plötzlich ein lautes Krachen. Sie wandten sofort ihre Köpfe die Richtung, von der es gekommen war. Der Mann hastete bereits davon.

Viele Passanten blieben stehen und sahen nun ebenfalls dorthin, wo der Rauch herkam. Dann geschah alles in rascher Reihenfolge. Schockiert rissen Sirius und James ihre Augen auf, packten Lily und zogen sie in eine Seitengasse, zumindest versuchten sie es. Aber da auch die restlichen Zauberer und Hexen diese Idee hatten, stellte es sich als schwierig heraus. Eine Massenpanik war ausgebrochen.

Zauber flogen und surrten über ihre Köpfe. Sie schlugen in Häuser ein, setzten diese in Brand. Die Todesser kamen immer näher. Langsam und gefährlich!

Dann konnten sie sehen, dass die Todesser nicht nur aus der Richtung kamen, wo sie die Nokturngasse befand, sondern auch vom tropfenden Kessel, was nichts Gutes bedeuten konnte. Sie waren umzingelt.

James ließ seine Hand in die Tasche wandern, wo er seinen Zauberstab aufbewahrte und wollte ihn heraus ziehen, als …


Hi!

Also, es tut mir wirklich wahnsinnig leid, dass ich mich schon wirklich ewig nicht mehr gemeldet habe. Im Juni wollte ich die anderen 2 FFs fertig kriegen, was ich ja geschafft habe. Nur blieb dann eben diese FF auf der Strecke. Im Juli war ich dann in Wien und hatte kaum Gelegenheit überhaupt ein bisschen von meiner FF zu schreiben. Ende Juli bis Mitte September war ich in Kanada und hatte überhaupt, oder kaum einen Computer. Dann war es in der Schule ein wenig stressig, was es jetzt auch immer noch ist, aber ich werde heute noch ein Kapitel on stellen. Ich weiß, dass es die lange Wartezeit nicht gut machen wird und es ist auch nicht so besonders wie die anderen Kapitel, aber so muss es eben weiter gehen, damit es dann spannender werden kann. Da ich ja heuer auch wieder eine Adventskalender-FF on zu stellen, was sich ein wenig schwierig erweißt, könnte es mit DS ein wenig schwierig werden, regelmäßig ein Kapitel on zu stellen, aber ich gebe die FF nicht auf. Jetzt bin ich schon so weit und dann sollte ich aufgeben? Nee, dass könnte ich nicht. Schulisch bin ich auch ein wenig im Stress, aber DS wird sicher fertig geschrieben. Es kann zwar seine Zeit dauern, aber ich gebe mir große Mühe.
Ich weiß, dass ich mir zu viel Zeit gelassen habe und ich hoffe nur, dass ihr mir das verzeihen werdet und ich werde heute noch ein Kapitel on stellen. Ich sollte zwar lernen, aber in einer Stunde werde ich, wenn nicht früher, mit dem Kapitel fertig sein und dann werde ich wieder lernen und mich meinen spannenden Schulbüchern witmen. Kommende Woche ist zwar sehr stressig, aber die darauf folgende Woche geht dann wieder. Ich werde mich bemühen, neben den Zusammenfassungen von meinen Schulbüchern, auch noch Kapitel zu schreiben!
Ich hofe, ihr nehmt diese (mal wieder) Entschuldigung an!

knuff
Magic