Disclaimer:
Albus, warum kannst du nicht einfach mal das ganze Gerede lassen, und klipp und klar sagen, was du meinst. Gehört Harry Potter nun mir, oder nicht?
Seufz. pilarius, Harry Potter gehört diesem reizenden Mädchen, ich denke, Joanne war ihr Name. Nicht dir.
Also gut, Albus, noch mal von vorn...
Schatten der Wahl
17. Willkommen in Hogwarts, alt und neu
Tigris betrat mit den Erstklässlern die Burg, wo sie von McGonagall erwartet wurden. Er hatte das Gefühl sie wog ihn mit ihrem Blick, aber es kümmerte ihn nicht wirklich. Er hörte nicht einmal ihrer Rede zu. Seine Gedanken waren bei der Einteilung und er fühlte, wie sich langsam ein Stein in seinem Magen formte. Was, wenn der Hut ihn erkannte, und sich weigerte, ihn ein zweites Mal einzuteilen? Was, wenn er wieder nach Gryffindor eingeteilt würde? Nach dem Zusammenstoß mit Ron graute ihm noch mehr davor, nach Gryffindor zu kommen. Je mehr Tigris darüber nachdachte, desto unruhiger wurde er. Er war beinah ein nervöses Wrack, als sie die große Halle betraten. Er hatte keine Augen für die Tische, die Dekoration oder die verzauberte Decke, die bewundernde „Ah"s und „Oh"s bei den Erstklässlern hervorrief. Seine ganze Aufmerksamkeit war auf den schäbigen Hut vor dem Lehrertisch konzentriert, der schließlich zu singen begann.
„Vor vielen hundert Jahren, da wurde ich gemacht
Um euer Innerstes zu sehen, dafür bin ich gedacht
Ein Hut bin ich, mit altem Geist, der mir mit Weisheit gegeben
von Vieren die zuletzt vereint in euch nun weiterleben
Vier Gründer bauten Hogwarts auf
Vier Häuser schufen sie
So teile ich euch jedes Jahr
nach ihrem alten Prinzip
Helga Hufflepuff, die Gute
Freundlichkeit führt in ihr Haus
Godric Gryffindor, der Große
suchte Mut und Ehre aus
Slytherin der alte Meister
schätzte List und Ambitionen
schließlich Ravenclaw, die Weise
wird Bedacht und Klugheit lohnen.
Denkt daran, von allem Guten
ist ein jedes nur ein Teil -
Stark und groß sind vier zusammen,
unvollständig drei allein."
McGonagall trat vor, mit der Rolle Namen in der Hand. Wieder hatte Tigris ein Gefühl von Dejavu. „Wenn ich eure Namen aufrufe, werdet ihr den Hut aufsetzen und euch auf den Stuhl setzen, um eingeteilt zu werden. Argilo, Melinda!"
Ein kleines Mädchen mit mausbraunen Haaren stolperte vorwärts und setzte den Hut auf.
„RAVENCLAW!"
So ging es weiter, bis McGonagall schließlich rief: „Malfoy, Tigris!"
Tigris trat vorwärts mit dem Gefühl, direkt in sein Verderben zu schreiten. Als er sich setzte, merkte er, dass er unwillkürlich begonnen hatte in Gedanken ‚Nicht Gryffindor... nicht Gryffindor...' aufzusagen. Er hörte ein trockenes Lachen in seinem Kopf, als er begann, den Hut aufzusetzen.
„Also hörst du auf mich... endlich... SLYTHERIN!"
Als Tigris den Hut zurückgab, noch immer ein wenig verwirrt, erkannte er, dass er seinen Kopf kaum berührt hatte. Er konnte nicht anders als zu grinsen, als er zum Slytherintisch ging, um sich zu seinem Bruder zu setzen. Draco grinste zurück. „Ich wusste es... du bist am Ende doch ein wahrer Malfoy."
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Nachdem „Zikade, Laurel." nach Hufflepuff eingeteilt worden war, erhob sich Dumbledore und sah lächelnd zu ihnen hinunter.
„Willkommen in Hogwarts. Als erstes möchte ich unsere neue Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste willkommen heißen: Professor Verdandi Hatkee."
Eine kleine, dunkelhäutige Frau in einer schreiend bunten Robe neben ihm stand auf, verneigte sich leicht und setzte sich wieder.
„Ich will euch nicht lange mit dem Gerede eines alten Mannes langweilen, ich weiß ihr seit alle müde und hungrig. Wie ihr wisst, sind nicht alle eure Mitschüler aus den Ferien zurückgekehrt. Lasst uns einen Moment an jene denken, die mit ihren Familien diesen Sommer von Todessern getötet wurden: Eleanor Branstone, Colleen McNeill, Kevin Entwhistle und Harry Potter."
Tigris sah verblüfft zu Dumbledore hoch. Er hatte nicht gewusst, dass es noch mehr Anschläge gegeben hatte. Aber es ergab Sinn, dachte er bitter. Wahrscheinlich hatten sie seinen Tod gefeiert. Vermutlich war es bei allem anderen nicht einmal aufgefallen, dass sein Vater die Billards getötet hatte. Der Schulleiter schwieg eine Minute, dann fuhr er fort.
„Harry Potter war ein mutiger junger Mann, erwachsener als andere seines Alters. Viele werden ihn vermissen. Ich weiß jedoch, er würde sich nichts mehr wünschen, als dass wir bleiben, wie wir sind. Wir müssen weiterhin für das kämpfen, woran wir glauben. Es ist mein fester Glaube, über allem anderen, dass Hogwarts für immer ein Bollwerk gegen alle Gefahren sein wird, die uns bedrohen, von außen wie auch von innen. Haltet zusammen, bewahrt euch eure Träume und die Welt unserer Träume wird eines Tages Realität sein. In der Erinnerung an Harry Potter: Genießt das Fest!"
Enthusiastisches Klatschen folgte seinen Worten, am lautesten vom Gryffindortisch. Das Klatschen der Slytherins war, wenn überhaupt, verhaltener. Dumbledore winkte, und das Essen erschien vor ihnen auf dem Tisch. Tigris sah unlustig auf die gefüllten Platten. Die Rede hatte ein dumpfes Gefühl in seiner Magengegend hinterlassen. Er beugte sich zu Draco hinüber.
„Ich dachte, er ist niemals ernst am ersten Tag des Jahres?" Tigris konnte den triefenden Sarkasmus nicht aus seiner Stimme fernhalten. Er war ärgerlich, obwohl er nicht genau wusste, warum. Es erinnerte ihn daran, wer er war oder wie sie ihn hatten haben wollen. Tigris fühlte sich, als hätte er sie im Stich gelassen. Er hasste die leisen Stimmen, die wie er wusste an den anderen Tischen über ihn redeten. Harry Potter, ihr Retter, ist tot. Erwachsener als andere seines Alters, welch ein Unsinn. Sicher, Tigris hatte einige Dinge erlebt, die andere bis ins hohe Alter nicht erleben würden. Aber er hätte sie nie gesucht, wenn sie ihm nicht aufgezwungen worden wären. Er war nicht sehr erwachsen gewesen, als er Hals über Kopf in die Falle des Dunklen Lords gelaufen war, oder? Sie hatten ihn immer zu etwas gemacht, was er nicht war und nun fuhren sie umso mehr fort damit, da sie ihn für tot hielten.
Draco verzog das Gesicht. „Offenbar ist sein Goldjunge wie immer Grund für die Ausnahme."
„Du musst den Sinn darin sehen.", sagte ein braunhaariges Mädchen, das auf der anderen Seite des Tisches neben Theodore saß. „Harry Potter war ein mächtiges Symbol. Nun, da er tot ist, brauchen sie etwas neues, um sich dahinter zu vereinen. Hogwarts ist eine logische Wahl. Natürlich nimmt Dumbledore die Gelegenheit wahr, seine Schüler zu beeindrucken."
Pansy lachte abfällig. „Dumbledore? Der ist doch viel zu senil so weit zu denken."
Das Mädchen runzelte die Stirn. „Es ist wirklich dumm, das zu sagen. Besonders, da es so offensichtlich falsch ist. Jeder mit ein bisschen Verstand kann sehen, dass Dumbledore ein brillanter Kopf ist. Du solltest ihn nicht so einfach unterschätzen."
„Ich streite nicht ab, dass Blaise ein Argument hat.", meinte Draco und nahm sich etwas von dem Yorkshire Pudding. „Er hat sich schließlich mit dem Dunklen Lord duelliert und ist noch immer am Leben. Ich denke, seine Verrücktheit ist nichts als ein cleverer Akt, um uns in die Irre zu führen. Da fällt mir ein: Die Sechstklässler sollen nach dem Fest noch sitzen bleiben, sagt es weiter."
„Wenige werden abstreiten, dass Dumbledore ein mächtiger Zauberer ist.", sagte Tigris, in seinen Kartoffeln stochernd. „Aber eines Tages wird es auf ihn zurück fallen, dass er versucht, alle um ihn herum zu manipulieren."
Er fühlte Dracos Blick, aber weigerte sich, aufzusehen.
„Manche sagen, das ist bereits geschehen.", meinte ein blasses Mädchen mit Vertrauensschülerplakette. „Ich bin übrigens Helena Wilkes."
„Tigris Malfoy." Tigris schüttelte ihre Hand. Sie lächelte dünn. „Du scheinst ein Gewinn für unser Haus zu sein."
Tigris nickte nur. Innerlich schwor er sich, in Zukunft vorsichtiger mit seinen Worten zu sein. Er ahnte, welchen Eindruck er auf die Vertrauensschülerin gemacht hatte und es gefiel ihm nicht im Geringsten. Wilkes... irgendwo hatte Tigris diesen Namen schon einmal gehört, aber es wollte ihm nicht mehr einfallen.
Das Fest näherte sich seinem Ende und Dumbledore hielt seine übliche Ansprache mit einer Warnung vor dem Verbotenen Wald. Tigris bemerkte, dass etliche Slytherin, besonders die älteren Jahrgänge, nicht mit in die Schulhymne einstimmten. Draco, überraschenderweise, tat es, dem Lied einen etwas anderen Sinn gebend, indem er es in einem sarkastischen Tonfall sang. Tigris fand es amüsant genug, um sich ihm anzuschließen.
Nachdem die anderen Jahrgänge gegangen waren kam Snape zu ihnen hinunter, jedem von ihnen ein Bogen Pergament reichend. Flitwick, Sprout und McGonagall gingen zu den anderen Tischen. Als er Tigris' Stuhl erreichte, blieb er stehen und streckte die Hand aus.
„Willkommen in Slytherin, Mister Malfoy. Ich hoffe, Sie erweisen sich als eine ebensolche Bereicherung für dieses Haus, wie Ihr Cousin. Zögern Sie nicht, sich an mich zu wenden, sollten Sie Probleme haben."
„Danke, Professor.", erwiderte Tigris ein wenig steif, die ihm dargebotene Hand schüttelnd. Es war das erste Mal in Hogwarts, dass dieser Mann ihn mit etwas anderem als Abscheu betrachtete, und es war mehr als eigenartig. Tigris hätte es vorgezogen, wenn er ihn weiterhin hassen würde, denn es würde ihm schwer fallen, seine eigene Abneigung zu verbergen – wie hätte er sie erklären sollen? Er hasste diesen Mann beinahe so sehr wie seinen Vater und den Dunklen Lord. Snape war mit daran schuld, dass Sirius gestorben war, auch wenn Tigris hauptsächlich Dumbledore dafür verantwortlich machte. Nicht nur das, Snape war ein Spion, ein Verräter... Tigris würde nie wissen, ob er ihn nicht mit Absicht in die Falle hatte laufen lassen. Doch nun war er Tigris' Hausvorstand, ein Freund seiner Familie... er würde vorgeben müssen, dass er ihn mochte. Tigris verabscheute den Gedanken. Snapes schwarze Augen bohrten sich in ihn und Tigris hatte plötzlich Angst, er könnte irgendwie auch ohne Legilimentik seine Gedanken erraten. Aber Snape wandte sich nur ab und ging weiter zum Kopf des Tisches. Als er winkte erschienen Federn und Tintenfässer vor ihnen auf dem Tisch.
„Sie halten nun den Auswahlbogen für Ihre NEWT- Kurse in den Händen. Sie haben eine halbe Stunde Zeit, die Kurse anzukreuzen, für die Sie sich entschieden haben. Ich gehe davon aus, Sie alle wissen bereits, welche Kurse Sie belegen wollen, also erwarte ich, dass es nur wenige Minuten dauert und Sie den Rest der Zeit wie jeder Jahrgang mit unsinnigen Geplauder vertun werden. Wie Sie wissen, wird ein Minimum von drei Kursen verlangt. Bitte beachten Sie, dass einige Kurse Mindestanforderungen stellen... wie zum Beispiel Zaubertränke." Snape sah erzürnt zum Lehrertisch hinauf. „Aufgrund der Intervention unseres lieben Schuldirektors war ich dieses Jahr gezwungen, meine Anforderung auf ein E hinunterzusetzen, obwohl ich bisher immer ein O verlangt habe. NEWT Kurse sind sehr anspruchsvoll, also überlegen Sie gründlich, ob Sie diese Gelegenheit wahrnehmen wollen. Ich werde niemanden in meinem Kurs dulden, der den Anforderungen nicht genügt, egal welche Note er in den OWLs erhalten hat. Nun, worauf warten Sie?"
Tigris starrte auf den Bogen hinunter. Er hatte noch nicht im Geringsten darüber nachgedacht, welche Kurse er in diesem Schuljahr auswählen wollte. Draco war bereits dabei, seine Kreuze zu machen. Tigris sah ihm über die Schulter. Draco hatte sich für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke, Zauberkunst, Kräuterkunde und Arithmantik entschieden. Tigris erinnerte sich an das, was McGonagall bei der Berufsberatung gesagt hatte. Man brauchte mindestens fünf Kurse um Auror zu werden, darunter Zaubertränke und Verwandlungen. Tigris nahm an, Auror war nicht mehr wirklich eine Option für ihn, aber sie hatte gesagt, die Anforderungen wären sehr anspruchsvoll. Tigris nahm an, das bedeutete mit fünf Kursen würde er die Vorraussetzungen für fast alle Berufe erfüllen. In einer schnellen Entscheidung kreuzte er Verteidigung gegen die dunklen Künste, Zaubertränke, Verwandlungen und Zauberkunst an. Die OWL-Noten, die sein Vater ihm gegeben hatte qualifizierten ihn für alle Kurse und Tigris war zuversichtlich, dass er zumindest in dreien der vier Fächer die Erwartungen erfüllen konnte. Er überlegte eine Weile, was er als fünftes nehmen sollte und machte dann zögernd ein Kreuz bei Kräuterkunde. Er würde wirklich gerne Pflege magischer Geschöpfe weiter nehmen, aber er war sicher, Ron würde diesen Kurs belegen und sie hatten immer zusammen mit den Gryffindors. Tigris war dankbar dafür, Geschichte und Wahrsagen loszuwerden und Astronomie erschien ihm nicht wirklich sinnvoll. Er starrte stirnrunzelnd auf den Bogen.
„Denkst du, sechs Kurse wären zuviel?"
Draco sah über seine Schulter. „Die meisten nehmen vier Kurse. Drei ist ein wenig oberflächlich. Fünf ist anspruchsvoll. Theoretisch kannst du so viele Kurse nehmen, wie du willst. Du kannst immer noch einen aufgeben, wenn es dir zuviel wird. Aber denk daran, dass jeder Kurs vier Stunden hat, die Theorie nicht mitgerechnet. Die Kurse, die du bisher gewählt hast verlangen eine Menge Vorbereitung und Nacharbeit außerhalb der Stunden."
Tigris nickte nachdenklich, dann hob er seine Hand. Snape kam zu ihnen hinüber.
„Ja, Mister Malfoy?"
Tigris deutete auf den Bogen.
„Ich habe mich gefragt... da Professor Toth keine besonderen Anforderungen stellt... könnte ich seinen Kurs belegen, obwohl ich keinen OWL dafür habe? Ich habe begonnen, mich privat für Alte Runen zu interessieren, und ich denke, ich könnte es schaffen."
Snape runzelte die Stirn. „Das ist eine ungewöhnliche Frage, Mister Malfoy. Aber da Sie dieses Jahr ohnehin unter ungewöhnlichen Umständen beginnen... Ich werde sehen, was ich tun kann. Die endgültige Entscheidung liegt natürlich bei Professor Toth."
„Natürlich. Danke, Sir."
Snape nickte nur und ging hoch zum Lehrertisch, wo die übrigen Lehrer noch saßen und sich unterhielten.
„Du musst immer die Ausnahme sein, nicht wahr?", meinte Draco grinsend.
„Ich denke nur, dass es mir in Zukunft nützlich sein könnte.", verteidigte Tigris sich. „Ich kann schließlich nichts dafür, dass mir der OWL fehlt."
„Genau genommen schon. Du hättest den Kurs im dritten Jahr belegen können."
„Nun ja...Es hat damals so langweilig geklungen... und um ehrlich zu sein, ich habe einfach die gleichen Kurse wie mein bester Freund angekreuzt. Es war nicht unbedingt die beste Entscheidung."
Draco kicherte leise. „Das kann ich mir vorstellen." Er sah hinüber zum Gryffindortisch, wo Ron und Dean in ein Gespräch über Quidditch vertieft waren, während Hermione noch immer über ihrem Bogen brütete. „Ich wette zehn Galeonen, dass Granger sämtliche Kurse belegt hat, die sie belegen kann."
Tigris zog eine Braue hoch. „Und das interessiert dich, weil..."
Sein Bruder warf ihm einen ungehaltenen Blick zu. „Weil sie eine Plage ist, deshalb."
„Sehr wahr.", meinte Pansy. „Eine wie die sollte überhaupt nicht an dieser Schule sein."
„Aber sie ist ziemlich schlau, nicht wahr?", warf Blaise beiläufig ein.
„Sie ist ein Schlammblut."
„Aber ein ziemlich schlaues."
„Nun ja..."
Blaise grinste und beugte sich wieder über ihren Auswahlbogen.
In der Zwischenzeit hatte Snape mit Professor Toth gesprochen und kam wieder herunter, den schlaksigen grauhaarigen Zauberer im Gefolge.
Toth musterte Tigris einen Moment. „Severus sagte mir, Sie wollen meinen Kurs belegen, obwohl Sie keinen OWL dafür haben?"
Tigris nickte. „Das ist richtig, Professor."
„Sie denken, dass Sie qualifiziert genug sind? Nun, mal sehen."
Toth tippte mit seinem Stab vor ihm auf den Tisch. Auf der Tischplatte vor ihm bildete sich plötzlich eine Anzahl glitzernder Runen. Tigris sah darauf und grinste. „Danke, Professor!"
Professor Toth lächelte dünn. „Wir werden sehen, wie gut Sie mit dem Stoff zurechtkommen. Wenn ich Sie für ungeeignet halte, werden Sie den Kurs verlassen."
„Natürlich, Sir. Vielen Dank."
Der Professor nickte Tigris zu und wandte sich ab.
„Ich sagte dir, es ist einen Versuch wert, Bran.", meinte Snape.
Toth grinste schief. „Noch ist die Entscheidung nicht endgültig, Severus. Aber ich lehne keinen talentierten Schüler ab, wie du weißt."
„Was hat er geschrieben?", fragte Draco neugierig.
„Der, der dies liest, soll erhalten, was er sich wünscht, wenn er nach drei Wochen noch immer meinen Anforderungen genügt."
„Du kannst das übersetzen, nur nachdem du ein paar Bücher gelesen hast? Erstaunlich."
Tigris spielte unangenehm berührt mit der Pergamentrolle.
„Es ist nicht wirklich schwer. Man muss sich nur die Bedeutung der Runen und ein paar einfache Grammatikregeln merken."
Draco seufzte. „Ich beneide dich. Wirklich. Warum konnte ich nicht das fotografische Gedächtnis erben?"
„Ich habe kein..."
„Wie oft hast du die Bücher gelesen?"
„Einmal.", gab Tigris widerstrebend zu.
„Glückspilz.", sagte Blaise.
„Das ist das Malfoy- Blut.", warf ein schmales blondes Mädchen neben Millicent ein. „Es steht alles in ‚Adelstand der Natur: Stammbaum der Zauberer', man muss es nur nachschlagen. Wir Greengrasses zum Beispiel sind bekannt für unser Talent mit Pflanzen. Etliche magische Pflanzen, die wir in Zaubertränken benutzen, wurden von meinen Vorfahren gezüchtet."
„Das ist der Grund dafür, dass die alten Blutlinien rein bleiben müssen.", sagte Millicent. „Habt ihr je von einem besonderen Talent der Weasleys gehört?"
„Abgesehen davon, mehr Kinder zu bekommen, als sie bezahlen können?", spottete Draco. „Nein."
Das blonde Mädchen nickte eifrig. „Weil sie keins haben. Es ist durch ihre Vermischung mit Muggeln verloren gegangen."
„Könnte man nicht Aufgeschlossenheit als ein Talent bezeichnen?", meinte Blaise. „Und vielleicht einen Hang zu Muggeln und anderen Kreaturen?"
„Vielleicht.", murmelte Tigris, an Charlie und Bill denkend, von denen einer mit Drachen arbeitete und der andere mit Kobolden. Auf der anderen Seite war da Percy...
„Dieses Talent hat aber dann mit Sicherheit unser allseits beliebtes Wiesel übersprungen.", sagte Draco. „Impulsivität und Dummheit würden eher zu ihm passen."
„Es gibt immer Ausnahmen.", erwiderte Blaise unberührt. „Es erscheint mir einfach nicht logisch, dass die Vermischung mit Schlammblut solche Fähigkeiten schwächen soll. Seht euch Longbottom an. Er ist ein halber Squib. Denkt ihr wirklich, er wird talentiertere Kinder zeugen als eine Hexe wie Granger? Es macht keinen Sinn."
„Behauptest du, wir sollten uns mit Schlammblütlern paaren?", fragte Pansy angewidert.
„Nein. Ich sage nur, es würde die alten Fähigkeiten nicht beeinflussen."
„Warum gibt es dann nur noch so wenige Familien, in denen man diese Fähigkeiten findet?", fragte Draco herausfordernd.
Blaise betrachtete ihn nachdenklich. „Vielleicht, weil viele vergessen, sich um die alten Traditionen zu kümmern. Denkt an die Weasleys. Glaubt ihr, sie feiern noch Yule, Eostre, Litha oder Mabon? Bestimmt nicht. Sie haben Weihnachten und Ostern von den Muggeln übernommen und vergessen, welche Bedeutung die alten Feste für uns Zauberer haben."
„Ich habe nicht mehr Eostre oder Mabon gefeiert, seit ich zur Schule gehe.", wandte Draco ein.
Blaise warf einen düsteren Blick zum Lehrertisch. „Weil Dumbledore sich den Gebräuchen der Muggel anpasst. Aber deine Eltern feiern sie, und du wirst sie weiter feiern, sobald du erwachsen bist. Das reicht aus, um die Familienmagie zu bewahren."
„Das ist eine interessante Theorie.", meinte Theodore. „Eigenartig, aber interessant."
„Es scheint mir, Sie sind fertig." Snape hatte sein Gespräch mit Toth beendet. Wie üblich hatte ihn keiner bemerkt, bis er direkt neben ihnen stand.
„Nur einen Moment noch, Professor!", rief das blonde Mädchen nervös und machte hastig noch ein paar Kreuze.
Inzwischen reichten die anderen Snape ihre ausgefüllten Bögen. Er überflog sie beiläufig und nickte dann und wann. „Wie ich sehe haben Sie sich meinen Rat zu Herzen genommen. Erfreulich. Zumindest bleibt es mir erspart, mittelmäßige Schüler aus meinem eigenen Haus zu unterrichten." Er warf einen feindseligen Blick zum Gryffindortisch hinüber. „Leider beweisen nicht alle Häuser diese Intelligenz."
Plötzlich wünschte Tigris sich nichts mehr, als seinen Bogen zurück zu nehmen, um seine Entscheidung zu revidieren. Was würde Snape sagen, wenn ihm klar wurde, wie unfähig er in Zaubertränken war? Er hätte nie ein O in seinem OWL verdient, das wusste er genau. Wie würde er seine erste Tränkestunde überleben? Tigris merkte erst, dass er sich nervös auf die Lippe biss, als er Dracos missbilligendem Blick begegnete. Schließlich händigte auch das blonde Mädchen ihren Bogen ein und Snape rollte die Bögen zu einer Rolle zusammen.
„Das war es für heute. Sie können zu Ihren Schlafräumen gehen. Ihre Stundenpläne erhalten sie morgen beim Frühstück. Das Passwort dieses Jahr ist Solanum dulcamara."
Er kam zu ihnen hinüber. „Mr. Malfoy, Sie teilen sich einen Raum mit Ihrem Cousin. Mister Crabbe, Mister Goyle, Sie haben dieses Jahr einen Raum für sich. Sehen wir uns noch, Mister Malfoy?"
Draco lächelte flüchtig. „Ich sehe später bei Ihnen vorbei, Professor. Im Übrigen, ich soll Sie von meiner Mutter grüßen."
Snape nickte knapp. „Richten Sie ihr meinen Dank aus."
„Bis später, Professor."
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Sie machten sich auf den Weg zu den Slytherinräumen, während die Gryffindors noch mit McGonagall diskutierten. Die Ravenclaws waren bereits vor ihnen gegangen.
Der Slytherin- Gemeinschaftsraum war noch genauso, wie Tigris ihn aus seinem zweiten Jahr in Erinnerung hatte. Die Schlafräume befanden sich direkt hinter der Wand auf der rechten Seite des Raumes. Sie öffnete sich, wenn man auf mehrere Steine tippte, ähnlich wie der Eingang nach Diagon Alley. Dahinter war ein langer Gang, von dem rechts und links Türen zu den Räumen abgingen. Er wurde von den selben Kerzenleuchtern erhellt, die auch im Gemeinschaftsraum hingen. Draco ging zielstrebig voran, bis sie eine Tür erreichten, auf der ihre Namen standen. Er tippte zweimal mit seinem Stab dagegen und sagte: „Gemini." Die Tür schwang auf und offenbarte einen überraschend hellen Raum.
„Ich habe gerade das Passwort gesetzt.", erklärte Draco. „Das nächste Mal musst du es nur aussprechen, damit die Tür sich öffnet."
Tigris trat hinter ihm ein und sah sich erstaunt um. Der Raum war anders, als er erwartet hatte. Es befanden sich zwei große Fenster an einer Seite, die offenbar ähnlich wie die Fenster im Ministerium verzaubert waren, um das Wetter draußen zu zeigen. Der Raum selbst war fast so groß wie der, den er sich zuvor mit Ron, Seamus, Dean und Neville geteilt hatte, nur dass er eckig war anstatt rund. Rechts und links standen zwei Betten mit grünen Vorhängen, neben denen sich bereits ihre Truhen befanden. Neben jedem Bett war ein Schrank, der offensichtlich für ihre Garderobe gedacht war, und ein Bücherregal. An der Seite stand ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen.
„Das Badezimmer unseres Jahrgangs ist direkt gegenüber von unserem Raum.", sagte Draco, seine Truhe öffnend. Er begann sorglos Sachen auf sein Bett zu werfen, anscheinend mit dem Gedanken, sie später in den Schrank zu räumen. „Auf der anderen Seite des Gemeinschaftsraums ist eine kleine Bibliothek, in die es sich lohnt einen Blick zu werfen. Onkel Severus stellt normalerweise zu Beginn des Jahres die Tränkebücher, die er für nützlich hält in die vordersten Regale."
Tigris zog seine Truhe vor den Schrank und öffnete das Fach mit Kleidung. „Er sagt euch vorher, welche Themen er bespricht? Aber das ist unfair!"
„Er sagt UNS vorher, meinst du. Wahrhaftig, Bruder. Du musst schockiert sein, das zu erfahren! Wer hätte je gedacht, dass Professor Snape sein eigenes Haus bevorzugt? Davon abgesehen sagt er uns nichts. Er gibt uns nur den einen oder anderen Hinweis."
„Trotzdem... es ist nicht fair den anderen Häusern gegenüber." Tigris hatte begonnen, seine Kleidung in den Schrank zu räumen. Der Schrank war offenbar innen größer als außen, denn seine übertriebene Garderobe passte problemlos hinein. Er packte all die teuren Roben in den hinteren Teil und nur die Schulroben nach vorne.
„Du hast da ein ernsthaftes Problem, Bruder." Draco packte seine Kleidung wie sie ihm gerade in die Hand fiel in den Schrank. Auf halbem Wege verlor er die Lust und nahm einfach den Rest der Kleidung, um ihn so wie er war in den Schrank zu schieben. Danach klappte er den Schrank zu und warf sich auf das Bett, um Tigris beim Einräumen zuzusehen.
„Das ist todlangweilig.", kommentierte er. „Ich begreife nicht, wie du so viel Zeit damit vergeuden kannst. Warum nimmst du sie nicht einfach wie sie sind?"
„Nein!", sagte Tigris ärgerlich, die Falten aus einer der Roben streichend, bevor er sie auf den Bügel hängte. „Sie werden alle Knitter bekommen und ich muss den ganzen Schrank durchwühlen, um zu finden was ich suche."
„Sie bekommen keine Knitter.", sagte Draco gelangweilt. „Es sind magische Roben."
„Trotzdem, es ist unordentlich. Ich habe gerne den Überblick über meine Sachen."
„Du bist wie eine Hauselfe. Wen interessiert schon, ob es in deinem Schrank ordentlich ist?"
„Mich.", bestand Tigris starrsinnig. „Es ist viel mehr Arbeit, wenn ich später alles suchen muss."
„Wenn du das sagst.", gähnte Draco. „Brauchst du noch lange? Ich will noch Severus besuchen."
„Dann geh doch. Ich brauche noch eine Weile. Ich will noch die Bücher ins Regal räumen."
Draco verdrehte die Augen. „Was für eine Zeitvergeudung. Ich dachte, du kommst mit mir. Er ist schließlich auch dein Pate."
Tigris hielt inne. „Ich würde das lieber vermeiden. Du weißt, ich kann den Mann nicht ausstehen, egal in welcher Beziehung wir zu ihm stehen."
„Du wirst sehen er kann nett sein, wenn du ihn erst besser kennen lernst. Er hat dir heute einen Gefallen getan, oder?"
„Ich kann ihn einfach nicht so sehen wie du.", entgegnete Tigris zwischen zusammengebissenen Zähnen. „Ich habe meine Gründe dafür."
„Was für Gründe?", fragte Draco ungehalten. „Was hat er dir jemals getan?"
Tigris richtete sich ärgerlich auf und beschrieb einen Kreis mit seinem Stab.
„Dissimula ex toto!" Die künstlichen Fenster verdunkelten sich ein wenig und Tigris warf ihnen einen stirnrunzelnden Blick zu.
„Du weißt, was er getan hat."
Draco öffnete den Mund und schloss ihn wieder. „Ich hasse das. Nein, ich weiß nicht, was er getan hat."
„Solve saeptum.", sagte Tigris frustriert. „Es ist nicht einmal nur eine Sache. Er hat mich gehasst, seit er mich das erste Mal gesehen hat, und ich bin inzwischen glücklich damit, seine Gefühle zu erwidern."
„Oh fein, also hat er dich die letzten Jahre etwas mies behandelt. Er hatte seine Gründe. Du warst schließlich ein Gryffindor, Dumbledores Goldjunge. Außerdem war James Potter früher ziemlich fies zu ihm, habe ich gehört..." Draco hielt inne. „Was hast du gemacht?"
„Ich habe den Zauber für einige Zeit gelockert. Der Raum ist abgeschirmt, es ist ungefährlich. Keine Sorge, niemand außer mir kann das. Du wolltest sagen?"
Draco starrte Tigris einen Augenblick lang an, dann fing er sich. „Nur weil er dich nicht angebetet hat wie der Rest der Zaubererwelt musst du ihn nicht den Rest deines Lebens hassen."
„Das ist nicht der Grund!", fauchte Tigris. „Er verrät Dumbledore an den Dunklen Lord! Wenn er nicht wäre könnte Sirius noch leben!"
Draco musterte ihn nachdenklich. „Also bist du noch immer auf Dumbledores Seite? Es klang vorhin am Tisch anders."
„Das ist nicht der Punkt!"
Draco lehnte sich zurück. „Was ist dann der Punkt? Er ist ein Spion für den Dunklen Lord. Na und? Das ist nichts gegen dich persönlich. Außerdem hat er dir einige Male das Leben gerettet wenn ich mich nicht irre. Hat er dich nicht in deinem ersten Jahr auf diesem Besen gehalten? Ich gebe zu, ich weiß das nur, weil er sich immer wieder darüber beschwert hat, dass du dich in gefährliche Situationen bringst. Ich weiß, er hat es nur gemacht, weil er es für seine Pflicht hielt. Trotzdem. Du schuldest ihm etwas."
„Finite solutionem!", sagte Tigris ärgerlich. „Ich schulde ihm gar nichts. Du warst dabei, als ich versucht habe, ihn wegen Sirius zu warnen. Du hast gesehen, wie er reagiert hat."
Draco setzte an um etwas zu sagen und schüttelte dann wütend den Kopf. „Du weißt, dass ich Recht habe. So einfach kannst du es dir nicht machen. Was denkst du hätte er tun sollen? Vor allen versichern, dass er sich sofort darum kümmert? Ich bin sicher, Umbridge wäre begeistert gewesen. Offensichtlich hat er Dumbledore Bescheid gegeben, sonst wäre er wohl kaum in der Mysteriumsabteilung aufgetaucht."
„Ich bin sicher, er hat es hinausgezögert so lange er konnte."
„Vielleicht. Und vielleicht hat er gleich darauf den Dunklen Lord gewarnt, dass Dumbledore auf dem Weg ist. Aber was hat das mit Blacks Tod zu tun? Nach dem was ich gehört habe, war es allein Blacks Entscheidung in die Mysteriumsabteilung zu kommen, und Bellatrix verfluchte ihn, bevor der Dunkle Lord überhaupt auftauchte. Severus hatte nichts damit zutun, dass er dort war."
„Er hat ihn provoziert!"
„Oh bitte! Nur jemand der so dumm ist wie Weasley lässt sich so leicht provozieren, und dann ist es seine eigene Schuld."
„Es war nicht Sirius Schuld!", schrie Tigris.
„Nicht in geringster Weise? Vermutlich hat Severus ihn mit dem Imperiusfluch belegt, um ihn dazu zu bringen, zur Mysteriumsabteilung zu gehen? Oder er hat Potter dazu gebracht, direkt in eine Falle des Dunklen Lords zu laufen, nur um Black in einen Kampf mit Bellatrix zu locken? Sicher, so muss es gewesen sein."
„Also ist es jetzt meine Schuld?"
„Alles was ich sage ist, dass es nicht Severus' Schuld war."
Tigris warf seinen Stab auf das Bett, um dem Drang zu widerstehen, Draco zu verhexen. Stattdessen schlug er mit Gewalt eine Schranktür nach der anderen zu, so heftig dass eine von ihnen aus den Angeln sprang.
„Er hat ihn gehasst."
„Viele Leute haben ihn gehasst. Hass allein macht einen nicht zum Mörder."
Tigris trat gegen den Schrank, mehrmals, bis die bereits beschädigte Tür mit einem zufrieden stellenden Knacken zerbrach. Dann hieb er mit der Faust gegen die andere. Der Schmerz brachte ihn wieder auf den Teppich zurück.
Tigris lehnte sich gegen den Schrank und hielt seine verletzte Hand. „Ich kann damit nicht umgehen. Ich weiß nicht, ob ich es je können werde."
„Hast du dich wieder beruhigt?" Draco klang noch immer gelassen, aber er betrachtete Tigris mit einem etwas besorgten Gesichtsausdruck.
Tigris schloss die Augen und wartete, bis sein Atem wieder normal ging.
„Entschuldige."
„Zeig mir deine Hand.", sagte Draco ruhig. Tigris hielt ihm die Hand hin und Draco sprach ein paar Heilzauber, die den Schaden behoben. „Ich verstehe, dass es nicht einfach ist. Es geht mir auch nur darum, dass du mit Severus zurechtkommst."
Tigris entzog ihm die Hand. „Ich versuche es. Aber nicht heute."
„Fein." Draco stand auf. „Ich gehe alleine. Du weißt, wie man einen Schrank repariert, oder?"
„Natürlich." Tigris nahm seinen Stab. „Finite dissimulationem."
Draco ging ohne ein weiteres Wort. Tigris reparierte den Schaden und fuhr fort, seine Sachen einzuräumen. Vielleicht hatte Draco Recht. Vielleicht hatte Snape wirklich keine Schuld an dem, was geschehen war. Aber er hatte mehr als einen Grund den Mann zu hassen. Außerdem, es war ein anstrengender Tag gewesen.
Vielen Dank für eure Reviews an: anni kiddo, Stupor, Lyonessheart, rah-chan, Momochan, blub, Kissymouse, Angie, Detlef, the-memory-remains, Takuto-kun
A/N: Ich weiß, dass Blaise eigentlich männlich ist, aber ich hatte sie schon als weiblich geplant, als ich es las, und konnte meine Phantasie einfach nicht mehr vom Gegenteil überzeugen /schulternzuckt/. In dieser Geschichte ist sie also eine Sie, basta!
